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Forum: FPGA, VHDL & Co. VIVADO 2017.1


Autor: Gustl Buheitel (-gb-)
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Interne Version ist jetzt 7.20
Wahhhhhhh!!! Was soll dieses neue Design? Die vielen kleinen Symbole auf 
Schaltflächen sind jetzt weg, stattdessen hat man ein recht blasses 
Design mit Text. Übersichtlicher ist es auch nicht geworden. Ich finde 
mich gefühlt schlechter zurecht, so ein bischen orientierungslos.

Kann man das alte Design wieder zurückholen?

Autor: Zu (Gast)
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Mach mal ein Screenshot.

Autor: Christian R. (supachris)
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Habs auch heute installiert und dachte ich hab jetzt Android Material 
Design. Ist halt der Zeitgeist momentan.
Gibt aber auch einige Bugs. Ein paar Designs wollten im tcl Modus nicht 
mehr bauen, weil angeblich kein Top Modul angegeben war. Nochmal neu 
setzen half dann. Im MMCM IP Core kann man plötzlich die Input Ports 
nicht mehr umbenennen. Und per generate instanziierte Module werden 
jetzt alle angezeigt...grummel...

Autor: Gustl Buheitel (-gb-)
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So, ein Bildchen. Ja, gut, Material von Google finde ich durchaus leicht 
bedienbar, aber das hier? Man hat lauter Orientierungshilfen wie die 
Symbole in den Menüs weggelassen, aber den Platz nicht genutzt, es ist 
jetzt mehr Brachfläche, gut wenn man Dreifelderwirtschaft betreiben 
möchte, aber nicht hier wo Bildschirmplatz kostbar ist.

Ist schwer zu beschreiben dieses Gefühl jetzt. Das alte Vivado war ein 
eingerichtetes Arbeitszimmer mit unterschiedlichen Schränken und Kisten 
denen man direkt ansah was drinnen ist, also nach etwas 
Eingewöhnungszeit. Und das jetzt ist ein neues Arbeitszimmer in dem 
alles weiße Schränke des gleichen Typs sind. Jetzt muss man wirklich die 
kleinen Labels auf den einzelnen Schubladen lesen. Für mich ein klarer 
Nachteil.

: Bearbeitet durch User
Autor: Zu (Gast)
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Danke für den Screenshot.

Gustl B. schrieb:
> Jetzt muss man wirklich die
> kleinen Labels auf den einzelnen Schubladen lesen.

Nur bis du dich dran gewöhnt hast wo was zu finden ist. Es braucht eine 
kurze Eingewöhnungszeit.

Für das Gehirn ist es relativ egal ob man sich an Symbolen oder Texten 
orientiert.
Ab einer gewissen Zeit liest man die Texte nicht sondern erkennt sie 
instinktiv sofort und man merkt sich die geometrische Anordnung der 
Menüs.

Ich finde so was durchaus sauberer und übersichtlicher als viele Symbole 
zu haben.
Hinzu kommt Symbole können Design bedingt sich über die Zeit ändern und 
dann müsstest du dich an die neuen Symbole gewöhnen.

Autor: Gustl Buheitel (-gb-)
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Schon klar, ich will ja auch nicht, dass der Text weggelassen wird, nur 
zusätzlich will ich auch Symbole. Oder man spart den Platz dann auch ein 
und macht das Design schlanker, hier hat man aber nur die Symbole 
weggelassen.
Und das alles völlig ohne Not.
Man kann sogar zwei Designs auswählen, aber die sehen beide recht 
ähnlich aus, da hätte ich auch gerne das alte Design zur Auswahl.

Autor: Zu (Gast)
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Ich bin neu in diesem Gebiet. Kommen nach solchen Release kurze Zeit 
Später bereits erste Bug Fixes?

Ich werde mit dem Update sowieso erstmal abwarten. Das Buch mit dem ich 
gerade noch FPGAs lerne beschreibt die Version 2016.

Autor: Gustl Buheitel (-gb-)
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Also eigentlich ist das Produkt Vivado und davon gibt es ab und zu 
(einmal im Quartal?) eine neue Version. Da sind dann Patches drin, neue 
Features, neues Design, ...

Autor: Thomas U. (thomasu)
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Was für ein Schwchsinn, ständig die GUI zu ändern. Das schafft nur 
Verwirrung, erschwert das Zurechtfinden und kostet Zeit für funktionelle 
Verbesserungen und das alles nur, weil die dämliche Programmierergilde 
meint, sich in Farben und Designs verewigen zu müssen.

Sollten lieber mal die Zeit in das Verbessern der Technik einbringen. 
Nachdem es Vivado inzwischen im 5. Jahr gibt, hat es noch immer 
Kinderkrankheiten:

Wenn man z.B. die Simulation startet, wird der Hintergrundprozess 
mitunter vom Virenscanner erfasst und analysiert. Diese kurze Aussetzer 
reicht aus, die App ins Stocken zu bekommen. Der Hintergrundprozessevent 
versackt und der Hauptprozess lässt sich wie das Programm nicht mehr 
beenden. Um sauber rauszukommen muss man den Hintergrundprozess selber 
im Taskmanager killen.

Solche Dinge zeigen auf, ob die Programmierer etwas von Robustheit 
verstehen und die möglichen Einflüsse von Außen, denen eine Software in 
einem Multitaskingsystem unterliegt, zu antizipieren und zu verstehen in 
der Lage sind und ob sie Konzepte dageben haben. Eine gewaltiger Haufen 
an Konzepten dieser Art ist identifiziert, erörtert und den Fachmännern 
bekannt. Sie setzen das bei jeder neuen Software immer wieder ein und 
um, weil die grundsätzlichen Anfälligkeiten immer dieselben sind.

Bei Xilinx programmieren aber offenbar Anfänger und Ungebildete und 
bauen die einfachsten Fehler ein!

: Bearbeitet durch User
Autor: Kino (Gast)
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Wer will kann sich die Release Notes anschauen:

https://www.xilinx.com/support/documentation/sw_ma...

Thomas U. schrieb:
> Was für ein Schwchsinn, ständig die GUI zu ändern.

Was heißt ständig für dich? Wie oft wurde es bisher verändert? Software 
unterliegt immer einem Wandel, zum Glück, sonst säßen wir heute vor 
Steinzeit GUIs.

Thomas U. schrieb:
> weil die dämliche Programmierergilde
> meint, sich in Farben und Designs verewigen zu müssen.

Weil es keine anderen Beweggründe geben kann warum man eine GUI 
verändert?

Thomas U. schrieb:
> Sollten lieber mal die Zeit in das Verbessern der Technik einbringen.

Siehe Release Notes.

Thomas U. schrieb:
> Wenn man z.B. die Simulation startet, wird der Hintergrundprozess
> mitunter vom Virenscanner erfasst und analysiert. Diese kurze Aussetzer
> reicht aus, die App ins Stocken zu bekommen. Der Hintergrundprozessevent
> versackt und der Hauptprozess lässt sich wie das Programm nicht mehr
> beenden. Um sauber rauszukommen muss man den Hintergrundprozess selber
> im Taskmanager killen.

Ist bei mir bisher nie vorgekommen. Vielleicht liegt das Problem an 
deinem Antivirenprogramm?

Thomas U. schrieb:
> Bei Xilinx programmieren aber offenbar Anfänger und Ungebildete und
> bauen die einfachsten Fehler ein!

Kennst du die Entwickler oder worauf baust du diese Beleidigungen auf?

Autor: Thomas U. (thomasu)
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Mich nervt, die Konzentration auf die Grafik! As GAB ja eine GUI, warum 
muss man die ändern? Was ist der Vorteil von sich ändernden Menüs? Null! 
Das ist reine Spielerei! Und es ist bei vielen Programmen zu sehen, daß 
ohne Not und Sinn geändert wird, weil da einer meint, kreativ zu sein.

Praktisch sieht es aber so aus, dass die allermeisten 
Softwareprogrammierer linkslastige Denker sind, bei denen die rechte 
Gehirnhälfte komplett zu kurz gekommen ist und da folglich nicht viel 
anspruchsvolle Kreativität und Gestaltungsfähigkeit vermutet werden 
darf. Von Farben, Formen und Design verstehen sie nichts und besitzen 
zudem nicht die Fähigkeit, sich in andere reinzuversetzen.

Da die meisten ihre eigene diesbezügliche Beschränktheit aber selber 
kaum feststellen können und andererseits sich viele auch nicht die Mühe 
machen, die basics der Thematik speziell von Farben und Formen und deren 
Wirkung zu erlernen, kommt bei vielen Programmierern GUI-mässig meist 
eine mittlere Katastrophe heraus. Viele betreiben da nur eine Art von 
Selbstbefriedigung in C++ oder sie versuchen, Dinge, die seit 
Jahrzehnten etabliert und abgefrühstückt sind, mit aller Gewalt 
irgendwie anders zu machen, um sich abzuheben und eins draufzusetzen. 
Sie kapieren aber nicht, dass es da breit diskutierte und bekannte 
Fakten gibt, die allesamt perfekt eingestellt sind und nicht mehr 
übertroffen werden kann. So schießen sie vollends am Ziel vorbei und 
machen es nur schlechter.

Firmen, die das erkannt haben, lassen die GUIs extern von Erfahrenen, 
bzw Spezialisten machen oder sie stellen wenigstens eine Frau dran. Das 
ist zwar generell auch nicht die 100%-Lösung, aber wie es sich zeigt, 
hat man pauschal meistens tauglichere Ergebnisse, als von den internen 
Programmierern.

Möglicherweise gäbe es dann nicht diesen bizarren Mix aus flachen und 
verlaufenden Menüleisten, konzeptlose Variation deren Breiten und vor 
allem nicht die peinlichen Versuche, durch Mehrfachlinien bei den Rahmen 
irgendwelche 3D-Tiefeneffekte zu erzeugen, die sich teilweise 
gegenseitig offensichtlich widersprechen und zu paradoxen Zuständen 
führen.

Das war und ist speziell bei Vivado der Fall!

Autor: Thomas U. (thomasu)
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Ärgerlich ist das Ganze deshalb, weil es in der Tat Fälle gibt, bei 
denen Farben und Formen sinnvoll angewendet werden könnten:

Nimmt man z.B. das Schematic her, dann wäre es durchaus zweckmäßig, 
Takte und Resets, , enables, Busse,  physische Primitiven, logische 
Blöcke und Macros, user-Namen und auto-Namen jeweils anders einzufärben 
und bei Blöcken z.B. nicht verwendete Signale auszugrauen und noch nicht 
angeschlossene Eingänge als fehlerhaft zu färben, um mehr Übersicht zu
generieren und damit von den fotografischen Erkennungs- und 
Gedächtnisfähigkeiten des Menschen nutzbringend zu profitieren.

Aber nein, da begnügt man sich nebst schwarz mit zweieinhalb Farben, die 
man sich offenkundig von Layoutprogrammen der 90er abgeguckt hat. Sehr 
kreativ.

Was man sich bei diesen Programmen aber ruhig mal hätte abgucken können, 
nämlich, dass man beim Anklicken eines Signals / Objekts in der Netlist 
automatisch selbiges gezeigt - und an die richtige Stelle ins SCH 
gesprungen wird, hat man natürlich unterlassen. Das war wohl zu 
anspruchsvoll oder es bestand keine Zeit, weil diese fürs Grafikspielen 
draufgegegangen ist. Halb soviel Investment in nutzlose Grafik, dafür 
mehr Zeit in die Funktion, hätte diesem und vielen anderen Programmen 
gut getan.

Der mangelnde Fokus auf die Funktion der sich in der GUI zeigt, ist oft 
auch ein Indiz für kompliziertes unnötiges und aufgeblähtes internes 
Datenmanagement. Das weiß jeder, der mal Projektleitung von Software 
gemacht hat und die Ergebnisse anschaut. Ich möchte gar nicht wissen, 
wie ddie zeitverschwenderischen Innereien von Vivado aussehen.

Vielleicht hat Xilinx aber mit dem neuen entfärbten Design auf meine 
Kritik reagiert, die Ich schon mehrfach zu dieser Thematik in diese 
Richtung geäussert habe!

Waren wir mal bis da wieder einer einen Rappel kriegt und wieder alles 
umschmeisst.

Autor: Klakx (Gast)
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lässt man die GUI außen vor gibt es jedoch einige sehr schöne neue 
Sachen:
* Webinstaller kann jetzt auch Images nutzen -> ok, nett

* Unified project and user settings. -> klingt gut, hoffe der Übergang 
ist nicht buggy

* improvements to write_bd_tcl to aid in version control. -> wäre toll 
wenn das mal endlich richtig funktionieren würde, BD und SVN ist 
manchmal grausam

* Support for SystemVerilog package libraries in launch simulation and 
export simulation -> nicht genutzt, aber sollte eigentlich 
selbstverständlich sein

* license-free AXI Verificatation-IP -> das klingt interessant

* VHDL: 2008 support enhanced -> top! aber, einfach mal 100% 
Unterstützung wäre mir lieber nach 9 Jahren..

* STA: New mechanism to rename auto-derived clocks -> :-\ ich hoffe mir 
fliegen nicht zuviele alte Skripte um die Ohren

* System Debug in IP Integrator now supports viewing AXI transactions at 
runtime -> toll

* IBERT -> nette Verbesserungen, Bathtube is back

* Aurora: Transceiver outside of IP as an option -> wow endlich, damit 
könnte es weniger frickelig werden bei mehreren IPs

btw: da steckt schon massig Software-Design dahinter, damit alles auch 
abgestimmt miteinander läuft

Ich finde die Änderung in 2017.1 überwiegend positiv. Hauptsächlich von 
Nutzen bei größeren Designs mit IPs, aber auch gute Ansätze in den 
Grundlagen.

Autor: Duke Scarring (Gast)
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Habe die neue GUI heute auch zum ersten Mal gesehen.
Früher war alles bunter, aber von den vielen Knöpfen habe ich kaum 
welche verwendet, weil die einfach nicht intuitiv 'beschriftet' waren 
bzw. sind.

Solange mein Makefile bzw. die TCL-Skripte laufen, habe ich keinen Grund 
mich aufzuregen. Die Kommandozeile ist bei meinem Workflow effektiver 
als das viele Mausgeschubse.

Duke

Autor: Gustl Buheitel (-gb-)
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Männo ... bei VIVADO 2016.4 konnte ich ein configuration memory device 
beschreiben und dabei nur die .mcs angeben.
2017.1 bringt dann folgenden Fehler:
Die Syntax für den Dateinamen, Verzeichnisnamen oder die Datenträgerbezeichnung ist falsch: " "

Und was ist die Ursache? Ich habe keine .prm Datei angegeben. Das ist 
jetzt scheinbar Pflicht - warum auch immer ... grml

Autor: Gustl Buheitel (-gb-)
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Und nochmal Vivado, dieses Mal aber 2016.4:

ERROR: [VRFC 10-2335] selected assignment statement does not cover all 
choices. 'others' clause is needed 
[D:/vhdl/TEM_uni_5_stream/TEM_uni_5_stream.srcs/sources_1/TEM_uni_5_adc_ 
stream.vhd:206]
with ADC_select select ADC_data <=
   fifo_counter when "000",
    AD7356_1_data when "001",
    AD7356_2_data when "010",
    AD7356_3_data when "011",
    AD7356_4_data when "100",
    AD7356_5_data when "101",
    AD7356_6_data when "110",
   fifo_counter when "111";

Aus meiner Sicht ist das vollständig. Die Synthese läuft auch durch, 
dieser Fehler kommt nur bei der Simulation.

Autor: Tim (Gast)
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Was passiert wenn das Signal U ist?

Autor: Gustl Buheitel (-gb-)
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Tatsache! Stimmt in der Simulation kann das vorkommen.

Autor: Fritz (Gast)
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Ständige unsinnige Änderungen an GUI, Menüeinträgen etc. sind doch bei 
Xilinx schon lange gang und gäbe. Das ist einfach nur super nervig. An 
der eigentlichen Technik, die (noch nach vielen Jahren) immer noch jede 
Menge Bugs aufweist, wird meistens nix geändert. Ich kenne Leute die aus 
genau diesem Grund Xilinx den Rücken gekehrt haben.

Autor: Thomas U. (thomasu)
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Das ist ja das, was mit keiner glauben will, daß dass unsinnige 
Gestochere mit Farben und Formen am Thema vorbei geht. Ingenieure 
verstehen in aller Regel nichts von Farben und schönen Gebilden, dass 
heisst sie konnen es nicht bauen und gleichzeitig interessiert es sie 
auch nicht. Kein Mensch stört sich da an unmodischen designs, oder hat 
Anspruch auf optisch ansprechend gestaltete GUIs. Die GUIs müssen 
funktionieren und dazu gehört auch eine gute Übersichtlichkeit und 
Erkennbarkeit. Oft genug widersprechen sich modisches design und 
Erkennbarkeit!

Und wenn bei Xilinx Ingenieure das sagen hätten, gäbe es deutlich 
weniger Fokus auf Farben und mehr auf Funktion! Wie aber schon gesagt, 
greift es immer mehr um sich, daß irgendwelche BWL-ler im Marketing 
irgendwo was tolles gesehen haben und ihren Leuten sagen "das brauchen 
wir jetzt auch" und dann gibt es Geld für Zeug, das keiner braucht, 
statt einfach mehr in Tests und Validierung zu stecken, um die ganzen 
Macken zu beseitigen, die sich hinter der schönen Verpackung verbergen!

Wie man immer wieder lesen kann, nutzen viele Ingenieure hier und 
industrieweit überhaupt keine GUI sondern arbeiten schwarz weiss mit 
scripts. Was also soll der Unsinn?

Autor: Zi (Gast)
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Thomas U. schrieb:
> Wie man immer wieder lesen kann, nutzen viele Ingenieure hier und
> industrieweit überhaupt keine GUI sondern arbeiten schwarz weiss mit
> scripts. Was also soll der Unsinn?

Die Existenz einer GUI zeigt vielleicht dass nicht alle Ingeneure nur 
mit Scripts arbeiten?

Man kann jammern wie man will. Ohne GUI wäre vieles umständlicher oder 
erst gar nicht in dem Umfang möglich.
Aber natürlich gibt es genug Fälle wo die Arbeit ohne GUI auch sehr 
sinnvoll sein kann und unter Umständen sogar besser.

Warum auch immer fühlen sich aber manche dazu berufen eine Ideologie 
daraus zu machen. Und denken sich dass es doch ganz nett wäre wenn man 
einer dieser Typen wäre die möglichst zwanghaft alles in der Konsole 
machen wollen. Während sie in ihrer Umgebung von ihrer tollen GUI freien 
IT philosophieren. Natürlich immer mit einem aggressiven Unterton, 
allseits bereit die Terminal Ideologie zu verteidigen.

Die meisten kehren nach einem kurzen Trip wieder in die Realität zurück 
und einige fangen an nach GUI freien Browsern zu googlen ...

Autor: Zi (Gast)
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Das ist so ähnlich wie bei den Typen die sich von der Maus befreien 
wollen. Man kann sich eine Desktop Umgebung schaffen die sich 
ausschließlich über die Tastatur bedienen lässt.
Und predigen dann wie gut es sei sich von der ach so langsamen Maus 
Schubserei zu befreien.

Ich glaube nicht dass es bei solchen Dingen wirklich um eine 
nennenswerte Komfort Steigerung geht oder dass etwas angeblich schneller 
wird. Ich glaube man will zwanghaft anders sein oder sich zu einer 
besonderen elitären Gruppe zählen können die die Dinge mit einer 
bestimmten Philosophie angeht.

Autor: S. R. (svenska)
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Nicht jeder, der viel mit der Konsole arbeitet hat Angst vor GUIs; nicht 
jeder, der die Tastatur gegenüber der Maus bevorzugt, hat vor letzterer 
Angst.

Ich glaube, dass du da auf dem falschen Pferd sitzt, lieber Anonymous.

Autor: Thomas U. (thomasu)
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Zi schrieb:
> Thomas U. schrieb:
> Die Existenz einer GUI zeigt vielleicht dass nicht alle Ingeneure nur
> mit Scripts arbeiten?

Richtig, die Nichtnutzung zeigt aber, dass sie entbehrlich ist, also 
keinen essenziellen Nutzen hat. Es ging aber nicht darum, den Nutzen 
infrage zu stellen, sondern das ständige Ändern und das Überdesignen.

Ein unnötiger Invest in GUIs ist das Kritisierte, sowie der Umstand, 
dass ohne Sinn Änderungen kommen.

WENN eine GUI einen Sinn hat, dann den der grafisches Wiedererkennung. 
Dann muss man das auch nutzen, sprich so lassen, wenn es keinen Grund 
zur Änderung gibt.

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