Hallo Leute,
ich wollte mal fragen: Folgende Situation
Großes Einfamilienhaus mit 3 Etagen, alle bewohnt... Zur Zeit sitzt im
Keller ein billiger 50€ AP, im mittleren Stockwerk von der Telekom ein
Speedport Hybrid (welcher auch der Internet-Zugangspunkt ist) und oben
auf dem Dachboden nochmals ein älteres Telekom-Speedport, welches zu
einem reinen AP umkonfiguriert wurde.
Ethernet ist prinzipiell vom Keller bis zum Dachboden im Haus verfügbar.
Alle Wlan-Stationen hier sind natürlich mit der gleichen SSID sowie WLAN
Key...
Daher hatte ich ursprünglich mal die Hoffnung, die WLAN Geräte suchen
sich selber den AP mit dem besten Empfang aus. Leider ist dem ganzen
nicht so.
Selbst im Keller verbindet sich das Handy manchmal mit dem AP auf dem
mittleren Stockwerk und hängt dann total. Einmal Flugmodus an und wieder
aus bringt das Handy dann manchmal mit dem AP im Keller zu verbinden
und dann läuft es.
Ich kenne mich mit WLAN und Netzwerk Zeugs nicht gut aus, habe aber mal
gehört, dass es von Cisco wohl professionelle WLAN-Anlagen gibt, wo
teilweise die APs untereinander kommunizieren und erzwingen können, dass
sich ein Client mit einem möglicherweise sinnvolleren anderen AP
verbindet und damit immer die beste Verbindung garantiert wird.
Ich hätte so etwas gerne auch für zu Hause. Cisco wird aber denke ich
etwas über meinem Budget sein. Gibt es sowas evtl. in einfach für zu
Hause??
Cisco ist vielleicht etwas over the top.
Ich würde mir Komplettlösungen (modem/router + aps) von avm, sprich eine
fritzbox anschaffen.
Da hast du alles anwenderfreundlich auf einem fleck, mit cisco wirds
schwierig, ist nicht auf newbies und heimanwender ausgelegt
Vergiss Fritzbox, da kauft man viel zuviel mit, was man bei dem Einsatz
gar nicht braucht. Und so richtig tauglich in grösseren Netzen sind sie
auch nicht. Schon mal davon abgesehen, dass man jede einzelne
administrieren muss.
Aber es muss nicht Cisco oder Lancom mit teuren Controllern sein. Gute
Erfahrungen haben wir mit den den Geräte von Ubiquiti gemacht. Kosten
pro Stück ca. 90EUR (UAP-AC-LITE) bzw. 140EUR (UAP-AC-PRO). Der
Unterschied ist im wesentlichen die Bandbreite@2.4/5GHz: 300/867Mbps
bzw. 450/1300Mbps. Die sind für massenweises Deployment gedacht und
skalieren sehr gut. Die kann man ohne Gefummel am AP mit POE versorgen
und sind sehr schön zentral administrierbar mit SW für Win/Mac/Lin.
WLAN schrieb:> Leider ist dem ganzen nicht so.
Auf welche Kanäle hast Du die AP eingestellt?
So eine Konfiguratzion läuft bei mit mit 2 Fritz und einem billig Router
auf den Kanälen 1,7 und 13
Wir haben im Büro ein ähnliches Setup mit Client-Side-Roaming. Vorab:
wirklich toll funktioniert es nicht. Aber trotzdem ein paar Tipps.
Zuerst müssen die Clients wissen, dass die Verbindung schlecht ist, und
sie sich einen anderen AP suchen sollen. Das ist gar nicht so trivial.
Normalerweise machen sie das anhand der Signalstärke des APs. Aber oft
sind die APs auf viel zu hohe Sendeleistung eingestellt - am Client
sieht man dann zwar "vollen Empfang", aber in die andere Richtung kommt
nichts mehr am AP an. Besonders oft merke ich das im öffentlichen Raum
oder Hotels - angeblich voller Empfang, aber das Internet funktioniert
nicht. Regle also zuerst einmal die Leistung deiner APs deutlich zurück,
falls du das noch nicht getan hast.
Der zweite Schritt ist, dass die Clients den anderen AP als
Roaming-Alternative erkennen müssen. Gerade Apple-Geräte sind da sehr
wählerisch. Da müssen nicht nur SSID und Key übereinstimmen, sondern
auch die angebotenen Verschlüsselungsverfahren müssen exakt gleich sein.
Bietet ein AP eine Option mehr, dann wird Roaming schon verweigert. Also
hier auch nochmals drübersehen.
Ev. funktioniert es also doch auch mit deiner bestehenden Infrastruktur.
Ubiquiti dürfte zur Zeit das beste Preis-Leistungsverhältnis haben.
Außerdem ist die Reichweite eines AC-Pro's nicht mit einer Fritzbox
vergleichbar. Wenn du Glück hast, reichen sogar zwei von denen.
Der einzige Nachteil ist, dass du einen Controller brauchst.
Der kann auf einem PC laufen, oder du kaufst dir den Cloud Key (ca.
100€).
Es geht auch ohne Controller, aber es ist einfacher damit.
Auch wenn in dem Namen Cloud drin steckt, musst du ihn nicht in die
Cloud hängen. Meiner läuft auch nur lokal ohne Zugriff von Außen.
Dr. Google schrieb:> Können die Ubiquiti EAP ? Eine Art VPN over WiFi...
EAP selbst ist eine Basis für die Verwendung unterschiedlichster und
üblicherweise zentralisierter Authentifizierungsmethoden. Nützlich, wenn
du die diversen Clients individuell authentifizieren willst. Also eher
fürs Enterprise, untypisch für Home.
WLAN schrieb:> gehört, dass es von Cisco wohl professionelle WLAN-Anlagen gibt, wo> teilweise die APs untereinander kommunizieren und erzwingen können, dass> sich ein Client mit einem möglicherweise sinnvolleren anderen AP> verbindet und damit immer die beste Verbindung garantiert wird.
Cisco wär hier übertrieben.
Deren gemanagte WLAN Lösung ist streng zentralisiert, d.h. die APs bauen
beim Start einen Tunnel zum Controller auf (eine VM oder eine separate
Box) und kommunizieren per default nur über diesen. Das ist super für
komplexe Netze, weil die Topologie der WLANs keinen Bezug zur Topologie
des LANs haben muss. Ist aber wirklich nur was fürs Enterprise.
Natürlich gibt es darin aber auch was fürs WLAN selbst. Automatische
Kanalzuweisung und auch Anpassung der jeweiligen Sendeleistung für
möglichst problemarmen Betrieb und Information über Problemstellen.
Fremde APs erfassen und ggf auch rauskicken (rechtliche Situation
beachten). Kehrseiten gibts auch - da im Umfeld solcher WLANs eine 40Mhz
Kanalbreite bei 2,4GHz ziemlich sinnarm ist, gibts das auch nicht.
A. K. schrieb:> du die diversen Clients individuell authentifizieren willst. Also eher> fürs Enterprise, untypisch für Home.
Wir haben hier einen Haufen arbeitslose Hacker. Die Arbeitsagentur ist
gerade mal 500 Meter entfernt.
Ich nutze Unitymedia WiFi Spot.
Eine "kostenlose Dreingabe" für Kabelkunden, die können dann unterwegs
mit dem Handy ihren Internetzugang benutzen. Offensichtlich bin ich
einer der wenigen, wenn nicht sogar der Einzige, der das nutzt.
Ständig versuchen Leute, das "Passwort" des Routers zu knacken, das
Lämpchen blinkt also regelmässig. Mit EAP ist das hoffnungslos. Sie
bekommen bestenfalls eine Fehlermeldung.
Zunächst mal braucht man ein Zertifikat sonst geht gar nix.
Wenn man das hat kann man seinen Account eintragen und sich anmelden.
Aber das juckt mich auch nicht, weil man dann in einem VPN drin ist und
die Nutzer sich gegenseitig nicht sehen.
Gruß
Bei Cisco, Aruba, HP, ... muss man aufpassen, was man kauft. Viele haben
eine sehr kleine Reichweite, weil sie für kleine Funkzellen entwickelt
wurden. Es gibt natürlich auch welche mit großer Reichweite.
Die Konfiguration von solchen Enterprise-Geräten sollte man auch nicht
vernachlässigen.
Wenn du Enterprise-Wlan für zuhause willst, dann Ubiquiti. Alles andere
ist Geldverschwendung.
Es git für Android eine App, die dafür sorgt, dass sich immer
schnellstmöglich zum stärkeren AP verbunden wird.
Funktioniert erstaunlich gut und schnell, frisst aber Akku.
Name der App gerade vergessen, aber findet man...
guude,
Also wenn Ethernet vorhanden ist (und nicht nur dann), kann ich die
Fritz-Lösungen empfehlen, eine FB Zentral als AP aufgestellt und diese
dann per Kabel über die beiden etwas besseren Range-Extender angebunden.
Funzt super. Ich muss leider auch so ein Speedport-Hybrid-Drecksteil
benutzen, was mir andere Probleme beschert, aber die AVM-Produkte bei
mir tun ihren Job anstandslos.
Ubiquity wäre auch meine Wahl, wenn ich nochmal komplett neue hardware
anschaffen müsste.
Kleine Korrektur, ich hab den AVM Extender versetzt, damit wir im Garten
besseren Empfang haben und daher hat er zur Zeit keinen Ethernet-Uplink,
aber durch die Dual-Band-Nutzung klappt das auch wunderbar.
Zum Hintergrund, bei uns ist es auch ein mehrstöckiger Bau, ziemlich
ungünstig geschnittene Hofgebäude mit Fachwerk, Lehm, Dämmung,
Holzfassade, die teilweise nohc schlimmer dämpfen als Stein und Beton
;-)
Fazit : AVM-Zeugs tut seinen Job, verticke die anderen Gerätschaften in
der Bucht oder so.
Gruß
Hallo!
Ich habe bei solchen Konstellationen sehr gute Erfahrungen mit Mikrotik
gemacht. In Sachen Prei/Leistungsverhältnis sind die Teile einfach
unschlagbar.
Man nehme 3 x den MikroTik RB941-2nD-TC - hAP Lite, zumindest wenn 2,4
GHz WLAN ausreichend ist (ca. 22€ zzgl. Versand), bringe die Dinger ans
LAN und dann kann man diese über das Mikrotik CapsMan konfigurieren.
Also konfiguriert man einen der 3 hAP als Controller und die anderen
beiden bindet man dann als CAP ein.
Somit entscheidet als der "Controller hAP" wann der Client das WLAN
wechselt.
Die Geräte im WLAN merken garnicht das sie den AP wechseln.
Die Konfiguration ist etwas knifflig. Aber für ca. 75€ incl. Versand ist
es das deutlich wert.
Wenn Fragen dazu sind, bin ich auch sehr gern behilflich!
Ich verbaue solche Sachen regelmäßig bei Kunden.
MfG Danny, das bloede Schaf ;)
Nur nochmal zum Verständnis. CapsMan ist halt ein Protokoll von
Mikrotik.
Ich brauche also keine Programme auf einem Server oder Rechner dafür
laufen lassen! Das passiert alles nur auf den RouterBoards!
Bis dahin!
Grundsätzlich sieht der MikroTik RB941-2nD-TC ja nicht schlecht aus,
aber es gibt das Teil nur im Formfaktor eines Routers. Die Ubiquiti
Accesspoints sind hingegen zur Montage an einer Decke oder Rasterdecke
geeignet.
Das Einzige was mich bei Ubiquiti nervt, ist, das die kein Standard-POE
können, so das man diese an einen belibigen POE-Switch hängen kann.
Ich weiß aber Ubiqiti hat eigene Switches und es gibt von denen auch
Adapter, das die Accesspoints an einen normalen POE-Switch angeschlosen
werden können.
Die Controller-Software ist übrigens auf JAVA basierend. Es gibt im Netz
einige Dokus, wie man diese auf einem NAS etc. hosten könnte.
Preis-Leistung scheint bei denen ganz okay zu sein. Für privat in jedem
Fall.
An einer Cisco Lösung dürfte ein Endanwender der sein System selbst
installieren will wenig Freude haben, die Konfiguration ist tricky.
Den Controller bzw. das was drinne steckt hat Cisco wohl ursprünglich
auch zugekauft, IOS-Befehle sucht man da vergeblich.
Ich hatte mal vor Jahren mit expect ein Script gebaut um User auf dem
Controller automatisiert anlegen zu können aus einem Fremdsystem raus.
Als Lösung zwischen Ubiquiti und Cisco wäre eventuell noch Zyxel
interessant.
Ich persönlich nutze derzeit Zuhause jedoch nur einen Tenda Accesspoint,
werde es irgendwann aber auch mal ändern.
Sven L. schrieb:> Das Einzige was mich bei Ubiquiti nervt, ist, das die kein Standard-POE> können, so das man diese an einen belibigen POE-Switch hängen kann.
Das gilt aber IMO nur für die Lite-Variante, muss wohl jeder Cent
gespart werden. Die Pro-Version lebt bei uns an einem normalen
POE-Switch.
Also ich hab vor kurzem auf Ubiquiti umgestellt, nachdem einer meiner
zwei AccessPoints abgeraucht war... Mit einem Pro schaffe ich jetzt die
gleiche Abdeckung wie vorher mit zwei Linksys Routern (ddwrt)...
Und ganz nebenbei hab ich auch noch einen ordentlichen
Geschwindigkeitszuwachs... Denn aktuell begrenzt jetzt (zumindest wenn
man nah genug am AP ist) der 100mbit PoE Injector, den ich auch für die
Telefone nutze die Geschwindigkeit im WLAN... :-S
Aber Ubiquiti würde ich sofort wieder verbauen! Alleine schon die
Tatsache, das das ganze mit zwei Netzen und VLAN in knapp 30 Minuten
eingerichtet war und lief ist genial... Und dann noch die Reichweite und
die Geschwindigkeit... Ich bin echt begeistert (und das kommt bei mir
wirklich selten vor)....
Ich habe eine ganz ähnliche Situation.
Auch ich habe ein Hybrid Anschluss der Telekom. Diesen Router musst du
also behalten, es gibt hier einfach keine Alternative Hardware.. leider.
Bei mir habe ich das WLan auf dem Speedport deaktiviert und es kommen
diverse APs von Ubiquiti zum Einsatz. Die neuen Geräte können auch meist
normales POE. Die Passive POE Versorgung hat übrigens auch ihre
Vorteile, man kann so ein Teil einfach mit 24V über die Ethernetleitung
versorgen und man benötigt keine Intelligenz zum einspeisen.
Einen Controller der 24/7 läuft brauchst du nicht. Du musst die
Controllersoftware allerdings zum einrichten Installieren. Die gibt es
für Linux, Windows und ich glaube auch für Apple. Einmal eingerichtet
läuft es auch ohne.
Vor kurzem habe ich mir einen AP AC Mesh Pro gegönnt. Dieser ist von der
Abdeckung um Welten besser als die alten UniFi AP. Allerdings ist auch
dementsprechend das Gehäuse schon ein ordentlicher Klopper, aber mit
200€ auch nicht unbedingt unerschwinglich.
Es gibt auch die Möglichkeit eine PicoStation als normaler AP in das
UniFi System zu integrieren, davon rate ich aber ab, da die Leistung
meiner meinung nach unterirdisch ist, auch die "InWall" APs gehen gerade
so für einen Raum (dafür sind sie auch gedacht).
Das sich ein Gerät mal an einem AP "festbeisst" (bei 2,4Ghz) und nicht
wechselt kommt schon mal vor. Das kann man aber signifikant reduzieren
wenn man darauf achtet dass sich die Kanäle der einzelnen APs nicht
gleichen oder überschneiden. Bei 5Ghz ist mir das bisher nicht
aufgefallen.
Soweit zu meinen Erfahrungen.
Also wenn es nur darum geht das die Bauform nicht ansprechend ist, so
kann man ja auch einen Mikrotik nehmen, der für Decken- bzw. Wandmontage
gedacht ist. Kostet pro Gerät ca. 29€.
Soweit ich den Ersteller des Thread richtig verstanden hatte, ist dies
aber keine Anforderung gewesen.
Und zum besseren Verständnis für einige hier. Wenn ich die
Controllersoftware von Ubiquiti nur zur Einrichtung der Geräte nehme,
hat man anschließend nur mehrere dumme APs ohne Controller. Das heißt
das die Clients immernoch selbst entscheiden wann sie den AP wechseln.
Da ist es natürlich richtig das man alle APs mit unterschiedlichen
Kanälen betreiben muss, die sich nach Möglichkeit auch nicht überlappen
sollten.
Wenn man die Controllersoftware natürlich immer laufen lässt, sollte
diese Software dann das Roaming des Clients zwischen den APs machen.
Bei den Mikrotik Geräten kann ich eben einen AP einfach zum Controller
machen und der macht dann das Roaming der Clients.
Hier laufen dann alle APs auf dem gleichen Kanal und stören sich dank
des CapsMan auch nicht gegenseitig. So merkt der Client auch nicht das
er überhaupt den AP gewechselt hat.
Das geht so schnell, das man ohne Unterbrechung Streamen oder per VoIP
telefonieren kann, ohne das es zu Aussetzern oder ruckeln kommt.
Zudem sind die Teile wie gesagt auch sehr preisgünstig.
MfG Danny, das bloede Schaf
Hallo,
ich habe bereits die Ubiquiti APs AC Pro und bin leider nicht zufrieden.
Aus folgenden Gründen:
- sie beherrschen keinen WLAN uplink (neure APs können das allerdings)
- kein WLAN Handover, ist für Streaming oder VOIP wichtig)
- QoS wird ebenfalls nicht unterstützt
- bei mir laufen die APs nicht stabil, booten mehrmals am Tag. Hilfe
habe ich von Ubiquiti dazu nicht bekommen, nicht mal eine Antwort.
Deshalb suche ich eine neue Lösung. Ich habe mir die von Cisco schon
angesehen, da habe ich auch mal ein attraktives Angebot mit zwei APs und
einem Kontroller gefunden. Aber der Controller muss immer laufen, sonst
geht gar nix. Und das will ich nicht. Wenn ohne Controller kein Handover
geht und kein Qos ist das okay, aber gar nix ist scheisse.
Dann habe ich mir noch die AP von Aruba angesehen, nicht ganz so komplex
wie Cisco und da gibt es APs die auch Controller sein können, fällt
dieser aus, einigen sich die restlichen wer jetzt Controller macht.
Leider nicht billig, von der Idee genau das was ich suche. Leider kosten
die guten APs das Stück um die 800€.
Tja kennt jemand noch andere Alternativen?
Ah, mir ist noch PoE wichtig.
Danke
ciao ryder_hook
Openert ist tot, es lebe LEDE ;)
So oder so ist es bei TPLink aber mittlerweile ja teilweise nicht mehr
so leicht drauf zu bekommen. Und oftmals ändert sich das während einer
stillschweigend neuen Revision des Gerätes.
Nichts desto trotz. Ich habe hier AP von Huawei verbaut. Diese haben
zwei modi. Einmal brauchen sie einen controller und einmal laufen sie
ohne.
Alternativ kann man sich die "professionellen" tplink mal anschauen.
Ich bin mit den Huawei jedenfalls zufrieden. 1 pro Stockwerk (130qm
Grundfläche je Stockwerk, Massivbauweise 21cm innen wände Ziegel)
Also ich habe das in einem Haus/Garten/Gartenhaus auch mal realisieren
müssen. Erst Fritz und was billiges, dann nur noch Fritz. Das
funktioniert, ohne dass man sich verbiegen muss.
@F.Fo, Danke für den Hinweis, aber Fritz kommt wegen fehlenden 802.11r
nicht in Frage.
@KvK, ebenfalls Danke, aber so eine Bastellösung liegt mir nicht,
außerdem scheint auch 802.11r nicht zu gehen
@ich, das klingt interessant, hast du eine Modellbezeichnung für TPlink
und Huawei?
Ich habe mir noch Cisco Meraki angesehen, die benötigen auch einen
Controller, der wird als Cloud Lösung angeboten. Die APs arbeiten auch
weiterhin wenn der Controller mal nicht erreichbar ist. Die APs sind
günstiger als Aruba, aber ich habe noch keine Preise für den Controller
gefunden. Wird dann aber in Summe ähnlich teuer sein wie Aruba
ciao ryder_hook
ryder_hook schrieb:> ich habe bereits die Ubiquiti APs AC Pro und bin leider nicht zufrieden.> Aus folgenden Gründen:> - sie beherrschen keinen WLAN uplink (neure APs können das allerdings)> - kein WLAN Handover, ist für Streaming oder VOIP wichtig)> - QoS wird ebenfalls nicht unterstützt> - bei mir laufen die APs nicht stabil, booten mehrmals am Tag. Hilfe> habe ich von Ubiquiti dazu nicht bekommen, nicht mal eine Antwort.
Dann solltest du mal bitte ein Firmware-Upgrade auf die aktuellste
Version machen. Dann sollten alle diese Funktionen funktionieren.
Grüße (ein AP AC LR Besitzer)
@rauchmelder, leider nicht, ich bin auf der aktuellsten Version für
Firmware und Controller.
So heute habe ich mir Aerohive angesehen.
Der Controller liegt dazu in der Cloud und ist für normale
Standardkonfiguration gratis. Will man Enterprise Feature nutzen, muss
man eine Lizenz je AP kaufen, kostet ca. 130€ plus MWST. Je AP. Leider
gibt es keine Liste welche Features nur im Enterprise-Umfang enthalten
sind. Man kann aber eine Demo bestellen. Mache ich vermutlich noch, dann
melde ich mich wieder.
ciao ryder_hook
ryder_hook schrieb:> So heute habe ich mir Aerohive angesehen.> Der Controller liegt dazu in der Cloud und ...
Bei Aldi bitte das Brotregal meiden, die dort lagernde Intelligenz wird
Dir Komplexe bescheren.
WLAN gehört zum internen Netzwerk, dessen Kontrolle / Zugriffsrechte
niemand, der weiter als bis zwei zählen kann, nach ausserhalb verlagern
wird.
Wenn Du nicht bereit bist, einen eigenen Controller laufen zu lassen,
benutze Fritz! und Repeater und finde Dich mit dessen begrenztem
Funktionsumfang ab.
Ach ja: Man darf sich gerne mal Bintec ansehen, die haben durchaus
ernstzunehmende Konzepte für den Industriebereich.
> Openert ist tot, es lebe LEDE ;)
Eben. Das Zwangs-Handover durch den AP braucht man nur, wenn man seine
Zellen nicht richtig plant.
LEDE kann 802.11r, damit klappt Streaming/VoIP bei Authentifizierung
gegen einen RADIUS-Server ohne Aussetzer, vorausgesetzt man gestaltet
seine Zellen so, dass die Clients auch halbwegs saubere Zellengrenzen
vorfinden und ihrerseits das Handover selbst machen.
@Manfred, sorry ich verstehe nicht, was du mit deinem Aldi Kommentar
ausdrücken willst!
Außerdem habe ich nicht geschrieben, dass ich keinen Controller
betreiben möchte. Sondern ich möchte keine Lösung wo der Controller
ständig verfügbar sein muss, nur damit WLAN, wie z.B. bei Cisco,
funktioniert.
Ich sehe auch nicht das Sicherheitsproblem in einem Controller in der
Cloud. Mein Gedanke ist, dass ich die Konfiguration über die Cloud
vornehme, ist diese erledigt, kappe ich die Verbindung zwischen
Controller und AP per Firewall-Regel. Wenn ich wieder konfigurieren
möchte, mache ich die Verbindung wieder auf. Authentifizierungsdaten
liegen wegen Verwendung von Radius nicht in der Cloud. Also wo ist das
Risiko?
@1N4148,
deine Aussage bzgl. 802.11r wird nur bei schlecht geplanten Zellen
benötigt ist für mich neu, hast du dazu mal einen Literaturverweis oder
einen Link zum Nachlesen?
@F.Fo, vielen Dank für den Hinweis, aber 802.11r ist etwas anderes,
sorgt dafür, dass sich bewegende WLAN-Clients beim Roaming ohne
aufwändige Neuanmeldung und damit weitgehend störungsfrei von einem AP
zum nächsten wechseln können. Das ist z.B. wichtig wenn man Telefonie
via VoIP über WLAN machen möchte.
ciao ryder_hook