Forum: Haus & Smart Home Absicherung 1,5cm2 mit 13A oder 16A neue Norm?


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von Markus F. (mark83)


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Hallo,

bei mir in der Wohnung ist vor ein paar Monaten Wasser aus dem 
Sicherungskasten gelaufen.

Im Laufe des Schadens wurde dann vom Vermieter auch eine Firma 
beauftragt den Sicherungskasten neu zu gestalten.
Der Elektriker hat das ganze seiner Aussage nach " Nach den neuestens 
Standarts" gemacht.

Seit der Umstellung fliegt jetzt die Sicherung für das Wohnzimmer in 
regelmäßigen Abständen raus, wenn ich die Steckerleiste anschalte, an 
dieser Steckerleiste steckt:
-Drucker
-PC Boxen
-Samsung Monitor SyncMaster p2770Hd
-PC Tower

Vor dem Umbau des Sicherungskasten ist nie die Sicherung geflogen.

Ich habe dann mal im Sicherungskasten nachgesehen und mir ist 
aufgefallen das plötzlich nur noch 13A Sicherungen verbaut sind. Vorher 
waren es 16A Sicherungen. Der Querschnitt der Leitung liegt bei 1,5cm2.

Heute habe ich mit der Elektrofirma telefoniert welche den 
Sicherungskasten neu Aufgebaut haben. Laut dem Chef sind die 13A 
Sicherungen die neue Eu Norm welche schon seit 10 Jahren existieren.


Kann das sein? Im anhang ein Foti des Sicherungskasten.

Was ich mich frage, wieso hat er dann nicht überall 13A eingebaut? Im 
Badzimmer sind noch 16A verbaut.

von Guest (Gast)


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In der zweiten Reihe wurden die B13 Automaten vermutlich deshalb 
verwendet, damit der 40A RCD rechnerisch nicht überlastet werden kann.
...gast

von Peter II (Gast)


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Markus F. schrieb:
> Laut dem Chef sind die 13A
> Sicherungen die neue Eu Norm welche schon seit 10 Jahren existieren.

es kommt auf die Kabellänge (und Verlegeart) an, wenn es weniger als 16m 
sein sind auch 16A zulässig.

Man könnte aber auch eine Träge 13A einbauen.

von Din (Gast)


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Markus F. schrieb:
> Der Querschnitt der Leitung liegt bei 1,5cm2.

Ich vermute, du meinst mm² und nicht cm² :-)

von Michael B. (laberkopp)


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Markus F. schrieb:
> Ich habe dann mal im Sicherungskasten nachgesehen und mir ist
> aufgefallen das plötzlich nur noch 13A Sicherungen verbaut sind. Vorher
> waren es 16A Sicherungen. Der Querschnitt der Leitung liegt bei 1,5cm2.
>
> Heute habe ich mit der Elektrofirma telefoniert welche den
> Sicherungskasten neu Aufgebaut haben. Laut dem Chef sind die 13A
> Sicherungen die neue Eu Norm welche schon seit 10 Jahren existieren.
>
> Kann das sein?

13A sind Vorschrift, wenn die (NYM-)Leitung durch wärmegedämmte 
(Holzständerwand, Decken) führt,
16A aind ok wenn es Unterputz oder in Rohren liegt.

Es hängt also von der Verlegeart der Leitungen (und deren Länge) ab.

Faule Elektriker versuchen gar nicht erst die rauszufinden, sondern 
setzen gleich 13A.

von Peter II (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Faule Elektriker versuchen gar nicht erst die rauszufinden, sondern
> setzen gleich 13A.

naja, die wenigsten Elektriker haben mobile Röntgengeräte. Bei Unterputz 
kann man kaum erkennen ob die Kabel z.b. unter dem Fußboden in der 
Wärmedämmung verlegt sind.

Wenn man also 100% sichergehen will, muss man 13A verbauen.

von Markus F. (mark83)


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Hallo,

also das Mietshaus und auch die 5 Häsuer neben drann wurde 2012 bis 2013 
komplett von Grund auf Sarniert. Es wurden alle Leitungen 
(Gas,Wasser,strom) entfernt und komplett neu gedämmt.
Also eigentlich eine neue Wohnung, bis auf die Substanz.

In allen Wohnungen sind 16A Sicherungen verbaut, direkt ab Sarnierung 
an.

Warum sollten jetzt 13A Sicherungen rein?

ich meinte natürlich 1,5mm2 ;-), cm wäre ein bisschen heftig :-).


Der Elektriker meinte aber pauschal das bei 1,5mm2 Leitungen nur noch 
13A eingebaut werden, allerdings ist dann der Widerspruch mit den 
aktuell verbauten 16A Sicherungen, welche auch dieser eingebaut hat.


Lieben Dank für eure Antworten.

von Der Andere (Gast)


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Guest schrieb:
> In der zweiten Reihe wurden die B13 Automaten vermutlich deshalb
> verwendet, damit der 40A RCD rechnerisch nicht überlastet werden kann.

Das wäre Unsinn. Richtig ist hier die Zuleitung zu dem Etagenkasten mit 
max. 3x40A (Also eher 3x32A) abzusichern. Aber so daß die 13 (16A) 
Automaten dazu selektiv sind, also zuverlässig früher auslösen.

von Der Andere (Gast)


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Markus F. schrieb:
> Sarniert

Kleiner Tipp: das nennt sich eine "Sanierung" bzw das Verb "saniert"
Mit dem 'r' gibts echt Augenkrebs.

von Markus F. (mark83)


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Hallo,


also, was wäre denn jetzt angebracht, 16A oder 13A?

16A waren es ja ab der Sanierung.

Lg

von Peter II (Gast)


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Markus F. schrieb:
> also, was wäre denn jetzt angebracht, 16A oder 13A?

wie lang ist das Kabel, wie ist es verlegt?`

von soenio (Gast)


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Lass die vorhanden 13A drinne. Die Ursache sollte wo anders liegen, wenn 
die Sicherung bei dir beim Einschalten liegt.
Ich hatte es auch mal, das beim Einstecken des PCs die Sicherung 
gefloggen ist. Nach etwa 2 Monaten ist das Netzeil dann kaputt gegangen. 
Das heißt das Netzteil hat schon vorher probleme gehabt.
Was passiert wenn du jeweils ein Gerät der Steckdosenleiste 
heraussteckst, dann die Steckdosenleiste einschaltest, alle Geräte 
anschaltest und das letzte Geräte hinzusteckst? Mal mit allen vier 
Kombinationen probieren.
Auch mal eine andere Steckdosenleiste benutzt?

Es sollte nicht an der Sicherung liegen.

von Toni Tester (Gast)


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Der Andere schrieb:
> Markus F. schrieb:
>> Sarniert
>
> Kleiner Tipp: das nennt sich eine "Sanierung" bzw das Verb "saniert"
> Mit dem 'r' gibts echt Augenkrebs.

Macht nix - geht ja hier auch um

Markus F. schrieb:
> Standarts

Hieße korrekterweise übrigens "Standarten"; aber das nur nebenbei.

Peter II schrieb:
> Markus F. schrieb:
>> also, was wäre denn jetzt angebracht, 16A oder 13A?
>
> wie lang ist das Kabel, wie ist es verlegt?`

Und noch viel spannender:
- Woher weiß der TO, dass es tatsächlich 1,5mm² sind? Nachgemessen? Und 
wenn ja, wie?
- Wie viele belastete Adern pro Leitung (Ich sehe z. B. keinen 
Dreifach-Automaten für einen eventuellen Herd)?
- Zur Verlegeart auch noch ergänzend: Wie sind die Abstände der 
Leitungen zueinander (horizontal und vertikal)?

Und generell: Wenn "die Sicherung fliegt", hat das zumeist weniger mit 
dem Nennauslösestrom zu tun, sondern mit der Auslösecharakteristik 
(Wikipedia => Leitungsschutzschalter => Charakteristik). Daher ist eher 
die Frage maßgeblich, welche Charakteristik davor verbaut war. Ein 
Wechsel von B13 auf C13 ist hier deutlich erfolgversprechender (und i. 
A. auch mit 3x1,5mm² problemlos machbar) - eine gute Steckerleiste mit 
Einschaltstrombegrenzung dürfte aber billiger sein als der Umbau (zumal 
C13 natürlich auch keine Garantie ist, sofern Du nicht den 
Einschaltstromstoß genau bestimmt (vulgo: ausgemessen) hast).

von Armin X. (werweiswas)


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Guest schrieb:
> In der zweiten Reihe wurden die B13 Automaten vermutlich deshalb
> verwendet, damit der 40A RCD rechnerisch nicht überlastet werden kann.
> ...gast

Des ist doch Quatsch!
Eine Leitung muss durch die [BR]davorliegende[/BR] Sicherung geschützt 
werden. Nicht durch die Addition der Nennwertes der nachgeschalteten 
Sicherungen für die, so man denn will, noch einen 
Gleichzeitigkeitsfaktor anrechnen kann.
Aber das verstehen selbst manche "Fachleute" nicht.
Und wieder andere Sichetheitsfanatiker wollen lieber gleich noch 10A 
Sicherungen eingesetzt wissen...

Armin

von Peter II (Gast)


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Armin X. schrieb:
> Des ist doch Quatsch!
> Eine Leitung muss durch die [BR]davorliegende[/BR] Sicherung geschützt
> werden. Nicht durch die Addition der Nennwertes der nachgeschalteten
> Sicherungen für die, so man denn will, noch einen
> Gleichzeitigkeitsfaktor anrechnen kann.
> Aber das verstehen selbst manche "Fachleute" nicht.

du scheinbar auch nicht. Es geht nicht um eine Leitung sondern um den 
FI. Da ist es egal wie man dafür sorgt das der Maximalstrom nicht 
überschritten wird. entweder über die Sicherungen hinter dem FI oder 
durch die Sicherung vor dem FI.

von Jens G. (jensig)


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@Peter II (Gast)

>du scheinbar auch nicht. Es geht nicht um eine Leitung sondern um den
>FI. Da ist es egal wie man dafür sorgt das der Maximalstrom nicht
>überschritten wird. entweder über die Sicherungen hinter dem FI oder
>durch die Sicherung vor dem FI.

Und wenn Du einen Kurzschluß vor den Sicherungen hinter dem FI hast, 
dann nützen Dir die Sicherungen hinter dem FI nicht viel, bzw. dann ist 
es eher nicht egal, ob man vor dem FI noch eine passende Sicherung hat 
oder nicht ...

von Peter II (Gast)


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Jens G. schrieb:
> Und wenn Du einen Kurzschluß vor den Sicherungen hinter dem FI hast,
> dann nützen Dir die Sicherungen hinter dem FI nicht viel, bzw. dann ist
> es eher nicht egal, ob man vor dem FI noch eine passende Sicherung hat
> oder nicht ...

man geht davon aus das innerhalb der Verteilung kein Kurzschluss spontan 
entsteht.

Glaube es einfach mal, das es so zulässig ist.

von Peter II (Gast)


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Jens G. schrieb:
> Und wenn Du einen Kurzschluß vor den Sicherungen hinter dem FI hast,
> dann nützen Dir die Sicherungen hinter dem FI nicht viel, bzw. dann ist
> es eher nicht egal, ob man vor dem FI noch eine passende Sicherung hat
> oder nicht ...

es geht ja auch nicht um den Nennstrom. Beim Kurzschluss geht es um das 
Abschaltvermögen und das ist bei auch bei einem 40A FI meist 6000A.

von Tester (Gast)


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Toni Tester schrieb:
> Und noch viel spannender:
> - Woher weiß der TO, dass es tatsächlich 1,5mm² sind? Nachgemessen? Und
> wenn ja, wie?

Nach VDE 0100 520 muss es mind. 1.5mm² sein, also könnte man ja 
nachschauen ob es sich sogar um 2.5mm² handelt.

von M.S. (Gast)


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Wir haben hier ein relatives großes Testgestellt, in dem einige 
Steckdosen sind (an die dan PCs angeschlossen werden u.s.w.).

Regelkonform darf nicht mit 16A abgesichert werden (Querschnitt der 230V 
Versorgung im Testgestell nur 1,0mm²) - deshalb haben wir 10A eingebaut.

Die Sicherung ist ständig rausgeflogen.

Irgendwann hatten wir die Nase voll, haben die 1,0mm² durch 1,5mm² 
getauscht, und mit 16A abgesichert.

Seitdem ist ruhe.

Ich rate Dir an: Mach das gleiche, wenn du auf Grund der Verlegeart auch 
mit 16A absichern darfst.

Scheinbar sind die Einschaltstromstöße so groß, dass man tatsächlich 16A 
braucht, damit der Automat nicht auslöst.

von Peter II (Gast)


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M.S. schrieb:
> Irgendwann hatten wir die Nase voll, haben die 1,0mm² durch 1,5mm²
> getauscht, und mit 16A abgesichert.

wie schon oben geschrieben, kann man auch träge Sicherungen einsetzten, 
dann gibt es auch kein Problem mit 10A

von Stefan (Gast)


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Ein "anständiger" Elektriker erstellt ein Messprotokoll nach einer 
Änderung an der el. Anlage. In diesem kann man u.a. den Kurzschlussstrom 
der einzelnen Stromkreise ersehen.
Wenn man für jeden Stromkreis(Sicherung) einen Kurzschlussstrom 
ermitteln,
bei mehreren Steckdosen, was ja normal ist, muss man den kleinsten 
gemessenen Wert bei der Begutachtung der Anlage verwenden.

Jeder Sicherungsautomat hat einen thermischen und einen magnetischen 
Auslöser. Bei obiger Thematik geht es um den magnetischen Auslöser 
(Kurzschluss).

Die Vorgabe ist, dass der Sicherungsautomat bei Nennstrom verzögert 
auslösen muss, bei einem Kurzschluss unverzögert.
Bei einem Typ B Automaten liegt die Kurzschlussauslösung beim 5fachen 
des Nennstromes (bei einem B16 also 5x16A = 80A).

Diese 80A sind bei der Auswahl des Automaten jetzt wichtig.
Angenommen es ist ein 3x1,5mm² verlegt. Länge egal.

Der gemessene Kurzschlussstrom am längsten Punkt der Leitung beträgt 
85A,
dann kann ich jederzeit einen B16 einbauen, da der benötigte 
Kurzschlussstrom für die unverzögerte Auslösung jederzeit fließen kann.

beträgt der gem. Kurzschlussstrom nur 60A, darf ich nur einen B10 
einbauen!
Grund: ein B13 würde einen IK von 65A benötigen um unverzögert auslösen 
zu können, die 65A können aber nicht fließen. Grund hierfür sind ganz 
einfach
der Leitungswiderstand (lange Leitung, kleiner Querschnitt) vielen 
schlechte Klemmstellen und auch die Netzimpedanz (Innenwiderstand des 
Versorgungsnetzes) fließt hier mit ein.

man kann also nicht einfach so pauschal sagen ein 3x1,5 darf ich nur mit 
xx A absichern, da kommen auch noch andere Sachen zu tragen, die man 
ohne VDE-Messgerät nicht messen kann.

... obiges ist nur ein kleiner Teil Messungen die man da machen muss....

und Steckdosenstromkreise ("Lichtstrom") dürfen nur mit max. 16A 
abgesichert werden!

von Stefan (Gast)


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zu der trägen Sicherung noch kurz,

ein C-Automat hat den 10fachen Kurzschluss-Auslösewert,
Bei C16 also 160A -

wenn der gemessene Kurzschlussstrom also größer 160A ist kann man das 
machen, aber einfach so umbauen, ohne zu messen ist fahrlässig!

von Peter II (Gast)


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Stefan schrieb:
> man kann also nicht einfach so pauschal sagen ein 3x1,5 darf ich nur mit
> xx A absichern, da kommen auch noch andere Sachen zu tragen, die man
> ohne VDE-Messgerät nicht messen kann.

Da man eine Anlage erst plant, dann baut und zum Schluss mist, geht das 
Messergebnis nicht wirklich in die Auswahl der Sicherung rein.

Der Kurzschussstrom ist meist keine Grund eine andere Sicherung zu 
verwenden, dieser ist meist über 200A.

Wichtiger ist die maximal Erwärmung vom Kabel und die Spannungsverlust, 
beides kann man ohne Messgerät bestimmen.

von Tester (Gast)


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Stefan schrieb:
> Der gemessene Kurzschlussstrom am längsten Punkt der Leitung beträgt
> 85A,
> dann kann ich jederzeit einen B16 einbauen, da der benötigte
> Kurzschlussstrom für die unverzögerte Auslösung jederzeit fließen kann.

Du vergisst die thermische Beanspruchung der Leitung - und die ist 
abhängig von der Verlegeart.

Bei Auswahl von Sicherungen müssen Leitungen gegen Kurzschluss und 
Überlastung geschützt werden!

von Gerhard (Gast)


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Also für eine 16Ampere Sicherung (B-oder C Kennlinie) Schnell und 
langsam benötigst du 2,5 mm², denn den 1,5mm² darfst du nur bis 15,9 
Ampere belasten lauf der EU-Norm. gggg
Früher wenn sich jemand von euch noch erinnern kann gab es nur 10 und 16 
Amp,
erst danach kamen die 13 Ampere Automaten auf den Markt.
Natürlich hat es auch mit dem Füllungsfaktor des Rohres zu tun wie viele 
Leitungen da drinnen sind denn jeder stromdurchflossener Leiter erzeugt 
Wärme.
In deinem Fall könntest du die Leitung gegen eine 2,5 mm² austauschen, 
dann musst du aber alle Leitungen welche auf dieser Sicherung hängen 
tauschen. Baue danach eine !6 Amoere b oder c Kennlinie ein und gut 
ists.
LG Gerhard.
(Elektrotechniker im Schalttafelbau)

von hinz (Gast)


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Gerhard schrieb:
> (Elektrotechniker im Schalttafelbau)

Und dann schreibst du so einen Stuss?

Und gräbst einen steinalten Thread aus.

von bastl (Gast)


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lol, besser als ein jedes kabarett...

so jetzt kommts, ich habe in meinem haus jede 1,5 mm2 leitung mit 16A 
abgesichert, ohne rücksicht auf leitungslänge muhahahahah

und ihr werdet es nicht glauben, es steht noch....
und ehrlichgesagt glaub ich auch nicht das mein haus jeh abbrennen wird, 
weil da reichen 16 A wohl nicht :P

gruss bastl

von Harald W. (wilhelms)


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Gerhard schrieb:

> !6 Amoere

Ja, eine Sicherung gegen Amore wäre manchmal ganz nützlich. :-)

Beitrag #5645924 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Rob (Gast)


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Toni Tester schrieb:
> Markus F. schrieb:
>> Standarts
>
> Hieße korrekterweise übrigens "Standarten"; aber das nur nebenbei.

Unsinn! Eine Standarte ist eine Truppenfahne. Richtig sind die 
Standards.
Ein(e) Standart ist ein kunstobjekt...

von qwertzuiopü+ (Gast)


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Die einfachste Lösung: Den Computer nicht zusammen mit dem Rest 
abschalten. Ist sowieso besser für das Netzteil und die paar 100mW 
stören auch nicht (Wenn es mehr sind, dann sind noch irgendwelche 
Features wie WoL o.ä. aktiv)

von Michael B. (laberkopp)


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Gerhard schrieb:
> Also für eine 16Ampere Sicherung (B-oder C Kennlinie) Schnell und
> langsam benötigst du 2,5 mm², denn den 1,5mm² darfst du nur bis 15,9
> Ampere belasten lauf der EU-Norm. gggg

> (Elektrotechniker im Schalttafelbau)

Autsch. Du hast wohl deine ganze Ausbildungszeit verpennt.

Die Wahrheit statt Gerhard's desinformierendem Geblubber:

https://library.e.abb.com/public/a6d7a9f5a041ca8cc12579cf00217542/2CDC401002D0106_viewfile.pdf

Nur in manchen Verlegearten reicht 1.5mm2 nicht für 16A.

von Harald W. (wilhelms)


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Rob schrieb:

> Ein(e) Standart ist ein kunstobjekt...

Ja, ein stehendes, kein hängendes. :-)

von Karl B. (gustav)


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Markus F. schrieb:
> Seit der Umstellung fliegt jetzt die Sicherung für das Wohnzimmer in
> regelmäßigen Abständen raus, wenn ich die Steckerleiste anschalte, an
> dieser Steckerleiste steckt:
> -Drucker
> -PC Boxen
> -Samsung Monitor SyncMaster p2770Hd
> -PC Tower

Hi,
ganz einfach, nimm diese Steckdosenleiste und schalte Geräte 
nacheinander ein.

Zufälliges Suchergebnis:
https://www.buero-bedarf-thueringen.de/6-fach-steckdosenleiste-mit-schalter-schwarz

Bei mir flog immer ein ein Automat, und der hatte sogar 16A.  Und nach 
Austausch der Steckdosenleiste kommt das nicht mehr vor.
Die Summe der Inrush Currents teilt sich dann zeitlich auf und es kommt 
nicht alles auf einen Zeitpunkt.

ciao
gustav

von T.roll (Gast)


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Leute, Leute, Leute,
der Threadstarter betreibt sein Geraffel im Wohnzimmer. Das heißt, dass 
da vermutlich noch viel anderes Zeug an dem Stromkreis hängt (und wohl 
schon ziemlich beansprucht), und dann die PC-Sachen zuviel des Guten 
sind. Mit nem dicken Spiele-PC würde er vermutlich auch eine 
16A-Sicherung regelmäßig kicken.

Markus F. schrieb:
> Seit der Umstellung fliegt jetzt die Sicherung für das Wohnzimmer in
> regelmäßigen Abständen raus, wenn ich die Steckerleiste anschalte, an
> dieser Steckerleiste steckt:
> -Drucker
> -PC Boxen
> -Samsung Monitor SyncMaster p2770Hd
> -PC Tower


Einfachste Lösung:
Nicht alles gleichzeitig betreiben und mal ein paar inaktive Geräte 
ausstecken (z.B. Ladestecker?).

von Matthias L. (limbachnet)


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Das Problem des TO dürfte nach etwa 20 Monaten allerdings nicht mehr so 
brennend wichtig sein.

von T.roll (Gast)


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Matthias L. schrieb:
> brennend

Weil ihm inzwischen die Bude abgebrannt ist? :)

von ;-( (Gast)


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T.roll schrieb:
> Einfachste Lösung:
> Nicht alles gleichzeitig betreiben und mal ein paar inaktive Geräte
> ausstecken (z.B. Ladestecker?).

Stimmt, die 0.x Watt Grundlast des inaktiven Ladesteckers bringen die 
Sicherung zum Überlaufen.

von genau nachgeschaut (Gast)


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stimmt nicht habe leitungen mit einem messchieber nachgemessen 1,5 mm2 
alle gemessenen leitungen der letzten 50 jahre haben 1,3mm2 falls es 
brennt denn hersteller verklagen!das ist auch der grund warum die auf 
13a umgestigen sind. ist halt ne kabelmaffia und alle machen mit!

von Paul (Gast)


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und um den Schwachsinn zu schreiben hast Du die Leiche schon wieder 
ausgebuddelt?

von Achim (Gast)


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Paul schrieb:
> und um den Schwachsinn zu schreiben hast Du die Leiche schon wieder
> ausgebuddelt?

Die Vorschriften haben sich seit 29.03.2017 11:19 nicht geändert. Das 
Thema ist also noch aktuell.

von Bresche (Gast)


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Achim schrieb:

> Paul schrieb:
>> und um den Schwachsinn zu schreiben hast Du die Leiche schon wieder
>> ausgebuddelt?
>
> Die Vorschriften haben sich seit 29.03.2017 11:19 nicht geändert. Das
> Thema ist also noch aktuell.

Schwachsinn: 1,5 cm²

von Elektrifizierter (Gast)


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>> Schwachsinn: 1,5 cm²

1,5cm² sind 150mm². Das ist ein ganz normaler Querschnitt:
http://www.bayerische-kabelwerke.de/Info_Service/Technische_Daten/Strombelastbarkeit_PVC/

Man kann sich das 3-adrig horizontal über die Schrankwand auf 
Abstandsschellen führen und 365 Ampere darüber ziehen.

Da hier über solche Probleme täglich Kontroversen mit den 
unterschiedlichsten Falschlösungen als guter Rat verkauft werden, ist 
mein Vorschlag hier noch einer der besten. Das muß man doch neidlos 
zugeben!
:))

Außerdem kann man beim VDE morgen schon mittels Würfelbecher wieder ganz 
neue Zahlen für die Querschnitte ermitteln. Deshalb: Heute noch 
installieren.

von Rehburg (Gast)


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genau nachgeschaut schrieb:
> stimmt nicht habe leitungen mit einem messchieber nachgemessen 1,5
> mm2 alle gemessenen leitungen der letzten 50 jahre haben 1,3mm2 falls es
> brennt denn hersteller verklagen!das ist auch der grund warum die auf
> 13a umgestigen sind. ist halt ne kabelmaffia und alle machen mit!

Du hast mit einem messschieber den Querschnitt gemessen? Sehr 
interessant. Bei Kabel wird der Querschnitt angegeben und nicht der 
Durchmesser. Deshalb mm2 und nicht mm. Es wird die Fläche angegeben. 
Querschnitt 1.5mm2 sind 1.38 MM durchmesser. Bei der Herstellung sind 
Toleranzen erlaubt. Oder du hast den messschieber falsch abgelesen und 
es sind 1.38mm. Mfg

genau nachgeschaut schrieb:
> stimmt nicht habe leitungen mit einem messchieber nachgemessen 1,5
> mm2 alle gemessenen leitungen der letzten 50 jahre haben 1,3mm2 falls es
> brennt denn hersteller verklagen!das ist auch der grund warum die auf
> 13a umgestigen sind. ist halt ne kabelmaffia und alle machen mit!

genau nachgeschaut schrieb:
> stimmt nicht habe leitungen mit einem messchieber nachgemessen 1,5
> mm2 alle gemessenen leitungen der letzten 50 jahre haben 1,3mm2 falls es
> brennt denn hersteller verklagen!das ist auch der grund warum die auf
> 13a umgestigen sind. ist halt ne kabelmaffia und alle machen mit!

von wendelsberg (Gast)


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14 Monate spaeter und schlappe 38 Monate nach dem OP

Rehburg schrieb:
> Du hast mit einem messschieber den Querschnitt gemessen?

wendelsberg

von Wolfgang (Gast)


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Elektrifizierter schrieb:
> 1,5cm² sind 150mm². Das ist ein ganz normaler Querschnitt:
> 
http://www.bayerische-kabelwerke.de/Info_Service/Technische_Daten/Strombelastbarkeit_PVC/

Aber bestimmt nicht in Zusammenhang mit 13A/16A

von Niemand (Gast)


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Eine Wohnungs-UVT mit 3 Reihen und 3x FI und so vermurkst 
zusammengestellt ?
2 Reihen hätten genügt und sogar dann wären noch 4 Plätze frei gewesen 
....
Nur mal so ganz nebenbei
ABB-Automaten-Technik waren und sind das Billgste was es im BM so gibt 
...
fällt mir so nach 3 Jahren dazu ein

von Vitali (Gast)


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Der Beitrag ist ja schon etwas älter. Grundsätzlich gilt es bei 1,5 mm2 
mit 16A abzusichern. Natürlich kommt es immer auf die Leitungslänge und 
Verlegeart an. Was nützt es wenn das Kabel 100m lang ist und der Strom 
durch den Spannungsabfall am Kabel nie die 16A erreichen kann, das Kabel 
wird heiß und schmort durch.
In dem aktuellen Fall empfehle ich einen Sicherungsautomaten des Typs C 
statt B.
Gruß
Vitali

von MaWin (Gast)


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Vitali schrieb:
> Grundsätzlich gilt es bei 1,5 mm2 mit 16A abzusichern.

Dieser Satz ist missverständlich ausgedrückt. 'Grundsätzlich' heisst ja 
in allen Fällen. 'Im Allgemeinen' wäre passender, denn es gibt Fälle in 
denen 16A für 1.5mm2 zu viel sind, z.B. bei in Wärmedämmung geführten 
Kabeln. Da musste man zuvor mit 10A absichern, seit es 13A Automaten 
gibt kann man mit 13A absichern, das erspart dem Elektriker die teurere 
und schlechter zu verarbeitende 2.5mm2 Leitung in den Fällen. Der 
Elektriker spart gerne an Material und Mühe zum Nachteil des Kunden.

von Vitali (Gast)


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Es ist schlecht wenn alle Ahnung haben

von MaWin 2 (Gast)


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Vitali schrieb:
> Es ist schlecht wenn alle Ahnung haben

Ich dagegen habe aber wirklich Ahnung!
Seit es diese Elektroautos gibt, sind schon einige 16A Schukosteckdosen 
abgefackelt, weil der Ladeziegel über mehrere Stunden 16A darüber 
gesaugt hat!
Schukosteckdosen sind nämlich nur für eine Stromstärke von 10A Dauerlast 
ausgelegt, auch wenn 16A drauf steht! Es sollen jetzt aber neue Dosen 
entwickelt werden, die dann auch tatsächlich 16A, ohne zu überhitzen, 
dauernd aushalten sollen.

von Walta S. (walta)


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Deshalb steht in der Gebrauchsanleitung, dass man über Schuko nur mit 
10A laden darf - ausser man hat eine Schukodose die für 16A ausgelegt 
ist. Diese Steckdosen gibt es übrigens schon lange.
Natürlich gibt es immer Leute die meinen, dass sie klüger sind als die 
Gebrauchsanleitung.

walta

von Vitali (Gast)


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Nichts ist schlimmer als Halbwissen.

von Karl B. (gustav)


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MaWin 2 schrieb:
> Seit es diese Elektroautos gibt, sind schon einige 16A Schukosteckdosen
> abgefackelt,

Hi, schon viel eher...
seit Einführung von Waschmaschinen, die mit nur 2 kW statt 4kW heizten, 
ist die Geschäftsgrundlage entfallen, Steckdosen und  - ganz wichtig - 
die Stecker auszutauschen. Bei einem Kunden sogar dreimal in demselben 
Jahr, so dass der Chef den Vorschlag machte, die WaMa fest installieren 
zu lassen mit Power-Schalter. Dann war Ruhe, aber kein Geld mehr für 
Rep.-Einsatz.

Keramikeinsätze?

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User

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