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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Gartentürchen mit ein wenig Elektro.


Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Das Problem: Ein Grundstück mit 3 Zugangsmöglichkeiten.

Tor 1 und 2 sind elektrische Schiebetore. Eine Entriegelung
bei Stromausfall ist nur von Innen möglich.

Das dritte Tor ( Fußgängertor ca. 1 m breit) ist ein normales
Drehtor ohne Antrieb.

Es wird mit Fahrrädern und Kinderwagen genutzt. Aus
Sicherheitsgründen sollte es möglichst kurz offenstehen.

Da es mit 2 qm Blech verkleidet ist, ist Wind ein Thema.

Nun meine Idee:

Das Tor bekommt einen normalen hydraulischen Bodentürschließer.
Da es sehr bescheiden ist, da ein Fahrrad durchzuschieben, muss
es gezielt gehalten werden.

Ein Haltemagnet muss her.
https://www.dictator.de/produktuebersicht/brandsch...

Woher weiß der Magnet, daß das Tor offen ist?
Ein Reedschater sollte das lösen.

Nun noch einen Taster außen, um das Tor wieder zu schließen.
Und als Möglichkeit eine Zeitschaltuhr, die nach x Minuten den Magnet
loslässt.( Falls einer vergisst den Taster zu drücken).


Die Öffnung von Außen geht mit Chip (elektrisch), oder bei Stromausfall
mit profanem Schlüssel.

Mir fällt nichts besseres ein.
Grüße Bernd

Autor: Martin Kreiner (maart)
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Bernd F. schrieb:
> Woher weiß der Magnet, daß das Tor offen ist?
> Ein Reedschater sollte das lösen.

Wofür das? Zum Stromsparen, damit der Magnet nicht die ganze Zeit 
bestromt wird?

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Bernd F. schrieb:
> Das Tor bekommt einen normalen hydraulischen Bodentürschließer.

Die in deinem anderen Thread vorgeschlagenen Schließer mit 
Schließverzögerung tun es nicht?

Als allgemeiner Hinweis: Schließer etc. mit besonderen Eigenschaften, 
wie leichtem Öffnen und verzögertem Schließen findet man häufig unter 
dem Stichwort Barrierefreiheit.


> Die Öffnung von Außen geht mit Chip (elektrisch), oder bei Stromausfall
> mit profanem Schlüssel.

Bei Stromausfall hält der Magnet dann nicht. Wenn das sowieso akzeptabel 
ist, dann frage ich mich, warum nicht ein normaler Antrieb für Drehtore 
eingebaut wird? Wenn Strom da ist ist das wesentlich bequemer. Wenn 
keiner da ist ist es nicht schlechter als mit dem dann nicht 
funktionierenden Haftmagneten.

Autor: Stefan M. (derwisch)
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Es gibt runde E-Magnete ( Topfmagnete ) speziell als Türhalter, bei 
denen bereits ein Reedkontakt integriert ist.
Es gehört eine genau passende runde Gegenplatte dazu, die aus besonders 
magnetischem Metall besteht.
Der Reedkontakt schliesst bei anliegender Gegenplatte durch die Änderung 
des magnetischen Flusses in diesem Zustand.
Der Magnet ( den ich kenne ) kann -gefühlt- zum Auto abschleppen benutzt 
werden und zieht dabei nur 70mA bei 24V (!).
Ist für Dauerbestromung ausgelegt und wird bei 20°C Umgebungstemperatur 
gerademal Handwarm.

: Bearbeitet durch User
Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Haltemagnete sind eher was für gehaltene Brandabschnittstüren.
Hannes Jaeger kam schon mit einer sachdienlicheren Idee auf.

Dennoch: Kinderwagenschieber stehen hinter dem Kinderwagen. Nach innen 
öffnende Türen sind Sch....

Die Luxusversion wäre statt des Türschliessers einen Motorantrieb für 
Drehflügeltür zu wählen. Nach Chip-Autorisierung entriegelt die Pforte 
nicht nur, sondern die Pforte geht sogar auf.
Der Ständer für das Terminal sollte dann eine Kinderwagenlänge (1,5 m) 
vor der Pforte stehen.

Den Motorantriebe kann man bei Spannungsfreiheit auch manuel überwunden 
werden bei Entriegelung mit Schlüssel.

Soetwas gibt es von Geze, Dorma und den üblichen Verdächtigen...

BTW: Muss der Pfortenflügel wirklich so ein grosses Segel sein?

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Sebastian L. schrieb:
> Haltemagnete sind eher was für gehaltene Brandabschnittstüren.
> Hannes Jaeger kam schon mit einer sachdienlicheren Idee auf.
>
> Dennoch: Kinderwagenschieber stehen hinter dem Kinderwagen. Nach innen
> öffnende Türen sind Sch....
>
> Die Luxusversion wäre statt des Türschliessers einen Motorantrieb für
> Drehflügeltür zu wählen. Nach Chip-Autorisierung entriegelt die Pforte
> nicht nur, sondern die Pforte geht sogar auf.
> Der Ständer für das Terminal sollte dann eine Kinderwagenlänge (1,5 m)
> vor der Pforte stehen.
>
> Den Motorantriebe kann man bei Spannungsfreiheit auch manuel überwunden
> werden bei Entriegelung mit Schlüssel.
>
> Soetwas gibt es von Geze, Dorma und den üblichen Verdächtigen...
>
> BTW: Muss der Pfortenflügel wirklich so ein grosses Segel sein?

Es ist nun mal so, dass Gartentürchen nach innen, Richtung Grundstück
öffnen.

Drehtorantriebe werden Innen( Bandseite montiert).
Eine Entriegelung geht auch nur von dieser Seite. Mauer und Tore sind
ca. 2 Meter hoch.

Bei Stromausfall geht von Außen nichts mehr, wenn alle Zugänge An-
triebe haben.


Bodentürschließer können mit geeigneter Vergussmasse im Freien montiert
werden. Schließer für Brandschutztüren ( Die hätten die nötige
Technik gleich eingebaut) , sind dafür nicht geeignet.


Grüße Bernd

Autor: ek13 (Gast)
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Mauer und Tore sind
ca. 2 Meter hoch.

Gibt es da auch einen Sturz über dem Tor Flügel?

Autor: Jack (Gast)
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Bernd F. schrieb:
> Eine Entriegelung geht auch nur von dieser Seite.

Das habe ich schon anders an einem automatischen Tor gesehen. An der 
Außenseite gab es einen abgeschlossenen Metallkasten. Im Kasten war ein 
Hebel, über den man per Seilzug den Antrieb auf der Innenseite 
entkuppeln konnte. Danach konnte man das Tor aufschieben.

> Bei Stromausfall geht von Außen nichts mehr, wenn alle Zugänge An-
> triebe haben.

Platz für eine Art Nottür gibt es nicht? Eine kleine, hinter ein paar 
Büschen versteckte Tür mit normalem Schloss, durch die man im Notfall 
auf die Innenseite gelangt um die Antriebe zu entriegeln?

Vielleicht muss man sich auch Gedanken darum machen, was diverse 
Vorschriften, zum Beispiel der Brandschutz sagen. Ob die Tore Teil von 
Fluchtwegen sind, usw. Versicherungen (VdS ...) haben ebenfalls ihre 
eigenen Vorstellungen was als sicher gilt und wann der 
Versicherungsschutz verloren geht. Nicht zu vergessen die allgemeine 
Verkehrssicherungspflicht mit der jeder Immobilienbesitzer geschlagen 
ist.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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ek13 schrieb:
> Mauer und Tore sind
> ca. 2 Meter hoch.
>
> Gibt es da auch einen Sturz über dem Tor Flügel?

Nein, dann wäre die Mauer höher, als das Tor :-)

Grüße Bernd

Autor: eProfi (Gast)
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Steht die Mauer schon oder ist alles noch in Planung?
Man könnte über eine Schiebetür wie bei Aufzügen nachdenken, evtl. 
geteilt nach links und rechts öffnend.
So wie bei Raumschiff Enterprise. Hat mich damals schon fasziniert.
Vorteil wäre, dass man den Antrieb (lineare Zahnstange oder Spindel) in 
der Mauer geschützt einbauen kann.
Die Tür verschwindet entweder in der Mauer oder dahinter.

Autor: Martin Kreiner (maart)
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Dann brauchst du auch einen Einklemmschutz.

Autor: Carl Drexler (jcw2)
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Bernd F. schrieb:
> Bei Stromausfall geht von Außen nichts mehr, wenn alle Zugänge An-
> triebe haben.

Und für eine Notstromversorgung für dem täglichen Stromausfall in der 
Pfalz hat dieses Luxusanwesen keine Mittel?

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