Spannungswert Kondensator vergleichen und speichern

Gast #4965538
Hallo liebe Community,

ich will den Maximalwert der Spannung an einem Kondensator erfassen und 
in einem Mikrocontroller speichern. Das Problem ist nur, dass der 
Kondensator sehr schnell an einer Konstantsstromquelle aufgeladen wird 
(im ns-Bereich) und der Maximalwert irgendwie erfasst und gespeichert 
werden muss. Der Analogwert soll über einen ADC als Digitalwert 
gespeichert werden.

Ist es möglich die maximale Spannung in einer analogen Schaltung 
umzusetzen (Spannungshaltung?) oder kann man die Spannungswerte in einer 
Liste/Datenbank speichern und den Maximalwert programmtechnisch 
auslesen?

Das Hauptproblem ist die schnelle Frequenz, da der ADC/Mikrocontroller 
auch eine gewisse Rechenzeit benötigt, um den Analogwert umzuwandeln.

Ich würde mich über einen Lösungsvorschlag freuen.

Herzliche Grüße

Ulrich
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite
Die schnelle Aufladung des Kondensators ist doch sehr vorteilhaft. 
Leider machst Du überhaupt keine Angaben zur zeitlichen Größenordnung, 
in der der Kondensator seine Ladezustand einigemaßen hält, sowie anderen 
wichtigen Parametern, z.B. zu erwartender Spannungsbereich, 
Frequenz/Häufigkeit, geforderte zeitliche Auflösung, Genauigkeit, 
Auflösung usw..

Falls jetzt Angaben kommen wie "möglichst genau" oder "möglichst 
schnell", wird das ganze sehr aufwändig und teuer, da dies ja das 
Ausreizen sämtlicher technischer Möglichkeiten bedeutet.
Gast
Anschließend soll der Kondensator wieder entladen werden. Dieser Vorgang 
soll wiederholt werden, jedoch ist die Zeit zwischen den 
Aufladevorgängen relativ flexibel. Es reicht bespielsweise aus, wenn die 
Zeit zwischen Auf-und Entladen 20s dauern würde. Je kürzer desto besser 
natürlich.
Gast
Also es befindet sich alles noch in der Planung und die Bauteile können 
beliebig gewählt werden. Der Verlauf der Spannung am Kondenstor wird 
linear verlaufen, da dieser über eine Konstantstromquelle aufgeladen 
wird.
Es geht erstmal grundsätzlich darum, die Spannung zu halten, bzw. den 
maximalen Wert zu speichern.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite
Ulrich M. schrieb:
> Also es befindet sich alles noch in der Planung und die Bauteile können
> beliebig gewählt werden.

Klasse! Dann schlage ich aber vor, dass Du statt beliebiger Teile 
geeignete Teile verwendest. Da diese eine Teilmenge beliebiger Teile 
darstellen, sollte das also problemlos möglich sein.

> jedoch ist die Zeit zwischen den Aufladevorgängen relativ flexibel.

Oh, dann kannst Du ja genauso flexibel die zeitbestimmenden Bauteile für 
die Spannungsmessung auswählen. Auf Grund der nicht näher bestimmten 
Genauigkeitsanforderungen täte es sogar ein beliebiger A/D-Wandler, ggf. 
mit einem relativ flexibel gewählten Spannungsteiler oder auch 
Vorverstärker.
Gast
Andreas S. schrieb:
> Klasse! Dann schlage ich aber vor, dass Du statt beliebiger Teile
> geeignete Teile verwendest. Da diese eine Teilmenge beliebiger Teile
> darstellen, sollte das also problemlos möglich sein.

Vielen Dank für diesen hilfreichen Beitrag! So eine hilfreiche Anwort 
erwartet man doch gerne von einem Berater, weiter so!!
Time-of-flight Messung?

Die Schaltung muss einfach nur so entworfen werden, dass der Kondensator 
erst entladen wird, wenn der uC ADC fertig ist.
Die KSQ könnte den Kondensator z.B. über eine (sehr schnelle) Diode 
laden.

Der uC benötigt die Information, wann die Kondensatorladung 
abgeschlossen ist, um dann mit der AD Wandlung zu beginnen.
Sobald der die Wandlung abgeschlossen ist, wird das Entladen des 
Kondensators (z.B. über einen FET) vom uC durchgeführt.

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