Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Immer mehr Stellen für Ingenieure/Informatiker etc.


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von genervt (Gast)


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von JBA (Gast)


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Interessanter als die Artikel im FOCUS ist fast schon die 
Kommentarspalte. Das liest sich wie eine Realsatire auf den Typus 
"Frustrierter Wutbürger".

Beitrag #5007318 wurde von einem Moderator gelöscht.
von JBA (Gast)


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Alte Leier schrieb im Beitrag #5007318:
> von der Bevölkerung erlebt
> wird.

Viel eher einer Minderheit der Bevölkerung, (lt. Umfragen zur Zeit >10%) 
die sich gerne als Volkswille aufspielt.

von Kater Klaus (Gast)


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genervt schrieb:

> Und jetzt?

Ja, das merk ich als Absolvent in NRW. Ich hab jetzt in den letzten drei 
Monaten 55 Bewerbungen geschrieben. Dabei sind gerade mal 5 
Bewerbungsgespräche rausgekommen. Bei einer Stelle hat mir der 
Abteilungsleiter erzählt, sie hätten 90 Bewerbungen auf die Stelle 
bekommen. Der Mann machte auf mich nicht den Eindruck, dass der das 
erzählt, um anzugeben.

von Tgv (Gast)


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'Nur sechs Prozent haben einen befristeten Arbeitsvertrag'
Ja genau, schließlich ist man beim Sklaven Händler unbefristet, hilft 
dennoch nix.

Und dann 40k als hoch anzusehen... Vor 15 Jahren war es zum Teil schon 
höher.

Was für eine Propaganda der Lügen.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Alte Leier schrieb im Beitrag #5007318:
> JBA schrieb:
>> Das liest sich wie eine Realsatire auf den Typus
>> "Frustrierter Wutbürger".
>
> Nein, das liest sich, wie die reale Welt von der Bevölkerung erlebt
> wird.

Ja - nämlich überwiegend subjektiv.

Interessant ist, dass man in den Kommentaren keinen einzigen findet, bei 
dem jemand schreibt, dass er selbst vielleicht auch ein ganz kleines 
Bißchen an seiner Situation Schuld sein könnte.

Stattdessen wird auf alle anderen geschimpft.

Das ist natürlich viel einfacher als selbst etwas zu ändern :-)

von Kater Klaus (Gast)


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Zitat:

"MINT-Akademiker bekommen besonders hohe Löhne. Das gilt bereits für die 
Einstiegsgehälter. Eine Befragung junger Hochschulabsolventen des 
Prüfungsjahrgangs 2013 durch das Deutsche Zentrum für Hochschul- und 
Wissenschaftsforschung zeigt, dass ein Universitätsabsolvent mit einem 
Master der Ingenieurwissenschaften in Vollzeit zum Berufseinstieg im 
Schnitt mit einem Brutto-Einkommen von 41.800 Euro im Jahr rechnen kann, 
Informatiker erzielen 41.000 Euro."

Also 41.000 mit Master sind laut Focus besonders hohe Gehälter? Ich 
würde das eher als Beleidigung bezeichnen. Selbst die Pissklitsche, bei 
der ich ein Jahr gearbeitet habe, hat mehr gezahlt.

von Kater Klaus (Gast)


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Chris D. schrieb:

> Interessant ist, dass man in den Kommentaren keinen einzigen findet, bei
> dem jemand schreibt, dass er selbst vielleicht auch ein ganz kleines
> Bißchen an seiner Situation Schuld sein könnte.
>
> Stattdessen wird auf alle anderen geschimpft.

Was erwartest du von "Focus"-Lesern? Liest du "Bild"-Kommentare um 
differenzierte Meinungen von Bildungsbürgern zu hören?

von Kater Klaus (Gast)


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"Den Unternehmen fehlten im April 237.500 Arbeitskräfte im sogenannten 
MINT-Bereich - 38,6 Prozent mehr als im Vorjahr."

"Die Zahl stammt aus dem MINT-Frühjahrsreport 2017 des Instituts der 
deutschen Wirtschaft (IW) Köln und des Bundesverbands der Deutschen 
Industrie (BDI)."

Ah ja, die Mietmäuler der Industrie.

von Antony K. (1332)


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Chris D. schrieb:
> .
>
> Interessant ist, dass man in den Kommentaren keinen einzigen findet, bei
> dem jemand schreibt, dass er selbst vielleicht auch ein ganz kleines
> Bißchen an seiner Situation Schuld sein könnte.

Selbstverständlich ist jede irgendwie für sein Erfolg verantwortlich. 
Bei jedem Schicksal kannst Du sagen ja warum hast Du nicht dies und das 
gemacht. Im Nachhinein lässt sich das wunderbar machen! Jemandd der 
einen guten Studium in angemessene Zeit mit etwas Praksiserfahrung 
absolviert darf aber !! zurecht !! eine angemessene Stelle erwarten. 
Wenn das trotz viele Bewerbungen nicht klappt verduften aberauf einmal 
die ehemaligen Jubler oder sagen lapidar was dass sie !! nie !! von 
einem Flächen deckenden Mangel gesprochen hätten, vielmehr gibt es !! 
regional und fachspezifisch !! einen Mangel. Aha!! Mit diesen 
Werbeberichten sollen doch nur moglich viele in ein MINTstudium gelockt 
werden damit Unternehmen eine große Auswahl haben. Ich glaube jedenfalls 
nicht an einem Anstieg von 39% in einem Jahr.

von Cyblord -. (Gast)


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Antony K. schrieb:
> Jemandd der
> einen guten Studium in angemessene Zeit mit etwas Praksiserfahrung
> absolviert darf aber !! zurecht !! eine angemessene Stelle erwarten.

Eine Erwartung ist der erste Schritt zur Enttäuschung. Es gibt keine 
Kausalitäten auf dem Arbeitsmarkt die dich etwas erwarten lassen dürfen.

Beitrag #5007446 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Antony K. (1332)


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Jaja, die Absolventen, purer Abschaum in deinen Augen.

von Dagobert Tump (Gast)


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Kater Klaus schrieb:
> Also 41.000 mit Master sind laut Focus besonders hohe Gehälter? Ich
> würde das eher als Beleidigung bezeichnen. Selbst die Pissklitsche, bei
> der ich ein Jahr gearbeitet habe, hat mehr gezahlt.

Als Berufseinsteiger ist das doch bombastisch. Mit welchem fünfjährigen 
Studium bekommt man mehr?

Außerdem sind die Einstiegsgehälter auch gar nicht so wichtig. 
Einsteiger ist man eigentlich nur einmal, in einer mindestens 40jährigen 
Karriere.

Beitrag #5007463 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dagobert Tump (Gast)


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pierre schrieb im Beitrag #5007463:
> Dennoch selbstverständlich keine Zahlen, die auf einen Mangel schließen
> ließen.

Wieso nicht? Wie kann man objektiv von einem Einstiegsgehalt auf einen 
Mangel schließen? Welches vergleichbare Studium bietet höhere 
Einstiegsgehälter? Diese müsste es ja zuhauf geben, oder?

Beitrag #5007485 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Tobi (Gast)


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Klar werden mehr Ingenieure und Informatiker gesucht. Allerdings für 
Stellen für die sie eigentlich überqualifiziert sind.
Schaut doch mal was die BWL Studienkollegen so machen, das was sonst der 
Kaufmann macht...
Die Zeit ist allmählich gekommen bei der das Studium nach unten 
abrutscht und das ist unaufhaltsam.
Ok man könnte es aufhalten wenn man ehrlich sein würde und sagen würde 
das es keinen Fachkräftemangel mehr gibt oder je gab.
Dann würde sich da mit der Zeit auch wieder ein Gleichgewicht zwischen, 
Fachkraft, Meister, Techniker und Ing Einpendeln.
Bin mir sicher da hätten alle ein Zugewinn von

von Tobi (Gast)


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pierre schrieb im Beitrag #5007485:
> Es gibt ein Überangebot an Arbeitskräften in allen Bereichen. Sonst
> würden die Reallöhne nicht seit Jahrzehnten stagnieren.

Nciht ganz richtig. In den "unteren" Bereichen die für Facharbeiter 
gedacht sind gibt es tatsächlich einen Mangel.
Allerdings ein Mangel an guten und fähigen Leuten und nicht ein Mangel 
an Leuten die ihre Lehre abgeschlossen haben.
Dabei werden diese Stellen, wenn das können und die Qualifikation auch 
passt, gar nicht so schlecht bezahlt

von Dagobert Tump (Gast)


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Tobi schrieb:
> Allerdings ein Mangel an guten und fähigen Leuten und nicht ein Mangel
> an Leuten die ihre Lehre abgeschlossen haben.
> Dabei werden diese Stellen, wenn das können und die Qualifikation auch
> passt, gar nicht so schlecht bezahlt

Ja... als guter Handwerker ist man wahrscheinlich besser dran als ein 
mittelmäßiger Ingenieur.

Ich bin ohne Studium auch locker im Einkommensbereich von Ingenieuren, 
und das bei einer 25h-Woche.

von Tobi (Gast)


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Meine jetzt nicht zwingend den Handwerker.
Für mich ist Handwerk sowieso schon lange nicht mehr nur Hammer und 
Schaufel sondern ein immer komplexer werdendes Gebiet.
Dachte jetzt mehr an die Facharbeiter wie Industrieelektroniker und 
ähnliches. Also die die eine praxisorientierte Tätigkeit haben. Sei es 
nun Schaltschrankbau, Instandhaltung, Maschinenbau, Metallverarbeitung 
oder was auch immer.
Bekannte Schlosser von mir können sich den AG tatsächlich so mehr oder 
weniger aussuchen. Die guten bewerben sich nur per forma
Vor 15-10 Jahren hielt man den Bereich noch für gefährdet...

von Dagobert Tump (Gast)


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Tobi schrieb:
> Für mich ist Handwerk sowieso schon lange nicht mehr nur Hammer und
> Schaufel sondern ein immer komplexer werdendes Gebiet.
> Dachte jetzt mehr an die Facharbeiter wie Industrieelektroniker und
> ähnliches. Also die die eine praxisorientierte Tätigkeit haben. Sei es
> nun Schaltschrankbau, Instandhaltung, Maschinenbau, Metallverarbeitung
> oder was auch immer.

Ja, da gilt das genauso wie für das klassiche Handwerk.

Tobi schrieb:
> Bekannte Schlosser von mir können sich den AG tatsächlich so mehr oder
> weniger aussuchen.

Ja. Wobei man erst mit Selbstständigkeit so richtig abräumen kann.

von Claus M. (energy)


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Kater Klaus schrieb:
> dass ein Universitätsabsolvent mit einem
> Master der Ingenieurwissenschaften in Vollzeit zum Berufseinstieg im
> Schnitt mit einem Brutto-Einkommen von 41.800 Euro im Jahr rechnen kann,
> Informatiker erzielen 41.000 Euro."

Ich lach mich Tod. Das war vor 15 Jahren schon ein ganz normales 
Einstiegsgehalt.

von Cyborg (Gast)


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Stellenausschreibungen sind keine Stellenangebote.
Wenn die Wirtschaft da Bußgelder oder andere Kosten
fürchten müsste, würden sich die Statistiken schnell
bereinigen. Oft räumen Firmen nicht mal den Datenmüll
weg. Die Bucht ist in Sache Handel mit Sachen effizienter.
Da weiß man wenigsten wie der Verlauf ist.

von Fred (Gast)


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2005 konnte man als dipl. Ing. Fh. 40.000 eur per anno aushandeln.
Heute entspreche dem ca. 50.000 eur bei inflation von ca. 2%.

Nun.... wir haben gute beschäftigung weil wir für wenig geld arbeiten. 
Der rest europas dankt es uns.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Fred schrieb:
> 2005 konnte man als dipl. Ing. Fh. 40.000 eur per anno aushandeln.
> Heute entspreche dem ca. 50.000 eur bei inflation von ca. 2%.

Ja, kann man auch heute noch aushandeln schon als Einstiegsgehalt.


> Nun.... wir haben gute beschäftigung weil wir für wenig geld arbeiten.

Das "Wir" timmt nicht, jedenfalls nicht für mich und meine Kollegen wir 
arbeiten nicht für wenig Geld.

> Der rest europas dankt es uns.
Neee, Deutschland ist nicht das Billiglohnland Europas, da musst du in 
Richtung Balkan schauen.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Kater Klaus schrieb:
> Zitat:
>
> "MINT-Akademiker bekommen besonders hohe Löhne. Das gilt bereits für die
> Einstiegsgehälter. Eine Befragung junger Hochschulabsolventen des
> Prüfungsjahrgangs 2013 durch das Deutsche Zentrum für Hochschul- und
> Wissenschaftsforschung zeigt, dass ein Universitätsabsolvent mit einem
> Master der Ingenieurwissenschaften in Vollzeit zum Berufseinstieg im
> Schnitt mit einem Brutto-Einkommen von 41.800 Euro im Jahr rechnen kann,
> Informatiker erzielen 41.000 Euro."
>
> Also 41.000 mit Master sind laut Focus besonders hohe Gehälter? Ich
> würde das eher als Beleidigung bezeichnen. Selbst die Pissklitsche, bei
> der ich ein Jahr gearbeitet habe, hat mehr gezahlt.

Du verstümmelst Die Aussage des Zitates, da steh nicht
 Gehalt 2017  Informatiker                          -> 41k  sondern
 Gehalt 2013 (unerfahrnener) Informatik-Absolvent   -> 41k

und üblicherweise steigert man das Gehalt in den ersten 5 Jahren um 50%.

von (prx) A. K. (prx)


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Fred schrieb:
> Nun.... wir haben gute beschäftigung weil wir für wenig geld arbeiten.
> Der rest europas dankt es uns.

Weshalb arbeiten dann Rumänen und Polen aus der Ferne für deutsche 
IT-Firmen? Billiger dürften sie demgemäss doch kaum sein. Arbeiten also 
die Deutschen so schlecht, dass man den Aufpreis für Rumänen in Kauf 
nimmt? ;-)

: Bearbeitet durch User
von Berufsrevolutionär (Gast)


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Antony K. schrieb:
> Chris D. schrieb:

>> Interessant ist, dass man in den Kommentaren keinen einzigen findet, bei
>> dem jemand schreibt, dass er selbst vielleicht auch ein ganz kleines
>> Bißchen an seiner Situation Schuld sein könnte.
>
> Selbstverständlich ist jede irgendwie für sein Erfolg verantwortlich.
> Bei jedem Schicksal kannst Du sagen ja warum hast Du nicht dies und das
> gemacht. Im Nachhinein lässt sich das wunderbar machen! Jemandd der
> einen guten Studium in angemessene Zeit mit etwas Praksiserfahrung
> absolviert darf aber !! zurecht !! eine angemessene Stelle erwarten.

Man wartet nicht auf eine angemessene Stelle, man sucht sie - oder 
besser- man arbeitet daraufhin.

> Wenn das trotz viele Bewerbungen nicht klappt verduften aberauf einmal
> die ehemaligen Jubler oder sagen lapidar was dass sie !! nie !! von
> einem Flächen deckenden Mangel gesprochen hätten, vielmehr gibt es !!
> regional und fachspezifisch !! einen Mangel. Aha!!

Alter, das weiss jedes Schulkind das es bspw. im Osten weniger 
Industriejobs gibt als im Westen.
und das seitknapp 30 Jahren - mindestens-. Im Ruhrpott sind die 
polnischen/Schlesischen Arbeiter schon vor 150 Jahren eingewandert - die 
wussten schon damals regionalen Arbeitskräftemangel zu nutzen.

Das "Regionale" ist also keine Notlüge sondern ein landesweit bekannter 
Fakt. Klar, mancher Absolventengrünschnabel aus den renaturierten 
Landesteilen Deutschlands erliegt dennoch seinem Wunschndenken nach 
einem überbezahlten Job vor Muttis Haustür und dann ist das Gejammer 
groß.

von DanielM (Gast)


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Ich bin im Herbst mit meinem Master in E-Technik fertig. Und ich kann 
nicht sagen das es schwer ist Stellen in der Entwicklung zu finden. 
Natürlich stimmt es das man dafür schon bereit sein muss umzuziehen. 
Hier in Ostdeutschland siehts mit den guten Jobs nicht soo super aus. 
Aber ich habe zwei Bewerbungen geschrieben bei Firmen in Süddeutschland 
und bei beiden ne Zusage bekommen. Bei einer Firma hatte ich sogar nur 
ein Telefoninterview. Natürlich sollte ich dazu sagen, dass ich schon 
während des Studium jede längere Ferienzeit genutzt habe um 
Praxiserfahrung zu sammeln und kann deswegen jetzt reichlich 
Arbeitszeugisse präsentieren. Während andere nur gefaulenzt haben und 
jetzt entsprechend nur das Abschlusszeugnis haben.

von Cyblord -. (Gast)


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DanielM schrieb:
> Aber ich habe zwei Bewerbungen geschrieben bei Firmen in Süddeutschland
> und bei beiden ne Zusage bekommen

Und welche Konditionen? Wochenarbeitszeit, Jahresbrutto, Urlaubstage?

von klausi (Gast)


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In einem Gastvortrag hat kürzlich ein CEO eines IT Unternehmens 
überzeugt gesagt, dass ein guter, aber teurer Entwickler in den meisten 
Fällen locker die Performance von 5+ schlechten Entwicklern ein- und 
sogar überholt.
Das ist besonders in der SW Branche am stärksten sichtbar. Sie sind 
dafür halt auch nicht der billigste Anbieter oder eine Klitsche.
Klar, nicht alle Kunden sind bereit, da einen ​Premium Preis zu zahlen, 
aber viele bemerken meist nachher, wer billig kauft, kauft teuer.

Also nix mit Balkan etc. ;-)

von djm (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Und welche Konditionen? Wochenarbeitszeit, Jahresbrutto, Urlaubstage?

Solche Details wurden bei seinen "Zusagen" wahrscheinlich noch nicht 
besprochen...

von Cyblord -. (cyblord)


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djm schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> Und welche Konditionen? Wochenarbeitszeit, Jahresbrutto, Urlaubstage?
>
> Solche Details wurden bei seinen "Zusagen" wahrscheinlich noch nicht
> besprochen...

Ist doch super. So kann man jedem Bewerber erst mal zusagen. Am Ende 
bekommen alle 22k Jahresgehalt angeboten. Bis auf den, den ich wirklich 
einstellen will.

von DanielM (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Und welche Konditionen? Wochenarbeitszeit, Jahresbrutto, Urlaubstage?

Doch das kam schon zur Sprache.

Bei Firma 1:

Wochenarbeitszeit: 36h
Jahresbrutto: 48k
Urlaubstage: 32


Bei Firma 2:

Wochenarbeitszeit: 38h
Jahresbrutto: 46,5k
Urlaubstage: 32

von Cyblord -. (Gast)


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Schaut doch recht vernünftig aus, zumindest keine Abzockerangebote. 
Überstundenregelung?

von DanielM (Gast)


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Bei beiden gibts Gleitzeit. Und die Aussage, wenn ich mein Soll schaffe 
kann ich auch früher gehen wenn ich mag. Wie es damit nachher wirklich 
aussieht, kann man dann ja erst später sagen. Die Chefs machten aber nen 
vernünftigen Eindruck. Und nicht nach dem Motto: Ausbeuten bis der Arzt 
kommt

von DanielM (Gast)


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Werde wahrscheinlich Firma 2 nehmen, auch wenn die Konditionen dort 
etwas schlechter sind. Da lockt mich das Aufgabengebiet mehr

von Cyblord -. (Gast)


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DanielM schrieb:
> Bei beiden gibts Gleitzeit. Und die Aussage, wenn ich mein Soll schaffe
> kann ich auch früher gehen wenn ich mag.

Die Aussage ist unnötig wenns Gleitzeit gibt. Ich kann auch mal früher 
gehen, das muss dann halt wann anders reingearbeitet werden. Geschenkt 
werden einem Stunden sicherlich nicht. ;)

von Martin Schulz (Gast)


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Das Deutsche Institut der Wirtschaft ist eine neoliberaler und 
arbeitgebernaher Lobbyverein. Man lese in der Lobbypedia selbst.
Die veröffentlichen wohl mittlerweile alle 30 Tage irgendwelche 
Statistiken, möglichst intransparent, die von einem Mangel im Mint 
Bereich berichten.
Immer wenn es um "Einstiegsgehälter" und "Chanchen am Arbeitsmarkt" 
geht, zielt es darauf ab, ahnungslose Absolventen zu  einem Studium mit 
anschliessender vermeintlicher grosser Sicherheit zu bewegen.
Die Realität ist aber anders. Die grossen Unternehmen stellen fast 
keinen Absolventen ein, nutzen ihre eigenen Subunternehmen. Dort gibts 
weniger Geld und man ist befristet oder verliehen.
Kleine und Mittelständler zahlen meist auch schlecht. 40% der 
ING-Absolventen steigt in Leiharbeitsverhältnissen ein. Und Ingenieure 
machen mittlerweile 10% an allen Leiharbeitern aus, also etwa 100.000 
Ingenieure. Man ist zwar dort "fest" angestellt, bei Wegfall des 
Projektes kann das Leiharbeitsunternehmen aber betriebsbedingt kündigen 
und man ist nach vier Wochen gekündigt.

Der Fokusartikel ist pure Werbung für ein Mint Studium. Und es wirkt: 
Die Studentenzahlen und Absolventenzahlen steigen und steigen. Das 
Überangebot ist dann auch der Grund für die seit 10 Jahren nicht 
gestiegenen Einstiegsgehälter. Mir tun die jungen Leute leid, die darauf 
reinfallen ...

von Panzer H. (panzer1)


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DanielM schrieb:
> Urlaubstage: 32

Gibt es sowas im Vertrag festgeschrieben? Dachte, das geht bis max 30 
d/anno.

von Cyblord -. (cyblord)


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DanielM schrieb:
> Bei beiden gibts Gleitzeit.

Und auch ein Gehalt?

> Und die Aussage, wenn ich mein Soll schaffe
> kann ich auch früher gehen wenn ich mag.

Das macht echt keinen Sinn.

Das erinnert mich an den großzügigen Chef einer Anwaltskanzlei bei dem 
ein Bekannter von mir zwecks Job vorstellig wurde. Da hieß es, natürlich 
könne man, ab und zu, wenn mal was wichtiges wäre, auch mal schon um 20 
Uhr nach Hause gehen.

von Cyblord -. (Gast)


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Panzer H. schrieb:
> Gibt es sowas im Vertrag festgeschrieben? Dachte, das geht bis max 30
> d/anno.

Natürlich gibts das. In meiner alten Firma gabs auch Leute mit 35 
Urlaubstagen, die waren mit ihrem Jahresbrutto zufrieden und haben extra 
Tage als Gehaltserhöhung erhandelt. Warum sollte bei 30 Tagen Schluss 
sein? Alles Verhandlungssache.

von DanielM (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> DanielM schrieb:

>> Und die Aussage, wenn ich mein Soll schaffe
>> kann ich auch früher gehen wenn ich mag.
>
> Das macht echt keinen Sinn.
>
> Das erinnert mich an den großzügigen Chef einer Anwaltskanzlei bei dem
> ein Bekannter von mir zwecks Job vorstellig wurde. Da hieß es, natürlich
> könne man, ab und zu, wenn mal was wichtiges wäre, auch mal schon um 20
> Uhr nach Hause gehen.

Hab das vielleicht etwas unglücklich formuliert. Diese Aussage von denen 
kam erst auf Nachfrage von mir, weil ich das noch mal ansprechen wollte. 
Aber ich seh jetzt keinen Grund sich daran so hochzuziehen...

Sorry, wenn meine Aussagen nicht in euer Weltbild passen

von djm (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Die Aussage ist unnötig wenns Gleitzeit gibt. Ich kann auch mal früher
> gehen, das muss dann halt wann anders reingearbeitet werden. Geschenkt
> werden einem Stunden sicherlich nicht. ;)

Die Aussage bezog sich wahrscheinlich eher auf ne Kernarbeitzeit.

von Ordner (Gast)


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Martin Schulz schrieb:
> Das
> Überangebot ist dann auch der Grund für die seit 10 Jahren nicht
> gestiegenen Einstiegsgehälter.

Das haste sicher eine paar seriöse Quellen die das belegen. Bitte 
nachreichen.

von Cyblord -. (cyblord)


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djm schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> Die Aussage ist unnötig wenns Gleitzeit gibt. Ich kann auch mal früher
>> gehen, das muss dann halt wann anders reingearbeitet werden. Geschenkt
>> werden einem Stunden sicherlich nicht. ;)
>
> Die Aussage bezog sich wahrscheinlich eher auf ne Kernarbeitzeit.

Nur hat die Kernarbeitszeit so gar nichts damit zu tun, ob man sein Zeug 
geschafft bekommt, sondern eher damit man auch mal die ganze Mannschaft 
gleichzeitig vor Ort hat, Meetings machen kann und telefonisch 
erreichbar ist.
Die Aussage ist und bleibt in Verbindung mit Gleitzeit Humbug. Entweder 
der Daniel erfindet das alles, oder sie erzählen ihm nur irgendwelchen 
Unsinn und er merkt es nicht.

von Stefan K. (stefan64)


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Cyblord -. schrieb:
> Und auch ein Gehalt?

Du liest auch nur das, was Dir ins Bild passt.

von Niine (Gast)


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DanielM schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> Und welche Konditionen? Wochenarbeitszeit, Jahresbrutto, Urlaubstage?
>
> Doch das kam schon zur Sprache.
>
> Bei Firma 1:
>
> Wochenarbeitszeit: 36h
> Jahresbrutto: 48k
> Urlaubstage: 32
>
> Bei Firma 2:
>
> Wochenarbeitszeit: 38h
> Jahresbrutto: 46,5k
> Urlaubstage: 32

Hi Daniel,
rein aus Interesse:
Handelt es sich bei den Firmen um Konzerne oder eher Mittelständler? Und 
in welcher Branche?

Danke!

von Kater Klaus (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:

> Gehalt 2013 (unerfahrnener) Informatik-Absolvent   -> 41k

Das war mir schon klar, dass es da um Absolventengehälter geht. Für 
einen Master im Ingenieurwesen sind 42.000 die Untergrenze.

Quelle: Sagt jeder

von Steinalte Weisheit (Gast)


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Antony K. schrieb:
> Jemandd der
> einen guten Studium in angemessene Zeit mit etwas Praksiserfahrung
> absolviert darf aber !! zurecht !! eine angemessene Stelle erwarten.

Nein, das darf er nicht. Mit welchem Recht sollte er erwarten dürfen, 
daß er für seine Ignoranz, daß der Arbeitsmarkt für Leute mit dieser Art 
Studium übervoll ist auch noch belohnt wird? Das hätte er VOR Beginn 
schon absehen können. Aber nein: Ich bin ja der Schönste aller 
Absolventen, mich trifft es schon nicht. Alles ist besser, als richtig 
arbeiten zu müssen selbst ein aussichtsloses Studium.
So sieht das aus.

von Qwertz (Gast)


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Steinalte Weisheit schrieb:
> Aber nein: Ich bin ja der Schönste aller
> Absolventen, mich trifft es schon nicht. Alles ist besser, als richtig
> arbeiten zu müssen selbst ein aussichtsloses Studium.

Man denkt doch irgendwie immer, dass es einen selbst nicht trifft. Das 
ist nur menschlich. Manche werden am Ende halt von der Realität 
eingeholt.

von DanielM (Gast)


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Niine schrieb:
> rein aus Interesse:
> Handelt es sich bei den Firmen um Konzerne oder eher Mittelständler? Und
> in welcher Branche?

Die zweite Firma ist ein Mittelständler. Beide Automobilindustrie

von Ordner (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Steinalte Weisheit schrieb:
>> Aber nein: Ich bin ja der Schönste aller
>> Absolventen, mich trifft es schon nicht. Alles ist besser, als richtig
>> arbeiten zu müssen selbst ein aussichtsloses Studium.
>
> Man denkt doch irgendwie immer, dass es einen selbst nicht trifft. Das
> ist nur menschlich.

Ja menschlich, ingenieurmäßig ist was anderes.
Der plant und baut vor, das es ihn nicht trifft. Und wer weder vorbauen 
noch vorplanen kann, ist eben für den Ing.-beruf prinzipiell ungeeignet.

von Kater Klaus (Gast)


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Steinalte Weisheit schrieb:

> Nein, das darf er nicht.

Doch, darf er. Rechtsanspruch hat natürlich keinen drauf. Aber jeder 
irgendeine Form von Ausbildung durchläuft, sollte auch einen 
entsprechenden Job kriegen.

von Ordner (Gast)


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Kater Klaus schrieb:
> Steinalte Weisheit schrieb:
>
>> Nein, das darf er nicht.
>
> Doch, darf er. Rechtsanspruch hat natürlich keinen drauf. Aber jeder
> irgendeine Form von Ausbildung durchläuft, sollte auch einen
> entsprechenden Job kriegen.

Naja mancher "durchläuft" eine Ausbildung und kann nachher trotzdem nix. 
Die sollten natürlich keinen Job kriegen wo Fachwissen nötig ist damit 
andere nicht zu Schaden kommen.

Und mit aussterbenden Berufen und deren Azubis ist das auch so ne Frage. 
Soll man wie sonstwo mittelalterliche Handwerke wie Buchdruck mit 
tausenden von Azubies wie zu Zeiten der Industriellen Revolution 
fördern?

Obwohl Zulassungsbeschränkung und Eignungstest wie beim NC für Mediziner 
klingt jetzt auch nicht so beliebt.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Dagobert Tump schrieb:
> Kater Klaus schrieb:
>> Also 41.000 mit Master sind laut Focus besonders hohe Gehälter? Ich
>> würde das eher als Beleidigung bezeichnen. Selbst die Pissklitsche, bei
>> der ich ein Jahr gearbeitet habe, hat mehr gezahlt.
>
> Als Berufseinsteiger ist das doch bombastisch. Mit welchem fünfjährigen
> Studium bekommt man mehr?

- BWL (wenn man nicht zur verblödeten Masse gehört)
- Medizin
- Jura (siehe BWL)
- ...

41k mit Master? Du bekommst als Fachinformatiker, also ohne teures 
Studium, 42k zum Einstieg. Was du hier wieder zusammentrollst, ist 
unglaublich.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Claus M. schrieb:
> Kater Klaus schrieb:
>> dass ein Universitätsabsolvent mit einem
>> Master der Ingenieurwissenschaften in Vollzeit zum Berufseinstieg im
>> Schnitt mit einem Brutto-Einkommen von 41.800 Euro im Jahr rechnen kann,
>> Informatiker erzielen 41.000 Euro."
>
> Ich lach mich Tod. Das war vor 15 Jahren schon ein ganz normales
> Einstiegsgehalt.

Damals hast du für den Euro aber auch fast doppelt so viel bekommen, 
Strom, Miete, Wasser etc. war im Schnitt 40% billiger. Heutzutage sind 
41k für einen Studierten eine absolute Schande.

von Kater Klaus (Gast)


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Ordner schrieb:
> Naja mancher "durchläuft" eine Ausbildung und kann nachher trotzdem nix.
> Die sollten natürlich keinen Job kriegen wo Fachwissen nötig ist damit
> andere nicht zu Schaden kommen

Wieviel von deinem im Studium erlernten Wissen hattest du bei Abschluss 
noch parat?

Ordner schrieb:
> Obwohl Zulassungsbeschränkung und Eignungstest wie beim NC für Mediziner
> klingt jetzt auch nicht so beliebt.

Der NC ist ein reines Auswahlkriterium, da die Anzahl der 
Studienplatzbewerber die Anzahl der Studienplätze übersteigt. Das ist 
kein Eignungskriterium.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Berufsrevolutionär schrieb:

> Neee, Deutschland ist nicht das Billiglohnland Europas, da musst du in
> Richtung Balkan schauen.

Ach, erzähle mal. Was machen die da so alles im Autobau, Elektrotechnik, 
in Maschinenbau, Halbleitertechnik, Softwareentwicklung usw.?

von Henry G. (gtem-zelle)


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DanielM schrieb:
> Ich bin im Herbst mit meinem Master in E-Technik fertig. Und ich kann
> nicht sagen das es schwer ist Stellen in der Entwicklung zu finden.
> Natürlich stimmt es das man dafür schon bereit sein muss umzuziehen.
> Hier in Ostdeutschland siehts mit den guten Jobs nicht soo super aus.
> Aber ich habe zwei Bewerbungen geschrieben bei Firmen in Süddeutschland
> und bei beiden ne Zusage bekommen. Bei einer Firma hatte ich sogar nur
> ein Telefoninterview. Natürlich sollte ich dazu sagen, dass ich schon
> während des Studium jede längere Ferienzeit genutzt habe um
> Praxiserfahrung zu sammeln und kann deswegen jetzt reichlich
> Arbeitszeugisse präsentieren. Während andere nur gefaulenzt haben und
> jetzt entsprechend nur das Abschlusszeugnis haben.

Das klingt mal wieder wie ein Textbaustein aus den Schönwetterbroschüren 
des VDI. ;-)

von Ordner (Gast)


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Henry G. schrieb:
> Das klingt mal wieder wie ein Textbaustein aus den Schönwetterbroschüren
> des VDI. ;-)

Sowas gibt es in Deiner trüben Phanatsie.

von Ordner (Gast)


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Kater Klaus schrieb:

> Wieviel von deinem im Studium erlernten Wissen hattest du bei Abschluss
> noch parat?

Alles was ich in meinem Ingenieursjob brauche, beispielsweise das P und 
N nicht kreuzen sollte - das ist mehr als mancher Promotionsstudent an 
Praxiswissen behalten hat.


> Ordner schrieb:
>> Obwohl Zulassungsbeschränkung und Eignungstest wie beim NC für Mediziner
>> klingt jetzt auch nicht so beliebt.
>
> Der NC ist ein reines Auswahlkriterium, da die Anzahl der
> Studienplatzbewerber die Anzahl der Studienplätze übersteigt. Das ist
> kein Eignungskriterium.

Zum Mediziner-NC gehört auch eine bestandener Medizinertest - das ist 
sehr wohl ein Eignungstest.
https://de.wikipedia.org/wiki/Test_f%C3%BCr_Medizinische_Studieng%C3%A4nge

von Cyblord -. (cyblord)


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Ordner schrieb:
> Alles was ich in meinem Ingenieursjob brauche, beispielsweise das P und
> N nicht kreuzen sollte - das ist mehr als mancher Promotionsstudent an
> Praxiswissen behalten hat.

Das weiß jeder der schon mal Ghostbusters gesehen hat.

von Wurzelpeter (Gast)


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"Die Teilnahme am TMS ist grundsätzlich freiwillig."

Lesekompetenz?
Ist auch trotzdem kein "Eignungstest"

von Ordner (Gast)


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Wurzelpeter schrieb:
> "Die Teilnahme am TMS ist grundsätzlich freiwillig."

Ja klar das ganze Studium ist freiwillig und damit auch der 
Eignungstest. Was nicht bedeutet, das man ohne nachgewiesenen Eignung 
zum Medizin-Studium zugelassen wird.

> Lesekompetenz?
> Ist auch trotzdem kein "Eignungstest"

Lesekompetenz genau:

"Der Test für Medizinische Studiengänge (TMS, umgangssprachlich auch 
Medizinertest) ist ein spezifischer Studierfähigkeitstest bzw. 
Studieneignungstest  ..."

--
Irgendwie scheinen die mit den kruden Argumenten zu Fachkräftemangel 
inzwischen geistige Collaterlschäden wegen ihrer kruden Argumentation zu 
zeigen. Kognitive Dissonanz und so.

Beitrag #5008380 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #5008388 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Klaus Maus (Gast)


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Dagobert Tump schrieb:
> Einsteiger ist man eigentlich nur einmal, in einer mindestens 40jährigen
> Karriere.
Die meisten deutschen Ingenieure arbeiten als Stricher bei ihrem 
Dienstleisterzuhälter der ihnen die Kohle abnimmt und ganz sicher keine 
40 Jahre lang. Deutscher Ingenieur = 5€ Stricher hinter Bahnhof.

Karriere - PRUST!

von MINZE (Gast)


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Fred schrieb:
> 2005 konnte man als dipl. Ing. Fh. 40.000 eur per anno aushandeln.
> Heute entspreche dem ca. 50.000 eur bei inflation von ca. 2%.
>
> Nun.... wir haben gute beschäftigung weil wir für wenig geld arbeiten.
> Der rest europas dankt es uns.

Wenn Europa nachzieht, muss Deutschland mit Hartz 2.0 weiter die Zügel 
anlegen, um die Löhne in Zusammenspiel mit noch mehr Zuwanderung 
abzusenken.
Der Artikel von der Industrielobby beinhaltet wieder mal den 
nichtssagenden Bullshit und Vermittlung von Wolkenkuckuckstürmen an den 
naiven Nachwuchs. Hundertausende von Techniker, was soll das sein, die 
staatlich geprüften Techniker? Mit denen kann man heute wie mit 
Bachelorings die Wände tapezieren.

Beitrag #5008535 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Henry G. (gtem-zelle)


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OE schrieb im Beitrag #5008535:
> Der Opfermythos, Deutschland sei ein Billiglohnland, hält keinerlei
> Kritik statt. Die Deutschen arbeiten die wenigsten Stunden und erhalten
> die höchsten Löhne unter allen großen europäischen Ländern.

Das sagt nix aus. In der Gleichung fehlt Besteuerung, 
Lebenshaltungskosten usw.. In anderen Ländern braucht man 10h Arbeit, 
die in Deutschland in 2h erledigt ist. Somit ist deine Aussage nichts 
aussagendes populistisches Dampfgeplauderer. Die Polen, Tschechen, 
Franzosen oder Schweden wollen nicht in DE arbeiten. Warum wohl? Weil 
wir gemessen an der erbrachten Leistung in Europa die absoluten 
Billigheimer sind.

von Cyborg (Gast)


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OE schrieb im Beitrag #5008535:
> Die Deutschen arbeiten die wenigsten Stunden und erhalten
> die höchsten Löhne unter allen großen europäischen Ländern.

Die haben auch die höchsten (vielleicht mit wenigen Ausnahmen)
Lebenshaltungs-, Miet-, Strom-, Heizungs- und was weiß noch für
Kosten.
Irgendwo muss das Geld ja her kommen.
Da braucht dieses Land keine Millionäre oder Milliardäre.

von MINZE (Gast)


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Henry G. schrieb:
> Warum wohl? Weil
> wir gemessen an der erbrachten Leistung in Europa die absoluten
> Billigheimer sind.

Und schon ein Fünftel weniger als 10 Euro pro Stunde verdient und 
wahrscheinlich noch offiziell, also ohne die illegal zu verrichtenden 
unbezahlten Überstunden. Dann noch die Hartz-Empfänger ohne Arbeit, die 
Sozialhilfeempfänger, Armutsrentner.
Und ab dem einem Fünftel springen ja die Gehälter nicht sofort in 
anständige Bereiche, da kommen ja dann die vielen Facharbeiter, die im 
kleinen Mittelstand oder über Zeitarbeit ihre 13 Euro brutto pro Stunde 
bekommen. Nach den Abzügen bleibt gemessen an dem Preisniveau für 
alltäglich lebenswichtige Sachen das Gefühl über, eines kleinen Kindes 
mit nem Taschengeld für paar Bonbons.
Nennenswerte Kaufkraft von der Hälfte von Deutschlands Insassen nicht zu 
erwarten.
Gut, einem Drittel hier in Deutschland geht es dafür noch richtig 
blendend und  partzipiert an der Wertschöpfung, das ist auch die 
Hauptklientel der CDU. Aber durch den Wohlstand in dem Neuschwanstein 
auch den Blick abseits der Festung verloren.
Der Rest sucht immer wieder sein Heil bei SPD, ab und zu CDU, wenn ne 
charismatische Mutti das Zepter inne oder bleibt gleich der Wahlurne im 
reichen Deutschland fern.
Während die Reichen sich Gedanken machen, ob man Mindestlohn braucht, 
oder ihn um paar Cent erhöhen kann, ohne dass jetzt der 10. Ferrari in 
Gefahr ist und ob 4 Euro Hartzerhöhung pro Monat nicht obszön zuviel 
ist, denn wir haben ja Nullinflation.

von Huber (Gast)


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Apropos 10. Ferrari in der Garage:

Gegen VW-Manager wird laut News wegen Untreue ermittelt.

Natürlich sollte man nicht mit dem Finger auf die VW Manager zeigen, 
denn ALLE Manager sind gleich. Nur VW war zu dumm um erwischt zu werden.

von Dresdner (Gast)


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OE schrieb im Beitrag #5008535:
> Der Opfermythos, Deutschland sei ein Billiglohnland, hält keinerlei
> Kritik statt. Die Deutschen arbeiten die wenigsten Stunden und erhalten
> die höchsten Löhne unter allen großen europäischen Ländern.

Die Löhne müssen der Produktivität entsprechen, ganz einfach. Wenn wir 
permanent riesige Exportüberschüsse haben ist das wohl offensichtlich 
nicht der Fall.
Glaubst du wirklich, dass man in der Schweiz doppelt so produktiv ist?

@Topic
Auch wenn das Thema inzwischen wirklich ausgelutscht ist - aber ich 
denke, JA, es gibt einen Fachkräftemangel, zumindest in der 
Softwareentwicklung. Es gibt freie Stellen ohne Ende, es sollte für 
niemanden, der etwas kann, ein Problem sein einen Job zu finden.
Wahr ist leider auch, dass sich bei den Gehältern wenig tut. Im Grunde 
wird heute für vergleichbare Stellen immer noch ähnlich viel gezahlt wie 
vor ein paar Jahren. Es ist als hätten sich die Firmen verschworen bloß 
nicht über das Gehalt zu konkurrieren.
Und die Politik hat aktiv an dieser Situation mitgearbeitet. Man nehmen 
nur die Mindesteinkommen für die Blue Card, die immer weiter gesenkt 
wurden. Mit extra niedrigen Gehältern für "Mangelberufe" wie eben 
Softwareentwickler. Da muss man nur noch 38k bieten um einen nicht-EU 
Bürger einzustellen.
Denn daß die Leute in großen Zahlen aus der EU kommen sehe zumindest ich 
persönlich nicht. Warum auch, in Polen oder Tschechien, aber wohl auch 
Rumänien stehen die guten Leute - kaufkraftbereinigt - mindestens 
genauso gut oder sogar besser da als hier. In Polen kann man netto 
2000€/Monat verdienen. Nicht so viel weniger als in Dresden, aber bei 
deutlich niedrigen Lebenshaltungskosten. Dort wird eben bezahlt was die 
Leute wert sind.
Wir bekommen dagegen nur massenhaft Bewerbungen von Indern und die sind 
ihr Geld in der Regel eben nicht wert, sonst hätte man wohl schon ein 
paar Dutzend einstellen können.

von klausi (Gast)


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Dresdner schrieb:
> Wir bekommen dagegen nur massenhaft Bewerbungen von Indern und die sind
> ihr Geld in der Regel eben nicht wert, sonst hätte man wohl schon ein
> paar Dutzend einstellen können.

Ist das nicht auch sehr pauschal...?!
Ich kenne ein zwei indische Kollegen die wirklich gut sind.

von Andreas (Gast)


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klausi schrieb:
> Ist das nicht auch sehr pauschal...?!
> Ich kenne ein zwei indische Kollegen die wirklich gut sind.

"In der Regel"...

Sicher gibt es da gute Leute. Trotzdem stehen die in keiner Relation zur 
Masse, die sich bewirbt. Vor allem wenn man Deutschkenntnisse erwartet 
wird es ganz dünn. Und auch sonst sind die Qualifikationen eher 
durchwachsen und die Mentalitätsunterschiede ziemlich gewaltig.
Die wirklich guten Leute können überall hin, warum sollten sie da gerade 
nach Deutschland kommen?

von Steinalte Weisheit (Gast)


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Andreas schrieb:
> Die wirklich guten Leute können überall hin, warum sollten sie da gerade
> nach Deutschland kommen?

Das ist die Sogwirkung, die alle nach Deutschland zieht. Der kann sich 
niemand entziehen. Da muß man einfach mit.

von OE (Gast)


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Henry G. schrieb:
> Die Polen, Tschechen,
> Franzosen oder Schweden wollen nicht in DE arbeiten

Dresdner schrieb:
> Denn daß die Leute in großen Zahlen aus der EU kommen sehe zumindest ich
> persönlich nicht.

Dann setze dir eine Brille auf!

Etwa eine halbe Million Osteuropäer zog es jährlich hierher.

Aus Schweden oder Frankreich kommen Menschen deshalb nicht, weil 
Deutschlands Überlegenheit nicht so bedeutsam ist, dass die Nachteile 
einer Auswanderung rechtfertigt wären. Aber auch gegenüber diesen 
Ländern liegt Deutschland vorne. Wir brauchen nicht erst über Südeuropa 
sprechen. Die träumen von unseren Löhnen.

von Henry G. (gtem-zelle)


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OE schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Die Polen, Tschechen,
>> Franzosen oder Schweden wollen nicht in DE arbeiten
>
> Dresdner schrieb:
>> Denn daß die Leute in großen Zahlen aus der EU kommen sehe zumindest ich
>> persönlich nicht.
>
> Dann setze dir eine Brille auf!
>
> Etwa eine halbe Million Osteuropäer zog es jährlich hierher.

Der Großteil ist gleich wieder weg oder nur durchgereist.


> Aus Schweden oder Frankreich kommen Menschen deshalb nicht, weil
> Deutschlands Überlegenheit nicht so bedeutsam ist, dass die Nachteile
> einer Auswanderung rechtfertigt wären. Aber auch gegenüber diesen
> Ländern liegt Deutschland vorne. Wir brauchen nicht erst über Südeuropa
> sprechen. Die träumen von unseren Löhnen.

Sage mal, von welchen Berufen redest du hier?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Abradolf L. schrieb:
> DanielM schrieb:
>> Aber ich habe zwei Bewerbungen geschrieben bei Firmen in Süddeutschland
>> und bei beiden ne Zusage bekommen
>
> Und welche Konditionen?

5 Koksnüsse

> Wochenarbeitszeit,
Mehr als erlaubt!

 Jahresbrutto,
((12 x 5 ) -6 (Prämie)) Kokosnüsse

Urlaubstage?

Die Nacht ist Urlaub genug!

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Henry G. schrieb:
> OE schrieb:
>> Henry G. schrieb:
>>> Die Polen, Tschechen,
>>> Franzosen oder Schweden wollen nicht in DE arbeiten
>>
>> Dresdner schrieb:
>>> Denn daß die Leute in großen Zahlen aus der EU kommen sehe zumindest ich
>>> persönlich nicht.
>>
>> Dann setze dir eine Brille auf!
>>
>> Etwa eine halbe Million Osteuropäer zog es jährlich hierher.
>
> Der Großteil ist gleich wieder weg oder nur durchgereist.

Nein, von der Millionen Spätaussiedler aus Osteuropa seit 1990 sind die 
meisten geblieben. Abgänge sind zum überwiegenden Teil durch Tod 
verursacht, der Anteil der Auswanderer unter den Einwandern ist 
verschwindend.
http://www.bpb.de/61643

von OE (Gast)


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Henry G. schrieb:
> Der Großteil ist gleich wieder weg oder nur durchgereist.

Nein! Deutschland hatte ein stabiles, migrationsbedingtes 
Bevölkerungswachstum über Jahre, durch Zuwanderung aus Osteuropa.

Henry G. schrieb:
> Sage mal, von welchen Berufen redest du hier?

Von jedem Beruf. Von der Friseuse bis zum Geschäftsführer, in 
Deutschland hat jeder es im Median besser als im Rest des Euroraumes.

von Dresdner (Gast)


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OE schrieb:
> Dresdner schrieb:
>> Denn daß die Leute in großen Zahlen aus der EU kommen sehe zumindest ich
>> persönlich nicht.
>
> Dann setze dir eine Brille auf!
>
> Etwa eine halbe Million Osteuropäer zog es jährlich hierher.

Ich rede von Softwareentwicklern und anderen Hochqualifizierten. Nicht 
von der polnischen Putzfrau oder dem bulgarischen Bauarbeiter.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Henry G. schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>
>> Neee, Deutschland ist nicht das Billiglohnland Europas, da musst du in
>> Richtung Balkan schauen.
>
> Ach, erzähle mal. Was machen die da so alles im Autobau, Elektrotechnik,
> in Maschinenbau, Halbleitertechnik, Softwareentwicklung usw.?

Automobil: Skoda, Dacia, Audi Györ, Prevent-gruppe, Polski Fiat
Elektrotechnik: Tesla, Foxconn CZ, GE Hungary, Panasonic Czech, ..

Software: diverse Abteilungen und IT-Support größerer 
Internat.Grosskonzerne
Halbleiter: AFK Sistema

Ist jetzt nicht auf das Balkangebirge eingeschränkt sondern generell 
osteuropäische Billiglohnländer. Halbleiter sieht in der Tat eher mau 
aus, aber da ist Europa eh gering entwickelt bzw auf dem Rückmarsch (man 
erinnere Quimonda).
Softwarebuden gibt es auch nicht soviel die mit HQ in Osteurope 
residieren, dafür viele ausgelagerte Entwicklungsabteilungen 
internationaler Konzerne. Selbst deutsche Dienstleister wie bspw Heitec 
haben ein paar programmierer in Rumänien zu sitzen.

Und die Prevent-Gruppe sollte doch inzwischen auch den 
Hinterbank-aktivisten bekannt sein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Unternehmen_in_Mittel-_und_Osteuropa

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Dresdner schrieb:
> OE schrieb:
>> Dresdner schrieb:
>>> Denn daß die Leute in großen Zahlen aus der EU kommen sehe zumindest ich
>>> persönlich nicht.
>>
>> Dann setze dir eine Brille auf!
>>
>> Etwa eine halbe Million Osteuropäer zog es jährlich hierher.
>
> Ich rede von Softwareentwicklern und anderen Hochqualifizierten.

Da gibt es auch jede Menge hier, in manchen Firmen ist russisch zur 
lingua franca unter den Programmieren geworden. Die Zuzugrate ist am 
Steigen: 
http://www.euractiv.de/wp-content/uploads/2015/05/mint-grafik.jpeg

Die Georgier bspw. erschlagen sich sogar untereinander um ihre 
Jobchancen in .de zu erhöhen:
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4970/363446

Ist aber wohl regional unterschiedlich, um Ostdeutschland scheinen die 
Osteuropäer einen Bogen zu schlagen, wähjrend die Anzahl der Israelis in 
Berlin so um die 10000 geschätzt wird 
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/20597 - aber das sind 
wohl eher keine Osteuropäer obwohl whrscheinlich viele Israelis aus 
einem Osteuropa-Schtetl stammen.

Beitrag #5008839 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Newsleser (Gast)


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Aus gewissen IT-Ecken ist es sehr ruhig geworden. Richtig erholsam ist 
das.

von Andreas (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Da gibt es auch jede Menge hier, in manchen Firmen ist russisch zur
> lingua franca unter den Programmieren geworden. Die Zuzugrate ist am
> Steigen:
> http://www.euractiv.de/wp-content/uploads/2015/05/mint-grafik.jpeg
>
> Die Georgier bspw. erschlagen sich sogar untereinander um ihre
> Jobchancen in .de zu erhöhen:
> http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4970/363446

Russen und Georgier sind aber keine EU-Europäer. Sondern genau die 
Zielgruppe von BlueCards.

von Alex (Gast)


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Wer Stellen für Elektroingenieure kennt wo keine mehrjährige 
Berufserfahrung gefordert wird und einem Anfänger Einarbeitung gewährt 
wird, möge diese hier bitte mal nennen. Vorzugsweise Bereich 
Hardwareentwicklung, Elektronikentwicklung, Gerätetechnik, Prüffeld, 
Service. Vorzugsweise Raum Frankfurt/M, bin aber auch für jede Region 
offen. Möglichst keine Zeitarbeit. Habe schon in fast allen Bereichen 
Absagen.

von Der Dreckige Dan (Gast)


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Tobi schrieb:
> ein Mangel an guten und fähigen Leuten

DAS ist der Knackpunkt. Es gibt immer weniger fähige Leute, bei immer 
mehr Leuten, die das von sich glauben.

99% Schein, 1% Sein, so weit das Auge reicht und in jedem Bereich. Da 
macht die Berufswelt keine Ausnahme.
Und deshalb ist auch die ewige Diskussion um den Fachkräftemangel 
obsolet. Wie sollen Leute, die Verursacher des Problems sind, dieses 
erkennen?

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Andreas schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Da gibt es auch jede Menge hier, in manchen Firmen ist russisch zur
>> lingua franca unter den Programmieren geworden. Die Zuzugrate ist am
>> Steigen:
>> http://www.euractiv.de/wp-content/uploads/2015/05/mint-grafik.jpeg

> Russen und Georgier sind aber keine EU-Europäer. Sondern genau die
> Zielgruppe von BlueCards.

Naja ich dachte es geht um Billiglohnländer oder zumindest Länder in 
denen das Durchschnittsgehalt deutlich unter dem Deutschen liegt. Und 
dazu zählt wohl Georgien. Bei Russland siehts wohl mit den Löhnen besser 
aus. Vorausgesetzt das dort Monatsgehälter genannt werden, verdient man 
in Russland 1000-2000 € im Monat:
http://appleneu.com/das-durchschnittliche-gehalt-ios-entwickler-in-russland-betraegt-zwischen-64-000-bis-120-000-rubel/

Und die Stattistik oben bezieht sich auf Mittel und Osteuropäer - 
Wahrscheinlich ohne Russland ( wie zählt man Russland dann? zu den 
Westasiaten?). Und nicht nur die Russen sprechen russisch. In mir 
bekannten Firmen schwätzen Armenier, Bulgaren, Össies (!), 
Ex-Yugoslawen, auf russisch - können die halt besser als Englisch. 
Spätaussiedler sowieso.

leider hab ich noch keine dedizierte Gehaltsliste für Informatiker 
osteuropa gefunden. Die durchschnittsgehälter weltweit könnten aber eine 
groben Überblick über die Gehaltsunterschiede geben:
http://durchschnittseinkommen.net/liste-durchschnittseinkommen/

Da mal eine Statistik für Ing. in der western world, allerdings klingt 
die Quelle "eigene recherche" auch mehr nach "tendentielle Aussage" 
statt harte Fakten.:
http://www.ingenieurkarriere.de/magazin/gehalt/ingenieure-in-aller-welt-verwoehnt-gefragt-vertrieben

von Masl (Gast)


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Cyborg schrieb:
> OE schrieb:
>> Die Deutschen arbeiten die wenigsten Stunden und erhalten
>> die höchsten Löhne unter allen großen europäischen Ländern.
>
> Die haben auch die höchsten (vielleicht mit wenigen Ausnahmen)
> Lebenshaltungs-, Miet-, Strom-, Heizungs- und was weiß noch für Kosten.
> Irgendwo muss das Geld ja her kommen.

Geh mal in einem beliebigen EU-Land (alternativ: aus der Top-10 der 
lebenswertesten Länder) in einen Supermarkt und mach dort deinen 
Wocheneinkauf.
Anschließend schaust du dir den Immobillienmarkt an.

Bei uns ist nicht alles rosa, aber die Lebenserhaltungskosten sind 
definitiv nicht das Problem. Vor allem im Bereich Genuß und Konsum 
(z.B. gepflegt Essen Gehen) sind "wir" unschlagbar billig.

von Michael F. (sharpals)


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Das problem ist eher , daß sich immer mehr betriebe die mühe ersparen 
selber auszubilden und oder die leute suchen.

Ich suche gerade eine neue arbeit und keinen job und stelle fest, die 
zeitarbeitspest hat einen neuen namen und der nennt sich CONSULTING.

Der vorteil für den Arbeitgeber ist:
Probezeit und so braucht es nicht, das übernimmt der consultbetrieb ( 
dafür will er natürlich geld haben ).
Wird jemand krank, ja dann wird ein ersatz gestellt.

Lehrlinge ausbilden, nein lieber nicht, die jugend ist ja so schlecht, 
daß macht zuviel arbeit.

Manche Abteilungsleiter, die darüber klagen haben mir das direkt ins 
gesicht gesagt. Nein ausbildung kostet und ist zu mühevoll.

Für die IT kommt natürlich noch hinzu, daß man es ohne festen ort 
auskommt.
IT bedarf mehr oder weniger einer reinen theoretischen ausbildung, die 
ich in D , oder in Indien machen kann. D.h die IT kann immer dem 
billigsten land folgen.

Beitrag #5009074 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mark (Gast)


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Der Dreckige Dan schrieb:
> DAS ist der Knackpunkt. Es gibt immer weniger fähige Leute, bei immer
> mehr Leuten, die das von sich glauben.

Das Problem sind eher überzogene Anforderungen, die kaum ein Bewerber 
erfüllen kann. Anfänger haben erst mal keine Chance und Spezialisten mit 
vielen Jahren Berufserfahrung will keiner bezahlen. So gibt es für 
Anfänger und wenig Erfahrene nur eine Möglichkeit, nämlich sich als 
Hochstabler zu berwerben. Anders finden sie niemals eine Anstellung und 
bekommen niemals eine Chance sich entsprechend zum Spezialisten zu 
entwickeln. Das Problem keine passende Leute zu finden ist ein 
hausgemachtes Problem der Industrie. Anfänger will man nicht 
einarbeiten, nicht ausbilden denn das würde ja etwas kosten. Da jammert 
man lieber und hofft dass unsere Politik wiedermal den Import von 
billigen Arbeitskräften begünstigt oder hilft Jobs nach Asien zu 
verlagern. So wird eine Deindustrialisierung betrieben und das Know-How 
verschwindet immer mehr aus Deutschland.

von Deutschland 2040 (Gast)


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Mark schrieb:
> So wird eine Deindustrialisierung betrieben und das Know-How
> verschwindet immer mehr aus Deutschland.

Interessant wäre die Perspektive für Deutschland, wenn irgendwann die 
komplette Industrie weg ist. Wird Deutschland dann ein Steuerparadies, 
oder gibt es nur noch Callcenter?

von Stuttgarter Top-Entwickler (Gast)


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Kater Klaus schrieb:
> Ja, das merk ich als Absolvent in NRW.

Die kommen dann wohl alle zu uns. Hier in Stuttgart gibt es nur noch 
Reingeschmeckte. Aus der DDR oder gleich aus dem Ausland.

von Shen L. (shifu)


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Alex schrieb:
> Wer Stellen für Elektroingenieure kennt wo keine mehrjährige
> Berufserfahrung gefordert wird und einem Anfänger Einarbeitung gewährt
> wird, möge diese hier bitte mal nennen. Vorzugsweise Bereich
> Hardwareentwicklung, Elektronikentwicklung, Gerätetechnik, Prüffeld,
> Service. Vorzugsweise Raum Frankfurt/M, bin aber auch für jede Region
> offen. Möglichst keine Zeitarbeit. Habe schon in fast allen Bereichen
> Absagen.


Also in Nürnberg gibt es viel. Kenne Leute die auch ohne 
supergeradlinigen Lebenslauf bei Conti untergekommen sind.
Preh ist auch eine interessante Moeglichkeit bzw generell der Raum 
Schweinfurt. Zwar nicht um die Ecke, aber auch nicht aus der Welt im 
Bezug auf Frankfurt.

Ansonsten hat Ostwestfalen viele hidden champions wie Phoenix Contact. 
Viel lernen kann man da z.b. bei dSpace in Paderborn was jungen Leuten 
eine Chance gibt. Stiebel Eltron in Holzminden sucht auch öfter embedded 
Entwickler, weil viele ältere in den kommenden Jahren in Rente gehen.

Such online einfach hidden champions. ländlich gelegene haben wegen dem 
demographischen wandel nicht so viel auswahl wie grossstadt-unternehmen. 
Darum sind sie manchmal gezwungen absolventen aufzubauen.

von Stuttgarter Top-Entwickler (Gast)


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pierre schrieb im Beitrag #5007485:
> Es gibt ein Überangebot an Arbeitskräften in allen Bereichen. Sonst
> würden die Reallöhne nicht seit Jahrzehnten stagnieren.

Es gibt kein Überangebot an GUTEN Fachkräften. Es gibt aber ein 
Überangebot an Schwätzern und Schaumschlägern. Und das ist, was heute 
gesucht und eingestellt wird. Aber da Abitur und Studium von den 
Linksgrünen immer weiter entwertet werden, haben Zeugnisse heutzutage ja 
auch keine Aussagekraft mehr. Das ist umso bitterer für diejenigen, die 
noch studiert haben, als Einserdiplome noch nicht verschenkt wurden. Die 
müssen heute mit jüngeren Bewerbern konkurrieren, denen das Abitur und 
der Master nachgeworfen wurde.

von Stuttgarter Top-Entwickler (Gast)


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klausi schrieb:
> In einem Gastvortrag hat kürzlich ein CEO eines IT Unternehmens
> überzeugt gesagt, dass ein guter, aber teurer Entwickler in den meisten
> Fällen locker die Performance von 5+ schlechten Entwicklern ein- und
> sogar überholt.

Das hat er richtig erkannt. Aber ist er auch bereit, dem Top-Entwickler 
das Fünffache zu bezahlen? Sicher nicht. Allein schon um des 
Betriebsfriedens willen.

von Stuttgarter Top-Entwickler (Gast)


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Dagobert Tump schrieb:
> Ich bin ohne Studium auch locker im Einkommensbereich von Ingenieuren,
> und das bei einer 25h-Woche.

Wie hoch ist dein Bruttoeinkommen? Wie viele Tage Urlaub? Als 
Selbständiger solltest du dich auch mit selbständigen Ingenieuren 
vergleichen, nicht mit Festangestellten.

von Stuttgarter Top-Entwickler und stolzer AfD-Wähler (Gast)


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A. K. schrieb:
> Weshalb arbeiten dann Rumänen und Polen aus der Ferne für deutsche
> IT-Firmen? Billiger dürften sie demgemäss doch kaum sein.

Er meint hier wohl eher die Länder Südeuropas (Italien, Spanien, 
Frankreich...). Warum wohl ist das durchschnittliche Haushaltsvermögen 
in diesen Ländern höher als in Deutschland? Und warum muss der deutsche 
Steuerzahler trotzdem diese Länder subventionieren?

von OE (Gast)


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Frankreich ist kein südeuropäisches Land und lag mit Deutschland absolut 
auf Augenhöhe, ehe die Agenda-Reformen und die Nähe zu Osteuropa uns 
einen Vorteil verschufen. Bis auf Spanien sind alle erwähnten Länder 
Nettozahler im lächerlich winzigen EU-Budget. Wieder waa gelernt, 
Stuttgarter.



Ich habe auf die Aussage Stellung bezogen, Deutschland sei das 
Niedriglohnland Europas. Das ist falsch und wird durch einfachste 
Erhebungen widerlegt.

von Stuttgarter Top-Entwickler und stolzer AfD-Wähler (Gast)


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Andreas schrieb:
> Und auch sonst sind die Qualifikationen eher
> durchwachsen und die Mentalitätsunterschiede ziemlich gewaltig.

Allerdings auch bei den Leuten aus dem Osten. Hatte viele Kollegen aus 
den Ländern des Ex-Jugoslawien, Russland, Tschechien, aber auch ein paar 
aus Spanien und  Portugal. Zwei Stunden Kaffeepause am Tag und 2-3 
Krankheitstage pro Monat waren die Regel. Dazu noch ständige Versuche, 
geschlossen den Arbeitgeber zu erpressen.

von MINZE (Gast)


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Masl schrieb:
>
> Bei uns ist nicht alles rosa, aber die Lebenserhaltungskosten sind
> definitiv nicht das Problem. Vor allem im Bereich Genuß und Konsum (z.B.
> gepflegt Essen Gehen) sind "wir" unschlagbar billig.

Ein nicht geringer Teil kann sich Ausgehen schon nicht mehr leisten, ein 
ebenfalls nicht geringer Teil kann sich den Discounter nicht mehr 
alleine aus seinen Einnahmequellen erlauben, wenn nicht unter der Brücke 
gepennt werden soll. Das rasante Wachstum von Tafeln und Suppenküchen 
zeigt es.
Und gerade zur Fleischqualität in deutschen Discountern, was keiner mehr 
in der EU fressen würde, bekommt der geschmackstaube Deutsche kredenzt.
Kurz, anderswo ist es zwar teurer, aber auch besser. Zaubern, also aus 
Scheiße Gold machen, kann der Deutsche auch nicht.

von OE (Gast)


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Jedem EU-Bürger steht es frei, anstelle des Hungerlandes Deutschland in 
ein anderes Land zu ziehen, wo alles so sehr viel besser ist...  Bis die 
Realität einen einholt, jedenfalls.

von MINZE (Gast)


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OE schrieb:

> Deutschland in ein anderes Land zu ziehen, wo alles so sehr viel besser
> ist...  Bis die Realität einen einholt, jedenfalls.

Liegt hauptsächlich an der Sprache, ohne Beherrschung der Landessprache 
auf B2-Niveau, eher C, siehts schlecht aus mit Berufschancen. Bleibt 
also nur Österreich für schnellen Wechsel, haben ja damals, als Ösi noch 
nicht gesättigt war, viele Deutsche aus dem geschundenen DL-Sektor 
gemacht und deutlich mehr an Geld und Lebensqualität zugewonnen.
Der Deutsche ist ja schon von der Realität und Faktenlage bei seiner 
Realrentenhöhe im Vergleich zum Rest trotz immenser 
Sozialbeitragszahlungen eingeholt worden. Nur gar keine Rente wäre noch 
schlimmer, aber das bekommen unsere Volkszertreter in Berlin sicherlich 
noch hin.

von SiPost (Gast)


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Wenn man absolut verloren hat, dann sollte man die Größe haben, sich das 
einzugestehen.
Nur so ist ein Übergang in die Zukunft möglich.

Beitrag #5009249 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5009264 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Stuttgarter Top-Entwickler und stolzer AfD-Wähler schrieb im Beitrag 
#5009192:
> Und warum muss der deutsche
> Steuerzahler trotzdem diese Länder subventionieren?

Damit die "Familienbetriebe"  (aus dem DAX) weiter in diese Länder 
verkaufen und Milliardengewinne einstreichen können!

von OE (Gast)


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Vamos Companeros schrieb im Beitrag #5009249:
> Warte noch 1 Jahr, bis die Realität hier so unerträglich geworden ist,
> daß Du betteln würdest, in Ungarn oder Tschechien sein zu dürfen.

Ich darf bereits jetzt dort sein, angesichts der dortigen Korruption und 
Mikrolöhne aber bin ich es nur als Tourist.

von Cyborg (Gast)


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Stuttgarter Top-Entwickler schrieb:
> haben Zeugnisse heutzutage ja
> auch keine Aussagekraft mehr.

Doch, sie erlauben den Arbeitgeber grob handzuverlesen.

Stuttgarter Top-Entwickler schrieb:
> Das ist umso bitterer für diejenigen, die
> noch studiert haben, als Einserdiplome noch nicht verschenkt wurden. Die
> müssen heute mit jüngeren Bewerbern konkurrieren, denen das Abitur und
> der Master nachgeworfen wurde.

Das nennt sich wohl Noteninflation.

Stuttgarter Top-Entwickler schrieb:
> Allein schon um des
> Betriebsfriedens willen.

Eine Fiktion. Damit wird nur ein von der Betriebsführung ungeliebtes
Thema geächtet, weil man ja billig beschäftigen will um mehr vom
Profit zu haben.

von Stuttgarter Top-Entwickler und stolzer AfD-Wähler (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Damit die "Familienbetriebe"  (aus dem DAX) weiter in diese Länder
> verkaufen und Milliardengewinne einstreichen können!

Du hast es durchschaut.

von Stuttgarter Top-Entwickler und stolzer AfD-Wähler (Gast)


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Vamos Companeros schrieb im Beitrag #5009249:
> Das sind die Einzigen, mit denen man sich dort in verständlicher Form
> unterhalten kann.

Warum bleibt ihr nicht, wo ihr seid, anstatt uns die Jobs wegzunehmen 
und die Löhne zu drücken?

von Stuttgarter Top-Entwickler und stolzer AfD-Wähler (Gast)


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Und unsere Straßen verstopft ihr auch noch.

von Karsten B. (kastenhq2010)


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Dresdner schrieb:
> Denn daß die Leute in großen Zahlen aus der EU kommen sehe zumindest ich
> persönlich nicht. Warum auch, in Polen oder Tschechien, aber wohl auch
> Rumänien stehen die guten Leute - kaufkraftbereinigt - mindestens
> genauso gut oder sogar besser da als hier. In Polen kann man netto
> 2000€/Monat verdienen. Nicht so viel weniger als in Dresden, aber bei
> deutlich niedrigen Lebenshaltungskosten. Dort wird eben bezahlt was die
> Leute wert sind.

Warum sollte man in ein anderes Land ziehen und ausgerechnet in Dresden 
anheuern, wenn man 300km südwestlicher Richtung ungefähr den doppelten 
Stundenlohn erhält? ;D

von quebec (Gast)


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Karsten B. schrieb:
> wenn man 300km südwestlicher Richtung ungefähr den doppelten
> Stundenlohn erhält?

Die Schweiz ist aber weiter als 300 Kilometer entfernt.

von Karsten B. (kastenhq2010)


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Schweiz? Da sind wir eher bei Faktor 3-4...

von (prx) A. K. (prx)


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Nicht doch. Was die Polen für Deutschland sind, das sind die Deutschen 
für der Schweiz. Beide stehen bei Teilen der Ureinwohner im Ruf, 
Arbeitsplätze wegzunehmen und die Löhne zu drücken.

von MINZE (Gast)


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Karsten B. schrieb:
> Warum sollte man in ein anderes Land ziehen und ausgerechnet in Dresden
> anheuern, wenn man 300km südwestlicher Richtung ungefähr den doppelten
> Stundenlohn erhält? ;D

Gut, dass du nur 300 km gesagt hast, bei 500 km, hätte ich sonst den
den Kessel vermutet, wo kaum noch Wohnplatz inkl. der Folgen daraus da 
ist, mit morgendlichem und abendlichem Verkehrsinfarkt auf Straßen und 
Bahnhöfen und gelegtlich das Chaos noch größer als sonst, wenn es 
Fahrverbote wegen nicht abziehenden Dunstes hagelt. Da kann dann Dresden 
schon deutlich attraktiver sein.

von Pfälzer Top - Entwickler (Gast)


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Stuttgarter Top-Entwickler und stolzer AfD-Wähler schrieb im Beitrag 
#5009316:
> Und unsere Straßen verstopft ihr auch noch.

Die Strassen verstopft ihr schon von ganz alleine! Die Stuttgarter sind 
sowas von Auto-fixiert, wie man es sonst in keiner Region Deutschlands 
findet. Die Anzahl der Leute, die sich um die Umwelt bemühen, Fahrrad 
fahren und auch dafür sind, den ÖPNV auszubauen, ist erschreckend 
gering.

in Stuttgart selber kann man praktisch auch nicht Rad fahren. Wie fast 
überall in Deutschland werden Radfahrer aus dem Stassenverkehr entfernt, 
indem sie auch Sonderwege geklatsch werden, wo sie Umwege und an jder 
Einmündung Stopps haben. Wenn man sich die Entwicklung von Stuttgart in 
den letzten 25 Jahren ansieht, ist das sogar noch schlimmer geworden und 
es gibt kaum Ansätze, das zu ändern. Selbst Kretschmann macht keine 
Anstalten, wirklich anzupacken und die Stadt umzukrempeln.

Wenn dann ein Volk 20 Jahre daran gewöhnt ist, für jeden Scheiss ins 
Auto zu steigen, Radfahrer und Bahnfahrer noch verlacht werden, dann ist 
es klar, dass nur wenige vom Auto ablassen und fahren, wo es geht. Und: 
In Stuttgart herrscht noch mehr Krieg unter den Autofahrern als es in 
anderen Städten schon der Fall ist: jeder schimpft auf die anderen 
"Dackel", verhält sich aber komplett rücksichtlos.

Das ist etwas, was man bei den Schwaben beobachten kann: Immer mehr 
haben wollen, als andere und sich vordrängeln. Leider passen sich viele 
extern Zugezogene, zu denen auch Ich gehörte, da an und es multipliziert 
sich.

Besonders schlimm ist die Stuttgarter Jugend:

Nicht nur, daß sie saufen und regelmäßig die Innenstadt verwüsten, was 
sogar schon zu Anfragen im Stadparlament und der Bezirksregierung 
geführt hat, nein, sie veranstalten Autorennen und gefährden noch die 
Schwächeren. Sehr bedenklich ist die Arroganz unter den Schwaben: Man 
lässt gerne andere für sich arbeiten, fühlt sich in der dominanten 
Position und glaubt, man sie besser, weil man in BW viel Industrie hat. 
Dabei ist die längst im Abbau: Viele Firmen gehen weg und unterhalten in 
der Metropolregion nur noch ihre Niederlassung. Viele Firmen werden 
aufgekauft.

Wenn man vor ein paar Jahren von Norden her in ST reingefahren ist, 
prankte an dem Rundturm hinter der Riesenwaschanlage noch das Boschlogo. 
Heute ist da was Blaues dran. Bosch hat Stellen abgebaut ohne Ende und 
andere tun das Übrige.

So toll ist es dann mit den Gehältern auch nicht mehr. So richtig hoch 
sind eigentlich nur noch die Mietpreise und die Nasen der Schwaben. Wenn 
du da ein Eingereister bist, wirst du in der Firma nix, solange sie von 
Schwaben gesteuert wird. Die Konsequenz:

Ich bin mit 12% Gehaltsprung zu der badischen Konkurrenz und entwickle 
nun dort innovative Elektronik und Sensorik. Wir graben seit etwa 3 
Jahren dem Weltmarktführer im Schwabenland kontinuierlich die Kunden ab, 
weil wir nicht so verkrustete Strukturen haben und offener mit Problemen 
umgehen. Für mich persönlich hat es noch den Randeffekt, daß Ich in 
sauberer Luft leben kann, mit sehr wenig Feinstaubproblem, morgens mit 
dem Rad zur Arbeit rolle, überwiegend Wald habe und zudem noch eine um 
20% geringere Miete mit weniger Lärm.

In Suttgart werde Ich in dem Leben sicher nicht mehr arbeiten!

Beitrag #5009385 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Pfälzer Top - Entwickler (Gast)


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Ein Punkt noch, warum Ich die Jugend ansprach:

Dies Überheblichkeit, von der Ich sprach, ist bei Vielen evident: Sie 
glauben, weil es in ihrem Ländle so toll läuft, muss dass immer so 
bleiben und sie können sich in die Hängematte legen. Viele sind zu 
arrogant, um einfache Jobs zu machen, oder sich im Studium reinhängen, 
weil sie ja in der Region schon was finden.

Das mag für manche funktionieren, weil sie so mit etwas weniger Gehalt 
noch durchkommen und in ihrer Heimt bleiben können, weil sie das Häusle 
von den Eltern erben etc. Aber für Viele geht es eben auch nicht mehr 
und die finden mit ihrer Einstellung nicht mal mehr einen 
Ausbildungsplatz.

Etliche Firmen greifen schon gezielt auf Reingeschmeckte zurücke, gerne 
Ausländer, Ossis und andere, denen man unterstellt, sich fürs Geld 
richtig reinzuhängen. Die Loyalität dieser Leute ist aber begrenzt, wie 
man auch bei mir sieht :-)

Das Gebilde "Industrie im Ländle" ist wackelig geworden und bröselt. Da 
werden in der nahen Zukunft immer mehr Leutchen hart "aufschlagen".

Nach was dazu:

>Immer mehr Stellen für Ingenieure/Informatiker
Ich denke, es ist eher die Sparwut, die die Firmen immer mehr dazu 
drängt, Personalberater zu aktivieren, die billige Leute suchen sollen. 
Die meisten Stellen, die einem angeboten werden sind Murks oder 
unterirdisch bezahlt. Da werden einem Stellen angeboten UNTER Tarif!

von Münchner Top-Entwickler (Gast)


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Vor allen Dingen sind die Schwaben auch noch selbstschädigend mit ihrer 
Weigerung, in Infrastruktur und Umwelt zu investieren. Ich genieße die 
Alpenluft, während der erste Ring der Vorhölle (auch Stuttgart genannt) 
im Feinstaub erstickt. (Benzin kostet schließlich paar Cent mehr!)

von Wenn man keine Ahnung hat... (Gast)


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Als wenn man in MUC nicht auch dauernd im Stau stehen würde. In 
Stuggitown tut man das wenigstens in den weltweit besten Autos. Wo wurde 
das denn erfunden? Na - klingelt es schon?
Wir Schwaben machen schon alles richtig. Bei uns brummt die Konjunktur, 
und das Herz der deutschen Industrie schlägt bei uns - ganz sicher nicht 
in der selbst von Bayern belächelten Schickeria-Vorhölle, mit ihren 
Club-Mate schlürfenden Oberhippstern. Die einem tollen Hype nach dem 
anderen hinterherhecheln, weil sie doch auch so gerne mal ganz vorne 
mitspielen würden. Endlich mal mehr sein, als immer nur das Oktoberfest 
und der FCB. Eine richtige Großstadt werden!
Während man sich in MUC in der Reihe der angereisten Provinzler noch vor 
dem P1 die Füße platt steht, genießen wir hier mit unserem Mädle schon 
den Trollinger im Besen nebenan.
Verständlich, dass wir uns auch Neider machen. Damit können wir aber gut 
leben. Neid ist die hochste Form der Anerkennung.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Wenn man keine Ahnung hat... schrieb:

> Verständlich, dass wir uns auch Neider machen. Damit können wir aber gut
> leben. Neid ist die hochste Form der Anerkennung.

Und Trollen die niedrigste Form des Zeitvertreibs.
SCNR

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Münchner Top-Entwickler schrieb:
> Ich genieße die
> Alpenluft, während der erste Ring der Vorhölle (auch Stuttgart genannt)
> im Feinstaub erstickt. (Benzin kostet schließlich paar Cent mehr!)

Das ist richtig asozial!

von Masl (Gast)


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MINZE schrieb:
> Ein nicht geringer Teil kann sich Ausgehen schon nicht mehr leisten, ein
> ebenfalls nicht geringer Teil kann sich den Discounter nicht mehr
> alleine aus seinen Einnahmequellen erlauben, wenn nicht unter der Brücke
> gepennt werden soll. Das rasante Wachstum von Tafeln und Suppenküchen
> zeigt es.
> Und gerade zur Fleischqualität in deutschen Discountern, was keiner mehr
> in der EU fressen würde, bekommt der geschmackstaube Deutsche kredenzt.
> Kurz, anderswo ist es zwar teurer, aber auch besser. Zaubern, also aus
> Scheiße Gold machen, kann der Deutsche auch nicht.

Das mag sein.
Wie gesagt, wir haben Probleme.
Vor allem die immer weiter klaffende Arm-Reich-Schere die du auch 
indirekt ansprichst.

Trotzdem ist die Aussage "Lebenshaltungskosten in Deutschland sind hoch" 
falsch.
Soviel sollte man schon differenzieren.

von Cyborg (Gast)


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Wenn man keine Ahnung hat... schrieb:
> Wir Schwaben machen schon alles richtig. Bei uns brummt die Konjunktur,
> und das Herz der deutschen Industrie schlägt bei uns

Das liegt aber daran, dass Süddeutschland im zweiten Weltkrieg nicht
so stark zerstört wurde, wie der nördliche Teil. Da musste eben nicht
so viel wieder aufgebaut werden. Das Ruhrgebiet hat durch das
Zechensterben auch einen Wandel erfahren und die DDR wurde ja runter
gewirtschaftet. Unter solchen Problemen musste Bayern und BW kaum
leiden.

Beitrag #5009599 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5009604 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5009610 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Cyborg schrieb:
> Wenn man keine Ahnung hat... schrieb:
>> Wir Schwaben machen schon alles richtig. Bei uns brummt die Konjunktur,
>> und das Herz der deutschen Industrie schlägt bei uns
>
> Das liegt aber daran, dass Süddeutschland im zweiten Weltkrieg nicht
> so stark zerstört wurde, wie der nördliche Teil.
Sag mal, bei dir ist der Mythos immer noch lebendig?
> Da musste eben nicht
> so viel wieder aufgebaut werden.
Äh? Die Industrie des Deutschen Reiches war dermaßen zerbommt, dass den 
USAAF-Bombing Command  Mitte März 1945 die Ziele ausgingen und darauf 
hin die Flächenbombadierungen eingestellt wurden.
> Das Ruhrgebiet hat durch das
> Zechensterben auch einen Wandel erfahren
Die Überdimensionierte Montanindustrie  wurde ja bewuste zum Grundstein 
der Montan-Union, -> EWG!
> und die DDR wurde ja runter gewirtschaftet.
Wenn halt Politiker größenwahnsinnig werden. Dann passiert so was!
> Unter solchen Problemen musste Bayern und BW kaum
> leiden.

Unfung wird deshalb nicht glaubwürdiger, wenn man ihn zig-mal 
wiederholt!

von Henry G. (gtem-zelle)


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Cha-woma M. schrieb:
> Cyborg schrieb:
>> Wenn man keine Ahnung hat... schrieb:
>>> Wir Schwaben machen schon alles richtig. Bei uns brummt die Konjunktur,
>>> und das Herz der deutschen Industrie schlägt bei uns
>>
>> Das liegt aber daran, dass Süddeutschland im zweiten Weltkrieg nicht
>> so stark zerstört wurde, wie der nördliche Teil.
> Sag mal, bei dir ist der Mythos immer noch lebendig?
Kein Mythos, fakt!

>> Da musste eben nicht
>> so viel wieder aufgebaut werden.
> Äh? Die Industrie des Deutschen Reiches war dermaßen zerbommt, dass den
> USAAF-Bombing Command  Mitte März 1945 die Ziele ausgingen und darauf
> hin die Flächenbombadierungen eingestellt wurden.

Nope, die Industrie sollte erhalten bleiben. Wer macht denn bitte seine 
Siegesbeute platt?

Mal zum lesen:

https://archive.org/details/WallStreetUndDerAufstiegHitlers

Mal zum Schauen, lief auf ARD:

https://www.youtube.com/watch?v=DV8DsMmS65I

von Historiker (Gast)


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Henry G. schrieb:
> Mal zum Schauen, lief auf ARD:
>
> Youtube-Video "Geschichte im Ersten: Unser Wirtschaftswunder - Die wahre
> Geschichte"

Das Wirtschaftswunder ist zwar durch Weichenstellung von außen gelegt 
worden, aber die Ausführung hat dann wieder von der deutschen 
Perfektion, Pünktlichkeit, Talent und Untertänigkeit bis hin zum blinden 
Kadavergehorsam profitiert.
Genauso wie im 2. Weltkrieg, der Deutsche hätte bis zum letzten Kind 
vergast und sich in den Schützengraben gelegt, wennn keiner gekommen 
wäre und Stopp gesagt hätte.
Der Deutsche ist eine Dichter- und Denkermaschinen, wenn der Tag 
Struktur hat, legt der los wie die Feuerwehr.
Gut, dass das jetzt bisschen durch Mischung der Gene gedämpft wird.
Weil das kann einem schon mal bisschen in der Arbeitswelt auf den Sack 
gehen, wenn man eher südländisch veranlagt ist.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Historiker schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Mal zum Schauen, lief auf ARD:
>>
>> Youtube-Video "Geschichte im Ersten: Unser Wirtschaftswunder - Die wahre
>> Geschichte"
>
> Das Wirtschaftswunder ist zwar durch Weichenstellung von außen gelegt
> worden, aber die Ausführung hat dann wieder von der deutschen
> Perfektion, Pünktlichkeit, Talent und Untertänigkeit bis hin zum blinden
> Kadavergehorsam profitiert.

Richtig!

> Genauso wie im 2. Weltkrieg, der Deutsche hätte bis zum letzten Kind
> vergast und sich in den Schützengraben gelegt, wennn keiner gekommen
> wäre und Stopp gesagt hätte.

Nope, das ist ein Märchen. Die Zusammenhänge sind da komplexer.

> Der Deutsche ist eine Dichter- und Denkermaschinen, wenn der Tag
> Struktur hat, legt der los wie die Feuerwehr.
> Gut, dass das jetzt bisschen durch Mischung der Gene gedämpft wird.

Das ist kranker ideologischer Rassismus. In etwa auf dem Level, alle 
Schwarzen sind faul, weil in den Genen oder die Juden sind alles 
Kinderfresser.

> Weil das kann einem schon mal bisschen in der Arbeitswelt auf den Sack
> gehen, wenn man eher südländisch veranlagt ist.

Du meinst stinkend-faul ist. ;-)

: Bearbeitet durch User
von genervt (Gast)


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>         Stuttgarter Top-Entwickler

Das stinkt nach Heiner. Sag mal: Warum hat man dich nicht schon längst 
aus Stuttgart abgeschoben?

von Andreas M. (amesser)


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Alex schrieb:
> Wer Stellen für Elektroingenieure kennt wo keine mehrjährige
> Berufserfahrung gefordert wird und einem Anfänger Einarbeitung gewährt
> wird, möge diese hier bitte mal nennen. Vorzugsweise Bereich
> Hardwareentwicklung, Elektronikentwicklung, Gerätetechnik, Prüffeld,
> Service. Vorzugsweise Raum Frankfurt/M, bin aber auch für jede Region
> offen. Möglichst keine Zeitarbeit. Habe schon in fast allen Bereichen
> Absagen.

Mehrjährige Berufserfahrung steht fast überall dabei. Ich habe auch 
direkt nach dem Studium auf so einer Stelle angefangen... Bei uns werden 
im Moment eher Softwareentwickler im Embedded Bereich gesucht. Im 
Support könnte es etwas mehr Hardware sein. Wenn Dir Hattersheim (S1)
 nicht zu weit weg ist, kannst du mir ja mal eine PM schreiben....

von Atmega162 (Gast)


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Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind Bewerbungen von Frauen 
in Bereichen mit Unterrepräsentanz besonders erwünscht und werden bei 
gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des 
BGleiG bevorzugt berücksichtigt.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und 
fachlicher Leistung nach Maßgabe des SGB IX und der für den 
Geschäftsbereich des BND geschlossenen Integrationsvereinbarung 
bevorzugt berücksichtigt.

Hab ich so aus einer Stellenausschreibung kopiert. Unfassbar 
unverschämt.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Atmega162 schrieb:
> Hab ich so aus einer Stellenausschreibung kopiert. Unfassbar
> unverschämt.

Was ist daran unverschämt?
Der BND ist eine Behörde!
Da walten Beamte um den Staat (Eigentum der Beamten) zu sichern.
Wenn die Spitze der Beamten-Pyramide sagt: "So und So".
Dann wird der Multiplikator-Beamte den Untertanen kund tun:
"So-und-So!"

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Cyborg schrieb:
> Wenn man keine Ahnung hat... schrieb:
>> Wir Schwaben machen schon alles richtig. Bei uns brummt die Konjunktur,
>> und das Herz der deutschen Industrie schlägt bei uns
>
> Das liegt aber daran, dass Süddeutschland im zweiten Weltkrieg nicht
> so stark zerstört wurde, wie der nördliche Teil.
 Kann man so nicht sagen, die Innenstädte waren auch zu über 50% 
zerstört, überalle Wohnungen gerechnet waren BAY/BW so zerstört wie 
Barndendenburg/MVP. Am glimpflichsten sind Sachsen und Thüringen 
hinweggekommen:
http://archiv.nationalatlas.de/wp-content/art_pdf/Band5_88-91_archiv.pdf

> Da musste eben nicht
> so viel wieder aufgebaut werden.
Wiederaufbau ist das eine, Neuerrichtung das andere. Für die 
Vertriebenen aus Ostpreußen/Schlessien mussten viel Wohnraum neu 
errichtet werden, in Bayern antstanden da einige neue Städte komplett 
mit "Vetriebener" Industrie wie Bosch und Heidenhain. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Vertriebenenstadt
Das gleiche für die Industrie da wurde auch viel errichtet da nicht 
vorhanden. Das es keinealteingesessenen Grossindustrie gab sieht man in 
Bayern auch als Vorteil, das verhinderte dieeinseitige Ausrichtung auf 
Schwerindustrie wie in der DDR.


> Das Ruhrgebiet hat durch das
> Zechensterben auch einen Wandel erfahren und die DDR wurde ja runter
> gewirtschaftet.

Ja die waren/sind halt so schlauer als im Ruhrpott und Osten. Und über 
den Länderfinanzausgleich profitieren die mitungünstiger Wirtschaftslage 
davon. Leider bestärkt das manche darin in ihren "Wirtschaftsmodell" 
"Einnahmen durch Herbei-Jammern".

von Thomas1 (Gast)


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Cyborg schrieb:
> Das liegt aber daran, dass Süddeutschland im zweiten Weltkrieg nicht
> so stark zerstört wurde, wie der nördliche Teil.


Das Zentrum von Pforzheim wurde vollständig durch Bomben zerstört.

von (prx) A. K. (prx)


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Cyborg schrieb:
> Unter solchen Problemen musste Bayern und BW kaum leiden.

So gesehen könnte man den Bayern lange Zeit völliges Versagen 
konstatieren. Trotz demgemäss bester Voraussetzungen hat das 
offensichtlich ärmliche Bayern bis 1986 durchgängig aus dem 
Länderfinanzausgleich Geld erhalten (u.A. aus den zerbombten NRW und 
Hamburg) und stand auch danach noch lange auf der Kippe. Einzig das 
Ländle hat durchgängig gezahlt.

Aber wenn man schon dabei ist, die Historie zu bemühen: BW könnte zwar 
weniger Bomben abbekommen haben als NRW. Aber was Bomben nicht nahmen, 
das beschlagnahmten die Franzosen in ihrem Sektor als Reparationen, 
beispielsweise in Form abtransportierter Anlagen. Bis es den Amis zu 
blöd wurde, gleichzeitig im einen Sektor auf- und im anderen abzubauen.

: Bearbeitet durch User
von Berufsrevolutionär (Gast)


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Thomas1 schrieb:
> Cyborg schrieb:
>> Das liegt aber daran, dass Süddeutschland im zweiten Weltkrieg nicht
>> so stark zerstört wurde, wie der nördliche Teil.
>
>
> Das Zentrum von Pforzheim wurde vollständig durch Bomben zerstört.

Ebenso Würzburg, Nürnberg, Ulm, Freiburg, ...
http://ifl.wissensbank.com/cgi-bin/starfetch.exe?HRS5hwwnu9Er3kYKdgWWbGNEbrZwteHnePcRkyubJf8tDferLZK0qkuZ05sfJfIL0HeR39lmkWFt6o8A1a0KpPcN9GksSjC4NnxIEM8ENRDHuz5eZJypisaG0RUkE5Q9gidGZJCnhdHCecbQ7HjLBQ/ER1995%2D3Bode.pdf

Bei der Auflistung der Hauptschadensgebiete findet sich das nördliche 
BaWÜ auf Platz zwei nach dem Pott:
"
• das  Rhein-Ruhr-,  Rhein-Main-  und
Rhein-Neckar-Gebiet,
•  eine  Zone,  die  sich  entlang  der  West-
grenze über das südliche Saarland und
den Süden von Rheinland-Pflalz in das
nördliche  Baden-Würtemberg  hinein
erstreckt, "

Was der Cyborg schreibt ist einfach Mist, die "Stunde 0" galt für ganz 
Deutschland. Da steht heute keiner an der Spitze nur weil er vor 70 
Jahren weniger Bomben abbekommen hat.

von (prx) A. K. (prx)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Was der Cyborg schreibt ist einfach Mist, die "Stunde 0" galt für ganz
> Deutschland. Da steht heute keiner an der Spitze nur weil er vor 70
> Jahren weniger Bomben abbekommen hat.

Yep. Die Menschen zählten, nicht die Maschinen. Die Anlagen mögen kaputt 
gewesen sein, aber es gab noch die Menschen, die wussten, wie man sie 
baut. Das ist sehr viel wichtiger. Bis heute ein Problem in 
Entwicklungshilfe: Projekte und Anlagen, die in der dortigen 
Zivilisation nicht verwurzelt sind, scheitern oft.

NB: Auch hier gab es einen Konflikt zwischen Amerikanern und Franzosen. 
Die Amerikaner hatten in ihren Händen gelandete deutsche Kriegsgefangene 
an die Franzosen abgetreten, die sie in F als Zwangsarbeiter nutzten. Wo 
sie dann so lange blieben, bis es den Amis auch hier zu blöd wurde, weil 
genau diese Generation für den Wiederaufbau gebraucht wurde. Und sie auf 
die Franzosen entsprechend Druck ausübten.

: Bearbeitet durch User
von Berufsrevolutionär (Gast)


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A. K. schrieb:
> Cyborg schrieb:
>> Unter solchen Problemen musste Bayern und BW kaum leiden.
>
> So gesehen könnte man den Bayern lange Zeit völliges Versagen
> konstatieren. Trotz demgemäss bester Voraussetzungen hat das
> offensichtlich ärmliche Bayern bis 1986 durchgängig aus dem
> Länderfinanzausgleich Geld erhalten (u.A. aus den zerbombten NRW und
> Hamburg) und stand auch danach noch lange auf der Kippe. Einzig das
> Ländle hat durchgängig gezahlt.

"Ärmlich" ist quatsch, mit "Ländlich" wird ein Schuh draus. "Völlig 
versagt" ist auch völlig daneben, Bayern hat bis 2013 43 Mrd eingezahlt, 
NRW dagegen 16 Mrd, also etwas mehr als ein Drittel.  Das kleine Hessen 
brachte 48 Mrd. ein, das große BaWü nur wenig mehr mit 55 Mrd.
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A4nderfinanzausgleich

So sollte "Anschubfinanzierung" funktionieren, eine ertragssreiche 
Wirtschaft durch Förderung in den kargen Anfangsjahre aufbauen.
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A4nderfinanzausgleich

Und nicht wie Berlin über Jahrzehnte nur Förderung abfassen (bis 2013 53 
Mrd.) Man könnte meinen hier das passiert was ein Förster versucht zu 
verhindern, das Wild hat sich an die Fütterung gewöhnt und dabei völlig 
verlernt selbst auf Nahrungssuche zu gehen.


> Aber wenn man schon dabei ist, die Historie zu bemühen: BW könnte zwar
> weniger Bomben abbekommen haben als NRW. Aber was Bomben nicht nahmen,
> das beschlagnahmten die Franzosen in ihrem Sektor als Reparationen,
> beispielsweise in Form abtransportierter Anlagen.

Haben die Russen genaus gemacht, die haben bspw. die gesamte 
Flugzeugindustrie in Brandenburg und MVP zerschlagen.
Aber wie gesagt, die Stunde Null galt für ganz Deutschland - 
Hungerwinter und "fringsen" überall.

von (prx) A. K. (prx)


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Historiker schrieb:
> Das Wirtschaftswunder ist zwar durch Weichenstellung von außen gelegt
> worden, aber die Ausführung hat dann wieder von der deutschen
> Perfektion, Pünktlichkeit, Talent und Untertänigkeit bis hin zum blinden
> Kadavergehorsam profitiert.

Die waren im Osten derart untertänig, dass sie deshalb am 17. Juni 1953 
von den Sowjets zusammengeschossen werden mussten.

Im Westen gab es wenig Grund für Proteste. Wenn es erkennbar aufwärts 
geht, dann protestiert man nicht dagegen. Mit "Untertan" hat das nichts 
zu tun. Nach der Berlin-Blockade wusste man zudem, wer Freund und wer 
Feind war.

> Genauso wie im 2. Weltkrieg, der Deutsche hätte bis zum letzten Kind
> vergast und sich in den Schützengraben gelegt, wennn keiner gekommen
> wäre und Stopp gesagt hätte.

Das war zwar Hitlers Denkweise am Ende - wenn die Deutschen schon nicht 
siegen, dann sollen sie wenigstens komplett untergehen. Aber schon in 
seinem Umfeld stimmte das nicht mehr so ganz. Die Motivation vieler 
Soldaten darf man in der letzten Kriegszeit teilweise als miserabel 
betrachten. Wenn du freilich vor der Wahl stehst, ob du auf den Gegner 
schiesst, oder von deinen eigenen Leuten erschossen wirst...

von Stuttgarter Top-Entwickler und stolzer AfD-Wähler (Gast)


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Historiker schrieb:
> Das Wirtschaftswunder ist zwar durch Weichenstellung von außen gelegt
> worden, aber die Ausführung hat dann wieder von der deutschen
> Perfektion, Pünktlichkeit, Talent und Untertänigkeit bis hin zum blinden
> Kadavergehorsam profitiert.

Die Deutschen sind so dumme, gehirngewaschene Idioten.

Für Macron bezahlen? Mit Vergnügen!

http://www.wiwo.de/politik/europa/knauss-kontert-fuer-macron-bezahlen-mit-vergnuegen-/19796482.html

von (prx) A. K. (prx)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> "Ärmlich" ist quatsch, mit "Ländlich" wird ein Schuh draus. "Völlig
> versagt" ist auch völlig daneben,

Natürlich. Ich hatte bloss die <Ironie> Tags vergessen. ;-)
Das war eine Glosse als Antwort an Cyborg.

> Bayern hat bis 2013 43 Mrd eingezahlt,

Aber erst ab Mitte der 90er. Davor sah es anders aus.

> NRW dagegen 16 Mrd, also etwas mehr als ein Drittel.

Die absoluten Zahlen sind nutzlos, allein schon aufgrund des völlig 
verschiedenen Wertes der Währung über die Jahre und der fehlenden 
Relation zum Gesamtvolumen des Haushalts. Und 1995 gab es eine massive 
Veränderung durch die Einbeziehung von Neufünfland, was Vergleiche 
zwischen vorher und nachher endgültig sinnlos macht: 
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A4nderfinanzausgleich#Finanzvolumen

: Bearbeitet durch User
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Ähh, irgendwie bin ich hier im falschen Film, oder?
Ist das jetzt ein Subforum von verkalkten Hobby-Geschichts-Forscher?

Echt, wann zählt ihr jetz jeden Bombentrichter von Bundesland A und 
vergleicht mit Anzahl von Trichtern in Land B?

von (prx) A. K. (prx)


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Cha-woma M. schrieb:
> Ähh, irgendwie bin ich hier im falschen Film, oder?

Du bist immerhin freiwillig in A&B gelandet. Was hier für Filme laufen 
ist oftmals reine Glücksache und hat mit den Plakat vorm Haus nicht viel 
zu tun. Das wirst du doch nicht erst heute gemerkt haben? ;-)

> Ist das jetzt ein Subforum von verkalkten Hobby-Geschichts-Forscher?

Scheint so. Aber ich denke es wurde auch dargelegt, dass das Zählen von 
Bombentrichtern der falsche Ansatz ist.

von genervt (Gast)


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Jetzt fehlt nur noch unser Dipl. Gott mit seinen Ossi-Dolchstoßlegenden.

von Lutz H. (luhe)


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genervt schrieb:
> Jetzt fehlt nur noch




Cha-woma M. schrieb:
>> und die DDR wurde ja runter gewirtschaftet.
> Wenn halt Politiker größenwahnsinnig werden. Dann passiert so was!

oder so

Es muss heißen:
 und die  **ehemalige** DDR wurde ja runter gewirtschaftet.
 Wenn halt Politiker größenwahnsinnig werden. Dann passiert so was!

Warum braucht Neufünfland 25 Jahre lang Hilfe, wenn es 40 Jahre vorher 
keine Hilfe brauchte?  :-)

von Berufsrevolutionär (Gast)


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A. K. schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:

>> Bayern hat bis 2013 43 Mrd eingezahlt,
>
> Aber erst ab Mitte der 90er. Davor sah es anders aus.

Ja, 30 Jahre gefördert, danach 30 Jahre gezahlt. -> das ist eine 
Erfolgsgeschichte. Bayern erhielt die die Gelder für den Wandel u.a. aus 
NRW, jetzt zahlt Bayern NRW die Gelder die dort einen Strukturwandel 
ermöglichen. -> Hilfst Du mir, helf ich Dir.

>> NRW dagegen 16 Mrd, also etwas mehr als ein Drittel.
>
> Die absoluten Zahlen sind nutzlos, allein schon aufgrund des völlig
> verschiedenen Wertes der Währung über die Jahre und der fehlenden
> Relation zum Gesamtvolumen des Haushalts.

Nö nutzlos nur für den der Bayerns Erfolgsgeschichte als völlig verfehlt 
darstellen möchte. ;-)

> Und 1995 gab es eine massive
> Veränderung durch die Einbeziehung von Neufünfland, was Vergleiche
> zwischen vorher und nachher endgültig sinnlos macht:

Vergleiche sind aber immer noch sinnvoll, sinnlos war/ist IMHO den 
Länderfinanzausgleich nach 1990 so wie bisher weiterlaufen zu lassen. 
Ein Ausgleich ist sinnvoll zwischen sagen wir mal zwei Weinfässern, aber 
nicht zwischen einem Wein- und einem Essigfass (ich weiss, es hingt). 
Odre wo sind die Gründe zu suchen , das in Bayern der Aufbau einer 
selbsttragenden Wirtschaft geglückt ist, während bspw Berlin überspitzt 
formuliert seit 60 Jahren eine Prekariatsverwaranstalt geworden und 
geblieben ist.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Lutz H. schrieb:

> Es muss heißen:
>  und die  **ehemalige** DDR wurde ja runter gewirtschaftet.
>  Wenn halt Politiker größenwahnsinnig werden. Dann passiert so was!
>
> Warum braucht Neufünfland 25 Jahre lang Hilfe, wenn es 40 Jahre vorher
> keine Hilfe brauchte?  :-)

40 Jahre keine Hilfe ist gut, als wären keine Millarden aus 
Gefangenfreikauf und innerdeutsche Kredite geflossen. Und die 
wirtschaftliche Substanz wurde ohne erneuerung kaputtgefahren, da 
werkelten immer noch Maschinen und Elektrotechnik aus der Vorkriegszeit. 
Vielleicht hätten ja 10 Jahre Aufbauhilfe ausgereicht, wenn die Ossis 
besser zugepackt hätten.

von Kater Klaus (Gast)


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genervt schrieb:
> Jetzt fehlt nur noch unser Dipl. Gott mit seinen
> Ossi-Dolchstoßlegenden.

Oder irgendwelchen Stories darüber, wie schwer sein Studium an der Uni, 
im Gegensatz zu den FH'lern war und was er im Abi alles können musste. 
Dabei ist er doch zum Imperialistische Klassenfeind übergelaufen. Ich 
würde wirklich gerne wissen, wie der aussieht.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Kater Klaus schrieb:
> genervt schrieb:
>> Jetzt fehlt nur noch unser Dipl. Gott mit seinen
>> Ossi-Dolchstoßlegenden.
>
> Oder irgendwelchen Stories darüber, wie schwer sein Studium an der Uni,
> im Gegensatz zu den FH'lern war und was er im Abi alles können musste.
> Dabei ist er doch zum Imperialistische Klassenfeind übergelaufen.

Nee, der klingt nicht als ob er aus der Arbeiterklasse stammt, wohl eher 
Intelligenz (ja das zählt als eigene "Herkunftsklasse" in der DDR) - 
also Eltern Akademiker o.ä..
Da zählt USA nicht als Imperialer Klassenfeind sondern als Heimatland 
der meisten Nobelpreisträger.

http://www.taz.de/!716693/

von Tester (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Kater Klaus schrieb:
> genervt schrieb:
> Jetzt fehlt nur noch unser Dipl. Gott mit seinen
> Ossi-Dolchstoßlegenden.
>
> Oder irgendwelchen Stories darüber, wie schwer sein Studium an der Uni,
> im Gegensatz zu den FH'lern war und was er im Abi alles können musste.
> Dabei ist er doch zum Imperialistische Klassenfeind übergelaufen.
>
> Nee, der klingt nicht als ob er aus der Arbeiterklasse stammt, wohl eher
> Intelligenz (ja das zählt als eigene "Herkunftsklasse" in der DDR) -
> also Eltern Akademiker o.ä.. Da zählt USA nicht als Imperialer
> Klassenfeind sondern als Heimatland der meisten Nobelpreisträger.
>
> http://www.taz.de/!716693/

Interessanter Artikel. Heutzutage ist es ja nicht mehr die soziale 
Schicht, sondern in erster Linie das Geschlecht für das es bei der 
Einstellung Quoten gibt.

von Historiker (Gast)


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Stuttgarter Top-Entwickler und stolzer AfD-Wähler schrieb im Beitrag 
#5009976:

>
> Die Deutschen sind so dumme, gehirngewaschene Idioten.
>
> Für Macron bezahlen? Mit Vergnügen!
>
> http://www.wiwo.de/politik/europa/knauss-kontert-f...

Der deutsche Steuerzahler muss verstärkt die EU stützen, das ist 
alternativlos, sonst scheitert das Projekt. Und nur der deutsche 
leistungsfähige Mittelstand ist dazu in der Lage. Wer mit guten 
wirtschaftlichen Genen und Zähigkeit ausgestattet wurde, ist 
verpflichtet, die Schwächeren mitzuziehen. Und das Volk ist mehrheitlich 
zufrieden und glücklich, das zeigen Umfragen und die 
Parteienlandschaftszusammensetzung.

von Paul (Gast)


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Ich heiße Paul, bin Deutscher und bin faul! So!

von Henry G. (gtem-zelle)


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Lutz H. schrieb:

> Warum braucht Neufünfland 25 Jahre lang Hilfe, wenn es 40 Jahre vorher
> keine Hilfe brauchte?  :-)

Da musst du die Treuhand fragen.

von Paul (Gast)


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> Da musst du die Treuhand fragen.

Die Heerschar der Vereinigungskriminellen wollte ja nun auch bissel 
abhaben.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Lutz H. schrieb:
>
>> Es muss heißen:
>>  und die  **ehemalige** DDR wurde ja runter gewirtschaftet.
>>  Wenn halt Politiker größenwahnsinnig werden. Dann passiert so was!
>>
>> Warum braucht Neufünfland 25 Jahre lang Hilfe, wenn es 40 Jahre vorher
>> keine Hilfe brauchte?  :-)
>
> 40 Jahre keine Hilfe ist gut, als wären keine Millarden aus
> Gefangenfreikauf und innerdeutsche Kredite geflossen. Und die
> wirtschaftliche Substanz wurde ohne erneuerung kaputtgefahren, da
> werkelten immer noch Maschinen und Elektrotechnik aus der Vorkriegszeit.
> Vielleicht hätten ja 10 Jahre Aufbauhilfe ausgereicht, wenn die Ossis
> besser zugepackt hätten.

Mein Gott, bist du ungebildet.

https://www.youtube.com/watch?v=BUrDE4XbUUo

https://youtu.be/A9KymzZgX8w?t=685


Mann wollte keine Konkurrenz. Naja, wer Taz liest... ;-)

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Henry G. schrieb:

> Mein Gott, bist du ungebildet.

Wer braucht schon Bildung wenn Umgangsformen hat.


> https://youtu.be/A9KymzZgX8w?t=685
>
>
> Mann wollte keine Konkurrenz. Naja, wer Taz liest... ;-)

Naja, wer youtube dursucht, der findet auch Holocaustleugner und 
ewig-Nostalgiker. Oder Dr. rer. nat. Alex Stoll Akademie der 
Wissenschaften der DDR:
https://www.youtube.com/watch?v=NYiZR6-_37I

Der erklärt dir alles, das hat er in der DDR gelernt.

von noname (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Henry G. schrieb:
>
>> Mein Gott, bist du ungebildet.
>
> Wer braucht schon Bildung wenn Umgangsformen hat.
>
>> Youtube-Video "Treuhandanstalt zur Verwaltung des DDR Volkseigentums -
> Kriminelle Machenschaften von BRD Behörden"
>>
>>
>> Mann wollte keine Konkurrenz. Naja, wer Taz liest... ;-)
>
> Naja, wer youtube dursucht, der findet auch Holocaustleugner und
> ewig-Nostalgiker. Oder Dr. rer. nat. Alex Stoll Akademie der
> Wissenschaften der DDR:
> Youtube-Video "Best of Dr. Axel Stoll - Teil 1: Die wichtigsten Fakten
> (NSL Forum Berlin)"
>
> Der erklärt dir alles, das hat er in der DDR gelernt.

Dann lies das hier
https://de.wikipedia.org/wiki/Treuhandanstalt#Betrugsf.C3.A4lle

von Henry G. (gtem-zelle)


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In den YouTube Links waren Berichte aus den Öffentlich Rechtlichen 
enthalten. Der Inhalt ist entscheidend, nicht das Format!

Es gibt auch Bücher von Außerirdischen und Neuschwabenland. Sind jetzt 
deswegen Bücher von Robert Oppenheimer und Karl Küpfmüller damit 
ebenfalls unseriös? Bist du so einfach gestrickt?

: Bearbeitet durch User
von Stuttgarter Top-Entwickler und stolzer AfD-Wähler (Gast)


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Historiker schrieb:
> Und das Volk ist mehrheitlich
> zufrieden und glücklich, das zeigen Umfragen und die
> Parteienlandschaftszusammensetzung.

Du kannst davon ausgehen, dass die meisten die wirtschaftlichen 
Zusammenhänge nicht begreifen und nur nachplappern, was Mutti ihnen 
vorgekaut hat. Ein ehemaliger Bekannter von mir (Ex-Grünen- und jetzt 
Linke-Wähler) wollte mir erzählen, wir müssten den Euro retten, weil 
wenn der Euro scheitert, dann würde es wieder Krieg geben in Europa.

von genervt (Gast)


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Henry G. schrieb:
> Lutz H. schrieb:
>
>> Warum braucht Neufünfland 25 Jahre lang Hilfe, wenn es 40 Jahre vorher
>> keine Hilfe brauchte?  :-)
>
> Da musst du die Treuhand fragen.

Jetzt kommt sie wieder: Die Dolchstoßlegende der DDR. :-b

von Berufsrevolutionär (Gast)


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noname schrieb:

> Dann lies das hier
> https://de.wikipedia.org/wiki/Treuhandanstalt#Betrugsf.C3.A4lle

Zu oberflächlich. Für Darstellung wie es in der DDR-Hochtechnologie 
abging, empfehle ich:
http://www.deutsches-museum.de/fileadmin/Content/010_DM/060_Verlag/060_KuT/2015/2_15_Spionage/Dittmann_web.pdf
http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Publikationen/Publikationen/E_buthmann_hochtechnologien.pdf?__blob=publicationFile

Bemerkenswert, auch die Bestrebung der DDR eine (toxische) 
Silizumreinstfabrik mitten in einer Grosstadt zu stellen, nur weil man 
da alte Gebäude eine Uranaufbereitung weiternutzen kann:

http://oiger.de/2011/09/25/dresden-1989-siliziumwerk-wird-zur-kraftprobe-zwischen-burger-und-staat/3778

http://www.all-electronics.de/die-halbleiterindustrie-in-der-ddr/
Interessant auch der Ansatz wie man auch mit einer rückständigen 
Halbleiterindustrie Geschäfte macht - man bietet noch rückständigeren 
Ländern wie Indien den Aufbau von Fabriken auf DDR Niveau an und 
verkauft das "Anschluß zur Weltwirtschaft".

Vor diesem Hintergrund ist es IMHO nicht unlogisch, das man die nicht 
vernünftig sanierbaren Anlagen schleift und den gut ausgebildeten 
DDR-Fachkräfte Arbeitsplätze in den modernen Fabriken von Wacker, 
Siemens Halbleiter oder Phillips anbietet. Einer Mumie verpflanzt man 
Herzschrittmacher.

Zu guter letzt noch eins von Youtube zum Thema DDR und Ingenieur:
https://www.youtube.com/watch?v=YTcSIdfyugg
bspw: 00:29:30 -> Gehalt Ingenieur 650 Mark, Arbeiter: 800 Mark
      01:04:00 Mumie mit Herzschrittmacher

von Henry G. (gtem-zelle)


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genervt schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Lutz H. schrieb:
>>
>>> Warum braucht Neufünfland 25 Jahre lang Hilfe, wenn es 40 Jahre vorher
>>> keine Hilfe brauchte?  :-)
>>
>> Da musst du die Treuhand fragen.
>
> Jetzt kommt sie wieder: Die Dolchstoßlegende der DDR. :-b

Das sind belegte Fakten. Die "Dolchstoßlegende der DDR" existiert nur in 
deinem Kopf.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Stuttgarter Top-Entwickler und stolzer AfD-Wähler schrieb im Beitrag 
#5010172:

> Du kannst davon ausgehen, dass die meisten die wirtschaftlichen
> Zusammenhänge nicht begreifen und nur nachplappern, was Mutti ihnen
> vorgekaut hat. Ein ehemaliger Bekannter von mir (Ex-Grünen- und jetzt
> Linke-Wähler) wollte mir erzählen, wir müssten den Euro retten, weil
> wenn der Euro scheitert, dann würde es wieder Krieg geben in Europa.

Dass Lustige ist ja, als es den ECU gab, eine gemeinsame Europäische 
Währungseinheit, konnten alle Nationalwährungen sich daran auf und 
abwerten. Es ging Europa damit überwiegend gut. Jetzt geht es allen 
scheiße, außer einem Fünftel der Bevölkerung in DE und dem Großkapital. 
Die anderen kämpfen mit Verschuldung, Massenarbeitslosigkeit und vor 
allem extremem politischen Entwicklungen, wie die goldene Morgenröte in 
Griechenland. Die Feindseligkeit ist wieder erwacht usw.. Aber wenn der 
Onkel im TV, Spiegel, FAZ oder Zeit sagt, dass Europa stirbt ohne den 
Euro, dann wird das brav apportiert.

Eigentlich müsste es heißen, stirbt der Euro, stirbt die EU. Und lebt 
der Euro weiter, stirbt Europa!

: Bearbeitet durch User
von Kater Klaus (Gast)


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Historiker schrieb:

> Und nur der deutsche leistungsfähige Mittelstand ist dazu in der Lage.

Nur mal so, der deutsche leistungsfähige Mittelstand lebt davon seinen 
Scheiß in der EU zu verticken. Es ist im absoluten Eigeninteresse der 
Deutschen, die EU zu stützen, auch wenn die Schwarzen, die Braunen, die 
Alt-Right Neckbeards und die Aluhelmträger gerne was anderes behaupten.

Außerdem ist die EU mehr als nur ein Wirtschaftsraum. Sie ist ein Garant 
für eine in der Geschichte beispiellose Zeit des Friedens in Europa.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Kater Klaus schrieb:

> Außerdem ist die EU mehr als nur ein Wirtschaftsraum. Sie ist ein Garant
> für eine in der Geschichte beispiellose Zeit des Friedens in Europa.

Das hat mit der EU herzlich wenig zu tun.

von Kater Klaus (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:

> Dr. rer. nat. Alex Stoll

Der hieß Axel Stoll. Als der Erzählt hat, dass die Mond deutsches 
Reichsgebiet ist und die Mondmenschen nur Deutsch und kein Englisch 
sprechen bin ich Wort wörtlich beim Lachen vom Stuhl gefallen.

von (prx) A. K. (prx)


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Henry G. schrieb:
> Dass Lustige ist ja, als es den ECU gab, eine gemeinsame Europäische
> Währungseinheit, konnten alle Nationalwährungen sich daran auf und
> abwerten.

Nur als Erklärung: Ziel des EWS (1979-1998) war Wechselkursstabilität, 
nur nicht so rigide wie der Euro. Die meisten Wechselkurse konnten um 
bis zu 2,25% nach oben oder unten schwanken, Italien um 6%. Wenn die 
Notenbanken das nicht mehr halten konnten, wozu auch massive 
Währungsspekulationen beitrugen, musste politisch eingegriffen werden. 
Was öfter geschah.

: Bearbeitet durch User
von Stuttgarter Top-Entwickler und stolzer AfD-Wähler (Gast)


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Kater Klaus schrieb:
> Nur mal so, der deutsche leistungsfähige Mittelstand lebt davon seinen
> Scheiß in der EU zu verticken. Es ist im absoluten Eigeninteresse der
> Deutschen, die EU zu stützen, auch wenn die Schwarzen, die Braunen, die
> Alt-Right Neckbeards und die Aluhelmträger gerne was anderes behaupten.

Da haben wir doch schon so ein Paradebeispiel von einem Lemming, der 
nachplappert, ohne zu begreifen, was er da von sich gibt. Es mag 
vielleicht im Interesse des MittelSTANDES sein, der seine Waren ins 
EU-Ausland vertickert, aber sicher nicht im Interesse der MittelSCHICHT, 
die letzten Endes den Konsum des Auslands finanzieren muss. Wir schuften 
hier und verkaufen das Zeug auf Pump ins Ausland. Das Geld, mit dem das 
Ausland unsere Waren dann kauft, werfen wir dann gleich hinterher. 
Machen wir das nicht, dann bleiben wir bzw. die deutschen Unternehmen 
auf ihren Forderungen sitzen. Also so oder so - letzten Endes 
verschenken wir die Waren ins Ausland.

Profitieren tut davon in Deutschland nur die Exportwirtschaft und 
vielleicht zu einem Teil noch deren Angestellten, die immerhin einen 
sicheren Job haben und noch durch Gehaltserhöhungen an der Umverteilung 
partizipieren. Der Rest darf das alles bezahlen.

von (prx) A. K. (prx)


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Kater Klaus schrieb:
>> Dr. rer. nat. Alex Stoll
>
> Der hieß Axel Stoll.

Wikipedia zufolge war der "Dr. rer. nat." echt, Promotion mit "Zur 
Rhythmizität/Zyklizität und Korrelation des höheren Saxon der westlichen 
Altmark".

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Wikipedia zufolge war der "Dr. rer. nat." echt

Wie erklärt das Axel <-> Alex?

von (prx) A. K. (prx)


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Abradolf L. schrieb:
> Wie erklärt das Axel <-> Alex?

Muss es das?

von Atmega162 (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Atmega162 schrieb:
>> Hab ich so aus einer Stellenausschreibung kopiert. Unfassbar
>> unverschämt.
>
> Was ist daran unverschämt?
> Der BND ist eine Behörde!
> Da walten Beamte um den Staat (Eigentum der Beamten) zu sichern.
> Wenn die Spitze der Beamten-Pyramide sagt: "So und So".
> Dann wird der Multiplikator-Beamte den Untertanen kund tun:
> "So-und-So!"

BND war nur ein Beispiel. Ich habe die selben Sätze auch aus anderen 
Firmen gelesen! Warum wird eine Frau, die sich durch das Studium 
gemogelt hat, weil alle Schwänze ihr helfen wollten, wegen der Hoffnung 
auf ne Möse (spreche aus Erfahrung aus dem Studium), mit den gleichen 
Qualifikationen mir bevorzugt?

von OE (Gast)


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Stuttgarter Top-Entwickler und stolzer AfD-Wähler schrieb im Beitrag 
#5010300:
> Profitieren tut davon in Deutschland nur die Exportwirtschaft

Also "nur" etwa 40% des deutschen BIP.

Sehr zuvorkommend übrigens, bereits in deinem Benutzernamen auf dein 
beschränktes Verständnis bestimmter Dinge hinzuweisen.

Henry G. schrieb:
> Die anderen kämpfen mit Verschuldung, Massenarbeitslosigkeit und vor
> allem extremem politischen Entwicklungen, wie die goldene Morgenröte in
> Griechenland.

Es ist richtig, dass der Euro die Deflationsspirale in Südeuropa 
verstärkt hat. Jedoch haben betroffene Länder ihre Misere auch selbst zu 
verantworten. Der Zustand von Nicht-EU-, Nicht-Euro-Ländern wie der 
Ukraine oder Albaniens ist noch desolater. Eingliederung in den 
Weltmarkt ist nicht einfach.

von Stuttgarter Top-Entwickler und stolzer AfD-Wähler (Gast)


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OE schrieb:
> Also "nur" etwa 40% des deutschen BIP.

Tja, hättest du mal besser aufgepasst. Der Exportanteil ist so hoch, 
weil die Binnennachfrage so gering ist. Und die Binnenachfrage ist so 
gering, weil den Deutschen das Geld aus der Tasche gezogen wird, um den 
Konsum in anderen Ländern (d.h. die Exporte) zu finanzieren, z.B. in 
Frankreich.

von Stuttgarter Top-Entwickler und stolzer AfD-Wähler (Gast)


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Letztendlich handelt es sich also um eine Umverteilung vom deutschen 
Steuerzahler zu den Exportunternehmen.

von Historiker (Gast)


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Letzendlich könnte Anschela auch jedes Jahr jedem deutschen Staatsbürger 
einen Gutschein für ein deutsches Konsumprodukt mit zwei oder vier 
Rädern ausstellen.
Das hätte den Vorteil, dass alle Deutschen davon was haben und nicht wie 
jetzt, wo alle nur die Schulden haben.
Ich sehe gerade, in NRW setzt das Volk wieder vermehrt auf die FDP, 
ohoh.

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