Gesundheitsgefahren beim Elektrolysegaren

Gast #4987384
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Hallo ich möchte mir gerne einen Avr gesteuerten Bockwurstwärmer bauen..
Nun stellt sich aber die Frage ob,es sinnvoll ist nach einem Start 
gleich auf Vollast zu drehen und die Wurst auf 250Grad zu erhitzen oder 
die Wurst langsam zu erwärmen.

Welche Temperatur und Zeit ist zu empfehlen?

Lg
#4987394
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Trolltag ist am Freitag.

Wer noch nie in seinem Leben eine Bockwurst gesehen hat,
sollte die Finger von einem Bockwurstwärmer lassen.

Eine Bockwurst wird in heissem Wasser oder Dampf zubereitet,
nicht bei 250 GradC.

Als Bratwurst kann man aber vielleicht auch die Bockwurst
nicht kennen sondern glaubt, alles wird schwarz verkohlt.

Wozu man einen AVR in einem Würstchenwärmer braucht, ist auch
grob unklar. Klebe ihn doch mit Sekundkleber aussen auf's Gehäuse
als Griff.
Gast #4987406
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Also ich will nicht trollen .
Ich will wenn ich abends nach Hause komme die per GSM Steuerung gewärmte 
Bockwurst eben gleich haben.Ausserdem dachte ich mir wenn man die  Diese 
in einen Alu Schmelzofen taucht (ohne Alu)Das sie dann schnelle schön 
knusprig wird.
Gast #4987417
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Moppi schrieb:
> Das Bockwurstproblem wurde schon vor geraumer Zeit mit einer "WM
> 66"
> zufriedenstellend gelöst. Da war sogar ein mechanischer Timer an Bord.

https://de.wikipedia.org/wiki/WM_66
"Ebenso wurde die WM 66 bei entsprechenden Gelegenheiten wie 
Betriebsfeiern oder Gemeindefesten als Wasserbad zum Erhitzen einer 
größeren Zahl von Bockwürsten und ähnlichen Speisen eingesetzt."

Wieder was gelernt...
Gast #4987423
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Ich habe mal einen altertümlichen Hot Dog wärmer aus den USA gesehen, 
dieser Bestand aus zwei Metallschienen zwischen die man die Hog Dogs 
klemmen konnte. Darüber hinaus waren die beiden Schienen lediglich mit 
einem Netzstecker verbunden. Ein ähnliches Konzept könnte man bestimmt 
für die vom Themenersteller geforderte Problemlösung anwenden. Mit der 
in Europa vorherrschenden Netzspannung von 230V bekommt man eine 
Bockwurst bestimmt schön knusprig. Sollte die Oberflächenbeschaffenheit 
dennoch nicht den Wünschen entsprechen, ließe sich die individuell 
Heizleistung erhöhen, indem man weniger Würste auf einmal erwärmt.
Gast #4987427
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Dieter W. schrieb:
> Mir deucht, Du hast das Prinzip einer Bockwurst nicht verstanden.

Man kann eine Bockwurst auch grillen oder braten, genau wie 
Fleischwurst. Schmeckt durchaus lecker (mit entsprechenden Beilagen noch 
besser)

Allerdings werden beim Grillen/Braten Temperaturen erreicht die auch zu 
Verbrennen mit Rauchentwicklung oder gar zu einem Brand führen können. 
Das will man aber garantiert nicht "fernbedient" machen wenn niemand zu 
Hause ist.
Zumindest nicht wenn man sein Resthirn benutzt.
Gast #4987440
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Hallo,

da ich im Internet dauernd und hier jetzt auch wieder lesen muss, wie 
einfach man doch Würste mit 230V direkt garen kann (Youtube), wollte ich 
mal fragen, ob euch überhaupt bewusst ist, was für chemische Reaktionen 
bei dieser Erwärmungsmethode statt finden.

Das gefährlichste Wissen ist wiedermal das Halbwissen.
Gast #4987446
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Timmy schrieb:

> da ich im Internet dauernd und hier jetzt auch wieder lesen muss, wie
> einfach man doch Würste mit 230V direkt garen kann (Youtube), wollte ich
> mal fragen, ob euch überhaupt bewusst ist, was für chemische Reaktionen
> bei dieser Erwärmungsmethode statt finden.


@Mods: "Mikrocontroller" ist das falsches Unterforum, bitte in das 
passende, m.E.  "/dev/null", verschieben.
Gast #4987460
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Random .. schrieb:
> Heut ist doch erst Montag?!

Kann schon sein, aber es gab vor Jahr und Tag einen Würstchenautomaten, 
aus dem man nach Einwurf von 50 Pfennig & 2 - 3 Minuten Wartezeit eine 
heiße Wurst ziehen konnte. Dieser Automat erwärmte die Wurst nach dem 
oben anklingenden Prinzip.
Gast #4987464
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Wenn man ein paar Sicherheitsregeln beachtet, ist das kein Problem:

Es ist unbedingt davon abzuraten, die Elektroden aus Thallium, Chrom 
oder Cadmium zu fertigen. Empfehlenswert sind Graphit oder Eisen. 
Letzteres geht beim Garvorgang in kleinen Mengen das Gargut über und 
spendet wertvolle Spurenelemente.

Wichtig: Die Wurst während des Garvorgangs niemals in der Hand halten!

Für das garen von Würstchenschnecken, kann man Drehstrom verwenden, muss 
jedoch den Sternpunkt (Mitte) erden.

Tipp:
Einen befreundeten Elektriker einladen, und diesem die Zubereitung 
überlassen.

Bon appetit!
Gast #4987477
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Bratwurst schrieb:
> die Wurst auf 250Grad zu erhitzen oder
> die Wurst langsam zu erwärmen.

Bockwürste können mit Wasser(-dampf) gegart werden und die
Siedetemperatur wird 100° beim normalem atmosphärischen Druck
kaum überschreiten.
Mikrocontroller programmieren, aber keine Ahnung von Physik, was? ;-b

Bratwurst schrieb:
> Welche Temperatur und Zeit ist zu empfehlen?

Würde ich dem Mikrocontroller überlassen und einstellbar machen.
Dann kann man ein wenig experimentieren, wie die besten Parameter
sind. Wenn die Pelle reißt, war was verkehrt.
Gast #4987501
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Harald W. schrieb:
> Sind Wasserstoff und Sauerstoff "gesundheitsgefärdende stoffe"?

Die Wurst enthält Salz.

Das dürfte nicht unerheblich zur Leitfähigkeit beitragen. D.h. da fetzen 
die Na+ und Cl- - Ionen durch die Gegend. Drückt die Elektrode dem Cl- 
ein Elektron in die Hand, wird das vermutlich als CL2 frei. Alternativ 
löst das Chlor dann ein Metallion aus der Elektrode.
Das muss sie tun, sonst fließt kein Strom.

Also werden sich lecker Metallchloride in der Wurst lösen, vermute ich 
mal.
Wers nicht glaubt, der probiere es aus, mit Salzwasser. Mit Cu wird das 
lecker blau. Mmmhm, CuCl2, lecker :-)
Moderator #4987587
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Walter schrieb:
> Eine Gefahr geht möglciherweise auch vom Dihydrogenmonoxid in der
> Reaktion aus - zu viel davon kann tödlich wirken.

Ganz schlimm wird es, wenn man zur Wurst für den Durst noch etwas
trinkt. Getränke (vor allem alkoholfreie) haben mit den höchsten
Dihydrogenmonoxidgehalt unter allen Lebensmitteln. Am besten schneidet
hier noch der "Stroh 80" ab.
#4987599
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Chris K. schrieb:
> Ich habe mal einen altertümlichen Hot Dog wärmer aus den USA gesehen,
> dieser Bestand aus zwei Metallschienen zwischen die man die Hog Dogs
> klemmen konnte. Darüber hinaus waren die beiden Schienen lediglich mit
> einem Netzstecker verbunden. Ein ähnliches Konzept könnte man bestimmt
> für die vom Themenersteller geforderte Problemlösung anwenden.

Österreichermethode: 
https://www.youtube.com/watch?v=MlkXoIAfg-w&feature=related#t=3m48
#4987666
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Achtung bei "Würstchenketten"

Für unsere Erwärmungsversuche während des Studiums hatten wir nur solche 
im Hobbykeller da.
Die Dinger brennen an den dünnen Stellen durch, bevor alles warm ist.

Wir haben aber wohl ein "ungeeignetes - aber sicheres" Netzteil 
verwendet.
Telekom 48-60V, viele viel Amperes.

Dann habe ich noch einen Kollegen, der mal einen Erwärmungsautomaten 
-Prototypen entwickelt hat. Für eine Würstchenfirma.
Die Katzen im Gewerbegebiet waren seine besten Freunde während der 
Entwcklungszeit - irgendwo mussten die Wurstreste ja hin.

Jaja  und dann die Geschichten von der Elektroabteilung aus dem 
benachbarten Bergwerk. Die haben natürlich auch Bratwürste elektrisch 
erwärmt. Wobei das dort bestimmt nicht Kleinspannung war. Ob die dort 
schon FI Schalter hatten?

Todesgefahr durch Würstchenerwärmen! Stomschlag oder Vergiftung durch 
Elekttrolyserückstände. Wie wärs mit Elektroden aus giftigem 
Berylliumkupfer?

Oh weh - die Käsewürste vom Firmengrill letzte Woche waren gut...
#4987673
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> Todesgefahr durch Würstchenerwärmen! Stomschlag oder Vergiftung durch
> Elekttrolyserückstände. Wie wärs mit Elektroden aus giftigem
> Berylliumkupfer?

Ich habe mir zwei alte Brennstäbe besorgt. Diese lasse ich gegenläufig 
rotieren, da gart die Wurst ganz ohne zusätzliche Hitze auf den Punkt.
#4987857
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So ändern sich die Zeiten:-)

Früher(so 1970)gab es das Schmiedefeuer mit feinster Steinkohle
und eine Wolfsmaulzange. Ein wenig Geduld und fertig war die Wurst.

Später( so 1990) war das Schmiedefeuer nur noch selten an, aber
es gab ja noch den Azetylen-Brenner.

Als Notbehelf auf der Baustelle auch mal Elektroden+ Schweiß-
gerät.

Heute schmeißen meine Jungs so eine Wurst in die Mikrowelle
im Aufenthaltsraum.

Wo soll das nur hinführen?

Viele Grüße
Bernd

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