Hallo liebe Community, ich will den Maximalwert der Spannung an einem Kondensator erfassen und in einem Mikrocontroller speichern. Das Problem ist nur, dass der Kondensator sehr schnell an einer Konstantsstromquelle aufgeladen wird (im ns-Bereich) und der Maximalwert irgendwie erfasst und gespeichert werden muss. Der Analogwert soll über einen ADC als Digitalwert gespeichert werden. Ist es möglich die maximale Spannung in einer analogen Schaltung umzusetzen (Spannungshaltung?) oder kann man die Spannungswerte in einer Liste/Datenbank speichern und den Maximalwert programmtechnisch auslesen? Das Hauptproblem ist die schnelle Frequenz, da der ADC/Mikrocontroller auch eine gewisse Rechenzeit benötigt, um den Analogwert umzuwandeln. Ich würde mich über einen Lösungsvorschlag freuen. Herzliche Grüße Ulrich
Die schnelle Aufladung des Kondensators ist doch sehr vorteilhaft. Leider machst Du überhaupt keine Angaben zur zeitlichen Größenordnung, in der der Kondensator seine Ladezustand einigemaßen hält, sowie anderen wichtigen Parametern, z.B. zu erwartender Spannungsbereich, Frequenz/Häufigkeit, geforderte zeitliche Auflösung, Genauigkeit, Auflösung usw.. Falls jetzt Angaben kommen wie "möglichst genau" oder "möglichst schnell", wird das ganze sehr aufwändig und teuer, da dies ja das Ausreizen sämtlicher technischer Möglichkeiten bedeutet.
Der zeitliche Ablauf ist nicht eindeutig beschrieben. Ist dies ein einmaliger Vorgang? Was passiert nach dessen Ende? Bleibt der Kondensator geladen oder was passiert hier sonst?
Anschließend soll der Kondensator wieder entladen werden. Dieser Vorgang soll wiederholt werden, jedoch ist die Zeit zwischen den Aufladevorgängen relativ flexibel. Es reicht bespielsweise aus, wenn die Zeit zwischen Auf-und Entladen 20s dauern würde. Je kürzer desto besser natürlich.
Zeichne mal den Spannungsverlauf am Kondensator mit ein paar spannungs- und Zeitangaben auf, damit man sich ein Bild machen kann. Was ist die (Impedanz der) Quelle? Welche Kapazität hat der Kondensator?
Also es befindet sich alles noch in der Planung und die Bauteile können beliebig gewählt werden. Der Verlauf der Spannung am Kondenstor wird linear verlaufen, da dieser über eine Konstantstromquelle aufgeladen wird. Es geht erstmal grundsätzlich darum, die Spannung zu halten, bzw. den maximalen Wert zu speichern.
Ulrich M. schrieb: > Also es befindet sich alles noch in der Planung und die Bauteile können > beliebig gewählt werden. Dann ist ja alles in Ordnung. Danke für deinen Beitrag,
Ulrich M. schrieb: > Also es befindet sich alles noch in der Planung und die Bauteile können > beliebig gewählt werden. Klasse! Dann schlage ich aber vor, dass Du statt beliebiger Teile geeignete Teile verwendest. Da diese eine Teilmenge beliebiger Teile darstellen, sollte das also problemlos möglich sein. > jedoch ist die Zeit zwischen den Aufladevorgängen relativ flexibel. Oh, dann kannst Du ja genauso flexibel die zeitbestimmenden Bauteile für die Spannungsmessung auswählen. Auf Grund der nicht näher bestimmten Genauigkeitsanforderungen täte es sogar ein beliebiger A/D-Wandler, ggf. mit einem relativ flexibel gewählten Spannungsteiler oder auch Vorverstärker.
Andreas S. schrieb: > Klasse! Dann schlage ich aber vor, dass Du statt beliebiger Teile > geeignete Teile verwendest. Da diese eine Teilmenge beliebiger Teile > darstellen, sollte das also problemlos möglich sein. Vielen Dank für diesen hilfreichen Beitrag! So eine hilfreiche Anwort erwartet man doch gerne von einem Berater, weiter so!!
@ TO Deine Ignoranz ist nicht zu fassen. Man kann da nur mit dem Kopf schütteln und den Thread wechseln.
Time-of-flight Messung? Die Schaltung muss einfach nur so entworfen werden, dass der Kondensator erst entladen wird, wenn der uC ADC fertig ist. Die KSQ könnte den Kondensator z.B. über eine (sehr schnelle) Diode laden. Der uC benötigt die Information, wann die Kondensatorladung abgeschlossen ist, um dann mit der AD Wandlung zu beginnen. Sobald der die Wandlung abgeschlossen ist, wird das Entladen des Kondensators (z.B. über einen FET) vom uC durchgeführt.
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