Hallo Zusammen,
da ich ein Vorstellungsgespräch kürzlich habe, möchte ich mal fragen,
wäre es angemessen, wenn ich beim VG 52000 Euro/Jahr als
Entwicklungsingenieur in München fordern?
Kurz zu mir: Masterabschluss. Einige Erfahrung aus Abschlussarbeit sowie
Praktika. Die Firma hat bundesweit ungefähr 1000 Mitarbeit.
Auf eure Meinung würde ich mich sehr freuen.
VG
Guest schrieb:> IGM Gehalt ist so 70 bis 75k für 40h für Einsteiger. Nur sagend.
Eher weniger, da es noch kein volles Weihnachtsgeld sowie LZ gibt, ggf.
steigt man noch mit einer EG weniger ein.
Abradolf L. schrieb:> Guest schrieb:>> IGM Gehalt ist so 70 bis 75k für 40h für Einsteiger. Nur sagend.>> Klaro, ... mach aus der 7 mal ne 6 dann passts vllt.
EG10 sind 4414 Eur pro Monat. 0.7 Gehälter Urlaubsgeld, 0.3
Weihnachtsgeld (könnten auch 0.25 sein für Einsteiger, macht wenig
Unterschied)
Also 4414 * (12+0.7+0.3) = 57382
Das Gilt für 35h also 57382 * 40 / 35 = 65579. Dazu 10% Zulage (normal
für Einsteiger), sinds 72137.
Ist in München durchaus drinn, zumindest das 35h Äquivalent davon.
Abradolf L. schrieb:> Guest schrieb:>> Dazu 10% Zulage (normal>> für Einsteiger)>> Wer kriegt dann als Einsteiger gleich mal 10% Zulage, wenns im Mittel> nur 14% sind?
Niemand. Außerdem gibt es die Leistungszulage erst nach der Probezeit
von 6 Monaten, und dann ganz sicher nicht gleich 10%. Für Weihnachtsgeld
muss man auch schon mindestens ein halbes Jahr im Unternehmen sein und
es beträgt dann beim ersten mal nur 25% und nicht 30%. Es steigert sich
dann jedes Jahr um 10% bis auf 55%.
Abradolf L. schrieb:> Guest schrieb:>> Dazu 10% Zulage (normal>> für Einsteiger)>> Wer kriegt dann als Einsteiger gleich mal 10% Zulage, wenns im Mittel> nur 14% sind?
Ist in München üblich.
Qwertz schrieb:> Außerdem gibt es die Leistungszulage erst nach der Probezeit> von 6 Monaten, und dann ganz sicher nicht gleich 10%.
In der Probezeit gibts freiwillige Zulage. Wir reden doch hier nicht vom
Dorf.
Qwertz schrieb:> Für Weihnachtsgeld> muss man auch schon mindestens ein halbes Jahr im Unternehmen sein und> es beträgt dann beim ersten mal nur 25% und nicht 30%.
Dann sinds halt 25, DAS macht den Unterschied nicht aus. Aber ja, wenn
du erst im November anfängst gibts nicht sofort Weihnachtsgeld. Darum
geht es ja auch garnicht.
Qwertz schrieb:> Es steigert sich> dann jedes Jahr um 10% bis auf 55%.
Das ist soweit mir bekannt unternehmensspezifisch.
Debattierbar sind die 40h, die gibts für Einsteiger nur selten (aber wer
will das schon?). Der Rest ist halt einfach so, ihr könnt ja ruhig
alternative Fakten bringen.
Da in jedem dieser Threads das "IGM-zahlt-aber...!"-Totschlagargument
kommt, würde mich einfach mal folgendes interessieren:
Welcher prozentuale Anteil der Ingenieursberufseinsteiger steigt in
einem IGM-Unternehmen ein?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das viele sind. In den
Gehaltsthreads hatten die meisten IGMler ein oder zwei AT-Stationen
(beim Dienstleister z.B.) davor. Direkt in IGM kam kaum einer. Auch von
meinen Kommilitonen ist es nur ein kleiner Teil, der direkt in einem
IGM-Betrieb einstieg.
Meine Unterstellung hier ist: Da ein Großteil der Absolventen eh nicht
mit IGM-Tarif einsteigt, ist der Verweis auf die üblichen IGM-Gehälter
eher theoretischer Natur. Wenn jemand fragt, was denn ein realistisches
Gehalt ist für einen Berufseinsteiger ist, dann bringts ihm nix, wenn da
wer mit den IGM-65k um die Ecke springt, die aber nur ein Bruchteil
aller Absolventen zum Einstieg kriegen wird. Ist dieses Gehalt möglich?
Klar ja. Ist dieses Gehalt wahrscheinlich? Klar nein.
Guest schrieb:> Debattierbar sind die 40h, die gibts für Einsteiger nur selten (aber wer> will das schon?). Der Rest ist halt einfach so, ihr könnt ja ruhig> alternative Fakten bringen.
Ich hatte vor kurzem eine Zusage für IGM mit Standort München. EG war
EG11 und die Rechnung lag am Ende bei ca. 70k/pro Jahr (mit den ganzen
Schönrechnungen von Betriebsrente, Aktienbeteiligung etc.) mit 0 Jahren
Betriebszugehörigkeit.
Als frischer Absolvent wirds sicherlich EG10 werden, und da lag die
Rechnung unter gleichen Anfangsbedingungen bei ca. 60k pro Jahr.
Lu R. schrieb:> Da ein Großteil der Absolventen eh nicht> mit IGM-Tarif einsteigt, ist der Verweis auf die üblichen IGM-Gehälter> eher theoretischer Natur
Meine Sicht der Dinge ist eben, dass die Löhne i.A. viel zu niedrig
sind. Die IGMler habens recht gut, aber für nen Ing in München 50kEur im
Jahr?
Daher finde ich sollten gerade die Absolventen einfach mehr fordern. Und
deswegen ist es wichtig, dass man ihnen auch zeigt was Firmen, denen es
finanziell trotzdem gut geht bereit sind zu zahlen.
Wir wollen doch nicht zum billiglohn-Land werden. Gerade in Städten wie
München, wo die Lebenshaltungskosten explodieren. In USA scheint es ja
auch oft kein Problem zu sein Einsteigern 125kUSD zu zahlen. Das sind
immerhin die exakt selben Firmen, die hier dann geizen.
Alexander schrieb:> Als frischer Absolvent wirds sicherlich EG10 werden, und da lag die> Rechnung unter gleichen Anfangsbedingungen bei ca. 60k pro Jahr.
Für 40h oder 35? Du hast zwar meinen Satz dazu zitiert, aber nicht
kommentiert.
Alexander schrieb:> Als frischer Absolvent wirds sicherlich EG10 werden, und da lag die> Rechnung unter gleichen Anfangsbedingungen bei ca. 60k pro Jahr.
was man bei den Mieten in München wohl braucht und sich somit
realistisch anhört.
Wer will als Master schon geringer einsteigen?
Guest schrieb:> Alexander schrieb:>> Als frischer Absolvent wirds sicherlich EG10 werden, und da lag die>> Rechnung unter gleichen Anfangsbedingungen bei ca. 60k pro Jahr.>> Für 40h oder 35? Du hast zwar meinen Satz dazu zitiert, aber nicht> kommentiert.
Entschuldige bitte, meine Angaben waren auf 35h die Woche bezogen.
Gruß,
auch in der Probezeit würde ich mich nie wieder runterhandeln lassen,
wenns nicht gefällt ist man eh draussen und wenns gefällt ist
Nachverhandeln deutlich schwerer.
Joachim B. schrieb:> Alexander schrieb:>> Als frischer Absolvent wirds sicherlich EG10 werden, und da lag die>> Rechnung unter gleichen Anfangsbedingungen bei ca. 60k pro Jahr.>> was man bei den Mieten in München wohl braucht und sich somit> realistisch anhört.>> Wer will als Master schon geringer einsteigen?
München ist ne tolle Stadt, und die Nähe zu den Bergen ist ein guter
Grund, in München zu leben.
Ich für meinen Teil könnte mir prinzipiell gut vorstellen, dort zu
leben.
Hm, ich hab eine ähnliche Situation (M.Sc. , frischer Absolvent) eben
auch ein Angebot in München bekommen, auch als Entw. ingeneur. Ein
relativ kleines Unternehmen (ca. 60 MA), Einstieg mit 49k€+ Umzugshilfe
ca. 2k€ , nach der Probezeit (6 Monaten) dann mehr Richtung 55k€.
Ich bin immer nach am Überlegen. München ist recht teuer, eine 1-Zimmer
Wohnung wird bestimmt so um 800 € kosten.
49k€ macht 2450 € netto/Monat
2450-800(Miete)-150(Monatsticket)-50 (Strom, Internet, etc)-300 (Gut
essen/trinken)-300 (Studienkredit zurückzahlen)= 850 €
Habe ich was vergessen? (ich fahre kein Auto)
Also bleibt mir 850 Euro für freie Verschwendung. Nach dem
Studentenleben ist das verdammt viel:)
Böser K. schrieb:> Hm, ich hab eine ähnliche Situation (M.Sc. , frischer Absolvent)> eben auch ein Angebot in München bekommen, auch als Entw. ingeneur. Ein> relativ kleines Unternehmen (ca. 60 MA), Einstieg mit 49k€+ Umzugshilfe> ca. 2k€ , nach der Probezeit (6 Monaten) dann mehr Richtung 55k€.
Viel zu wenig für München. Wenn man aber außerhalb von kleinen Klitschen
keine Chance hat, bleibt einem nicht viel anderes über...
> Also bleibt mir 850 Euro für freie Verschwendung. Nach dem> Studentenleben ist das verdammt viel:)
Wenn du immer weiter im Hamsterrad rennen willst, sicher. Für alle
anderen, die mal Vermögen aufbauen wollen, viel zu wenig.
(Mit Hiwi-Jobs und Stipendium hatte ich das beinahe im Studium nebenher
"zur freien Verschwendung. Ohne zahlende Eltern. Alles ist also relativ)
Böser K. schrieb:> Also bleibt mir 850 Euro für freie Verschwendung. Nach dem> Studentenleben ist das verdammt viel:)
Genau so ist es! Und zwar solange bis du Frau, Kinder und Hund hast.
Dann brauchst du ne ordentlich große Wohnung, Auto, Kindergarten und so
weiter. Und 850 Euro reichen vorne und hinten nicht, selbst wenn dein
Arbeitgeber später noch ordendlich drauflegt wirds richtig eng. Also
genieß es jetzt! :D
Böser K. schrieb:> Also bleibt mir 850 Euro für freie Verschwendung. Nach dem> Studentenleben ist das verdammt viel:)
Meine Ansicht:
850€ würden mir persönlich reichen, um mehr als fürstlich zu
(über)leben.
Und ich würde es definitiv in Kauf nehmen, weniger aufm Konto zu haben
verglichen mit günstigeren Städten, dafür aber in einer Stadt zu wohnen,
in der ich mich wohl fühle.
Plus für 23 Tacken kommst du ohne Probleme innerhalb einer Stunde in die
Alpen und zurück, und kannst sogar noch Leute mitnehmen (effektiv wirds
also noch günstiger für dich.).
Achim schrieb:> Böser K. schrieb:>>> Also bleibt mir 850 Euro für freie Verschwendung. Nach dem>> Studentenleben ist das verdammt viel:)>> Genau so ist es! Und zwar solange bis du Frau, Kinder und Hund hast.> Dann brauchst du ne ordentlich große Wohnung, Auto, Kindergarten und so> weiter. Und 850 Euro reichen vorne und hinten nicht, selbst wenn dein> Arbeitgeber später noch ordendlich drauflegt wirds richtig eng. Also> genieß es jetzt! :D
Na, bis ich eine Frau/Kinder/Kater werde ich hoffentlich auch deutlich
mehr verdienen:) Auch wenn der AG den Lohn nicht entsprechen erhöhen
wird, kann ich mit 2-3 J Berufserfahrung deutlich leichter eine passende
Stelle finden.
Ich denke, als Einsteiger soll man nicht so viel auf das Gehalt achten
Böser K. schrieb:> Ich denke, als Einsteiger soll man nicht so viel auf das Gehalt achten
Dann eröffne doch nicht so einen Thread hier, wenn du aus Verweigerung
vor der bitteren Realität sowieso alles schönredest, was der AG dir
zahlen will...
Naja ich denke man sollte auch irgendwo schauen was bringt man
realistisch der Firma? Und als Neueinsteiger ist die Produktivität
einfach noch nicht so hoch (wenn doch dann sollte man überlegen ob man
dort genug lernt).
Früher war das anders, da wurde man eingestellt und sollte seine Kosten
über die nächsten 10-40 Jahre reinarbeiten, da waren auch Fortbildungen
noch leichter zu bekommen. Heute geht man immer davon aus das der MA
nach 2-3 Jahren wieder weg ist und in dieser Zeit dem Unternehmen doch
bitte Geld verdient hat.
Ich sehe das momentan so: momentan zahlt die Firma knapp 300€ am Tag für
mich und noch dazu 2-3 Stunden "Unterricht" in Form von Zeit älterer
Kollegen die mich einweisen, mir sagen was ich anders machen muss usw.
Was effektiv nochmal das gleiche kosten wird. Bestimmt 30-40% meiner
Zeit buche ich momentan auf Development, nicht Kundenprojekte...). Dafür
finde ich mein Gehalt vollkommen okay und erwarte auch das die Firma
damit das erste halbe Jahr kein Problem hat.
Nach dem 1. Jahr, wenn ich gezeigt habe das ich ein produktiver MA bin,
sollten dann auch mindestens 10% mehr drin sein.
Zum Thema IGM in München: mit 46k (ohne LZ, 35h Woche) eingestiegen,
zweites Jahr dann 52k oder so bekommen, dann intern gewechselt und auf
68k (inkl LZ) gekommen. Dann AG gewechselt und IGM stellen sind quasi
non-existent, die meisten schicken nicht Mal Absagen (BMW nach 4 Wochen
"sie sind noch immer in der Auswahl wir haben sie nicht vergessen" und
dann nie wieder gemeldet). Im Endeffekt haben dir IGM stellen nicht nur
Vorteile (oftmals alte Belegschaft, starre Strukturen) und ich hab mich
dann für ein jüngeres agilieres Unternehmensumfeld entschieden ;)
Nur mal so zur Nebenrechnung:
Selbst im öffentlichen Dienst steigt man als Bachelor (E10) wenn man
sich nicht dumm anstellt (also Stufe 2 statt 1) schon mit 42k/Jahr ein.
Und in München gibts i.d.R noch Zulagen.
Wenn man sich dann für 49k anbietet dann
- ist man entweder sauscheiße im Studium
- oder konnte sich überhaupt nicht verkaufen.
60k€ MUSS man in München als Einsteiger (Elektro/Informatik) bekommen.
Bei den Firmen, die weniger zahlen, willst du nicht arbeiten.
Lu R. schrieb:> Welcher prozentuale Anteil der Ingenieursberufseinsteiger steigt in> einem IGM-Unternehmen ein?https://www.bosch-career.de/web/de/bewerben/jobsearch/-/cui/extsearch/ZRB_PSRCH_DE
0 Jahre Berufserfahrung: 61 Stellen ausgeschrieben
1-3 Jahre Berufserfahrung: 386 Stellen ausgeschrieben
3-5 Jahre Berufserfahrung: 476 Stellen ausgeschrieben
5-8 Jahre Berufserfahrung: 159 Stellen ausgeschrieben
Daraus lässt sich abschätzen, dass es für Absolventen schwierig ist,
gleich in einem IGM-Betrieb unter zu kommen.
Von daher halte ich die hier ausgelobten Traumgehälter für gnadenlos
optimistisch.
Felix schrieb:> da ich ein Vorstellungsgespräch kürzlich habe, möchte ich mal fragen,> wäre es angemessen, wenn ich beim VG 52000 Euro/Jahr als> Entwicklungsingenieur in München fordern?
Keine Thema, kannste fordern!
Was aber dann passiert:
1. Die Firma wird sich nicht mehr melden.
Oder
2.
a) Du wirst eingestellt,
und kannste dann die nächsten Jahre mit Gehaltssteigerungen um die 1%
rechnen.
oder b)
Du landest bei einem Werkvertragsdienstleister, da kann`s dir passier
nach 14 Tage "Test beim Kunden" wieder auf der Straße zu stehen.
Felix schrieb:> Kurz zu mir: Masterabschluss. Einige Erfahrung aus Abschlussarbeit sowie> Praktika. Die Firma hat bundesweit ungefähr 1000 Mitarbeit.
Was soll man mit den Angaben anfangen?
Master vllt in Fine Arts?
Praxis vllt. in der Gebäudereinigung?
Firma hat ca. 1000MA, -> KMU Diesntleister, da bekommste nur ein
Grundgehalt und der Rest ist Projektzulage.
Böser K. schrieb:> Ich denke, als Einsteiger soll man nicht so viel auf das Gehalt achten
Ja, da zählt die Einarbeitung mehr.
Nur ist heute auch bei DAX-Konzernen die nicht mehr üblich!
Was hilfreich ist, zuvor schon über Werkstudententätigkeit in so einen
Konzern zu sein!
Achim schrieb:> Genau so ist es! Und zwar solange bis du Frau, Kinder und Hund hast.> Dann brauchst du ne ordentlich große Wohnung, Auto, Kindergarten und so> weiter. Und 850 Euro reichen vorne und hinten nicht, selbst wenn dein> Arbeitgeber später noch ordendlich drauflegt wirds richtig eng. Also> genieß es jetzt! :D
Die 850 Euro sind doch nach den wichtigsten Lebenshaltungskosten +
Studienkredit gerechnet. Mit einem Gehalt, welches für einen Ingenieur
selbst als Anfänger ziemlich niedrig geschätzt ist.
Mit Frau und Kind hat man ein zweites Einkommen, eine bessere
Steuerklasse (falls nötig) und Kindergeld. Da müsste eigentlich sogar
mehr übrig bleiben.
Böser K. schrieb:> Hm, ich hab eine ähnliche Situation (M.Sc. , frischer Absolvent) eben> auch ein Angebot in München bekommen, auch als Entw. ingeneur. Ein> relativ kleines Unternehmen (ca. 60 MA), Einstieg mit 49k€+ Umzugshilfe> ca. 2k€ , nach der Probezeit (6 Monaten) dann mehr Richtung 55k€.
Puh. Ich fand 50k€ selbst für Berlin (!) schon grenzwertig, wenn du
nicht gerade ein einer WG leben willst. Dazu das Verlangen, relativ
zentral zu wohnen.
Und ich verlange nicht viel: ~62qm, 2 Zimmer, Akzeptables Mietermilieu
und nicht im Erdgeschoss.
Mietpreise für neu vermietete Wohnungen sind dort heftig. Schon 2014 hab
es eine Statistik, das man ~45% seines Nettos für die Miete aufbringen
muss. In BaWue sind es so ~36%.
(Hint: Sicher kriegt man auch günstige Wohnungen, aber ich hab generell
wenig Lust, lange zu suchen).
Für München ist das natürlich extrem wenig.
Sind dir die 55k€ schriftlich zugesichert oder ist das ein "Ehrenwort"?
Letzteres wird schnell verworfen, wenn das Schiffchen im Markt des
Kapitalismus etwas schwankt oder dein Vorgesetzter ein paar verdorbene
Bohnen geschluckt hat.
schnitzelbrot schrieb:> Und ich verlange nicht viel: ~62qm, 2 Zimmer
Nicht viel? Das ist riesig für eine Person. Da geht es ja nicht nur um
die Miete, eine so riesige Wohnung wird ja auch mit irgendwas gefüllt.
Und dabei verbringt man sowieso nur einen kleinen Teil seiner Zeit in
der Wohnung. Meistens wird die Fläche gar nicht wirklich genutzt sondern
nur als Lagerplatz für unnötigen Kram genutzt.
Ich würde mir stattdessen lieber Hobbys suchen, die man außerhalb seiner
eigenen vier Wände ausüben kann.
50k ist nicht viel in München. Wenn man das mal mit Dallas, Texas
vergleicht. Im Average 30 bis 50% höhere Löhne, Preise etwa gleich hoch
und 20% weniger Steuer- und Abgabenlast. Ich würde München nur für den
Einstieg nutzen, paar Jahre arbeiten und dann verschwinden.
Gehalt ist ca. für den Einstieg 50 bis 55k. Ich z.B. hatte 57k. Was aber
nicht reicht, wenn man in München leben will.
Vielleicht sollten diejenigen, die sagen, 50k sei für den Einstieg in
München viel zu niedrig, mal die Kosten auflisten, für die sie ein
höheres Gehalt haben sollten / benötigen.
Es ist einfach zu sagen, dass das angegebene Gehalt / Geld zum Leben
nicht reicht. Dann listet mal auf, für was ihr mehr Geld braucht.
Der TE hat aufgelistet, am Monatsende 850€ zur freien Verfügung übrig zu
haben. Für was braucht man mehr Geld bzw. für was reicht es nicht aus?
Bin auf eure Antworten gespannt, ob sich dort mal endlich Substanz
finden lässt.
Gruß,
Alexander schrieb:> Es ist einfach zu sagen, dass das angegebene Gehalt / Geld zum Leben> nicht reicht. Dann listet mal auf, für was ihr mehr Geld braucht.
Für eine vierstellige Summe jeden Monat einen Wertpapiersparplan
bedienen.
Alexander schrieb:> Der TE hat aufgelistet, am Monatsende 850€ zur freien Verfügung übrig zu> haben. Für was braucht man mehr Geld bzw. für was reicht es nicht aus?>> Bin auf eure Antworten gespannt, ob sich dort mal endlich Substanz> finden lässt.>> Gruß,
würdest du Substanz in deine Frage bringen, gerne!
1. war nicht der TE, das war "Autor: Felix (Gast)"
2. die 850 wurden eingebracht von "Autor: Böser Kommunist (Firma: UdSSR)
(chromosoma)"
3. steckt da zuviel Optimismus drin
"2450-800(Miete)"
was ich fand, war Kaltmiete auch die sind in München nicht so häufig,
dazu gesellen sich noch Nebenkosten und die sind locker 200,-€
= 1450,-
"-150(Monatsticket)"
von mir aus, aber damit lässt sich nicht alles erledigen, gelegentlich
kommt noch eine Taxe oder ein Leihwagen hinzu +50,-
= 1250,-
"-50 (Strom"
niemals, OK meine Schwiegeroma hat es geschafft, kochen, heizen und
Warmwasser auf der Kochmaschine, Licht=Kerze, TV und Radio nie, also
eher 100,-
= 1150,-
", Internet, etc)-300"
= 850,-
das schon eher
"(Gut essen/trinken)-300"
für 10€ pro Tag, das meinte Thilo Sarrazin auch mal, ich meine es geht
grad so mit selber kochen, aber dann steigen die Nebenkosten wieder,
Strom Gas, aber gut trinken fällt schon mal raus, oder ist
Leitungswasser gemeint?
= 550,-
"(Studienkredit zurückzahlen)"
-100 bei mir damals
= 450,-
Da muss man sehr sparsam sein um ein Polster für eine kaputte
Waschmaschine aufzubauen o.ä. und genügend Einrichtung vom Sperrmüll
sammeln, denn eine Wohnung einrichten oder gar Kleidung kaufen wird
schwer.
Ich nehme mal an als Master möchte man ab und an auch mal einen PC oder
Lapptop kaufen, Drucker, Tinte, Toner, Papier.
Vielleicht will man auch mal abseits vom Imbiss essen oder ins Kino,
Theater, Oper, Konzert?
Eines stimmt, in der 25m² Wohnung hat man nicht viel Möglichkeiten Zeugs
zu sammeln, spart also auch.
München ist teuer, also dürfte klar sein, dass für 800 Euro warm nur
eine Einzimmerwohnung drin ist. In anderen Städten bekommt man dafür
schon 2-3 Zimmer. Ich persönlich würde da lieber gleich in die Schweiz
gehen, wenn ich so viel für eine Wohnung bezahlen möchte.
50 Euro für Strom und Internet können reichen. Auch wenn man selbst
kocht.
300 Euro für Verpflegung ist sehr großzügig. Natürlich ist da nur selbst
kochen drin. Alles andere ist Vergnügen und gehört auch in das
entsprechende Budget. Schließlich geht es da nicht um die Nahrung,
sondern eine Dienstleistung - man lässt schließlich andere für sich
kochen und lässt sich bedienen. Oder würdet ihr eine Putzfrau auch als
lebensnotwendig ansehen?
Dinge wie Waschmaschine und Möbel bekommt man wenn man möchte sehr
günstig oder kostenlos. Dazu muss man auch nicht auf den Sperrmüll
gehen. Ein offenes Auge reicht.
Ein Laptop für 500 Euro hält locker 5 Jahre, das fällt kaum ins Budget.
Ähnlich sieht es bei den anderen genannten Posten aus.
Kultur und Vergnügen nimmt man vom übrigen frei verfügbaren Budget. Mit
100 Euro im Monat kommt man da schon recht weit, wenn man sich nicht
jedes Wochenende besäuft. Wer Vergnügen mit Alkohol gleichsetzt wird
allerdings wirklich ein großes Problem mit einem knappen Budget
bekommen. Ganz besonders in "hippen" Städten wie München oder Berlin.
Joachim B. schrieb:> Alexander schrieb:>> Der TE hat aufgelistet, am Monatsende 850€ zur freien Verfügung übrig zu>> haben. Für was braucht man mehr Geld bzw. für was reicht es nicht aus?>>>> Bin auf eure Antworten gespannt, ob sich dort mal endlich Substanz>> finden lässt.>>>> Gruß,>> würdest du Substanz in deine Frage bringen, gerne!> 2450-800(Miete)-150(Monatsticket)-50 (Strom, Internet, etc)-300 (Gut> essen/trinken)-300 (Studienkredit zurückzahlen)= 850 €>> 1. war nicht der TE, das war "Autor: Felix (Gast)"> 2. die 850 wurden eingebracht von "Autor: Böser Kommunist (Firma: UdSSR)> (chromosoma)"> 3. steckt da zuviel Optimismus drin> "2450-800(Miete)">> was ich fand, war Kaltmiete auch die sind in München nicht so häufig,> dazu gesellen sich noch Nebenkosten und die sind locker 200,-€> = 1450,
200 Euro Nebenkosten für 25m^2? Im Studium hatte ich 30m^2 und 70 Euro
Nebenkosten (allerdings Warmwasserbereitung elektrisch, d.h. dazu kam
noch viel Strom), aktuell 66m^2 und 165 Euro Nebenkosten (wird aber mit
dem Austausch der Heizung von Öl auf Gas deutlich fallen).
> "-150(Monatsticket)"> von mir aus, aber damit lässt sich nicht alles erledigen, gelegentlich> kommt noch eine Taxe oder ein Leihwagen hinzu +50,-> = 1250,-
...oder aufs Monatsticket verzichten und dafür das Fahrrad nehmen, dann
bleiben 150 Euro mehr.
> "-50 (Strom"> niemals, OK meine Schwiegeroma hat es geschafft, kochen, heizen und> Warmwasser auf der Kochmaschine, Licht=Kerze, TV und Radio nie, also> eher 100,-
Internet+Festnetzflatrate gibts für 25 Euro/Monat - wenn man alle zwei
Jahre wechselt auch günstiger. Für die zweiten 25 Euro gibts über
1000kWh/Jahr an Strom, das ist - sofern nicht mit Strom geheizt bzw.
Warmwasser erhitzt wird - nun nicht besonders schwierig, damit
auszukommen. Ein Energieverbrauchsmessgerät und ein paar schaltbare
Steckdosenleisten machen sich schnell bezahlt, wenn eh neue Geräte
anstehen, auch ein kritischer Blick auf den Verbrauch.
Mit einem Side-By-Side-Kühlschrank von vor 20 Jahren, dem ganzen Tag
laufendem Plasma-TV, Bierkühlschrank neben dem PC und Gefrierschrank im
Keller wird das natürlich nichts.
Fehlt noch ein günstiger Mobilfunkvertrag, sonst würde es mit 50 Euro
passen.
> "(Gut essen/trinken)-300"> für 10€ pro Tag, das meinte Thilo Sarrazin auch mal, ich meine es geht> grad so mit selber kochen, aber dann steigen die Nebenkosten wieder,> Strom Gas, aber gut trinken fällt schon mal raus, oder ist> Leitungswasser gemeint?
Ich meine, mit größtenteils selber kochen kommt man (z.B. ich) mit der
Hälfte aus.
Aber der größte Kostenfaktor ist sicherlich die Miete. 800 Euro kalt für
25m^2 in München oder 200 Euro kalt für 25m^2 zum Beispiel in Leipzig...
wenn der Job in München entsprechend 7200 Euro mehr pro Jahr netto
einbringt, lohnt sich das rein finanziell (für den Moment betrachtet und
ohne Berücksichtigung von Familie und ähnlichen Bindungen).
Arno
P.S: Ich bin fest überzeugt, dass es für Ingenieure in Deutschland
einfacher ist, durch "weniger ausgeben" zu dem Punkt "genug Geld (übrig)
haben" zu kommen als durch "mehr einnehmen".
Wir kommen zu dritt in München mit 2500€ monatlich klar. Es gibt sogar
ein 10 Jahre altes Auto. Auto 300€, essen 350€,
Miete+Strom+Internet+Handy 1500€, Kleidung von Outlet 100€, 150€
Freizeit. 100€ für Brille oder Zahnbehandlung wird zur Seite gelegt.
Falls Dieselverbot kommt, wird das Auto abgeschafft.
doedelsack schrieb im Beitrag #4985590:
> Hauptsächlich wird> hochgerechnet, wie viel man für den Lebensunterhalt braucht, aber was> kümmert das den Arbeitgeber?
Pay Peanuts, Get Monkeys. Wenn ein AG nicht München-kompatibel zahlt
oder nicht das Glück hat irgendwelche sich aufopfernden Volltrottel zu
finden, wird er kein qualifiziertes Personal finden, wenn die Aussicht
nur daraus besteht in einem Wohnklo zu wohnen, weil nicht mehr drin ist.
Für die, die schon dort wohnen und im besten Fall noch auf einem
Altmietvertrag sitzen, brechen in der Hinsicht goldene Zeiten an. AG
müssen was aufn Tisch packen, wenn sie Leute von außerhalb locken
wollen.
Joachim B. schrieb:> würdest du Substanz in deine Frage bringen, gerne!
Habe ich anscheinend gemacht, denn nun wird die Kostenverteilung in den
folgenden Beiträgen wesentlich transparenter ;)
> 1. war nicht der TE, das war "Autor: Felix (Gast)"
Stimmt, habe ich übersehen. My bad...
> 2. die 850 wurden eingebracht von "Autor: Böser Kommunist (Firma: UdSSR)> (chromosoma)"
Vielen Dank für den Hinweis, auch das hatte ich übersehen.
> 3. steckt da zuviel Optimismus drin> "2450-800(Miete)">> was ich fand, war Kaltmiete auch die sind in München nicht so häufig,> dazu gesellen sich noch Nebenkosten und die sind locker 200,-€> = 1450,-
Habe gerade mal nach 1-2 Zimmer Wohnungen in München geschaut. Preise
von ca. 600€ bis 1000€. Wenn wir nun min. 800€ kalt ansetzen, sollte das
im Schnitt sicherlich passen. Nebenkosten betrugen im Mittel ca. 200€
für 2 Zimmer Wohnungen. Grundsätzlich halte ich 1000€ für realistisch.
Wenn man als Externer nach München zieht, muss man anfangs vielleicht
erstmal eine Übergangslösung akzeptieren, und dann vor Ort in Ruhe nach
der passenden Wohnung suchen. Hier im skandinavischen Ausland leben
Zugezogene die ersten paar Monate in Hostels oder deren Autos, bis die
überhaupt eine Wohnung gefunden haben (der Wohnungsmarkt ist noch mehr
umkämpft als in München). Dafür leben die auch in einer der tollsten
Städte in Europa. Nichts ist umsonst.
> "-150(Monatsticket)"> von mir aus, aber damit lässt sich nicht alles erledigen, gelegentlich> kommt noch eine Taxe oder ein Leihwagen hinzu +50,-> = 1250,-
Sehe ich anders. Wenn man tatsächlich Leihwagen benötigt wird, um z.B.
Möbel zu transportieren, dann sollte das nicht monatlich sein, sondern
eine 1-2 malige Angelegenheit. Ansonsten fällt mir nicht ein, wofür man
monatlich 50€ für diese Umkosten einplanen sollte.
> "-50 (Strom"> niemals, OK meine Schwiegeroma hat es geschafft, kochen, heizen und> Warmwasser auf der Kochmaschine, Licht=Kerze, TV und Radio nie, also> eher 100,-> = 1150,-
100€ haben wir nicht mal in einem 2-Personen Haushalt verbraucht. Hast
du in deiner Wohnung 5 Fernseher, 8 Radios, 4 Durchauferhitzer etc. 24/7
am Laufen?
50€ halte ich für sehr realistisch und mehr als ausreichend für eine
Person, die eine Standardausstattung hat (1 TV, Kühlschrank, Lampen in
allen Zimmern etc.) und einen normalen Verbrauch aufweist (Computer, TV,
Licht aus, wenn nicht benutzt)
> ", Internet, etc)-300"> = 850,-> das schon eher
300€ für Internet? Ich bin über deutsche Preise nicht sonderlich
informiert, aber ein erster Blick auf 1&1 sagt ca. 35€ pro Monat, wenn
man das schnellste Internet haben möchte.
> "(Gut essen/trinken)-300"> für 10€ pro Tag, das meinte Thilo Sarrazin auch mal, ich meine es geht> grad so mit selber kochen, aber dann steigen die Nebenkosten wieder,> Strom Gas, aber gut trinken fällt schon mal raus, oder ist> Leitungswasser gemeint?> = 550,-
Hier in Skandinavien sind Lebensmittel etwas teurer als in Deutschland
(Aufschnitt, Käse, Milch etc.). Ich komme mit ca. 250€-300€ im Monat aus
(bezieht sich rein auf den Einkauf für Lebensmittel zum selber Kochen).
Da kommen dann noch die Kosten für Auswärtsessen, Kneipe etc. hinzu.
Kommt natürlich darauf an, wie oft man das macht. 100€-150€ würde ich da
schon ansetzen, wenn man gelegentlich in die Kneipe geht und ein
Bierchen trinkt.
> "(Studienkredit zurückzahlen)"> -100 bei mir damals> = 450,-
Auch bei mir
> Da muss man sehr sparsam sein um ein Polster für eine kaputte> Waschmaschine aufzubauen o.ä. und genügend Einrichtung vom Sperrmüll> sammeln, denn eine Wohnung einrichten oder gar Kleidung kaufen wird> schwer.
Eine Waschmaschine kostet unter 400€ und ist kein Gegenstand, der
innerhalb weniger Monate kaputt geht. Einrichtung sind ebenfalls
einmalige Kosten, da man nicht alle 3 Monate ein neues Bett oder einen
neuen Schrank kauft. Bei der Kleidung gebe ich dir Recht. Ich selbst
kaufe gerne neue Kleidung, und gebe für Hosen ca. 70€, Schuhe 70€-100€,
Pullover 60€ etc. Monatlich bei mir in Schnitt ca. 100€.
> Ich nehme mal an als Master möchte man ab und an auch mal einen PC oder> Lapptop kaufen, Drucker, Tinte, Toner, Papier.
Gleiches Argument wie mit Waschmaschine. Ich selbst kaufe nicht jedes
Jahr einen neuen Laptop und Drucker. Meinen Laserdrucker habe ich vor 6
Jahren gekauft, und der läuft immer noch einwandfrei und sparsam. Was
druckt man denn so, damit man jeden Monat eine neue Patrone braucht?
> Vielleicht will man auch mal abseits vom Imbiss essen oder ins Kino,> Theater, Oper, Konzert?
Das stimmt teilweise. Abseits vom Imbiss essen hatte ich oben mit
"Auswärtsessen" gemeint und/oder n Bierchen trinken.
Das sind dann die Kosten, die man vom übrig gebliebenen Geld decken
kann/sollte. Denn das ist das Geld, das zur freien Verfügung steht, und
den persönlichen "Spaß" bzw. Hobby ermöglicht.
Al3ko -. schrieb:> Eine Waschmaschine kostet unter 400€ und ist kein Gegenstand, der> innerhalb weniger Monate kaputt geht
eine beliebige WaMa muss man auf 25m² erst mal stellen können.
Ich hatte das Pech auf Geräusche meiner Miele nicht zu achten so das sie
nach 1 Jahr unreparierbar kaputt ging.
Joachim B. schrieb:> Al3ko -. schrieb:>> Eine Waschmaschine kostet unter 400€ und ist kein Gegenstand, der>> innerhalb weniger Monate kaputt geht>> eine beliebige WaMa muss man auf 25m² erst mal stellen können.> Ich hatte das Pech auf Geräusche meiner Miele nicht zu achten so das sie> nach 1 Jahr unreparierbar kaputt ging.
Das ist natürlich ärgerlich, aber sicherlich nicht die Regel für jeden,
der nach München zieht (oder wohin auch immer). Außerdem bezogen sich
unsere Berechnungen mit min. 800€ Kaltmiete auf 2 Zimmer Wohnungen, die
definitiv mehr als 25m^2 groß sind. Eine 25m^2 Wohnung kostet weniger
(auch wneiger Nebenkosten), so dass bei gleichem Gehalt und gleichen
restlichen Kosten mehr Buffer für eine neue WaMa übrig bleibt.
Nebenbei:
Hat man nicht innerhalb 2 Jahre die Möglichkeit, die Maschine
zurückzugeben (bzw. reparieren zu lassen), wenn sie kaputt geht? Wie
sieht es mit Gewährleistung bzw. Garantie aus?
Al3ko -. schrieb:> Nebenbei:> Hat man nicht innerhalb 2 Jahre die Möglichkeit, die Maschine> zurückzugeben (bzw. reparieren zu lassen), wenn sie kaputt geht? Wie> sieht es mit Gewährleistung bzw. Garantie aus?
wenn man auf Lagergeräusche nicht reagiert und die Trommel das gesamte
Kunststoffinnenleben zerspant? (vielleicht waren es auch 3 Jahre)
Ich habe es nicht mehr versucht, zu Hause ausharren bis der Techniker
kommt um dann zu hören, Totalschaden, selber Schuld?
da gehe ich lieber @work und nehms mit Humor zumal ich in München keine
Mietwohnung finanzieren muss.
Al3ko -. schrieb:> Nebenbei:> Hat man nicht innerhalb 2 Jahre die Möglichkeit, die Maschine> zurückzugeben (bzw. reparieren zu lassen), wenn sie kaputt geht? Wie> sieht es mit Gewährleistung bzw. Garantie aus?
Eine Miele die nach zwei Jahren kaputtgeht?
Kaum zu glauben!
Joachim B. schrieb:> Al3ko -. schrieb:>> Eine Waschmaschine kostet unter 400€ und ist kein Gegenstand, der>> innerhalb weniger Monate kaputt geht>> eine beliebige WaMa muss man auf 25m² erst mal stellen können.> Ich hatte das Pech auf Geräusche meiner Miele nicht zu achten so das sie> nach 1 Jahr unreparierbar kaputt ging.
Wieso eigene Waschmaschine? München hat wie andere Grossstädte auch
genug SB-Waschsalons bei der man die Wochenwäsche für 5-6 € gewaschen
und getrocknet bekommt.
http://www.waschsalon.de/waschsalons/shop/location/M%C3%BCnchen
Das reicht für den Anfang völlig und erleichtert späteren Umzug
erheblich.
Berufsrevolutionär schrieb:> Wieso eigene Waschmaschine?
fürs Wirtschaftswachstum!
ausserdem ist Waschsalon nicht günstig und nicht ein jedem Häuserblock,
mit einem oder mehreren Wäschekörben in den ÖPVN ist auch nicht so
prickelnd.
Zugegeben ihr wisst es bestimmt besser wie es heute läuft, früher (TM)
habe ich mich mit einem Freund zusammen im Waschsalon getroffen, man
muss die Maschinen für Buntwäsche, Kochwäsche Feinwäsche ja optimal
füllen und voll bekommen, mit dem Auto und vielen freien Parkplätzen war
das kein Thema.
Berufsrevolutionär schrieb:> Wieso eigene Waschmaschine? München hat wie andere Grossstädte auch> genug SB-Waschsalons bei der man die Wochenwäsche für 5-6 € gewaschen> und getrocknet bekommt.
Ja ne is klar. Mal abgesehen davon dass das total unpraktisch ist.
Selbst wenn du nur eine Maschine die Woche hast (Bettwaesche?
Handtuecher?) und das nur ein Jahr lang macht hast du bei 6 Euro pro
Waesche in EINEM Jahr schon ueber 300 Euro gezahlt. Meine Siemens
Maschine hat weniger als 300 Euro gekostet, haelt mindestens 2 Jahre
(eher 5) und kostet nicht erheblich mehr wenn ich 2 oder 3 Maschinen die
Woche waschen. Selbst mit Strom, Waschmittel und Wasserkosten (deutlich
unter 100 Euro im Jahr) kommt der Break-even nach nur unwesentlich ueber
einem Jahr. Dazu musst du nicht deine Waesche durch die halbe Stadt
schleppen
Der Durschnittshaushalt hat uebrigens eher 200 als 50 Waschgaenge im
Jahr. Kein Wunder dass bei euch kein Geld uebrig bleibt. Ihr wuerdet es
auch bei 200k Jahresbrutto schaffen dass kein Geld ueberbleibt.
Joachim B. schrieb:> Zugegeben ihr wisst es bestimmt besser wie es heute läuft, früher (TM)> habe ich mich mit einem Freund zusammen im Waschsalon getroffen, man> muss die Maschinen für Buntwäsche, Kochwäsche Feinwäsche ja optimal> füllen und voll bekommen, mit dem Auto und vielen freien Parkplätzen war> das kein Thema.
Ist heute auch nicht anders, Zum Waschsalon nimmt halt den Wagen und
nicht den ÖPNV und schaut das man im Supermarkt nebenan parkt, dann
erledigt man während der Wäsche den Wocheneinkauf.
Für den Anfang bis zur ersten Gehaltsanpassung völlig ausreichend. Wenn
man dann die perfekte Wohnung in München oder Umland gefunden hat, kann
man sich auch Gedanken um ne eigene Waschmaschine machen. Vorher lieber
flexibel bleiben und nich in Sesshaftigkeit investieren.
Er soll mit dem Geld keine Familie gründen (ernsthaft, warte damit noch
mindestens 3 Jahre) sondern in die Arbeitswelt einsteigen.
Das schöne an 2400€ netto ist doch das man sich leisten kann was einem
wichtig ist. Auto, größere Wohnung, häufiges Essen gehen, jedes
Wochenende ausgiebig feiern, schöne Urlaube... Ist doch alles drin
solange man sich auf 1-2 der Sachen beschränkt und ansonsten vernünftig
lebt..
Der Wohnungsmarkt ist natürlich scheiße, aber eine 1 Zimmer Wohnung oder
ein WG Zimmer bekommt man auch für 700-800€ warm. Damit hat man dann
noch 1500-1600 nach Strom, Internet und Handy.
Je nach Lage halte ich auch 150€ für das Monatsticket für vollkommen
übertrieben, das sind 5€ pro Tag. Für 60€ nur die Ringe die man braucht
und den Rest dazu dürfte sich für die meisten eher rechnen.
Ich hab nie gerne alleine Zuhause gegessen, also mittags Kantine und
Abends häufig essen gehen was bestimmt auf 20€ am Tag rausgelaufen ist
(ist aber gut für die soziale Entwicklung), andere möchten das gar nicht
und kaufen sich stattdessen teure Hosen oder jedes Jahr ein neues
iPhone. Ein Bekannter hat sich auch noch vor Arbeitsantritt einen 3er
BMW finanziert.
Und am Ende des Jahres bleiben trotzdem 3000-6000€ über.. nach der
nächsten Gehaltserhöhung kann man sich dann überlegen ob man in eine
größere Wohnung möchte oder damit wartet bis man mit jemandem
zusammenzieht (bei so häufigem Essen gehen sollte irgendwann jemand
sinnvolles dabei sein und dann kann man die Miete teilen, könnte sich
also unterm Strich rechnen ;) ).
Im Endeffekt kann man dadurch 2-3 sehr schöne Jahre haben, 10000-20000€
ansparen und sollte dann mit ernsthafter Lebensplanung anfangen (wenn
man weiß wohin man möchte).
Henry G. schrieb:> Abradolf L. schrieb:> 40h-Basis?> 55k/56k fordern und sich auf 53k handeln lassen.>> Das ist für München viel zu wenig, leider aber auch Realität.
Bla...
Böser K. schrieb:> Also bleibt mir 850 Euro für freie Verschwendung. Nach dem> Studentenleben ist das verdammt viel:)
WTF? Das nennst du viel? Meine Fresse, dich haben'se aber schön rund
bekommen.
Dagobert Tump schrieb:> schnitzelbrot schrieb:>> Und ich verlange nicht viel: ~62qm, 2 Zimmer>> Nicht viel? Das ist riesig für eine Person. Da geht es ja nicht nur um> die Miete, eine so riesige Wohnung wird ja auch mit irgendwas gefüllt.> Und dabei verbringt man sowieso nur einen kleinen Teil seiner Zeit in> der Wohnung. Meistens wird die Fläche gar nicht wirklich genutzt sondern> nur als Lagerplatz für unnötigen Kram genutzt.>> Ich würde mir stattdessen lieber Hobbys suchen, die man außerhalb seiner> eigenen vier Wände ausüben kann.
Es geht dich überhaupt nichts an, wenn er ein 2-Zimmerwohnung braucht.
Vielleicht hat er ein kleines Homestudio o. ä.. Nach jahrelangem Studium
MUSS sowas + Auto locker drin sein. Sonst hätte auch 'ne Lehre gereicht,
du neoliberaler Lobbytroll.
Henry G. schrieb:> Nach jahrelangem Studium> MUSS sowas + Auto locker drin sein.
sehe ich genauso, als Master KANN man mit einer 25m² Box zufrieden sein
muss es aber nicht zwingend.
Joachim B. schrieb:> Henry G. schrieb:> Nach jahrelangem Studium> MUSS sowas + Auto locker drin sein.>> sehe ich genauso, als Master KANN man mit einer 25m² Box zufrieden sein> muss es aber nicht zwingend.
Alles Ansichtssache und kommt darauf an, wie man Lebensstandard
definiert.
Für wen ein Auto zum Wohlstand dazugehört, setzt seine Prioritäten
sicherlich anders als jemand, der in einer lebendigen Stadt leben
möchte.
Mir wurde man versucht Mitteldeutschland schmackhaft zu machen. Gehalt
war super, Lebenshaltungskosten niedrig. Da war locker n Auto drin.
Nicht mein Ding. Da habe ich lieber weniger Geld aufm Konto NACHDEM ich
alle Umkosten gedeckt habe, als dass ich in ner mittelwertigen Stadt mit
insgesamt 3 Kneipen wohne und weit und breit nichts zu tun ist.
Plus: in München sind die Frauen auch hübscher.
Alexander schrieb:> Joachim B. schrieb:>> Henry G. schrieb:>> Nach jahrelangem Studium>> MUSS sowas + Auto locker drin sein.>>>> sehe ich genauso, als Master KANN man mit einer 25m² Box zufrieden sein>> muss es aber nicht zwingend.>> Alles Ansichtssache und kommt darauf an, wie man Lebensstandard> definiert.
Richtig, und deine Ansicht gilt nur für dich alleine und niemanden
sonst.
Henry G. schrieb:> Alexander schrieb:> Joachim B. schrieb:> Henry G. schrieb:> Nach jahrelangem Studium> MUSS sowas + Auto locker drin sein.>> sehe ich genauso, als Master KANN man mit einer 25m² Box zufrieden sein> muss es aber nicht zwingend.>> Alles Ansichtssache und kommt darauf an, wie man Lebensstandard> definiert.>> Richtig, und deine Ansicht gilt nur für dich alleine und niemanden> sonst.
Absolut. Genauso wie deine nur für dich alleine gilt und niemanden sonst
;-)
Gut, dass wir uns in diesem Punkt immerhin einig sind :-)
Alexander schrieb:> Absolut. Genauso wie deine nur für dich alleine gilt und niemanden sonst> ;-)Henry G. schrieb:> Nach jahrelangem Studium> MUSS sowas + Auto locker drin sein.Joachim B. schrieb:> sehe ich genauso,
ne da sind wir min. schon zu zweit!
Joachim B. schrieb:> Alexander schrieb:> Absolut. Genauso wie deine nur für dich alleine gilt und niemanden sonst> ;-)>> ne da sind wir min. schon zu zweit!
Ach, Joachim. Hier gibt es auch mehrere Beiträge anderer Leute, die sich
für München geäußert haben.
Insofern stehe ich mit meiner Meinung auch nicht ganz alleine dar. ?
Ich sehe aber, dass wir vom eigentlichen Thema abweichen und es kommen
keine wirklichen Argumente mehr. Nun wird es langweilig.
Henry G. schrieb:> Es geht dich überhaupt nichts an, wenn er ein 2-Zimmerwohnung braucht.> Vielleicht hat er ein kleines Homestudio o. ä.. Nach jahrelangem Studium> MUSS sowas + Auto locker drin sein. Sonst hätte auch 'ne Lehre gereicht,> du neoliberaler Lobbytroll.
Richtig, mich geht es nichts an. Aber wenn er das hier erzählt darf ich
doch meine Meinung dazu äußern. Und meine Meinung ist, dass 60qm für
eine einzelne Person viel zu viel ist.
Homestudio? Ist Unsinn. Für das gesparte Geld kann man sich in zehn
Fitnessstudios anmelden.
Und wieso muss das nach einem Studium drin sein? Es gibt kein Gesetz,
das den Mindest-Lebensstandard nach Qualifikation festlegt. Wer mit dem
Studium etwas richtiges anfängt, ist in München ruck zuck bei 100k. Und
dann kann man sich auch ein wenig mehr leisten. Aber was bringt das,
wenn man es nicht zu schätzen weiß, sondern sich immer noch arm fühlt?
Das Wertgefühl der meisten Menschen ist völlig falsch geeicht...
Und wie immer kommt die Neoliberalismus-Keule... Meine Aussagen haben
rein gar nichts mit Politik zu tun. Und mit Lobby schon gar nichts. Ich
sage ja noch nicht einmal, dass man sich mit einem geringen Einkommen
zufrieden geben soll. Ganz im Gegenteil. Nur bringt ein hohes Einkommen
nur dann etwas, wenn man den Wert auch noch zu schätzen weiß und nicht
jeden Luxus für selbstverständlich hält.
Dagobert Tump schrieb:>> Richtig, mich geht es nichts an. Aber wenn er das hier erzählt darf ich> doch meine Meinung dazu äußern. Und meine Meinung ist, dass 60qm für> eine einzelne Person viel zu viel ist.
Es ist nur deine Meinung, zum Glück!
> Homestudio? Ist Unsinn. Für das gesparte Geld kann man sich in zehn> Fitnessstudios anmelden.
Alter, mit einem Homestudio meint man ein akustisch optimierten Raum, um
dort aufzunehmen, zu Mastern, Mixen usw..
Henry G. schrieb:> Es ist nur deine Meinung, zum Glück!
Ja. Und zum Glück teile ich nicht deine Meinung. Ein so trauriges Leben
im Hamsterrad könnte ich mir nicht vorstellen.
Henry G. schrieb:> Alter, mit einem Homestudio meint man ein akustisch optimierten Raum, um> dort aufzunehmen, zu Mastern, Mixen usw..
Gut, also ein Millionärshobby. Da dürfte die Miete das geringste Problem
sein.
Dagobert Tump schrieb:> Henry G. schrieb:>> Es ist nur deine Meinung, zum Glück!>> Ja. Und zum Glück teile ich nicht deine Meinung. Ein so trauriges Leben> im Hamsterrad könnte ich mir nicht vorstellen.
??? Ich auch nicht.
> Henry G. schrieb:>> Alter, mit einem Homestudio meint man ein akustisch optimierten Raum, um>> dort aufzunehmen, zu Mastern, Mixen usw..>> Gut, also ein Millionärshobby. Da dürfte die Miete das geringste Problem> sein.
Ferraris sammeln, Polo oder Rennsport, DAS sind Millionärshobbys, aber
sicherlich nicht ein Homestudio. Du hast echte Realitätsprobleme.
> Henry G. schrieb:>> Alter, mit einem Homestudio meint man ein akustisch optimierten Raum, um>> dort aufzunehmen, zu Mastern, Mixen usw..
Vertonst du damit professionell 9/11-Videos?
Henry G. schrieb:> ??? Ich auch nicht.
Klingt aber stark danach.
Henry G. schrieb:> Ferraris sammeln, Polo oder Rennsport, DAS sind Millionärshobbys, aber> sicherlich nicht ein Homestudio. Du hast echte Realitätsprobleme.
Nein, das wären Hobbys für Multimillionäre aufwärts. Ein richtiges
Homestudio mit vernünftigen Equipment kostet schnell mal einen
sechsstelligen Betrag. Um sich das vernünftig leisten zu können, muss
man Millionär sein, oder zumindest nahe dran. Auf jeden Fall ist das
nichts für einen Berufsanfänger.
Dagobert Tump schrieb:> Henry G. schrieb:>> ??? Ich auch nicht.>> Klingt aber stark danach.>> Henry G. schrieb:>> Ferraris sammeln, Polo oder Rennsport, DAS sind Millionärshobbys, aber>> sicherlich nicht ein Homestudio. Du hast echte Realitätsprobleme.>> Nein, das wären Hobbys für Multimillionäre aufwärts. Ein richtiges> Homestudio mit vernünftigen Equipment kostet schnell mal einen> sechsstelligen Betrag. Um sich das vernünftig leisten zu können, muss> man Millionär sein, oder zumindest nahe dran. Auf jeden Fall ist das> nichts für einen Berufsanfänger.
Jetzt redest du von einem Profistudio, aber gut lassen wir es, du willst
immer alles falsch verstehen.
IchGlaubeEsNicht schrieb:>> Henry G. schrieb:>>> Alter, mit einem Homestudio meint man ein akustisch optimierten Raum, um>>> dort aufzunehmen, zu Mastern, Mixen usw..>> Vertonst du damit professionell 9/11-Videos?
wie erbärmlich...
Henry G. schrieb:> Jetzt redest du von einem Profistudio, aber gut lassen wir es, du willst> immer alles falsch verstehen.
Du hast doch angefangen mit einem eigenen, akustisch gedämmten Raum. In
München kostet das eben einige Tausend Euro, die man dann nicht als
Wohnkosten, sondern als Hobby ansehen muss. Und ein Hobby, das mehrere
Tausend Euro im Jahr frisst und man die Kosten nicht ohne weiteres
streichen kann, ist nur etwas für Millionäre.
Wenn du nur zum Spaß ein bisschen Musik machen willst, brauchst du dafür
keinen eigenen Raum in der Wohnung, sondern kannst das auch in einer
Einzimmerwohnung oder in einem Proberaum machen.
Dagobert Tump schrieb:> Henry G. schrieb:>> Jetzt redest du von einem Profistudio, aber gut lassen wir es, du willst>> immer alles falsch verstehen.>> Du hast doch angefangen mit einem eigenen, akustisch gedämmten Raum. In> München kostet das eben einige Tausend Euro, die man dann nicht als> Wohnkosten, sondern als Hobby ansehen muss. Und ein Hobby, das mehrere> Tausend Euro im Jahr frisst und man die Kosten nicht ohne weiteres> streichen kann, ist nur etwas für Millionäre.
Das ist normal und hat nix mit Millionär zu tun. Wie gesagt, dafür
braucht man nicht studieren, wenn sowas nicht mal mehr drin sein sollte.
> Wenn du nur zum Spaß ein bisschen Musik machen willst, brauchst du dafür> keinen eigenen Raum in der Wohnung, sondern kannst das auch in einer> Einzimmerwohnung oder in einem Proberaum machen.
Das zeigt, dass du keine Ahnung hast, deswegen, erzähl nicht so einen
Unfug.
Henry G. schrieb:> Das ist normal und hat nix mit Millionär zu tun. Wie gesagt, dafür> braucht man nicht studieren, wenn sowas nicht mal mehr drin sein sollte.
Ein einzelnes Hobby das mehrere Tausend Euro pro Jahr verschlingt ist
ganz sicher nicht normal. Du solltest deinen Sinn für Realität mal
wieder eichen lassen.
Trotzdem ist so etwas mit einem Ingenieursgehalt ganz sicher möglich,
sogar in München. Als solcher ist man nämlich auf dem besten Weg, ein
Millionär zu werden. Aber wenn man das Geld rausschleudert, bevor man
Millionär ist, braucht man sich überhaupt nicht wundern, wenn es an
anderen Ecken eng wird.
Henry G. schrieb:> Das zeigt, dass du keine Ahnung hast, deswegen, erzähl nicht so einen> Unfug.
Ich mache hobbymäßig Musik, von daher weiß ich das. Es ist nur wieder
eine Frage des Anspruchs. Wer meint, es müsse sein Hobby professionell
betreiben, braucht sich auch nicht wundern, dass es ein ganzes Gehalt
frisst.
DEI schrieb im Beitrag #4986710:
> Oh je.> IGM-Konzernbeamter, oder woher solche völlig überhöhten Vorstellungen?
Nein, ich bin weder Ingenieur noch abhängig Beschäftigter und habe mich
bewusst gegen ein möglichst hohes Einkommen sondern für ein
ausgeglichenes Leben entschieden.
Um Millionär zu werden reicht logischerweise nicht nur ein
abgeschlossenes Studium. Um einen guten Job zu bekommen muss man einiges
drauf haben und vor allem sich verkaufen können (jaja, ich weiß,
abgedroschener Begriff). Als Freiberufler hat man dann bessere Chancen
als "IGM-Konzernbeamter". Aber entscheidend ist auch die Ausgabenseite.
Wer sich solche Millionärshobbys wie ein eigenes Tonstudio oder dicke
Autos anschafft, wird es nie packen, egal wie viel er verdient.
Alexander schrieb:>> sehe ich genauso, als Master KANN man mit einer 25m² Box zufrieden sein>> muss es aber nicht zwingend.>> Alles Ansichtssache und kommt darauf an, wie man Lebensstandard> definiert.
Finde ganz interessant, dass solche Aussagen immer wieder hochkommen.
Ist schon sehr unterschiedlich was man als angemessene Wohnungsgröße so
findet. Eine gute Quelle ist übrigens das Arbeitsamt. Für einen
Sozialhilfe- bzw H4-Empfänger (alleinstehend) ist eine angemessene
Wohnung bis 45qm groß. Du bist also der Meinung, dass ein vollzeit
arbeitender Akademiker mit gut der Hälfte der Wohnungsgröße eines
H4-Empfängers auskommen soll. Nagut, das ist auch eine Meinung. Bevor
dem Ing das Dach auf den Kopf fällt kann er ja mehr arbeiten oder so...
Guest schrieb:> Eine gute Quelle ist übrigens das Arbeitsamt. Für einen> Sozialhilfe- bzw H4-Empfänger (alleinstehend) ist eine angemessene> Wohnung bis 45qm groß.
Das halte ich nicht für angemessen, sondern sogar für recht großzügig.
Guest schrieb:> Du bist also der Meinung, dass ein vollzeit> arbeitender Akademiker mit gut der Hälfte der Wohnungsgröße eines> H4-Empfängers auskommen soll.
Ich bin der Meinung, dass ein Berufsanfänger in der teuersten Stadt
Deutschlands (!!) bei der Wohnungsgröße Abstriche machen kann, ohne dass
man ihn gleich als arme Kirchenmaus bezeichnen muss.
Alternativ kann man ja immer noch in eine günstigere Stadt ziehen und
dort für das gleiche Geld eine viel größere Wohnung nehmen.
Guest schrieb:> Nagut, das ist auch eine Meinung. Bevor> dem Ing das Dach auf den Kopf fällt kann er ja mehr arbeiten oder so...
Oder die Zeit draußen verbringen, nachdem man sowieso durch die Arbeit
schon den größten Teil seiner Lebenszeit im geschlossenen Raum
verbringt...
Dagobert Tump schrieb:> Richtig, mich geht es nichts an. Aber wenn er das hier erzählt darf ich> doch meine Meinung dazu äußern. Und meine Meinung ist, dass 60qm für> eine einzelne Person viel zu viel ist.
Das ist ein Wohnklo, wie lange soll man es darin aushalten?
genervt schrieb:> Dagobert Tump schrieb:> Richtig, mich geht es nichts an. Aber wenn er das hier erzählt darf ich> doch meine Meinung dazu äußern. Und meine Meinung ist, dass 60qm für> eine einzelne Person viel zu viel ist.>> Das ist ein Wohnklo, wie lange soll man es darin aushalten?
Oh und nebenbei: Selbst bei H4 wird einem 50 m2 zugestanden, mit 60 m2
bist Grad mal 20% über H4 Niveau.
genervt schrieb:> Das ist ein Wohnklo, wie lange soll man es darin aushalten?
Ich kenne Leute, die seit 10 Jahren in einer 30qm-Wohnung leben und
nichts größeres möchten. Bei mir sind es rund 40qm und das passt sehr
gut.
Allerdings ist es eben so, dass das Leben dieser Menschen nicht in ihrer
Wohnung stattfindet. Von daher müssen sie es dort auch nicht aushalten.
genervt schrieb:> Oh und nebenbei: Selbst bei H4 wird einem 50 m2 zugestanden, mit 60 m2> bist Grad mal 20% über H4 Niveau.
45qm sind es eigentlich. Das ist schon recht großzügig. Aber bei H4 ist
es ja auch so, dass sie gezwungenermaßen mehr Zeit in ihrer Wohnung
verbringen. Also kann man ihnen auch mehr Fläche zustehen.
Ich würde sagen, dass dein Beitrag erstens arrogant ist, zweitens für
die zur Schau gestellte Arroganz zu viele Rechtschreibfehler vorhanden
sind und drittens er völlig off topic ist. Ein Tipp. Später im Job wirst
du auch lernen müssen mit langsameren und schnelleren Leuten klar zu
kommen. Kannst ja jetzt im Studium dafür üben.
Dagobert Tump schrieb:> genervt schrieb:>> Das ist ein Wohnklo, wie lange soll man es darin aushalten?>> Ich kenne Leute, die seit 10 Jahren in einer 30qm-Wohnung leben und> nichts größeres möchten. Bei mir sind es rund 40qm und das passt sehr> gut.>> Allerdings ist es eben so, dass das Leben dieser Menschen nicht in ihrer> Wohnung stattfindet. Von daher müssen sie es dort auch nicht aushalten.
Ja in einem Wohnklo würde ich mich auch nicht aufhalten wollen. Super,
dann haut man halt die Kohle bei den Beschäftigungen draußen raus.
Gehupft wie gesprungen.
Das Zuhause sollte ein gemütlicher Rückzugsort sein an dem man sich
wohlfühlt.
Abradolf L. schrieb:> Ja in einem Wohnklo würde ich mich auch nicht aufhalten wollen.
Wieso sollte man das in einer größeren Wohnung tun wollen, wenn man
sowieso die meiste Zeit seines Lebens schon innen verbringt?
Abradolf L. schrieb:> Super,> dann haut man halt die Kohle bei den Beschäftigungen draußen raus.
Wenn man den Unterschied zwischen einer Ein- und Zweizimmerwohnung
bedenkt, kann man eine Menge teure Dinge tun und trotzdem haufenweise
Kohle sparen. Außerdem müssen Beschäftigungen draußen nicht teuer sein -
ganz im Gegenteil. Das meiste Geld verplempert man eher drinnen.
Abradolf L. schrieb:> Das Zuhause sollte ein gemütlicher Rückzugsort sein an dem man sich> wohlfühlt.
Richtig. Ein großer Raum erfüllt das Kriterium allerdings nicht
unbedingt.
Dagobert Tump schrieb:> genervt schrieb:>> Oh und nebenbei: Selbst bei H4 wird einem 50 m2 zugestanden, mit 60 m2>> bist Grad mal 20% über H4 Niveau.>> 45qm sind es eigentlich. Das ist schon recht großzügig. Aber bei H4 ist> es ja auch so, dass sie gezwungenermaßen mehr Zeit in ihrer Wohnung> verbringen. Also kann man ihnen auch mehr Fläche zustehen.
Und die anderen sollen gefälligst arbeiten und sich mit einem Wohnklo
abfinden.
Schon klar...
MaWin schrieb im Beitrag #4986797:
> Naja...ja...aus den Pfeifen wird eh nichts. Spätestens im Job werden die> Flachzangen versagen.
Und du wirst an deinem Hochmut scheitern.
Gleich kommt noch der FH-Bash und deine Beiträge sind mal wieder
Geschichte.
genervt schrieb:> Und die anderen sollen gefälligst arbeiten und sich mit einem Wohnklo> abfinden.
Nein, sollen sie nicht. Sie können es aber. Und haben damit eine große
finanzielle Belastung beseitigt.
Wer meint, seine große Wohnung zu benötigen, kann das gerne tun. Aber
der braucht sich auch nicht wundern, wenn am Ende des Monats nicht mehr
so viel übrig bleibt.
Ich schreibe hier doch niemanden etwas vor. Ich zeige nur einen etwas
anderen Blickwinkel.
Dagobert Tump schrieb:> Und haben damit eine große> finanzielle Belastung beseitigt.
Die Alternative ist natürlich, aufm Dorf oder in einer Stadt fern ab von
der Zivilisation zu leben. Dort gibt es auch Firmen mit fairem Gehalt,
und Wohnungskosten sind sehr gering.
Da hat man neben der 3 Zimmer Wohnung für das Homestudio sogar noch Kühe
und Schafe direkt vor der Haustür. Mit dem dicken Geld auf dem Konto
kann man sich dann ein Auto kaufen und Ausflüge auf deutschen Autobahnen
erlauben.
Dagobert Tump schrieb:> genervt schrieb:>> Und die anderen sollen gefälligst arbeiten und sich mit einem Wohnklo>> abfinden.>> Nein, sollen sie nicht. Sie können es aber. Und haben damit eine große> finanzielle Belastung beseitigt.
Was mache ich am Ende bloß mit dem ganzen Geld?
genervt schrieb:> Dagobert Tump schrieb:>> Nein, sollen sie nicht. Sie können es aber. Und haben damit eine große>> finanzielle Belastung beseitigt.>> Was mache ich am Ende bloß mit dem ganzen Geld?
Ja, das Problem kenne ich auch. Und es wird ständig mehr!
Aber freiwillig auf nur 30 - 40 qm zu wohnen, obwohl man sich mehr
leisten kann, zeugt schon von extremem Geiz gegenüber sich selbst. Das
ist fast genauso schlimm wie an gutem Essen zu sparen.
Zum Beispiel mit 35 auf eine 20h-Woche wechseln und die restliche Zeit
mit deinen frisch geborenen Kindern oder im Sportverein oder mit der
Pflege deiner Eltern verbringen. Oder mit 45 in den Ruhestand gehen, die
25m^2-Wohnung leerräumen und auf Weltreise gehen. Oder mit 30 ein
Unternehmen mit ausreichend Eigenkapital gründen. Oder mit 50 in Namibia
ein Waisenhaus gründen. Alternativ kannst du natürlich auch eine große
Wohnung mieten, einen 5er BMW finanzieren, jedes Wochenende ins P1 gehen
und alle sechs Monate das neueste Smartphone kaufen.
Ist ein freies Land hier, darf jeder auf seine Weise unglücklich werden.
MfG, Arno
Felix schrieb:> da ich ein Vorstellungsgespräch kürzlich habe, möchte ich mal fragen,> wäre es angemessen, wenn ich beim VG 52000 Euro/Jahr als> Entwicklungsingenieur in München fordern?
60k sollten möglich sein, VB z.B. 63k
Bei Großunternehmen 65k-70k, 40h
Die Einkommen sind in München 20% über dem Landesdurchschnitt.
Durchschnittsverdienst in M bei Vollzeit 60.000€.
Dagobert Tump schrieb:> Nein, sollen sie nicht. Sie können es aber. Und haben damit eine große> finanzielle Belastung beseitigt.>> Wer meint, seine große Wohnung zu benötigen, kann das gerne tun. Aber> der braucht sich auch nicht wundern, wenn am Ende des Monats nicht mehr> so viel übrig bleibt.
Und was ist mit denen, für die das Hausen in einer Abstellkammer eine
mentale Belastung ist?
Mir geht die Arroganz, die hier teilweise herrscht gewaltig auf die
Eier. Der unterschwellige Ton ist, dass jeder, der nicht wie eine
Kirchenmaus lebt, ein dummer Verschwender ist. Das nervt. Extrem.
Ja, ich kenne Menschen, die nur ein Schlafplätzchen brauchen und jede
freie Minute außerhalb der Wohnung verbringen. Für die reicht notfalls
auch ein Kapselhotel. Ich gehör da aber zum Beispiel nicht dazu, und
genügend andere Menschen auch nicht. Ich hätte nach 12h täglicher
Interaktion mit Menschen gerne einen privaten Rückzugsort, und eine
Abstellkammer bringt's da nicht.
Ich hab keinen Bock auf Weltreise oder Selbstverwirklichung in 20
Jahren, stattdessen will ich im JETZT glücklich sein, und nicht auf die
Zukunft wetten. Wer weiß denn schon, was bis dahin alles passiert?
Finanzcrash, Krieg, Unfall...
Lu R. schrieb:> Mir geht die Arroganz, die hier teilweise herrscht gewaltig auf die> Eier. Der unterschwellige Ton ist, dass jeder, der nicht wie eine> Kirchenmaus lebt, ein dummer Verschwender ist. Das nervt. Extrem.
mich auch
> Ja, ich kenne Menschen, die nur ein Schlafplätzchen brauchen und jede> freie Minute außerhalb der Wohnung verbringen.
dazu sage ich nur
"der eine hat ein trautes Heim, ein anderer traut sich gar nicht heim"
Allerdings bewundere ich mein Brüderchen der sich tagsüber um den
Häuserblock bewegt hatte damit seine Freundin nach der Nachtschicht
ungestört in der 1-Zimmer Wohnung ausschlafen konnte.
Jo S. schrieb:> 60k sollten möglich sein, VB z.B. 63k> Bei Großunternehmen 65k-70k, 40h>> Die Einkommen sind in München 20% über dem Landesdurchschnitt.> Durchschnittsverdienst in M bei Vollzeit 60.000€.
Bei mir handelt es sich tatsächlich um ein DL. Daher denke ich 60.000€
ist zu viel.
Felix schrieb:> Jo S. schrieb:>> 60k sollten möglich sein, VB z.B. 63k>> Bei Großunternehmen 65k-70k, 40h>>>> Die Einkommen sind in München 20% über dem Landesdurchschnitt.>> Durchschnittsverdienst in M bei Vollzeit 60.000€.>> Bei mir handelt es sich tatsächlich um ein DL. Daher denke ich 60.000€> ist zu viel.
vielleicht als Absolvent, als Berufserfahrener (10 Jahre) sind auch beim
Dienstleister in M >70k drin.
PS:
Lasst dir mal für die Steuer einen Bestätigung als
Einsattzwechseltätigkeit geben, dann kannste mehr Fahrtkosten steuerlich
geltend machen.
genervt schrieb:> Was mache ich am Ende bloß mit dem ganzen Geld?
Im besten Fall gar nichts. Im schlimmsten Fall ist es ein Puffer für
schlechte Zeiten. Der Trick ist ja das Geld nicht zu benötigen und sich
vom gesellschaftlichen Zwang zum Geldausgeben zu verabschieden.
Wichtig ist es, erst einmal zu schauen, was man im Leben wirklich
braucht und was wirklich etwas wert ist und dann nur dafür Geld
auszugeben. Statt einfach ohne Nachdenken Geld auszugeben weil man
glaubt man würde damit eine gesellschaftliche Norm erfüllen. Dann kann
man sich langsam an ein größeres Budget herantasten.
Lu R. schrieb:> Und was ist mit denen, für die das Hausen in einer Abstellkammer eine> mentale Belastung ist?
Wenn das wirklich so ist (und nicht nur Einbildung wie in den meisten
Fällen), dann ist es das Wert, dafür Geld auszugeben. Dafür kann man in
einem anderen Bereich Abstriche machen.
Lu R. schrieb:> Mir geht die Arroganz, die hier teilweise herrscht gewaltig auf die> Eier. Der unterschwellige Ton ist, dass jeder, der nicht wie eine> Kirchenmaus lebt, ein dummer Verschwender ist. Das nervt. Extrem.
Wie du dich von den Aussagen angesprochen fühlst, ist allein deine
Sache. Du bist also gewissermaßen nur von dir selbst genervt.
Lu R. schrieb:> Ich gehör da aber zum Beispiel nicht dazu, und> genügend andere Menschen auch nicht. Ich hätte nach 12h täglicher> Interaktion mit Menschen gerne einen privaten Rückzugsort, und eine> Abstellkammer bringt's da nicht.
Ist dir das 6000 Euro im Jahr wirklich wert? Ja? Dann ist es okay.
Alternativ kann man ja immer noch aus München wegziehen und bekommt für
den gleichen Preis eine dreimal größere Wohnung. Da muss man eben
priorisieren: Viel Geld ausgeben, in München wohnen, viel Fläche. Die
Möglichkeiten gibt es und jeder muss selbst entscheiden was er will.
Aber alles haben wollen und dann jammern ist irgendwie dämlich.
Lu R. schrieb:> Ich hab keinen Bock auf Weltreise oder Selbstverwirklichung in 20> Jahren, stattdessen will ich im JETZT glücklich sein, und nicht auf die> Zukunft wetten. Wer weiß denn schon, was bis dahin alles passiert?> Finanzcrash, Krieg, Unfall...
Genau deshalb ist es ja so wichtig, sich auf das Wesentliche zu
konzentrieren. Es geht nicht darum, so viel Geld wie möglich für später
zu sparen - das ist selbstverständlich Unsinn. Sondern darum, nur so
viel wie nötig auszugeben, um glücklich zu sein. Das ist in erster Linie
eine Frage von Charakter und Erziehung. Aber es ist auch ein wenig
Training.
Dagobert, das ist wohl wahr ich stimme dir vor allem im letzten Punkte
zu, jeder sollte sehen wie erglücklich sein kann und wie er sein Leben
im Bereich Finanzen auch so optimiert, dass es sich ausreichend leben
lässt. Letztlich kann man auch mit sehr wenig Geld auskommen und
glücklich sein.
Peter M. schrieb:> Letztlich kann man auch mit sehr wenig Geld auskommen und> glücklich sein.
Was heißt den weniger? von 120k auf 80k oder von 50k auf 30k?
Henry G. schrieb:> Was heißt den weniger? von 120k auf 80k oder von 50k auf 30k?
Es geht dabei doch gar nicht auf Einkommen zu verzichten. Sondern auf
Ausgaben. Als Berufseinsteiger in einer so extrem teuren Stadt ist das
zwar wichtiger, aber auch mit 120k Gehalt darf man auf seine Ausgaben
achten und einen bewussten Umgang mit Geld trainieren. Letztendlich hat
man von seinem Geld dann immer mehr, egal wie viel es ist.
Oder um so einmal anders auszudrücken: Ein freiwilliger Verzicht auf
Einkommen ist für mich nur aus einem Grund akzeptabel: Um weniger oder
stressfreier arbeiten zu können. Also z.B. lieber den 35h-Woche-Job für
60k als 50h+ für 100k. Oder so wie ich als Freiberufler weniger Aufträge
annehmen, um nur 25h pro Woche arbeiten zu müssen. Bei sonst
gleichwertigen Jobs freiwillig auf Gehalt zu verzichten wäre völlig
sinnfrei.
Guest schrieb:> Alexander schrieb:>>> sehe ich genauso, als Master KANN man mit einer 25m² Box zufrieden sein>>> muss es aber nicht zwingend.>>>> Alles Ansichtssache und kommt darauf an, wie man Lebensstandard>> definiert.>> Finde ganz interessant, dass solche Aussagen immer wieder hochkommen.> Ist schon sehr unterschiedlich was man als angemessene Wohnungsgröße so> findet. Eine gute Quelle ist übrigens das Arbeitsamt. Für einen> Sozialhilfe- bzw H4-Empfänger (alleinstehend) ist eine angemessene> Wohnung bis 45qm groß. Du bist also der Meinung, dass ein vollzeit> arbeitender Akademiker mit gut der Hälfte der Wohnungsgröße eines> H4-Empfängers auskommen soll. Nagut, das ist auch eine Meinung. Bevor> dem Ing das Dach auf den Kopf fällt kann er ja mehr arbeiten oder so...
2,8 qm reichen Vollkommen:
https://www.welt.de/vermischtes/article161022780/Wie-2-8-Quadratmeter-fuer-Obdachlose-eine-Stadt-spalten.html
Oder eleganter:
http://www.students-loft.de/html/SL_01_Konzept.html
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