Forum: Offtopic IG Metall stimmt Leiharbeit bis zu 48 Monaten zu


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von Markus (Gast)


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Was haltet ihr davon?

Vor April 2017 setzten sich die Gewerkschaften und SPD für 18 Monate 
ein. Danach, nach zwei Wochen nach neuer Gesetzeslage, wird ein neuer 
Tarifvertrag mit 48 Monaten vorgelegt.

Ich bin erschüttert. Vollkommener Vertrauensverlust.

: Verschoben durch Moderator
von genervt (Gast)


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von Spezialdemokrat (Gast)


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Markus schrieb:
> Danach, nach zwei Wochen nach neuer Gesetzeslage, wird ein neuer
> Tarifvertrag mit 48 Monaten vorgelegt.

Wer hat uns verraten? Na? Genau!

Markus schrieb:
> Ich bin erschüttert.

Ich nicht. Nicht mal erstaunt.

von Forist (Gast)


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Markus schrieb:
> Ich bin erschüttert.

Ich auch.

Thema verfehlt.
Hier geht es um Mikrocontroller und Digitale Elektronik

von Markus (Gast)


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Dann müssten sehr viele Threads gelöscht. Eure Coolness ist prächtig. Es 
ist eher Apatie.

von Rolf M. (rmagnus)


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Markus schrieb:
> Was haltet ihr davon?

Ich halte es für im falschen Forum gepostet. Das gehört nach "Ausbildung 
& Beruf".

Markus schrieb:
> Dann müssten sehr viele Threads gelöscht.

Ja, das müssten sie.

von DraconiX (Gast)


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Markus schrieb:
> Dann müssten sehr viele Threads gelöscht. Eure Coolness ist
> prächtig. Es
> ist eher Apatie.

Nix mit Apatie oder Coolness, wenn du darüber sprechen, diskutieren oder 
Abhandlungen verfassen magst - dann wäre das "Off-Topic" oder das 
"Ausbildung & Beruf" Subforum dafür da - hier geht es µC und Elektronik.

Jemand der sich für solche Sachen interessiert wird dir dann sicherlich 
auch in diesen Foren antworten. Hier geht es nämlich um Bit- und nicht 
Job-Geschubse...

von Rick M. (rick-nrw)


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Jetzt steht das dort richtig.

48 Monate, IG Metall, SPD (seit Clement als Externer unwählbar)

Warum nicht direkt 480 Monate - volle Flexibilität!

Ich MUSS hier raus!

von Le X. (lex_91)


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Rick M. schrieb:
> Ich MUSS hier raus!

Konsequent wäre es jetzt, der CGM beizutreten ;-)
http://www.cgm.de/cms/

von Rick M. (rick-nrw)


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Le X. schrieb:
> Konsequent wäre es jetzt, der CGM beizutreten ;-)
> http://www.cgm.de/cms/

Zum Glück verstehe ich hoffentlich die Bedeutung von ";-)"

Aber da kann ich eher den Zeugen Jehova beitreten, da bin ich gerettet. 
:-)

von Lutz H. (luhe)


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Markus schrieb:
> Ich bin erschüttert. Vollkommener Vertrauensverlust.

Es geht um die Mosulisation der deutschen Industrie.
Durch die "Flexibilisierung" wurde das Können und Wissen in den Firmen 
vernichtet. Oper, Theater, Schwimmbad, Atomkraftwerk, Brücke, Bahnhof 
oder Flugplatz, solche Bauten sind in Deutschland kaum mehr möglich. 
Sogar die Flutlichtanlage im Jenaer Fußballstadion musste wegen Mangel 
an Wissen abgerissen werden.
Aber es macht nichts, Geld wird zum Beispiel mit dem Benzinverbrauch vom 
50l/100km in den Tempo 30 Zonen gemacht.

von Michael L. (michaelx)


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Markus schrieb:
> Was haltet ihr davon?
>
> Vor April 2017 setzten sich die Gewerkschaften und SPD für 18 Monate
> ein. Danach, nach zwei Wochen nach neuer Gesetzeslage, wird ein neuer
> Tarifvertrag mit 48 Monaten vorgelegt.
>
> Ich bin erschüttert. Vollkommener Vertrauensverlust.

Na hey! 18 oder 48 ... so'n Schreibfehler kommt schon mal vor!

Sei doch froh, wenn du mehr arbeiten darfst.

[/GROSS][/FETT][/SARKASMUS]

von U. B. (pasewalker)


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Wer hat uns verraten?

Hugo Haase (SPD) verriet als erster die Arbeitnehmer, die er vorgab zu 
vertreten (Kriegskredite, 1914). -
Ich war 12 Jahre überzeugter Vertrauensmann in der IGMetall.
Dann hatte ich das (zweifelhafte) Vergnügen, "unseren" Walter mal 
persönlich kennenzulernen; ich hatte gewisse Vorurteile (bzw. aus der 
Geschichte genährte Erfahrungen).
Bei dieser Gelegenheit schaffte es der damalige 2. Vorsitzende der IGM, 
eben dieser Riester, der einzige (natürlich ausser den Banken), der von 
seiner "Rente" profitiert, alle diese Erwartungen masslos zu 
übertreffen.
Auch andere, z.T. langjährige Kollegen verliessen danach die 
Organisation.

von Rick M. (rick-nrw)


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Bis vor kurzem war es durchaus üblich in Betrieben mit IG-Metall-Tarif 
Leiharbeiter, Leihingenieure, ... nach 24 Monaten fest zu übernehmen.

Nicht immer, manche wollten auch nicht übernommen werden, aber als
Externer wusste man das 24 Monate ein Stichtag ist.

Ich weiß noch nicht was ich davon halten soll.
Die IG-Metall WAR (!) für mich eine gewisse Institution, das das mit der 
Zeitarbeit sich in Grenzen hält.

Meine Reaktionen darauf:

Ich weiß wer meine Kreuze demnächst weiterhin nicht bekommt.
In eine Gewerkschaft eintreten lasse ich auch in Zukunft.
Es wird mal wieder Zeit Bewerbungen rauszuhauen.

von Cyblord -. (Gast)


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Rick M. schrieb:
> Die IG-Metall WAR (!) für mich eine gewisse Institution, das das mit der
> Zeitarbeit sich in Grenzen hält.

Wie kommst du denn auf den schmalen Trichter?

von Stefan D. (reverse)


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haben IG-Metall mit VDI heimlich fusioniert ? machen doch den selben 
Mist

von Le X. (lex_91)


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Rick M. schrieb:
> Die IG-Metall WAR (!) für mich eine gewisse Institution, das das mit der
> Zeitarbeit sich in Grenzen hält.

Die starke IGM ist m.M.n. mit einer der Gründe für den Boom der 
Zeitarbeit.

von Cyblord -. (Gast)


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Le X. schrieb:
> Die starke IGM ist m.M.n. mit einer der Gründe für den Boom der
> Zeitarbeit.

Nein, der extrem starke Kündigungsschutz dürfte der Hauptgrund sein. 
Könnten Firmen beim Personal flexibler sein, würde sich nicht soviel 
Fett ansetzen, welches man mit durchschleppen muss.

von Lutz H. (luhe)


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Rick M. schrieb:
> nach 24 Monaten fest zu übernehmen

Dann hätten manche Firmen jetzt die 10-fache Mitarbeiterzahl.
Aber das Märchen erzählen die Vermittler bei fast jedem Gespräch, kostet 
ja nix extra und der Arbeitslohn geht noch ein paar Hunderter runter.

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Abradolf L. schrieb:

> Nein, der extrem starke Kündigungsschutz dürfte der Hauptgrund sein.
> Könnten Firmen beim Personal flexibler sein, würde sich nicht soviel
> Fett ansetzen, welches man mit durchschleppen muss.

Nein, der extrem starke Kündigungsschutz ist Wahlverarsche. Du siehst ja 
selber wie die Zeitarbeit ausgebaut wird und bei bestimmten Jobs der 
primäre Arbeitsmarkt ist.

Ich hatte meinen Spass mit der IGM anfang der 90-er. Seitdem weiß ich 
daß das Interesse einer Gewerkschaft nicht zwingend gleich dem Interesse 
der Arbeitnehmer ist.

von Lutz H. (luhe)


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Abradolf L. schrieb:
> der extrem starke Kündigungsschutz

Schon mal in das deutsche Gesetz geschaut? Diese Legende aus uralten 
Zeiten hält sich.

: Bearbeitet durch User
von Rick M. (rick-nrw)


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Lutz H. schrieb:
> Rick M. schrieb:
>> nach 24 Monaten fest zu übernehmen
>
> Dann hätten manche Firmen jetzt die 10-fache Mitarbeiterzahl.
> Aber das Märchen erzählen die Vermittler bei fast jedem Gespräch, kostet
> ja nix extra und der Arbeitslohn geht noch ein paar Hunderter runter.

In manchen IG-Metall-Unternehmen ist man halt nach 24 Monaten auch 
draußen.
Es gab dort eine Grenze, man weiß als Externer nach 12 Monaten recht 
genau, was man nach 24 Monaten zu erwarten hat.
Bei 50% Externen kann man sich ausrechnen, wie groß die Chancen sind.


Equal-Pay ist obsolet.
Verpflichtende Übernahme/Abmeldung nach X Monaten ist obsolet.
Abmeldung (oft gleich Kündigung durch den Verleiher) der Leihkraft ohne 
jeden Grund praktisch jederzeit möglich.

Mich wundert eher, warum nicht noch mehr Leihkräfte anmelden.

Sind wohl zu teuer, zu gut bezahlt, muss man wohl weiter drücken.

von Lutz H. (luhe)


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Leiarbeiter werden eingestellt, um ein Unternehmen zu mosulisieren.

von Rick M. (rick-nrw)


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Lutz H. schrieb:
> Leiarbeiter werden eingestellt, um ein Unternehmen zu mosulisieren.

Was ist mosulisieren?

von Markus B. (markus3001)


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Welche Möglichkeiten gibt solche Gewerkschaftsaktionen zu verhindern.
Ist die IG Metall tariffähig?
Gibt es Anhaltspunkte um vor Gericht ihr die Tariffähigkeit 
abzusprechen?

von Lutz H. (luhe)


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Rick M. schrieb:
> Was ist mosulisieren?

https://www.merkur.de/lokales/schongau/neupfleger-warnt-leiharbeit-fuehrt-betroffene-auf-schlachtbank-1131243.html

Menschen mit besonders hoher Einsatzbereitschaft und Flexibilität 
bekommen besonders wenig Geld. Ist das Marktwirtschaft?

: Bearbeitet durch User
von Rick M. (rick-nrw)


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Lutz H. schrieb:
> 
https://www.merkur.de/lokales/schongau/neupfleger-warnt-leiharbeit-fuehrt-betroffene-auf-schlachtbank-1131243.html
>
> Menschen mit besonders hoher Einsatzbereitschaft und Flexibilität
> bekommen besonders wenig Geld. Ist das Marktwirtschaft?

Gute Frage!

Mosulisieren verstehe ich trotzdem nicht.

von Uhu U. (uhu)


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Das war SPD-Politik über die Bande: die Nahles gibt sich großzügig - das 
macht sich gut beim Pöbel, so hofft man zumindest - und die gelben 
Gewerkschaftsbonzen "richten" den Schaden für die Herren wieder...

von Markus B. (markus3001)


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Aufgrund dieser seltsamen Aktion, frag ich mal anders.
Wie kann ein Streik durch Leiharbeiter organisiert werden?
Darf die Gewerkschaft über die Köpfe der Leiharbeiter hinweg, eindeutig 
zum Nachteil der Arbeitnehmer, so etwas einführen. Es ist definitiv nur 
nachteilig für die Menschen. Auch für zukünftige Generationen. Das 
Gesetz ist geschrieben. Hier gibt es keinen Rückzug, Leute.

von Lutz H. (luhe)


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Rick M. schrieb:
> Mosulisieren verstehe ich trotzdem nicht.


Das machen von Geld mit der langsamen Umgestaltung einer ganzen Region 
zu Lebensrealitäten wie in Mosul, verstehe ich unter mosulisieren.

von Cyblord -. (Gast)


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Im deutschen heißt die Stadt "Mossul".

von Rick M. (rick-nrw)


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Markus B. schrieb:
> Wie kann ein Streik durch Leiharbeiter organisiert werden?

Wurde jemals irgendeine Leihbude bestreikt?

Wie soll das gehen, wenn die Leiharbeiter weit verstreut arbeiten?


> Darf die Gewerkschaft über die Köpfe der Leiharbeiter hinweg, eindeutig
> zum Nachteil der Arbeitnehmer, so etwas einführen. Es ist definitiv nur
> nachteilig für die Menschen. Auch für zukünftige Generationen. Das
> Gesetz ist geschrieben. Hier gibt es keinen Rückzug, Leute.

Die Gewerkschaften (IG-Metall, etc.) handeln für IHRE Arbeitnehmer!
Sie sichern IHREN Mitgliedern die Arbeitsplätze, wenn sie es zulassen, 
das Leiharbeiter zB: länger und flexibler entliehen werden können.

Die halten höchstens die Anzahl der Externen etwas unter Kontrolle.

Die halten IHRE Schäfchen im Trockenen.

Ein Arbeitgeber-Paradies: Arbeitnehmer, mobil, billig, willig, kein 
weitere Auftrag heisst Kündigung, Schein-Auftrag am Arsch der Welt 
anbieten bei Ablehnung Kündigung, Streikrisiko gleich Null, ...

: Bearbeitet durch User
von Markus B. (markus3001)


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Rick M. schrieb:
> Markus B. schrieb:
>> Wie kann ein Streik durch Leiharbeiter organisiert werden?
>
> Wurde jemals irgendeine Leihbude bestreikt?
>
> Wie soll das gehen, wenn die Leiharbeiter weit verstreut arbeiten?
Wenn alle Leiharbeiter in einer Zeitarbeitsfirma streiken, hat das 
Wirkung.
>
>> Darf die Gewerkschaft über die Köpfe der Leiharbeiter hinweg, eindeutig
>> zum Nachteil der Arbeitnehmer, so etwas einführen. Es ist definitiv nur
>> nachteilig für die Menschen. Auch für zukünftige Generationen. Das
>> Gesetz ist geschrieben. Hier gibt es keinen Rückzug, Leute.
>
> Die Gewerkschaften (IG-Metall, etc.) handeln für IHRE Arbeitnehmer!
Was heißt "Ihre"?
Entweder der Leiharbeiter ist Mitglied der IG Metall, dann wurde zu 
seinem Nachteil entschieden. Das ist nicht Sinn einer Gewerkschaft. Sind 
ist dann nicht tariffähig.
> Sie sichern IHREN Mitgliedern die Arbeitsplätze, wenn sie es zulassen,
> das Leiharbeiter zB: länger und flexibler entliehen werden können.
Wenn Leiharbeiter nicht Mitglied der IG Metall sind, dann betrifft es 
auch nicht die Leiharbeiter.
>
> Die halten höchstens die Anzahl der Externen etwas unter Kontrolle.
>
> Die halten IHRE Schäfchen im Trockenen.
>
> Ein Arbeitgeber-Paradies: Arbeitnehmer, mobil, billig, willig, kein
> weitere Auftrag heisst Kündigung, Schein-Auftrag am Arsch der Welt
> anbieten bei Ablehnung Kündigung, Streikrisiko gleich Null, ...
Die Entscheidung der IG Metall läuft gegen die Leiharbeiter. Sie ist 
damit keine Vertretung der Leiharbeiter.

Bitte erklärt mir das Konstrukt, Arbeitgeber Stammmitarbeiter IG Metall 
Zeitarbeitsfirma Leiharbeiter ohne emotionale Bewertung bitte.

von Rick M. (rick-nrw)


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Markus B. schrieb:
> Wenn Leiharbeiter nicht Mitglied der IG Metall sind, dann betrifft es
> auch nicht die Leiharbeiter.

DOCH!

Wenn die Leiharbeiter (IGZ etc.) in einem IG-Metall Betrieb arbeiten 
schon!

Markus B. schrieb:
> Bitte erklärt mir das Konstrukt, Arbeitgeber Stammmitarbeiter IG Metall
> Zeitarbeitsfirma Leiharbeiter ohne emotionale Bewertung bitte.

Als Externer habe ich einen Tarifvertrag meiner Leihbude (IGZ etc.)
Ich werde an einen IG-Metall Betrieb entliehen und die IG-Metall stimmt 
über die Spielregeln in diesem Betrieb ab, zB: die max. Entleihdauer, 
Equal Pay, ...

Die IG-Metall sichert sich durch höhere Flexibilität beim Einsatz von 
Leihkräften, Vorteile bei den eigenen Mitgliedern durch eine bessere 
Verhandlungsbasis bei weiteren Tarifgesprächen.

Markus B. schrieb:
> Rick M. schrieb:
>> Markus B. schrieb:
>>> Wie kann ein Streik durch Leiharbeiter organisiert werden?
>>
>> Wurde jemals irgendeine Leihbude bestreikt?
>>
>> Wie soll das gehen, wenn die Leiharbeiter weit verstreut arbeiten?
> Wenn alle Leiharbeiter in einer Zeitarbeitsfirma streiken, hat das
> Wirkung.

IGZ - Tarif: Welche Gewerkschaft ist zuständig?

Ein Leihunternehmen mit zB: 500 Angestellten, verteilt über 200 Firmen 
bundesweit.
Moin Kunden-Chef - ich bin morgen nicht da - ich streike!
Moin Leiharbeiter- kein Problem - du brauchst nicht wiederkommen.

von Markus B. (markus3001)


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Rick M. schrieb:
> Markus B. schrieb:
>> Wenn Leiharbeiter nicht Mitglied der IG Metall sind, dann betrifft es
>> auch nicht die Leiharbeiter.
>
> DOCH!
>
> Wenn die Leiharbeiter (IGZ etc.) in einem IG-Metall Betrieb arbeiten
> schon!
Der Leiharbeiter hat eine Unterschrift bei der IGZ geleistet, nicht bei 
der IG Metall. (Natürlich wird die IGZ etc. nachziehen.)
>
> Markus B. schrieb:
>> Bitte erklärt mir das Konstrukt, Arbeitgeber Stammmitarbeiter IG Metall
>> Zeitarbeitsfirma Leiharbeiter ohne emotionale Bewertung bitte.
>
> Als Externer habe ich einen Tarifvertrag meiner Leihbude (IGZ etc.)
> Ich werde an einen IG-Metall Betrieb entliehen und die IG-Metall stimmt
> über die Spielregeln in diesem Betrieb ab, zB: die max. Entleihdauer,
> Equal Pay, ...
Dann ist der IGZ Tarifvertrag und IG Metall Tarifvertrag 
unterschiedlich.
IGZ etc. 18 Monate, IG Metall 48 Monate.

> Markus B. schrieb:
>> Rick M. schrieb:
>>> Markus B. schrieb:
>>>> Wie kann ein Streik durch Leiharbeiter organisiert werden?
>>>
>>> Wurde jemals irgendeine Leihbude bestreikt?
>>>
>>> Wie soll das gehen, wenn die Leiharbeiter weit verstreut arbeiten?
>> Wenn alle Leiharbeiter in einer Zeitarbeitsfirma streiken, hat das
>> Wirkung.
>
> IGZ - Tarif: Welche Gewerkschaft ist zuständig?
Wer beantwortet die Frage....

> Ein Leihunternehmen mit zB: 500 Angestellten, verteilt über 200 Firmen
> bundesweit.
> Moin Kunden-Chef - ich bin morgen nicht da - ich streike!
> Moin Leiharbeiter- kein Problem - du brauchst nicht wiederkommen.
Moin Kunden-Chef, dann suche einen anderen, du wirst keinen finden, weil 
der auch streikt. Oder stelle neue Leute ein.

von Rick M. (rick-nrw)


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Markus B. schrieb:
> Dann ist der IGZ Tarifvertrag und IG Metall Tarifvertrag
> unterschiedlich.
> IGZ etc. 18 Monate, IG Metall 48 Monate.

Im Tarif der IGZ steht nichts von 18 Monaten!
Die (IGZ-Leihbude) können mit dem Auftraggeber zB.: einem Betrieb mit 
IG-Metall-Tarifbindung auch was anderes vereinbaren.

Du kannst als Leihkraft nach 18 Monaten mal beim Kunden anfragen, wie es 
so langsam mit einer Übernahme aussieht, falls man solange dableibt.

Der Kunde kann sich dann überlegen, ob eine Übernahme in Frage kommt 
oder ob man einen neuen Externen demnächst wieder einarbeiten darf.

Markus B. schrieb:
>> Ein Leihunternehmen mit zB: 500 Angestellten, verteilt über 200 Firmen
>> bundesweit.
>> Moin Kunden-Chef - ich bin morgen nicht da - ich streike!
>> Moin Leiharbeiter- kein Problem - du brauchst nicht wiederkommen.
> Moin Kunden-Chef, dann suche einen anderen, du wirst keinen finden, weil
> der auch streikt. Oder stelle neue Leute ein.

Moin Leihkraft! Träum weiter, es gibt genug Leihbuden und willige 
Leihkräfte, die derzeit nicht streiken!
Wir haben hier 40 Externe von 4 verschiedenen Dienstleister mit 3 
verschiedenen Tarifverträgen, NUR deine streikt - Tschüss!

von Markus B. (markus3001)


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Rick M. schrieb:
> Markus B. schrieb:
>> Dann ist der IGZ Tarifvertrag und IG Metall Tarifvertrag
>> unterschiedlich.
>> IGZ etc. 18 Monate, IG Metall 48 Monate.
>
> Im Tarif der IGZ steht nichts von 18 Monaten!
> Die (IGZ-Leihbude) können mit dem Auftraggeber zB.: einem Betrieb mit
> IG-Metall-Tarifbindung auch was anderes vereinbaren.
Werde ich beim Rechtsanwalt anfragen. Erstmal untersteht der 
Leiharbeiter der IGZ etc. Die Zeitarbeitsfirma "bewirbt" sich beim 
Kunden mit diesem Tarifvertrag. Die IG Metall ermöglicht 48 Monate, d.h. 
"Dumping Tarifverträge" werden bevorzugt.

> Du kannst als Leihkraft nach 18 Monaten mal beim Kunden anfragen, wie es
> so langsam mit einer Übernahme aussieht, falls man solange dableibt.
Vielleicht möchte ich keine Übernahme, weil ich persönlich mehr verdiene 
und Jobangebote des Kunden eher lächerlich sind. Ist eher (bei mir) die 
Ausnahme.
>

> Moin Leihkraft! Träum weiter, es gibt genug Leihbuden und willige
> Leihkräfte, die derzeit nicht streiken!
Nicht bei hochqualifizierten Ingenieuren. Leiharbeiter fühlen sich als 
Opfer, und haben nicht den Mut sich zu wehren. Diesen Gedanken muss man 
"austreiben". Das Problem ist "willige Leiharbeiter".

> Wir haben hier 40 Externe von 4 verschiedenen Dienstleister mit 3
> verschiedenen Tarifverträgen, NUR deine streikt - Tschüss!

Nochmal, bitte nicht persönlich werden. Es heisst dann "Tschüss 
zukünftige Generationen" Tschüss Kaufkraft, Tschüss Binnenkonjunktur". 
Das ist nicht mein Problem.
Jeder dieser 3 Tarifverträge versucht sich gegenseitig zu unterbieten. 
Bei der Bewerbung bei einer Zeitarbeitsfirma wäre der "Top Tarifvertrag" 
(18 Monate) ausschlaggebend.

Der Leiharbeiter hat es selbst in de Hand.

von Rick M. (rick-nrw)


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Markus B. schrieb:
> Die IG Metall ermöglicht 48 Monate, d.h.
> "Dumping Tarifverträge" werden bevorzugt.

Sind die nicht alle irgendwie "Dumping"?
Selbst die mit "Hausvertrag" IG-Metall

Markus B. schrieb:
>> Du kannst als Leihkraft nach 18 Monaten mal beim Kunden anfragen, wie es
>> so langsam mit einer Übernahme aussieht, falls man solange dableibt.
> Vielleicht möchte ich keine Übernahme, weil ich persönlich mehr verdiene
> und Jobangebote des Kunden eher lächerlich sind. Ist eher (bei mir) die
> Ausnahme.

Es gibt welche die lehnen das ab und dürfen auch so weiterarbeiten.
Das liegt an den steuerfreien (auch sozialabgabenfrei??) Zulagen, wie 
Fahrgeld, ...

Markus B. schrieb:
>> Moin Leihkraft! Träum weiter, es gibt genug Leihbuden und willige
>> Leihkräfte, die derzeit nicht streiken!
> Nicht bei hochqualifizierten Ingenieuren. Leiharbeiter fühlen sich als
> Opfer, und haben nicht den Mut sich zu wehren. Diesen Gedanken muss man
> "austreiben". Das Problem ist "willige Leiharbeiter".

Wie wehren?
Mach mal ein paar Vorschläge?

Aktiv weiter bewerben und bei Gelegenheit bei der Leihbude kündigen.

Markus B. schrieb:
>> Wir haben hier 40 Externe von 4 verschiedenen Dienstleister mit 3
>> verschiedenen Tarifverträgen, NUR deine streikt - Tschüss!
>
> Nochmal, bitte nicht persönlich werden. Es heisst dann "Tschüss
> zukünftige Generationen" Tschüss Kaufkraft, Tschüss Binnenkonjunktur".
> Das ist nicht mein Problem.
> Jeder dieser 3 Tarifverträge versucht sich gegenseitig zu unterbieten.
> Bei der Bewerbung bei einer Zeitarbeitsfirma wäre der "Top Tarifvertrag"
> (18 Monate) ausschlaggebend.
>
> Der Leiharbeiter hat es selbst in de Hand.

Welcher Tarifvertrag hat das mit den 18 Monaten?

IGZ hat noch nicht mal eine Reisekostenvereinbarung
BAP ist im Tarifvertrag auch keine maximale Dauer vorgesehen
IG-Metall (Haustarif) dann wohl die bis zu 48 Monaten
(...)

Die Tarife IGZ und BAP sind ziemlich gleich, was die Bezahlung angeht.
Wobei diese Leihbuden eh übertariflich zahlen, zumindest wenn etwas 
Qualifikation vorhanden ist.

von Markus B. (markus3001)


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Rick M. schrieb:
> Markus B. schrieb:
>> Die IG Metall ermöglicht 48 Monate, d.h.
>> "Dumping Tarifverträge" werden bevorzugt.
>
> Sind die nicht alle irgendwie "Dumping"?
> Selbst die mit "Hausvertrag" IG-Metall
Ja. Die jetzigen Zeitarbeitstarifverträge sind schon Dumping. 
Hausvertrag IG Metall auch.

>
> Markus B. schrieb:
>>> Du kannst als Leihkraft nach 18 Monaten mal beim Kunden anfragen, wie es
>>> so langsam mit einer Übernahme aussieht, falls man solange dableibt.
>> Vielleicht möchte ich keine Übernahme, weil ich persönlich mehr verdiene
>> und Jobangebote des Kunden eher lächerlich sind. Ist eher (bei mir) die
>> Ausnahme.
>
> Es gibt welche die lehnen das ab und dürfen auch so weiterarbeiten.
> Das liegt an den steuerfreien (auch sozialabgabenfrei??) Zulagen, wie
> Fahrgeld, ...
Genau. Die Kundeneinstiegsgehälter (2 Jahre befristet) sind auch schon 
Dumping. So koste ich dem Kunden dann pro Jahr 130.000€. Der Preis dafür 
"alte Säcke" nicht bis zur Rente durchzufüttern.

>
> Markus B. schrieb:
>>> Moin Leihkraft! Träum weiter, es gibt genug Leihbuden und willige
>>> Leihkräfte, die derzeit nicht streiken!
>> Nicht bei hochqualifizierten Ingenieuren. Leiharbeiter fühlen sich als
>> Opfer, und haben nicht den Mut sich zu wehren. Diesen Gedanken muss man
>> "austreiben". Das Problem ist "willige Leiharbeiter".
>
> Wie wehren?
> Mach mal ein paar Vorschläge?

- einen Bundesverband für "Leiharbeiter" e. V. gründen (eine 
Gewerkschaft).

Grund: Der BAP Vertrag hat zwei Vertragspartner:
1. Vertragspartner: 1 Arbeitgeberverband

2. Vertragspartner: ca. 6 Gewerkschaften

Die Leiharbeiter sind auf die 6 Gewerkschaften verteilt (obwohl sie 
faktisch kein Mitglied sind) und werden entsprechend "misshandelt".
Deshalb halte ich diese Gewerkschaften für Leiharbeiter für nicht 
tariffähig.
Der Leiharbeiter unterschreibt zwar einen Arbeitsvertrag mit z.B. BAP, 
aber ist nicht Mitglied einer dieser Gewerkschaften. (Ich weiß, 
schwacher Ansatz).

Wenn 1 Mio. Leiharbeiter diesem Verband angehören, ist ein Streik 
machbar je nach Branche.
Bzw. Läßt sich besser organisieren.
(Ich weiss, "je Branche" ist die Schwäche.)


Zeitarbeit wird leider zur Normalität werden; die alten Gewerkschaften 
sind nach den 1950er Vorbild geschaffen worden. Das ist vorbei. Ist kein 
Vorwurf an die Gewerkschaften. Globalisierung...

- Betriebsräte der Zeitarbeitsfirmen hätten dann einen Ansprechpartner 
(eine Gewerkschaft).

- Jahresbeitrag von 1 € pro Jahr für 1 Mio. Leiharbeiter...(für e.V.)

>
> Aktiv weiter bewerben und bei Gelegenheit bei der Leihbude kündigen.
Ja. Das muss man schon in der Schule (und auch Eltern) beibringen. 
Problem ist nur, dass viele Stellenangebote fast nur Zeitarbeit 
betreffen. Wurde in anderen Blogs schon beschrieben.

>
> Markus B. schrieb:
>>> Wir haben hier 40 Externe von 4 verschiedenen Dienstleister mit 3
>>> verschiedenen Tarifverträgen, NUR deine streikt - Tschüss!
>>
>> Nochmal, bitte nicht persönlich werden. Es heisst dann "Tschüss
>> zukünftige Generationen" Tschüss Kaufkraft, Tschüss Binnenkonjunktur".
>> Das ist nicht mein Problem.
>> Jeder dieser 3 Tarifverträge versucht sich gegenseitig zu unterbieten.
>> Bei der Bewerbung bei einer Zeitarbeitsfirma wäre der "Top Tarifvertrag"
>> (18 Monate) ausschlaggebend.
>>
>> Der Leiharbeiter hat es selbst in de Hand.
>
> Welcher Tarifvertrag hat das mit den 18 Monaten?

Ich bin nicht Jurist.
In IGZ etc. steht nichts. Ja. Und deshalb gilt das neue Gesetz vom 
April;18 Monate. Dass die IG Metall
(alleine) es erweitert hat, reicht nicht aus.

> IGZ hat noch nicht mal eine Reisekostenvereinbarung
> BAP ist im Tarifvertrag auch keine maximale Dauer vorgesehen

Dann gilt das Gesetz.

> IG-Metall (Haustarif) dann wohl die bis zu 48 Monaten
Ja. Nur der Haustarifvertrag.
> (...)
>
> Die Tarife IGZ und BAP sind ziemlich gleich, was die Bezahlung angeht.
Warum gibt es zwei/drei unterschiedliche Tarifverträge. Damit die sich 
gegenseitig"fertig machen" nur zum Nachteil der Leiharbeiter.?

> Wobei diese Leihbuden eh übertariflich zahlen, zumindest wenn etwas
> Qualifikation vorhanden ist.
Kann sein. Für Ingenieure jedoch unzumutbar.

von Rick M. (rick-nrw)


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Markus B. schrieb:
> - einen Bundesverband für "Leiharbeiter" e. V. gründen (eine
> Gewerkschaft).

Markus B. schrieb:
> - Jahresbeitrag von 1 € pro Jahr für 1 Mio. Leiharbeiter...(für e.V.)

Mit 1€/Jahr kommt nicht viel in die Streikkasse.


Markus B. schrieb:
> Ich bin nicht Jurist.
> In IGZ etc. steht nichts. Ja. Und deshalb gilt das neue Gesetz vom
> April;18 Monate. Dass die IG Metall
> (alleine) es erweitert hat, reicht nicht aus.

Ich bin auch kein Jurist, das dürften die wenigsten Zeitarbeiter sein.

Ich arbeite bei einem Unternehmen der IGZ.
Vor kurzem gab es ein Mitarbeitergespräch, das übliche alle X Monate, 
bla bla, wie toll und zufrieden.
Habe mal nachgefragt wir das jetzt ab April mit den 18 Monaten so 
aussieht.
Antwort, ja wir versuchen da Vereinbarungen zu treffen, das es auch 
darüber hinaus geht.

Muss ich dann zu einem echten Juristen, um prüfen zu lassen, ob das in 
meinem Fall alles rechtens ist?

Markus B. schrieb:
>> Die Tarife IGZ und BAP sind ziemlich gleich, was die Bezahlung angeht.
> Warum gibt es zwei/drei unterschiedliche Tarifverträge. Damit die sich
> gegenseitig"fertig machen" nur zum Nachteil der Leiharbeiter.?

Damit du eine "Auswahl" hast! :-)

von Artur K. (arturk77)


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Markus schrieb:
> Was haltet ihr davon?
>
> Vor April 2017 setzten sich die Gewerkschaften und SPD für 18 Monate
> ein. Danach, nach zwei Wochen nach neuer Gesetzeslage, wird ein neuer
> Tarifvertrag mit 48 Monaten vorgelegt.
>
> Ich bin erschüttert. Vollkommener Vertrauensverlust.

Wundert Dich das wirklich?

Wer war das nochmals, der den eigenen Stammwähler verprellte, indem er 
ihm ALG2 wegnahm und durch Hartz-IV ersetzte?

Das beste daran ist noch, dass das alte ALG2-System insgesamt weniger 
Steuern kostete, als das Hartz-IV - zudem war die Binnenwirtschaft durch 
die höheren Einnahmen der "armen Säue ohne Job" besser dran, als mit den 
Hartz-IV Empfängern die latent am verhungern sind. Denn wer glaubt, dass 
man als Einzelhaushalt von Hartz-IV leben kann, lebt in einer Traumwelt.

von Le X. (lex_91)


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Artur K. schrieb:
> Das beste daran ist noch, dass das alte ALG2-System insgesamt weniger
> Steuern kostete, als das Hartz-IV - zudem war die Binnenwirtschaft durch
> die höheren Einnahmen der "armen Säue ohne Job" besser dran, als mit den
> Hartz-IV Empfängern die latent am verhungern sind.

Hast du dazu Quellen oder Zahlen?

Ich selbst hege ja schon lange diese Vermutung und bin deswegen ja auch 
für ein BGE.
Weniger Verwaltungskosten (kein Jobcenter mehr nötig) und mehr Konsum.
Aber Zahlen dazu wärn mal interessant.

von Markus B. (markus3001)


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Rick M. schrieb:
> Markus B. schrieb:
>> - einen Bundesverband für "Leiharbeiter" e. V. gründen (eine
>> Gewerkschaft).
>
> Markus B. schrieb:
>> - Jahresbeitrag von 1 € pro Jahr für 1 Mio. Leiharbeiter...(für e.V.)
>
> Mit 1€/Jahr kommt nicht viel in die Streikkasse.
Korrekt.
100€ pro Jahr tun bei Leiharbeitern schon weh. Oder sogar die 1% Regel 
pro Jahresgehalt. Aber muss.
In drei Jahren hat diese Gewerkschaft min. 300 Mio €. Und dann lass mal 
100.000 Leiharbeiter, die sich nicht sofort ersetzen lassen, für 1 Monat 
streiken, die 1000€ von der Streikkasse bekommen. Macht 100 Mio € pro 
Monat. Man kann drei Monate am Stück streiken. Wirtschaftlicher 
Notstand.
Der Konzern, der viele Leiharbeiter einstellt, bekommt es am stärksten 
zu spüren. Die bekommen nicht so schnell Ersatz. Nachteil: Diese 
Leiharbeiter sind gebrandmarkt. Aber die Zeitarbeitsfirma muss es nicht 
soweit kommen lassen. Denn die können nicht einfach kündigen aufgrund 
des Streiks. Vor Gericht keine Chance. Und pleite gehen wollen sie auch 
nicht werden. Somit akzeptieren sie die höheren Löhne und Leiharbeiter 
können vom Lohn besser leben.

Das ist einfach. Die Wirtschaft will mehr Leiharbeiter. Dann soll sie es 
haben. Die werden ganz schnell die Leiharbeiter übernehmen, damit diese 
Gewerkschaft nicht zu stark wird.
So wird aus einem Leiharbeiter-Opfer eine starke Persönlichkeit.
Und dann werden diese Übernahme Floskeln ("zum Stammmitarbeiter werden") 
auch automatisch zur Wahrheit.
>
>
> Markus B. schrieb:
>> Ich bin nicht Jurist.
>> In IGZ etc. steht nichts. Ja. Und deshalb gilt das neue Gesetz vom
>> April;18 Monate. Dass die IG Metall
>> (alleine) es erweitert hat, reicht nicht aus.
>
> Ich bin auch kein Jurist, das dürften die wenigsten Zeitarbeiter sein.
>
> Ich arbeite bei einem Unternehmen der IGZ.
> Vor kurzem gab es ein Mitarbeitergespräch, das übliche alle X Monate,
> bla bla, wie toll und zufrieden.
> Habe mal nachgefragt wir das jetzt ab April mit den 18 Monaten so
> aussieht.
> Antwort, ja wir versuchen da Vereinbarungen zu treffen, das es auch
> darüber hinaus geht.

Der IGZ BAP Tarifvertrag wird daraufhin geändert werden (48 Monate), 
weil die Leiharbeiter nicht organisiert sind. Die können nicht streiken. 
Es gibt kein Druckmittel. Jammern hilft hier nicht, "die bösen 
Zeitarbeitsfirmen". Sich organisieren ist eine Lösung.

>
> Muss ich dann zu einem echten Juristen, um prüfen zu lassen, ob das in
> meinem Fall alles rechtens ist?
Ich würde vorher eine Rechtsschutzversicherung abschließen (ca100 € pro 
Jahr). Aber Vorsicht. Bei 2 Fällen pro Jahr kündigt die Versicherung. 
Man muss es bis zum BGH laufen lassen. Ist ja nur ein Gesetz von 
irgendwelchen Abgeordneten. Die können sich auch irren. (Bzw. Die IG 
Metall macht auch was will...)

Diese 100€ für die Versicherung wären besser bei dieser Gewerkschaft 
aufgehoben, weil e.V.
Ist ja z.b. auch Streikgeld und nicht gleich ein Konzerngewinn für diese 
Versicherung.

von Rick M. (rick-nrw)


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Markus B. schrieb:
> Ich würde vorher eine Rechtsschutzversicherung abschließen (ca100 € pro
> Jahr). Aber Vorsicht. Bei 2 Fällen pro Jahr kündigt die Versicherung.

Dazu komm i.a. eine Selbstbeteiligung.

Zwischen rechtswidrigen und wenig akzeptablen Bedingungen im 
Arbeitsvertrag ist immer noch ein Unterschied.

Es ist nicht rechtswidrig einen bundesweit durch die Gegend zu schicken, 
Fahrtzeiten zur externen Arbeitsstelle MÜSSEN gesetzlich nicht bezahlt 
werden.
Unterkunft vor Ort (BGB 670) wird durch die übertarifliche Zulage 
abgegolten.
(...)

Du kannst davon ausgehen, das die Tarifverträge der großen Leihbuden 
gesetzlich wassendicht sind, wenn auch nicht akzeptabel.

von Markus B. (markus3001)


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Rick M. schrieb:
> Markus B. schrieb:
>> Ich würde vorher eine Rechtsschutzversicherung abschließen (ca100 € pro
>> Jahr). Aber Vorsicht. Bei 2 Fällen pro Jahr kündigt die Versicherung.
>
> Dazu komm i.a. eine Selbstbeteiligung.
>
> Zwischen rechtswidrigen und wenig akzeptablen Bedingungen im
> Arbeitsvertrag ist immer noch ein Unterschied.
>
> Es ist nicht rechtswidrig einen bundesweit durch die Gegend zu schicken,
> Fahrtzeiten zur externen Arbeitsstelle MÜSSEN gesetzlich nicht bezahlt
> werden.
> Unterkunft vor Ort (BGB 670) wird durch die übertarifliche Zulage
> abgegolten.
> (...)
Ja. Aber die Leiharbeiter haben keine Wahl. Das sind alles Dumping 
Tarifverträge. Jemanden bundesweit ohne Absprache mit dem Leiharbeiter 
rumzuschicken, ist verrückt.

> Du kannst davon ausgehen, das die Tarifverträge der großen Leihbuden
> gesetzlich wassendicht sind, wenn auch nicht akzeptabel.
Die christliche Gewerkschaft war im Nachhinein auch schrottig. Die 
Leihbuden nutzen die Leiharbeiter aus, so wie die Industrie Ende des 19 
Jh.
Vertraut bitte keiner Leihbude. Es ist euer Geld/Einkommen.
Nochmal: Es gibt keine Gewerkschaft für Leiharbeiter. Das ist ein 
schwerer historischer Fehler. Und keiner tut etwas dagegen.

von Rick M. (rick-nrw)


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Markus B. schrieb:
> Jemanden bundesweit ohne Absprache mit dem Leiharbeiter
> rumzuschicken, ist verrückt.

Naja - nicht verrückt!
Es gibt genug Firmen, die schicken ihre Mitarbeiter ggf. weltweit durch 
die Gegend!
ABER !!! Die bezahlen denen auch (fast) alles, Reisekosten zum 
Arbeitsort, vernünftiges Hotel, Mehrverpflegungsaufwand dem Einsatzort 
entsprechend, ...

Markus B. schrieb:
> Vertraut bitte keiner Leihbude.

Wer macht das noch?

Du bist gezwungen dich bei diesen Leihbuden zu bewerben, wenn dir die 
Arbeitslosigkeit droht oder du arbeitslos bist!

Markus B. schrieb:
> Nochmal: Es gibt keine Gewerkschaft für Leiharbeiter. Das ist ein
> schwerer historischer Fehler. Und keiner tut etwas dagegen.

Wer soll was dagegen tun?

Die Politik - Frau Nahles ? - LOL, SPD, sorry ganz schlechter Gag!

Die Gewerkschaften? Lachkrampf! Die versuchen ihre eigenen Kunden vor 
diesem Leihkrampf zu schützen?

Ich habe so langsam ein Problem!
Ich stehe politisch irgendwo in der Mitte - eigentlich!

Mit rechts - AfD, die Rechten, etc. kriege ich Brechreiz.
Links - Bankenverstaatlichung, Verbot von Zeitarbeit, .. geht mir zu 
weit.
SPD - spätestens seit Clement - wer hat uns verraten ...
FDP - noch liberaler - Link für Henkerknoten gesucht!
CDU - Mutti Merkel - warten wir es ab. Bei Kohl hieß das Massenträgheit
Grüne - versnobte Körnerfresser-Elite, was vernünftiges habe ich aus der 
Ecke seit langem nicht gehört.
Piraten - lass uns mal π raten, gute Ideen , aber die haben sich selbst 
versenkt!

Ups - wohl zu politisch?

von Markus B. (markus3001)


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Rick M. schrieb:
> Markus B. schrieb:
>> Jemanden bundesweit ohne Absprache mit dem Leiharbeiter
>> rumzuschicken, ist verrückt.
>
> Naja - nicht verrückt!
> Es gibt genug Firmen, die schicken ihre Mitarbeiter ggf. weltweit durch
> die Gegend!
> ABER !!! Die bezahlen denen auch (fast) alles, Reisekosten zum
> Arbeitsort, vernünftiges Hotel, Mehrverpflegungsaufwand dem Einsatzort
> entsprechend, ...
Ja. Niemand arbeitet freiwillig bundesweit für diese Tariflöhne.
>
> Markus B. schrieb:
>> Vertraut bitte keiner Leihbude.
>
> Wer macht das noch?
>
> Du bist gezwungen dich bei diesen Leihbuden zu bewerben, wenn dir die
> Arbeitslosigkeit droht oder du arbeitslos bist!
Ja. Zwang. 1 Mio. Menschen werden gezwungen....

>
> Markus B. schrieb:
>> Nochmal: Es gibt keine Gewerkschaft für Leiharbeiter. Das ist ein
>> schwerer historischer Fehler. Und keiner tut etwas dagegen.
>
> Wer soll was dagegen tun?
>
> Die Politik - Frau Nahles ? - LOL, SPD, sorry ganz schlechter Gag!
Ja.
>
> Die Gewerkschaften? Lachkrampf! Die versuchen ihre eigenen Kunden vor
> diesem Leihkrampf zu schützen?
Eine neue Gewerkschaft gründen.
>
> Ich habe so langsam ein Problem!
> Ich stehe politisch irgendwo in der Mitte - eigentlich!
>
> Mit rechts - AfD, die Rechten, etc. kriege ich Brechreiz.
Ja.
> Links - Bankenverstaatlichung, Verbot von Zeitarbeit, .. geht mir zu
> weit.
Ja.
> SPD - spätestens seit Clement - wer hat uns verraten ...
Ja.
> FDP - noch liberaler - Link für Henkerknoten gesucht!
Ja.
> CDU - Mutti Merkel - warten wir es ab. Bei Kohl hieß das Massenträgheit.
Warten? Auf was? Das Gesetz wurde geschrieben.Korrektur eher in ca. 10 
Jahren, 2027. Das Ding ist gelaufen.
> Grüne - versnobte Körnerfresser-Elite, was vernünftiges habe ich aus der
> Ecke seit langem nicht gehört.
Ja.
> Piraten - lass uns mal π raten, gute Ideen , aber die haben sich selbst
> versenkt!
Ja.
>
> Ups - wohl zu politisch?
Nein. Hilf dir selbst.

von Lutz H. (luhe)


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Markus B. schrieb:
>>
>> Ups - wohl zu politisch?
> Nein. Hilf dir selbst.

Da kommen die Autoverkäufer und verstreuen auf den Parkplatzen die 
Visitenkarten, dann kommen die Pappbecher von to go hinzu, ein paar alte 
Autoreifen und eine zertrümmerte Küche.

Sich über die Politik aufregen?

Nein. Hilf dir selbst.

So funktioniert es auch mit der Leiharbeit.

von Rick M. (rick-nrw)


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Markus B. schrieb:
> Ja. Niemand arbeitet freiwillig bundesweit für diese Tariflöhne.

Stimmt, aber gezwungener! ArbeitsAMT, Hartz IV, ...

Markus B. schrieb:
> Ja. Zwang. 1 Mio. Menschen werden gezwungen....

Ja! Stimme die Zahlen eigentlich?

Markus B. schrieb:
> Eine neue Gewerkschaft gründen.

OK, es gibt starke Gewerkschaften, VERDI, DGB, ...
die gehen aber nicht auf die Leiharbeiter ein.
Von dem Taschengeld noch Gewerkschaftsbeiträge einsammeln, wird 
schwierig.

Markus B. schrieb:
>> Ups - wohl zu politisch?
> Nein. Hilf dir selbst.

Selbsthilfe - heißt Arschtritt!
Bewerben, bewerben, bewerben, bewerben, auch wenn man am Wochenende nur 
alle 2 Wochenenden von Freitag 21 Uhr bs Sonntag 14 Uhr zuhause ist und 
kaum eine Möglichkeit hat ein Vorstellungstermin in der Woche 
wahrzunehmen.

Lutz H. schrieb:
> Sich über die Politik aufregen?
>
> Nein. Hilf dir selbst.
>
> So funktioniert es auch mit der Leiharbeit.

Der Kunde bezahlt dich und deine Leihbude für deine ordentliche Arbeit!
Also hau rein, gebe dein Bestes für den Kunden, deine Leihbude und für 
deinen Namen!
Du bist dort aber nur ausgeliehen, du hast keine weitere Verbindung zu 
dem Schuppen!
Dein Handyanbieter wechselst du auch ohne Gewissensbisse!

Also bewerben, bewerben, bewerben, bewerben!
Der potentiell neue Arbeitgeber wird dich eher nicht fragen warum du von 
einer bundesweit agierenden Leihbude wechseln möchtest.

In NRW sind im Mai Landtagswahlen, im September sind Bundestagswahlen, 
Du weißt was du NICHT wählen solltest, es gib genug echter Alternativen 
(auch ohne "fD").

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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der Proletenadel braucht halt mehr Dienerschaft. Ist ja schick als 
Fixangestellter die Hiwis zu kommandieren. Da will man natürlich nicht 
mehr andauernd neue Hiwis. und Leute für die dreckjobs werden immer 
benötigt.
Früher hies es hochdienen, heute gibt es ein fixiertes Kastensystem mit 
zu sichernden Pfründen für den Proletenadel.

Namaste

von Lutz H. (luhe)


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Rick M. schrieb:
> genug echter Alternativen


Was ist gemeint?
Den Monarchen, der von freiem  Handel spricht, nachdem der Monarch ein 
Embargo aussprach oder der die Kaste, die von kostenlosen Nahverkehr 
spricht, aber ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr bei einer 
Fahrentfernung von 500m 2EURO durchsetzt?

Was bringt so etwas für die Leiharbeiter?

: Bearbeitet durch User
von Rick M. (rick-nrw)


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Die Kaste mit dem kostenlosen Nahverkehr spricht vom fahrscheinlosen 
Nahverkehr, die haben sich aber selbst versenkt.

Ist ein Kreuz mit dem Kreuzchen.

Lutz H. schrieb:
> Was bringt so etwas für die Leiharbeiter?

Das kann man ja die netten Leute mit den bunten Blättchen in den 
Fussgängerzonen fragen.


Mal sehen, welche Regelungen und Vereinbarungen sich im Zuge des neuen 
Zeitarbeitsgesetzes ergeben.

: Bearbeitet durch User
von Markus B. (markus3001)


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Rick M. schrieb:
> Markus B. schrieb:
>> Ja. Zwang. 1 Mio. Menschen werden gezwungen....
>
> Ja! Stimme die Zahlen eigentlich?
offiziell ca. 900.000. Dunkelziffer höher.
>
> Markus B. schrieb:
>> Eine neue Gewerkschaft gründen.
>
> OK, es gibt starke Gewerkschaften, VERDI, DGB, ...
> die gehen aber nicht auf die Leiharbeiter ein.
> Von dem Taschengeld noch Gewerkschaftsbeiträge einsammeln, wird
> schwierig.

Nochmal, Gewerkschaft gründen. Eingetragener Verein beim Gewerbeamt 
anmelden?

>
> Markus B. schrieb:
>>> Ups - wohl zu politisch?
>> Nein. Hilf dir selbst.
>
> Selbsthilfe - heißt Arschtritt!
> Bewerben, bewerben, bewerben, bewerben, auch wenn man am Wochenende nur
> alle 2 Wochenenden von Freitag 21 Uhr bs Sonntag 14 Uhr zuhause ist und
> kaum eine Möglichkeit hat ein Vorstellungstermin in der Woche
> wahrzunehmen.
Man kann sich auch tot bewerben. Die Hoffnung stirbt zuletzt...
>
> Lutz H. schrieb:
>> Sich über die Politik aufregen?
>>
>> Nein. Hilf dir selbst.
>>
>> So funktioniert es auch mit der Leiharbeit.
>
> Der Kunde bezahlt dich und deine Leihbude für deine ordentliche Arbeit!
> Also hau rein, gebe dein Bestes für den Kunden, deine Leihbude und für
> deinen Namen!
> Du bist dort aber nur ausgeliehen, du hast keine weitere Verbindung zu
> dem Schuppen!

Wenn der Kunde keine Arbeit mehr für dich hat, dann bezahlt die Leihbude 
dein Gehalt weiter. Du bist unbefristet bei der Leihbude angestellt.
> Dein Handyanbieter wechselst du auch ohne Gewissensbisse!
Ja. Aber das Telefon (die Leihbude) behälst du.

> In NRW sind im Mai Landtagswahlen, im September sind Bundestagswahlen,
> Du weißt was du NICHT wählen solltest, es gib genug echter Alternativen
> (auch ohne "fD").
Die maximal 1 Mio. Stimmen ergeben. Was bringt das?

von Rick M. (rick-nrw)


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Markus B. schrieb:
> Wenn der Kunde keine Arbeit mehr für dich hat, dann bezahlt die Leihbude
> dein Gehalt weiter. Du bist unbefristet bei der Leihbude angestellt.

Ja, ohne Einsatzzulage und irgendwann ist auch ohne neuen Einsatz die 
Kündigung bzw. Aufhebungsvertrag im Briefkasten.

Du bekommst dann Angebote die dann wirklich am Arsch der Welt sind und 
eine miese Einsatzzulage haben.
Ablehnen heisst Arbeitsverweigerung - Kündigung.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Rick M. schrieb
> In NRW sind im Mai Landtagswahlen, im September sind Bundestagswahlen,
> Du weißt was du NICHT wählen solltest, es gib genug echter Alternativen
> (auch ohne "fD").

Ich kenn keine, brauch ich aber auch nicht. Ich schreib meine Rechnungen 
seit 8 Jahren selbst und bin zufrieden ;)

Namaste

von Lutz H. (luhe)


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Markus B. schrieb:
> dann bezahlt die Leihbude
> dein Gehalt weiter. Du bist unbefristet bei der Leihbude angestellt

Die angesammelten Überstunden auf dem Gleitzeitkonto reichen für die 
Zeit der gesetzliche Kündigungsfrist. Unbefristet heißt jederzeit 
kündbar und nicht unkündbar.

von Markus B. (markus3001)


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Rick M. schrieb:
> Markus B. schrieb:
>> Wenn der Kunde keine Arbeit mehr für dich hat, dann bezahlt die Leihbude
>> dein Gehalt weiter. Du bist unbefristet bei der Leihbude angestellt.
>
> Ja, ohne Einsatzzulage und irgendwann ist auch ohne neuen Einsatz die
> Kündigung bzw. Aufhebungsvertrag im Briefkasten.
>
> Du bekommst dann Angebote die dann wirklich am Arsch der Welt sind und
> eine miese Einsatzzulage haben.
> Ablehnen heisst Arbeitsverweigerung - Kündigung.

"Liebe Schulkinder(, liebe Eltern, ) hier seht ihr eure Zukunft. Viel 
Glück. Achtet bei den Arbeitsverträgen auf die Begriffe "bundesweit", 
die ihr unterschreiben müsst. (Besser wäre"bundesweit mit schriftlicher 
Zustimmung des Mitarbeiters".). Aber ich denke, verhandeln is nicht."

von Cyblord -. (Gast)


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Fun Fact aus dem AfD-Wahlprogramm:

"So wird im Wahlprogramm nicht nur der früher abgelehnte gesetzliche 
Mindestlohn jetzt als notwendige Sicherungsmaßnahme gelobt. Überdies 
wird beklagt, dass „prekäre Arbeit“ zunehmend 
sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse ersetze. „Dies 
wirkt sich negativ auf den Wohlstand aus“, heißt es in dem Programm. Die 
AfD fordert denn auch eine gesetzliche Obergrenze von 15 Prozent 
Beschäftigten mit Leih- und Werkverträgen."

https://www.welt.de/wirtschaft/article163968933/Was-wirklich-hinter-der-Wirtschaftspolitik-der-AfD-steckt.html

von Rick M. (rick-nrw)


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Markus B. schrieb:
> Achtet bei den Arbeitsverträgen auf die Begriffe "bundesweit",
> die ihr unterschreiben müsst. (Besser wäre"bundesweit mit schriftlicher
> Zustimmung des Mitarbeiters".). Aber ich denke, verhandeln is nicht."

Stimmt! Wobei Versuch macht kluch!
Alternative - weiter ggf. arbeitslos.


Abradolf L. schrieb:
> Die AfD fordert denn auch eine gesetzliche Obergrenze von 15 Prozent
> Beschäftigten mit Leih- und Werkverträgen."

Wo liegen wir da zurzeit?
Über oder deutlich unter 15%?

von Markus B. (markus3001)


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Abradolf L. schrieb:
> Fun Fact aus dem AfD-Wahlprogramm:
> Die AfD fordert denn auch eine gesetzliche Obergrenze von 15 Prozent
> Beschäftigten mit Leih- und Werkverträgen."
>
Ich kanns nicht mehr hören.
Fakt ist: Bei 43 Mio. Beschäftigen macht das ca. 6,5 Mio. Leiharbeiter, 
und wir haben im Moment "erst" 1 Mio. Das ist richtig sozial. Ich sehs 
kommen, Koalition mit CDU und im Koalitionsvertrag so was reinschreiben. 
Brauch ich nicht.

von Cyblord -. (Gast)


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Markus B. schrieb:
> wir haben im Moment "erst" 1 Mio.

Das gilt nur für Leiharbeitnehmer alleine, hast du denn auch Zahlen für 
Werkverträgler?

von Markus B. (markus3001)


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Abradolf L. schrieb:
> Markus B. schrieb:
>> wir haben im Moment "erst" 1 Mio.
>
> Das gilt nur für Leiharbeitnehmer alleine, hast du denn auch Zahlen für
> Werkverträgler?
Werkverträgler sind "Gegenstände"/Objekte, die man einfach zurückgeben 
kann, und die nicht offiziell angemeldet müssen. Deshalb gibt es keine 
Statistik dazu.
D.h. aber nicht, dass die Anzahl nochmal erhöht werden muss. Es gibt in 
der Wirtschaft keine "Auftragsspitzen" in der 6,5 Mio. Leihv. Bzw. 
Werkv. notwendig sind.
Bzw. Werkv. haben auch nichts mit Auftragsspitzen zu tun. Noch 
schlimmer.
So ist die AfD zu den "Deutschen". Toll.

von Rick M. (rick-nrw)


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Markus B. schrieb:
> Werkverträgler sind "Gegenstände"/Objekte, die man einfach zurückgeben
> kann, und die nicht offiziell angemeldet müssen. Deshalb gibt es keine
> Statistik dazu.

Wenn ein Bauunternehmer ein Haus hochzieht, nimmt er dafür Unternehmen, 
das das ganze Basis Werkvertrag hochziehen.

Betonbauer, Elektriker, Wasserinstallateure, ....

Ist dagegen etwas auszusetzen?

Werkvertragler die in Unternehmen die Arbeit machen, die sonst auch 
Festangestellte machen, ist eine andere Sache.

Markus B. schrieb:
> D.h. aber nicht, dass die Anzahl nochmal erhöht werden muss. Es gibt in
> der Wirtschaft keine "Auftragsspitzen" in der 6,5 Mio. Leihv. Bzw.
> Werkv. notwendig sind.
> Bzw. Werkv. haben auch nichts mit Auftragsspitzen zu tun. Noch
> schlimmer.
> So ist die AfD zu den "Deutschen". Toll.

Hört sich doch ZUERST toll an!

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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das Zauberwort heisst Backschisch

Jeder ist käuflich.

von Lutz H. (luhe)


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Rick M. schrieb:
> Ist dagegen etwas auszusetzen?


Die Folge ist:
BER  :-)

von Rick M. (rick-nrw)


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Lutz H. schrieb:
> Rick M. schrieb:
>> Ist dagegen etwas auszusetzen?
>
> Die Folge ist:
> BER  :-)

Obwohl, die normalen Werkverträgler können für den Schxxß nichts.

von Lars R. (lrs)


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Markus B. schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> Fun Fact aus dem AfD-Wahlprogramm:
>> Die AfD fordert denn auch eine gesetzliche Obergrenze von 15 Prozent
>> Beschäftigten mit Leih- und Werkverträgen."
>>
> Fakt ist: Bei 43 Mio. Beschäftigen macht das ca. 6,5 Mio. Leiharbeiter,
> und wir haben im Moment "erst" 1 Mio. Das ist richtig sozial.

Möglicherweise war pro Unternehmen gemeint? Es ist doch klar, dass die 
Friseuse keine Leiharbeiter hat oder braucht und die Gaststätte usw auch 
nicht!

> Ich sehs
> kommen, Koalition mit CDU und im Koalitionsvertrag so was reinschreiben.
> Brauch ich nicht.

Verschärfte Leiharbeiter-Konditionen dürften dazu führen, dass die 
Stammbelegschaften schneller abgebaut und vermehrt Leute dort 
eingestellt werden, wo man noch der Herr im eigenen Hause ist. Deshalb 
sind die Gewerkschaften auch gegen all zu scharfe 
Leiharbeiter-Konditionen.

von Rene K. (xdraconix)


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--- hier stand kompletter Unsinn! --- Hab falsch gelesen! :-)

: Bearbeitet durch User
von Rick M. (rick-nrw)


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Lars R. schrieb:
> Verschärfte Leiharbeiter-Konditionen dürften dazu führen, dass die
> Stammbelegschaften schneller abgebaut und vermehrt Leute dort
> eingestellt werden, wo man noch der Herr im eigenen Hause ist.

Also, wenn man leichter Leiharbeiter einstellen kann und diese auch ohne 
Probleme länger halten darf, ist die Stammbelegschaft nicht gefährdet?

von Lars R. (lrs)


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Rick M. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Verschärfte Leiharbeiter-Konditionen dürften dazu führen, dass die
>> Stammbelegschaften schneller abgebaut und vermehrt Leute dort
>> eingestellt werden, wo man noch der Herr im eigenen Hause ist.
>
> Also, wenn man leichter Leiharbeiter einstellen kann und diese auch ohne
> Probleme länger halten darf, ist die Stammbelegschaft nicht gefährdet?

"Gefährdet" ist "ungünstig" formuliert.

Angenommen, Leiharbeit wird wieder abgeschafft. Ist Deine Annahme, die 
Konzerne nehmen dann alle Leiharbeiter zu den damals ausgehandelten, 
mittlerweile utopischen Bedingungen in der Stammbelegschaft auf?

Die kontinuierlichen Gehaltssteigerungen und Bonuszahlungen werden doch 
überhaupt erst dadurch ermöglichst, dass es genügend Leiharbeiter gibt.

von Lutz H. (luhe)


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Rick M. schrieb:
> Obwohl, die normalen Werkverträgler können für den Schxxß nichts.

Es fängt bei der EU an, die durch Regeln einen solchen Bau unmöglich 
macht.

Viele Köche verderben den Brei. Durch den Konkurrenzkampf der einzelnen 
Firmen und Beschäftigten auf der Baustelle kann es nichts werden.

: Bearbeitet durch User
von Rick M. (rick-nrw)


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Lars R. schrieb:
> Angenommen, Leiharbeit wird wieder abgeschafft. Ist Deine Annahme, die
> Konzerne nehmen dann alle Leiharbeiter zu den damals ausgehandelten,
> mittlerweile utopischen Bedingungen in der Stammbelegschaft auf?

Nö!
Was würde passieren, wenn man Leiharbeiter wie man will, einstellen, 
behalten könnte unter der Voraussetzung, das die Externen 10% mehr als 
die Festangestellten bekommen müssten?

Lars R. schrieb:
> Die kontinuierlichen Gehaltssteigerungen und Bonuszahlungen werden doch
> überhaupt erst dadurch ermöglichst, dass es genügend Leiharbeiter gibt.

Nur die sind der Abfall, die davon nicht profitieren.

von Lars R. (lrs)


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Rick M. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Angenommen, Leiharbeit wird wieder abgeschafft. Ist Deine Annahme, die
>> Konzerne nehmen dann alle Leiharbeiter zu den damals ausgehandelten,
>> mittlerweile utopischen Bedingungen in der Stammbelegschaft auf?
>
> Nö!
> Was würde passieren, wenn man Leiharbeiter wie man will, einstellen,
> behalten könnte unter der Voraussetzung, das die Externen 10% mehr als
> die Festangestellten bekommen müssten?
>
> Lars R. schrieb:
>> Die kontinuierlichen Gehaltssteigerungen und Bonuszahlungen werden doch
>> überhaupt erst dadurch ermöglichst, dass es genügend Leiharbeiter gibt.
>
> Nur die sind der Abfall, die davon nicht profitieren.

Deine Grundannahme zur deutschen Leiharbeit ist irgendwie noch falsch. 
Von Deiner obigen gedanklichen Voraussetzung kann man sich nach x Jahren 
auch mal lösen.
Das Ziel der Deutschen Leiharbeit ist, dass die eine Gruppe mehr Gehalt 
und Gehaltsfortzahlung bei Flaute hat als die andere Gruppe. Dies ist 
mittlerweile die Existenzberechtigung der Gewerkschaften.

Für echte Zeitarbeit bräuchte es noch nicht mal Zeitarbeitsfirmen.

Die Konzerne hätten am wenigsten ein Problem damit, equal-pay zu zahlen 
oder sogar mehr an diejenigen mit weniger Kündigungsschutz.
Warum sollten sie auch ein Problem damit haben? Diskriminierung oder 
Ungleichbehandlung bringt keinen Marktvorteil.
Vermutlich wäre ihnen beides (equal-pay und Geld gegen Kündigungsschutz) 
sogar lieber.

: Bearbeitet durch User
von Lutz H. (luhe)


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Lars R. schrieb:
> Diskriminierung oder
> Ungleichbehandlung bringt keinen Marktvorteil.

Ich denke die Unternehmen sollen beseitigt werden, deshalb machen 
Diskriminierung und Ungleichbehandlung einen Sinn.

von Markus B. (markus3001)


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Lars R. schrieb:
> Rick M. schrieb:
>> Nö!
>> Was würde passieren, wenn man Leiharbeiter wie man will, einstellen,
>> behalten könnte unter der Voraussetzung, das die Externen 10% mehr als
>> die Festangestellten bekommen müssten?
Diese Entwicklung sieht man in Frankreich. Dort ist Leiharbeit nicht 
profitabel.Die Zeitarbeitsfirmen haben dann eine geringere Marge.

>>
>> Lars R. schrieb:
> Deine Grundannahme zur deutschen Leiharbeit ist irgendwie noch falsch.
> Das Ziel der Deutschen Leiharbeit ist, dass die eine Gruppe mehr Gehalt
> und Gehaltsfortzahlung bei Flaute hat als die andere Gruppe. Dies ist
> mittlerweile die Existenzberechtigung der Gewerkschaften.
Nee. Deshalb werden diese Gesetze nicht gemacht.
Das Ziel ist Unternehmen zu unterstützen. Aber Unternehmen nutzen es so 
weit aus, dass daraus für viele Menschen prekäre Arbeit entstanden ist.

>
> Für echte Zeitarbeit bräuchte es noch nicht mal Zeitarbeitsfirmen.
Sondern? Scheinselbstständige?
>
> Die Konzerne hätten am wenigsten ein Problem damit, equal-pay zu zahlen
> oder sogar mehr an diejenigen mit weniger Kündigungsschutz.
Tut mir leid. Aber lese bitte unsere Diskussion davor. Konzerne kaufen 
Leiharbeiter teuer ein. Equal pay zahlt die Zeitarbeitsfirma, d.h. ihre 
Gewinnmarge wird niedriger.

> Warum sollten sie auch ein Problem damit haben?
Weil Sie jährlich Gewinne machen müssen, sonst laufen ihnen die 
Aktionäre davon.

 Diskriminierung oder
> Ungleichbehandlung bringt keinen Marktvorteil.
Es geht um den Gewinn. Diskriminierung und Ungleichbehandlung sind eher 
subjektive Eindrücke und ungewollte Nebenprodukte dieser Handlungen.

> Vermutlich wäre ihnen beides (equal-pay und Geld gegen Kündigungsschutz)
> sogar lieber.
Sie machen es aber nicht freiwillig.

von Markus B. (markus3001)


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Lutz H. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Diskriminierung oder
>> Ungleichbehandlung bringt keinen Marktvorteil.
>
> Ich denke die Unternehmen sollen beseitigt werden, deshalb machen
> Diskriminierung und Ungleichbehandlung einen Sinn.

?
Wir haben eine soziale Marktwirtschaft. Unternehmen beseitigen? 
Leute....kommt schon.
Leiharbeit ist EIN Wirtschaftsinstrument. Aber es wird zu stark 
ausgeübt.

von Lars R. (lrs)


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Markus B. schrieb:
> Lars R. schrieb:

>>> Lars R. schrieb:
>> Deine Grundannahme zur deutschen Leiharbeit ist irgendwie noch falsch.
>> Das Ziel der Deutschen Leiharbeit ist, dass die eine Gruppe mehr Gehalt
>> und Gehaltsfortzahlung bei Flaute hat als die andere Gruppe. Dies ist
>> mittlerweile die Existenzberechtigung der Gewerkschaften.
> Nee.

Doch.

> Deshalb werden diese Gesetze nicht gemacht.
> Das Ziel ist Unternehmen zu unterstützen. Aber Unternehmen nutzen es so
> weit aus, dass daraus für viele Menschen prekäre Arbeit entstanden ist.
> [...]
> Diskriminierung und Ungleichbehandlung sind eher
> subjektive Eindrücke und ungewollte Nebenprodukte dieser Handlungen.

Und warum maximieren dann SPD und Gewerkschaften ausgerechnet derartige 
Instrumente der Ungleichbehandlung?

>> Für echte Zeitarbeit bräuchte es noch nicht mal Zeitarbeitsfirmen.
> Sondern? Scheinselbstständige?

Probezeit = Leihzeit
Probegeldgehalt = Leihgehalt

[Edit: Als Kompensation bei Kündigung innerhalb der Probezeit nach 6 
Monaten 2 Monate Fortzahlung oder ähnliches; mit wenig Nachdenken kommen 
man sicher auf bessere Lösungen als die seit Jahren praktizierte 
deutsche Variante]

Davon abgesehen, bei einer "echten Leiharbeit" zwecks einem "echten" 
Abfedern von Auftragsspitzen wäre die Übernahme nach einer einheitlich 
gestalteten und nunmehr auf bis 48Monate verlängerten Leihzeit 
keinesfalls ein Normalfall.


>> Die Konzerne hätten am wenigsten ein Problem damit, equal-pay zu zahlen
>> oder sogar mehr an diejenigen mit weniger Kündigungsschutz.
> Tut mir leid. Aber lese bitte unsere Diskussion davor.

Grob überflogen. Verweise mich gern auf einen konkreten Beitrag.

> Diese Entwicklung sieht man in Frankreich. Dort ist Leiharbeit nicht
> profitabel.Die Zeitarbeitsfirmen haben dann eine geringere Marge.
> [...]
> Konzerne kaufen
> Leiharbeiter teuer ein. Equal pay zahlt die Zeitarbeitsfirma, d.h. ihre
> Gewinnmarge wird niedriger.
>
>> Warum sollten sie auch ein Problem damit haben?
> Weil Sie jährlich Gewinne machen müssen, sonst laufen ihnen die
> Aktionäre davon.
> [...]
> Es geht um den Gewinn.

Entweder der Leiharbeiter ist für den Konzern ein Vorteil gegenüber der 
sofortigen Einstellung zu tariflichen Bedingungen oder er ist es nicht.

Schreib bitte nicht unter mein Argument1, dass Leiharbeiter für die 
Konzerne teuer sind und gleichzeitig unter mein Argument2, dass Konzerne 
Leiharbeit bevorzugen um damit ihre Gewinne zu maximieren.

>> Vermutlich wäre ihnen beides (equal-pay und Geld gegen Kündigungsschutz)
>> sogar lieber.
> Sie machen es aber nicht freiwillig.

Derartige Verträge zu Angestelltenverhältnissen (Geld gegen 
Kündigungsschutz) halten im heutigen Deutschland einer rechtlichen 
Prüfung gar nicht Stand. Ebenso ist Scheinselbständigkeit nicht 
gestattet.

: Bearbeitet durch User
von Lars R. (lrs)


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Ich bleibe bei meiner ursprünglichen Aussage:

Ohne Leiharbeiter, die man abhängig von der Wirtschaftslage oder nach 
Ende eines Projektes oder bei "ungeeigneten Fähigkeiten" einfach wieder 
abgibt, wären für die Stammbelegschaft derartige Tarifabschlüsse oder 
Bonuszahlungen, wie wir sie in den letzten Jahren gesehen haben, gar 
nicht möglich.

Ergo: Der Leiharbeiter hat einen Vorteil für das Unternehmen im 
Vergleich zur sofortigen Anstellung zu tariflichen Konditionen (sonst 
würde der Konzern keine Leiharbeit nutzen) und von diesem Vorteil 
profitieren unmittelbar die tariflich Angestellten.

Je weniger kostensparende Leiharbeit es gibt und je mehr 
Stammbelegschaft in der Folge anwächst, desto weniger großzügig können 
die tariflichen Abschlüsse und Bonuszahlungen ausfallen, das ist doch 
ganz klar.

Ab einem gewissen Punkt kann man vielleicht die aktuelle Stärke der 
Stammbelegschaft zu den ausgehandelten Tarifbedingungen gar nicht mehr 
halten und muss sie sozial-verträglich reduzieren.

An all dem können die Gewerkschaften kein Interesse haben.

Es ist doch gerade ein ganz offen kommunizierter "Vorteil" der 
Leiharbeit: Damit diejenigen, die einmal im ausgehandelten Tarifvertrag 
drin sind, besser vor Einschränkungen geschützt sind, kann man sich der 
Leiharbeiter außerhalb des Tarifvertrages entledigen.

Edit:

Ganz wichtig:

Wie viele von den wirklichen Leistungsträgern im Konzern wollen dann 
überhaupt noch nach dem ausgehandelten Tarif angestellt werden, wenn es 
als Leiharbeiter wesentlich mehr Gehalt gibt?
Wo bleibt dann am Ende noch die Gewerkschaft mit all ihren 
Institutionen?

: Bearbeitet durch User
von Rick M. (rick-nrw)


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Markus B. schrieb:
> Leiharbeit ist EIN Wirtschaftsinstrument. Aber es wird zu stark
> ausgeübt.

Stimmt!
Nur was dagegen machen?
Ein Gesetz was zb: Equal-Pay (was das auch immer ist)  ab 1. Tag 
vorschreibt würde helfen.
Die 18 Monats-Frist- danach Übernahme (sofern der Leiharbeiter das 
will).

Der Zug ist abgefahren

: Bearbeitet durch User
von Lutz H. (luhe)


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Rick M. schrieb:
> ist EIN Wirtschaftsinstrument

Abgaswerte sind ein Wirtschaftsinstrument, um die Autoindustrie zu 
zerstören. Die Leiharbeit ist ein Wirtschaftsinstrument, um die 
Zusammenarbeit der Menschen in den Fabriken zu zerstören.

Einfach Mosulisation.

von Rick M. (rick-nrw)


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Lutz H. schrieb:
> Abgaswerte sind ein Wirtschaftsinstrument, um die Autoindustrie zu
> zerstören

bzw. die Gesundheit und kann die Entwicklung von Elektrofahrzeugen 
fördern.

Die Leiharbeit kann Auftragsspitzen abfangen, aber auch ganze 
Abteilungen auflösen.

Lars R. schrieb:
> Je weniger kostensparende Leiharbeit es gibt und je mehr
> Stammbelegschaft in der Folge anwächst, desto weniger großzügig können
> die tariflichen Abschlüsse und Bonuszahlungen ausfallen, das ist doch
> ganz klar.

Je mehr Zeitarbeiter es gibt, desto großzügiger können die Abschlüsse 
für den verbliebenen Rest ausfallen, weil man die Kostenstelle Externe 
bei Bedarf kurzfristig loswerden kann. Bei den Internen ist das nicht 
ganz so einfach möglich.
Bonuszahlungen bekommen nur die Internen.

von Lutz H. (luhe)


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Rick M. schrieb:
> bzw. die Gesundheit und kann die Entwicklung von Elektrofahrzeugen
> fördern.

Solange die Elektofahrzeuge nur entwickelt werden, gehen kaum 
Gesundheitsgefahren davon aus. Auch der wirtschaftliche Schaden hält 
sich in Grenzen. Der Einsatz dient dann der Mosulisation z.B. durch die 
hohen Investitionskosten in die Infrastruktur und Steueroptimierung.

von Markus B. (markus3001)


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Lars R. schrieb:
> Markus B. schrieb:
>> Lars R. schrieb:
>
>>>> Lars R. schrieb:
>>> Deine Grundannahme zur deutschen Leiharbeit ist irgendwie noch falsch.
>>> Das Ziel der Deutschen Leiharbeit ist, dass die eine Gruppe mehr Gehalt
>>> und Gehaltsfortzahlung bei Flaute hat als die andere Gruppe.
>> Nee.
>
> Doch.
Das Ziel eines Gesetzes ist Spaltung einer Gesellschaft? Nee. Es ist 
eine Auswirkung, weil es ausgeartet ist.
Man würde dem Bundestag so etwas unterstellen?

> Und warum maximieren dann SPD und Gewerkschaften ausgerechnet derartige
> Instrumente der Ungleichbehandlung?
Das ist ja das Schizophrene. Wenn die Öffnungsklausel im Gesetz nicht 
steht, würden Arbeitgeberverbände dagegen klagen.
>
>>> Für echte Zeitarbeit bräuchte es noch nicht mal Zeitarbeitsfirmen.
>> Sondern? Scheinselbstständige?
>
> Probezeit = Leihzeit
> Probegeldgehalt = Leihgehalt
>
> [Edit: Als Kompensation bei Kündigung innerhalb der Probezeit nach 6
> Monaten 2 Monate Fortzahlung oder ähnliches; mit wenig Nachdenken kommen
> man sicher auf bessere Lösungen als die seit Jahren praktizierte
> deutsche Variante]
Ok. Gute Idee.
>
> Davon abgesehen, bei einer "echten Leiharbeit" zwecks einem "echten"
> Abfedern von Auftragsspitzen wäre die Übernahme nach einer *einheitlich*
> gestalteten und nunmehr auf bis 48Monate verlängerten Leihzeit
> keinesfalls ein Normalfall.
Ja. 48 Monate sind zuviel.

>
> Entweder der Leiharbeiter ist für den Konzern ein Vorteil gegenüber der
> sofortigen Einstellung zu tariflichen Bedingungen oder er ist es nicht.
Es ist ein Vorteil. "Alte Säcke" nicht bis zur Rente durchfüttern.
>
> Schreib bitte nicht unter mein Argument1, dass Leiharbeiter für die
> Konzerne teuer sind und gleichzeitig unter mein Argument2, dass Konzerne
> Leiharbeit bevorzugen um damit ihre Gewinne zu maximieren.
Für Konzerne sind Leiharbeiter billig, für Zeitarbeitsfirmen zu teuer, 
weil die Gewinnmarge nicht hoch genug ist, deshalb Dumping 
Tarifverträge.
>
>>> Vermutlich wäre ihnen beides (equal-pay und Geld gegen Kündigungsschutz)
>>> sogar lieber.
>> Sie machen es aber nicht freiwillig.
>
> Derartige Verträge zu Angestelltenverhältnissen (Geld gegen
> Kündigungsschutz) halten im heutigen Deutschland einer rechtlichen
> Prüfung gar nicht Stand. Ebenso ist Scheinselbständigkeit nicht
> gestattet.
Dann sollte ein Leiharbeiter vor Gericht klagen.

von Markus B. (markus3001)


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Lars R. schrieb:
> Ich bleibe bei meiner ursprünglichen Aussage:
>
> Ohne Leiharbeiter, die man abhängig von der Wirtschaftslage oder nach
> Ende eines Projektes oder bei "ungeeigneten Fähigkeiten" einfach wieder
> abgibt, wären für die Stammbelegschaft derartige Tarifabschlüsse oder
> Bonuszahlungen, wie wir sie in den letzten Jahren gesehen haben, gar
> nicht möglich.
>
Mag sein. Jedoch sind 80-100% Leiharbeit in einem Konzern der Ruin einer 
Firma. Wirtschaftliches Risiko.
>
> Ab einem gewissen Punkt kann man vielleicht die aktuelle Stärke der
> Stammbelegschaft zu den ausgehandelten Tarifbedingungen gar nicht mehr
> halten und muss sie sozial-verträglich reduzieren.
Bestandsverträge lassen sich wohl nicht nachträglich unter sozialen 
Aspekt reduzieren.
>
> An all dem können die Gewerkschaften kein Interesse haben.
Sie haben keine Einsicht und halten am Alten fest. Pure Angst.

>
>
> Edit:
>
> Ganz wichtig:
>
> Wie viele von den wirklichen Leistungsträgern im Konzern wollen dann
> überhaupt noch nach dem ausgehandelten Tarif angestellt werden, wenn es
> als Leiharbeiter wesentlich mehr Gehalt gibt?
Das wird spannend. Gilt aber nur für einen kleinen Teil der 
Leiharbeiter.

> Wo bleibt dann am Ende noch die Gewerkschaft mit all ihren
> Institutionen?
Das wird spannend.

von Markus B. (markus3001)


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Rick M. schrieb:
> Markus B. schrieb:
>> Leiharbeit ist EIN Wirtschaftsinstrument. Aber es wird zu stark
>> ausgeübt.
>
> Stimmt!
> Nur was dagegen machen?
> Ein Gesetz was zb: Equal-Pay (was das auch immer ist)  ab 1. Tag
> vorschreibt würde helfen.
> Die 18 Monats-Frist- danach Übernahme (sofern der Leiharbeiter das
> will).
>
> Der Zug ist abgefahren

Korrekt. Das Wirtschaftsinstrument ist ausgeartet. Eine gute Idee aus 
den 1970er ist jetzt "kaputt".

von Markus B. (markus3001)


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Rick M. schrieb:
>
> Je mehr Zeitarbeiter es gibt, desto großzügiger können die Abschlüsse
> für den verbliebenen Rest ausfallen, weil man die Kostenstelle Externe
> bei Bedarf kurzfristig loswerden kann. Bei den Internen ist das nicht
> ganz so einfach möglich.
> Bonuszahlungen bekommen nur die Internen.

Wie gesagt 80-100% Leiharbeit in einem Konzern sind ein hohes 
wirtschaftliches Risiko.
Hier wird es wohl eine Findungsphase für Unternehmen geben. "Wir" die 
Versuchskaninchen. Eine neue Ära, die eher dem 19. Jh.  ähnelt. Damals 
Tagelöhner.

von Lars R. (lrs)


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Markus B. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Ich bleibe bei meiner ursprünglichen Aussage:
>>
>> Ohne Leiharbeiter, die man abhängig von der Wirtschaftslage oder nach
>> Ende eines Projektes oder bei "ungeeigneten Fähigkeiten" einfach wieder
>> abgibt, wären für die Stammbelegschaft derartige Tarifabschlüsse oder
>> Bonuszahlungen, wie wir sie in den letzten Jahren gesehen haben, gar
>> nicht möglich.
>>
> Mag sein. Jedoch sind 80-100% Leiharbeit in einem Konzern der Ruin einer
> Firma. Wirtschaftliches Risiko.

Deshalb werden neue Mitarbeiter in neuen Tochterfirmen angestellt.

>> Wie viele von den wirklichen Leistungsträgern im Konzern wollen dann
>> überhaupt noch nach dem ausgehandelten Tarif angestellt werden, wenn es
>> als Leiharbeiter wesentlich mehr Gehalt gibt?
> Das wird spannend. Gilt aber nur für einen kleinen Teil der
> Leiharbeiter.
>
>> Wo bleibt dann am Ende noch die Gewerkschaft mit all ihren
>> Institutionen?
> Das wird spannend.

Das Spannende daran sehe ich noch nicht. Die Gewerkschaften usw. 
versuchen eben auf Kosten der Leiharbeiter am Leben zu bleiben. Das kann 
gut noch mind. 10...20 Jahre so weiter gehen. Wer sollte sich ihnen in 
den Weg stellen und politischen Suizid riskieren?


>> Derartige Verträge zu Angestelltenverhältnissen (Geld gegen
>> Kündigungsschutz) halten im heutigen Deutschland einer rechtlichen
>> Prüfung gar nicht Stand. Ebenso ist Scheinselbständigkeit nicht
>> gestattet.
> Dann sollte ein Leiharbeiter vor Gericht klagen.

Der Leiharbeiter ist normal angestellt wie jeder andere auch. Er ist als 
Leiharbeiter in keiner besonderen Position, um gegen den gesetzlichen 
oder auch nur tariflichen Kündigungsschutz vorzugehen. Es würde 
scheitern wie bei jedem anderen auch.
Eine sinnvolle Vorgehensweise wäre eventuell, den Kündigungsschutz zu 
modifizieren, anstatt Instrumente zu dessen Umgehung einzuführen und 
auszubauen, an dem dann auch noch andere (u.a. Gewerkschaften) 
profitieren.

Nun stelle man sich auf die Straße und fordere einen flexibleren 
Kündigungsschutz. Zwecklos. Man bekäme nicht einmal von jenen 
Arbeitnehmern Zustimmung, die davon profitierten. So lang genug 
mitspielen wollen mit der Aussicht auf den Gewinn, nämlich einer 
Übernahme zu dem tollen Haustarif, solang bleibt das Leiharbeitersystem 
so.

: Bearbeitet durch User
von Markus B. (markus3001)


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Eine schöne Diskussion!

Hier die Zusammenfassung:
- Es traut sich kein Leiharbeiter vor Gericht zu klagen, weil 
wahrscheinlich zwecklos.
- Tochterfirmen als Risikopuffer.
- Für Leiharbeiter ist Leiharbeit ein schlechtes Wirtschaftsinstrument.
- Manche Leiharbeiter verdienen mehr als Stammmitarbeiter.
- Alt-Gewerkschaften unterstützen Leiharbeiter nicht. Sie werden in 
Zukunft bedeutungslos.
- 48 Monate Leiharbeit sind zu viel. Keine Hoffnung auf Übernahme, daher 
leere Versprechen.
- Probezeit = Leiharbeit, dito Gehalt. Wenn Kündigung nach 6 Monaten, 
dann 2 Monate Lohnfortzahlung.
- Equal pay ab 1. Tag.
- max. 18 Monate Leiharbeit.
- billige Leiharbeiter finanzieren Gehälter der Stammmitarbeiter.
- AfD Vorschlag "max. 15% Leiharbeit der Gesamtbeschäftigten" absurd, 
weil zu viel.
- Rechtsschutzversicherung beantragen.
- Leiharbeit gleich Zwangsarbeit.
- Auftragsspitzen bezüglich 48 Monate Leiharbeit = schwachsinniges 
Argument.
- Weiter bewerben, um aus der Leiharbeit raus zukommen.
- Begriff "bundesweit" im Arbeitsvertrag/Tarifvertrag als Mittel zur 
Kündigung.
- es gibt nur Dumping Leiharbeits-Tarifverträge.
- IGZ - Tarif: Welche Gewerkschaft ist zuständig?
- Bundesverband für Leiharbeiter e.V. (Gewerkschaft) gründen. Niemand 
traut sich.
- Leiharbeiter können nicht streiken, daher im Moment schwache Klientel.
- SPD-Gewerkschaft Strategie. Abgesprochen.

Danke.Tschüss.

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Markus B. schrieb:
> Es traut sich kein Leiharbeiter vor Gericht zu klagen, weil
> wahrscheinlich zwecklos.

weil sofort entlassen.
Das ist doch der Hauptgrund bei alldem.

So erzieht man den Angst-Deutschen noch mehr zu Duckmäusern.

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