Spannungsquelle für elektrostischen Raumluftfilter?

Gast #4956865
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Feinstaub ist ja nicht gerade gesund, und auch sonst ist Staub eher 
lästig. In einem Kubikzentimeter Strassenluft sollen ja bis zu 20k 
Staubpartikel sein, Größe um die 100 um. Und in Wohnräumen soll es oft 
nicht viel besser sein.

Irgendwie möchte ich all den Dreck nicht wirklich einatmen.

Luftfilter kann man kaufen, ab 40 Euro bei Pearl, bis zu vielen hundert 
Euro anderswo. Mechanische Hepa-Filter verursachen hohe laufende Kosten. 
Da dachte ich kürzlich an elektrostatische Filter, die ja in der 
Industrie sehr verbreitet sind. Das Prinzip ist ja sehr einfach: 
Hochspannung, Sprühelektrode, Niederschlagselektrode, und einen kleinen 
Lüfter. So etwas sollte man fix aufbauen können. Und die Physik dahinter 
ist ja auch recht interessant. Mit Google findet man aber nicht sehr 
viel dazu. hat jemand Erfahrungen damit, wie effektiv ist so ein Filter. 
Und wo könnte man eine Spannungsquelle bekommen. 20kV DC und ca. 3 W 
sollten OK sein. Selber bauen möchte ich nicht, Fernseher ausschlachten 
auch nicht. Hier einer der wenigen Links die ich gefunden habe:

http://homepages.uni-regensburg.de/~erc24492/Elektrostatischer%20Filter/Elektrostischer-Filter.html
Gast #4956929
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Laserdrucker oder Kopierer enthalten ein Hochspanungsnetzteil zur 
Aufladung der Transferwalze. Inwieweit man dieses herauspräparieren 
kann, wäre zu prüfen. Luft-Ionisierungsgeräte arbeiten oft mit 
Spannungsvervielfachern aus Dioden und Kondensatoren. Zeilentrafo und 
Gleichrichter ginge vielleicht auch.
Aus China bekommt man diese Module...
http://www.ebay.de/itm/1-Stuck-3V-Zu-7KV-7000V-Boost-Step-up-Power-Modul-High-Voltage-Generator-Schwarz-/332082619162?hash=item4d51aaa31a:g:Rl4AAOSwopRYbpx9
http://www.ebay.de/itm/Neu-DC-3V-6V-bis-400kV-400000V-Boost-Step-up-Power-Module-High-Voltage-Generator-/272549802574?hash=item3f753bf24e:g:55UAAOSw5cNYmr~J
Wie betriebssicher diese sind, ist allerdings nicht so leicht 
abzuschätzen.
Gast #4962533
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Stefan M. schrieb:
> Man sollte aber aufpassen, dass man sich nicht einen Ozongenerator
> bastelt. Das ist ungesunder als Feinstaub.

Ja, das war auch mein Gedanke. Ozon möchte ich wirklich nicht haben, 
zusätzlich viele Ionen auch nicht. Zunächst würde mich aber mehr 
interessieren, wie effektiv die Staubfilterung überhaupt ist, das muss 
ich wohl wirklich ausprobieren...

Stefan S. schrieb:
>> Größe um die 100 um

>Um die Brocken brauchst du dir keine Gedanken zu machen. Die sind nicht
>lungengängig.

Ja, den Tippfehler hatte ich auch schon recht früh bemerkt. Es sind 
natürlich 100 nm, und von den Partikeln sollen immerhin bis zu 20000 je 
Kubikzentimeter vorhanden sein, in Strassenluft und auch in Innenräumen.

Kürzlich sah ich einen Bericht, nach dem Kaminöfen ähnlich viel 
Feinstaub produzieren wie der Strassenverkehr. Und die ganz neuen Öfen 
sollen im Altagsbetrieb nicht besser als die alten sein, sondern sie 
sind nur besser auf das Zulassungsverfahren angepasst. Wie die Autos auf 
den Prüfstandtest.

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