Gast
#4962041
Hallo, als Sommerprojekt soll eine Festivalbox gebastelt werden. Aktuell geht es gerade um die Stromversorgung. Wir wollen zwei Bleibatterien in Serie haben. Betrieb ist kein Problem, beim Laden fehlt mir das Knowhow. Wir würden gern Vlies nehmen, also kein heftiges Gasen möglich. Laut Datenblatt haben die Akkus eine Ladeschlussspannung von 14,9V. http://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/D600/WP22-12.pdf Der Laderegler darf gerne etwas ineffizient sein, weil wir zum Laden Netzstrom benutzen. Wir dachten daran, dass wir einfach mit einem LM317 eine Ausgangsspannung von 29,8V bereitstellen und diese zur Sicherheit in der Anfangsladephase mit einem Lastwiderstand begrenzen, später dann ohne Lastwiderstand laden. Dass der LM317 dabei gut warm wird ist bekannt, aber dafür wird ein Kühlkörper eingebaut. Vorteil wäre halt, dass das so schön einfach und billig umzusetzen wäre. Ein Mikrocontroller wäre theoretisch auch da (misst den Strom und schaltet ab einer gewissen Schwelle dann den Widerstand ab) und verhindert auch Tiefentladung. Sorge macht mir der Zellendrift. Gleicht sich der durch schonendes Überladen wieder aus? Blei kann ja begrenzt überladen werden (soweit ich weiß). Können wir das so lassen? Dass es lange zum Laden braucht ist klar, soll aber an der Stelle mal nicht so wichtig sein, evtl. nehmen wir statt dem LM317 auch einen fertigen Stepdown, der kann dann 2A, das muss reichen. Wie ginge es besser? LG