Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Transistor als Heizung


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von Denis (Gast)


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Hi, ich will einen Transistor als kleine Heizung verwenden. Steuerung 
für die Abschaltung des Transistors bei der richtigen Temperatur ist 
schon vorhanden nur weiß ich nicht wie ich den Transistor aufheizen 
soll.

von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Strom?
Feuer?

von (prx) A. K. (prx)


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April?
April?

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von Thomas O. (kosmos)


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Ein Transistor verheizt dann Leistung wenn er nicht voll durch gesteuert 
wird.

von Denis (Gast)


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Ja mit Strom aber wie muss ich ihn anschließen dass er bei 12v aufheizt?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Hier hat jemand sowas für seinen Quarzofen gebastelt:
http://www.suessbrich.info/elek/DigitalUhrQuarzofen.html

Der 8,2 Ohm Widerstand dürfte auch warm werden, lohnt sich also evtl., 
ihn mitheizen zu lassen.
Das ganze Teil ist eine Stromquelle, die einen von der Temperatur 
abhängigen Strom durch den BD135 fliessen lässt.

von Mani W. (e-doc)


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Denis schrieb:
> Ja mit Strom aber wie muss ich ihn anschließen dass er bei 12v aufheizt?

Nach Adam Pinocciowitsch an + und -

Egal wie, Hauptsache er wird heiß...

von Lutz H. (luhe)


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Verlustleistung ist das Produkt aus  Spannung und Strom.
Wenn er ganz eingeschaltet ist, hat er fast keine Spannung damit fast 
keine Verlustleistung. Wenn ausgeschaltet hat es fast keinen Strom und 
fast keine Verlustleistung.
Wenn schon  ein Transistor vorhanden ist, dann könnte im Datenblatt 
nachgeschaut werden. Er baucht einen Basiswiderstand damit ein Strom 
eingestellt werden kann und einen Leistungs- Arbeitswiderstand, damit 
nicht gleich alles bei einem Fehler kaputt geht.

Ist alles abhängig davon, was schon in der Bastelkiste bereitliegt.

: Bearbeitet durch User
von Mani W. (e-doc)


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Lutz H. schrieb:
> Wenn er ganz eingeschaltet ist, hat er fast keine Spannung damit fast
> keine Verlustleistung.

Stimmt net!

Kollektor an +12 V und Emitter an Masse einer Starterbatterie, dann
wird sich Deine Theorie anders entwickeln...

von Lutz H. (luhe)


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Kleine Rechenaufgabe:
Basisstom=0; Collektorstrom=0; Emittorstrom ?

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang (Gast)


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Lutz H. schrieb:
> Wenn er ganz eingeschaltet ist, hat er fast keine Spannung damit fast
> keine Verlustleistung.

Das kommt drauf an, wie er angeschlossen ist. Wenn er an stabile 12V 
angeschlossen ist, hat er stabile 12V - auch wenn er ganz eingeschaltet 
ist ;-)

von Marco H. (damarco)


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Am besten macht sich so etwas mit einer AB Endstufe. Durch 
Stromgegenkopplung ist diese auch Stabil und auch so bemessen das sie 
nicht glüht im Fehlerfall ;).

Mit dem Widerstand geht das auch, Problem ist aber meist die schlechte 
Wärmekopplung und das er nach allen Richtungen Abstrahlt. Meist will man 
ja ein Bauteil auf eine bestimmte Temperatur aufheizen. Um z.Bsp die 
Temperatur Drift zu verringern.


Ein Transistor hat immer eine Verlustleistung, das ganze ist er unsinnig 
da hierzu große Basisströme fließen. Außerdem ist die Kennlinie zum 
steuern dort zu flach. Man muss den Arbeitspunkt schon an die richtige 
Stelle legen um das Sinnvoll steuern zu können.

: Bearbeitet durch User
von Werner H. (werner45)


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Ein Transistor allein als Heizung ist nur für Sonderzwecke brauchbar, 
wenn man z.B. eine punktförmige Wärmequelle benötigt.

Meist braucht man einen größeren Thermostaten als einen TO-126, dann ist 
es sinnvoller, die Heizleistung zwischen Transistor und einem flächigen 
Widerstand aufzuteilen, damit die Wärme gleichmäßiger eingebracht wird 
und man keinen Temperaturgradienten einbaut.

Ein etwas größerer Thermostat ist schon deshalb nötig, um ALLE 
driftempfindlichen Teile dort unterzubringen.

Gruß   -   Werner

von Hurra (Gast)


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Denis schrieb:
> Hi, ich will einen Transistor als kleine Heizung verwenden. Steuerung
> für die Abschaltung des Transistors bei der richtigen Temperatur ist
> schon vorhanden nur weiß ich nicht wie ich den Transistor aufheizen
> soll.

Hab ich schon verwendet. Ich habe oft PNP-Transistoren verwendet.

Als Konstantstromquelle geschaltet:
http://www.elektronikbasteln.pl7.de/konstantstromquelle-mit-einem-pnp-transistor-berechnung.html
Nur halt Kollektor = Masse -> Kurzschluss: Viel Leistung am Transistor.

Warum PNP? Weil der Kollektor oft die Kühlfahne ist, damit ist das sehr 
praktisch - kann man direkt auf Masse löten. Bei SMD ist die Leistung 
dann direkt in der Multilayerplatine und verteilt sich sehr günstig.
NPN geht selbstverständlich genauso.

Regeln ist recht simpel, weil der Strom der Stromquelle über die 
Spannung an der Basis einstellbar ist. Nur einen Buffer braucht man noch 
- aber das kann ein BC847 in Kollektorschaltung sein. Kann ein NTC oder 
ein µC mit DAC tun.

Nimmt man konsequent nur diskrete Bauteile dafür, bekommt man z.B. 10W 
geregelte (!) Heizleistung für < 1€ problemlos hin.

von THOR (Gast)


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Man kann auch nen 7812 in die Übertemperaturbegrenzung treiben, dann 
wird der auch warm. Ist sogar geregelt...irgendwie.

von U. B. (pasewalker)


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Wolfgang (Gast) schrieb:
>> Wenn er ganz eingeschaltet ist, hat er fast keine Spannung damit fast
>> keine Verlustleistung.
>  Stimmt net!
>  Kollektor an +12 V und Emitter an Masse einer Starterbatterie, dann
>  wird sich Deine Theorie anders entwickeln...

Kann man ja mal mit solch einem Exemplar probieren, wie "konstant" die 
12V bleiben:
http://www.bakersfieldads.net/Venola-/New-ESM3001-high-power-superswitch-transistor-400W.jpg

von Patrick J. (ho-bit-hun-ter)


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Hi

THOR schrieb:
> Man kann auch nen 7812 in die Übertemperaturbegrenzung treiben

Hätte jetzt '05' gesagt, läuft aber auf das Gleiche raus, braucht halt 
weniger Versorgungsspannung.

Den Ausgang der 78xx mit GND kurzschließen und am Eingang mit einer 
Spannung (glaube bis 35V) versorgen, den Rest macht die interne 
Schutzbeschaltung, Welche den Ausgang 'bremst', wenn der Regler zu heiß 
wird.

Theoretisch sollte auch ein 79xx (das Gleiche, nur mit negativer 
Ausgangsspannung) gehen, hatte ich bisher aber noch nie verbaut.

MfG

von batman (Gast)


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Ausgerechnet ICs sollte man nicht nehmen, da die weniger Wärme(-Zyklen) 
abkönnen.

von Boris O. (bohnsorg) Benutzerseite


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An keiner Stelle wurde erwähnt, wie die Wärme eingebracht/ genutzt 
werden soll. Manche schlagen Kontakt zu einer Kupferfläche auf der 
Platine vor, was die gesamte Platine heizt. Andere raten zu Kühlfahnen, 
die mehr oder weniger punktuell abstrahlen. Gibt es Konvektion oder wird 
sie ordentlich unterdrückt, gar ausgeschlossen? Ist eine Isolation 
vorgesehen? Um Bauteile direkt zu wärmen lohnt es sich eher, 
SMD-Widerstände darunter zu platzieren (DIL-Gehäuse) oder 
Leiterbahn-Mäander mit Konstantstrom zu beaufschlagen. Wer mehr 
Wärmekapazität braucht, heizt einen ordentlichen Leistungswiderstand, so 
ein 5- oder 10-W-Teil in Beton. Es ließe sich auch ein Heizdraht um 
etwas wickeln.

Allerdings bezweifle ich, dass dein Thermostat zuverlässig funktioniert, 
da ich nichts darüber weiß. Je nach Wärmeverteilung und Präzision wird 
es sehr schnell sehr heiß, zu heiß in Paradise oder es gibt irgendeine 
Temperatur zwischen Umgebungstemperatur und 30° drüber (internerer 
Temperatursensor eines ATMega328P ohne Kalibrierung, alternativ 
Bimetallschalter).

von MiWi (Gast)


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Und wieder einmal ist keine Frage zu blöd um nicht mit aller 
ernsthafrigkeit elendslang durchdekliniert zu werden....

Der TO zerkugelt sich derweil vor Lachen

wieso werden solche Dinge immer wieder von den selben Automaten 
beantwortet?

Schlecht programmierte Chatbots, die hier herumwuseln?

MiWi

von batman (Gast)


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Wieso? Transistoren sind in der Elektronik schon immer die Experten fürs 
Heizen. Für kein Bauteil gibt es mehr Heizkörpertechnik (von der Umwelt 
aus gesehen).

von Lutz H. (luhe)


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Genau, so etwas nennt sich auch elektronische Last.

von e-fuzzi (Gast)


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In der Elektor gab es mal eine Schaltung dazu.
Ich habe sie nachgebaut - funktioniert sehr gut.

von Hurra (Gast)


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MiWi schrieb:
> Und wieder einmal ist keine Frage zu blöd um nicht mit aller
> ernsthafrigkeit elendslang durchdekliniert zu werden....

Ja, da geht mal wieder was über den Horizont einiger Foristen. Dann wird 
das als "blöd" klassifiziert, schon ist das Weltbild wieder in Ordnung 
:-)

Nur gibts in dem Fall hier schon Anwendungsfälle, und ich kenne auch 
Platinen in der Praxis, die das verwenden. In Seriengeräten.

Wer z.B. Geräte für -40°C bauen muss, wird feststellen, dass es einige 
Bauteile dafür einfach nicht gibt, oder dass sie einfach teuer sind.

In einem solchen Fall verwendet man eben eine Printheizung. Diese muss 
dann z.B. eine große Platine z.B. von -40°C auf -10°C in einer 
bestimmten Zeit (Kaltstart) bringen, und da braucht man schon ein paar 
W. Dann kann es günstig sein, da 4 Transistoren mit je 5W draufzupacken, 
die das über die Massefläche erledigen können.
Das bekommt man für 2€ hin, wenn man Transistoren verwendet. Mit 
regelbarer Leistung. Widerstände solcher Leistung sind teurer, eine 
Heizfolie muss geklebt werden und kostet ebenfalls  mehr.

von sydfsdfg (Gast)


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BUZ12

Drain - Source an 12V hängen und das Gate an 5V der macht nur halb auf 
und wird schön warm. hat bei mir im Winter immer die outdoor WLAN 
Antenne geheizt.

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