Hi,
ich verzweifele momentan an einem Projekt, welches ich angefangen habe.
Ich habe mir 2 Paar Lautsprecher gekauft (4 Ohm, 200W) und dazu noch
einen Verstärker (2x160W @4Ohm, 15-32V). Nun bin ich auf der Suche nach
einem passenden Netzteil für den Verstärker und kann leider keinen
finden, der die Leistung (160W) abdecken kann. Wie genau machen das die
Lautsprecher-Hersteller mit Ihren Produkten? Ich denke nicht, dass sie
Netzteile mit 200W++ im Zubehör anbieten.
Warum kaufst du Sachen, wenn die Planung nicht zu Ende gedacht ist?
Und wie wäre es mit der "klassischen" Variante? Dicker passender
Ringkerntrafo + Gleichrichter + Elko?
Danke für die Antworten!
die "klassische Variante" klingt gut. Nur leider sagt mir "Ringkerntrafo
+ Gleichrichter + Elko" nicht viel (Bin ein Maschbauer, bitte um
Rücksicht ;) )
Woher finde ich heraus welcher Ringkerntrafo passt? Und wie wird die
Schaltung aufgebaut? Einfach in Reihe?
Es ist schwer was zu empfehlen, wenn du nicht schreibst, was für ein
Verstärker das ist. Klasse D oder A/B ? Wenn D (wahrscheinlich wegen der
geringen Spannung), welcher Chip ?
Für einen Klasse D Verstärker reicht ein SMPS Netzteil völlig. Z.b ein
Meanwell, gibts massig Preiswert in der Bucht.
Arash schrieb:> Wie genau machen das die Lautsprecher-Hersteller mit Ihren Produkten?
Da Musik aus kurzen lauten Spitzenwerten und niedriger Dauerleistung
besteht, legen sie Netzeile und Verstärker meist auf geringere Leistung
aus als man glauben mag. Messwerte sind z.B. nur 1 Kanal auf Vollast,
die anderen aus, weil das Netzteil eben nur für 1 reicht. Solchen Pfusch
sollte man selber lieber nicht bauen.
Da du aber NATÜRLICH verschweigst welche Modelle du tatsächlich gekauft
hast, kann man nicht ermitteln, was reichen würde.
Es gibt grob diese Orientierung: Hat man einen Lautsprecher (du hast 4
Ohm, nehmen wir mal an daß er auch schlechtestenfalls nicht weniger als
4 Ohm hat, was keineswegs immer der Fall ist, man müsste die
Impedanzkurve im Datenblatt konsultieren), den du an 32V legst
(Brückenschaltung BTL da dein Verstäörker scheinbar nur eine
Versorgungsspannung braucht) können maximal 8A fliessen. Wenn du ein
Schaltnetzteil verwenden willst, muss das auch diese 8A bei 32V liefern,
also 256W und das stereo, also 512W, denn wenn Schaltnetzteile
überlastet werden, bricht deren Spannung sofort komplett ein.
Baust du das Netzteil jedoch aus einem Eisenkerntrafo mit Gleichrichter
und Siebelko auf, kann der spitzenmässig viel mehr Strom liefern als man
ihm an Dauerleistung abverlangen darf, oft legt man die Netzteil nur auf
die rms Leutsprecherleistung aus, (32/1.4)*(32/1.4)/4 = 127 und wegen
Stereo x 2, also 254VA, denn wenn Eisentrafos überlastet werden,
passiert erst mals nichts, nur auf Dauer werden sie zu warm.
Leider liefern konventionelle Trafos eine unstabilisierte Spannung, und
wenn die maximale Spannung am Verstärker 32V betragen darf, bei 10%
Netzüberspannung und 8% Leerlaufüberhöhung, darf der Trafo nur 20V~
haben, was dann bei 10% Netzunterspannung und 20% Verlust am Siebelko
minimal nur 19V am Verstärker bringt, also nur für (19/1.4)*(19/1.4)/4 =
46 Watt zuverlässig am Lautsprecher bringt. Auch hier hier weiss ja
niemand, ob die 32V wirklich max sind oder bloss recommended.
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.30
Hier steht eine kommerzielle Auslegung für ein Netzteil drin
http://www.ti.com/lit/an/snaa057b/snaa057b.pdf
Ein TDA7498 also. Ich würde dir 32V und ca 10A vorschlagen, damit bist
du auf der Sicheren Seite, da die kleinen Treiber wahrscheinlich keine
sehr hohe Leistung abverlangen werden.
Die Treiber an sich sind schwer einzuschätzen, es stehen ja kaum Daten
drin. Solltest du TSP Parameter finden, kannst du dir ein optimales
Gehäuse ausrechnen, ohne der Daten wird es schwer da was vernünftiges zu
basteln.
Drücke dir die Daumen, Autolautsprecher für Zuhause ist nicht ganz
optimal, wenn du allerdings TSP Daten findest, kannst du mit einem
vernünftigen Gehäuse einiges an Klang rausholen.
Arash schrieb:> Es handelt sich um folgende Lautsprecher und Verstärker:
Also Kinderspielzeug
Super Datenblatt:
https://www.voelkner.de/products/169077/Sinustec-2-Wege-Einbaulautsprecher-Set-200-W-ST-100.html
Bei solcher chinesischer Spielerei ist natürlich kein Datenblatt
verfügbar. 100 Watt halten die sicherlich nicht aus, und ob die 4 Ohm
auch immer 4 Ohm sind, ist ebenfalls zweifelhaft.
Beim Verstärker guckt man am besten ins Datenblatt des TDA7498E und
hofft, daß der chinese die Schaltung nicht vergurkt hat. Der Lüfter wird
halt frühzeitig ausfallen.
Das Datenblatt nennt bei 36V nur 125W und hat eine schönes Diagramm
Figure 4: Output power vs. supply voltage
Das wird für die Lautsprecher reichen. Mit einem 32V/8A Schaltnezteil
wird man auskommen.
Leider hat Michael recht. Falls du noch eine Rückgabemöglichkeit hast,
kann ich dir empfehlen es zu tun.
Es wäre sinnvoller gewesen hier zuerst zu fragen und dann zu kaufen,
denn leider wirst du mit diesen Teilen nichts vernünftiges hinkriegen.
Es ist verlorenes Geld jetzt noch ein Netzteil zu kaufen.
Ich kann dir nur empfehlen, alles zu verkaufen und ein fertiges
aufeinander abgestimmtes aktives Lautsprecherpaar zu kaufen. Z.b. Fostex
Monitorlautsprecher. Besser ordentliche gebrauchte Fostex, als schlechte
Neue. Es gibt natürlich viele andere gute Aktivlautsprecher, ich kam
sofort auf die Fostex, weil gerade zwei davon links und rechts von mir
stehen. Der Klang ist fantastisch, Verstärker eingebaut und alles
perfekt aufeinander abgestimmt.
Auf der Arbeit stehen die hier neben meinem Monitor :
https://www.thomann.de/de/marantz_studioscope_3.htm
Keine Chance gegen die Fostex, aber um weiten besser, als das was du
versuchst. Ich kann dir nur ehrlich empfehlen, werde die Sachen los und
kauf dir was vernünftiges, fertiges.
Vielen dank für die Rückmeldungen!!
Ich gebe u ich hätte mich vor dem Kauf schlau machen müssen. Nun habe
ich aber ein Rückgaberecht und kann die Teile also umtauschen :)
@ Heinz Ich möchte die Lautsprecher selber "zusammen basteln/bauen" und
dabei etwas lernen. Was hätte ich mir denn für Lautsprecher kaufen
müssen, die ich für Zuhaus verwenden kann?? Sollten allerdings nicht
mehr als 50€ kosten. Soweit ich weiß, sollte man da Hoch- und Tieftöner
+ Subwoofer verwenden um einen sehr guten Klang zu erhalten. Hättet ihr
da was passendes für mich?
Achja im Gehäuse habe ich lediglich Platz für folgende Fläche: 242 x 166
[mm]
Geht es denn darum, die "Leistung" der Lautsprecher komplett auszureizen
(sprich: Ohrenbetäubenden Lärm zu produzieren) oder willst Du einfach
nur Musik in normaler Lautstärke hören?
Letzteres bekommst Du mit irgendeinem 24V-Netzteil hin, das muss auch
keine 160 Watt liefern können, da reichen auch 20 Watt.
Wenn Du auf "unz-unz-unz-Wumpa"-Tiefbass-Geschepper stehst, wirst Du die
Grenzen des 20-Watt-Netzteils eher erfahren als wenn Du einfach nur
Musik hörst.
Arash schrieb:> Ich möchte die Lautsprecher selber "zusammen basteln/bauen" und> dabei etwas lernen. Was hätte ich mir denn für Lautsprecher kaufen> müssen, die ich für Zuhaus verwenden kann
Welche, bei denen die Thiele-Small Parameter in einem ordentlichen
Datenblatt angegeben werden, damit man die akustisch passende Box
drumrum bauen kann.
https://www.hifi-selbstbau.de/index.php?option=com_content&view=article&id=197
Dann braucht man noch ein Messmikrophon und eine Auswertung
(beispielsweise Neutrik A1) um überprüfen zu können, ob die Theorie
überhaupt in der Praxis auch hinhaut (kleine Abweichungen beim Aufbau im
MIllimeterbereich können das schöne Theorieergebnis massiv
verschlechtern) und man weiss ob man Schrott oder gut gebaut hat.
Denn selbst massive Verzerrungen reden sich manche Leute noch als Guten
Klang ein, denk an Omas Dampfradio, oder daran daß es manche Leute nicht
merken, wenn in ihren 'guten teuren Edel-' Boxen Hochtöner oder
Tieftöner kaputt sind und sie aus allen Wolken fallen, wenn ein
guschultes Ohr gleich dartauf hinweist (er klang doch so gut...).
Arash schrieb:> Achja im Gehäuse habe ich lediglich Platz für folgende Fläche: 242 x 166> [mm]
Ja, man kann auch rückrechnen, welche Chassis auf solche Wände passen.
https://www.amazon.de/Lautsprecher-Messtechnik-PC-gest%C3%BCtzte-Analyse-analoger-Systeme/dp/3895760900
Die Teile sollen sollen schon etwas Power und einen guten Klang haben ;)
Wie gesagt ich möchte mir das ganze selbst zusammenbauen und schauen was
dabei herauskommt. Es geht mir dabei nicht primär darum die Lautsprecher
selber zu verwenden sondern nur um zu sehen wie man Lautsprechersysteme
aufbaut und welchen Klang man als "Laie" maximal rausholen kann. Als
nächstes würde ich mich in Sachen Gehäuse schlau machen wie man den am
besten konstruiert.
dann suche Dir mal bei Visaton was schönes aus. Lautsprecher ohne
Gehäuse nutzen ja auch nichts. Dann kannst Du gleich noch etwas
schreinern :-o
www. visaton.de
Tieftöner...Subwoofer.. auf 242x166 mm ??? Nie und Nimmer.
obwohl, bei 2m Tiefe...
Jo is scho Freitag ?
Heinz schrieb:> Klasse D oder A/B ? Wenn D (wahrscheinlich wegen der> geringen Spannung), welcher Chip ?
Für die Leistung eines Verstärkers ist allein das Ohmsche Gesetz
zuständig. Das Verstärkerprinzip ist uninteressant. Wichtig wäre
höchstens noch Halb-oder Vollbrücke. Wobei Vollbrücken im Heim-
bereich eher unüblich sind.
Harald W. schrieb:> Heinz schrieb:>>> Klasse D oder A/B ? Wenn D (wahrscheinlich wegen der>> geringen Spannung), welcher Chip ?>> Für die Leistung eines Verstärkers ist allein das Ohmsche Gesetz> zuständig. Das Verstärkerprinzip ist uninteressant. Wichtig wäre> höchstens noch Halb-oder Vollbrücke. Wobei Vollbrücken im Heim-> bereich eher unüblich sind.
Ich habe nach dem Prinzip gefragt, da man z.B bei einem A/B Verstärker
auf keinen Fall ein Schaltnetzteil benutzen möchte. Bei Klasse D ist es
ziemlich egal, die stören sich da weniger dran.
Also mit 50€ wird der Ton recht dünn ;). Du wirst kaum 2 Lautsprecher
UND einen Subwoofer für diesen Preis kriegen.
Das Minimum für guten Klang wäre meiner Meinung nach das hier :
https://www.oaudio.de/Lautsprecher-Selbstbau/Sonderangebote/Blue-Start-5-TQWT-Bausatz.html
Die TQWT Bauart verstärkt den Bass so weit, dass man einen Subwoofer
kaum vermisst. Vor allem bei einem sehr vernünftigem Preis kriegst du
hier eine richtig gute Box. Baupläne für Gehäuse und Weiche sind dabei
und das Set bietet die Lautsprecher und alle Weichenteile. Danach musst
du nur noch im Baumarkt Holz zuschneiden lassen und hast damit alles
zusammen.
Wenn du noch mehr Bass haben willst, werden die Boxen sehr gross oder du
musst dir ein FAST (Fullrange and Subwoofer Technology) System besorgen.
Diese sind allerdings preislich viel höher angesiedelt.
Heinz schrieb:> Ich habe nach dem Prinzip gefragt, da man z.B bei einem A/B Verstärker> auf keinen Fall ein Schaltnetzteil benutzen möchte. Bei Klasse D ist es> ziemlich egal, die stören sich da weniger dran.
Das Schaltungsprinzip der Endstufe spielt keine Rolle: Zu Verzerrungen
kommt es, wenn die Versorgungsspannung so weit zusammenbricht, dass die
vom Musiksignal geforderte Spannung nicht mehr an den Lautsprecher
gegeben werden kann.
Beim Schaltnetzteil bricht die Spannung halt sofort ein, wenn der
soezifizierte Maximalstrom überschritten wird, grosse Siebelkos gibt es
dort nicht, daher muss man sie auf Maximalstrom auslegen.
Beim Trafonetzteil bricht die Spannung ein weil der Siebelko zu weit
entladen wird, der Trafo muss nur den mittleren Aufladestrom liefern
können, daher reicht es die auf rms auszulegen
Das Verstärkerprinzip spielt keine Rolle, Class-D geht aber bei geringer
Lautstärke besser mit dem Netzteilstrom um, gut bei Batteriebetrieb.
Genau um das Einbrechen der Spannung ging es mir auch. Ich habe es nicht
weiter ausgeführt, aber unterm Strich ist es die Effizienz. Ein A/B
Verstärker ist für ein SMPS deswegen ungeeignet, da ständig massig Strom
einfach nur zur Hitze umgewandelt wird und es wahrscheinlicher ist, dass
die Spannung einbricht. Es sei denn, man überdimensioniert das SMPS
ordentlich. Ein Klasse D Verstärker ist effizienter (oder er taugt nix)
und kommt dadurch auch mit einem SMPS klar, ohne dass man stark
überdimensionieren muss. Dadurch ist auch der Spannungseinbruch
unwahrscheinlicher. Natürlich gibt es heutzutage sehr gute SMPSes, sonst
würden die nicht in z.B. Linn Produkten verbaut, aber bei A/B würde ich
immer noch einen R-Kern oder Torroid bevorzugen. Am liebsten mit paar
Tausend uF an Siebung und schnellen Dioden zur Gleichrichtung mit
Snubbern um das Schalten an sich was "weg zu bügeln".
Heinz schrieb:> Ein A/B> Verstärker ist für ein SMPS deswegen ungeeignet, da ständig massig Strom> einfach nur zur Hitze umgewandelt wird und es wahrscheinlicher ist, dass> die Spannung einbricht. Es sei denn, man überdimensioniert das SMPS> ordentlich. Ein Klasse D Verstärker ist effizienter (oder er taugt nix)> und kommt dadurch auch mit einem SMPS klar, ohne dass man stark> überdimensionieren muss
Falsch.
Es geht nur um die Spitzenleistung.
Achso, verstehe. Ein ineffizienter Verstärker hat also eine geringere
Spitzenleistung als ein effizienterer.
Das ist schon klar. Ein AB braucht hat eine höherere Spitzenleistung als
ein D bei gleicher Lautstärke. Deswegen müsste das Netzteil beim AB
stärker sein.
Bei Sinus-Signal hat ein B-Verstärker bei Vollaussteuerung (theoretisch,
Restspannungen vernachlässigt) einen Wirkungsgrad von Pi/4 ≈ 79%, ein
"idealer" Verstärker hätte 100%.
Also, wenn das jeweilige Netzteil in etwa ausreicht:
An der Lautstärke, die "hinten" herauskommt, können nur Esoteriker den
Verstärkertyp sicher identifizieren.
Moin Leute!
Ich wollte mir eine eigene Stereoanlage zusammenbasteln und benötige
dafür einige Tipps. Insgesamt soll der Materialwert nicht all zu teuer
werden. Ausgesucht habe ich mir bereits folgende Lautsprecher:
http://www.ebay.de/itm/HIFONICS-ZSI-683-Lautsprecher-3-Wege-Triaxial-System-Zeus-Serie-/251784282900?hash=item3a9f834314:g:vfYAAOSwBOtY9xJe#shpCntId
Wobei ich nur ein Lautsprecher verwenden möchte, da das Gehäuse sonst zu
groß wird. Würde das evtl. Probleme machen? Klang? Lautstärke? Oder muss
man beide Lautsprecher verwenden?
Laut Datenblatt haben die Lautsprecher 90W RMS (@4 Ohm, 92dB). Kann mir
jemand dazu eine Verstärkerplatine empfehlen? Wichtig ist, dass es nur
die Platine ist also ohne Gehäuse und keine 100€ kostet....
Last but not least:
Die Verstärkerplatine soll über einen handelsüblichen Netzteil versorgt
werden. Als Beispiel 12V, 5A. Ich habe gelesen, dass man
Ringkerntransformatoren nutzen kann um solch ein Netzteil zu verwenden.
Bitte auch hier um Aufklärung ;)
Danke im Voraus!!!!
Moin Leute!
Ich wollte mir eine eigene Stereoanlage zusammenbasteln und benötige
dafür einige Tipps. Insgesamt soll der Materialwert nicht all zu teuer
werden. Ausgesucht habe ich mir bereits folgende Lautsprecher:
http://www.ebay.de/itm/HIFONICS-ZSI-683-Lautsprecher-3-Wege-Triaxial-System-Zeus-Serie-/251784282900?hash=item3a9f834314:g:vfYAAOSwBOtY9xJe#shpCntId
Wobei ich nur ein Lautsprecher verwenden möchte, da das Gehäuse sonst zu
groß wird. Würde das evtl. Probleme machen? Klang? Lautstärke? Oder muss
man beide Lautsprecher verwenden?
Laut Datenblatt haben die Lautsprecher 90W RMS (@4 Ohm, 92dB). Kann mir
jemand dazu eine Verstärkerplatine empfehlen? Wichtig ist, dass es nur
die Platine ist also ohne Gehäuse und keine 100€ kostet....
Last but not least:
Die Verstärkerplatine soll über einen handelsüblichen Netzteil versorgt
werden. Als Beispiel 12V, 5A. Ich habe gelesen, dass man
Ringkerntransformatoren nutzen kann um solch ein Netzteil zu verwenden.
Bitte auch hier um Aufklärung ;)
Danke im Voraus!!!!
spess53 schrieb:> Und wie soll das Stereo werden?
Super Witz für lange, dunkle Winterabende...
Vielleicht will er statt Hoch-Mittel-Tief und sonstwas für -Töner
Breitbandlautsprecher verwenden, wäre das nicht viel lustiger?
Zitadelle
Stereo mit einem Lautsprecher kommt immer besonders gut...
Du könntest natürlich serielles Stereo meinen, also vom Lied zuerst nur
den linken Kanal hören und danach den Rechten. Das Gehirn wirds schon
korrekt verarbeiten.
Hast du dir schon überlegt, wie du den Lautsprecher mit 90W versorgen
willst, wenn dein Netzteil nur 60W (12V*5A) liefert?
Wenn du soetwas wirklich vor hast, dann stimme deine Komponenten besser
zueinander ab. Alles etwa die gleiche Leistung (bei der Richtigen
Impedanz), dann muss auch die Versorgungsspannung passen. Einige
benötigen positive und negative Versorgungsspannung.
bier16v danke für den Hinweis.
Ich kenne mich in diesem Gebiet nicht so gut aus, wie du wahrscheinlich
bereits bemerkt hast. Mir geht es lediglich darum zu erfahren, welche
Verstärkerplatine ich für den Lautsprecher verwenden sollte um optimalen
Klang und Lautstärke zu erhalten.
@ alle sarkastisch Antwortenden: Ich kenne mich in diesem Gebiet nicht
aus und stöber deshalb im Forum damit ich mir etwas Wissen aneigne. Der
Begriff Stereo war evtl. falsch formuliert. Es soll nur ein Lautsprecher
mit einem Mono-Verstärker eingebaut werden. Meine Frage hierzu ist: Sind
die Lautsprecherpaare anders aufgebaut als einzelne Lautsprecher? Bzw.
würde ich dann nur die "Hälfte" hören?^^
Arash schrieb:> Ich wollte mir eine eigene Stereoanlage zusammenbasteln und benötige> dafür einige Tipps. Insgesamt soll der Materialwert nicht all zu teuer> werden. Ausgesucht habe ich mir bereits folgende Lautsprecher:>> Ebay-Artikel Nr. 251784282900>> Wobei ich nur ein Lautsprecher verwenden möchte, da das Gehäuse sonst zu> groß wird. Würde das evtl. Probleme machen? Klang? Lautstärke? Oder muss> man beide Lautsprecher verwenden?
Ok, erster Tipp: Stereo bedeutet zwei Lautsprecher, idealerweise so
positioniert, dass du dich im sogenannten Stereo-Dreieck mit deinen
Lautsprechern befindest.
Dann kannst du so etwas wie eine "Bühne" wahrnehmen, wenn du also die
Augen zumachst, kannst du bei entsprechender Musikrichtung und
Aufnahmequalität z.B. hören wo auf der Bühne das Schlagzeug steht, und
dass der Gitarrist gerade hin und her geht.
Aber auch bei anderen Musikrichtungen wird Stereo genutzt, um so was wie
ein Mitten-Drin-Gefühl zu vermitteln, indem Effekte unterschiedlich
"positioniert" werden.
Wäre aber egal, wenn man sowieso nur schrottige Youtube-Videos als
Hintergrund-Gedudel laufen lassen will.
Zweiter Tipp: Das sind Auto-Lautsprecher, und vom Format her sollen die
in einer Hutablage oder den Türen eines dicken Ami-SUV eingebaut werden.
Daraus folgt, du müsstest dein Lautsprecher-Gehäuse ungefähr mindestens
so groß bauen wie eine große Autotür oder ein halber Kofferraum, mit
einer kontrollierten Undichtigkeit (eine Autotür oder ein Kofferraum
sind nicht in sich dicht).
Wenn es ein Datenblatt mit TSPs gibt (Thiele-Small-Parameter), dann
könntest du simulieren, wie groß ein Gehäuse sein muss, dass da
klanglich einigermaßen was rauskommt.
Wenn du also irgendwas bauen willst, dass nur Bumm-Bumm-Krach macht und
nach bling-bling aussieht, kannst du die Lautsprecher nehmen.
Aber Bumm-Bumm wird in einem kleinen Gehäuse nicht rauskommen, da wird
es eher ungefähr so klingen wie ein paar Jahre altes Handy oder
Ohrstöpsel aus dem 1-Euro-Markt.
Und selbst wenn du das Gehäuse so riesig baust wie es sein sollte,
solche Lautsprecher gibts auch in günstiger, z.B. hier:
http://www.ebay.de/itm/Bull-Audio-TR-69-Rainbow-Markenqualitat-statt-NoNameSchrott-2-x-1400-AUNA-Watt-/231936893607?hash=item36008422a7:g:LwYAAOSwBLlVA0PS
Von der Qualität her ganz brauchbar (soweit das in diesem
Lautsprecher-Format eben möglich ist, zumindest vergleichbar mit
deinen).
Also nochmal genauer, was soll es werden und wo soll es eingesetzt
werden?
- für den PC
- Partyraum
- Ghettoblaster
- Bollerwagen
- Klo
- Wacken
Dann kann man sehen was das beste für dich wäre in Bezug auf
Lautsprecherwahl, Gehäusegröße, Verstärker, Netzteil etc.
Du hast gesagt, du willst was dabei lernen, dann lerne auch gleich wie
man es richtig macht ;)
Heinz schrieb:> Achso, verstehe.
Offenkundig nichts.
> Ein ineffizienter Verstärker hat also eine geringere> Spitzenleistung als ein effizienterer.
Nein, Humbug.
> Ein AB braucht hat eine höherere Spitzenleistung als> ein D bei gleicher Lautstärke.
Nein, natürlich nicht.
> Deswegen müsste das Netzteil beim AB stärker sein.
Ein Ergebnis aus 2 falschen Annahmen geschlussfolgert,
abenteuerliche Beweiskette.
Elektrofan schrieb:> Bei Sinus-Signal hat ein B-Verstärker bei Vollaussteuerung (theoretisch,> Restspannungen vernachlässigt) einen Wirkungsgrad von Pi/4 ≈ 79%, ein> "idealer" Verstärker hätte 100%.
Es geht aber um die Spitze des Sinus (denn dort ist Spannung und Strom
am höchsten und wenn das Netzteil das nicht liefern kann, hat die
Endstufe auch keine Chance und clippt mit hörbaren Verzerrungen).
Und bei der Spitze des Sinus ist der Wirkungsgrad beider Endstufentypen
bloss vom durchgeschalteten Endstufentransistor bestimmt, also knapp
100%, sagen wir 95%.
Für den restlichen Verlauf des Sinus mit rms Mittelwert stimmt deine
Rechnung, da ist Class-D energiesparsamer.
Arash schrieb:> Bitte auch hier um Aufklärung ;)
Man kann mit 1 Lautsprecher kein Stereo erzeugen,
man kann aus 12V*5A=60W keine 90W erzeugen,
das sagten andere schon, dazu:
Ein Lautsprecher wird nur mit passendem Gehäuse was,
wenn er nackt auf dem Tisch rumliegt darf man ihn nicht
mal so stark belasten wie angegeben, er würde kaputt
gehen, und er hat natürlich nicht den Frequenzgang
und Frequenzbereich der in der Werbung angegeben wird.
Bloss: damit man das passende Gehäuse zum Lautsprecher
bauen kann, braucht man mehr technische Daten als bei
BlödiaMarkt stehen. Es wurde schon aus Visaton hingewiesen
und die Thiele Small Parameter. Wenn du den Schottlautsprecher
natürlich geschenkt bekommen hast und verbauen musst,
könnte man ihn eitersets vermessen, andererseits einfach
mal ein Gehäuse eines aähnlichen Lautsprechers verwenden
ud gucken was dabei raus kommt.
Du merkst: Das Hauptwerkzeug was man zu erfolgreichen Bau
von Audiotechnik braucht, sind Messgeräte. Wenn du die nicht
hast, bzw. keinen Zugang hast, kannst du nicht wissen, wie
mies dein Gebastel geworden ist. Und sei dir sicher: Es wird
mies, wenn man nicht weiss, was man tut.
Stefan U. schrieb:> Unter 100 Euro bekommst du kein Hifi. Nichtmal ungefähr.
Doch, natürlich, HiFi ist nun keine so hohe Anforderung,
ein TDA2030 täte es schon.
steckersammler schrieb:> Wenn du also irgendwas bauen willst, dass nur Bumm-Bumm-Krach macht und> nach bling-bling aussieht, kannst du die Lautsprecher nehmen.
Vielen dank zunächst für die ausführliche Erklärung. Das ganze sollnicht
nur Bumm-Bumm-Krach machen sondern klanglich was hergeben. Dabei soll
die Maximallautstärke jedoch nicht zu gering sein. Die Lautsprecher habe
ich nur als Referenz gewählt, da ich absolut keine Ahnung habe wonach
man Lautsprecher überhaupt wählt.
steckersammler schrieb:> Also nochmal genauer, was soll es werden und wo soll es eingesetzt> werden?> - für den PC> - Partyraum> - Ghettoblaster> - Bollerwagen> - Klo> - Wacken
Es soll ins Wohnzimmer. Der Grund warum ich Stereo schrieb war
ursprünglich der Gedanke an die alten Stereo Anlagen, die man Zuhause im
Wohnzimmer hatte. Was genau Stereo bedeutete war mir nicht bekannt :)
Ich möchte ein kompaktes Gehäuse mittels CAD konstruieren und die
Lautsprecher sowie die Verstärkerplatine in das Gehäuse einbauen. Das
Gehäuse darf folgende Maße nicht übertreffen: H x B x L = 20 x 24 x 10
[cm]
Arash schrieb:> Es soll nur ein Lautsprecher> mit einem Mono-Verstärker eingebaut werden.
Du willst also eine LoFi-Anlage bauen? Dann bleibt es sich ziemlich
egal, was Du kombinierst. Irgendwelche Geräusche kommen immer aus
dem Lautsprecher.
Ist es sinnvoll kleinere Lautsprecher dafür aber 2 Stück zu verwenden
als einen "größeren Triaxial"? Bei dem Triaxial sind ja Hoch-
Mitteltöner und Subwoofer integriert deshalb habe ich mir gedacht, dass
die von der Klangqualität besser sein müssten als andere
Lautsprecherarten.
Harald W. schrieb:> Arash schrieb:>>> Es soll nur ein Lautsprecher>> mit einem Mono-Verstärker eingebaut werden.>> Du willst also eine LoFi-Anlage bauen? Dann bleibt es sich ziemlich> egal, was Du kombinierst. Irgendwelche Geräusche kommen immer aus> dem Lautsprecher.
Bedeutet das, dass ich mind. 2 Lautsprecher benötige um HiFi zu
erhalten? Oder worauf bezieht sich Ihre Aussage?
Arash schrieb:> Bedeutet das, dass ich mind. 2 Lautsprecher benötige um HiFi zu> erhalten? Oder worauf bezieht sich Ihre Aussage?
was bedeutet HiFi?
https://de.wikipedia.org/wiki/High_Fidelity
wenn man HiFi mit "hohe (Klang-)Treue" übersetzt,
wie ist es damit
wenn man nur einen Kanal wiedergibt, aber die Aufnahme 2 oder
mehrkanalig ist?
wenn man nur 1000-6000 Hz wiedergibt aber die Aufnahme 20 - 20000 Hz
hat?
wenn man nur 90 dB Schalldruck erzeugt aber das Original bis zu 110 dB
Schalldruck hat?
Also du musst wissen was dir genügt und danach wählen, an Begriffen kann
man das nicht festmachen, guter Klang für 100,-€ ist machbar, aber nicht
für Anfänger zum selberbauen.
Was interessiert dich die unbezahlbare, unbaubare oder unaufstellbare
Orginalität wenn du nur guten Klang möchtest?
Joachim B. schrieb:> Also du musst wissen was dir genügt und danach wählen, an Begriffen kann> man das nicht festmachen, guter Klang für 100,-€ ist machbar, aber nicht> für Anfänger zum selberbauen
Welche Lautsprecher würdest du mir denn empfehlen unter den genannten
Gehäusemaßen?
Stromtuner schrieb:> man kann den rechten und linken Kanal multiplexen, dann käme man auch> mit einem Lautsprecher hin...>> StromTuner
würde sich die Klangqualität dabei verändern?
Arash schrieb:> Wobei ich nur ein Lautsprecher verwenden möchteArash schrieb:> Es soll nur ein Lautsprecher> mit einem Mono-Verstärker eingebaut werden. Meine Frage hierzu ist: Sind> die Lautsprecherpaare anders aufgebaut als einzelne Lautsprecher? Bzw.> würde ich dann nur die "Hälfte" hören?^^
Um damit das komplette Musiksignal hören zu können, brauchst Du am
Eingang des Monoverstärkers nur zwei 10k Ohm Widerstände anlöten. An den
so entstandenen beiden Eingangsenden wird jetzt Deine Stereosignalquelle
angeschlossen (linker Kanal an den einen Widerstand und rechter Kanal an
den anderen Widerstand). Damit geht Dir dann nichts verloren.
Da braucht dann auch nix mehr zu gemultiplext werden!
Arash schrieb:> Das Gehäuse darf folgende Maße nicht übertreffen: H x B x L = 20 x 24 x 10
Wenn man eine gute Muiskwiedergabe haben will, fängt man nicht mit den
Abmessungen an.
Aber man kann versuchen, bei gegebenen geringen Abmessungen immerhin das
bestmögliche zu erzielen.
Da bei 20x24x10 der Weg um die (offene) Box gering ist, schliessen sich
tiefe Töne schnell kurz, und bei geschlossener Box steigt der Druck
innendrin kräftig an, wenn die Membrane nach innen gehen will. Da hast
bei 20mm Wand ca. 1.6 Liter Innenvolumen. Schon bei kleiner
Membranbewegung (1cm bei 10cm Durchmesser) stiegt der Druck im Innenraum
von 1 bar auf 1.1bar an, gegen den dein Lautsprecher arbeiten muss.
Selbst wenn der Verstärker dafür genug Leistung hat, ergibt das
Verzerrungen.
In deiner Grösse gibt es die JBL Control 1 als bekannt gute Box. Die ist
in dünnem Gehäuse, damit das innere Volumen gross ist bei den kleinen
Aussenabmessungen. Die fangen erst ab 80Hz an, was so hoch ist, daß man
es mit einem Subwoofer unterstützen sollte. Immerhin kann sie als
Vorlage dienen, wie man es richtig macht.
Arash schrieb:> Ich möchte ein kompaktes Gehäuse mittels CAD konstruieren und die> Lautsprecher sowie die Verstärkerplatine in das Gehäuse einbauen. Das> Gehäuse darf folgende Maße nicht übertreffen: H x B x L = 20 x 24 x 10> [cm]
Ich fürchte, bei diesen geringen Abmessungen wird das nichts.
Auf 20x24x10cm bekommst du vielleicht eine Verstärkerplatine mitsamt
Ringkerntrafo-Netzteil.
Ein Lautsprecher passt zwar vielleicht mechanisch noch mit ins Gehäuse,
hat aber kein Volumen mehr zum arbeiten.
Klang braucht Volumen, vor allem (richtiger) Bass.
Das wird am Ende vielleicht so klingen wie 10€ PC-Boxen ohne Subwoofer.
Ich würde dir empfehlen, auf jeden Fall mehr Platz zuzulassen.
Man könnte vielleicht einen kleinen Breitbänder im Bassreflex-Gehäuse
verwenden, und selbst das wird knapp.
Außerdem CAD-konstruiert man nicht ein schickes Gehäuse, sägt irgendwo
ein Loch passender Größe rein und schraubt einen Lautsprecher fest.
Bei der Entwicklung von Boxen spielt die Größe und Form der Schallwand
(Vorderseite), die Position des Lautsprechers in der Schallwand auch
eine große Rolle, neben dem Volumen der Box und nötigen Frequenzweichen,
Saug- oder Sperrkreisen.
Wenn du was bauen willst das gut klingt, bau einen
Selbstbau-Lautsprecher genau nach Plan auf und werd glücklich damit,
sonst sieht dein Designstück zwar vielleicht CAD-mäßig schick aus,
klingt aber nach Pringels-Dose.
Arash schrieb:> Ist es sinnvoll kleinere Lautsprecher dafür aber 2 Stück zu verwenden> als einen "größeren Triaxial"? Bei dem Triaxial sind ja Hoch-> Mitteltöner und Subwoofer integriert deshalb habe ich mir gedacht, dass> die von der Klangqualität besser sein müssten als andere> Lautsprecherarten.
Ein Triaxial ist zwar theoretisch ideal, weil das einer
Punktschallquelle am nächsten kommt.
Praktisch gesehen wird aber der Tieftöner bei diesen billigen
Konstruktionen den Mittel- und Hochtöner-Aufbau zu mechanischen
Schwingungen anregen, wodurch Verzerrungen entstehen, außerdem entstehen
Verzerrungen im Tieftonbereich durch den Aufbau, der die Membran
teilweise verdeckt.
Natürlich denken die meisten Leute, je mehr Lautsprecher desto besser,
deshalb gibt es sogar schon solche Auto-Lautsprecher mit 4 verschiedenen
Zweigen.
Klanglich ist das aber Murks.
Übrigens ist ein Subwoofer ein Lautsprecher, der die tiefen Bässe bis
ca. 80Hz wiedergibt, meistens verwendet man dafür Lautsprecher mit einem
Durchmesser von 25, 30, 38cm oder noch größerem Durchmesser in einem
großen Gehäuse.
Der große Lautsprecher bei dem Triax ist eher ein Tieftöner, wirklichen
Bass kann der nicht, und in einem Winz-Gehäuse schon gar nicht.
Klaus P. schrieb:> Für Maschbauer
Bei der Konstruktion besteht die Lautsprecherbox nur noch aus dem
Gleichrichter. Für den Verstärker mit dem Lautsprecher bräuchte der TO
dann wieder eine zusätzliche Kiste.
So ein T-Amp (neu) bzw. gebrauchter AV Receiver/Stereoverstärker kostet
weniger als nur das Netzteil welches du brauchst.
Sprich Module kaufen ist Schwachsinn.
Arash schrieb:> Sollte das Schaltnetzteil etwas mehr Leistung bieten oder genau den> Wert, den der Verstärker benötigt? Dachte mir, dass durch den> Wirkungsgrad (<100) eh Verluste entstehen werden und ich also am besten> einen 150W Schaltnetzteil hole. Danke schonmal :)
Stereo 120W + 120W sind bei mir aber 240W.
Aber wenn man nicht MediaMarkt blöd auf die Amazon bullshit-Werbung
hören würde, sondern sich informiert, muss es nicht so teuer sein.
Man schaut erst mal in das Datenblatt des verwendeten Chips, TPA3116D2
bringt 2 x 30W bei 24V an 8 Ohm, und kann nicht mehr als 2 x (24/8 = 3A)
= 6A fleissen lassen, also reicht ein 24V 6A Netzteil, macht 144 Watt,
dein 150W passt gut.
Hast du 4 Ohm Lautsprecher, darfst du nur 21V reinschicken, bekommst 2 x
50W und brauchst 10.5A = 220W.
Das alles wurde dir schon hier vorgerechnet, aber mit nachgucken und
rechnen scheinst du auf Kriegsfuss zu stehen, lieber geilst du dich an
hochgemotzten Werbeaussagen auf. Das ideale Opfer des marketing.
Michael B. schrieb:> Man schaut erst mal in das Datenblatt des verwendeten Chips, TPA3116D2> bringt 2 x 30W bei 24V an 8 Ohm, und kann nicht mehr als 2 x (24/8 = 3A)> = 6A fleissen lassen, also reicht ein 24V 6A Netzteil, macht 144 Watt,> dein 150W passt gut.>> Hast du 4 Ohm Lautsprecher, darfst du nur 21V reinschicken, bekommst 2 x> 50W und brauchst 10.5A = 220W.
Vielen dank!! Nun habe ich den Zusammenhang verstanden. Laut der
Artikelbeschreibung liefert der Verstärker 2*120W. Hat der Verkäufer die
Angaben verzerrt oder wie kann ich das verstehen? Laut TI Datenblatt
hast du recht 2*50W bei 4Ohm, 21V.
Arash schrieb:> Vielen dank!! Nun habe ich den Zusammenhang verstanden. Laut der> Artikelbeschreibung liefert der Verstärker 2*120W. Hat der Verkäufer die> Angaben verzerrt
wir nannten das früher BP bluffpower
auch heute kann man 500W Verstärker kaufen die nur 160W Anschlußleistung
am Netz haben.
Den EVU wurden die aber noch nie angeboten :)
Ich habe ein Labornetzgerät gefunden, welches ein Ringkerntrafo besitzt.
http://www.ebay.de/itm/400727471456
Beim Schaltnetzteil würden ja Störungen auftrten wie bereits oben
angemerkt. Würde der Verstärker mit diesem Netzteil, welches über einen
Ringkerntrafo verfügt, störungsfrei arbeiten?
Arash schrieb:> Würde der Verstärker mit diesem Netzteil, welches über einen> Ringkerntrafo verfügt, störungsfrei arbeiten?
Nein, das Labornetzteil ist strombegrenzt bei 5A, der Verstärker braucht
mehr (mono und stereo), das Labornetzteil lässt dann die Spannung
einbrechen wie ein Schaltnetzteil, was zu massiven Verzerrungen führt.
Ein Labornetzteil muss also genau so wie ein Schaltnetzteil auf den
Maximalstrom (Betriebsspannug/Lautsprecherimpedanz) ausgelegt werden,
während ein Eisenkerntrafo mit Gleichrichter und Siebelko nur auf den
mittleren (rms) Strom ausgelegt werden kann.
Laut TI Datenblatt bringt der TPA3116D2 bei 26V ca. 70W. Der benötigte
Strom sollte dann doch (70W*2)/26V=5,38A betragen. Bei Parallelschaltung
kann dieses Netzteil bis zu 10A. Habe ich mich verrechnet?
Michael B. schrieb:> Ein Labornetzteil muss also genau so wie ein Schaltnetzteil auf den> Maximalstrom (Betriebsspannug/Lautsprecherimpedanz) ausgelegt werden,> während ein Eisenkerntrafo mit Gleichrichter und Siebelko nur auf den> mittleren (rms) Strom ausgelegt werden kann.
Hmmm dann verstehe ich nicht wieso der Verstärker bei vorgegebener
Spannung deutlich weniger Leistung bringt.
Als Rechenbeispiel (nach deiner Aussage):
Betriebsspannung: 26V
Lautsprecherimpedanz: 4 Ohm
---> 26V/4Ohm=6,5A (pro Verstärkerkanal)
würde ich nun die resultierende Leistung berechnen, würde ich auf
26V*6,5A=169W kommen, was jedoch nicht stimmt laut TI Datenblatt.
Habe ich da einen Denkfehler???
Arash schrieb:> würde ich nun die resultierende Leistung berechnen, würde ich auf> 26V*6,5A=169W kommen, was jedoch nicht stimmt laut TI Datenblatt.
Die 26V sind doch Gleichstrom. Der Verstärker wird über das Netzteil
(mit Ringkerntrafo) mit Gleichstrom versorgt. Warum sollte ich da was
verstauscht haben?
Die abgegebene Leistung an den Lautsprecher gilt für Wechselspannung.
Lautsprecher werden mit Wechselspannungbetrieben.
Bei Wechselspannung sind die Spitzenwerte der Wellen 1,4 mal so hoch,
wie der effektive Spannunsgwert. Aus 26V Gleichspannung werden daher
maximal 26V/1,4 = 18,5 Volt effektive Wechselspannung.
Aber der Verstärker hat auch Verluste. Die meisten mir bekannten
Integrierten Endstufen verlieren rund 2V "oben" und "unten". Wenn das
bei deinem Chip ebenso wäre, dann hast du nur noch (26V -2V -2V) / 1,4 =
15,7 Volt.
15,7V / 4 Ohm * 15,7V = 61,6 Watt
Stefan U. schrieb:> Die abgegebene Leistung an den Lautsprecher gilt für Wechselspannung.> Lautsprecher werden mit Wechselspannungbetrieben.>> Bei Wechselspannung sind die Spitzenwerte der Wellen 1,4 mal so hoch,> wie der effektive Spannunsgwert. Aus 26V Gleichspannung werden daher> maximal 26V/1,4 = 18,5 Volt effektive Wechselspannung.>> Aber der Verstärker hat auch Verluste. Die meisten mir bekannten> Integrierten Endstufen verlieren rund 2V "oben" und "unten". Wenn das> bei deinem Chip ebenso wäre, dann hast du nur noch (26V -2V -2V) / 1,4 => 15,7 Volt.>> 15,7V / 4 Ohm * 15,7V = 61,6 Watt
Das bedeutet dann aber, dass die Stromversorgung meines Netzteils (mit
Ringkerntrafo) vollkommen ausreicht mit 10A.
Michael B. schrieb:> Nein, das Labornetzteil ist strombegrenzt bei 5A, der Verstärker braucht> mehr (mono und stereo), das Labornetzteil lässt dann die Spannung> einbrechen wie ein Schaltnetzteil, was zu massiven Verzerrungen führt.
Würdest Du endlich mal lesen (und zu verstehen suchen), was man Dir
schon alles "vorgebetet" hat - und evtl. noch selbst recherchieren -
dann wüßtest Du auch, daß Du mit einem simplen Netzteil aus Trafo +
Dioden + ELKOs, oder passendem Schaltnetzteil (wurde von Michael
deutlich dargelegt), bedient wärst, und zwar bestens ...
Wozu bloß willst Du Dir zwei so Klötze für zusammen 300 Eier zulegen?
Mir einfach schleierhaft.
Arash schrieb:> Das bedeutet dann aber, dass die Stromversorgung meines Netzteils (mit> Ringkerntrafo) vollkommen ausreicht mit 10A.
Nein, nicht für Stereo, da 10.5 mehr als 10 sind.
Ich geb's auf, du bist nicht lern- und nicht mal lesefähig.
Michael B. schrieb:> Hast du 4 Ohm Lautsprecher, darfst du nur 21V reinschicken, bekommst 2 x> 50W und brauchst 10.5A = 220W.
Ich muß um Verzeihung bitten: Die Geräte spucken ja zwei_mal 30V aus.
(Soll heißen, daß ich auf "...einen solchen Klotz zu rund 150 Eier"
korrigieren muß.)
Trotzdem Unsinn. Weil/wobei, wie schon deutlichst erwähnt, die Auslegung
eines Schaltnetzteil (aber auch eines linear geregelten Labornetzgeräts
- ist ja "noch akkurater strombegrenzt") --- auf den Maximalstrom
erfolgen muß.
Und von 1 Mio. heute im Netz rumschwirrender Verst.-Topol.-Schaltpläne
vielleicht ein einziger deutlich von einer linearen Regelung profitierte
... die anderen wohl kaum merklich.
Also - siehe oben, was man benutzt. Und wie? ("Was genau?") Das steht da
auch, Du mußt Dir die Formeln nur rausfiltern. Einfach noch mal
(gründlich) lesen, alles. Und auch glauben - denn schreibt ein User
was verkehrtes, wird er meist fix korrigiert.
So lange Du aber auf geschriebenes nicht annähernd vernünftig reagierst,
ist Michaels Einstellung nachvollziehbar.
Hallo zusammen.
Ich benötige für ein Projekt ein Netzteil. Diesen wollte ich selber
zusammenbauen. Ich dachte mir, dass ich einen Ringkerntrafo:
http://www.it-tronics.de/_i56_122_0.htm
einen Brückengleichrichter:
http://www.ebay.de/itm/Bruckengleichrichter-KBPC-5010-50A-1000V-Gleichrichter-Gleichrichterbrucke-/281477092778?hash=item41895795aa:g:CdwAAMXQlbVSEfq1
und einen Elko benutze.
Daten zum Verbraucher (HiFi-Verstärker TAS5613 2x150W):
Input: 36V, 8,333A
Meine Frage:
1) Ich weiß, dass der Elko ca. 30% mehr Spannung haben sollte als die zu
erwartete Spannung also ca. (36V*1,3) 46V, jedoch weiß ich nicht mit
wieviel uF ich zählen muss um eine möglichst geringe Brummspannung zu
erhalten.
2) Sind die 50A 1000V beim Brückengleichrichter ok?
Das ganze soll für eine Lebensdauer von einigen jahren ausgelegt werden.
Danke schonmal :)
2) Sind die 50A 1000V beim Brückengleichrichter ok?
Soll das ein Schweißgerät werden? Das reicht locker. Denk aber an
Kühlung
Im Volllastfall fallen etwa 6 W Wärme am Gleichrichter an.
mOIN,
Ar schrieb:> Diesen wollte ich selber> zusammenbauen.
Ganz schlechte Idee. Auch die Endstufen als Modul zu kaufen ist eine
ganz schlechte Idee. Da wird viel zu viel schief gehen beim Versuch aus
dem ganzen Schrott irgendwas zusammenzuschustern, was einem komplett
fertig aufgebauten Verstaerker auch nur entfernt aehnelt.
Aber du wirst das nicht lesen wollen...Schnauf.
Also gut:
Dein Trafo hat zu hohe Ausgangsspannung und zu niedrigen Strom, wenn du
die Wicklungen in Reihe schaltest. Der Trafo waere besser geeignet:
http://www.it-tronics.de/_i56_68996_0.htm
Der Brueckengleichrichter wird ordentlich heiss werden, wenn die
Endstufen Krach machen. Ohne Kuehlung wird der nicht lange ueberleben.
Leistungsmaessig guenstiger waere eine Zweiweg-Gleichrichterschaltung -
spart schonmal die halbe Verlustleistung ein. (Moeglichst mit 2 dicken
Schottkydioden; dann spart's noch mehr).
Elkos sollten dann minimum 50V aushalten; 'n paar 10000µF waere da so
eine Hausnummer. Minimum vielleicht 4700µF.
Der Trafo wird eine Einschaltstrombegrenzung brauchen, sonst fliegt
oefter die "Sicherung" im Haus.
Nochmal: Bau's nicht selbst. Wird nur viel teurer und frustrierender.
Gruss
WK
Benedikt S. schrieb:> Soll das ein Schweißgerät werden? Das reicht locker. Denk aber an> Kühlung
Das wäre die nächste Frage gewesen. Welche Artvon Kühlung wäre am
besten?
wolle g. schrieb:> In welcher Art ist die sicherheitstechnische Prüfung des Gerätes> angedacht?
Das kommt alles noch. Wollte erst nur alle passenden Teile
zusammensuchen.
Dergute W. schrieb:> Also gut:> Dein Trafo hat zu hohe Ausgangsspannung und zu niedrigen Strom, wenn du> die Wicklungen in Reihe schaltest. Der Trafo waere besser geeignet:> http://www.it-tronics.de/_i56_68996_0.htm
Der von mir gewählte Trafo hat bei Reihenschaltung 36V und 8,34A. Der
Verstärker benötigt 36V, 8,333A. Warum sollte der Trafo zu hohe Spannung
haben?
Dergute W. schrieb:> Elkos sollten dann minimum 50V aushalten; 'n paar 10000µF waere da so> eine Hausnummer. Minimum vielleicht 4700µF.
ich hatte gelesen, dass man nicht zu viel wählen sollte, da ansonsten
der Trafo beschädigt werden kann oder ist es ok wenn ich 0,1F insgesamt
nutze?
Dergute W. schrieb:> Der Trafo wird eine Einschaltstrombegrenzung brauchen, sonst fliegt> oefter die "Sicherung" im Haus.>> Nochmal: Bau's nicht selbst. Wird nur viel teurer und frustrierender.
Die Sicherheitstechnischen Aspekte werden von einem Prof. abgesegnet
sobald ich alles zusammengebaut habe. Ich möchte nur nicht mit falschen
Komponenten bei ihm antanzen.
Ar schrieb:> Daten zum Verbraucher (HiFi-Verstärker TAS5613 2x150W):> Input: 36V, 8,333A
Der TAS5613 hat ein absolute maximim rating von 53V, dein Trafo
prodiziert
((19.16 * 2 ) *1.414 ) *1.1 -2 = 57V, da darf der TAS5613 nach
Datenblatt zerplatzen.
Offenbar sind dir nicht die Grundlagen bekannt, daß ein
Wechselstromtrafo nach Gleichrichtung die 1.4-fache Spannung bringt, ein
26V Trafo wäre passender, 24V geht sicher auch.
> wieviel uF ich zählen muss um eine möglichst geringe Brummspannung zu> erhalten.
Möglichst gering wird sie bei Unendlich.
Ein Audioverstärker hat eigentlich kein Problem, eine Brummspannung von
100Hz auszuregeln, der muss schliesslich auch 20kHz nach Vorgabe des
Audiosignals regeln können. Die Brummspannung darf nur nicht weiter
absacken, als zur Erzeugung der gewünschten Ausgangsleistung nötig ist.
Die 2 x 150W kommen aus dem TAS5613 sowieso nicht raus, maximal 2 x
120W, und realistisch bei 10% Brummspannung (30V) eher 100 Watt an 4
Ohm, dann reichen 12000uF als Siebelko (kommerzielle Verstärker würden
gar nur 6800 nutzen für 20% Ripple) aber bei mono, für Stereo das
doppelte.
> 2) Sind die 50A 1000V beim Brückengleichrichter ok?
Übertrieben, geht aber, muss auf Kühlkörper geschraubt werden, hat
leicht höhere Verluste als ein ansonsten baugleicher 100V
Brückengleichrichter.
Moin,
Ar schrieb:> Demnach sollten (2*120W)/36V=6,7A vollkommen ausreichen.
Wirkungsgrad >=100%? Glueckwunsch! Da wuerd' ich sofort zum Prof.
gehen...
Das sind die richtigen Bauteile...
SCNR,
WK
Dergute W. schrieb:> Wirkungsgrad >=100%? Glueckwunsch! Da wuerd' ich sofort zum Prof.> gehen...> Das sind die richtigen Bauteile...
Der Trafo gibt 12,5A maximal. Dann sollte auch ein Wirkungsgrad unter
100% gedeckt sein :)