Forum: Offtopic KFZ-Werkzeug: Markt mir Fernost-Ware übeflutet?


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von Lys A. (jazz_89)


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Morgen morgen zusammen,

der Sommer steht vor der Tür und für den einen oder anderen Hobbybastler 
wird es Zeit sein Fahrrad/Motorrad/Auto auf Vordermann zu bringen :)

Gelegentlich führe ich kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten an 
meinem privaten Wagen durch. Was bei der suche nach den geeigneten 
Werkzeugen auffällt, ist das auf den üblichen Online-Marktplätzen (um 
nicht zu sagen im ganzen internet) ausschließlich Billigprodukte aus 
Fernostasien zu finden sind oder von europäischen/deutschen klingenden 
"Herstellern" stammen, die jedoch offensichtlich (keine 
Herstellerangabe, kein Datenblatt) die Ware importiern, um sie dann hier 
weiterzuverkaufen :)
Einfach nur frustrierend ist das^^

Habt ihr ähnlich Erfahrungen gemacht, bzw. kennt ihr evtl. zuverlässige 
Anbieter?

Beste Grüße & ein schönes Wochenende
Jazz89

: Verschoben durch Moderator
von Sven (Gast)


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Ja deine Erfahrung kann ich teilen. Wenn man aber Gezielt nach Marken 
sucht findet man schon was man sich wünscht.
Ich denke das Liegt einfach daran das die "China" sachen viel öfters in 
viel mehr "Shops" angeboten werden und in der Masse die guten Firmen 
einfach untergehen.

von Sebastian S. (amateur)


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>Ich denke das Liegt einfach daran das die "China" sachen viel öfters in
>viel mehr "Shops" angeboten werden und in der Masse die guten Firmen
>einfach untergehen.
Vor allem, wenn man auch noch nach dem Preis sortiert!

Aber machen wir und doch nichts vor. Geht ins Bad - da hängt 
traditionell ein großer Spiegel. In dem kann jeder den wahren Schuldigen 
erkennen.

Es gibt Leute, die glauben tatsächlich man könne z.B. einen Drucker, der 
aus wer weiß wie viel Teilen besteht, herstellen, ihn um den halben 
Globus karren, unterwegs noch durch fünf Hände gehen lassen und diesen 
dann für 39,99 zu verkaufen.
... um sich dann noch über die Tintenpreise aufregen.

Wer aufmerksam durch die Gegend läuft, kann folgendes Feststellen:
Irgend jemand, meist mit viel Geld (oder ein Staat), unterbietet die 
anderen. Natürlich passiert dann folgendes:
1. Die Löhne werden gedrückt.
2. Die Produktion wird in Billiglohnländer (Ihr wisst schon wo)
   verlagert.
3. Der Laden wird abgewickelt. Allzu viele Arbeitslose gibt es dabei
   ja nicht mehr - hier zumindest.
4. Ratet mal, wer dann noch auf dem Markt ist, und sich echt tolle
   Preise ausdenkt. Die bei denen auf dem Preisschild ganz groß: "NUR"
   steht.

Aber das konnten wir doch vorher nicht wissen...

von videostar (Gast)


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Lys A. schrieb:
> Was bei der suche nach den geeigneten
> Werkzeugen auffällt, ist das auf den üblichen Online-Marktplätzen...

Da haben wir's doch schon. Wer bei den üblichen Online-Marktplätzen 
kauft, will doch vor allem billig kaufen. Und billig -  das ist 
natürlich vor Allem Ware aus Nah- und Fernost. Ist doch logisch, daß 
sich diese Ware dann auch vor Allem  auf diesen Marktplätzen (und im 
Baumarkt  - nur nicht mehr billig) präsentiert.

Ich verstehe also Dein Problem nicht. Wenn ich Werkzeug einkaufe, dann 
gehe ich dorthin, wo man sich auf Qualitätsware (die kann, man glaubt es 
kaum, auch aus Fernost kommen, nur kostet sie dann halt auch ein wenig 
mehr) spezialisiert hat. Z.B. die Werzeuggeschäfte hier im Ort, oder im 
Internet: Hoffmann, Sauter, Dictum usw., da gibt's jede Menge.

von Zwergzeugler (Gast)


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Die wenigsten Werkzeuganwender sind bereit dafür "gleichviel" auszugeben 
wie für die damit zu wartende Maschine (Fz.ge inkl.).
Dass Werkzeuge "gleichviel" kosten wie die zu wartende Maschinen muss so 
sein denn an das Werkzeug hat man "höhere Anforderungen".
Anderseits will -logischerweise- eine Maschine mehr benutzt als zerlegt 
werden, was zu einem Verhältnis der Einsatzdauer von sagen wir mal 
1000:1 f. Maschine:Werkzeug führt. Gleichzeitigt dimensioniert sich auch 
der Bedarf für Werkzeuge kleiner als der für Maschinen, was sich auf die 
Herstellungskosten auswirkt.
Solange also Werkzeuge nicht zum "Dauereinsatz" kommen, wird deren Preis 
nicht geschätzt... und entsprechend "reagiert der Markt" f. Werkzeuge.

Wie oft fährst Du?
Wie oft schrauberst Du (an deinem Fahrzeug)?

von Lys A. (jazz_89)


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Zwergzeugler schrieb:
> Die wenigsten Werkzeuganwender sind bereit dafür "gleichviel" auszugeben
> wie für die damit zu wartende Maschine (Fz.ge inkl.).
> Dass Werkzeuge "gleichviel" kosten wie die zu wartende Maschinen muss so
> sein denn an das Werkzeug hat man "höhere Anforderungen".
> Anderseits will -logischerweise- eine Maschine mehr benutzt als zerlegt
> werden, was zu einem Verhältnis der Einsatzdauer von sagen wir mal
> 1000:1 f. Maschine:Werkzeug führt. Gleichzeitigt dimensioniert sich auch
> der Bedarf für Werkzeuge kleiner als der für Maschinen, was sich auf die
> Herstellungskosten auswirkt.
> Solange also Werkzeuge nicht zum "Dauereinsatz" kommen, wird deren Preis
> nicht geschätzt... und entsprechend "reagiert der Markt" f. Werkzeuge.
>
> Wie oft fährst Du?
> Wie oft schrauberst Du (an deinem Fahrzeug)?

Deine Aussage macht Sinn...
Ich fahr ca. 2x Woche und suche aktuell nach einem Kompressionsprüfer 
(Manometer) für die Zylinder, sowie ein Öldrucktester für den 
Ölkreislaufdruck :)

von Schreiber (Gast)


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Man bekommt auch heute noch Qualität, aber die kostet nunmal.

Als Hobbyschrauber wird man sich aber auch überlegen, ob man bei 
Werkzeug, das man einmal im Jahr für eine halbe Stunde braucht, wirklich 
die beste Qualität kaufen muss. Die noch-brauchbar-Qualität aus China 
kostet nur ein Zehntel

von Alter Meister (Gast)


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Schreiber schrieb:
> Als Hobbyschrauber wird man sich aber auch überlegen, ob man bei
> Werkzeug, das man einmal im Jahr für eine halbe Stunde braucht, wirklich
> die beste Qualität kaufen muss.

Ja, das muß man sich gründlich überlegen, ob man sich durch Unfälle mit 
Dreckswerkzeug die Knochen ruinieren oder Schraubenköpfe rund drehen 
will.
Mit Dreckswerkzeug kann man nur Drecksarbeit leisten. Gutes Werkzeug 
wird vererbt.

von Gustav K. (hauwech)


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Lys A. schrieb:
> Was bei der suche nach den geeigneten
> Werkzeugen auffällt, ist das auf den üblichen Online-Marktplätzen (um
> nicht zu sagen im ganzen internet) ausschließlich Billigprodukte aus
> Fernostasien zu finden sind oder von europäischen/deutschen klingenden
> "Herstellern" stammen, die jedoch offensichtlich (keine
> Herstellerangabe, kein Datenblatt) die Ware importiern, um sie dann hier
> weiterzuverkaufen :)
> Einfach nur frustrierend ist das^^

Genau so ist es !

Jeder darf heute Werkzeuge von irgendwoher importieren, sich eine 
"Hausmarke" ausdenken und die Werkzeuge dann noch mit "Hausmarke" + 
GERMANY bewerben. Als letzten Kick schreibt man dann noch 
"Industriequalität" dazu.

Wer den übelsten Neumüll umgehen möchte, kauft bei Hahn&Kolb oder bei 
Hoffmann. Wobei man bei ersterem als Privatmann keinen Fuß in die Tür 
bekommt. Aber auch hier werden die Werkzeuge mit "Hausmarken" angeboten: 
Hahn&Kolb mit ORION und ATORN, Hoffmann mit HOLEX und GARANT. Man soll 
als Kunde nicht wissen, woher das Zeug kommt. Man hat einzig ein weit 
geringeres Risiko, Schrottwerkzeug zu bekommen, weil die beiden Anbieter 
einen Namen zu verlieren haben.

Lys A. schrieb:
> kennt ihr evtl. zuverlässige Anbieter?

Ich schaue bei Werkzeugen immer erst beim Vertriebsunternehmen PROJAHN 
nach, die lassen vieles in Taiwan fertigen. Produkte aus Taiwan sind 
meist von erheblich besserer Qualität als Produkte aus China. Habe zwei 
PROJAHN Steckschlüsselsätze, (3/8" und 1/2") die Qualität ist wirklich 
vom Feinsten. Billig sind diese Werkzeuge allerdings nicht, billiges 
Werkzeug kann ich mir aber eh nicht leisten.

Man muss aber alles genau kontrollieren. Minderwertiges Zeugs geht bei 
mir sofort wieder zurück. Hier ist man beim Online-Kauf klar im Vorteil.

Will man am Auto schrauben, muss man oft auch mal brachiale Kraft 
anwenden. Hier wird feines Werkzeug auch mal das Maul auf machen. Die 
Profis verwenden hier die Werkstatt-Werkzeuge von HAZET - die wird aber 
der Hobbyschrauber nicht bezahlen wollen.

von René F. (therfd)


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Gustav K. schrieb:
> Profis verwenden hier die Werkstatt-Werkzeuge von HAZET - die wird aber
> der Hobbyschrauber nicht bezahlen wollen.

Ach HAZET ist nicht alles, Stahlwille, Gedore und Snap-On sind ja auch 
oft im Profisektor vertreten, aber ehrlicherweise braucht eine 
Privatperon die nicht täglich schraubt nicht so teures Werkzeug, klar 
ein 1€ Schraubendreher Sortiment kann nichts taugen, aber es gibt auch 
vernünftige Produkte, Proxxon ist zum Beispiel ziemlich brauchbar und 
nicht ganz so teuer oder WGB (gibts u.a. bei Hornbach), Werkzeug vom 
Discounter ist in der Regel eher Spielzeug aber auch hier kann man Glück 
haben, zum Beispiel bei Aldi die Kleinteilemagazine von Allit oder das 
Farbsprühsystem von Wagner.


Und wer nur an seinem Auto rumschraubt, der braucht auch keine sündhaft 
teure Ölfilterschlüssel oder Bremskolbenrücksteller. Klar gibt's 
Werkzeuge bei denen man nicht sparen sollte, ich würde zum Beispiel nie 
bei nem Federspanner sparen, weil wenn der reißt kann die Feder 
unkontrolliert rumfliegen.

von Maik .. (basteling)


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Einen guten Schraubenschlüsselkasten kann man vererben, das selbe gilt 
auch für einen Stekschlüsselsatz und Schraubendreher.
Dort würde ich nie dran sparen -schnell genug ist ein Schraubenschlüssel 
abgerutscht, die Schraube aufgrund zu groß gebogenem Maul vernudelt oder 
schlimmeres - und die Finger sind kaputt. Selbiges gilt für gute Zangen.

Sehr schön kann man das an den schlanken Stahlwille- Ringschlüsseln 
sehen. Die sind filigran aber stabil, so dass man an älteren 
Mercedesmotoren die Kühlerlüfterschrauben los bekommt. Mit den 
Billigschlüsseln kommt man dort nicht rum, da schlechtes Material durch 
Masse ausgeglichen wurde.

Insbesondere bei festgegammelten oder unmöglich eingebauten Schrauben an 
quasi "unersetzlichen" Teilen im Oltimerbereich lernt man gutes Werkzeug 
zu schätzen.


Am besten fand ich mal den Aufdruck "made for germany" ;)

von Gerald B. (gerald_b)


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Es wird schon seinen Grund haben, das die Chinesen gern deutsche Waren 
kaufen.
Und was machen wir???

von Timm T. (Gast)


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Maik .. schrieb:
> Einen guten Schraubenschlüsselkasten kann man vererben, das selbe gilt
> auch für einen Stekschlüsselsatz und Schraubendreher.

Genau, die Torx-Bits mit denen Opa vor Stalingrad am Panzer 
rumgeschraubt hat sind immer noch wie neu!

Ich habe ständig mit alten Schrauben zu tun, und die Schlitze 
entsprechen nicht der heutigen Norm, sie sind schmaler, und die alten 
Schraubendreherklingen dementsprechend flacher, damit ist keine 
kraftschlüssige Verbindung zu aktuellen Schrauben möglich.

Das größte Problem bei Schrauben ist doch, dass die Leute sich einfach 
die falsche Größe greifen. Mit nem PZ1 in PZ2 rumpopeln ist noch leicht, 
mit nem PH2 in PZ2 schon die gehobenere Klasse, bei Torx wird 
grundsätzlich eine Größe zu klein genommen und ich hab schon Leute mit 
nem Inbus in Torx rumeiern sehen, der Torx war dann ein Innentotalrund.

Das macht in kurzer Zeit jeden Bit kaputt, da kann der noch so teuer 
sein.

von Icke ®. (49636b65)


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René F. schrieb:
> Werkzeug vom Discounter ist in der Regel eher Spielzeug aber auch hier kann
> man Glück haben

Ich benutze seit vielen Jahren einen Nusskasten von "Brüder Mannesmann" 
(ca. 30€). Kaputt gegangen ist bisher nur die biegsame Welle, wurde aber 
auch hart genommen. Ansonsten kann ich über die Qualität nicht klagen. 
Sicher nichts für den Profieinsatz, aber für private Schrauberei völlig 
ausreichend.

von Gustav K. (hauwech)


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René F. schrieb:
> Ach HAZET ist nicht alles, Stahlwille, Gedore und Snap-On sind ja auch
> oft im Profisektor vertreten ...

Sicherlich, ich wollte mit der Nennung von HAZET nur die Profiliga 
benennen. Snap-On sagt mir z.B. gar nichts.

> aber ehrlicherweise braucht eine
> Privatperon die nicht täglich schraubt nicht so teures Werkzeug ...

Man kann durchaus mit mittelwertigem Werkzeug auch öfter schrauben. 
Kommt auch immer darauf an, an was man schraubt. Hat man mal eine 
festsitzende Schraube oder Mutter, entscheidet oft das Werkzeug über 
Erfolg oder Misserfolg. Bei letzterem wird es in der Folge oft erst 
richtig teuer.

Icke ®. schrieb:
> aber für private Schrauberei völlig ausreichend.

Hatte schon "private Schrauben", die wollten sich nicht an diese Regel 
halten. Die saßen so bombenfest, dass ich mir lieber gleich das passende 
Werkzeug aus der Profiliga ausgeliehen habe.

von Gustav K. (hauwech)


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Timm T. schrieb:
> Maik .. schrieb:
>> Einen guten Schraubenschlüsselkasten kann man vererben, das selbe gilt
>> auch für einen Steckschlüsselsatz und Schraubendreher.
>
> Genau, die Torx-Bits mit denen Opa vor Stalingrad am Panzer
> rumgeschraubt hat sind immer noch wie neu!

Es war von einem Schraubenschlüsselkasten und einem Steckschlüsselsatz 
die Rede - nicht von irgendwelchen neumodischen Sets mit 6827 Teilen.

Genau jeweils einen solchen Schraubenschlüsselkasten und einen 
Steckschlüsselsatz habe ich vom Opa geerbt - unkaputtbar und nutzbar für 
Generationen (Plural).

von Icke ®. (49636b65)


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Gustav K. schrieb:
> ich wollte mit der Nennung von HAZET nur die Profiliga
> benennen. Snap-On sagt mir z.B. gar nichts.

Das widerspricht sich. Snap-On spielt ganz oben mit.

> Hatte schon "private Schrauben", die wollten sich nicht an diese Regel
> halten. Die saßen so bombenfest, dass ich mir lieber gleich das passende
> Werkzeug aus der Profiliga ausgeliehen habe.

Das ist schon richtig. Aber wegen einzelnen Härtefällen würde ich mir 
dennoch kein mehrere 100 bis mehrere 1000 Euro teures Werkzeug kaufen. 
Ich schraube dann in der örtlichen Hobbyselbsthilfewerkstatt, die über 
entsprechende Spezialwerkzeuge verfügt.

von Timm T. (Gast)


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Billiges Werkzeug kann auch die Nerven schonen: Nachdem eine 
nahestehende Person mit meinem Stechbeitel eine Betonkante bearbeitet 
hat, war ich froh, dass es nur der billige aus dem Set von Pollin war, 
mit Plastegriff und durchgehendem Eisen (als Stahl will ich das jetzt 
mal nicht bezeichnen).

von Marek N. (bruderm)


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Fürs Auto-Basteln sollte auch ein Proxxon-Kasten tauglich sein.

von Matthias S. (da_user)


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Icke ®. schrieb:
> René F. schrieb:
>> Werkzeug vom Discounter ist in der Regel eher Spielzeug aber auch hier kann
>> man Glück haben
>
> Ich benutze seit vielen Jahren einen Nusskasten von "Brüder Mannesmann"
> (ca. 30€). Kaputt gegangen ist bisher nur die biegsame Welle, wurde aber
> auch hart genommen. Ansonsten kann ich über die Qualität nicht klagen.
> Sicher nichts für den Profieinsatz, aber für private Schrauberei völlig
> ausreichend.

Ich habe einen in einer vergleichbaren Qualität, aber wohl ne Nummer 
Größere (ca. 100€). Biegewelle ist da nicht dabei, aber die ganz kleine 
Ratsche ist mal durchgegangen.
Wurde halt durch eine bessere ersetzt.
Bei den Nüssen habe ich darauf geachtet, dass es Wangennüsse sind, das 
ist nichts mehr mit runddrehen.

Ich halte es i.d.R. so, dass ich mir erstmal billiges, aber vermutlich 
einigermaßen brauchbares Werkzeug kaufe. Geht irgendwann was kaputt, 
wird es ersetzt. Spätestens beim zweiten defekt durch etwas teuereres 
(aber trotzdem vernünftig!), denn spätestens da weiß ich, dass ich das 
Dingens wirklich brauche.

von Timm T. (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> Ich halte es i.d.R. so, dass ich mir erstmal billiges, aber vermutlich
> einigermaßen brauchbares Werkzeug kaufe.

Das habe ich auch so gemacht, mit dem Effekt, dass ich dann jahrelang 
das billige Werkzeug hatte, und das Mistzeug einfach nicht kaputtgehen 
wollte. ;-)

Eine teuere Ratsche benutze ich kaum, weil die sich mittels Stern nur 
beidhändig umschalten läßt. Da greife ich lieber zur Billigen, die sich 
mittels Hebel auch mit dem Daumen umschalten läßt.

von Reginald L. (Firma: HS Ulm) (reggie)


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Maik .. schrieb:
> Mit den Billigschlüsseln kommt man dort nicht rum, da schlechtes
> Material durch Masse ausgeglichen wurde

Das ist nur die halbe Wahrheit.
Für die viscolüfter bei bmw und Daimler kAnn man zwar mit breiteren 
Köpfen nix anfangen, aber dafür sind die auch nicht gedacht. Die Breite 
ist schon normiert, und das aus gutem Grund.

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