Forum: Markt [V] Nixie Röhren Rodan CD43


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von Werner E. (f_amateur)


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Verkaufe 7 Stück Nixies Typ Rodan CD43.
Entspricht meines Wissens der Siemens ZM1180.

Zeichenvorrat  0..9.
Zeichenhöhe ca 15,5mm

Die Röhren stammen aus einem alten Frequenzzähler Schurig CU72.

Der stand jetzt seit der letzten Nutzung wohl mindestens 20 Jahre im 
Regal.
Habe ihn mal wieder angeschlossen. Und - er läuft noch.
Siehe Bilder.

Also, ich gebe die Nixies zusammen für €20,00 ab.
Wer mag, bekommt den Zähler dazu.

Bei Interesse bitte PN
Werner

von Sinus T. (micha_micha)


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Ich melde mal Bedarf an, hast ne PN

von Werner E. (f_amateur)


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reserviert

von Ludwig K. (hellas)


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Schade um den schönen Zähler. Sowas gehört nicht ausgeschlachtet.

von Thomas G. (Firma: Frickelhauptquartier) (taximan)


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Wahnsinn, was das "damals" für ein Aufwand war. Von wann ist der etwa?

von Reinhard #. (gruebler)


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Thomas G. schrieb:
> Von wann ist der etwa?

Ich tippe mal auf 1965.

von Sinus T. (micha_micha)


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Ihr braucht keine Angst zu haben, ich würde es auch zu schade finden. 
Ich schlachte ihn nicht aus.

von Werner E. (f_amateur)


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Es hat mir auch in der Seele weh getan, das alte Stück hier zum
Ausschlachten anzubieten.

Ich muß aus Platzgründen einiges von meinen Schätzen abgeben,
bin aber mit dem Zähler bisher leider nur auf Banausen getroffen
- alter Schrott, schmeiß weg.
Soll es übrigends auch in diesem Forum geben.

Also beschlossen, wenigstens die Nixies noch gut unterzubringen.

Jetzt hats gut geendet. Einen herzlichen Dank an Micha.

Soweit ich mich erinnere, stammt das Gerät aus der Zeit um 1973.
Vielleicht weiß jemand aus dem Forum dazu noch etwas genaueres.

Der Aufwand im Aufbau ist für heutige Verhältnisse unvorstellbar
- allein die sorgfältigen Kabelbäume und das stabile Chassis.

Damals war das allerdings nicht außergewöhnlich, es wurde vieles
so stabil gebaut.
Dafür hält es dann gern auch mal 40 Jahre.

Werner

von Harald W. (wilhelms)


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Werner E. schrieb:

> Die Röhren stammen aus einem alten Frequenzzähler Schurig CU72.

Was hat dieser Zähler denn für eine Referenz?
Die müsste eigentlich schon ziemlich genau sein,
denn sonst machen sieben Stellen keinen Sinn.

von Werner E. (f_amateur)


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10MHz OCXO.
Der Topf ragt hinten links im Bild aus der Rückplatte heraus.
Man kann ferner auf eine externe Referenz umschalten.

: Bearbeitet durch User
von Werner E. (f_amateur)


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ist weg

von Sinus T. (micha_micha)


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... und ist angekommen
Jetzt werde ich ertmal Schalterkontakte putzen und dann bekommt er einen 
Ehrenplatz!
Vielen Dank, Werner.

von Martin P. (mpeg)


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Falls es noch jemand interessiert, die Gerate wurden um 1975 verkauft. 
Mein Vater hat die dinger gebaut damals bei Schurig. Als Kind hab ich 
ihn gelgentlich dort besucht. Jetzt hab ich mir selber als 
erinnerungsstück einen CU72 geholt.

von Klaus R. (klaus2)


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...was ein geiles Teil :)

Klaus.

von Al. K. (alterknacker)


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..sehr gut, aber für unsere Seite unerschwinglich utopisch!

von Martin P. (mpeg)


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Es gab noch mehr Modelle bei Schurig.

Universalzähler CU51N mit und ohne Zeitbasis
Universalzähler CU72
Ohmmeter (mit LED statt Nixi)
ich glaube noch einen Frequenzgeber
mehr weiss ich nicht mehr, aber der Sohn des Inhabers ist auch im Netz 
unterwegs. Er heisst Holger Schurig.

von Harald W. (wilhelms)


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Martin P. schrieb:

> Ohmmeter (mit LED statt Nixi)

...aber noch nicht 1975, oder?

von Martin P. (mpeg)


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klar mit LED. Die hatten allerdings ein selsames Design. Sahen aus wie 
vergrößerte Taschenrechner-Anzeigen aber ohne Linse.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Wenn man hier im Forum so oft hört wie alles Alte immer Sch... ist, 
stimmt es mich ein bischen wehmütig. Die Leute die das besagte Teil 
entwickelten hatten bestimmt viel auf dem Kasten um so ein Gerät zu 
konzipieren und fertigungsfähig zu bekommen. Nicht zuletzt bedeuteten 
solche Firmen auch Arbeit für viele Einwohner im eigenen Lande, und für 
manche eurer Eltern/Großeltern! Real "Made in Germany". Richtig 
authentischer deutscher Trafo. Heutzutage sieht man Geräten ihre 
Herkunft innen kaum noch an.

Wer hat eigentlich die rechteckigen Widerstände hergestellt? Die hatten 
wir damals bei Kathrein auch. Damit konnte man kompakt konstruieren ohne 
Widerstände aufstellen zu müssen.

Jedenfalls bedanke ich mich für die Bilder. Die sind frei:-)

von Martin P. (mpeg)


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Möchte mal ein iPhone oder Samsung TV sehen, der nach über 40 Jahren 
noch läuft :-)

Die Wiederstände hab ich schon mal gesucht:
http://www.vitrohm.com/de/produkte/serie-rgu

von Andreas M. (elektronenbremser)


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Martin P. schrieb:
> Wiederstände

Dagegen regt sich mein Widerstand

von Klaus R. (klaus2)


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Wiederstände sind zwecklos!

Klaus.

von Gerhard O. (gerhard_)


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von Gerhard O. (gerhard_)


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Martin P. schrieb:
> Möchte mal ein iPhone oder Samsung TV sehen, der nach über 40
> Jahren
> noch läuft :-)
>
> Die Wiederstände hab ich schon mal gesucht:
> http://www.vitrohm.com/de/produkte/serie-rgu

Danke für den Hinweis.

von Dieter W. (dds5)


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Gerhard O. schrieb:
> Martin P. schrieb:
>
>> Die Wiederstände hab ich schon mal gesucht:
>> http://www.vitrohm.com/de/produkte/serie-rgu
>
> Danke für den Hinweis.

Ich bin nicht sicher ob es die RGU zu der Zeit schon gab, als 
Kohlemasse-Widerstand hieß der Typ UBT. Einige wenige Werte davon hab 
ich noch in meinem Sammelsurium.

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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@Werner E. (f_amateur)

>Es hat mir auch in der Seele weh getan, das alte Stück hier zum
>Ausschlachten anzubieten.

Nichts ist für die Ewigkeit.

>Der Aufwand im Aufbau ist für heutige Verhältnisse unvorstellbar
>- allein die sorgfältigen Kabelbäume und das stabile Chassis.

Stimmt, aber heute würde man das Overengineering nennen. Eben darum 
waren die Preise für solche Meßtechnik noch mal um ne Größenordnung 
höher als heute.

Aber es ist zumindest ästhetisch ansprechend.

>Damals war das allerdings nicht außergewöhnlich, es wurde vieles
>so stabil gebaut.
>Dafür hält es dann gern auch mal 40 Jahre.

Damit es die letzten 20 Jahre rumstehen und verstauben kann ;-)

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