Forum: Haus & Smart Home Reparatur Fronius Solar Wechselrichter State 516 FRONIUS IG 15 / 20 / 30 / 40 / 50 / 60 / 60 Defekt


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von Flip B. (frickelfreak)


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-Jede Nachahmung auf eigene Verantwortung und Gefahr, Sicherheitsregeln 
beachten und Spannungsfreiheit auf ein und Ausgangsseite sicherstellen!-

Der Wechselrichter meldet sich mit Fehler 516 und bringt nicht die Volle 
ausgangsleistung. Eines der Leistungsmodule läuft also nicht.

Zuerst das Schuldige modul Finden: Ist recht einfach, wenn das teil Vor 
der Fehlersuche Lief und man mit dem IR-Thermometer klar erkennt, welche 
kühlkörper trotzdem kalt sind.

In meinem Fall war das Modul komplett tot und ohne Spannungsversorgung 
durch das eigene Netzteil.

Der Trafo war sichtbar durchgeschmort.

Passender Ersatz ist ein 2x 12V 1,5VA Print-Trafo

Wechselrichter läuft jetzt wieder, ich finde es Ärgerlich, dass Firma 
Spitznagel mit großer Lebensdauer wirbt und zumindest in diesen 
Wechselrichtern sehr häuftig die Trafos abbrennen. Wer hat ähnliche 
probleme?

Grüße

von hinz (Gast)


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Flip B. schrieb:
> ich finde es Ärgerlich, dass Firma
> Spitznagel mit großer Lebensdauer wirbt und zumindest in diesen
> Wechselrichtern sehr häuftig die Trafos abbrennen.

Hast du denn den Effektivwert des Sekundärstroms gemessen? Wenn da mehr 
als 50mA RMS fließen, dann kann der Trafohersteller nichts dafür, dass 
der Trafo sich verabschiedet.

von Flip B. (frickelfreak)


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SPK 0014
Baugröße EI 30/10,5
Kurzschlussfest

Zudem ist die Primärspule verkohlt.

von Winnie (Gast)


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Ich habe das gleiche Problem,
warte auf den Monteur.
Ersteller könnte mir am Telefon überhaupt keine Info zum Fehlercode 516 
geben!

meld mich nochmal!

von Tom (Gast)


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Hallo Winnie,

gibt es ein Update?
Was war das Problem bei Dir?

von Elo (Gast)


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Bei einem Netztrafo aus 04/2005 ist doch die Gewährleistung für den 
Bauteilhersteller des Printtrafos schon längst herum.
Wenn der noch dazu auf der Primärseite defekt ist, war es wohl etwas zu 
viel der Überspannung?

von Stefan Sälzler (Gast)


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Hallo hab noch einige Spitznagel Trafos im Lager wenn jemand Bedarf hat 
bitte melden.

von Andreas M. (elektronenbremser)


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Wird hier jeder finden der nach einem Trafo sucht!

von Gerd Schug (Gast)


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Stefan Sälzer hätte noch Spitznagel Trafos für Fronius habe einen 
verschmolzen Trafo beim 120 kannst du dicch bitte Melden Danke 
😄015234115768

von flip (Gast)


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um welchen trafo vom 120 handelt es sich denn?

von Alex (Gast)


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Hallo,
ich habe (hatte?) bei meinem IG40 auch ab und zu die Fehlermeldung 
'State 516'.

Nachdem ich diesen Beitrag gelesen hatte, habe ich auch gleich einen 
Trafo bestellt. Aber als ich den WR dann aufgeschraubt habe, waren beide 
Trafos in Ordnung. Optisch als auch gemessen.

Also habe ich weiter im Internet gestöbert und folgendes gefunden:
State 516 bedeutet nur, dass eine gewisse Anzahl (50?) an 
Fehlermeldungen überschritten wurde. Um den eigentlichen Fehler zu 
finden, muss man ins Menü auf State PS. Hier kann man zwischen den 
Leistungsteilen wählen PS00, PS01.. (wenn man denn mehrere hat). Wähle 
den mit dem Fehler, unter State last wird dir nun der eigentliche Fehler 
angezeigt.
Quelle: 
https://gold-coast-solar-power-solutions.com.au/solar-inverters/solar-inverter-fault-error-messages/fronius-inverter-state-516-fault-code/

Bei mir ist es der Code 104. Da stimmt was mit der Netzfrequenz nicht. 
Der Fehler tritt bei mir nur sporadisch auf und nur, wenn der WR in der 
Früh selber startet. Schalte ich später AC kurz ab und wieder an, ist 
alles gut.
Habe seit einer Woche nun den Datenlogger im WR. Seitdem ist der Fehler 
nicht mehr aufgetreten. Werde das aber weiter beobachten.

Viel Erfolg beim Strom Erzeugen!
Gruß, Alex

von Daniel (Gast)


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Hallo Alex,

Habe genau das identische Problem. Fehlercode 516 -> Menü wird dann 104 
angezeigt, der auf Netzprobleme hinweist. Wie ist es bei dir weiter 
gegangen?

Vielen Dank für die Rückmeldung!
Gruß Daniel

von Marcus (Gast)


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Hallo leute,

ich möchte mit Euch gerne meine Erfahrungen bezüglich der genannten 
Fehlercodes teilen.

Auch bei mir : "STATE 516" - maximale Fehleranzahl eines Leistungsteils 
am Tag erreicht

in Verbindung mit
"STATE 104" Netzfrequenz (eines Leistungsteils) außerhalb des zulässigen 
Bereichs.

Ich schreibe bewusst "eines Leistungsteils", da mein WR über 2 LT 
verfügt, dass zweite speist "normal" ins Netz ein.

Anfangs trat der Fehler bei mir sporadisch auf und war am nächsten Tag 
meist wieder verschwunden. Auch, wenn ich den WR auf standby fahre und 
kurzzeitig vom Netz trenne und wieder verbinde, war der Fehler meist 
wieder weg.

In den letzten Wochen allerdings, lässt sich der Fehler nur noch 
"selten" beseitigen. Manchmal verschwindet er mehrere Stunden, manchmal 
nur einige Minuten (jedoch ist immer die oben genannte manuelle 
Intervention von nöten (STBY-Mode, warten,  AC -Sicherung abschalten, 
warten, AC - einschalten).

Zunächst habe ich im Internet gelesen, dass ein nachjustieren des 
Frequenzbereichs abhilfe schaffen kann. Es gibt also ein verstecktes 
Setup-Menü des Wechselrichters, wo man eine solche Frequenzeinstellung 
vornehmen kann. Ich weise allerdings ausdrücklich darauf hin, dass dies 
durch geschultes Fachpersonal erfolgen sollte, dennoch möchte ich mit 
Euch ein Dokument von Interesse teilen, welches im Netz frei zugänglich 
ist.

http://www.sonepar.de/mam/sonepar/02_-_fronius.pdf

Einigen Probleminhabern scheint dieses Justieren zu helfen

Leider brachte mich dies nicht zum gewünschten Erfolg. Konnte ich mir im 
Endeffekt auch kaum vorstellen, da eines der beiden Leistungsteile ja 
auch unter der korrekten Netzfrequenz funktioniert. Ausserdem überwache 
ich die Netzfrequenz und hier sind keine großen auswüchse feststellbar.

Was mich tatsächlich beunruhigt ist folgendes:
Entgegen einiger Hinweise aus dem Internet wo geschrieben wird, dass der 
WR voll funktionsfähig sei, habe ich an einem schönen sonnigen Tag 
(heute), den WR heruntergefahren und neugestartet. GANZ KURZ konnte ich 
das "defekte" Leistungsteil heute zum Laufen bringen und der WR speiste 
ca. 4KW ins Netz ein, dann erneut STATE 104, und plötzlich werden noch 
2,5KW eingespeist. Ich verliere also ca. 40% der Leistung.

Aus diesem Grund will ich den Fehler so schnell wie möglich beseitigen.

(Einspeiseleistung im Anhang: Ca um 10:00 Uhr konnte ich das zweite 
Leistungsteil kurz aktivieren, Dort wo in der Grafik nichts eingespeist 
wird, sind meine verzweifelten Versuche den WR erneut herunterzufahren 
um das 2te Leistungsteil erneut zum arbeiten zu bewegen.

Als nächstes werde ich das AC-DC Leistungsteil austauschen. Ich melde 
mich in Kürze zurück.

Ps. Danke an den Threadersteller, den Trafo werde ich ebenfalls mal 
durchmessen, äußerliches Erscheinungsbild ist allerdings ok bei mir.

Viele Grüße
Marcus

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Wechsle die DC-AC Platine aus, die beim Auftreten des Fehlers kalt 
bleibt.

Und Vorsicht, wenn Du keine Ahnung von hohen Spannungen und deren 
Gefährlichkeit hast, dann lass das jemanden machen, der sich damit 
auskennt. Ansonsten scheint Dir die Sonne im wahrsten Sinne des Wortes 
aus dem Arsch wenn Du an den Draht packst. In dem Wechselrichter gibt es 
auch eine ganze Menge geladene Kondensatoren, deren Berührung 
möglicherweise auch Stunden nach dem Abschalten noch lebensgefährlich 
sein kann!

von Marcus (Gast)


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Hallo,

nochmals eine kurze Rückmeldung meinerseits.
DC-AC Platine getauscht, Gerät funktioniert seit 2 Tagen ohne 
Fehlermeldung. Jetzt warte ich noch auf Sonnenschein, damit ich die 
Gesamtleistung prüfen kann.

Ausserdem versuche ich auf der Altplatine gerade den Übeltäter ausfindig 
zu machen. Einen Verdacht habe ich.


Sonnige Grüße
Marcus

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Teil uns bloß nicht mit, welchen Verdacht Du hast. Schließlich reichts 
ja wenn man Dir hilft, andere müssen von Dir keine Hilfe erwarten wenn 
sie mal auf das gleiche Problem stoßen.

von Marcus (Gast)


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Das mache ich gerne, wenn sich der Verdacht bestätigt. Ich vermeide es 
generell Halbwahrheiten zu verbreiten. Des Weiteren würde ich dich 
bitten meinen Post noch mal genau durchzulesen, es hat mir niemand 
geholfen. Ich habe lediglich meine schritte zusammengefasst.

von Flip (Gast)


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Gibt es einen bestätigten Übeltäter?

Ich habe nun wieder mal einen IG30 auf dem Tisch liegen

von Flip (Gast)


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Diesmal war es ein IG30 mit dem fehler, im Status TEST COM stecken zu 
bleiben bzw auf STATE 401 zu zeigen. Es gibt einen internen RS485 Bus 
zwischen Disṕlay/ controller und den DC DC Platinen der einzelnen 
PowerStacks. Beschriftet mit LTG-Bus. Auf der DCDC Board ist eine 
Galvanische Trennung mittels 2 stück PC410L hergestellt sowie eine 
eigene wicklung zur versorgung der Displaymimik mit 5v.
Einer der Optokoppler war etwas zu blind für den geringen Emitterstrom. 
Ein tauschen untereinander Half schon, haltbare lösung ist der austausch 
beider PC410L

von Flip (Gast)


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Neben dem gering gewählten led-strom ist ein weiterer 
kontruktionsfehler, den Optokoppler an den DE-Pin vom Bustreiber zu 
hängen. Dadurch wird nur der Positive zustand aktiv am bus getrieben, 
Negativ beruht alleine auf den abschlusswiderständen. Ein defekte 
Optokoppler sorgt hier auch für dauersenden /Blockieren auf dem BUS, 
weshalb die Displaysoftware auch im Test COm zustand hängenbleibt, 
anstatt einen sinnvollen fehlercode auszugeben.

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