Kondensatoren austauschen

Gast #5002755
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Hallo zusammen,

Ich moechte eine Vorverstärker pcb durch bessere Kondensatoren 
optimieren.

Kann ich die auf dem Bild dargestellten Tantalkondensatoren gegen z.B. 
Nichicon MUSE BP ES 10uF/25V austauschen und verbessere ich damit den 
Klang?

Kann ich polare Kondensatoren gegen non polare Kondensatoren 
austauschen?

Was für ein Kondensator ist der "F07C" und welche klangliche 
Eigenschaften hat dieser? Sollte der auch ausgetauscht werden?

Welche Ersatz-Kondensatoren wuerdet Ihr verwenden bzw. vorschlagen?


Gibt es eine Aufstellung/Zusammenstellung von Kondensatoren in der die 
Eigengenschaften, besonders die Audioqualität beschrieben werden? Oder 
koennt Ihr mir diese mitteilen?


Danke im Voraus.

Gruß
Angehängte Dateien:
(Firma: ☣ ⍵ ☣) Persönliche Seite #5002768
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Die klanglichen Eigenschaften von Elkos hängen vom Elektrolyt ab, das 
sollte immer bei Neumond geschöpft worden sein. Nur wenige High End 
Manufakturen verstehen sich darauf und vermeiden zusätzlich noch einen 
Alu Becher. Edelholz sollte es schon sein.
Du hast sehr gut erkannt, dass Tantal Elkos völlig ungeeignet sind, sie 
verderben einem die Transparenz.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #5002783
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Solange man noch ungeschirmte Toslink-Kabel verwendet, dringen 
Orgonstrahlen in den Lichtwellenleiter ein und verfälschen den Klang 
stärker als es jeder noch so schlechte Kondensator täte. Ich stimme aber 
durchaus Bernd D. zu, dass man Kondensatoren mit Metallbecher vermeiden 
sollte, denn darin können sich die Töne verfangen, Resonanzen bilden und 
somit zu einem intranspareten Klang führen. Bei der Auswahl der Holzes 
für holzummantelte Kondensatoren sollten man auf Sortenreinheit setzen. 
Sehr schnell übersieht man dabei die Anschlussklemmen an den 
Lautsprechern, die natürlich auf dem gleichem Holz montiert sein müssen.
Gast #5002823
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Du siehst an den den Antworten der Vorposter, was man, und auch ich, 
davon halten.
Trotzdem versuche ich, eine seriöse Antwort zu geben:
- unpolare Kondensatoren (im Signalweg wohlgemerkt) sind nur dann 
notwendig, wenn die Schaltung für einen polaren Kondensator keine 
DC-Vorspannung zur Verfügung stellt. Ein Elko und besonders ein Tantal 
ist, falls sie durch das Signal umgepolt werden würden, in Gefahr, 
kaputt zu gehen.
- nur hochkapazitive Keramikkondensatoren (X7R, X5R etc) im Signalweg 
sind ein Problem, weil sie einerseits eine spannungsabhängige Kapazität 
haben - das kann zu Verzerrungen führen - und weil sie einen 
Mikrofonieeffekt haben, was zur Einkopplung von akustischen Signalen 
führen kann.

Lass die Schaltung so, wie sie ist. In einem Doppel-Blind-Test würdest 
du keinen Unterschied ausmachen können.
Gast #5002884
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Lothar M. schrieb:
> Noroc schrieb:
>> verbessere ich damit den Klang?
> Die kurze Version: Nein.
> Die lange Version: Ja, wenn du daran glaubst.

Ok.

Auf einer Seite für NAIM Verstaerker wurden Optimierungen durch solche 
Aenderungen beschrieben, ist das dann alles Mist?

Hat dann der ESR nur etwas mit der Lebensdauer zu tun, kann ich dann 
auch guenstige normale Elkos nehmen? Hat das einer von euch bereits mal 
klanglich getestet?


Gruß
Gast #5002942
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>>> Solange man noch ungeschirmte Toslink-Kabel verwendet, dringen
>>> Orgonstrahlen in den Lichtwellenleiter ein und verfälschen den Klang
>>> stärker als es jeder noch so schlechte Kondensator täte.

>> Wobei man auch noch auf die Maserung achten muß.

Wieder was gelernt!

>> Hat dann der ESR nur etwas mit der Lebensdauer zu tun, kann ich dann
>> auch guenstige normale Elkos nehmen? Hat das einer von euch bereits mal
>> klanglich getestet?

Ja.
Bei vielen Geräten, wie z.B.
https://de.wikipedia.org/wiki/Transistorradio#/media/File:Sony_TR52_Radio.jpg
bringt das nur minimale Verbesserungen.              SCNR

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