Hallo zusammen, ich habe für eine Bastelei ein billiges China-Steckernetzteil (24V 1A) das mir vor ein paar Tagen abgeraucht ist. Ich habe es daraufhin geöffnet um es mir anzuschauen und ggfs. zu reparieren. Die Schaltung habe ich aufgezeichnet (siehe Anhang). Dabei handelt es sich um einen selbstschwingenden geregelten Flyback Konverter (Den Trafo habe ich dabei als drei einzelne Spulen gezeichnet). Die Schaltung ähnelt sehr stark der auf dieser Seite: http://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Kap7_2/Kapitel7_2.html#7.2 (Bild 7.3 B rechts). Allerdings ist in dem China Netzteil noch ein PNP-Transistor drin (Q3), dessen Funktion ich mir nicht erklären kann. Weiß jemand wozu der drin ist oder hat eine Idee was dessen Funktion ist? Dass es nur begrenzt Sinn macht groß Zeit in das Netzteil zu stecken ist mir bewusst, mir geht es dabei mehr um das Verständnis. Grüße Niggi
Hm, und links unten auf der Platine sehen wir die eingesparte Entstörung die Kollege Chan wegoptimiert hat... mfg Gast
MM schrieb: > Thyristor natürlich. Sorry. Okay, danke für den Hinweis. Ich denke mal dadurch wird sichergestellt, dass das Gate entladen wird und der Mosfet auf jeden Fall sperrt. Aber warum kommt dann die Schaltung von Joretronik ohne den pnp-Transistor aus? Wäre ja verwunderlich, wenn "Kollege Chan" ein Bauteil drinnen hätte das gar nicht unbedingt nötig ist. Grüße Niggi
Niggi F. schrieb: > Aber warum kommt dann die Schaltung von Joretronik ohne den > pnp-Transistor aus? Wäre ja verwunderlich, wenn "Kollege Chan" ein > Bauteil drinnen hätte das gar nicht unbedingt nötig ist. Weil die Joretronik 7.3B auch eine 12V Z-diode hat. Und das Konstrukt Deines NT umgeht das durch die zwei Transistoren Version, und spart sich dadurch diese Z-Diode. Von der Wirkung vergleichbar, vermutlich waren diese Bauteile in Shenzen günstiger verfügbar..
Die entstehende (Umschalt-)Verlustleistung in Q/T1 dürfte der Unterschied sein. Ein kleiner Transistor mehr - ein großer nicht mehr ganz so groß an weniger Alu.
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