Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Was kann man tun, um später im Großkonzern zu arbeiten??


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von Abiturient (Gast)


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Hallo,
Kurz zu mir: ich bin 19 Jahre alt und beende zur Zeit mein Abitur in 
diesem Sommer mit einem 1,x Durchschnitt. Ich plane dieses 
Wintersemester ein Diplomstudium im Fach Elektro-/Informationstechnik 
anzufangen und habe mir fest vorgenommen, nach meinem Studium in einem 
Großkonzern wie der Siemens AG oder Bosch AG als Ingenieur einzusteigen.

Nun zu meiner Frage: Kann ich irgendwas frühzeitig tun, dass meine 
Chancen auf einen Einstieg bei einem beliebten Arbeitgeber sich erhöhen?

Neben den üblichen Maßnahmen wie guter Notendurchschnitt, 
Regelstudienzeit, Praktika und Werkstudententätigkeit bei gewünschtem 
Arbeitgeber fällt mir nicht mehr viel ein. Beziehungen zu Großkonzerne 
besitze ich leider nicht, komme aus einer Arbeiterfamilie.

Ich bedanke mich schonmal für jeden Ratschlag!

Gruß

von Manfredo (Gast)


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Geh in die VDE Hochschulgruppe und so, als wenn du dich da engagierst. 
Da wird ohne Ende gemauschelt, sodass ein IGM-Konzern-Job so gut wie 
sicher ist.

von Hugo (Gast)


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Abiturient schrieb:
> Beziehungen zu Großkonzerne besitze ich leider nicht, komme aus einer 
Arbeiterfamilie.

Sorry, in dem Fall bleibt nur Leiharbeit beim Dienstleister ...

von doedel (Gast)


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VDE-Hochschulgruppen sind die ekligsten Mauschelvereine überhaupt. Da 
sind dir dann auch für mittelmäßige Abschlussarbeiten irgendwelche 
dubiosen Preise sicher.

von Abiturient (Gast)


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Manfredo schrieb:
> Geh in die VDE Hochschulgruppe und so, als wenn du dich da
> engagierst.
> Da wird ohne Ende gemauschelt, sodass ein IGM-Konzern-Job so gut wie
> sicher ist.

Danke für die Antwort. Die Option einer VDI/VDE-Hochschulgruppe 
beizutreten ziehe bereits in Betracht.
Achja, Auslandserfahrung durch einen einjähriges Austauschjahr in den 
USA und dementsprechende Englisch-Kenntnisse sind auch schon 
vorhanden... bin quasi "trilingual", wegen Einwandererfamilie.

von Abiturient (Gast)


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doedel schrieb:
> VDE-Hochschulgruppen sind die ekligsten Mauschelvereine überhaupt.
> Da
> sind dir dann auch für mittelmäßige Abschlussarbeiten irgendwelche
> dubiosen Preise sicher.

Sorry, aber ich verstehe Ihren Beitrag nicht ganz. Was hat eine 
Hochschulgruppe mit dem Verkauf von Abschlussarbeiten zu tun? Oder 
welche Nachteile ergeben sich bei einem Beitritt?

Beitrag #4968075 wurde von einem Moderator gelöscht.
von doedel (Gast)


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Abiturient schrieb:
> Sorry, aber ich verstehe Ihren Beitrag nicht ganz. Was hat eine
> Hochschulgruppe mit dem Verkauf von Abschlussarbeiten zu tun? Oder
> welche Nachteile ergeben sich bei einem Beitritt?

Preis im Sinne von Auszeichnung

von Kontakte sammeln (Gast)


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Duales Studium oder so viel wie möglich Praktika und 
Werstudententätigkeit bei einem Konzern. Kontakte sind für einen 
Einstieg im Konzern am aller Wichtigsten.

von Abiturient (Gast)


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Leider ist es aber schon zu spät, sich für duale Studiengänge zu 
bewerben :/ Das harte Aufnahmeverfahren und die Doppelbelastung durch 
Studium+Ausbildung haben mich vor einer Bewerbung zunächst abgeschreckt.

Das einzige was ich jetzt noch planen kann, ist die Nachabitur- und 
Studienzeit. Bewerbungen für Vorpraktika bei lokalen Großunternehmen 
schicke ich nächste Woche ab.

von dadidu (Gast)


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Sehr gute Noten bekommen und dabei nicht zu viel über die 
Regelstudienzeit ist wichtig. Dann bewirb Dich noch auf Stipendien 
(macht sich auch gut wenn man eins hat).
Obs hilft, keine Ahnung angeblich kann eine Mitgliedschaft in der 
richtigen Burschenschaft hilfreich sein (aber ob man wirklich für einen 
Job so weit gehen möchte....)
Früher war es wohl auch gut 24 Monate gedient zu haben (Führungsqualität 
und so). Wie das heute ist: kA.

von qwertzuiop (Gast)


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Wenn du nicht so viel kannst, bieten Konzerne dir viel Sicherheit und 
einigermaßen auch Geld.

Wenn du etwas kannst, bieten auch kleine Firmen viel Sicherheit und 
Geld. Zur Not wechselt man in die nächste Firma. Wenn man etwas kann, 
stellt dies kein Problem dar.

Die richtig guten Leute haben in Konzernen viele Probleme. Sie dürfen 
keine Entscheidungen selbst treffen, sie müssen sich mit dem gewaltigen 
Bürokratismus eines Konzerns auseinandersetzen, sie müssen alles 
Mögliche beantragen, etc.
In kleinen Firmen gehen viele Dinge deutlich einfacher, da sie nicht 
formal im Bürokratiewesen verankert sind.

Ich wollte auch unbedingt in einen Konzern. Zwischenzeitlich war ich mal 
fünf Jahre in einem Konzern (300tausend Mitarbeiter weltweit). In der 
Zeit bin ich bestimmt um 20 Jahre gealtert. In Konzernen sind viele 
Leute, die sind einfach nur da. Manche davon dürfen sogar ohne jegliche 
Basis Entscheidungen treffen.
Ich bin nun seit 3 Jahren wieder in einer kleinen Firma. Dort kenne ich 
jeden Mitarbeiter. Dort kann ich Entscheidungen selber treffen oder kann 
schwierige Entscheidungen direkt mit dem Chef besprechen/fällen und das 
innerhalb von Minuten.
Meinen Fünf-Jahres-Ausflug in einen Konzern wegen der Sicherheit bereue 
ich heute. Die vermeintliche Sicherheit gibt es dort auch nicht 
wirklich. Es hat sowohl der Lebensqualität als auch finanziell 
geschadet.

Die Tatsache, dass du dieses Thema in einen Elektronik-Forum ansprichst, 
lässt mich vermuten, dass du sehr unselbstständig bist und zu den 
Leuten, die etwas weniger können, gehörst. Mache dich auf die Suche nach 
einem Konzern.

von Abiturient (Gast)


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@qwertzuiop

Im Groben haben Sie erkannt, warum ich mich auf der Suche nach einem 
Einstieg in einem Konzern begebe (und vermutlich die Mehrheit der 
Ingenieure und Nawis). Die Sicherheit eines Großkonzerns weiß ich 
persönlich zu schätzen und ich bin leider auch kein fachliches 
Ausnahmetalent. Was soll's, ich kann es nicht ändern.

Der Zweck dieses Threads ist es aber nicht, zu erforschen weshalb 
bestimmte Personengruppen für Konzerne bzw. kleinere Firmen besser oder 
schlechter geeignet sind, sondern welche Maßnahmen man ergreifen kann, 
um in diesen mal zu arbeiten...

Nichtsdestotrotz danke für Ihre Antwort!

von Niine (Gast)


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Abiturient schrieb:
> Leider ist es aber schon zu spät, sich für duale Studiengänge zu
> bewerben :/ Das harte Aufnahmeverfahren und die Doppelbelastung durch
> Studium+Ausbildung haben mich vor einer Bewerbung zunächst abgeschreckt.

Ohje. Ich würde eher sagen, dass ein Unistudium in Elektrotechnik 
deutlich schwerer ist als ein duales Studium. Und auch deutlich länger 
geht (min. 5 Jahre ggü. 3 Jahre duales Studium BA).

Zu deiner Frage:
Als dualer Student direkt im Konzern hast du natürlich beste Chancen.
Wenn du das nicht machst, musst du für dein Fachpraktikum in den Konzern 
gehen. Da kommt man normalerweise gut rein. Nur das reicht aber nicht 
für einen Job danach. Werkstudent im Anschluss erhöht die Chance. Das 
wichtigste ist einfach im Konzern dir Beziehungen aufzubauen. Im besten 
Fall auch zu welchen die was zu sagen haben. Dafür bietet sich die 
Praktikumszeit gut an.

Viel Erfolg!

von Georg M. (g_m)


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> Was kann man tun, um später im Großkonzern zu arbeiten??

Gepflegtes Erscheinungsbild, ausgezeichnete Umgangsformen, Seriosität, 
Loyalität, Charisma und Ausstrahlung, Kontaktfreudigkeit, sicheres 
souveränes freundliches Auftreten, perfektes Englisch, uneingeschränkte 
Mobilität und Flexibilität.

von Hermano (Gast)


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>Was kann man tun, um später im Großkonzern zu arbeiten??

Andere fragen:

Was kann man tun, um später nicht im Großkonzern zu arbeiten?

von Christian K. (Gast)


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Warum willst Du ausgerechnet nach Siemens oder Bosch? Die Zeiten, wo Du 
dich dort langsam in Richtung Fenster im Großraumbüro vorarbeiten 
konntest, sind lange vorbei. Bei den "Dinosauriern" wird schneller eine 
Abteilung dichtgemacht wie Du schauen kannst. Da bieten wirklich 
internationale Konzerne mehr Möglichkeiten. Karierreplanung mit 19 halte 
ich für Blödsinn. Es kommt in jedem Fall anders als Du denkst.

von Niine (Gast)


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Achja, ein Tipp noch:
Es kann durchaus ein Vorteil sein sich an einer Hochschule im Umfeld des 
gewünschten Konzerns einzuschreiben. Für Audi zum Beispiel die TH 
Ingolstadt. Ziemlich viele gehen dann zu Audi. Und es besteht eine hohe 
Wahrscheinlichkeit, dass du jemand kennst dessen Onkel der 
Abteilungsleiter von irgendwas ist und deinen Lebenslauf mal mit 
rumgibt...

von Mitleser (Gast)


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Abiturient schrieb:
> habe mir fest vorgenommen, nach meinem Studium in einem
> Großkonzern wie der Siemens AG oder Bosch AG als Ingenieur einzusteigen.

Die Rechtsform von BOSCH lautet übrigens GmbH. Wer das nicht weiss, der
hat schon von vorneherein bei dem konservativen Traditionsverein die 
Arschkarte gezogen.

Abiturient schrieb:
> Beziehungen zu Großkonzerne
> besitze ich leider nicht, komme aus einer Arbeiterfamilie.

So ein dummes Geschwätz! Bei den meisten Konzernen geniessen Kinder
von Mitarbeitern generell einen gewissen Bonus.

Btw(1)  Ich sehe hier eine verzerrte Realitätswahrnehmung, wenn man sich
als Abiturient bezeichnet, obwohl man das Reifezeugnis noch gar nicht in
der Tasche hat.

Btw(2)  Geschätzte Trollwahrscheinlichkeit: > 90 Prozent

von Jo S. (Gast)


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Abiturient schrieb:
> Diplomstudium

wo?

von bad hombre (Gast)


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Hermano schrieb:
> Was kann man tun, um später nicht im Großkonzern zu arbeiten?

Keine Bewerbung hinschicken.

von Abiturient (Gast)


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Mitleser schrieb:

>
> Btw(1)  Ich sehe hier eine verzerrte Realitätswahrnehmung, wenn man sich
> als Abiturient bezeichnet, obwohl man das Reifezeugnis noch gar nicht in
> der Tasche hat.
>

Wenn du schon einen auf Korinthenkacker tust, dann bitte richtig.
Bedeutung des Wortes "Abiturient" laut Duden: "Schüler KURZ VOR, IM und 
nach dem Abitur."

Beitrag #4968179 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Qwertz (Gast)


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Christian K. schrieb:
> Karierreplanung mit 19 halte
> ich für Blödsinn. Es kommt in jedem Fall anders als Du denkst.

Ja, dem kann ich nur beipflichten. Im Prinzip ist es ja nicht schlecht, 
wenn man seine Zukunft ein wenig plant, sich aber als Abiturient schon 
auf einen bestimmten Arbeitgeber(typ) nach dem noch nicht einmal 
begonnenen Studium festzulegen, ist schon sehr seltsam und zeugt von 
wenig Realitätssinn.

Im Zuge dieser Planung empfehle ich auch bereits die Zeit als Rentner zu 
planen, und vergiss bitte nicht die Sterbegeldversicherung, um bereits 
jetzt deine noch nicht gezeugten Nachkommen für den Fall deines Todes 
abzusichern.

Ansonsten: Ja, ich kann bestätigen, dass man sich in einem Konzern sehr 
gemütlich einrichten kann, d.h. viel Geld für wenig Arbeit. Man muss 
aber schon der Typ dafür sein und beispielsweise Bürokratie und starren 
Arbeitsprozessen nicht ablehnend gegenüber stehen.

von qwertzuiop (Gast)


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von Abiturient (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Christian K. schrieb:
>> Karierreplanung mit 19 halte
>> ich für Blödsinn. Es kommt in jedem Fall anders als Du denkst.
>
> Ja, dem kann ich nur beipflichten. Im Prinzip ist es ja nicht schlecht,
> wenn man seine Zukunft ein wenig plant, sich aber als Abiturient schon
> auf einen bestimmten Arbeitgeber(typ) nach dem noch nicht einmal
> begonnenen Studium festzulegen, ist schon sehr seltsam und zeugt von
> wenig Realitätssinn.
>


Weniger von Realitätssinn sondern mehr von mangelnder Lebenserfahrung 
würde ich behaupten. Wenn es angeblich so seltsam sei, seine Karriere 
ein wenig im Voraus zu planen, warum gibt es dann genug "realitätsferne" 
17-Jährige, die sich für ein duales Studium bei einem Arbeitgeber 
einschreiben?

von Abiturient (Gast)


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qwertzuiop schrieb:
> Mitleser schrieb:
>> Btw(2)  Geschätzte Trollwahrscheinlichkeit: > 90 Prozen
>
> https://vignette2.wikia.nocookie.net/pvx/images/e/...

Wenn Sie so überzeugt sind, dass sich das Ganze um einen "Troll" 
handelt, warum nehmen Sie sich dann die Zeit darauf zu reagieren und ihn 
somit Nährstoff zu geben?
Ich verstehe Leute wie Sie manchmal nicht...

von Qwertz (Gast)


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Abiturient schrieb:
> Weniger von Realitätssinn sondern mehr von mangelnder Lebenserfahrung
> würde ich behaupten.

Beides ergänzt sich doch außerordentlich gut.

> Wenn es angeblich so seltsam sei, seine Karriere
> ein wenig im Voraus zu planen,

Ein "wenig"? Die eigene Karriere planen, bevor man überhaupt angefangen 
hat zu studieren? Ja, das ist seltsam.

> warum gibt es dann genug "realitätsferne"
> 17-Jährige, die sich für ein duales Studium bei einem Arbeitgeber
> einschreiben?

Weil diese über wenig finanzielle Mittel verfügen und ein gesponsortes 
Studium mit Arbeitsmehrbelastung einem freien, selbst gestalteten 
Studium vorziehen.

Beitrag #4968217 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Joe F. (easylife)


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Abiturient schrieb:
> ich bin 19 Jahre alt und beende zur Zeit mein Abitur in
> diesem Sommer mit einem 1,x Durchschnitt. Ich plane dieses
> Wintersemester ein Diplomstudium im Fach Elektro-/Informationstechnik
> anzufangen

Erstmal herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung.
Mit 1.x scheinst du ja auch nicht gerade einer der Unterbelichteten zu 
sein, und wenn du dich im Studium genauso bemühst, steht einer 
erfolgreichen Berufstätigkeit ja nichts im Wege.

Abiturient schrieb:
> Achja, Auslandserfahrung durch einen einjähriges Austauschjahr in den
> USA und dementsprechende Englisch-Kenntnisse sind auch schon
> vorhanden... bin quasi "trilingual", wegen Einwandererfamilie.

Das ist doch schon mal sehr gut. Englisch ist in Ingenieurberufen 
absolute Pflicht, eine 3. Sprache ein guter Bonus.

Abiturient schrieb:
> Weniger von Realitätssinn sondern mehr von mangelnder Lebenserfahrung
> würde ich behaupten.

Tja, da sind wir beim Punkt.
Mit 19 hatte ich rückblickend so ganz andere Ziele als heute, und ich 
bin froh meine damaligen Pläne alle aufgegeben zu haben.

Setze dich doch nicht so unter Druck, gehe erstmal dein Studium mit 
Motivation an, und entscheide während des Studiums in welche Richtung du 
gehen möchtest.
Mit 19 zu sagen "ich möchte es mir mal in einem Konzern bequem machen" 
ist doch kacke.
Think big. Wenn man was drauf hat ist Selbstständigkeit auch sehr 
angenehm, oder ein Job im Ausland (z.B. USA, Kanada, Schweden, UK, 
Hongkong) kann auch sehr reizvoll sein.

: Bearbeitet durch User
von Jo S. (Gast)


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Abiturient schrieb:
> Kann ich irgendwas frühzeitig tun, dass meine
> Chancen auf einen Einstieg bei einem beliebten Arbeitgeber sich erhöhen?

Hochschulstandort, wo auch die gewünschten Firmen (mit den bevorzugten 
Geschäftsbereichen) ansässig sind, zum Kontaktaufbau via Praktika, 
Ferienjobs, Werkstudent., Semesterarbeiten, Abschlußarbeit.

Firmen stellen bevorzugt Personen ein, die sie bereits über einen 
längeren Zeitraum kennen gelernt haben und fachlich und persönlich 
beurteilen konnten. So baut man sich die wertvollen Kontakte auf.

Beschäftigte der Zielunternehmen über VDE, VDI, etc. kennen lernen und 
so an Firmeninterna rankommen: wo und wofür werden Leute gesucht, 
Ansprechpartner, etc.

Kontaktaufnahme mittels Sozialer Netzwerke nutzen

Übrigens, das planmäßige Vorgehen ist sehr sinnvoll.

Wünsche viel Erfolg!

Jo S

von Danilo H. (danielohondo)


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Es gibt im Leben keine "if then else" Lösung. Das kann man zwar planen, 
aber eine Garantie gibt es nicht.

Ich bin auch ein Kind der Einwanderer und 3 sprachig aufgewachsen, 
arbeite jetzt in einem internationalen Konzern und mein Weg war steinig.

Als Kind der Einwanderer kommt man erst mal auf die Hauptschule, dann 
musste man sich durchkämpfen. Danach Realschule und Gymnasium und erst 
danach das Studium an der FH noch das alte Diplom.

Ich studierte länger als die Regelstudienzeit, musste nebenbei viel 
arbeiten um das zu finanzieren.

Aber Praktikum im Konzern, Werkstudent im Konzern, Diplomarbeit auch im 
Konzern. Wie man sieht, ist die Herkunft völlig egal und die Hochschule 
auch. Es zählt nur deine Leistung und deine Projekterfahrung.

Es gibt auch Leute, die ich persönlich kenne. Bei denen sieht der 
Lebenslauf perfekt aus. Eltern Akademiker, ging auf ein gutes Gymnasium. 
Danach Uni mit Regelstudienzeit und danach bei Siemens.

Ich würde aber mir deswegen kein Kopf machen, da die einen mögen 
Konzerne, die anderen mittelständische Unternehmen. Die Vor- und 
Nachteile der Konzerne wurden schon gennant. Und ich muss zugeben, das 
stimmt alles. Manchmal ist die Bürokratie so unglaublich stark, dass man 
in die Tischkante beißen will.

Auf jeden Fall würde ich als frisch von der Uni erst mal zu einer 
kleineren Firma gehen und Erfahrung sammeln.

von Klapperstorch (Gast)


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Eventuell Promotion?

von Cyblord -. (Gast)


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Am Ende läufts nur auf:

1. Hält man dich für die geeignetste Besetzung für die Stelle

und

2. Ist gerade Einstellungsstop

hinaus. 1. kannst du bedingt beeinflussen, 2. garnicht. Nicht persönlich 
nehmen wenns auf dem ersten Wurf nix wird, einfach dranbleiben.

von Groovy (Gast)


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qwertzuiop schrieb:
> Ich wollte auch unbedingt in einen Konzern. Zwischenzeitlich war ich mal
> fünf Jahre in einem Konzern (300tausend Mitarbeiter weltweit). In der
> Zeit bin ich bestimmt um 20 Jahre gealtert. In Konzernen sind viele
> Leute, die sind einfach nur da. Manche davon dürfen sogar ohne jegliche
> Basis Entscheidungen treffen.
> Ich bin nun seit 3 Jahren wieder in einer kleinen Firma. Dort kenne ich
> jeden Mitarbeiter. Dort kann ich Entscheidungen selber treffen oder kann
> schwierige Entscheidungen direkt mit dem Chef besprechen/fällen und das
> innerhalb von Minuten.

Kann ich definitiv so unterschreiben. Rückblickend waren zwar durchaus 
auch fähige Leute im Konzern anzutreffen (die muss es logischerweise ja 
auch eben), aber eben auch viele Kasper. Die Gefahr dass so ein Kasper 
dort Chef (und vor allem mein Chef) ist, wäre mir zu groß, solange ich 
an Entwicklungsarbeit interessiert bin. Das Grundproblem an großen 
Konzernen ist meist, dass sich der Einzelne zu weit von den Produkten 
und Dienstleistungen entfernen kann.

Neben den "sind einfach nur da" Typen, kann ich noch den Typus 
"politischer Machtstratege" hinzufügen. Dieser Typus ist meist wenig an 
Kundennutzen, Verbesserung von Produkten interessiert. Vielmehr an der 
eigenen Agenda und Machtpolitik. Er wird, sofern es für die eigene 
Position hilfreich erscheint, aber alles daran setzen, dass es nach oben 
und außen so aussieht(!) als würde Kundennutzen und Produkte in seinem 
Interesse liegen. Konkrete Aktionen werden aber meist nur dann 
unternommen, wenn man später aus diesen Kapital schlagen kann. Oft sind 
diese dann aber von wenig Kompetenz geprägt, sodass es sich in der Regel 
um reine Luftnummern oder ansolute Desaster handelt, die er nach oben 
und außen aber gut verkaufen zu weiß. Diese Leute besitzen gerne Macht, 
üben sie auch gerne aus und treffen gerne Entscheidungen. Jedoch sind 
diese Entscheidungen in der Sache meist inkompetent und nicht 
qualifiziert. Da dies in kleinen Unternehmen verheerende Folgen hätte, 
ist der Typus bevorzugt in großen Konzernen (aber auch im ÖD und der 
Politik) anzutreffen. Versuche sachlich kompetenter Mitarbeiter diese 
Entscheidungen zum Kundennutzen oder Verbesserung der Produkte zu 
beeinflussen, scheitern in der Regel, da das als Angriff auf die eigene 
Position interpretiert wird. Ein Abrücken von eigenen Vorschlägen würde 
zudem als Niederlage im beständigen Machtkampf empfunden.

von Claus M. (energy)


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Abiturient schrieb:
> Beziehungen zu Großkonzerne
> besitze ich leider nicht, komme aus einer Arbeiterfamilie.

Das wäre kein Widerspruch.


Eine Sache fällt mir noch ein die Du machen könntest: Tritt in eine 
Verbindung ein (am besten schlagend). Und übe vorher schon einmal genug 
Bier ohne Ausfallerscheinungen trinken zu können.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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Mal ein Frage an die Konzernexperten:

Wenn Konzerne nur eine Ansammlung von ahnungslosen, machtgeilen Deppen 
sind, die ein Desaster nach dem andern verursachen. Wieso können sich 
dann diese Firmen über so viele Jahre erfolgreich behaupten?

.

von Cyblord -. (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Mal ein Frage an die Konzernexperten:
>
> Wenn Konzerne nur eine Ansammlung von ahnungslosen, machtgeilen Deppen
> sind, die ein Desaster nach dem andern verursachen. Wieso können sich
> dann diese Firmen über so viele Jahre erfolgreich behaupten?
>
> .

Weil es nicht nur solche Typen gibt. Im Konzern trifft man auf eine 
bunte Mischung von allen möglichen Typen. Auch ein rostiger Tanker kann 
trotz einiger Mängel noch durch die See schippern.

von Joe F. (easylife)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Wieso können sich
> dann diese Firmen über so viele Jahre erfolgreich behaupten?

- Nutzung internationaler Steuerparadiese
- Den Bau von Firmengebäuden subventionieren lassen, 2 Jahre nutzen, und 
dann gewinnbringend weiterverkaufen
- Steuervergünstigungen über Lobbyarbeit rausschlagen
- Europäische Abgasnormen und Exportbestimmungen zu den eigenen Gunsten 
beeinflussen

Das ist nur eine kleine Auswahl der Möglichkeiten, die Konzerne haben.
Der Mittelstand und die Freiberufler gucken derweil zähneknirschend zu 
und überweisen ihre Büromiete an den Immobilienkonzern aus England.

Die Politik ist versessen darauf Großkonzerne zu schützen. Man 
verspricht sich langfristige Stabilität (Arbeitsplätze).

: Bearbeitet durch User
von genervt (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Mal ein Frage an die Konzernexperten:
>
> Wenn Konzerne nur eine Ansammlung von ahnungslosen, machtgeilen Deppen
> sind, die ein Desaster nach dem andern verursachen. Wieso können sich
> dann diese Firmen über so viele Jahre erfolgreich behaupten?

Das frage ich mich auch ab und an, wie unsere Forenhansel darauf kommen.

Die Deppen, die ein Desasten nach dem anderen verursachen habe ich bis 
heute nicht gefunden, aber vllt. bin ich ja im falschen Konzern. ;)

von genervt (Gast)


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Abiturient schrieb:
> Ich bedanke mich schonmal für jeden Ratschlag!

Werkstudententätigkeit und Praktisches Studiensemester dort absolvieren, 
dann hast du eine gewisse Chance auf einen der wenigen Direkteinstiege.

Ansonsten finde heraus, welcher Dienstleister für die Arbeitet, über 
diesen kannst du u.u. binnen eines Jahres reinkommst.

Grundvorraussetzung jedes mal: Überzeugende Arbeit liefern.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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> Nutzung internationaler Steuerparadiese
>- Den Bau von Firmengebäuden subventionieren lassen, 2 Jahre nutzen, und
>dann gewinnbringend weiterverkaufen
>- Steuervergünstigungen über Lobbyarbeit rausschlagen
>- Europäische Abgasnormen und Exportbestimmungen zu den eigenen Gunsten
>beeinflussen

Mal unterstellt, daß deine Aufzählung realistisch ist. Um Steuern zu 
sparen und Politiker zu "Überzeugen", muß man aber schon Geld verdienen.

Im Übrigen sind für solche Aktionen auch gut bezahlte Spezialisten 
erforderlich. Das dürften keine Jobs für Deppen sein.

Ich vermute mal ganz stark unser Joe F. ist nicht in einem Konzern 
tätig, wäre es aber gerne.


Kleiner Schwank aus meinem Leben: als ich vor 30 Jahren auf 
Bewerbungstour war, habe ich mich auch bei einigen Mittelständlern 
vorgestellt. Von denen existiert übrigens kein einziger mehr, zumindest 
nicht unter seinem früheren Namen.

von gnugnu (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:

>
> Kleiner Schwank aus meinem Leben: als ich vor 30 Jahren auf
> Bewerbungstour war, habe ich mich auch bei einigen Mittelständlern
> vorgestellt. Von denen existiert übrigens kein einziger mehr, zumindest
> nicht unter seinem früheren Namen.

Kleiner Schwack aus MEINEM Leben: Ich war bis vor 20 Jahren in einem 
Grosskonzern tätig. Von denen, mit denen ich damals zusammengearbeitet 
habe (+- 50 über die jahre), arbeitet einer noch dort, und in einer 
Abteilung, die mit der damaligen Tätigkeit nichts mehr zu tun gehabt 
hat. Spass macht's ihm schon lange nicht mehr. Sämtliche Abteilungen, in 
denen er sich halbwegs wohlgefühlt haben, wurden unter seinem Hintern 
aufgelöst oder umorganisiert. Klar, er kriegt noch seinen paycheck und 
ab und zu ein Dankeschön für die xjährige Firmenzugehörigkeit... aber es 
klingt irgendwie Alles nur noch nach Abwettern bis zur Verrentung.

von Manfred (Gast)


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Groovy schrieb:
> .. im Konzern ...
> Die Gefahr dass so ein Kasper
> dort Chef (und vor allem mein Chef) ist, wäre mir zu groß,
Kann in jedem Laden passieren.

> Das Grundproblem an großen Konzernen ist meist,
> dass sich der Einzelne zu weit von den Produkten
> und Dienstleistungen entfernen kann.
Nicht nur dort. Auch und gerade Entwickler, egal wie engagiert sie sind, 
haben oftmals kein Gefühl für den Endkunden.

> .. kann ich noch den Typus
> "politischer Machtstratege" hinzufügen. Dieser Typus ist meist wenig an
> Kundennutzen, Verbesserung von Produkten interessiert. Vielmehr an der
> eigenen Agenda und Machtpolitik.
Das ist Voraussetung, eine gut dotierte Führungsposition zu bekommen.

Powerpoint statt Fachkompetenz!

> Konkrete Aktionen werden aber meist nur dann unternommen, ...
> Oft sind diese dann aber von wenig Kompetenz geprägt,
> sodass es sich in der Regel
> um reine Luftnummern oder ansolute Desaster handelt,
Weil zu weit vom Endanwender entfernt und wenig Ahnung von der Sache.

> Versuche sachlich kompetenter Mitarbeiter diese
> Entscheidungen zum Kundennutzen oder Verbesserung der Produkte zu
> beeinflussen, scheitern in der Regel, da das als Angriff auf die eigene
> Position interpretiert wird. Ein Abrücken von eigenen Vorschlägen würde
> zudem als Niederlage im beständigen Machtkampf empfunden.
Ja!

Diese Punkte, die ich aus Deiner Message heraus gepickt habe, darf ich 
allesamt bei einem sogenannten "Mittelständler" erleben!

von Joe F. (easylife)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Ich vermute mal ganz stark unser Joe F. ist nicht in einem Konzern
> tätig, wäre es aber gerne.

Ein Teil deiner Vermutung ist richtig, der andere nicht.
Mit etwas Logik kannst du die Antwort jetzt rausfinden.

von Cyblord -. (Gast)


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Manfred schrieb:
> Das ist Voraussetung, eine gut dotierte Führungsposition zu bekommen.
>
> Powerpoint statt Fachkompetenz!

Ich hab mich spaßeshalber mal durch die verschiedenen 
Gesamtentwicklungsleiter und die Ebene drunter (HW oder 
SW-Entwicklungsleiter) geklickt und gegooglet. Ziemlich viele scheinen 
sich ihre Sporen verdient zu haben, zumindest wenn man als Metrik die 
Zahl an Patentbeteiligungen hernimmt. Stammen vornehmend aus dem 
Zeitraum 90er bis 00er Jahre. Überwiegend Dr.-Ing., Dr. rer. nat, 
Dipl.-Ing., Mittvierziger bis Mittfünfziger.

von Qwertz (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Weil es nicht nur solche Typen gibt. Im Konzern trifft man auf eine
> bunte Mischung von allen möglichen Typen. Auch ein rostiger Tanker kann
> trotz einiger Mängel noch durch die See schippern.

Wenn das Bild so stimmt, dann bin ich das Loch im Tank. :O)

von Cyblord -. (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Wenn das Bild so stimmt, dann bin ich das Loch im Tank. :O)

Und auch Nieten werden für einen Tanker gebraucht :)

von Qwertz (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> Wenn das Bild so stimmt, dann bin ich das Loch im Tank. :O)
>
> Und auch Nieten werden für einen Tanker gebraucht :)

Du sprichst gewiss von Dir, Abradolf?

von Cyblord -. (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> Qwertz schrieb:
>>> Wenn das Bild so stimmt, dann bin ich das Loch im Tank. :O)
>>
>> Und auch Nieten werden für einen Tanker gebraucht :)
>
> Du sprichst gewiss von Dir, Abradolf?

Natürlich, irgendwer muss den Laden ja zusammen halten!

von Top-Entwickler (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Wenn Konzerne nur eine Ansammlung von ahnungslosen, machtgeilen Deppen
> sind, die ein Desaster nach dem andern verursachen. Wieso können sich
> dann diese Firmen über so viele Jahre erfolgreich behaupten?

Das frage ich mich auch, wenn ich sehe, welche ehemaligen Arbeits- und 
Studienkollegen heute in Konzernen arbeiten. Aber die ganze Wertarbeit 
wird ja ausgelagert.

von Joe F. (easylife)


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Abradolf L. schrieb:
> Und auch Nieten werden für einen Tanker gebraucht :)

YMMD. Und die Flachpfeifen haben alle schon ihren angestammten Platz an 
den Rettungswesten.

: Bearbeitet durch User
von Koalitionspartner aus der anderen Abteilung (Gast)


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Groovy schrieb:
> Dieser Typus ist meist wenig an Kundennutzen, Verbesserung von Produkten
> interessiert.

Weil man dank der vollständigen Zerhackstückelung des gesamten 
Entwicklungsprozesses vom Kunden sowie vom tatsächlichen Produkt so weit 
weg ist wie ein Stück Ölpalmenfrucht vom Analogkäse.
Die wenigsten beschäftigen sich mit den Kunden und Produkten. Die eigene 
Arbeit fließt mit sehr viel Glück zu 0.4% in das Gesamtprodukt ein. Was 
zählt ist die Meinung der Vorgesetzten. Das Produkt oder den Kunden 
sieht der meistens noch weniger als du - also was soll der dann 
bewerten? Genau! Das Image das du dir aufbaust. Oder die Show die du ihm 
bietest. Das ist wie im Wahlkampf, die Büropolitik dient nur der 
"Wählergunst". Die reale Politik steht dann auf einem ganz anderen 
Blatt.

von Qwertz (Gast)


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Top-Entwickler schrieb:
> IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Wenn Konzerne nur eine Ansammlung von ahnungslosen, machtgeilen Deppen
> sind, die ein Desaster nach dem andern verursachen. Wieso können sich
> dann diese Firmen über so viele Jahre erfolgreich behaupten?
>
> Das frage ich mich auch, wenn ich sehe, welche ehemaligen Arbeits- und
> Studienkollegen heute in Konzernen arbeiten.

Neidisch?
Vielleicht waren die einfach schlauer als du?

von S. Z. (moennky)


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Schön, dass es nach der Bundestagswahl im Herbst wieder eine Physikerin 
gibt, die Fragen von neuen deutschen Mitbürgern und Hauptschülern ad hoc 
beantworten können.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Christian K. schrieb:
> Karierreplanung mit 19 halte
> ich für Blödsinn.

Nein, den mit 30`sig kommt man noch schlechter in einen Konzern rein.


> Es kommt in jedem Fall anders als Du denkst.

Ja, aber das ist nicht`s neues!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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S. Z. schrieb:
> Schön, dass es nach der Bundestagswahl im Herbst wieder eine Physikerin
> gibt, die Fragen von neuen deutschen Mitbürgern und Hauptschülern ad hoc
> beantworten können.

Eher kann`s einen nur gruseln, was wir nach der Bundestagswahl 2017 als 
Regierung haben werden!
Es ist schon schlimm genug nach einen Pastor jetzt einen Berufsbeamten 
als Bundespräsidenten zu haben.

von Fensehkoch (Gast)


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Was im Konzern nervt ist die Trägheit. Bis dort mal auf modernere Tools, 
Sprachen/Frameworks umgestellt wird dauert Ewigkeiten, Bürokratie ohne 
Ende. Du musst sprichwörtlich 10 Anträge stellen, für einen neuen 
Bleistift  und für Klopapier nochmal 20 dazu. Je moderner der Laden in 
der Öffentlichkeit auftritt umso rückständiger ist er intern, bis auf 
wenige Abteilungen mal ausgenommen.  Irgendwie verblödet man bei den 
Tätigkeiten dort, jeder Furz dokumentiert, strikte "Prozesse" 
vorgegeben, du arbeitest wie eine Holbrine die auf Befehl Anweisungen 
ausführen soll. Selbst wenn du am neuen Hot Shit entwicklen darfst hast 
du immer einen Aufpasser aus der Erbsenzählerabteilung im Nacken oder 
die Zeit ist von Anfang an zu knapp bemessen oder einem Erbsenzähler 
fällt mitten in der Entwicklungsphase ein, dass das Projekt gecanceled 
wird. Nicht mal der Abteilungsleiter hat was zu melden, der ist nur 
Aufpasser und bekommt die Nackenschläge von oben als Erster ab.
Du hast einfach keine freie Hand um so zu arbeiten wie du es für richtig 
hälst oder eben state of the art ist.
Irgendwelche Strategen entscheiden von heute auf morgen wie es 
weitergeht, wenns ganz blöd kommt wird gleich mal die Abteilung/Sparte 
dicht gemacht/verkauft. Das kommt gar nicht mal so selten vor, auch bei 
alten Sparten wo man dachte, die stossen sie nie ab, wenn ein 
Erbsenzähler das im Kopf hat dann wird das so gemacht.
Da macht sich schnell Frust breit, das dicke Gehalt und die "Sicherheit" 
ist dir irgendwann egal und kündigst. Drei Jahre habe ich das 
ausgehalten, gewechselt in anderen Konzern dort war es auch nicht besser 
nur anders scheisse, jedesmal die Branche Autoindustrie. In das Segment 
setze ich keinen Fuss mehr und deutsche "Premium"autos kommen mir auch 
nicht mehr in die Garage wenn man mal bei den entspr. Herstellern 
gearbeitet hat, das ist wie Knast, arbeiten unter Aufsicht, eine falsche 
Bewegung gibts gleich auf die Nuss.

von Cyblord -. (Gast)


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Fensehkoch schrieb:
> Du hast einfach keine freie Hand um so zu arbeiten wie du es für richtig
> hälst oder eben state of the art ist.

Die Lösung dafür ist, sich selbstständig zu machen ;) Da kannst du den 
hottest shit entwickeln und zwar genauso wie du es für richtig hältst. 
Musst deine Erzeugnisse dann nur noch an den Mann bringen.

von Qwertz (Gast)


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Ich mag die Trägheit im Konzern. Dinge sollen sich gar nicht ständig 
ändern. Man könnte es auch positiver als Entschleunigung bezeichnen. Mir 
wird schon zu viel umstrukturiert alle paar Jahre.

von Alex Z. (alexander_z49)


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Abiturient schrieb:
> Leider ist es aber schon zu spät, sich für duale Studiengänge zu
> bewerben :/ Das harte Aufnahmeverfahren und die Doppelbelastung durch
> Studium+Ausbildung haben mich vor einer Bewerbung zunächst abgeschreckt.

Doppelbelastung?
Bei einem Dualen Studium z.B. bei Siemens?
Du bekommst Geld fürs Studieren, musst also während des Studiums nicht 
nebenbei Arbeiten gehen. Ausbildung ist nur in den Semesterferien. Davon 
kannst du 30 Tage Urlaub in den Praxisphasen nehmen. Wenn man Studiert, 
dann  sind die Ausbildungsinhalte die praktische Wiederholung des 
Unistoffes und sofern du keine 2 linken Daumen hast einfach zu 
bewältigen. Eine Ausbildung ist auf Haupt-/Mittelschule ausgerichtet. 
Das muss ein Abiturient einfach können.

Bis auf die Tatsache, dass das Ganze ein Jahr länger ging ist da nichts 
mit doppelbelastung gewesen.

von Ratgeber (Gast)


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Mein Rat:
Mach ein duales Studium!

Du hast die Bewerbungsfrist verpasst? Egal!

Bewirb dich nächstes Jahr und mach in der Zwischenzeit Work and Travel 
oder Urlaub oder Bundesfreiwilligendienst, etc.

Ein Jahr als Lücke im Lebenslauf nimmt dir nach der Schule keiner 
wirklich übel.

Dass du zum Großkonzern willst, ist absolut verständlich. Jeder 
Großkonzern bietet gute Gehälter und Sozialleistungen. Bei 
Mittelständlern gibts das auch, aber nur vereinzelt. Wer will da suchen 
und einen Fehlgriff riskieren?

Als dualer Student bist du von Anfang an "betriebszugehörig". Mit Ende 
20 hast du dort dann quasi 70k+ € p. a. garantiert. Einen Master kannst 
du locker berufsbegleitend machen, da du im Großkonzern Gleitzeit und 
oft auch Förderprogramme sowie Bildungsurlaub hast. Auch eine Entsendung 
ins Ausland ist leicht möglich, alles super organisiert und sehr gut 
bezahlt dank der Strukturen im Konzern.

von Qwertz (Gast)


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@Ratgeber: Na das klingt ja alles locker-flockig und ganz einfach. Jetzt 
frage ich mich nur, warum dann über 95% der Abiturienten so dumm sind, 
einen anderen, viel steinigeren Weg zu gehen?

Ach ja, da gibt es für ein duales Studium noch so einige Fakten, die du 
absichtlich verschweigst. Ich werde sie hier allerdings nicht nennen.

von Claus M. (energy)


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Qwertz schrieb:
> warum dann über 95% der Abiturienten so dumm sind,
> einen anderen, viel steinigeren Weg zu gehen?

Weil sie den Quatsch vom Arbeitnehmer-Wunderland wo Milch und Honig 
fließt glauben und denken nach der Uni werden sie mit Kusshand überall 
gerne angestellt.

von ArBom (Gast)


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Qwertz schrieb:
> @Ratgeber: Na das klingt ja alles locker-flockig und ganz einfach.
> Jetzt
> frage ich mich nur, warum dann über 95% der Abiturienten so dumm sind,
> einen anderen, viel steinigeren Weg zu gehen?
>
> Ach ja, da gibt es für ein duales Studium noch so einige Fakten, die du
> absichtlich verschweigst. Ich werde sie hier allerdings nicht nennen.

Nicht dumm. Es hat nur keiner Interesse daran, ihnen die Wahrheit zu 
sagen.

von genervt (Gast)


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Fensehkoch schrieb:
> Irgendwie verblödet man bei den
> Tätigkeiten dort, jeder Furz dokumentiert, strikte "Prozesse"
> vorgegeben, du arbeitest wie eine Holbrine die auf Befehl Anweisungen
> ausführen soll.

Ohne Prozesse funktioniert es eben im großen Maßstab nicht, zudem sollen 
Prozesse als Werkzeuge dienen.

Wenn du es nicht mal gebacken bekommst, mit Prozessen zu arbeiten und 
daran scheiterst, dann bist du mit dem Begriff "Hohlbrine" nähe an der 
Realität als dir lieb ist.

von S. K. (Gast)


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Abiturient schrieb:
> Beziehungen zu Großkonzerne
> besitze ich leider nicht, komme aus einer Arbeiterfamilie.

Diese Beziehungen entstehen, wenn Sie sich frühzeitig bei einem 
Praktikum in einem Konzern bewähren. Beim nächsten Praktikum können Sie 
sich auf den Herrn berufen. Er wird intern angefragt und bestätigt 
Erfolg und Umgänglichkeit. So geht es weiter.

Wer in einem Konzern voran kommen will, braucht immer Leute vor sich, 
die einen fördern.

Schwer wird es, wenn man auf das falsche Pferd setzt und die Person den 
Konzern verlässt. Dann muss man mitgehen und hat das Problem, von den 
Neuen argwöhnisch beäugt zu werden.

Dazu gäbe es nocht viel zu sagen...

von qwertzuiop (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Mal ein Frage an die Konzernexperten:
>
> Wenn Konzerne nur eine Ansammlung von ahnungslosen, machtgeilen Deppen
> sind, die ein Desaster nach dem andern verursachen. Wieso können sich
> dann diese Firmen über so viele Jahre erfolgreich behaupten?

Nicht nur, da sind auch richtig gute Leute dabei. Nur sie sind halt 
nicht lange da. Die Ahnungslosen bleiben am längsten.
Außerdem kann jeder Konzern mit der vorhandenen Infrastruktur und den 
besten der Ahnungslosen schon seine Marktmacht nutzen.

genervt schrieb:
> Das frage ich mich auch ab und an, wie unsere Forenhansel darauf kommen.
>
> Die Deppen, die ein Desasten nach dem anderen verursachen habe ich bis
> heute nicht gefunden, aber vllt. bin ich ja im falschen Konzern. ;)

Dann gehörst du vielleicht dazu. (Bitte nicht drüber aufregen, einfach 
mal reflektieren und drüber nachdenken.)  :-)
Es muss ja auch nicht immer gleich ein Desaster sein. Wenn man den 
richtigen Anteil der Belegschaft einfach entlassen würde, würde es auch 
mit ca. einem Drittel der Belegschaft genauso weitergehen, wie es gerade 
läuft.

Qwertz schrieb:
> Neidisch?
> Vielleicht waren die einfach schlauer als du?

Das hat mit Sicherheit nichts mit "schlau" zu tun. Sie sind einfach 
bequemer oder einfacher zufriedenzustellen. Neidisch kann man darauf 
nicht sein. Ich war lange genug im Konzern und bin richtig froh wieder 
in einem deutlich kleineren Unternehmen zu sein.
Alle meine Bekannten aus Konzernen regen sich nur über ihren Arbeitgeber 
und über ihre Aufgaben auf. Und das sogar am Wochenende. Das kenne ich 
aus kleinen Firmen nur sehr wenig.

genervt schrieb:
> Ohne Prozesse funktioniert es eben im großen Maßstab nicht, zudem sollen
> Prozesse als Werkzeuge dienen.
>
> Wenn du es nicht mal gebacken bekommst, mit Prozessen zu arbeiten und
> daran scheiterst, dann bist du mit dem Begriff "Hohlbrine" nähe an der
> Realität als dir lieb ist.

Im Nachhinein: Meine guten Ideen für neue Prozesse würde ich im Konzern 
für mich behalten, egal wie gut die Ideen sind. Der Grund: Die neue 
brilliante Idee ist so gut und für jeden einleuchtend, dass sie auf 
jeden Fall eingeführt wird. Nach der Einführung des neuen Prozesses wird 
aber eins vergessen: Der Prozess, den du ersetzen/verbessern möchtest, 
wird nicht geändert oder abgeschafft. Ab jetzt hast du eine Aufgabe 
mehr!

von Joe F. (easylife)


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S. K. schrieb:
> Wer in einem Konzern voran kommen will, braucht immer Leute vor sich,
> die einen fördern.
>
> Schwer wird es, wenn man auf das falsche Pferd setzt und die Person den
> Konzern verlässt. Dann muss man mitgehen und hat das Problem, von den
> Neuen argwöhnisch beäugt zu werden.
>
> Dazu gäbe es nocht viel zu sagen...

Wie fühlt sich das so an, wenn man sich als erwachsener Mensch so devot 
verhalten muss?
Kommt man sich da nicht unwürdig vor?

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


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qwertzuiop schrieb:
> Qwertz schrieb:
> Neidisch?
> Vielleicht waren die einfach schlauer als du?
>
> Das hat mit Sicherheit nichts mit "schlau" zu tun. Sie sind einfach
> bequemer oder einfacher zufriedenzustellen. Neidisch kann man darauf
> nicht sein.

Warum nicht? Wer hat nicht gerne einen bequemen Job, der einen - auch 
finanziell - zufrieden stellt?

> Ich war lange genug im Konzern und bin richtig froh wieder
> in einem deutlich kleineren Unternehmen zu sein.

Wie kann man darüber nur froh sein, ist das nur eine Schutzbehauptung? 
Bist du vielleicht gegangen worden?

> Alle meine Bekannten aus Konzernen regen sich nur über ihren Arbeitgeber
> und über ihre Aufgaben auf. Und das sogar am Wochenende. Das kenne ich
> aus kleinen Firmen nur sehr wenig.

Ich kenne genau das Gegenteil. Aufregungspotential haben vor allem 
inhabergeführte Klitschen mit miesem Gehalt und vielen unbezahlten 
Überstunden. Ich bin im Konzern sehr zufrieden und jammere nie.

von Normal (Gast)


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Gründe ein Startup, welches dann vom Konzern akquiriert wird ;-)

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Abiturient schrieb:
> Die Sicherheit eines Großkonzerns weiß ich persönlich zu schätzen
Du kennst diese "Sicherheit" doch noch gar nicht und kannst somit den 
Wert und die Kosten nicht abschätzen. Worauf basieren denn deine 
Annahmen, ein Großkonzern sei "sicher"?

> Die Sicherheit eines Großkonzerns weiß ich persönlich zu schätzen
Genau das ist sehr trügerisch. Denn heute bist du noch in dem von dir so 
sehr angestrebten "Großkonzern" und morgen wird deine Abteilung 
abgespaltet und verkauft, und schon bist du in einer "kleinen" 
Zulieferer- oder Dienstleistungsklitsche deines ehemaligen Großkonzerns. 
Und worgen bist du mitsamt deines Spin-Offs dann irgendein Spielball 
irgendwelcher Buchhalter von Großkonzernen.

Abiturient schrieb:
> Beziehungen zu Großkonzerne besitze ich leider nicht, komme aus einer
> Arbeiterfamilie.
Zur Beruhigung: viele, die in Großkonzernen arbeiten, kommen aus 
Arbeiterfamilien. Sonst würden die Bänder dort schlagartig stillstehen.

von Masl (Gast)


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Qwertz schrieb:
>> Alle meine Bekannten aus Konzernen regen sich nur über ihren Arbeitgeber
>> und über ihre Aufgaben auf. Und das sogar am Wochenende. Das kenne ich
>> aus kleinen Firmen nur sehr wenig.
>
> Ich kenne genau das Gegenteil. Aufregungspotential haben vor allem
> inhabergeführte Klitschen mit miesem Gehalt und vielen unbezahlten
> Überstunden. Ich bin im Konzern sehr zufrieden und jammere nie.

Wie immer:
es gibt nicht nur Grauzonen.
Es gibt auch inhabergeführte Unternehmen mit guter Bezahlung und gutem 
Arbeitsklima und interessante Jobs in Konzernen.
Nicht immer alles schwarz/weiß sehen.

Was man unterm Strich wohl sagen kann:
Ist man mal im Konzern drin kann man sein Einkommen in der Regel mit 
deutlich weniger Aufwand halten bzw. steigern. Oder auch in den 
Beamtenmodus wechseln.
Außerdem steigt man normalerweise recht hoch ein.

Es kommt immer auf die eigenen Vorlieben an wo man besser aufgehoben 
ist.

von Der Andere (Gast)


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Falls der "Abiturient" noch mitliest:

Dir ist schon klar, daß Großkonzern bedeutet: hauen und Stechen, treten 
und schleimen und mehr Abteilungsdenken als Spass an der Arbeit haben.
Sicherheit ist ein Witz! Ein Großkonzern macht auch gerne mal den Laden 
dicht und bietet dir dann generös einen Job im Nirgendwo an. Ganz toll 
wenn man dann eine(n) Freund(in) oder Wohneigentum oder gar Familie hat.
Oder die ganze Sparte wird mal schnell verkauft.
Beispiele:
Simens Medizintechnik wurde mal schnell als Sirona verkauft. Da gings 
später um die Wurst, jetzt gehts denen wieder gut.
Oder in Mannheim ehemalige BBC, Bau von Großturbinen, später ABB, dann 
Alstom und jetzt General Electric. Produktion wird jetzt komplett 
aufgelöst. Bis auf Support und Vertrieb alles weg.

Willst du was bewegen, willst du interessante Arbeit, geh in eine 
kleinere Firma.

von Rainer R. (go4java)


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Hallo Abiturient,
ich finde es prima, dass du deine Zukunftsplanung schon in so jungen 
Jahren aktiv in die Hand nimmst. Mein Weg damals war ähnlich, auch der 
familiäre Hintergrund. In den Semesterferien habe ich dann im 
Öffentlichen Dient gearbeitet, beim Ingenierbüro etc. Direkt nach dem 
Studium durfte ich dann zur Bundeswehr und dann war mein Ziel 
Auslandserfahrung sammeln; also folgten Länder wie Frankreich und die 
Schweiz, Italien... und später Interkonti. Konnte man vor 30 Jahren noch 
auf 1 Arbeitgeber setzen, der einen das Leben lang begleitet, ist das 
aus meiner Sicht heute nicht mehr vorstellbar, außer vielleicht in einer 
Beamtenlaufbahn. Natürlich kann es helfen, einer VDE Hochschulgruppe 
beizutreten, dort aktiv mitzumachen und sein Netzwerk zu erweitern - 
gemauschelt wird da nix.
Beste Grüße

von genervt (Gast)


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Der Andere schrieb:
> Dir ist schon klar, daß Großkonzern bedeutet: hauen und Stechen, treten
> und schleimen und mehr Abteilungsdenken als Spass an der Arbeit haben.

Wie kommst du drauf, dass im Konzern "hauen und stechen, treten..." an 
der Tagesordnung ist, als in kleineren Firmen? Ich hab da eher einen 
ungekehrten Eindruck.

Beitrag #4970699 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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gnugnu schrieb im Beitrag #4970699:
> Ich nicht, weil in meinem Weltbild "bequem" und "zufriedenstellend" im
> Grossen und Ganzen gegenseitig ausschliessend sind.

Volle Zustimmung!

> anstatt ihre Zeit auf
> einem bequemen Sessel abzusitzen und jeden Monat ihren Scheck in Empfang
> zu nehmen.

Das wirklich Schlimme bei solchen Beamtenbuden ist ja nicht die eigene 
Bezahlung, sondern dass man mit genau solchen Leuten zusammen arbeiten 
muss.

Beitrag #4970741 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #4970766 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #4970784 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #4970785 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #4970827 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Ein Vorschlag: ihr meldet euch an (kostet nix ausser einer 
Wegwerfmailadresse), dann könnt ihr euch PN schicken und das 
untereinander diskutieren. Und da darf dann hin- und her beleidigt 
werden, was das Zeug hält.

Beitrag #4970888 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #4971025 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #4971130 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Nur zur Erinnerung hier nochmal das Threadthema:
Was kann man tun, um später im Großkonzern zu arbeiten??

Auch wenn es manchen (und auch mir) nicht soooo arg erstrebenswert 
erscheint: der TO will das und er will wissen wie und ob er seinen Weg 
dorthin ebnen kann. Diese ganzen OT Diskussionen "wer ist unersetzlich, 
ich oder du" könnt ihr in einem eigenen Thread auskaspern!

von Ordner (Gast)


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Abiturient schrieb:
> Nun zu meiner Frage: Kann ich irgendwas frühzeitig tun, dass meine
> Chancen auf einen Einstieg bei einem beliebten Arbeitgeber sich erhöhen?

Leiste Grundwehrdienst o.ä.. Die dort erworbenen charakterlichen Stärken 
helfen Dir ein Leben lang. Plus KnowHow in Menschenführung, Überleben, 
Körperhygenie, Selbstständigkeit, Unabhängigkeit von Dienstleister Mama, 
Selbsthilfe bei Technikproblemen, ...

https://www.bundeswehrkarriere.de/karriere/freiwilliger-wehrdienst

von Mark B. (markbrandis)


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genervt schrieb:
> Fensehkoch schrieb:
>> Irgendwie verblödet man bei den
>> Tätigkeiten dort, jeder Furz dokumentiert, strikte "Prozesse"
>> vorgegeben, du arbeitest wie eine Holbrine die auf Befehl Anweisungen
>> ausführen soll.
>
> Ohne Prozesse funktioniert es eben im großen Maßstab nicht, zudem sollen
> Prozesse als Werkzeuge dienen.

Soweit richtig.

Leider werden in manchen Firmen die Prozesse von Leuten entwickelt, die 
keine Ahnung haben wie der Prozess sein müsste um wirklich gute 
Ergebnisse hervorzubringen.

Auch beliebt:
Ein Prozess soll über mehrere Abteilungen hinweg gelten. Zum Beispiel 
Hardware, Software, Testing, ...
Es gibt aber niemanden im Management der sich dafür zuständig fühlt, den 
Prozess tatsächlich auch so umzusetzen wie er gedacht ist. Derjenige 
leitende Angestellte, der weit genug oben in der Hierarchie ist um 
abteilungsübergreifend etwas zu entscheiden, ist schon wieder so weit 
von den Dingen weg dass er gar nicht versteht wo die Probleme liegen. 
Weil er sich auch nicht die Mühe macht, mit den Leuten zu reden die 
verstehen wie man es besser machen könnte. Und weil ihm die Kompetenz 
fehlt - eben Erbsenzähler anstatt jemand, der selbst mal die Tätigkeiten 
durchgeführt hat die er jetzt leiten soll.

Prozesse sind nur so gut wie die Leute, die sie erstellen und wie die 
Leute, die sie umsetzen sollen. Wenn man da an zu vielen Stellen kein 
fähiges Personal hat, wird auch ein im Prinzip guter Prozess die Dinge 
nicht retten.

: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Mark B. schrieb:
> Auch beliebt:
> Ein Prozess soll über mehrere Abteilungen hinweg gelten. Zum Beispiel
> Hardware, Software, Testing, ...

Oh ja, solche Fälle kenne ich auch. Auf der einen Seite ist es durchaus 
sinnvoll, einheitliche Werkzeuge usw. einzusetzen, um den Supportaufwand 
z.B. der IT-Abteilung(en) gering zu halten und auch durch die Vielzahl 
der Anwender ein verteiltes Expertenwissen zu schaffen und zu erhalten.

Auf der anderen Seite wird das gerade in Großunternehmen auch ziemlich 
übertrieben. Dann gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Es wird ewig lange spezifiziert, diskutiert, evaluiert und *iert, und 
am Ende kommt dann doch nichts heraus. Während dieser Zeit dürfen aber 
keine Änderungen an den vorhandenen Werkzeugen oder Prozessen 
durchgeführt werden, da ja "demnächst" die "große" Lösung eingeführt 
wird. Leider dauert solch ein Vorgang etliche Jahre, und während dieser 
Zeit werden immer neue Anforderungen aufgestellt, aber längst nicht mehr 
relevante Anforderungen oder Wünsche nicht konsequent wieder entfernt. 
Irgendwann stellt man vielleicht fest, dass es kein Werkzeug oder keinen 
Prozess geben kann, der alle Anforderungen berücksicht.

Währenddessen haben die Fachabteilungen gewaltige Probleme, ihre 
laufenden Projekte zu realisieren, und dürfen nicht auf den Stand der 
Technik aufrüsten.

2. Ähnlich wie 1., aber erstaunlicherweise wird doch die "große Lösung" 
eingeführt. Während der Einführungsphase findet man entweder echte 
eklatante Mängel, oder eine ggf. sehr kleine Gruppe 
veränderungsresistenter Mitarbeiter versucht, die Einführung zu 
torpedieren, teilweise sogar auf rechtlichem Wege.

3. Man führt zügig die "große Lösung" ein, jedoch passt sie zu kaum 
einem der Projekte. Die Einführung ging deswegen so schnell, weil diese 
Lösung gemäß aller möglichen Normen "zertifiziert" ist. Und man findet 
einen Gutachter, der ebenfalls noch ein paar Zertifikate ausstellt. 
Hauptsache teuer. Die Fachabteilungen finden Wege, formal die 
zertifizierte Lösung einzusetzen, aber eigentlich doch die erprobten und 
für ihre eigentlichen Aufgaben geeigneten Werkzeuge einzusetzen. Durch 
die Vermischung unterschiedlicher Werkzeuge, Prozesse und damit z.B. 
Datenformate treten immer wieder Probleme auf, die irgendwann zu 
gewaltigen Inkonsistenzen des Datenbestandes führen.

4. Es wird versucht, die obigen drei Möglichkeiten zu vermeiden, und 
will sich ja ohnehin etwas moderner darstellen. Daraufhin beauftragt man 
ein paar Hipster, den neuesten Hot Shit aus dem Internet zu saugen und 
ihn ohne Abschätzung der Skalierbarkeit unternehmensweit durchzudrücken.

von Wurzelpeter (Gast)


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Abiturient schrieb:
> Nun zu meiner Frage: Kann ich irgendwas frühzeitig tun, dass meine
> Chancen auf einen Einstieg bei einem beliebten Arbeitgeber sich erhöhen?

Starte gleich ein duales Studium bei einem Konzern -> Win

Beitrag #4972041 wurde von einem Moderator gelöscht.
von genervt (Gast)


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gnugnu schrieb im Beitrag #4972041:
> Aber manche sind schmerzhafter zu verlieren als Andere, und daraus
> ergeben sich Freiräume in der Arbeitsplatzgestaltung, die in deinem
> Horizont scheinbar gar nicht auftauchen.

Pro-Tip: Wenn sich die Chef dir gegenüber wie ein A...... aufführt, dann 
solltest du drüber nachdenken, wie schmerzhaft dein Verlust wirklich 
wäre.

Beitrag #4972319 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #4972327 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Jetzt musste ich mir den ganzen Thread doch noch mal anschauen und 
habe aufgrund der Interaktionen und Reaktionen einfach mal alles 
gelöscht, was tatsächlich nicht mal mehr annähernd was mit der Sache 
zu tun hat:
"Ich will in einen Großkonzern! Wie komme ich da rein?"

Kann sein, dass das was noch übrig ist, dem einen oder anderen auch noch 
"unsachlich" scheint, aber sonst müsste ich ja gleich den ganzen Thread 
löschen (wobei da m.E. nicht viel verloren wäre...).

von Masl (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Jetzt musste ich mir den ganzen Thread doch noch mal anschauen und
> habe aufgrund der Interaktionen und Reaktionen einfach mal alles
> gelöscht, was tatsächlich nicht mal mehr annähernd was mit der Sache
> zu tun hat:

Rein aus Interesse: wieso tust du dir das an?

Ich meine, im A&B bleibt soviel Mist tagtäglich stehen, das ist doch ein 
Fass ohne Boden. Wieso hast du nun beschlossen diesen Thread 
aufzuräumen?
Jüngstes Beispiel die 4-Tage-dauernde "Diskussion" im 100k€-Thread.
Hier aufräumen zu wollen ist doch in etwa wie in der Wüste zu kehren...

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Masl schrieb:
> Ich meine, im A&B bleibt soviel Mist tagtäglich stehen, das ist doch ein
> Fass ohne Boden.
Das ist allerdings korrekt. Bei diesen frühmorgendlichen 
Stammtischdiskussionen tummeln sich viele herum, die sich nur da 
herumtummeln.

> Wieso hast du nun beschlossen diesen Thread aufzuräumen?
Weil es mich lustigerweise tatsächlich interessiert, ob es eine 
brauchbare oder gar sichere Strategie gibt, in einen Großkonzern zu 
kommen. Naja, wird offenbar nix, ich seh's ein... :-(

Beitrag #4972364 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Cyblord -. (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Weil es mich lustigerweise tatsächlich interessiert, ob es eine
> brauchbare oder gar sichere Strategie gibt, in einen Großkonzern zu
> kommen.

Nun ja, "sicher" wirds keine geben, aber am brauchbarsten wird wohl 
sein, von Anfang an Kontakte zu knüpfen. Aber gut, an dieser 
Binsenweisheit scheitern ja schon viele, ...

von Masl (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Nun ja, "sicher" wirds keine geben, aber am brauchbarsten wird wohl
> sein, von Anfang an Kontakte zu knüpfen.

Eben. Kontakte.

Eins ist allen gemein die ich kenne die direkt in den Konzern 
einsteigen: alle haben dort 
Praktika/Abschlussarbeiten/Werkstudententätigkeiten* oder gleich ein 
duales Studium absolviert.

Wenn man sich da nicht ganz blöd anstellt dürfte einer Übernahme wenig 
im Wege stehen. Vorrausgesetzt es herrscht kein Einstellungsstop.


* sind das jetzt eigentlich Werkstudierende?

von Qwertz (Gast)


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Masl schrieb:
> Eben. Kontakte.
>
> Eins ist allen gemein die ich kenne die direkt in den Konzern
> einsteigen: alle haben dort
> Praktika/Abschlussarbeiten/Werkstudententätigkeiten* oder gleich ein
> duales Studium absolviert.

Ich hatte aber vorher weder Kontakte, noch 
Praktika/Abschlussarbeiten/Werkstudententätigkeiten oder ein duales 
Studium in dem Konzern, der mich als Ingenieur eingestellt hat. Und was 
sagt uns das jetzt? Dass ich nur eine glückliche Ausnahme deiner Regel 
bin, oder dass die genannten Faktoren vielleicht doch nicht so wichtig 
sind wie du denkst?

von Masl (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Und was
> sagt uns das jetzt? Dass ich nur eine glückliche Ausnahme deiner Regel
> bin, oder dass die genannten Faktoren vielleicht doch nicht so wichtig
> sind wie du denkst?

Jede Regel abseits der strengen Mathematik ist kein Absolutismus.
Es gibt immer Ausnahmen*. Das ist doch jetzt keine neue Erkenntnis 
oder?

Die Frage lautet sinngemäß wie man die Chancen auf einen Konzernjob 
erhöhen kann.
Frag dich doch mal selbst: wer hat höhere Chancen: der anonyme Bewerber 
dessen Bewerbung mit Tausenden anderen im Onlineportal abgesetzt wird
oder der Student der bereits Prozesse, Produkte und das Team kennt, zwei 
2 Jahre gut performt hat und kaum mehr eingearbeitet werden muss?

von Masl (Gast)


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Wie uns die Praxis zeigt verlaufen natürlich auch Bewerbungen aus dem 
Onlineportal erfolgreich.
Aber dass Kontakte die Chancen erhöhen wirst du sicher nicht bestreiten 
wollen, oder?

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Qwertz schrieb:
> Und was sagt uns das jetzt?
Traue nie einer Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.

Ich wäre auch fast ganz ohne Beziehungen und Auslandssemester allein mit 
guten Noten in einen Großkonzern gekommen (zum Glück habe ich es noch 
rechtzeitig bemerkt). Aber ich bin mir sicher, dass sowohl Beziehungen 
als auch Auslandserfahrung die Sache erleichtern.

von Qwertz (Gast)


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Masl schrieb:
> Aber dass Kontakte die Chancen erhöhen wirst du sicher nicht bestreiten
> wollen, oder?

Nein, das möchte ich nicht bestreiten. Ich will nur daran hinweisen, 
dass es auch ohne geht. Wie genervt schon einmal schrieb: Bewerbt euch 
doch einfach (wenn ihr auf so eine Stelle scharf seid). Man muss keine 
Zauberkräfte haben, es ist kein Hexenwerk.

von Rick M. (rick-nrw)


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Qwertz schrieb:
> Nein, das möchte ich nicht bestreiten. Ich will nur daran hinweisen,
> dass es auch ohne geht.

Du hattest eben auch etwas Glück.

Qwertz schrieb:
> Bewerbt euch doch einfach (wenn ihr auf so eine Stelle scharf seid).

Sich nicht zu bewerben wäre dann dämlich!

Du hast keine Chance - nutze sie!

von Cyblord -. (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Ich wäre auch fast ganz ohne Beziehungen und Auslandssemester allein mit
> guten Noten in einen Großkonzern gekommen (zum Glück habe ich es noch
> rechtzeitig bemerkt).

Du kannst aber nicht die Situation ausm 19. Jahrhundert auf heute 
übertragen :P
Wenn man sich hier mit den Leuten jenseits 45 unterhält, wie leicht es 
doch war nen Job abzugreifen, dann ist das nicht mehr 1:1 übertragbar 
auf heute.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Abradolf L. schrieb:
> Wenn man sich hier mit den Leuten jenseits 45 unterhält, wie leicht es
> doch war nen Job abzugreifen, dann ist das nicht mehr 1:1 übertragbar
> auf heute.
Komm hierher: Vollbeschäftigung und Leute werden gesucht.
Allerdings ist es "auf dem flachen Land" abseits der Metropolen nicht 
mehr einfach, in einen Großkonzern zu kommen, weil es dort fast keine 
mehr gibt. Grund: siehe dort im 
Beitrag "Re: Was kann man tun, um später im Großkonzern zu arbeiten??" den zweiten Satz. 
Es gibt viele Spin-Offs, die zwar noch irgendwie mit ihrer "Mutter" 
vernabelt sind, aber eben ganz andere Strukturen haben. Und der Weg von 
so eine Spin-Off zur "Mutter" ist eben fast wie ein Wechsel von 
"irgendwoher".

Letztlich muss man für einen Großkonzern also auch bereit sein, 
Metropolen mitsamt ihrer persönlich zu interpretierenden Pros&Cons zu 
akzeptieren(*).


(*) Ausnahmen belegen wiederum nur die Regel. Aber kein Großbetrieb 
stellt ein Werk dorthin, wo keine Leute sind...

: Bearbeitet durch Moderator
von Cyblord -. (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Komm hierher: Vollbeschäftigung und Leute werden gesucht.

Ich präzisiere: Einen gut bezahlten Job :-) Wenn du einen IGM-Job hast 
der nicht bei einem Großkonzern aufgehängt ist, wunderbar.

von Qwertz (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Ich präzisiere: Einen gut bezahlten Job :-) Wenn du einen IGM-Job hast
> der nicht bei einem Großkonzern aufgehängt ist, wunderbar.

Ich präzisiere weiter: Einen gut bezahlten und stressfreien Job :-)

Was nützt mir ein hoher Lohn, wenn ich dafür 50h pro Woche schuften 
muss?

von Rick M. (rick-nrw)


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Qwertz schrieb:
> Ich präzisiere weiter: Einen gut bezahlten und stressfreien Job :-)

Stressfreie Jobs?
Etwas Stress gehört dazu!

von Qwertz (Gast)


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Rick M. schrieb:
> Stressfreie Jobs? Etwas Stress gehört dazu!

OK, aber bitte nur soviel, dass keine Langeweile aufkommt. :-)

von Sebastian L. (sebastian_l183)


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bad hombre schrieb:
> Hermano schrieb:
>> Was kann man tun, um später nicht im Großkonzern zu arbeiten?
>
> Keine Bewerbung hinschicken.

Das hilft nicht immer. Grosse Fische fressen kleine Fische, kotzen die 
wieder aus, weil sie sich überfressen haben und das halbverdaute wird 
dann vom Nächsten gefressen usw...

mein Freund fing bei einer Klitsche an, zack kam die AEG, Daimler, EADS, 
ABB, Rheinmetal, Atlas ....
und immer mit den gleichen Kollegen und die haben immer maritime 
Elektrotechnik gemacht.

Beitrag #4990018 wurde von einem Moderator gelöscht.
von C# Beginner (Gast)


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> Was kann man tun, um später im Großkonzern zu arbeiten??

Die guten Manieren ablegen und zum charakterlichen Arschloch werden.
Das sind die besten Voraussetzung für die Führungsschicht im Konzern.

von Der Andere (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Ich wäre auch fast ganz ohne Beziehungen und Auslandssemester allein mit
> guten Noten in einen Großkonzern gekommen (zum Glück habe ich es noch
> rechtzeitig bemerkt).

Ich war mal 4 Monate bei der deutschesten aller Banken im Bereich 
Softwareentwicklung/Softwareverteilung als angehender "Projektmanager".

So intensiv habe ich mich vorher und nachher nie mehr um einen anderen 
Arbeitsplatz bemüht.

genervt schrieb:
> Wie kommst du drauf, dass im Konzern "hauen und stechen, treten..." an
> der Tagesordnung ist, als in kleineren Firmen

Jetzt habe ich Konzerne als Kunden (angestellt in einem kleineren 
Unternehmen) insofern sehe ich bei jedem Projekt wie das Hauen und 
Stechen dort passiert. Und das ist jetzt egal ob der Kunde eine größere 
internationale Bank, eine Versicherung oder ein Industrieunternehmen 
ist.

von Der Andere (Gast)


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C# Beginner schrieb:
> Das sind die besten Voraussetzung für die Führungsschicht im Konzern.

Oh, das fängt schon beim Gruppenleiter an (meiner Erfahrung nach).

von Abgestumpft (Gast)


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Der Andere schrieb:
> genervt schrieb:
>> Wie kommst du drauf, dass im Konzern "hauen und stechen, treten..." an
>> der Tagesordnung ist, als in kleineren Firmen
>
> Jetzt habe ich Konzerne als Kunden (angestellt in einem kleineren
> Unternehmen) insofern sehe ich bei jedem Projekt wie das Hauen und
> Stechen dort passiert. Und das ist jetzt egal ob der Kunde eine größere
> internationale Bank, eine Versicherung oder ein Industrieunternehmen
> ist.

Zeichen für unklare Zuständigkeiten. Die Frage ist wie die Mitarbeiter 
das Problem dann lösen.
Wenn man immer "die Besten" einstellt, dann bekommt man eben auch Leute 
die das so lösen.

von Max11 (Gast)


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Warum ist ein Job in einem Großkonzern eigentlich so erstrebenswert?
Habe mich mal bei ein paar beworben und bisher immer noch weniger an 
Gehalt geboten bekommen, als ich derzeit bekomme - habe aber auch keinen 
50h-Job. Wegen der Jobtitel und vermeidlicher Sicherheit + 
Aufstiegschancen?

von Cyblord -. (Gast)


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Max11 schrieb:
> Habe mich mal bei ein paar beworben und bisher immer noch weniger an
> Gehalt geboten bekommen, als ich derzeit bekomme

Wenn man sich nur auf niederqualifizierte Stellen bewirbt mag das so 
sein.

Max11 schrieb:
> Warum ist ein Job in einem Großkonzern eigentlich so erstrebenswert?

35h Woche, 30 Tage Urlaub, gutes Gehalt. Überstunden entweder als 
Gleitzeit oder ausbezahlt, planbare und geregelte Arbeit.

Max11 schrieb:
> habe aber auch keinen
> 50h-Job

Die wenigsten arbeiten 50h effektiv. Zeit absitzen != effektives 
Arbeiten. Das ist nur Gelaber um sich sein eigenes Versagen zu 
rechtfertigen. Chef und ChefChef sind auch nur selten länger als 9h im 
Büro, ob sie zuhause noch viel machen, kann ich natürlich nicht 
beantworten. Gestresst und überarbeitet wirken sie jedenfalls nicht. 
Wäre ich bei 110k bzw 160k für 40-45h die Woche vermutlich auch nicht.

von Qwertz (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Gestresst und überarbeitet wirken sie jedenfalls nicht.
> Wäre ich bei 110k bzw 160k für 40-45h die Woche vermutlich auch nicht.

Ich schon. Ich wäre die ganze Zeit gestresst, weil ich ständig überlegen 
müsste, wohin mit dem vielen Geld.

von Cyblord -. (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Ich schon. Ich wäre die ganze Zeit gestresst, weil ich ständig überlegen
> müsste, wohin mit dem vielen Geld.

Also wenn das dein Problem wäre, dann bin ich dir da gerne behilflich 
:-) Kannst direkt einen Dauerauftrag einrichten wenn du magst ;)

von Jo S. (Gast)


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Abiturient schrieb:
> Hallo,
> Kurz zu mir: ich bin 19 Jahre alt und beende zur Zeit mein Abitur in
> diesem Sommer mit einem 1,x Durchschnitt. Ich plane dieses
> Wintersemester ein Diplomstudium im Fach Elektro-/Informationstechnik
> anzufangen und habe mir fest vorgenommen, nach meinem Studium in einem
> Großkonzern wie der Siemens AG oder Bosch AG als Ingenieur einzusteigen.
>
> Nun zu meiner Frage: Kann ich irgendwas frühzeitig tun, dass meine
> Chancen auf einen Einstieg bei einem beliebten Arbeitgeber sich erhöhen?
>
> Neben den üblichen Maßnahmen wie guter Notendurchschnitt,
> Regelstudienzeit, Praktika und Werkstudententätigkeit bei gewünschtem
> Arbeitgeber fällt mir nicht mehr viel ein. Beziehungen zu Großkonzerne
> besitze ich leider nicht, komme aus einer Arbeiterfamilie.
>

So baut man sich diese wertvollen Beziehungen/Kontakte auf, auch noch 
per Abschlußarbeit und evtl. Semesterarbeiten. Kontaktaufbau über 
Personalmarketing / soz. Medien, Messen, Hochschultage, Studentenmessen, 
...

Wichtig ist insbesondere bei großen Unternehmen die Persönlichkeit, 
daran scheitern die meisten Bewerber, es ist nicht das Fachliche.

Durch die internationale Verflechtung sind gute Englischkenntnisse sehr 
wichtig. Umgangsprache, Fachenglisch, evtl. zusätzlich Business English.

Zusatzkenntnisse wie Betriebswirtschaft, Grundlagen im Wirtschaftsrecht, 
Projektmanagement, Qualitätsmanagement, etc.

Die ehemaligen Kernaufgaben der Ingenieure werden bei Großunternehmen 
immer mehr an externe Dienstleister ausgelagert bzw. man holt sich 
zeitlich befristet das Personal in die Firma per Zeitarbeit/Leiharbeit. 
Die Querschnittsfunktionen nehmen zu, während Spezialistenaufgaben 
zunehmend zugekauft werden.

Deshalb sind die Anforderungen an die Person hoch und werden immer 
wichtiger und Fachkenntnisse im Detail werden unwichtiger.

Wünsche viel Spaß und Erfolg beim Studium und später beim gewünschten 
Berufseinstieg!

    Jo S.

von Der Andere (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Wichtig ist insbesondere bei großen Unternehmen die Persönlichkeit,
> daran scheitern die meisten Bewerber, es ist nicht das Fachliche.
>
> Durch die internationale Verflechtung sind gute Englischkenntnisse sehr
> wichtig. Umgangsprache, Fachenglisch, evtl. zusätzlich Business English.
>
> Zusatzkenntnisse wie Betriebswirtschaft, Grundlagen im Wirtschaftsrecht,
> Projektmanagement, Qualitätsmanagement, etc.

Sorry aber du klingst gerade wie ein Marketingflyer aus einer 
Personalabteilung.

von C# Beginner (Gast)


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> Warum ist ein Job in einem Großkonzern eigentlich so erstrebenswert?

Wenn es dazu noch ein IGM Vertrag ist, hat man eine Job-Sicherheit wie 
ein Beamter. Da muss man schon was klauen, um gekündigt zu werden.

von Schade (Gast)


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Der Andere schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> Wichtig ist insbesondere bei großen Unternehmen die Persönlichkeit,
>> daran scheitern die meisten Bewerber, es ist nicht das Fachliche.
>>
>> Durch die internationale Verflechtung sind gute Englischkenntnisse sehr
>> wichtig. Umgangsprache, Fachenglisch, evtl. zusätzlich Business English.
>>
>> Zusatzkenntnisse wie Betriebswirtschaft, Grundlagen im Wirtschaftsrecht,
>> Projektmanagement, Qualitätsmanagement, etc.
>
> Sorry aber du klingst gerade wie ein Marketingflyer aus einer
> Personalabteilung.


Für mich klingt das jetzt nicht unbedingt positiv formuliert. ;D

Es ist wirklich so. Bei Pech sitzt man nur noch da und Anfordert in der 
Gegend rum. Selbst mal den Debugger anwerfen is da nicht. Machen andere 
Teile der Welt dann... Nicht unbedingt erstrebenswert.

von Abiturient (Gast)


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Kleines Update:
Ich hab mich nun doch auf einen dualen Studienplatz bei einem 
Großkonzern beworben und prompt eine Einladung zu einem Bewerbergespräch 
erhalten, welches etwa 2h gehen soll. Heißt das, dass ich einem 
Assessment center entkommen bin?

von Jo S. (Gast)


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Der Andere schrieb:
> du klingst gerade wie ein Marketingflyer aus einer
> Personalabteilung.

Kein Flyer.  :)
Sondern 27 Jahre Erfahrung als Ingenieur in einem sehr international 
ausgerichteten Konzern mit >200.000 Beschäftigten.

von Jo S. (Gast)


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C# Beginner schrieb:
> hat man eine Job-Sicherheit wie ein Beamter

Das ist nicht richtig!

Vor allem in den Großunternehmen wird permanent umstrukturiert, 
ausgelagert, verkauft, fusioniert, diversifiziert, auf Kernkompetenzen 
konzentriert, von Finanzinvestoren übernommen, dann mit Konkurrenten 
verbunden, anschließend aufgeteilt und weiter verkauft. ...

Und jedesmal verlieren viele Beschäftigte ihren Job.

von Qwertz (Gast)


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Abiturient schrieb:
> eine Einladung zu einem Bewerbergespräch
> erhalten, welches etwa 2h gehen soll. Heißt das, dass ich einem
> Assessment center entkommen bin?

Nein, das ist das Assessment Center.

von KMUler (Gast)


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Jo S. schrieb:
> C# Beginner schrieb:
>> hat man eine Job-Sicherheit wie ein Beamter
>
> Das ist nicht richtig!
>
> Vor allem in den Großunternehmen wird permanent umstrukturiert,
> ausgelagert, verkauft, fusioniert, diversifiziert, auf Kernkompetenzen
> konzentriert, von Finanzinvestoren übernommen, dann mit Konkurrenten
> verbunden, anschließend aufgeteilt und weiter verkauft. ...
>
> Und jedesmal verlieren viele Beschäftigte ihren Job.

Seh' ich genauso. Habe letztens wieder ein Großunternehmen gesehen, das 
mit "Jobsicherheit bis 2018" quasi geworben hat. Wow. Geht's der Firma 
schlecht, wird schonmal schön umstrukturiert und man weiß überhaupt 
nicht, was dabei herum kommt.
Ich behaupte mal, das ist bei (einem Großteil der) gesunden 
Mittelständlern etwas anders. Großunternehmen ist aber auch nicht gleich 
Großunternehmen. Deswegen zeugt die Verallgemeinerung in der 
Ausgangsfrage nicht wirklich von einer differenzierten 
Betrachtungsweise.

von Abiturient (Gast)


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Hat jemand von euch hier im Forum Tipps, wie man sich auf einen 
Auswahltag bei Siemens und Bosch vorbereiten könnte? Ich habe 
diesbezüglich noch keine Erfahrungen gesammelt und wüsste nicht, worüber 
ich mich schlau machen könnte außer der Unternehmensgeschichte, Fakten, 
Zahlen, dem Studiengang und möglichen Fragen...
Würde mich über Ratschläge sehr freuen, danke!

von njo (Gast)


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@Abiturient
Wie bei allen deutschen Großkonzernen gilt: das Geschäftsmodell zwischen 
1933 und 1945 besonders ausführlich ansprechen!

von Qwertz (Gast)


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Abiturient schrieb:
> Hat jemand von euch hier im Forum Tipps, wie man sich auf einen
> Auswahltag bei Siemens und Bosch vorbereiten könnte?

Nein, keine Tipps, das wäre Wettbewerbsverzerrung.

von genervt (Gast)


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Abiturient schrieb:
> Würde mich über Ratschläge sehr freuen, danke!

Du brauchst keine Ratschläge, was glaubst du, was man von Studenten 
erwartet?

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