ILC 555 - 12V durchschalten

Persönliche Seite #4982994
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Der ILC555 will höchstens 20mA rausgeben. Um auf 4,16A zu kommen braucht 
man eine Stromverstärkung von 208 und einen Transistor der das abkann.
Da es tausende Lösungen gibt nehme ich einfach mal eine zum Vorrechnen.

Beispiel für BC327-25(PNP) und einen TIP41(NPN).

4,3V/20mA=215Ohm -> 220 Ohm. Dann an den Ausgangskreis (5V) vom BC327 
den TIP41 anschliessen und daran die Hupe. Das geht auf jeden Fall gut 
weil Du mit ~19mA und der Verstärkung vom BC327 auf einen guten Wert 
kommst für die 4-5A.

Brauchst Du da einen Plan von?
Persönliche Seite #4983310
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Max M. schrieb:
> Ah ich habe noch eine Frage wie würde sich das Ganze ändern wenn ich die
> Hupe parallel zu 2 Abblendlichtern schalten will?

Das hängt dann wieder davon ab wie viel Leistung/Strom geschaltet werden 
soll. Es könnte wiederum der BC327 in der ersten Stufe alles mögliche 
schalten, z.B. einen größeren Transistor, einen N-Kanal-FET oder Du 
schickst die 4A aus dem TIP41 in mehrere Transistoren die noch höhere 
Ströme schalten können.

Sowas wie der BC327 (oder Fertigtreiberarrays wie ULN280X oder, oder) 
sollten immer direkt nach den Ausgängen von ICs kommen weil Du damit die 
Spannung von folgenden Stufen einstellen kannst und das teurere Bauteil 
entkoppelt hast.

Bei früheren CPUs und Mikrocontrollern war das noch viel empfindlicher 
und man konnte froh sein, wenn es 1mA sein durfte.
Gast #4983441
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Chris F. schrieb:
> Hier ist die Schaltung

Die man besser nicht bauen sollte. Der BC327 wird mit üppigem Basisstrom 
eingeschaltet und schließt praktisch die 5V kurz. Je nach 
Strombelastbarkeit der 5V steigt die Schaltung aus oder Q1 und evtl. Q2 
brennt ab. Daher anstelle Basisvorwiderstand einen Widerstand in die 
Emitterleitung des BC327 legen.
Gast #4983458
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Chris F. schrieb:
> Hier ist die Schaltung, soll aber ein TIP41 und nicht 31 sein.

Ist schon Freitag ? Was soll das, als Trollbeitrag einem Fragenden so 
eine fehlerhafte Schwacgsinnssschaltung zu präsentieren ? Weil man sich 
diemisch freut, wenn's knallt ?

Max M. schrieb:
> wie würde sich das Ganze ändern wenn ich die Hupe parallel zu 2
> Abblendlichtern schalten will?

Noch mehr Strom. 2x55W Halogen hat einen Kaltwiderstand von 0.12Ohm und 
lässt 100A fliessen. Alarmanlagen verwenden daher Relais. Man muss 
sowieso 2 Stromkreise schalten da Abblendlicht sicherheitsrelevant ist 
und beide Seiten getrennt abgesichert sind. Ein Eingriff in die 
Beleuchtungselektrik erfordert TÜV Einzelzulassung.

Man könnte 100A auch mit einem (oder besser 3) (LogicLevel) MOSFET 
schalten. Da der aber im Fehlerfall nach Überspannung gerne dauerleitend 
ist, ist sein Fehlerverhalten hier blöd.
#4983591
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Mani W. schrieb:
> Ich persönlich würde ein Relais mit einem Transistor BC 237 oder
> 547 oder ä. schalten, die Freilaufdiode an die Spule und einen
> Basisvorwiderstand von 470 R bis 1 K verwenden...

Wäre diese Idee Knall und Rauch sicher?

Wie würde ich das richtig schalten? Ich möchte also das in dem Takt von 
dem ILC555 die Hupe hupt das mit dem Abblendlicht lasse ich dann erstmal 
raus wenn dies ein TÜV Gutachten erfordert
#4983604
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Max M. schrieb:
> wie würde ich das richtig schalten?

Erst mal den ILC555, der maximal 18V aushält, vor den Widrigkeiten des 
KFZ Bordnetzes schützen: Filterschaltung gegen die KFZ Impulse
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.23
Sonst könnte ein durchgerummster 555 zu dauerhupen führen.

Dann den ILC555 einen Transistor und ein Relais schalten lassen (wurde 
das nicht schon geschrieben?)
1
             bisheriger Hupenknopf
2
                     |
3
                 /   |
4
        Masse--o/ o--+--Hupe--Sicherung-- +12V
5
                 :
6
             +--Rel--+-- +12V
7
             |       |
8
             +--|>|--+ MA2C18500ETB
9
             |
10
ILC555--1k--|< BF398 (wegen Spannungsfestigkeit)
11
             |E
12
           Masse
Und da setzt man ein Relais ein, das auch im Auto eine Hupe schalten 
kann, also nicht das kleinste billigste. Die induktive Rückspannung 
belastet es nämlich ziemlich. Immerhin nur im Alarmfall.
Gast #4984303
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Michael B. schrieb:
> BF398 (wegen Spannungsfestigkeit)
Geht's noch?

150V ist ganz nett, aber max. 100mA sind für ein Kfz-Relais arg dünn. 
Datenblatt von Hand mit Schreibmaschine getippt deutet auf ein aktuelles 
Bauelement hin.

Schalten in der Masseseite mit einem PNP ist wenig sinnvoll, etwas 
Restspannung oder Abfall im Schutz des Timers und schon geht der PNP 
nicht mehr sicher zu. Da gehört ein NPN hin.

Dem Alter angemessen könnte ich einen MJE340 empfehlen, der bestimmt 
ähnlich schlecht beschaffbar ist, aber noch mehr Spannung aushält.
Angehängte Dateien:
Gast #4984436
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Michael B. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Schalten in der Masseseite mit einem PNP ist wenig sinnvoll
> Daß es ein PNP ist, auch bei BC327, habe ich übersehen,

Also den deutlichen Hinweis an Max: Die genannten Transistoren sind 
ungeeignet, es muß ein NPN werden, z.B. ein BC337.

Und: Der Emitter gehört an Masse, das Relais an den Collector.
Gast #4985835
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Max M. schrieb:
> Kann ich die KFZ Relais auf eine Platine integrieren?
Harald W. schrieb:
> Man kann, das ist bei den hohen Strömen aber nicht unbedingt
> zu empfehlen.
Eine Kfz-Hupe ist aus Sicht der Elektronik ein ganz widerliches Teil, 
mehr Sauerei auf der Versorgungsleitung als diese kann man kaum 
veranstalten.

Ich würde ein handelsübliches Kfz-Relais mit Anschraubbefestigung 
nehmen, dieses nahe der Hupe montieren (kurzer Leitungsweg) und aus der 
Elektronik nur das Ansteuersignal liefern.

Sicherung nicht vergessen!

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