3D SpaceMouse - wie funktionieren die?

Gast #5001816
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Hallo,
habe mir einen SpaceNavigator für MCAD Programme gegönnt und finde das 
Teil echt klasse. Als Bastler hatte ich erst natürlich überlegt sowas 
selber zu bauen, aber bis das wieder fertig ist...
Jetzt bin ich aber doch neugierig wie die Sensorik funktioniert. Was ist 
da drin verbaut, gibt es sowas als nackigen Sensor? Ich vermute mal 
etwas in Richtung mehrerer DMS, oder? Ein IMU kann es nicht (alleine), 
die Maus hat 6 Freiheitsgrade und erkennt auch drücken, ziehen und 
drehen.
Und gleich zerlegen möchte ich das edle Teil auch nicht.

Nachtrag:
mit 'SpaceNavigator inside' habe ich den passenden Google Begriff 
gefunden und bin auf das Patent gestossen:
https://openi.nlm.nih.gov/detailedresult.php?img=PMC2982957_464_2010_1096_Fig1_HTML&req=4
#5001857
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Michael W. schrieb:
> Das Innenleben gibt's hier zu sehen:
>
> https://www.circuitben.net/taxonomy/term/10
Das ist ja mal interessant. Ich habe auch schon seit einigen Jahren den 
SpaceNavigator (und möchte ihn auch nicht mehr missen). Aber ich war bis 
eben noch der Meinung dass das mit Hall-Sensoren realisiert ist. Aber es 
ist ja in der tat nicht anders als 6 optische Mäuse in einem Gehäuse.
#5001895
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Sigi schrieb:
> Timmo H. schrieb:
>> ist ja in der tat nicht anders als 6 optische Mäuse in einem Gehäuse.
>
> Optische Maus impliziert ja einen entsprechenden
> optischen Bewegungssensor, ich vermute mal eher
> eine Art Helligkeitssensor.
Mmh... nur 6 Helligkeitssensoren können das eigentlich nicht sein. Man 
sieht ja in dem Knauf 3 Blenden mit jeweils horizontalem und vertikalem 
Schlitz. Würde man nur einen Helligkeitssensor nehmen könnte man 
zwischen "nach links" und "nach rechts" drehen nicht unterscheiden und 
auch nicht nach oben und nach unten. Vielleicht eher CCD Zeilen.
Bzw. könnten vermutlich auch zwei Helligkeitssensoren in einem Gehäuse 
sein. Einer detektiert links/oben der andere rechts/unten. Und 
dazwischen errechnet sich dann eben. Stimmt, macht sinn und ist 
günstiger.
Gast #5002694
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Timmo H. schrieb:
> Mmh... nur 6 Helligkeitssensoren können das eigentlich nicht sein. Man
> sieht ja in dem Knauf 3 Blenden mit jeweils horizontalem und vertikalem
> Schlitz. Würde man nur einen Helligkeitssensor nehmen könnte man
> zwischen "nach links" und "nach rechts" drehen nicht unterscheiden und
> auch nicht nach oben und nach unten. Vielleicht eher CCD Zeilen.
> Bzw. könnten vermutlich auch zwei Helligkeitssensoren in einem Gehäuse
> sein. Einer detektiert links/oben der andere rechts/unten. Und
> dazwischen errechnet sich dann eben. Stimmt, macht sinn und ist
> günstiger.

Das mit den Helligkeitssensoren ist nur so eine
Vermutung von mir. Ich hatte selber mal eine 3D-Maus.
Wer die nicht kennt, weiss vlt. nicht, dass nur ein
sehr kleines Bewegungsspiel in jede Richtung möglich ist.
Schaut man sich die Bilder "Sensor(detail)" und "Sensor(top)"
(Zeigen 6 LEDs und glaube ich 6 IR-Empfänger) sowie
"Cap(detail)" mit den 6 Schlitzen, dann wird durch das
kleine Bewegungsspiel der Lichteinfall gesteuert, bzw.
daraus die Bewegungsinformation errechnet.
Gast #5003408
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Da gibt es mehrere Methoden. Eine verwendet mehrere LEDs und einen 
Sensor. Die LEDs werden dann nacheinander angesteuert.

Hat den Vorteil, dass die Position des Sensors eindeutig ist.

Es gibt aber auch welche mit 6 Paaren aus LED/Sensor.

Komplizierte Blenden und mehrpixelige Sensoren geht auch.

Oder Hall-Sensoren.

Ich hab auch schon mal eine Anordnung mit Federn gesehen wo die Änderung 
der Induktivität durch die Streckung der Feder gemessen wird.

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