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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wurzeloperation mit Operationsverstärker


Autor: Steffen (DB1Ulm (Gast)
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Hi,

Mein Anliegen ist etwas unkonventionell, und auch vom Praktischen
Nutzen nicht unbedingt groß, aber mir geht es dabei ehr um
prinzipielles:

Wie kann ich eine Wurzel aus dem Betrag eines Analogwertes mittels
Operationsverstärkern bilden...

Betrag denke ich würde ich noch hinbekommen, aber bei der Wurzel finde
ich gerade keinen Ansatz...

Ich weiß, theoretisch könnte man wohl alles auf Additionen
zurückführen, aber geht das auch irgendwie intelligenter und
einfacher?

Würd mich über eine Antwort freuen steffen

Autor: karadur (Gast)
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Hallo

Ein Multiplizierer als Quadrierer in der Gegenkopplung eines OPs.
Dadurch wird der OP ein Radizierer.

Autor: Sebastian (Gast)
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Die einzige Lösung die ich kenn (und ich hab auch lang nach
Multiplizierer... gesucht) ist mit mehreren OPs realisiert:

B'te Wurzel aus A:

lnA --> durch B dividieren --> delogarithmieren(e^x)

Oder wenn ich mich nicht verhaun hab müsste auch das gehn:

 lnA / B --> delogarithmieren

A/B geht so:

lnA + lnB --> delogarithmieren.



http://www.nano.physik.uni-muenchen.de/elektronik/...

Auf der Seite sind die Schaltungen auch nochmal gezeichnet. Vielleicht
wirds dann noch etwas verständlicher. Man sollte sich jedenfalls mal
mit Logarithmen und deren Umformungen auseinandersetzten.

Sebastian

Autor: Unbekannter (Gast)
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Logarithmierer -> 1:1 Spannungsteiler -> e-Funktion

Autor: Steffen (DB1Ulm (Gast)
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Okay danke schonmal euch allen...

Die Funktion die ich eigentlich darstellen will lautet:

U(w) = sin(w) + sqrt(|cos(w)|)

Den Betrag hatte ich vor durch einen Brückengleichrichter mit Dioden zu
erzeugen, das ganze würde ich dann durch

Logarithmierer -> 1:1 Spannungsteiler -> e-Funktion

schicken und anschließend sin(w) mit der Wurzel ( welche ich wieder um
den Diodenspannungsverlust verstärkt habe auf einen Summierer geben)

Das sollte doch eigentlich funtionieren oder?

Autor: Unbekannter (Gast)
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Nimm statt einem Brückengleichrichter besser einen
Präzisionsgleichrichter mit OP.

Autor: hartmut (Gast)
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Hi

Natinal Semiconductors hat eine App.-Note (AN 31) in der eine analoge
Schaltung zur Wurzel enthalten ist.

MfG HG

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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mit Analogmultiplizierer geht so ein "Pythagoras" also Wurzel aus x^2
+ y^2

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Daten zum MLT04, vierfach-Analogmultiplizierer hier:
http://www.analog.com/en/prod/0%2C2877%2CMLT04%2C00.html

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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Hi,

Mein Anliegen ist etwas unkonventionell, und auch vom Praktischen
Nutzen nicht unbedingt groß, aber mir geht es dabei ehr um
prinzipielles:
______________________

Mit diskreten Verstärkern wirst Du keine stabilen und genauen
Ergebnisse errreichen können. Aber auch  nur zum Verständnis wie es mit
OP's gemacht wird, schau Dir einfach mal das Datenblatt vom AD538 an.
Ich setze ihn z.B. als Divider in einer Positionskamera ein.

MfG Manfred Glahe

Autor: Steffen (Gast)
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Es geht mir weniger um exaktre Ergebnisse als um eine Spielerei (und
einfach mal das Vorlesungswissen über OPVs zu vertiefen und praktisch
auszuprobieren...

Das Ergebniss soll danna als kleines Geschenk für die Freundin dienen.

y(w) = sin(w) + sqrt(|cos(w)|)

x(w) = cos(w)

müsste nämlich auf dem Oszi in x/y Darstellung ein "passendes Symbol
ergeben"... ;)

Naja mal sehen ich hoff ich komm über Ostern mal zum richtig
dranweiterbasteln

Ich wed mich dann mal melden wenn ich sehe ob es so funktioniet wie ich
denke

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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aaaahh, klasse Idee! statt Blumen

könnte man nicht y und x als zwei Ports mitm AVR darstellen und mit je
einem R2R Netzwerk die Sache ausgeben? Muss ja nicht soo schnell sein.
Ein paar 100Hertz Wiederhohlrate wird man sicher hinbekommen.


Wirds ein Herz oder gar zwei Ringe??

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