Hallo Zusammen,
ich suche nach einer Möglichkeit, zwei Messsignale (zw.0,1V-5V) zu einem
Messsignal zu verarbeiten und auszugeben (zw.0,1V-5V).
Z.B. Geber a=1,85 V und Geber b=3,10 V dann Ausgabe: =1,30 V.
Dabei müssen die Geber unterschieden werden, also
Geber a=3,10 V und Geber b=1,85 V dann Ausgabe: =4,80 V.
Die Werte für die Ausgabe werden von mir berechnet und sollen hinterlegt
werden, müssen aber von mir geändert werden können.
Grüße John
Zunächst wäre es sinnvoll, wenn Du den Zweck einmal erläuterst.
Zwei Beispiele reichen leider nicht aus, um den Zusammenhang zwischen
den beiden Eingangs- und der Ausgangsgröße zu beschreiben. Man kann
allenfalls schlussfolgern dass die beiden Eingangsgrössen im
wesentlichen proportional zur Ausgangsgröße sein sollen und die beiden
Eingangsgrößen unterschiedlich gewichtet werden sollen.
Dazu wären ein Diagramm oder eine Funktion nötig. Daraus liesse sich
dann, in Zusammenhang mit dem Zweck, ein konkreter Mechanismus (eine
Schaltung, ein Programm etcpp.) entwerfen.
Habe mich angemeldet, daher anderer Name.
ein Mikrocontroller mit zwei A/D-Wandlern und
einem D/A-Wandler wären gut, wenn der Controller
die auszugebenden Werte aus meiner dann einzugebenden Liste ablesen
kann.
Die Werte sind willkürlich und können nicht ermittelt werden.
Gibt es einen Empfehlung für den Mikrocontroller mit zwei A/D-Wandlern
bei dem die Software nicht so teuer ist?
John T. schrieb:> ein Mikrocontroller mit zwei A/D-Wandlern und> einem D/A-Wandler wären gut, wenn der Controller> die auszugebenden Werte aus meiner dann einzugebenden Liste ablesen> kann.>> Die Werte sind willkürlich und können nicht ermittelt werden.
So ungeschickt formuliert ist die Aufgabe absolut unlösbar.
Man kann mit Wertetabelle und Interpolation arbeiten, aber dann dürfen
die Werte in der Tabelle nicht völlig willkürlich sein, sondern z.B.
aufsteigend oder absteigend sortiert. Außerdem müssen die Werte
spätestens zur Laufzeit bekannt sein.
John schrieb:> Der Messwert a soll um einen Faktor der sich nach b richtet abgesenkt> werden.
Also out = a * f(b)?
Abgesenkt legt eine Beziehung 0 <= f(b) < 1 nahe.
Wenn folgendes richtig sein soll:
John schrieb:> Geber a=3,10 V und Geber b=1,85 V dann Ausgabe: =4,80 V.
müsste auch f(b) >= 1 erlaubt sein.
Bei prinzipiell müsste man mit einer zweidimensionalen Matrix oder aber
mit eine eindimensionalen Feld für "f(b)" und zusätzlicher Reechnung
hinkommen, und zusätzlich noch etwas Interpolation (wegen der disketen
MAtrix).
Alternativ könnte das ganze auch als parametrisierte Formel hinterlegen.
Das klingt nach Kennfeld.
Die Frage ist nur wie hochaufgelöst dieses sein muss.
Ein 64*64 Kennfeld braucht 4096 Speicherstellen.
u.U. kann man auch nur den "Verfälschungseingang" über eine Lookup
jagen, dann reicht weniger Platz. Aber mit so einem vagen Zeug schwer zu
sagen.
Erklär doch in ein paar Sätzen das EIGENTLICHE Ziel und nicht deine
halbgare Lösung dazu....
> der sich nach b richtet
Was genau bedeutet das?
Hat Martin es richtig erfasst? Ist die 5 korrekt oder willst du eine
andere Zahl oder gar eine andere Firmel einsetzen?
Unabhängig ob es eine digitale oder analoge Schaltung wird, muss die
Firmel vorher festgelegt werden.
Zum Beispiel:
a= 3,00 Volt und b= 4,00 Volt
dann soll 3,00 V minus (f1/10tel b) 0,40 V also= 2,60 V ausgegeben
werden.
Das reicht mir für den Anfang. Wo und wie setze ich an und
was benötige ich alles an Hardware und zum programmieren?
Habe Tagesfreizeit und bin bereit viel Zeit zu investieren.
John schrieb:> Zum Beispiel:>> a= 3,00 Volt und b= 4,00 Volt> dann soll 3,00 V minus (f1/10tel b) 0,40 V also= 2,60 V ausgegeben> werden.
Signal = a - (b/10)
John schrieb:> Der Messwert a soll um einen Faktor der sich nach b richtet abgesenkt> werden.
Kenne ich von der Leistungssteigerung bei Verbrennungsmotoren. Wofür
brauchst du das?
Wie schnell muss das gehen? Wo ist das Kennfeld hinterlegt? Muss das
analog sein? Oder kannst du einen uC verwenden?
John schrieb:> Zum Beispiel:>> a= 3,00 Volt und b= 4,00 Volt> dann soll 3,00 V minus (f1/10tel b) 0,40 V also= 2,60 V ausgegeben> werden.
- ist a-b/10 die einzige Formel oder gibt es andere, wenn sich a oder b
ändern?
- ist der Eingangsbereich 0,1 ... 5V für beide Signale?
- soll der Ausgang negativ werden können, z.B. -0,4V bei a=0,1V, b=5V
- Hast Du schonmal analoge oder digitale HW gemacht? Also AD-Wandler
oder OP?
Als einfache OP-Schaltung wäre es ein einfacher
Subtrahierer/Differenzverstärker. Kannst Du danach googlen?