Tach zusammen! Ich suche eine Ladeschaltung für einen Supercap 20..100F mit sehr hohem Wirkungsgrad. Die Energiequelle hat ca. 1W Leistung (18V, 50mA max.), kann prinzipiell beliebig oft eingeschaltet werden, hat aber einen begrenzten Energievorrat. Also sollte der Supercap mit möglichst wenig Verlusten geladen und nach erfolgter Ladung nicht nennenswert mit Ruhestrom belastet werden. Arbeitspannung des Supercaps liegt im Bereich 0.8..2.4V. Die bisher gefundenen Lade-ICs haben gemessene Wirkungsgrade von unter 70%, was bei geringer Ladespannung des Supercaps noch weit unter 50% fallen kann. Was könnte man hier nehmen? Grösse und Aufwand sind sekundär, es kommt nur auf den Wirkungsgrad an, da der direkt die Laufzeit und damit auch den Wert des Gerätes beeinflusst.
Nimm ein L an C+ Schalte das L per Mosfet an die 18V Schalte den Mosfet ab (Komparator), wenn die errechnete Spannung*) erreicht ist Sorge dafür, dass per Diode von Masse nach L der Kondensator dann voll geladen wird. *) Statt Rechnung tuts auch ein Simulation.
A. R. schrieb: > Die Energiequelle hat ca. 1W Leistung (18V, 50mA Ist das eine Stromquelle oder eine Spannungsquelle?
Eine Brennstoffzelle mit 18V Nennspannung, die mit maximal 50mA belastet werden darf. Daher hatten wir schon mehrere Lade-ICs mit Eingangsstrombegrenzung getestet.
Die beiden Nennspannungen 18V und 2,4V liegen ungünstig weit auseinander. Auch frage ich mich, ob denn die max. 2,4V als Ausgangsspannung zweckmäßig sind. Wäre es nicht besser, statt eines 20F..100F Supercaps doch gleich 6 bis 8 davon in Reihenschaltung einzusetzen (z.B. je 10F) und die Systemspannung auf 12V oder 15V zu setzen? Das würde die Suche nach üblichen und mehr gängigen Spannungswandlern sicher stark vereinfachen! Gruss
A. R. schrieb: > Supercap 20..100F > .... > nach erfolgter Ladung nicht nennenswert mit > Ruhestrom belastet werden. Mach dich mal über den Leckstrom solcher Teile schlau!
A. R. schrieb: > Eine Brennstoffzelle mit 18V Nennspannung, die mit maximal 50mA belastet > werden darf. Was hindert dich daran, für so eine banale Aufgabe einen eigenen µC gesteuerten Step-Down mit Eingangsshunt zu basteln?
A. R. schrieb: > Grösse und Aufwand sind sekundär, es kommt > nur auf den Wirkungsgrad an, da der direkt die Laufzeit und damit auch > den Wert des Gerätes beeinflusst.
michel schrieb: > hä??? Ein hilfreicher Beitrag eines völlig Ahnungslosen. https://www.youtube.com/watch?v=z3x_kYq3mHM Teo D. schrieb: > Mach dich mal über den Leckstrom solcher Teile schlau! Ist z.B. 0,03mA (Maxwell BCAP0010 10F). So what? Gruss
A. R. schrieb: > Ich suche eine Ladeschaltung für einen Supercap 20..100F mit sehr hohem > Wirkungsgrad. Eine Kapazität kann man nicht mit hohem Wirkungsgrad aus einer Spannungsquelle laden, weil dabei die Hälfte der Energie im Vorwiderstand verheizt wird. Kapazitäten kann man sinnvoll nur mit Stromquellen laden. Wahrscheinlich wäre ein Akku für Dich besser geeignet.
A. R. schrieb: > Arbeitspannung des Supercaps liegt im Bereich 0.8..2.4V. Die bisher > gefundenen Lade-ICs haben gemessene Wirkungsgrade von unter 70%, was bei > geringer Ladespannung des Supercaps noch weit unter 50% fallen kann. > Was könnte man hier nehmen? Grösse und Aufwand sind sekundär, es kommt > nur auf den Wirkungsgrad an, da der direkt die Laufzeit und damit auch > den Wert des Gerätes beeinflusst. Was meinst du mit "den Wert des Geräts"? Ist das eine gewerbliche Entwicklung? Was soll erreicht werden? Kommt als nächster Thread von dir: "Wie mache ich aus 0.8 - 2,4V 12V mit wenig Verlusten?" Erich schrieb: > Wäre es nicht besser, statt eines 20F..100F Supercaps doch gleich 6 bis > 8 davon in Reihenschaltung einzusetzen (z.B. je 10F) und die > Systemspannung auf 12V oder 15V zu setzen? Es gibt auch 12V Sopercaps, da sind dann schon intern entsprechende in Reihe geschaltet. Oder man nimmt banal Akkus um die Energie zu speichern. Die Frage ist wieder mal: Was willst du erreichen? In Fall: Was soll mit der Energie versorgt werden?
Erich schrieb: > Teo D. schrieb: >> Mach dich mal über den Leckstrom solcher Teile schlau! > Ist z.B. 0,03mA (Maxwell BCAP0010 10F). So what? Wenn er sowat hat? Bei einem Chinaböller, 100F (2,7V) für 2,50, kannste das 'm' bei der Ampereangabe streichen :(
Teo D. schrieb: > Bei einem Chinaböller, 100F (2,7V) für 2,50 Meinst du mit den 2,50 Euronen oder Yuan? Im Zweifelsfall besser das Original kaufen, z.B. über Mouser, 2,92 Euro Einzelpreis, oder 1,80 Euro in 100er Stückzahl. http://www.mouser.de/search/ProductDetail.aspx?R=0virtualkey0virtualkeyBCAP0010-P270-T01 Gruss
Egal was er hat, solange er nicht deutlich mehr von seinem supergeheimen Projekt preisgibt kann ihm nur schlecht geholfen werden.
Harald W. schrieb: > Eine Kapazität kann man nicht mit hohem Wirkungsgrad aus einer > Spannungsquelle laden, weil dabei die Hälfte der Energie im > Vorwiderstand verheizt wird. Kapazitäten kann man sinnvoll > nur mit Stromquellen laden. Wahrscheinlich wäre ein Akku für > Dich besser geeignet. jeder LED-Treiber macht doch aus einer Spannungsquelle eine Stromquelle. Dort gehen auch nicht 50% der Energie verloren.
Du willst einen Stromgesteuerten Buckconverter. Klassischer Buckconverter in Halbbrückenversion für höhere Effizienz, Spulenstrom messen und auf diesen Regeln. Abschalten wenn die Ausgangsspannung deine Ladespannung erreicht hat. Kein Hexenwerk. Du brauchst: ein PWM-Controller eine Möglichkeit zur Strommessung (shunt) vmtl noch einen Mikrocontroller dazu der Sollwerte vorgibt und abschaltet.
Teo D. schrieb: > A. R. schrieb: >> Supercap 20..100F >> .... >> nach erfolgter Ladung nicht nennenswert mit >> Ruhestrom belastet werden. > > Mach dich mal über den Leckstrom solcher Teile schlau! Der Leckstrom ist mir schon klar. Ca. 1uA pro F. Aber es soll halt nicht noch mehr werden. Der LCT3355 z.B. ist funktional sehr gut geeignet, hat aber 250uA Ruhestrom und unter 50% gemessenen Ladewirkungsgrad.
A. R. schrieb: > Eine Brennstoffzelle mit 18V Nennspannung, die mit maximal 50mA belastet > werden darf. Die Nennspannung von Brennstoffzellen liegt deutlich niedriger. Du hast also eine Reihenschaltung von vielen Zellen. Die solltest Du also am besten anders verschalten, damit Du weniger Spannung und mehr Strom bekommst.
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