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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Billiges Labornetzteil


Autor: nixwasigenau (Gast)
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Hallo Leute !
Vorweg: Ich wollte ein billiges regelbares Netzteil welches mindestens 
10A Strom und mindestens 20 V abgeben kann ohne große Ansprüche - daher 
ein "Labornetzteil" aus China.
Aber was ich mir damit eingehandelt habe, hat mich aus "aus den Socken 
gehauen". Als neugieriger Bastler muß man natürlich einmal das 
Innenleben begutachten - das war ein Glück. Die Befestigung Platine 
wurde vergessen und war "fliegend" im Gerät - gehalten von den Drähten 
(siehe Bild). Weiters war die Befestigungsschrauben des Trafos nicht 
festgeschraubt.
Ich will also hiermit nur sagen das ich den Leitspruch meines Opas nicht 
befolgt habe der immer gesagt hat "Wer billig kauft, kauft teuer" !!!
Achja: Funktionieren tut's wenigstens - dem Preis (87,00 Eu) 
entsprechend

: Verschoben durch Moderator
Autor: Kinese (Gast)
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nixwasigenau schrieb:
> Ich wollte ein billiges regelbares Netzteil

Das hast du ja jetzt. Wo ist das Problem?

Autor: Kolja L. (kolja82)
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Für 90€ habe ich da aber auch schon deutlich besseres gesehen und würde 
es auch erwarten.

Autor: Kinese (Gast)
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Kolja L. schrieb:
> Für 90€ habe ich da aber auch schon deutlich besseres gesehen

Das Teil hat 87€ gekostet. Also Preis/Leistungsverhältnis in Ordnung!

Autor: voltwide (Gast)
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Vermutlich sind die Schrauben beim Transport rausgefallen weil man sich 
die Sicherungsscheiben gespart hat.

Autor: roehrenvorheizer (Gast)
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Vielleicht wurde das Gerät vor dem Verpacken zum Versand nicht fertig 
und man wollte es später fertigstellen? Oder die Fachkraft für 
Verschraubungen wurde unvermittelt krank? Oder fehlgeleiteter Ausschuß, 
zweite Wahl?

Zum Glück geht das Teil und man kann es in Eigeninitiative 
fertigstellen.

MfG

Autor: nixwasigenau (Gast)
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Kinese schrieb:
> nixwasigenau schrieb:
>> Ich wollte ein billiges regelbares Netzteil
>
> Das hast du ja jetzt. Wo ist das Problem?

Ja, ich hab jetzt ein billiges regelbares Netzteil - aber es hätte auch 
fatal enden können wenn z.b. die lose Print mit dem Gehäuse in Kontakt 
gekommen wäre und einen Kurzschluß gemacht hätte - dann hätt ich 
eventuell nur ein unbrauchbares. - aber hättiwari ....

Autor: Die Gelbe Gefahr (Gast)
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Kinese schrieb:
> nixwasigenau schrieb:
>> Ich wollte ein billiges regelbares Netzteil
>
> Das hast du ja jetzt. Wo ist das Problem?

Nirgends.
Er hat auch gar nicht gesagt, daß er jetzt ein Problem hat, sondern ein 
immerhin fast total fertiges Netzteil.

Leg Dich einfach wieder hin, Kinese...

@ nixwasigenau:
Danke für die Bilder. Interessante Einblicke! Schreib doch noch die 
genaue Bezeichnung von dem Bausatz in den Thread, damit über die 
(Google-)Suche der Sachverhalt leicht für jedermann auffindbar ist.

Autor: nixwasigenau (Gast)
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Der Bausatz ist schon ausverkauft ;)
Ebay-Artikel Nr. 282035596756

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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Solange das Teil irgendein europäisches "Güte"siegel hat, also sowas wie 
CE z.B., ist doch alles gut!
Ich weiss gar nicht was du dich so aufregst...

Autor: nixwasigenau (Gast)
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Mike B. schrieb:
> Solange das Teil irgendein europäisches "Güte"siegel hat, also sowas wie
> CE z.B., ist doch alles gut!
> Ich weiss gar nicht was du dich so aufregst...

Zeig mir eine Zeile wo ich mich aufreg - im Gegenteil ich bin diesmal 
"gut gefahren" und wie schon einige feststellten Preis/Leistung = OK !!!

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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nixwasigenau schrieb:

> Zeig mir eine Zeile wo ich mich aufreg - im Gegenteil ich bin diesmal
> "gut gefahren" und wie schon einige feststellten Preis/Leistung = OK !!!

pssst: das war Ironie! ;)

Autor: Jemand (Gast)
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Hallo

so etwas sollte man mal den hochqualifizierten(...) Zollbeamten um die 
Ohren hauen (und zwar gerne auch mal wortwörtlich) die einen 
Riesenterror machen wenn kein CE Pickerl und/oder eine deutschsprachige 
Anleitungen bei einen privat "Importierten" Produkt beiliegt.
Aber kaum ist der "richtig" bedruckte tote Baum beiliegend oder 
Druckschwärze in der richtigen Form aufgebracht (CE Logo) ist alles in 
bester Ordnung...
Typische Papierkrämerseelen - leider das wird ja einen vielen anderen 
Bereichen sehr ähnlich gehandhabt (z.B. Falsche Form, oder Farbe eines 
Hinweisschilder und schon meckert der Arbeitssicherheit, kein Formular 
was sich sowieso niemand durchliest, schon ist so manches Produkt fast 
Illegal...) was dadurch an Arbeitszeit- und Kapital sinn arm "verbrannt" 
wird möchte ich eigentlich gar nicht wissen...
Wenigstens werden so einige Arbeitsplätze erzeugt und die Sozialsysteme 
entlastet - schade nur das es eigentlich dringendere Arbeiten und 
Aufgaben gäbe die weiterhin liegen bleiben bzw. von Lohnsklaven mit 
"schlechter" Bildung (denn die Leute in der "Papier- und Prüfbranche" 
benötigen ja mindestens mittlere Reife - besser aber Abitur...)oder 
Billiglohnländern erledigt wird - mit entsprechender Motivation und 
Qualität...


Jemand

Autor: Kolja L. (kolja82)
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Jemand schrieb:
> die einen
> Riesenterror machen wenn kein CE Pickerl

Du forderst jetzt ernsthaft, dass jedes eingeführte Produkt vom Zöllner 
auf die Einhaltung dt. Normen geprüft wird?

Bitte setzte eine Petition dafür auf!

Autor: Jemand (Gast)
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Hallo

nein natürlich auch nur Ironie-
Aber es sollte den Herren und Damen mal die Augen öffnen das diese 
Papierhörigkeit (bzw. mehr ihren Vorgesetzten und den "Erfindern" der 
Vorschriften) nicht Blindlinks vertraut werden soll und manchmal auch 
der gesunde Menschenverstand gebraut werden sollte ("Fünfe gerade sein 
lassen" wo klar erkennbar ist das nur ein Stempel oder Papierstück 
fehlt).
Und das kann auch ein nicht technisch gebildeter Zöllner in viele Fällen 
(jetzt nicht unbedingt bei einen Elektronischen Produkt) durchaus im 
Einzelfall erkennen.
Das das kein Zöllner ernsthaft macht liegt aber wohl an irgendwelchen 
Sanktionen welche ihnen Drohen würde ("Wenn aber doch mal..." "Es könnte 
ja..." "Mal sehen wen wir verklagen können...")

Jemand

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Vorneweg gesagt, so etwas dürfte nicht passieren und Kritik ist auf 
jeden Fall angebracht.

Die wirkliche Frage sollte aber lauten: Taugt das Netzteil überhaupt? 
Wenn das Design stimmt kann man ja das NT selber auf den gewollten Stand 
bringen und die mechanischen Mängel selber beheben. Für einen Praktiker 
ist das ja kein Problem und für den Preis könnte man diesen Zustand ggf. 
noch akzeptieren.

Was aber nicht akzeptabel ist, wäre ein unzuverlässiges Design und 
schlechte elektronische/elektrische Verarbeitung wie Lötstellen, 
Verdrahtung usw. Es wäre vollkommen unakzeptabel wenn das NT bei einem 
Kurzschluß die Längstransistoren legiert und volle Spannung auf den 
Ausgang bringt.

Als 20V/10A NT frage ich mich auch wie die auftretende Verlustleistung 
beherrscht wird. Das Gebläse ist nicht unbedingt ausreichend. Es wurde 
allerdings nicht erwähnt ob das NT linear arbeitet oder als Schalt 
Abwärtsregler und ob irgendwelche Methoden zur Reduzierung der 
Auftretenden Verlustleistung angewandt wurden.

Waren die früheren deutschen Hersteller also total bekloppt mit ihren 
schweren und großen Aufbauten? Wie schaffen es die ausländischen 
Hersteller nur die Gesetze der Physik zu biegen? Irgendwie sieht Vieles 
vom Ausland eher unterdimensioniert aus. Dank fehlende Unterlagen kann 
man sich auch oft kein gutes Bild von der Qualität des elektrischen 
Designs machen und kauft so oft die Katze im Sack.

Deshalb würde ich anstelle lieber das Visier auf ein zeitgeprüftes 
gebrauchtes Labornetzteil eines renommierten deutschen oder USA 
Herstellers anlegen. Da gibt es oft auch noch ausführliche Schaltbilder 
und regelrechte ausführliche Service Handbücher. Meistens lassen sich 
solche Geräte noch relativ leicht reparieren. Auch mechanisch sind 
solche Geräte meist wirklich gut entworfen. (Ja, ich weiß, es gibt 
Ausnahmen)

Bei den importierten NT weiß man ja mangels guter Unterlagen und 
Berichte oft nie was man sich da eigentlich zulegt. Die technischen 
Daten ergeben oft nur ein sehr abstraktes Bild und wie man weiß ist 
Papier oder PDF geduldig;-) Auch wird oft an Stellen gespart, die man 
besser traditionell dimensionieren sollte.


Einer, der alt genug ist, es zu wissen;-)

Gerhard

: Bearbeitet durch User
Autor: michael_ (Gast)
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Du hast das Teil von einem deutschen Händler gekauft.
Es hat einen massiven Mangel, also reklamiere es bitte dort.

Und wenn du eine andere Qualität möchtest, dann gebe auch das Geld dafür 
aus.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Gerhard O. schrieb:

> Als 20V/10A NT frage ich mich auch wie die auftretende Verlustleistung
> beherrscht wird. Das Gebläse ist nicht unbedingt ausreichend.

Na, bei 20V kann man wahrscheinlich schon 10A für ein paar Minuten 
entnehmen. Bei 18V wirds dann schon schwieriger ;-))
Das Ding ist unterdimensioniert, keine Frage. Es wurde genau dort 
gespart was auch beim Chinesen Geld kostet: Kupfer und Kühlung und 
anständige Transistoren.

Autor: nixwasigenau (Gast)
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Michael X. schrieb:
> Na, bei 20V kann man wahrscheinlich schon 10A für ein paar Minuten
> entnehmen. Bei 18V wirds dann schon schwieriger ;-))
> Das Ding ist unterdimensioniert, keine Frage. Es wurde genau dort
> gespart was auch beim Chinesen Geld kostet: Kupfer und Kühlung und
> anständige Transistoren.

Da hast du sicher recht - deswegen werde ich eine Temperaturüberwachung 
einbauen damit mir das Ding nicht in Flammen aufgeht. Da ich die 10A 
sowieso nicht für eine Dauerlast benötige, hab ich damit kein Problem. 
Für 10A Dauerlast hätte ich sicher was anderes suchen müssen das ist mir 
schon klar, aber als Bastler brauch ich kein HighTech Labornetzgerät um 
viel Geld.
Sollte es jemand interessiere wie sich das NT bei Belastung verhält, 
dann kann ich das gern hier posten.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Michael X. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>
>> Als 20V/10A NT frage ich mich auch wie die auftretende Verlustleistung
>> beherrscht wird. Das Gebläse ist nicht unbedingt ausreichend.
>
> Na, bei 20V kann man wahrscheinlich schon 10A für ein paar Minuten
> entnehmen. Bei 18V wirds dann schon schwieriger ;-))
> Das Ding ist unterdimensioniert, keine Frage. Es wurde genau dort
> gespart was auch beim Chinesen Geld kostet: Kupfer und Kühlung und
> anständige Transistoren.

Ich wage fast vorauszusagen, daß bei Maximum Strom Einstellung und 
plötzlichen Kurzschluß die Längsstransistoren mangels ausreichender SOA 
(Safe Operating Area) Bemessung wahrscheinlich das Zeitliche segnen 
werden. Auch wenn es Einem intuitiv widerstrebt, den Test sollte man 
machen. Es ist besser es gibt Kleinholz ohne teure Last. Jedes LNT mit 
Namen muß das aushalten können.

Falls Du diesen Test machen solltest, nicht direkt an den Buchsen - das 
gibt an den Kontaktstellen häßliche Verbrennungungen. Nur über Drähte 
machen. Es empfiehlt sich auch niedrig anzufangen.

Wieviele und welche Längstransistoren sind dort eingebaut? Gibt es 
Trafoumschaltung oder SCR Vorreglung? Dann weiß man auch noch nicht ob 
die Transistoren echt der tatsächlichen Typenbezeichnung entsprechen.

Ein wichtiger Test ist auch noch mit einem Oszi zu prüfen ob die 
Spannnung beim Abschalten normal absinkt oder momentan auf einen hohen 
Wert hochzuckt. Im blog wird davon berichtet. So ein ungewolltes 
Hochzucken kann empfindliche Lasten zerstören.


https://www.eevblog.com/forum/reviews/beware-yihua...

: Bearbeitet durch User
Autor: Harald W. (wilhelms)
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Kolja L. schrieb:

> Du forderst jetzt ernsthaft, dass jedes eingeführte Produkt vom Zöllner
> auf die Einhaltung dt. Normen geprüft wird?

Auf diese Art und Weise könnte man Tausende
neue Arbeitsplätze schaffen!

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