Reparatur Fronius Solar Wechselrichter State 516 FRONIUS IG 15 / 20 / 30 / 40 / 50 / 60 / 60 Defekt

#4959828
Lesenswert?

-Jede Nachahmung auf eigene Verantwortung und Gefahr, Sicherheitsregeln 
beachten und Spannungsfreiheit auf ein und Ausgangsseite sicherstellen!-

Der Wechselrichter meldet sich mit Fehler 516 und bringt nicht die Volle 
ausgangsleistung. Eines der Leistungsmodule läuft also nicht.

Zuerst das Schuldige modul Finden: Ist recht einfach, wenn das teil Vor 
der Fehlersuche Lief und man mit dem IR-Thermometer klar erkennt, welche 
kühlkörper trotzdem kalt sind.

In meinem Fall war das Modul komplett tot und ohne Spannungsversorgung 
durch das eigene Netzteil.

Der Trafo war sichtbar durchgeschmort.

Passender Ersatz ist ein 2x 12V 1,5VA Print-Trafo

Wechselrichter läuft jetzt wieder, ich finde es Ärgerlich, dass Firma 
Spitznagel mit großer Lebensdauer wirbt und zumindest in diesen 
Wechselrichtern sehr häuftig die Trafos abbrennen. Wer hat ähnliche 
probleme?

Grüße
Angehängte Dateien:
Gast #4960062
Lesenswert?

Flip B. schrieb:
> ich finde es Ärgerlich, dass Firma
> Spitznagel mit großer Lebensdauer wirbt und zumindest in diesen
> Wechselrichtern sehr häuftig die Trafos abbrennen.

Hast du denn den Effektivwert des Sekundärstroms gemessen? Wenn da mehr 
als 50mA RMS fließen, dann kann der Trafohersteller nichts dafür, dass 
der Trafo sich verabschiedet.
Gast #5201412
Lesenswert?

Bei einem Netztrafo aus 04/2005 ist doch die Gewährleistung für den 
Bauteilhersteller des Printtrafos schon längst herum.
Wenn der noch dazu auf der Primärseite defekt ist, war es wohl etwas zu 
viel der Überspannung?
Gast #5565756
Lesenswert?

Hallo,
ich habe (hatte?) bei meinem IG40 auch ab und zu die Fehlermeldung 
'State 516'.

Nachdem ich diesen Beitrag gelesen hatte, habe ich auch gleich einen 
Trafo bestellt. Aber als ich den WR dann aufgeschraubt habe, waren beide 
Trafos in Ordnung. Optisch als auch gemessen.

Also habe ich weiter im Internet gestöbert und folgendes gefunden:
State 516 bedeutet nur, dass eine gewisse Anzahl (50?) an 
Fehlermeldungen überschritten wurde. Um den eigentlichen Fehler zu 
finden, muss man ins Menü auf State PS. Hier kann man zwischen den 
Leistungsteilen wählen PS00, PS01.. (wenn man denn mehrere hat). Wähle 
den mit dem Fehler, unter State last wird dir nun der eigentliche Fehler 
angezeigt.
Quelle: 
https://gold-coast-solar-power-solutions.com.au/solar-inverters/solar-inverter-fault-error-messages/fronius-inverter-state-516-fault-code/

Bei mir ist es der Code 104. Da stimmt was mit der Netzfrequenz nicht. 
Der Fehler tritt bei mir nur sporadisch auf und nur, wenn der WR in der 
Früh selber startet. Schalte ich später AC kurz ab und wieder an, ist 
alles gut.
Habe seit einer Woche nun den Datenlogger im WR. Seitdem ist der Fehler 
nicht mehr aufgetreten. Werde das aber weiter beobachten.

Viel Erfolg beim Strom Erzeugen!
Gruß, Alex
Gast #6103850
Lesenswert?

Hallo Alex,

Habe genau das identische Problem. Fehlercode 516 -> Menü wird dann 104 
angezeigt, der auf Netzprobleme hinweist. Wie ist es bei dir weiter 
gegangen?

Vielen Dank für die Rückmeldung!
Gruß Daniel
Gast #6167744
Lesenswert?

Hallo leute,

ich möchte mit Euch gerne meine Erfahrungen bezüglich der genannten 
Fehlercodes teilen.

Auch bei mir : "STATE 516" - maximale Fehleranzahl eines Leistungsteils 
am Tag erreicht

in Verbindung mit
"STATE 104" Netzfrequenz (eines Leistungsteils) außerhalb des zulässigen 
Bereichs.

Ich schreibe bewusst "eines Leistungsteils", da mein WR über 2 LT 
verfügt, dass zweite speist "normal" ins Netz ein.

Anfangs trat der Fehler bei mir sporadisch auf und war am nächsten Tag 
meist wieder verschwunden. Auch, wenn ich den WR auf standby fahre und 
kurzzeitig vom Netz trenne und wieder verbinde, war der Fehler meist 
wieder weg.

In den letzten Wochen allerdings, lässt sich der Fehler nur noch 
"selten" beseitigen. Manchmal verschwindet er mehrere Stunden, manchmal 
nur einige Minuten (jedoch ist immer die oben genannte manuelle 
Intervention von nöten (STBY-Mode, warten,  AC -Sicherung abschalten, 
warten, AC - einschalten).

Zunächst habe ich im Internet gelesen, dass ein nachjustieren des 
Frequenzbereichs abhilfe schaffen kann. Es gibt also ein verstecktes 
Setup-Menü des Wechselrichters, wo man eine solche Frequenzeinstellung 
vornehmen kann. Ich weise allerdings ausdrücklich darauf hin, dass dies 
durch geschultes Fachpersonal erfolgen sollte, dennoch möchte ich mit 
Euch ein Dokument von Interesse teilen, welches im Netz frei zugänglich 
ist.

http://www.sonepar.de/mam/sonepar/02_-_fronius.pdf

Einigen Probleminhabern scheint dieses Justieren zu helfen

Leider brachte mich dies nicht zum gewünschten Erfolg. Konnte ich mir im 
Endeffekt auch kaum vorstellen, da eines der beiden Leistungsteile ja 
auch unter der korrekten Netzfrequenz funktioniert. Ausserdem überwache 
ich die Netzfrequenz und hier sind keine großen auswüchse feststellbar.

Was mich tatsächlich beunruhigt ist folgendes:
Entgegen einiger Hinweise aus dem Internet wo geschrieben wird, dass der 
WR voll funktionsfähig sei, habe ich an einem schönen sonnigen Tag 
(heute), den WR heruntergefahren und neugestartet. GANZ KURZ konnte ich 
das "defekte" Leistungsteil heute zum Laufen bringen und der WR speiste 
ca. 4KW ins Netz ein, dann erneut STATE 104, und plötzlich werden noch 
2,5KW eingespeist. Ich verliere also ca. 40% der Leistung.

Aus diesem Grund will ich den Fehler so schnell wie möglich beseitigen.

(Einspeiseleistung im Anhang: Ca um 10:00 Uhr konnte ich das zweite 
Leistungsteil kurz aktivieren, Dort wo in der Grafik nichts eingespeist 
wird, sind meine verzweifelten Versuche den WR erneut herunterzufahren 
um das 2te Leistungsteil erneut zum arbeiten zu bewegen.

Als nächstes werde ich das AC-DC Leistungsteil austauschen. Ich melde 
mich in Kürze zurück.

Ps. Danke an den Threadersteller, den Trafo werde ich ebenfalls mal 
durchmessen, äußerliches Erscheinungsbild ist allerdings ok bei mir.

Viele Grüße
Marcus
Angehängte Dateien:
(Firma: Funkenflug Industries) #6167851
Lesenswert?

Wechsle die DC-AC Platine aus, die beim Auftreten des Fehlers kalt 
bleibt.

Und Vorsicht, wenn Du keine Ahnung von hohen Spannungen und deren 
Gefährlichkeit hast, dann lass das jemanden machen, der sich damit 
auskennt. Ansonsten scheint Dir die Sonne im wahrsten Sinne des Wortes 
aus dem Arsch wenn Du an den Draht packst. In dem Wechselrichter gibt es 
auch eine ganze Menge geladene Kondensatoren, deren Berührung 
möglicherweise auch Stunden nach dem Abschalten noch lebensgefährlich 
sein kann!
Gast #6170776
Lesenswert?

Hallo,

nochmals eine kurze Rückmeldung meinerseits.
DC-AC Platine getauscht, Gerät funktioniert seit 2 Tagen ohne 
Fehlermeldung. Jetzt warte ich noch auf Sonnenschein, damit ich die 
Gesamtleistung prüfen kann.

Ausserdem versuche ich auf der Altplatine gerade den Übeltäter ausfindig 
zu machen. Einen Verdacht habe ich.


Sonnige Grüße
Marcus
Gast #6171802
Lesenswert?

Das mache ich gerne, wenn sich der Verdacht bestätigt. Ich vermeide es 
generell Halbwahrheiten zu verbreiten. Des Weiteren würde ich dich 
bitten meinen Post noch mal genau durchzulesen, es hat mir niemand 
geholfen. Ich habe lediglich meine schritte zusammengefasst.
Gast #6203931
Lesenswert?

Diesmal war es ein IG30 mit dem fehler, im Status TEST COM stecken zu 
bleiben bzw auf STATE 401 zu zeigen. Es gibt einen internen RS485 Bus 
zwischen Disṕlay/ controller und den DC DC Platinen der einzelnen 
PowerStacks. Beschriftet mit LTG-Bus. Auf der DCDC Board ist eine 
Galvanische Trennung mittels 2 stück PC410L hergestellt sowie eine 
eigene wicklung zur versorgung der Displaymimik mit 5v.
Einer der Optokoppler war etwas zu blind für den geringen Emitterstrom. 
Ein tauschen untereinander Half schon, haltbare lösung ist der austausch 
beider PC410L
Gast #6203938
Lesenswert?

Neben dem gering gewählten led-strom ist ein weiterer 
kontruktionsfehler, den Optokoppler an den DE-Pin vom Bustreiber zu 
hängen. Dadurch wird nur der Positive zustand aktiv am bus getrieben, 
Negativ beruht alleine auf den abschlusswiderständen. Ein defekte 
Optokoppler sorgt hier auch für dauersenden /Blockieren auf dem BUS, 
weshalb die Displaysoftware auch im Test COm zustand hängenbleibt, 
anstatt einen sinnvollen fehlercode auszugeben.
Gast #6405507
Lesenswert?

Das hört sich richtig gut an was ihr da erzählt, als hätte ihr es direkt 
gelernt die ac dc Teile und Trafos zu tauschen /reparieren.
Ich habe drei CL 36 und ein Leistungsteil ist ebenfalls defekt und zeigt 
516 an...
Kann mir hier wer kurzfristig helfen das Teil zu reparieren?  Gerne auch 
unter 01736511861
Gast #6414012
Lesenswert?

Hallo...

Ich habe eine Froinus IG 60 HV als Ersatzteiltrager oder zur Reparatur 
anzubieten.
Funktion des Wechselrichters tadellos 2009-2020.

Bei diesem Wechselrichter ist ebenfalls eine Leistungsstufe ausgefallen.

Wechselrichter inkl. ComCard (aus 2016)

Bei Interesse bitte melden.

Viele Grüße Mark
(Firma: Funkenflug Industries) #6414258
Lesenswert?

Wie soll man das machen wenn Du nicht im Forum angemeldet bist? Außerdem 
ist das immer 'ne Preisfrage bei den Dingern. Optokoppler austauschen 
klingt zwar so easy wie einem Baby seinen Lolli zu klauen, aber die 
Dinger fallen auch gerne mal wegen anderen Defekten aus, die wesentlich 
schwerer oder kostenintensiver zu beheben sind.
Gast #6414317
Lesenswert?

Mark Rohlfing schrieb:
> Hallo...
>
> Ich habe eine Froinus IG 60 HV als Ersatzteiltrager oder zur Reparatur
> anzubieten.
> Funktion des Wechselrichters tadellos 2009-2020.
>
> Bei diesem Wechselrichter ist ebenfalls eine Leistungsstufe ausgefallen.
>
> Wechselrichter inkl. ComCard (aus 2016)
>
> Bei Interesse bitte melden.
>
> Viele Grüße Mark

Bei Interesse bitte unter mark@axxisweb.de melden.
#6454621
Lesenswert?

Hallo allerseits,

mein Fronius IG 40 hat den Fehler 514, der auf eine defekte 
DC-AC-Leistungsplatine hindeutet. Nach Abfrage der beiden 
DC-AC-Leistungsplatinen mittels Setup-Menü scheint die obere Platine 
(PS01) hinüber zu sein, da N.I.

Wo bekomme ich solch eine Platine her und ist die einfach zu tauschen, 
oder zusätzlich die Steuerung oder die DC-AC-Leistungsplatinen zu 
parametrieren?

Danke für Eure Hilfe!

Beste Grüße
LeFish
(Firma: Funkenflug Industries) #6633854
Lesenswert?

Was brauchst'n genau von den Platinen? Evtl. habe ich noch sowas da, 
aber meistens wird man hier im Forum wegen dem Preisvorschlag oder 
persönlicher Abneigung geschlachtet wenn man sowas anbietet.

sicherheitshalber Hinweis: PNs könnt ihr mir lange
schreiben, die kommen von diesem Forum nicht an
Beitrag #7009534 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: Funkenflug Industries) #7009641
Lesenswert?

Die Fronius-Dinger haben diverse Probleme mit ihrem bescheuerten 
Bussystem. Die waren früher mal richtig teuer, heute kann man die alle 
in die Tonne treten. Deswegen traue ich mich auch gar nicht mehr, dafür 
Platinen anzubieten, die sind das Geld nicht wert und ohne Geld lohnt's 
sich für mich nicht, die Dinger auszuschlachten und die Platinen zu 
testen.

104 bedeutet Netzfrequenz außerhalb der Toleranz, könnte auch die 
ENS-Platine sein. Das wundert mich eigentlich, daß es diesmal nicht das 
Bussystem ist.
Gast #7037939
Lesenswert?

Sind Euch neben dem Print-Trafo auf der DC-AC Platine noch andere 
Bauteile bekannt, die vorrangig ausfallen? Bei meinem Fonius IG60 sind 
nun nacheinander beide DC-AC Platinen betroffen. Eine habe ich bereits 
durch ein Tauschteil ersetzt. Könnt Ihr auch bitte noch einmal die 
Teilenummer des 12V Print-Trafos posten? (Original ist ja ein 13,5V 
verbaut). Danke.
Gast #7038480
Lesenswert?

Ich vermute einmal, dass ein Print-Trafo von Spitznagel mit der 
Teilenummer 0141212 geht, obwohl es nicht 2x13.5V sondern nur 2x12.0V 
Sek-seitig hat (?)

Ist denn immer der Trafo der Verursacher?
Es wird zwar der Fehler 516/104 bei meinem IG60 angezeigt, doch PS00 und 
/PS01 stehen weiterhin auf „Run“ und speisen auch weiterhin ein.
Gast #7075925
Lesenswert?

Hallo,
Problem: IG20 - STATE 104 Fehler.

Habe nach Auftreten der permanenten Anzeige "STATE 104" den kleinen 
Trafo von der Firma Spitznagel gewechselt. der hatte eine Unterbrechung 
auf der Primärwicklung (keine Verbrennungsspuren zu sehen).
Der Spitznageltrafo hat 1 x 13,5V als Sekundärwicklung angegeben. Ich 
habe einen Trafo de Firma Block mit zwei Sekundärwicklungen von 6V/166mA 
eingebaut, und die 6V-Wicklungen in Reihe angeschlossen.
Der Fehler STATE 104 tritt nun nicht mehr auf, aber nach langer Zeit 
(ca.5min)
der Sync-Phase zeigt er STATE 443 (Energieübertragung
nicht möglich) an.
In der Sync-Phase zeigt er auch manchmal kurzzeitig an: DC zu niedrig. 
Die Modul-Spannung hat dabei 200-240 V betragen.
Weiß jemand hier was die Ursache sein könnte ?
Für sachdienliche Hinweise besten Dank.
Gruß
Tom
Gast #7077408
Lesenswert?

Hab mal weiter geforscht.
Auf dem LT-AC-SR3 Modul sind 2 IGBT`s (IRGP4062D) sowie ein n-Mosfet 
(IXFX48N50Q) von der Leistungsbrücke durch.
Die Treibertransistoren habe ich noch nicht zum Prüfen runter, und ob 
die Treiber IC´s (HCPLA314) auch durch sind kann ich nicht sagen, aber 
wahrscheinlich sind die in so einem Fall auch hin.
Hat wer noch so eine Funktionierende Leiterplatte (LT-AC-SR3 / 
2,071,221) ?
Gruß
Tom
Gast #7176170
Lesenswert?

Flip B. schrieb:
> Der Übertrager ist speziell gewickelt für fronius,  da hilft nur
> ausschlachten oder auszählen und neu wickeln

Besten Dank für die Rückmeldung.
Hab auch schon an ausschlachten gedacht und jetzt erstmal ein komplettes 
Gebraucht-Modul eingesetzt. An selbst neu wickeln hatte ich noch nicht 
gedacht. Sieht aber auch machbar aus, da augenscheinlich nicht all zu 
viele Windungen.
Und bei meinen Kindern hat`s auch immer geklappt! ;)
Gast #7176833
Lesenswert?

Ich habe eine defekte SR2 auf dem Tisch liegen, so wie ich es sehe ist 
der Trafo okay.
Kann ich das Teil offline, d.h. ohne Wechselrichter testen, oder muss 
dazu die komplette Umgebung bereit stehen ?
(Firma: ARTESYN) #7190056
Lesenswert?

Liebe Experten!
 Bin neu hier und habe beruflich sehr viel mit Switched mode power 
supplies zu tun, also ich weiß wovon ihr sprecht und ich bin auch vom 
Fach, aber nachdem hier wirkliche Profis am Werk sind, möchte ich hier 
ein paar Fragen zur DC/AC Karte Stellen :

Gerät IG 40
zuerst sporadisch, dann öfters
dann immer Fehler 514
mit ENTER brachte ich den immer weg, seit 2 Tagen TESTcom,

obere DC/AC Karte entfernt, läuft jetzt als IG 20, was weiter nicht so 
schlimm ist, da ich nur im Winter um die Mittagszeit 2200 Watt von den 
PV Modulen bekomme!
Aber trotzdem hätte ich den Kerl wieder gern als IG40 betrieben, da ich 
die PV Leistung noch steigern möchte. Und ja, ich weiß das Gerät ist 
sehr alt, aber hier kann man eventuell selbst noch was reparieren, was 
bei den neuen Geräten sicher nicht mehr der Fall ist.....


Geprüft:

 Spitznagel--> ok! Netzkondensator 4,7µF X2 Kondensator getauscht 
übliche Fehlerquelle, hatte mit HP Messbrücke gemessen 1µF!

Beide Relais in circuit getestst -->  ok
.....und dann ist da noch ein OPTO-TRIAC, TYP MOC3063 in Serie mit dem 
Spitznageltrafo in der Primärwicklung, meint ihr den als OPTOKOPPLER????

Vielen Dank im Voraus!

Karl
Gast #7198155
Lesenswert?

Fehlercode 107:
AC-Netz nicht vorhanden, mehrere bzw. alle 3 Phasen fehlen.
Verhalten:
Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicherPrüfung wieder im 
zulässigen Bereich sind, nimmt derFronius IG Plus den 
Netz-Einspeisebetrieb erneutauf.
Behebung:
Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfenTritt die Statusmeldung dauernd 
auf, setzen Sie sichmit Ihrem Anlagen-Monteur in Verbindung
#7357963
Lesenswert?

Zitat von Flip (Gast): 01.04.2020 17:07

"Diesmal war es ein IG30 mit dem fehler, im Status TEST COM stecken zu bleiben bzw auf STATE 401 zu zeigen. Es gibt einen internen RS485 Bus zwischen Disṕlay/ controller und den DC DC Platinen der einzelnen PowerStacks. Beschriftet mit LTG-Bus. Auf der DCDC Board ist eine Galvanische Trennung mittels 2 stück PC410L hergestellt sowie eine eigene wicklung zur versorgung der Displaymimik mit 5v. Einer der Optokoppler war etwas zu blind für den geringen Emitterstrom. Ein tauschen untereinander Half schon, haltbare lösung ist der austausch beider PC410L"

wie hast du ausfindig gemacht, dass die LED nicht hell genug leuchtet? Ich hatte bei meinem auch den gleichen Optokoppler in Verdacht, ein simples Durchmessen der LED mittels Multimeter auf LED-Stellung zeigte aber bei beiden Optokopplern gleichen Wert, also nahm ich an, dass es nicht daran liegt. Ansonsten würde ich mal Ersatz-Optokoppler bestellen. Danke.

#7379417
Lesenswert?

Achim J. schrieb:

Habe die Karte bei ebay erhalten können und getauscht. 01 ist der obere LT-ac Platinenplatz. Jetzt läuft der Wechselrichter wieder. Die defekte Platine hätte ich gerne repariert. Gibt es im Forum jemand, der so etwas macht oder jemanden kennt, der es ausführen könnte?

Eine gute und verlässliche Adresse nach meiner Erfahrung info@MD-Tec.net. Hier werden vorallem auch repariert und getestete Geräte und Einzel-Platinen im Austausch mit Gutschrift angeboten.

#7429483
Lesenswert?

Hallo, ich bin seit ca. 15 Jahren Fronius Sevicetechniker. Eines im Vorab: Private Eingriffe an einem Wechselrichter entbinden den Hersteller von seiner Produkthaftung. Der Fehler 104 deutet immer auf eine defekte DC AC Platine hin. Da auch hier die Frequenz des Netzes gemessen wird. Meistens aber sind die Netzrelais defekt. Ich löte da nicht rum, obwohl es für mich ein Leichtes wäre.

Achtung: nehmt immer Orginalersatzteile vom Hersteller, den die Kripo kommt bei einem Brand immer dahinter.

Gruß aus Großohrenbronn, Klaus

#7429506
Lesenswert?

Klaus B. schrieb:

Hallo, ich bin seit ca. 15 Jahren Fronius Sevicetechniker. Eines im Vorab: Private Eingriffe an einem Wechselrichter entbinden den Hersteller von seiner Produkthaftung.

Warum baut ihr dann das zeug so auf Kante genäht. Habt ihr vorher ausgerechnet das alle euere Wechselrichter nach 10 + defekt sind damit du immer das ganze gerät wechseln darfst. ..... Bietet ihr auch "refurbished" Geräte an oder werft ihr die entgegen dem Nachhaltigkeitswillen immer in den E-Schrott ?

Bietet ihr auch "Reparaturen" nach einem Fixpreis an ? Sind ja immer die gleichen Fehler. Oder ist die Reparatur bei euch so teuer das ein neuer WR der konkurenz billiger ist? Blind werdender Opto ist designfehler.

Orginalersatzteile vom Hersteller Wo werden alle Bauteile Hergestellt ? Definitiv nicht von Fronius.

#7429695
Lesenswert?

Bin voll Deiner Meinung. Aber die pv wird momentan so hoch gelobt, daß sie systemrelevant werden könnte. Und da sollte schon ein Reparatursystem entwickelt werden, will man nachhaltig, reaktiv und sozial sein. Der Ersatz defekter Geräte alle 10 Jahre wird die Volkswirtschaft wohl nicht durchhalten.

#7430124
Lesenswert?

Ich speche hier von einem Platrinentausch beim Kunden.(Immer alles dabei, meistens nur eine Fahrt) Mit 300- 400 Euro inkl. Anfahrt, das ist dann betimmt nachhaltig. Gerätereparatur ist für mich immer sinnvoller als Gerätetausch. Ein Gerätetausch zieht immer einen Wust von Umbauten mit sich, die dann dem Kunden viel Geld kostet. Bin seit 35 Servicemonteur für Waschen, Trocknen, Spülen, Hausgeräte und seit 15 Jahren auch für Wechselrichter. Grüße aus Großohrenbronn, KLaus

#7430137
Lesenswert?

Ich hab bei meiner Kundschaft Fronius Wechselrichter, die laufen seit 17 Jahren störungsfrei, und bei anderen ist halt eine Platine nach 8 Jahren schon mal defekt. Mit großen Autos auf der Straße, die man ja sieht, wird nicht so ein großes Trara gemacht. Da sind dann 1000 Euro Kundendienst pro Jahr gar kein Problem. !!!!!!!!????????Gruß Klaus

#7432035
Lesenswert?

Wie schon gesagt, es kommt immer darauf an, wie lange ich im Auto sitze, bei 1 h Anfahrt wird es dann schon mal teurer.(Stundensatz, keine Pauschale) Unser Wahhlspruch lautet schon immer: abzocken kannst du immer nur einmal, aber Kundschaft zu halten, da muß man auch mal kulant sein. Und das wissen unsere Kunden auch, ( Schlüssel liegt da... )

Gruß aus Großohrenbronn, Klaus

#7432161
Lesenswert?

Ja, so ist es. Betreibe meine Anlage schon im 16. Jahr und vor einem Jahr einen unerklärlichen Ertragseinbruch. Erst im März habe ich die Probleme des WR mitbekommen. Nun bringt es nach dem Wechsel der AC-Platine wieder die gewohnte Leistung. Der Solateur wollte nur den WR wechseln, wäre natürlich lukrativer für ihn. Habe den Platinentausch beobachtet und mich gefreut, daß der IG so reparaturfreundlich modular aufgebaut ist, wenn auch wachstumsneutral aber umweltfreundlich zeitgemäß.

(Firma: ARTESYN) #7459962
Lesenswert?

Das mit den Datenoptokoplern ist bekannt! Hat auch meinen IG40 erwischt, nur dass es den 410 nur mehr in AUSTRALIEN!!! günstig gibt, ist schon ein Wahnsinn! 2 Stück mit Versand nur 10€!!! In Europa kostet der ein vielfaches! Oder hat jemand von euch eine günstige Bezugsquelle? Vielen Dank schon im Voraus! MfG Karl

#7680714
Lesenswert?

Hallo, ich habe hier einen Fronius IG15 Wechselrichter, der mit TEST COM stehen geblieben war.

Beim Öffnen war dann gleich eine durchgeschmorte Primärspule des Spitznagel-Trafos auf der oberen DC-AC-Platine zu erkennen (und zu messen).

Nach Austausch des Trafos gegen einen 2x 12V 2,0VA Print-Trafo ("Block VB 2,0/1/12" bzw. "EI 30/15,5 212") war der Fehler unverändert da.

Entsprechend den Hinweisen hier habe ich dann beide Optokoppler PC410L auf der unteren DC-DC Platine ersetzt.

Nun läuft der Wechselrichter wieder durch ...ENC-Test, AC-Sync, START-UP, ein Relais klickt und dann erscheint STATE 301 (Überstrom AC). Der WR geht dann immer wieder in START-UP, dann wieder STATE 301.

Das kann nicht sein, da die Module zu dem Zeitpunkt nur ~300W liefern konnten.

Nun habe ich mal am Ausgang des neuen Trafos (obere DC-AC-Platine) die Ausgangsspannung an der benutzten Sekundärwicklung (Pin 6,7) gemessen. Hier liegen nur etwa 1,1V~ an. An der Eingangsspule 230V~.

Nun meine Frage: Hat jemand eine Vermutung, von welchem Bauteil die Spannung des Trafos so runtergezogen werden könnte? Kann es am Stromsensor (HX20-P) liegen?

Wird der HX20-P Stromsensor von dem Trafo versorgt und wäre es plausibel, dass dieser bei zu geringer Versorgungsspannung einen zu hohen Strommesswert ausgibt? Kann ein defekter Stromsensor die Trafospannung so runterziehen?

Oder sollte ich eher bei den IGBTS/Mosfets suchen? Lässt sich ein Fehler dort im eingebauten Zustand ermitteln?

Oder bei den Netzrelais?

Ich hoffe, das sind jetzt nicht zu viele Fragen auf einmal. Ich würde mich sehr über Tipps freuen!

Gruß, Martin

#7680809
Lesenswert?

Die Ausgangsspannung vom Trafo ist doch in Ordnung! (ich hatte wohl keinen vernünftigen Kontakt beim Messen). Am Ausgang liegen 17,5V~ an. Könnte das vielleicht den Fehler verursachen, dass durch die höhere Leerlaufspannung des Trafos in der 2VA-Version statt der 1,5VA-Version ein zu hoher Strom gemessen wird?

An dem "+15V sec." Anschluss, der auch zur DC-Platine geführt wird, liegen knapp 14V= an.

Die fünf Dioden am großen Kühlkörper sind laut Diodentest auch alle in Ordnung.

Weiß jemand, was das DIP6 Bauteil, das direkt neben dem Trafo sitzt, ist? Leider ist durch den Schutzlack die Beschriftung nicht mehr erkennbar.

#7788290
Lesenswert?

von Marcus (Gast) 05.03.2020 14:30

Das PDF von Sonepar zur 50,2 Hz-Umstellung http://www.sonepar.de/mam/sonepar/02_-_fronius.pdf gibt es dort nicht mehr, aber hier im Anhang und im web-archive: http://web.archive.org/web/20240701142744/http://www.sonepar.de/mam/sonepar/02_-_fronius.pdf Die teilweise verdeckten * Codes lauten (kann sein, dass sie von der Seriennummer abhängen und daher bei Fronius erfragt werden müssen): Seite 20: 44737 / 84372 Seite 22: 44737 * Seite 24: 77634 * Seite 32: 73887

Angehängte Dateien:
#7788301
Lesenswert?

Mittlerweile sind kleine Wechselrichter spottbillig, also so lange man keinen Trafo-WR braucht, lohnt reparatur eigentlich kaum noch. Z.b. ein MIC 1500TL-X mit 98% wirkungsgrad liegt bei rund 100€. Damit hat man Ruhe für die restlaufzeit der pv anlage und vielleicht ein bisschen mehrertrag durch bessere effizienz.

#7789092
Lesenswert?

Hallo mich plagt das Thema mit dem State 516 ebenfalls - auf der Statusebene wird dann der Fehler 104 angezeigt.

Wie ich hier mitlesen konnte gibt es eine klare Zuordnung der Leistungsmodule (oben/unten).

Konnte den WR heute mal öffnen auf auf den ersten Blick keine defekten Teile erkennen. Der graue Film-Kondensator auf der unteren DC/AC Platine, neben den Relais, sieht leicht ausgebeult aus. Ich nehme an, der hat etwas abbekommen.

Alles weitere macht für mich auf den ersten Blick einen ordentlichen Eindruck.

#7815783
Lesenswert?

Guten Abend. Ich heiße Michael und bin Neu hier, habe leider garkeine Erfahrungen mit einem Forum Entschuldigung schonmal im Voraus. Bin eigentlich Schlosser aber auch Leidenschaftlicher Hobbybastler, habe dadurch auch Erfahrung mit Strom und Löten und sowas halt . Nachdem ich einen ig 30 erfolgreich Repariert habe der auf der Dc Platine unter einem der drei dicken Kondensatortoren 470 uf einen Schmorschaden hatte , brauche ich eure Hilfe . Es geht um einen ig 60 mit Fehlercode 514 ( Kommunikation Leistungsteil) Ps01 Steht auf Ni und läuft deshalb nicht , weiß jemand was das heißt?,und kann mir jemand von euch sagen an welcher Platine der Fehler zu suchen ist Dc oder Ac ? Der Oberknaller wäre noch mir könnte einer sagen an welchem Baustein auf der Platine es liegt der ersetzt werden müsste ? Danke schonmal im voraus. Mfg

#8043207
Lesenswert?

Klaus B. schrieb:

Ich hab bei meiner Kundschaft Fronius Wechselrichter, die laufen seit 17 Jahren störungsfrei, und bei anderen ist halt eine Platine nach 8 Jahren schon mal defekt. Mit großen Autos auf der Straße, die man ja sieht, wird nicht so ein großes Trara gemacht. Da sind dann 1000 Euro Kundendienst pro Jahr gar kein Problem. !!!!!!!!????????Gruß Klaus

JA ICH KANN NUR ZUSTIMMEN ! Wir haben 7 Fronius IG 15 bis 30 laufen. Installiert 2004 - Erste Fehler im Jahr 2022. 0,022uF Kondensator auf der LT-AC durchgebrannt.

Bei einer unserer gösseren Anlagen (115 kWp) sind SMA verbaut, da wurde innerhalb 5 Jahre bestimmt 10 Gerät gewechselt ...

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren