Ist es erlaubt zwei Netzstecker und Schalter, wie im Bild zu sehen, in einem Gerät zu verwenden? doppelmoppel
doppelmoppel schrieb: > Ist es erlaubt zwei Netzstecker und Schalter, wie im Bild zu sehen, in > einem Gerät zu verwenden? klar, warum denn nicht?
Da hat eben jemand einen Audio-Verstärker gebaut, dessen von Jungfrauen bei Mondschein aus sauerstofffreiem Kupfer gewirkte Netzteile für den linken und den rechten Kanal getrennt sind.
doppelmoppel schrieb: > Ist es erlaubt zwei Netzstecker und Schalter, wie im Bild zu sehen, in > einem Gerät zu verwenden? Ja. Man sollte nur in Gebäuden mit verbastelter Elektroinstallation aufpassen. Besonders schön wird es, wenn Steckdosen genullt wurden und beide Stecker an unterschiedlichen Stromkreisen hängen. Besonders schön sind hier die, ehemals sehr beliebten, Alukabel in Kombination mit Schraubklemmen. Dies kann zu erheblichen Ausgleichsströmen durch den Schutzleiteranschluss führen. Diese erkennt man unschwierig an Rauchzeichen und elektrischem Geruch. Noch besser wird es, wenn ein Stecker an der Hausinstallation und der andere an einem Notstromgenerator hängt!
Die zwei Netzbuchsen ermöglichen den Verkauf von zwei Netzkabel mit luftiger Raumbrilianz und freiatmenden Basslagen für 1299€ je Stück. Achtung Einführungspreis, nur kurze Zeit verfügbar!
A. K. schrieb: > Da hat eben jemand einen Audio-Verstärker gebaut, dessen von > Jungfrauen > bei Mondschein aus sauerstofffreiem Kupfer gewirkte Netzteile für den > linken und den rechten Kanal getrennt sind. Das ist ein kräftiger Klasse-A-Verstärker. Den kann man auch als leistungsfähige Wohnzimmerheizung verwenden, damit die Damen auch im Winter ansprechend gekleidet sind. Nachteil ist der exorbitante Stromverbrauch. Würde mich nicht wundern, wenn der wirklich zwei Stromanschlüsse braucht. Ein normales Kaltgerätekabel ist nämlich nur bis 10A belastbar...
Schreiber schrieb: > Ein normales > Kaltgerätekabel ist nämlich nur bis 10A belastbar... Ich hätte dann allerdings ein anderes Kabel verwendet. Aber für diese Sphären bin ich ungeignet. Wenn bei jedem Beat die Dachziegel klappern, dann fühle ich mich unwohl. ;-) Und sowas jenseits von 16A Absicherung anzuschliessen musst du erst einmal schaffen. Wer verlegt die Steckdosen im Wohnzimmer schon über getrennte Sicherungen, wenn das nicht gleichzeitig auch die Küche ist. Eins direkt, eines per Verlängerungskabel ins Klo?
Peter II schrieb: > Es gibt dafür auch die Passenden kabel: Hab ich bei Servern auch schon gesehen. Und den Freunden einen Vogel gezeigt. Wenn schon Redundanz, dann bitte auch bei USV oder Sicherung.
Carl D. schrieb: > zwei Netzkabel mit ... für 1299€ je Stück. Aber nur wenn man die billigeren nimmt, gute Kabel kosten mehr. https://www.dienadel.de/audioquest-nrg-4-ac-netzkabel/a-353629730/
Mario G. schrieb: > Aber nur wenn man die billigeren nimmt, gute Kabel kosten mehr. > > https://www.dienadel.de/audioquest-nrg-4-ac-netzkabel/a-353629730/ •Metall: Massivleiter aus PSC+/PSC (Kupfer) •Querschnitt: 3 x 2,63qmm darf man massiv als Anschlussleitung verwenden?
> darf man massiv als Anschlussleitung verwenden?
Dank innovativer Counter-Spiral HyperLitz Technologie verwendet unser
Kabel eine Vielzahl kleiner, massiver Einzelleiter, die zusammen den
hörbaren Querschnitt von 2,63mm² ergeben. In einem aufwändigen,
patentierten Schmuhprozeß transformieren wir hier edelstes H07RN-F 3G2,5
aus fernöstlicher Bodenhaltung in unser hochwertig ummantelt wirkendes
Anschlußkabel.
doppelmoppel schrieb: > Ist es erlaubt zwei Netzstecker und Schalter, wie im Bild zu sehen, in > einem Gerät zu verwenden? Wenn die beiden Anschlüsse intern nicht verbunden sind, wird es wohl erlaubt sein. Bei dem Gerät im Bild dürfte das wohl der Fall sein, man hat sich hier wohl nur das zweite Gehäuse sparen wollen (wobei das noch "High-Endiger" gewesen wäre...). Wenn die beiden Anschlüsse intern aber verbunden sind (Durchgang von je einem Pin des einen Anschlusses zu je einem Pin des anderen Anschlusses) ist das definitiv verboten. Denn dann liegen an einem nicht in der Steckdose eingesteckten Stecker bzw. am Gerätestecker 230V an. Lustig wird das auch wenn ein Stecker verdreht ist, oder die Stecker an unterschiedlichen Phasen hängen sollten...
A. K. schrieb: > Hab ich bei Servern auch schon gesehen. Und den Freunden einen Vogel > gezeigt. Wenn schon Redundanz, dann bitte auch bei USV oder Sicherung. Nichtmal die Fehlerquelle "Putzfrau mit Staubsauger" kann mit so einem Y-Kabel abgedeckt werden. Aber wenn man mehrere Server hat, sind solche Kabel durchaus praktisch.
10A ist sehr übertrieben bei diesen Amps. Klasse A sind zwar sehr hungrig, aber auf 10A kommt man kaum. Es ist egal, ob man die Amps an zwei Unterschiedliche Steckdosen anschliesst, da es sich hier wie schon oben erwähnt, um 2 Mono Amps in einem Gehäuse handelt. Es sind eigentlich 2 Geräte, daher zwei Buchsen. Die kommen nirgendswo zusammen.
doppelmoppel schrieb: > Ist es erlaubt zwei Netzstecker und Schalter, wie im Bild zu sehen, in > einem Gerät zu verwenden? sicher, es ist aber NICHT erlaubt, diese beiden intern gleich parallel zu schalten, so daß schon ein eingesteckter Stecker reicht um das Gerät mit Strom zu versorgen und dabei dann am anderen Anschluss (dessen Stifte blank liegen) die 230V anliegen. Hat man so etwas, z.B. Schweissgeräte die sowohl einen 230V Anschluss als auch einen Drehstromanschlass haben, muss ein Umschalter her, der den jeweils anderen Anschluss elektrisch abtrennt. http://www.ebay.de/itm/APEX-Schutzgas-Schweissgeraet-Schweissgeraet-MIG-182-6-25-180A-MAG-230-400-Volt-/361533671045
Michael B. schrieb: > doppelmoppel schrieb: > sicher, es ist aber NICHT erlaubt, diese beiden intern gleich parallel > zu schalten, so daß schon ein eingesteckter Stecker reicht um das Gerät > mit Strom zu versorgen und dabei dann am anderen Anschluss (dessen > Stifte blank liegen) die 230V anliegen. Da ist intern nichts parallel geschaltet. Das sund zwei unabhängige Mono Endstufen. Wenn man eine einsteckt, liegt kein Strom am anderen Stecker an. Zwei Geräte, ein Gehäuse. Alles getrennt, also kein Problem.
Carl D. schrieb: > Die zwei Netzbuchsen ermöglichen den Verkauf von zwei Netzkabel mit > luftiger Raumbrilianz und freiatmenden Basslagen für 1299€ je Stück. nix da! http://www.focus.de/digital/multimedia/ifa-2008/hi-fi-traum-die-teuerste-anlage-der-welt_did_20359.html dort wollten die für EIN 1,5m Netzkabel 12500,-€ haben! meine Frage ob man das in eine "normale" Steckdose mit 3xNYM dahinter stecken darf wurde nicht beantwortet.
Für den 110 V Betrieb machen die 2 Anschlüsse ggf. sogar Sinn. Da sind dann immerhin 12 A Sicherungen vorgesehen. Die Seiten sollten bis auf den Schutzleiter getrennt sein.
Heinz schrieb: > Es ist egal, ob man die Amps an zwei Unterschiedliche Steckdosen > anschliesst, Aber möglichst nichts anderes an diese Steckdosen anschliessen! "The Antileon should ideally be connected to a separate AC breaker group independent of other equipment." Also gehts im Wohnzimmer wirklich nicht ohne zweite Sicherung ab, denn ein Verstärker allein liefert keinen Sound, ohne Vorverstärker etc. > da es sich hier wie schon oben erwähnt, um 2 Mono Amps in > einem Gehäuse handelt. Es sind eigentlich 2 Geräte, daher zwei Buchsen. > Die kommen nirgendswo zusammen. Nicht direkt, aber man sollte dennoch auf die korrekte Phasenlage achten: "Asymmetrical AC polarity will seriously degrade soundstage recreation and other important aspects of the Antileon performance. The Antileon display will warn you if AC polarity is assymetrical."
Weil der Verstärker eine miese PSR hat, braucht man teuere Netzkabel? Oder hat man da noch nicht zu Ende gedacht: Nur ein Drehstromanschluß gleicht Phasenstörungen Ideal aus und liefert leichtfüßig die Leistung, die Wirkungsgradblanke LS dringend brauchen.
Schreiber schrieb: > Nachteil ist der exorbitante Stromverbrauch. Würde mich nicht wundern, > wenn der wirklich zwei Stromanschlüsse braucht. Der passende Vorverstärker auch? Der hat nämlich auch zwei. http://www.gryphon-audio.dk/products/preamplifiers/pandora.aspx Alex W. schrieb: > Was bedeutet "Green Bias"? Na was wohl: "When connected via Gryphon’s proprietary Green Bias Link to a Gryphon power amplifier with Green Bias function, Gryphon Pandora can control available Class A output, reducing power consumption and running the amp slightly cooler for less critical use. This feature adjusts the amplifier bias in relation to the preamplifier volume control for exactly the right amount of Class A power on demand as needed with massive instantaneous power reserves ready and waiting." Idle braucht der Vorverstärker übrigens 50W. Ernsthaft grün kriegst du den nur mit dem Pinsel. Oder, indem du den Vorverstärker zwar dekorativ ins Wohnzimmer stellst, ihn aber nie einschaltest: "Mit Ausnahme von Endstufen im A-Betrieb empfehlen wir, Gryphon-Komponenten immer im Standby Modus zu belassen.". Recht so, abgeschaltet braucht er nämlich weniger als 1W.
"The twin custom-designed 1500W toroidal power supply transformers" "670,000 µF power capacitor bank" "2 x 150 Watts Pure Class A" Muahaha, 1,5 KW Trafo für 150 W Ausgangsleistung! Aber Glühbirnen sind "böse"... Bei den 1.3 F sollte man auch nicht beide Kippschalter gleichzeitig drücken... Ich wette, der ein oder andere hat beide Netzkabel zusammen in einer schaltbaren Steckdosenleiste...
Schreiber schrieb: > Ein normales > Kaltgerätekabel ist nämlich nur bis 10A belastbar... Wenn schon XLR-Eingänge, dann bitte auch PowerCon!
https://www.dienadel.de/dienadel-cable-burn-in-service/a-353629811/ Lol, 25€ extra, damit die Kabel zwei Tage später geliefert werden.. Ist die Seite Satire?
Fabian F. schrieb: > https://www.dienadel.de/dienadel-cable-burn-in-service/a-353629811/ Lol, > 25€ extra, damit die Kabel zwei Tage später geliefert werden.. > Ist die Seite Satire? Die sind dann so mit Ultraschallfrequenze so gestresst worden, daß sie darauf zu Lebzeiten kein Bock mehr haben. Das macht die schrillen CD-Geigen weicher, so wie immer schon Vinyl klangen. Ups! Im Konzertsaal klingen die ja auch kratzig! Da ist sicher der Saal nicht richtig eingespielt und hat auch keine Wasseraderentstörung.
Fabian F. schrieb: > https://www.dienadel.de/dienadel-cable-burn-in-service/a-353629811/ Lol, Geilo. Zitat: "Nach dem erfolgreichen "einbrennen" wird Ihr Kabel richtungsgebunden zertifiziert." D.h. man darf es nicht falsch herum anstecken, sonst wird der Einbrennvorgang rückgängig gemacht, oder wie darf man das verstehen? Welche Saudeppen kaufen so was? Auch sehr zu empfehlen: 0.5m Cinchkabel für 289 EUR: https://www.dienadel.de/groneberg-quattro-reference-cinch-xlr-kabel-original/a-353628609/ Zitat: "Eine erstklassige Verbindung mit einer exzellenten Stimmwiedergabe und einer beeindruckenden Ausgewogenheit. Volle, kraftvolle, tiefreichende Bässe die nie außer Kontrolle geraten und der filigrane feinzeichnende Hochtonbereich runden das homogene Klangbild hervorragend ab. Sachlich differenziert musiziert der Mittenbereich, wobei eine klar erkennbare Neutralität ständig überwiegt." Die schaffen es auch dir einen 3 EUR Lambrusco für 190 EUR die Flasche anzudrehen. Boah, und ein CD Entmagnetisierer. Fuck me! https://www.dienadel.de/acoustic-revive-rd-3-cd-entmagnetisierer/a-353635164/ 545 EUR. Fast wie nachgeworfen. "Auch CD´s bevor diese gerippt werden, klingen dann vom Streamer besser!" Say WHAT??????? Achso klar, weil der Laserstrahl wird krumm, wenn das unmagnetisierbare Polyacryl und die unmagnetisierbare Aluminiumfolie nicht vorher unmagetisiert wurden. Zitat: "Das MP3 klingt besser, wenn die CD vorher entmagnetisiert wurde!!!!" Kann man sich nicht ausdenken sowas.
Joe F. schrieb: > Kann man sich nicht ausdenken sowas. Kann man doch, ganz offensichtlich. Du bist doch bloss neidisch darauf, das du nicht selbst auf solche Ideen kommst!
A. K. schrieb: > Du bist doch bloss neidisch darauf, > das du nicht selbst auf solche Ideen kommst! Ganz ehrlich: nein. Genauso wenig, wie ich neidisch auf Leute bin, die alten Leuten gut die Geldbörse klauen oder Kinder hauen können.
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