Forum: Haus & Smart Home Spannungsquelle für elektrostischen Raumluftfilter?


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von Stefan S. (Gast)


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Feinstaub ist ja nicht gerade gesund, und auch sonst ist Staub eher 
lästig. In einem Kubikzentimeter Strassenluft sollen ja bis zu 20k 
Staubpartikel sein, Größe um die 100 um. Und in Wohnräumen soll es oft 
nicht viel besser sein.

Irgendwie möchte ich all den Dreck nicht wirklich einatmen.

Luftfilter kann man kaufen, ab 40 Euro bei Pearl, bis zu vielen hundert 
Euro anderswo. Mechanische Hepa-Filter verursachen hohe laufende Kosten. 
Da dachte ich kürzlich an elektrostatische Filter, die ja in der 
Industrie sehr verbreitet sind. Das Prinzip ist ja sehr einfach: 
Hochspannung, Sprühelektrode, Niederschlagselektrode, und einen kleinen 
Lüfter. So etwas sollte man fix aufbauen können. Und die Physik dahinter 
ist ja auch recht interessant. Mit Google findet man aber nicht sehr 
viel dazu. hat jemand Erfahrungen damit, wie effektiv ist so ein Filter. 
Und wo könnte man eine Spannungsquelle bekommen. 20kV DC und ca. 3 W 
sollten OK sein. Selber bauen möchte ich nicht, Fernseher ausschlachten 
auch nicht. Hier einer der wenigen Links die ich gefunden habe:

http://homepages.uni-regensburg.de/~erc24492/Elektrostatischer%20Filter/Elektrostischer-Filter.html

von Stefan S. (Gast)


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s/elektrostischen/elektrostatischen/

Ist mir ein Rätsel wie das "at" in der Überschrift verloren gegangen 
ist.

von Sebastian (Gast)


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Laserdrucker oder Kopierer enthalten ein Hochspanungsnetzteil zur 
Aufladung der Transferwalze. Inwieweit man dieses herauspräparieren 
kann, wäre zu prüfen. Luft-Ionisierungsgeräte arbeiten oft mit 
Spannungsvervielfachern aus Dioden und Kondensatoren. Zeilentrafo und 
Gleichrichter ginge vielleicht auch.
Aus China bekommt man diese Module...
Ebay-Artikel Nr. 332082619162
Ebay-Artikel Nr. 272549802574
Wie betriebssicher diese sind, ist allerdings nicht so leicht 
abzuschätzen.

von Stefan S. (Gast)


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Ja die Ebay Angebote sind sehr fragwürdig, die geben wohl auch eher 
Pulse ab.

Herauspräparieren möchte ich nichts.

Gefunden hatte ich kürzlich

http://highvoltageshop.com/epages/b73088c0-9f9a-4230-9ffc-4fd5c619abc4.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/b73088c0-9f9a-4230-9ffc-4fd5c619abc4/Products/HVGEN_NEG_20KV

von Stefan M. (derwisch)


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Man sollte aber aufpassen, dass man sich nicht einen Ozongenerator 
bastelt. Das ist ungesunder als Feinstaub.

von Einhart P. (einhart)


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Stefan S. schrieb:
> Größe um die 100 um

Um die Brocken brauchst du dir keine Gedanken zu machen. Die sind nicht 
lungengängig.

von Stefan S. (Gast)


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Stefan M. schrieb:
> Man sollte aber aufpassen, dass man sich nicht einen Ozongenerator
> bastelt. Das ist ungesunder als Feinstaub.

Ja, das war auch mein Gedanke. Ozon möchte ich wirklich nicht haben, 
zusätzlich viele Ionen auch nicht. Zunächst würde mich aber mehr 
interessieren, wie effektiv die Staubfilterung überhaupt ist, das muss 
ich wohl wirklich ausprobieren...

Stefan S. schrieb:
>> Größe um die 100 um

>Um die Brocken brauchst du dir keine Gedanken zu machen. Die sind nicht
>lungengängig.

Ja, den Tippfehler hatte ich auch schon recht früh bemerkt. Es sind 
natürlich 100 nm, und von den Partikeln sollen immerhin bis zu 20000 je 
Kubikzentimeter vorhanden sein, in Strassenluft und auch in Innenräumen.

Kürzlich sah ich einen Bericht, nach dem Kaminöfen ähnlich viel 
Feinstaub produzieren wie der Strassenverkehr. Und die ganz neuen Öfen 
sollen im Altagsbetrieb nicht besser als die alten sein, sondern sie 
sind nur besser auf das Zulassungsverfahren angepasst. Wie die Autos auf 
den Prüfstandtest.

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