Hallo Chemiker Um einen Praktikumsversuch etwas anschaulicher zu gestalten, suche ich eine Möglichkeit Wasser kräftig einzufärben. Der eingefärbte Wasserstrahl strömt in einen großen Speicher aus Glas und die (temperaturabhängige) Verteilung soll sichtbar gemacht werden. Abforderungen an das Färbemittel sind: weitesgehend ungiftig kräftige Färbung wenn möglich nicht lichtstabil (so entfärbt sich der Speicher von selbst) Gruß Kolja
Bastian W. schrieb: > https://de.m.wikipedia.org/wiki/Methylenblau R 22 Gesundheitsschädlich beim Verschlucken Kolja L. schrieb: > weitesgehend ungiftig
Wolfgang schrieb: >> https://de.m.wikipedia.org/wiki/Methylenblau Hab gerade gelesen, dass, wenn man es in Pralinen versteckt, der Urin grün wird :-)
Etwas Phenolphthalein zugeben. Die wässerige oder saure (Essig oder Zitronensäure) Lösung ist farblos, durch Alkali (Kernseife, Natriumcarbonat, NaOH) färbt sie sich rot. Das kann man beliebig oft "umpolen". https://de.wikipedia.org/wiki/Phenolphthalein
Kolja L. schrieb: > Wasserstrahl strömt in einen großen Speicher aus Glas > und die (temperaturabhängige) Verteilung soll sichtbar gemacht werden. > ... > (so entfärbt sich der Speicher von selbst) Hmmm... Schwebeteilchen, LASER-Fächer?
nachtmix schrieb: > Phenolphthalein Geile Idee, aber EU-Gefahrstoffkennzeichnung [5] aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP) [6] Giftig Giftig (T) R- und S-Sätze R: 45‐62‐68 S: 53‐45 Zulassungsverfahren nach REACH besonders besorgniserregend[7]: krebserzeugend (CMR) lt. Wikipedia
Kolja L. schrieb: > Giftig > Giftig > (T) > R- und S-Sätze R: 45‐62‐68 > S: 53‐45 > Zulassungsverfahren nach REACH > > besonders besorgniserregend[7]: krebserzeugend (CMR) Da steht aber auch: Bis zur Entdeckung einer möglicherweise karzinogenen Wirkung wurde Phenolphthalein mehr als hundert Jahre lang als Abführmittel verwendet. Die kleinen Mengen, die beim Einsatz als Indikator verwendet werden, sind jedoch nicht gefährlich. (Hervorhebung durch mich) Ich sehe das auch so. Wenn du so besorgt bist, solltest du auch kein Knäckebrot, keine Pommes, keine Kartoffelchips und kein paniertes Schnitzel mehr essen, denn beim Backen bildet sich bekanntlich Acrylamid, das ähnlich eingestuft ist. https://de.wikipedia.org/wiki/Acrylamid
P.S.: Wenn du doch Phenolphthalein verwenden willst, solltest du die Änderungen des pH-Wertes mit einigen Tropfen einer starken Säure (HCl, oder H2SO4) bzw. einer starken Base (NaOH) bewirken, den das gibt einen schärferen Farbumschlag als bei schwachen Säuren bzw. schwachen Basen
Kolja L. schrieb: > Um einen Praktikumsversuch etwas anschaulicher zu gestalten, > suche ich eine Möglichkeit Wasser kräftig einzufärben. Was genau macht dabei der µC bzw. die Digitalelektronik? ;-) > "Für alle Fragen rund um Mikrocontroller und sonstige digitale Elektronik."
Wolfgang schrieb: > KMnO4 Färbt sehr schön und wurde Jahrzehnte verdünnt als Desinfektionsmittel eingesetzt, aber es bildet beim Oxidieren wasserunlöslichen Braunstein, der dann ausfällt und unten im Becken herumliegt. Und man bekommt es nicht mehr so einfach wie früher, weil man damit auch was zünden kann...
MaWin hatte dieselbe Idee, Fluorescein wurde schon 1877 zum Nachweis unterirdischer Wasserströme verwendet. https://de.wikipedia.org/wiki/Fluorescein#Uranin
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