Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wissenschaftler fordern: Schafft das Vorstellungsgespräch ab!


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von F. B. (finanzberater)


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Bewerbungsgespräche sind unfair und manipulativ. Wissenschaftler fordern 
ihre Abschaffung. In einem kurzen Gespräch könne man die fachliche oder 
menschliche Eignung nicht erkennen.

http://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/bewerbungsgespraech-schafft-das-vorstellungsgespraech-ab/19752496.html

Toll. Und dafür braucht es Wissenschaftler, um das festzustellen? Man 
sollte eher an der Kompetenz und menschlichen Eignung der Personaler und 
potentiellen Vorgesetzten zweifeln, wenn die sich einbilden, in einem 
einstündigen Gespräch die fachliche und menschliche Eignung eines 
Bewerbers erkennen zu können.

von Horst (Gast)


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Dich alten Casin o-Kapitalisten hat man doch in 5 Minuten schon 
entlarvt. Das ist doch schon ein voller Erfolg.

von F. B. (finanzberater)


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Wer hat mir da zwei Minusse gegeben? Waren das die selbstverliebten 
Selbstdarsteller, weil sie im Artikel auf Seite 3 nicht gut wegkommen?

von Berufsrevolutionär (Gast)


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F. B. schrieb:
> Bewerbungsgespräche sind unfair und manipulativ. Wissenschaftler fordern
> ihre Abschaffung. In einem kurzen Gespräch könne man die fachliche oder
> menschliche Eignung nicht erkennen.

<Ironie>
Ist doch schon längst Realität. HR tippt nur noch die Bewerbergrunddaten 
(Abi-Note, Hochschulabschluß, Gehaltswunsch,Alter) in ein Excelsheet und 
im Hintergund gewichtet die Tabellenkalkulation die Bewerber und 
verschickt automatisch Einladungen zum Vertragsgespräch an die Top-Guns 
und Absagen an den Rest.
</Ironie>

von John D. (drake)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Ist doch schon längst Realität. HR tippt nur noch die Bewerbergrunddaten
> (Abi-Note, Hochschulabschluß, Gehaltswunsch,Alter) in ein Excelsheet und
> im Hintergund gewichtet die Tabellenkalkulation die Bewerber und
> verschickt automatisch Einladungen zum Vertragsgespräch an die Top-Guns
> und Absagen an den Rest.

Nicht Excel, sondern Workday. Ansonsten hast du recht.

von genervt (Gast)


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F. B. schrieb:
> http://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/bewerbungsgespr...

Oh, wieder ein Lesekompetenztraining...

Wissenschaftler fordern.... Wissenschaftler haben herausgefunden...

Ja welche "Wissenschaftler" waren das denn?

von Lutz H. (luhe)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> HR tippt nur noch die Bewerbergrunddaten

Die hat der Bewerber selbst in die Datenbank einzutragen.
Beim Abtippen würden Kosten entstehen. Beim HR dürfen keinerlei Kosten 
entstehen.

von Doktor (Gast)


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Was ist die Alternative?

Wenn man nichtmal 1h Zeit in ein Vorstellungsgespräch investieren kann 
ist vermutlich auch nach der Einstellung wenig Zeit vorhanden.

Der Typ im Artikel arbeitet für einen verlustreichen Ableger von Rocket 
Internet. Er ist Psychologe und verlangt Arbeitsproben? Alles sehr 
suspekt...

von F. F. (foldi)


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F. B. schrieb:
> wenn die sich einbilden, in einem
> einstündigen Gespräch die fachliche und menschliche Eignung eines
> Bewerbers erkennen zu können.

Na ja, früher waren Personaler eher etwas älter, hatten viel 
Lebenserfahrung und eine gute Menschenkenntnis. Die Zeugnisse konnten 
sie selbstverständlich auch lesen.
So wurden viele Firmen erfolgreich.

Da haben schon mal 5 Minuten ausgereicht, um zumindest einen absoluten 
Flop zu erkennen.

von Sebastian S. (amateur)


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Das waren wohl Alkoholister und Psilocybinisten.

Wahrscheinlich soll man auch die Bewerbungsunterlagen und alle anderen 
Unterlagen fachgerecht entsorgen.

Ob diese Wissenschaftler überhaupt, in den letzten 20 Jahren mal vor der 
Haustür waren?

Also hoch lebe der Würfel!
Hoch lebe das Hochglanzfoto in den Unterlagen - wie soll man denn sonst 
sehen wer da kommt?


Oder sollte man die Qualifikation der Personaler mal hinterfragen?
Bzw. deren hirnrissige Interpretation des letzten Bewerbungsgespräches?

Wohl besser nicht, sonst könnte der Gedanke aufkommen, alle positiv 
bewerteten freizustellen (ein wirklich schönes Wort - J. Orwell lässt 
grüßen).

: Bearbeitet durch User
von K. L. (Gast)


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Die haben schon irgendwo Recht:

Bewerbungsgespräche sind Glückssache. In 2h kann man so ziemlich nichts 
von dem erfassen, was jemand kann. Man kann höchstens 2-3 Dinge auftun, 
die einen an dem anderen stören und ihn aussortieren.

Die Schlussfolgerung auf die Gespräche zu verzichten, ist aber falsch.

Man braucht mehrere Gespräche unter Realbedingungen. Nennt sich 
Probezeit.

von (prx) A. K. (prx)


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Bewerbungsgespräche sind ein schlechter Filter grad wie die diversen 
anderen schlechten Filter. Aber eines ist ja klar: Irgendwie muss man 
die 100 Bewerbern auf einen Arbeitsplatz aussieben. Bewerbungsgespräche 
sind bisher der letzte dieser Filter. Fällt der weg, braucht man einen 
anderen. Worin bestünde der?

von (prx) A. K. (prx)


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Klaus L. schrieb:
> Nennt sich Probezeit.

Wenn der AG die Liste der per Papierform gefilterten Bewerber auf 
beispielsweise 10 runter hat, soll er dann glechzeitig alle 10 auf 
Probezeit einstellen, mit der Gewissheit, dass mindestens 9 davon 
alsbald rausfliegen? Oder soll er das nacheinander machen, was nur bei 
Bewerbern geht, die auch nach Wochen und Monaten noch frei sind?

von genervt (Gast)


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Klaus L. schrieb:
> Bewerbungsgespräche sind Glückssache. In 2h kann man so ziemlich nichts
> von dem erfassen, was jemand kann. Man kann höchstens 2-3 Dinge auftun,
> die einen an dem anderen stören und ihn aussortieren.

Und genau so funktioniert das auch in der Praxis!

von (prx) A. K. (prx)


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Sebastian S. schrieb:
> Hoch lebe das Hochglanzfoto in den Unterlagen - wie soll man denn sonst
> sehen wer da kommt?

In den USA wärs besser, du lässt bei der Bewerbung das Foto weg. Ist 
dort offenbar unüblich (sicherlich nicht in jedem Job), um die Menschen 
eher nach dem zu beurteilen, was die sachbezogenen Unterlagen hergeben, 
als nach optischem Eindruck.

von K. L. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Wenn der AG die Liste der per Papierform gefilterten Bewerber auf
> beispielsweise 10 runter hat, soll er dann glechzeitig alle 10 auf
> Probezeit einstellen, mit der Gewissheit, dass mindestens 9 davon
> alsbald rausfliegen?

Nein, das war nicht die Aussage. Man sollte sich schon auf einen 
einlassen und den eben ausprobieren. Anders geht es eben nicht.

Infragestellen muss man daher die wilden Theorien der Personaler, mit 
denen sie diese Vorauswahl treffen.

Die Vorauswahl ist schlicht nicht möglich und bleibt Zufall!

von genervt (Gast)


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Klaus L. schrieb:
> Infragestellen muss man daher die wilden Theorien der Personaler, mit
> denen sie diese Vorauswahl treffen.

Jeder kocht da sein persönliches Süppchen und muss diese im Zweifel auch 
vor der Geschäftsleitung verantworten.

Also eine einfache Frage: Was ist die Aufgabe eines Personalers bei der 
Bewerberauswahl?

von K. L. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Sebastian S. schrieb:
>> Hoch lebe das Hochglanzfoto in den Unterlagen - wie soll man denn sonst
>> sehen wer da kommt?
>
> In den USA wärs besser, du lässt bei der Bewerbung das Foto weg. Ist
> dort offenbar unüblich (sicherlich nicht in jedem Job), um die Menschen
> eher nach dem zu beurteilen, was die sachbezogenen Unterlagen hergeben,
> als nach optischem Eindruck.

Na toll, wenn dann irgendwas gegen die Optik spricht, wirst Du nach dem 
Gespäch aussortiert.

von K. L. (Gast)


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genervt schrieb:
> Jeder kocht da sein persönliches Süppchen und muss diese im Zweifel auch
> vor der Geschäftsleitung verantworten.

Was soll der denn verantworten? Die Alternative wurde ja nicht 
eingestellt und wenn es mit dem einen absolut nicht passt, dann lag es 
eben am Team.

> Also eine einfache Frage: Was ist die Aufgabe eines Personalers bei der
> Bewerberauswahl?

Einen billigen Bewerber zu finden, der seinen Marktwert unterschätzt, zu 
wenig fordert und möglichst aus der Arbeitslosigkeit kommt und froh ist, 
was zu haben.

von (prx) A. K. (prx)


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Klaus L. schrieb:
> Nein, das war nicht die Aussage. Man sollte sich schon auf einen
> einlassen und den eben ausprobieren. Anders geht es eben nicht.

Wenn du den Job aber in 3-6 Monaten besetzen musst? Alle paar Wochen 
nach Rausschmiss des jeweiligen Bewerbers eine neue Stellenausschreibung 
starten? Die guten aus der vorigen Runde sind dann schon weg.

Macht sich auch super in der Akte vom Bewerber. Ich stell mir grad vor, 
wie deine Akte auf den Tisch kommt, mit 10 Probezeiten im Lebenslauf vom 
letzten Jahr.

Bedenke, worum du bittest, es könnte dir gewährt werden. Soll heissen: 
Der Weg in jeden leidlich qualifizierten Job liefe dann über ein paar 
Dienstleister, die Bewerber in ausführlichen Bewertungsverfahren 
einstufen. Weil es für die AG anders mehr nicht machbar ist. Man 
registriert sich also ausführlichst und vmtl. nicht kostenlos bei einem 
solchen Dienstleister und der hat dann in der Hand, wo du landest, weil 
Direktbewerbungen nicht mehr möglich sind.

: Bearbeitet durch User
von K. L. (Gast)


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Wir reden aneinander vorbei. Es geht nicht darum, dass man massenhaft 
Leute austesten soll.

Es ghet darum, dass man den nehmen soll, von dem man glaubt, dass er der 
Richtige ist und sich bewusst sein muss, dass es Lotterie ist!

Wichtig ist, dass er die Aufgabe kann, weil Kritk an der Leistung die 
erste Quelle für Unmut ist.

Wichtig ist auch, dass er zu dem Team passt. Daher sollten ihn die Leute 
aussauchen und nicht der Personaler.

Beitrag #5010708 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Cyborg (Gast)


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Nicht das Vorstellungsgespräch ist wirkliche entscheidend, sondern
die eine fundierte Stellenausschreibung, der Grund des Personalbedarfs,
die betrieblichen und vertraglichen Rahmenbedingungen, sowie die
nachhaltige Zielsetzung sind wichtig.
Auf das Süssholzgeraspel von jemanden auf Entscheidungsebene, dem
man im Laufe der Beschäftigung wahrscheinlich sowieso nicht wieder
sieht, kann man wohl verzichten.
Unterm Strich sollten die Firmen überhaupt erst mal Verantwortung
übernehmen. Die stereotypen Absagen, sagen rein gar nichts aus.

von (prx) A. K. (prx)


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Klaus L. schrieb:
> Daher sollten ihn die Leute aussauchen und nicht der Personaler.

Na dann stellen wir uns mal so ein Team vor, recht gemischter Kompetenz 
wie halt üblich. Und der oder die Neue macht einen verdammt guten 
fachlichen Eindruck. Wenn das bestehende Team nicht völlig verblödet 
ist, dann fliegt der postwendend wieder raus, weil er nicht ins Team 
passt. Soll heissen: Weil sie es mit der Angst zu tun kriegen, um den 
eigenen Job, um den Aufstieg, um das liebe Geld.

von Rudi Radlos (Gast)


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Klaus L. schrieb:
> Na toll, wenn dann irgendwas gegen die Optik spricht, wirst Du nach dem
> Gespäch aussortiert.

Wenn Journalisten nichts zu schreiben hätten, wären sie arbeitslos.
Bei Heidi Klum ohne Passbild bewerben? Auswahl nur nach Schuhgröße?

von (prx) A. K. (prx)


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Rudi Radlos schrieb:
> Bei Heidi Klum ohne Passbild bewerben?

Meinste wirklich, da reicht ein Passbild? ;-)

von K. L. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Klaus L. schrieb:
>> Daher sollten ihn die Leute aussauchen und nicht der Personaler.
>
> Na dann stellen wir uns mal so ein Team vor, recht gemischter Kompetenz
> wie halt üblich. Und der oder die Neue macht einen verdammt guten
> fachlichen Eindruck. Wenn das bestehende Team nicht völlig verblödet
> ist, dann fliegt der postwendend wieder raus, weil er nicht ins Team
> passt. Soll heissen: Weil sie es mit der Angst zu tun kriegen, um den
> eigenen Job, um den Aufstieg, um das liebe Geld.


Wenn das der Fall ist (und damit hast Du ja durchaus Recht), dann muss 
man es sofort wissen, weil es am Ende doch knallt!

von (prx) A. K. (prx)


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Klaus L. schrieb:
>> In den USA wärs besser, du lässt bei der Bewerbung das Foto weg.
> Na toll, wenn dann irgendwas gegen die Optik spricht, wirst Du nach dem
> Gespäch aussortiert.

Aber damit bist du schon mal ein ordentliches Stück weiter gekommen. Und 
wenn du dann nachweisen kannst, dass es die Optik war - was in dieser 
Phase deutlich besser möglich ist - dann brauchst du danach so rasch 
keinen Job mehr, sondern kannst vom Prozessergebnis einige Jahre leben.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Klaus L. schrieb:
> Wenn das der Fall ist (und damit hast Du ja durchaus Recht), dann muss
> man es sofort wissen, weil es am Ende doch knallt!

Yep, kann schon sein dass es irgendwann knallt. Nur fliegt dann mitunter 
auch mal der Richtige, nämlich derjenige, der allzu offen mobbte.

von Rudi Radlos (Gast)


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A. K. schrieb:
> Klaus L. schrieb:
>> Na toll, wenn dann irgendwas gegen die Optik spricht, wirst Du nach dem
>> Gespäch aussortiert.
>
> Aber damit bist du schon mal ein ordentliches Stück weiter

Es kommt ganz auf die Aufgabe an. Was nützt tolle Ware wenn der Kunde 
bei nur Herrn Frankenstein nicht kauft?

von (prx) A. K. (prx)


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Rudi Radlos schrieb:
> Es kommt ganz auf die Aufgabe an. Was nützt tolle Ware wenn der Kunde
> bei nur Herrn Frankenstein nicht kauft?

Bewerbungen bei GNT funktionieren sicherlich nicht so. ;-)

Hintergrund ist schlicht und einfach Rassismus, bewusster oder 
unbewusster. Dass man das nicht in jedem Job so machen kann ist klar, 
aber wie der SAP-Entwickler aussieht, der einsam in seinem Kämmerlein 
vor sich hinvegetiert, ist ziemlich schnurz.

NB: Der Herr Frankenstein selbst war es nicht, der sich um sein Äusseres 
hätte Gedanken machen müssen. ;-)

von Lutz H. (luhe)


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A. K. schrieb:
> Worin bestünde der

Kostenlose Probearbeit 1 Woche.

Beitrag #5010788 wurde von einem Moderator gelöscht.
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Sie haben eine Lücke im Lebenslauf!

-Ja war geil die Zeit

von A. S. (achs)


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Doktor schrieb:
> von Rocket Internet

Klar, dass die keine Vorstellungsgespräche brauchen. Hire and Fire im 
Dutzend, ein Geschäftsmodell, dass erst noch entsteht, Nerds direkt von 
der Schule für Cola und Pizza... . Das hat nichts mit einem 
langfristigen Job zu tun.

Und ja, die meisten Fragen der Personaler sind Unsinn. Aber das 
fachliche Gespräch ist der letzte Lackmustest

von F. B. (finanzberater)


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Klaus L. schrieb:
> Man braucht mehrere Gespräche unter Realbedingungen. Nennt sich
> Probezeit.

Ganz meine Meinung. Allerdings habe ich praktisch noch nicht erlebt, 
dass ein unfähiger und nicht teamfähiger Bewerber dann gefeuert wurde. 
Außer er hat sich mit den Vorgesetzten zerstritten.

von Mark B. (markbrandis)


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Doktor schrieb:
> Was ist die Alternative?

Arbeitsproben zum Beispiel.

von Mark B. (markbrandis)


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A. K. schrieb:
> Klaus L. schrieb:
>> Daher sollten ihn die Leute aussauchen und nicht der Personaler.
>
> Na dann stellen wir uns mal so ein Team vor, recht gemischter Kompetenz
> wie halt üblich. Und der oder die Neue macht einen verdammt guten
> fachlichen Eindruck. Wenn das bestehende Team nicht völlig verblödet
> ist, dann fliegt der postwendend wieder raus, weil er nicht ins Team
> passt. Soll heissen: Weil sie es mit der Angst zu tun kriegen, um den
> eigenen Job, um den Aufstieg, um das liebe Geld.

In einer Firma mit vernünftiger Unternehmenskultur fürchtet man gute 
Leute nicht, sondern man will ja gerade solche haben.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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F. B. schrieb:
> In einem kurzen Gespräch könne man die fachliche oder menschliche
> Eignung nicht erkennen.
> 
http://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/bewerbungsgespraech-schafft-das-vorstellungsgespraech-ab/19752496.html
Da habe ich nochmal Glück gehabt, ich komme nicht auf diese Spam-Seite:
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Klaus L. schrieb:
> In 2h kann man so ziemlich nichts von dem erfassen, was jemand kann.
Wenn einer öfter mal solche Gespräche führt, dann sollte er genau das 
schon können. Ich erkenne einen fachlich unfähigen Ingenieur auf jeden 
Fall locker in 2 Stunden. Und das reicht meist schon aus: nimm den am 
wenigsten Unfähigen und du hast den Besten, den du derzeit bekommen 
kannst.

von Ordner (Gast)


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genervt schrieb:
> Klaus L. schrieb:
>> Bewerbungsgespräche sind Glückssache. In 2h kann man so ziemlich nichts
>> von dem erfassen, was jemand kann.

>
> Und genau so funktioniert das auch in der Praxis!

Aber nur wenn die Fachabteilung nicht dabei ist. Ansonsten ist es 
einfach, man sucht einen der mit dem Tool xy arbeiten, man lädt einen 
ein der verspricht das tool o.ä. zu kennen. Denn setzt man einen Laptop 
mit dem Tool vor und lässt ihn mal in 5 Minuten vorführen was er damit 
so kann.

von Mark B. (markbrandis)


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Lothar M. schrieb:
> 
http://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/bewerbungsgespraech-schafft-das-vorstellungsgespraech-ab/19752496.html
> Da habe ich nochmal Glück gehabt, ich komme nicht auf diese Spam-Seite:
>
1
> Sie haben einen Adblocker aktiviert.
2
> Deshalb ist unsere Seite für Sie aktuell nicht erreichbar.
3
>

Du beliebst zu scherzen, oder? Mikrocontroller.net hat doch selbst 
Werbung und bittet darum, den Adblocker für diese Webseite zu 
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Wer von Euch ohne Werbung ist, der werfe den ersten Stein ;-)

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Mark B. schrieb:
> Mikrocontroller.net hat doch selbst Werbung und bittet darum,
> den Adblocker für diese Webseite zu deaktivieren.
Eine Bitte ist prinzipiell etwas anderes als ein Zwang.
Man kann auch auf µC.net mit Werbeblocker lesen und sogar schreiben...

: Bearbeitet durch Moderator
von waflija (Gast)


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Ein teil kann man so unterstreichen. Viele Personaler sind einfach zu 
unerfahren oder verfügen einfach über wenig Menschenkenntnis. Bis lang 
gab es nur 2 Personalberater, bei denen nach dem Gespräch wirklich das 
Gefühl hatte "Der kennt mich jetzt und könnte mich einschätzen" - Bei 
waren externe Spezialisten und vergleichsweise alt und lange im 
Geschäft. Bei solchen Profis kann ich die These des Artikels nicht 
nachvollziehen.

kostenlose "Probearbeit" halte ich für eine Zumutung. Entweder der 
Auftraggeber bezahlt oder nicht, kostenlos gibt es noch nicht mal den 
Tod. Warum zum Henker sollte man also ohne Gegenleistung etwas für eine 
große Firma machen? Wer sagt mir, dass die mein Ergebnis nicht einfach 
nehmen und verwenden, statt mich einzustellen?

Ansonsten erlebe ich immer wieder völlig hilflose Jung-BWLer die 
teilweise völlig unvorbereitet ins Gespräch kommen (Best of: Ach sie 
sind Freelancer und haben schon einen X Vertrag mit Abteilung? Ich 
dachte sie bewerben sich bei uns. Warum bin ich dann eigentlich hier?). 
Ergebnis meistens auf der "HR" Seite: Ein ausgefüllter Fragebogen und 
eine Checkliste. Da kann man sich das auch gleich sparen.

Nichts desto trotz ist der fachliche Teil des Gesprächs immer noch 
wichtig. Jedenfalls falls etwas spezielle gesucht wird. Denn hier kann 
ein Experte schnell feststellen wie um das logische Denken und Wissen 
des Kandidaten bestellt ist. Wenige Fragen, eventuell eine kleiner 
praktischer Test. Fertig.

Gunter Dueck predigt das schon seit Jahren, dass Bewerbungsgespräche 
sich modernisieren müssen.

von Lutz H. (luhe)


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waflija schrieb:
> Wer sagt mir, dass die mein Ergebnis nicht einfach
> nehmen und verwenden

Wieso sollte für eine Arbeit auch noch Geld bezahlt werden?

von Mark B. (markbrandis)


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Lothar M. schrieb:
> Mark B. schrieb:
>> Mikrocontroller.net hat doch selbst Werbung und bittet darum,
>> den Adblocker für diese Webseite zu deaktivieren.
> Eine Bitte ist prinzipiell etwas anderes als ein Zwang.
> Man kann auch auf µC.net mit Werbeblocker lesen und sogar schreiben...

...und zwar genau deshalb, weil mit µC.net kein Geld verdient werden 
muss. Bei Zeitungsverlagen ist dies anders. Da in Deutschland viele 
Leute gerne die Artikel online lesen möchten ohne dafür zu bezahlen, 
bleibt den Verlagen gar nichts anderes übrig, als dies über Werbung zu 
finanzieren.

Und da Du clever bist und Dir solche Zusammenhänge durchaus bekannt sein 
sollten, sind Aussagen wie "ich komme nicht auf diese Spam-Seite" dann 
etwas fehl am Platz.

Beitrag #5011640 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Mark B. schrieb:
> Und da Du clever bist und Dir solche Zusammenhänge durchaus bekannt sein
> sollten, sind Aussagen wie "ich komme nicht auf diese Spam-Seite" dann
> etwas fehl am Platz.
Mag sein. Ich komme trotzdem nicht drauf. Damit ist der Zeitung 
letztlich auch nicht geholfen.

Meine örtliche Tageszeitung macht das schlauer: da darf ich täglich 3 
Artikel kostenlos lesen, und dann kommt die Zahlungsaufforderung. Und 
wenn ich die Zeitung interessant finde und weitere Artikel lesen möchte, 
dann zahle ich auch. So wie ich eine Zeitung am Kiosk auch mal 
durchblättern und überfliegen und dann bei Interesse kaufen kann.

Beitrag #5011769 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5011786 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Falk B. (falk)


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Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, daß Studien, die mit 
"Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden" anfangen, oft nur 
schlechten Studien kaschieren sollen. ;-)

http://www.stupidedia.org/stupi/Amerikanische_Wissenschaftler_haben_herausgefunden,_dass...

von Dipl.- G. (hipot)


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A. K. schrieb:
> Bewerbungsgespräche sind ein schlechter Filter grad wie die diversen
> anderen schlechten Filter. Aber eines ist ja klar: Irgendwie muss man
> die 100 Bewerbern auf einen Arbeitsplatz aussieben. Bewerbungsgespräche
> sind bisher der letzte dieser Filter. Fällt der weg, braucht man einen
> anderen. Worin bestünde der?

Firmen in Deutschland verhalten sich altbacken und dumm.
Man sollte eher VOR dem Vorstellungsgespräch aussieben:
1. Telefongespräch.
2. Skype-Interview:
Sende dem Bewerber eine Aufgabenstellung, über die er eine Woche später 
eine Skype-Präsentation halten muß. Technisches Fachgespräch über Skype.
3. Evaluation und Entscheidung, ob der Kandidat eingeladen wird.
4. "Vorstellungsgespräch":
Einen ganzen Tag lang Fach- und Persönlichkeitsgespräche mit 
unterschiedlichsten Leuten; Ingenieure, Gruppenleiter, Bereichsleiter, 
Vertriebsleiter, Personalabteilung, Chef. Von 8.00 Uhr früh bis 15.00 
Uhr nachmittags. Dann, nachdem der Kandidat zum Flughafen abgereist ist, 
ein 45minütiges "debriefing" mit dem Chef, um alle Eindrücke und 
Meinungen zusammenzutragen, und wo jeder am Ende Farbe bekennen muß: 
"Would you hire him? Yes or No?".
5. Entscheidung für oder gegen ein Angebot.

Dieser Prozeß ist hochgradig effektiv, weil man schon am Telefon und im 
Skype sehen kann, ob jemand eine Niete ist oder nicht. Wir suchen 
momentan Leute und erleiden einen massiven "Lebenslaufschock" - 
berufserfahrene "Veteranen", die sich selbst "Experten" nennen, mit 
zwei- oder mehrseitigen Lebensläufen (!) und 25 Jahren BE, die fachlich 
sowas von scheiße sind... unglaublich.
Die läd man natürlich erst gar nicht ein, aber das weiß man ja nur, wenn 
man vorher einen gewissen Aufwand reinsteckt, bevor man die Leute 
einfliegt, verköstigt und in Watte packt (die Firma bezahlt Flugtickets, 
Hotel, Mietauto, Essen und Trinken, wenn jemand eingeladen wird).

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5011912 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Österreicher (Gast)


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Also meine Lieblingsfrage von einer Vermittler - Tussi war bis jetzt:

"Was würden Sie denn auf gar keinen Fall gerne machen?"

A: Ich würde mich auf gar keine Fall gerne mit sinnlosen Fragen 
herumschlagen.

Hat sie nicht verstanden.

von Cyblord -. (cyblord)


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Cyborg schrieb:
> Unterm Strich sollten die Firmen überhaupt erst mal Verantwortung
> übernehmen. Die stereotypen Absagen, sagen rein gar nichts aus.

Ich frage mich warum du auf deinen Absagen immer so rumreitest. Was 
bringt dir eine Absage wo dir klipp und klar mitgeteilt wird, dass du 
menschlich und fachlich eine Katastrophe sondergleichen bist und sich 
der Personaler lieber einen guten satten Tritt an den Kopf gefallen 
lassen würde, bevor er dich einstellt.

Inwiefern würde dir das jetzt helfen?

von waflija (Gast)


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Dipl.- G. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Bewerbungsgespräche sind ein schlechter Filter grad wie die diversen
>> anderen schlechten Filter. Aber eines ist ja klar: Irgendwie muss man
>> die 100 Bewerbern auf einen Arbeitsplatz aussieben. Bewerbungsgespräche
>> sind bisher der letzte dieser Filter.

Deine Ausführungen würde ich unterschreiben für Freelancer und kleine 
Unternehmen. - Gerade bei größeren Firmen würde ich viel, viel weniger 
auf "fachlich" gehen, als auf den passenden Charackter. Ausbilden kann 
man jeden, der die Vorraussetzungen mitbringt. Stimmt die Basis, kommt 
der Rest mit der Zeit. Aber viele Firmen haben dazu "keine Lust". Da 
wird der typische U30 Ingeniuer mit 15 Jahren Erfahrung und 1er 
Abschluss gesucht. Alle anderen Lebensläufe werden vorher entsorgt. Ein 
Problem was sowohl in dem Artikel, als auch durch den schon erwähnten 
Herr Dueck immer wieder angesprochen wird.

Am Ende wundert man sich, warum es nur die "Blender" durch den Vorfilter 
schaffen.

Dipl.- G. schrieb:
> 2. Skype-Interview:
> Sende dem Bewerber eine Aufgabenstellung, über die er eine Woche später
> eine Skype-Präsentation halten muß. Technisches Fachgespräch über Skype.

Warum genau erwarten Sie von einem Bewerber, dass er sich eine Woche 
zeit nimmt unbezahlt für Sie zu arbeiten? Suchen Sie nur verzweifelte, 
oder glauben Sie immer noch, dass alle Leute bei genau Ihrer, 
strahlenden Firma arbeiten wollen?
- Ich würde mal behaupten "giants" 
(http://www.alexstjohn.com/WP/download/Recruiting%20Giants.pdf) bekommt 
man so nicht. Auch wenn ich die Präsentation teilweise etwas 
menschenverachtend finde, trifft sie den Kern ganz gut.

von Cyblord -. (Gast)


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waflija schrieb:
> Warum genau erwarten Sie von einem Bewerber, dass er sich eine Woche
> zeit nimmt unbezahlt für Sie zu arbeiten?

Lesen ist nicht deine Stärke wie es scheint.

waflija schrieb:
> - Ich würde mal behaupten "giants"
> (http://www.alexstjohn.com/WP/download/Recruiting%20Giants.pdf) bekommt
> man so nicht.

Bei den Valley-Größen scheint das ganz gut zu klappen.

von waflija (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Lesen ist nicht deine Stärke wie es scheint.
Das gebe ich jetzt einfach mal zurück.


Wie genau als "arbeite eine Woche oder zumindest einige Tage umsonst für 
uns" ist den Sonst der folgende Satz zu verstehen:

Dipl.- G. schrieb:
> Sende dem Bewerber eine Aufgabenstellung, über die er eine Woche später
> eine Skype-Präsentation halten muß.

Genau dass zeigt mir die "Wir sind Firma X, du darfst gnädigerweise für 
uns arbeiten Mentalität." - Die genau in dem Ursprungsartikel kritisiert 
wurde. Und die auch in der verlinkten Präsentation entsprechend 
abgelehnt wird.


Abradolf L. schrieb:
> Bei den Valley-Größen scheint das ganz gut zu klappen.

Diesen Satz verstehe ich jetzt nicht. Herr Alex St. John ist ja genau 
einer der Silicon-Valley Größen. Also sieht man doch daran eigentlich, 
dass der neue Ansatz funktioniert. Den ohne Zweifel sind gerade im 
Sillicon Valley sehr viele "giants" konzentriert. Auch wenn das in der 
Präsi sehr provokativ formuliert ist, geht genau darum die "richtigen" 
Characktere ("Engineers") zu finden, zu werben und zu halten. Hier 
bewirbt sich quasi die Firma um Talente. Bzw. wirbt diese früh an und 
bildet sie über Mentoring Programme entsprechend "passend" aus.

von Cyblord -. (Gast)


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waflija schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> Lesen ist nicht deine Stärke wie es scheint.
> Das gebe ich jetzt einfach mal zurück.
>
> Wie genau als "arbeite eine Woche oder zumindest einige Tage umsonst für
> uns" ist den Sonst der folgende Satz zu verstehen:
>
> Dipl.- G. schrieb:
>> Sende dem Bewerber eine Aufgabenstellung, über die er eine Woche später
>> eine Skype-Präsentation halten muß.

Dipl.-Gott. sagt: Bewerber hat eine Woche Zeit die Aufgabe zu lösen.

Du sagst: Bewerber muss eine Woche unentgeltlich arbeiten.

Erkennst du diese Diskrepanz nicht? Es kann keine Aussage darüber 
getroffen werden, wieviel Zeit der Bewerber zur Lösung investieren muss. 
Aus meiner persönlichen Erfahrung sind das Aufgaben, die innerhalb von 
60 Minuten lösbar sind und man schaut innerhalb der Woche einfach wo man 
sich die Stunde mal Zeit nehmen kann. Das ist angenehmer für den 
Bewerber als im Vorstellungsgespräch unter Druck eine ihm vorher 
unbekannte Aufgabe lösen zu müssen. Außerdem hat man mit so einer 
Aufgabe direkt die Möglichkeit ins Gespräch einzusteigen, den Bewerber 
zu seiner gewählten Lösung zu befragen usw.

waflija schrieb:
> Diesen Satz verstehe ich jetzt nicht. Herr Alex St. John ist ja genau
> einer der Silicon-Valley Größen.

Mit Valley-Größen meinte ich die entsprechenden Firmen wie Apple, FB, 
Google, ... und dort ist es immer noch die Regel, dass sich die Leute 
bei der Firma bewerben und dort zu Größen heranwachsen können. Und 
während dieser Bewerbung dürfen die eine ganze Reihe von Aufgaben lösen 
;)

waflija schrieb:
> Genau dass zeigt mir die "Wir sind Firma X, du darfst gnädigerweise für
> uns arbeiten Mentalität." - Die genau in dem Ursprungsartikel kritisiert
> wurde. Und die auch in der verlinkten Präsentation entsprechend
> abgelehnt wird.

Auf die Idee eine Testaufgabe auf dem (vermutbaren) Niveau eines 
FizzBuzz-Tests mit unentgelticher Arbeit gleichzusetzen muss man erstmal 
kommen, um daran Kritik zu üben.

von Mark B. (markbrandis)


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Österreicher schrieb:
> Also meine Lieblingsfrage von einer Vermittler - Tussi war bis jetzt:
>
> "Was würden Sie denn auf gar keinen Fall gerne machen?"
>
> A: Ich würde mich auf gar keine Fall gerne mit sinnlosen Fragen
> herumschlagen.
>
> Hat sie nicht verstanden.

Warum sollte die Frage sinnlos sein? Ist es besser, wenn dem Vermittler 
völlig egal ist worauf Du keinen Bock hast und er/sie Dir unpassende 
Angebote schickt?

von Cyblord -. (cyblord)


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Mark B. schrieb:
> Österreicher schrieb:
>> Also meine Lieblingsfrage von einer Vermittler - Tussi war bis jetzt:
>>
>> "Was würden Sie denn auf gar keinen Fall gerne machen?"
>>
>> A: Ich würde mich auf gar keine Fall gerne mit sinnlosen Fragen
>> herumschlagen.
>>
>> Hat sie nicht verstanden.
>
> Warum sollte die Frage sinnlos sein?

Weil das in etwa so ist, als würde dich der Kellner im Restaurant 
fragen, was du NICHT essen willst.

Und dann stell ich mir den kleinen Mark vor, wie er die Frage als total 
sinnvoll verteidigt, weil man möchte ja nichts serviert bekommen was man 
nicht mag.

Jeder normale Mensch würde aber erkennen dass solch eine Frage nur 
Passagiere auf dem Narrenschiff für sinnvoll erachten würden.

: Bearbeitet durch User
von waflija (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Mit Valley-Größen meinte ich die entsprechenden Firmen wie Apple, FB,
> Google, ... und dort ist es immer noch die Regel, dass sich die Leute
> bei der Firma bewerben und dort zu Größen heranwachsen können. Und
> während dieser Bewerbung dürfen die eine ganze Reihe von Aufgaben lösen
> ;)

Google mal seinen Namen. Der Mann hat unter anderem DirectX 
(mit-)entwickelt und Windows zu der Spieleplattform gemacht die es heute 
ist. Für Faule: https://en.wikipedia.org/wiki/Alex_St._John

Abradolf L. schrieb:
> Dipl.-Gott. sagt: Bewerber hat eine Woche Zeit die Aufgabe zu lösen.
>
> Du sagst: Bewerber muss eine Woche unentgeltlich arbeiten.
>
> Erkennst du diese Diskrepanz nicht? Es kann keine Aussage darüber
> getroffen werden, wieviel Zeit der Bewerber zur Lösung investieren muss.

Ok. Nehmen wir mal an es wäre wie du sagst nur eine kleine Aufgabe. 
Nichts desto trotz muss der Bewerber in Vorleistung gehen. Er muss sich 
beweisen, gegenüber einer ihm auf interner Ebene unbekannten Firma. 
Genau das ist der Punkt den ich kritisiere.

Lies dazu bitte die Präsi mal, es geht dort genau darum, dass man auf 
diesem Weg nur das "Mittelfeld" bekommt. Die Leute die sich für etwas 
mehr Gehalt neu bewerben. Die "guten", wie er sie nennt "giants" machen 
so etwas gerade nicht oder fallen wie Herr Dueck bzw. der Auto in der 
WiWo beschreibt durch das Raster der meisten deutschen Firmen. Ergo: Die 
meisten Firmen reden zwar von "excelenz", filtern diese Leute aber 
gerade durch die von Dipl-G Prozesse aus, bevor eine Chance auf 
kennelernen besteht.

Mein Punkt ist: So lange man genau das nicht versteht und an antiken 
Vorfiltern, Vorarbeit und dergleichen festhält wird man "die Besten" 
rekrutieren können. Aber genau die "Giants" braucht man mehr den je, da 
alles andere "wegautomatisiert" wird.

von Cyblord -. (Gast)


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waflija schrieb:
> Mein Punkt ist: So lange man genau das nicht versteht und an antiken
> Vorfiltern, Vorarbeit und dergleichen festhält wird man "die Besten"
> rekrutieren können. Aber genau die "Giants" braucht man mehr den je, da
> alles andere "wegautomatisiert" wird.

Sehe ich nicht so. Für die meisten Arbeiten braucht man nicht die Creme 
de la Creme. Dass Leute die sich ihre Sporen mehr als verdient haben 
nicht mehr den Bewerbugnstrott durchlaufen, ist wohl keine höhere 
Erkenntnis. Das läuft über andere Kanäle (Abwerben, HEadhunter, ...)

von Lutz H. (luhe)


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Dipl.- G. schrieb:
> 2. Skype-Interview:
> Sende dem Bewerber eine Aufgabenstellung, über die er eine Woche später
> eine Skype-Präsentation halten muß. Technisches Fachgespräch über Skype

Warum sollte für eine  Arbeit Geld bezahlt werden? Die Verwaltungs- 
,Forschungs- und Entwicklungsaufgaben werden in Bewerbungsgesprächen und 
mit Skype Aufgaben
realisiert.

Danke, dass mein Vorschlag weiterentwickelt wurde.

: Bearbeitet durch User
von heiko (Gast)


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Cyborg schrieb:
> Unterm Strich sollten die Firmen überhaupt erst mal Verantwortung
> übernehmen. Die stereotypen Absagen, sagen rein gar nichts aus.

Eben das tun die (Mitarbeiter der ) Firmen: Verantwortung der Firma 
gegenueber zu übernehmen. Der Firma hilft es nicht wenn für Anfechtbare 
Begründungen Arbeitszeit drauf geht...

Das ist Realität und da hilft kein Gejammer.

von a.s (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Aus meiner persönlichen Erfahrung sind das Aufgaben, die innerhalb von
> 60 Minuten lösbar sind und man schaut innerhalb der Woche einfach wo man
> sich die Stunde mal Zeit nehmen kann. Das ist angenehmer für den
> Bewerber als im Vorstellungsgespräch unter Druck eine ihm vorher
> unbekannte Aufgabe lösen zu müssen.

Genau das ist m.E. nicht zielführend. Das wäre so, als dürfe man die 
Matheaufgaben oder den IQ-Test zuhause machen. Der eine macht es in 
einer Stunde, der andere will diesen Job und investiert 30h. Beide 
umsonst.

Wenn, dann vereinbare ein Skype-Gespräch von 14°° bis 16°°, stelle ihm 
(wenn es bis 14.30 gut aussieht) die Aufgabe und lass ihn bis 15.30 
recherchieren/vorbereiten.

von Feldstecher (Gast)


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Wenn ich von mir als Bewerber ausgehe, sehe ich keine Moeglchkeit einer 
Einstellung ohne Vorstellungsgespraech. Ich will naemlich
1. nicht nach der Probezeit gehen muessen, wenn ich mich schon fuer die 
Firma entschieden hab, nur weil der Scheff bemerkt hat, dass er meine 
Unterlagen fehlinterpraetiert hat.
2. meinen Vorgesetzten kennenlernen bevor ich zusage. Man erfaehrt von 
einer Firma als Bewerber wenig genug.
3. keine affigen Assesments, IQ-Tests und anderen Schnick-Schnack 
machen. Und wuerde das auch nicht mehr mitmachen.

von Evil Recruiter (Gast)


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waflija schrieb:
> Warum genau erwarten Sie von einem Bewerber, dass er sich eine Woche
> zeit nimmt unbezahlt für Sie zu arbeiten? Suchen Sie nur verzweifelte,
> oder glauben Sie immer noch, dass alle Leute bei genau Ihrer,
> strahlenden Firma arbeiten wollen?
> - Ich würde mal behaupten "giants"
> (http://www.alexstjohn.com/WP/download/Recruiting%20Giants.pdf) bekommt
> man so nicht. Auch wenn ich die Präsentation teilweise etwas
> menschenverachtend finde, trifft sie den Kern ganz gut.

RULE 1:  You don’t recruit and retain male engineers you recruit and 
retain Wives and Girlfriends
•If the wife or GF is unhappy the engineer is gone
•If the relationship breaks down the engineer is gone

Den Punkt merke ich mir für meine Karriere als Spitzenrecruiter. Genau 
da werde ich ansetzen. Muahaha.

: Bearbeitet durch Moderator
von Dipl.- G. (hipot)


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waflija schrieb:

> Dipl.- G. schrieb:
>> 2. Skype-Interview:
>> Sende dem Bewerber eine Aufgabenstellung, über die er eine Woche später
>> eine Skype-Präsentation halten muß. Technisches Fachgespräch über Skype.
>
> Warum genau erwarten Sie von einem Bewerber, dass er sich eine Woche
> zeit nimmt unbezahlt für Sie zu arbeiten? Suchen Sie nur verzweifelte,
> oder glauben Sie immer noch, dass alle Leute bei genau Ihrer,
> strahlenden Firma arbeiten wollen?

Entweder ich will was im Leben oder ich laß es.
Wenn ich es lasse, warum bewerb ich mich dann überhaupt?

Was hat das außerdem mit unbezahlter Arbeit zu tun, wenn ich sehen will, 
wie jemand über ein mehr oder weniger selbstgewähltes Thema vorträgt und 
sich dann im Fachgespräch schlägt??

Will ich ne Arbeit oder nicht? Ne Präsentation zu machen dauert 
vielleicht 3-4 Stunden. Wer das nicht bereit ist zu investieren - für 
eine faire Chance auf Einstellung - dem kann ich auch nicht helfen.
Ich würde denken, ein Arbeitsstellenwechsel ist lebensverändernd und 
lebenseinschneidend genug, und damit wichtig, um dabei nicht wie Graf 
Koks anzukommen und gleich Grundsatzdiskussionen über Arbeitsprinzipien 
loszubrechen.

von Dipl.- G. (hipot)


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Abradolf L. schrieb:
> Dipl.-Gott. sagt: Bewerber hat eine Woche Zeit die Aufgabe zu lösen.
>
> Du sagst: Bewerber muss eine Woche unentgeltlich arbeiten.
>
> Erkennst du diese Diskrepanz nicht? Es kann keine Aussage darüber
> getroffen werden, wieviel Zeit der Bewerber zur Lösung investieren muss.
> Aus meiner persönlichen Erfahrung sind das Aufgaben, die innerhalb von
> 60 Minuten lösbar sind und man schaut innerhalb der Woche einfach wo man
> sich die Stunde mal Zeit nehmen kann. Das ist angenehmer für den
> Bewerber als im Vorstellungsgespräch unter Druck eine ihm vorher
> unbekannte Aufgabe lösen zu müssen. Außerdem hat man mit so einer
> Aufgabe direkt die Möglichkeit ins Gespräch einzusteigen, den Bewerber
> zu seiner gewählten Lösung zu befragen usw.

Danke, wenigstens einer der es kapiert.

Beitrag #5013085 wurde vom Autor gelöscht.
von godlike (Gast)


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Dipl.- G. schrieb:
> Man sollte eher VOR dem Vorstellungsgespräch aussieben:
> 1. Telefongespräch.
> 2. Skype-Interview:
> Sende dem Bewerber eine Aufgabenstellung, über die er eine Woche später
> eine Skype-Präsentation halten muß. Technisches Fachgespräch über Skype.
> 3. Evaluation und Entscheidung, ob der Kandidat eingeladen wird.
> 4. "Vorstellungsgespräch":
> Einen ganzen Tag lang Fach- und Persönlichkeitsgespräche mit
> unterschiedlichsten Leuten; Ingenieure, Gruppenleiter, Bereichsleiter,
> Vertriebsleiter, Personalabteilung, Chef. Von 8.00 Uhr früh bis 15.00
> Uhr nachmittags. Dann, nachdem der Kandidat zum Flughafen abgereist ist,
> ein 45minütiges "debriefing" mit dem Chef, um alle Eindrücke und
> Meinungen zusammenzutragen, und wo jeder am Ende Farbe bekennen muß:
> "Would you hire him? Yes or No?".
> 5. Entscheidung für oder gegen ein Angebot.

Wie affig. Suche ich eine Stelle oder will ich einer Sekte beitreten? 
Wenn es um Stellen im top Management mit entsprechend hoch dotierten 
Verträgen geht, macht das vielleicht Sinn. Aber dafür gibt es ja schon 
diese Assessment Center Scheiße.
Im übrigen kann man diese Aufgabe in der einen Woche auch von jemand 
Anderem lösen lassen.

von Qwertz (Gast)


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godlike schrieb:
> Wie affig. Suche ich eine Stelle oder will ich einer Sekte beitreten?
> Wenn es um Stellen im top Management mit entsprechend hoch dotierten
> Verträgen geht, macht das vielleicht Sinn. Aber dafür gibt es ja schon
> diese Assessment Center Scheiße.
> Im übrigen kann man diese Aufgabe in der einen Woche auch von jemand
> Anderem lösen lassen.

Ja, ich finde die von Dipl.-Gott beschriebene, für die USA typische 
Vorgehensweise auch völlig übertrieben. Zum Glück (für mich) läuft das 
in Deutschland meist noch anders. In einer Firma, die bereits bei der 
Einstellung solche Hürden aufstellt, möchte ich gar nicht arbeiten. Da 
ist der Druck im Job später bestimmt auch sehr hoch.

Das Fachliche sollte man bei einer Bewerbung auch nicht überbewerten, es 
ist sehr viel wichtiger, dass der Bewerber ins Team passt, der Rest 
ergibt sich normalerweise mit der Zeit von selbst.

von Cyblord -. (Gast)


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godlike schrieb:
> Im übrigen kann man diese Aufgabe in der einen Woche auch von jemand
> Anderem lösen lassen.

Und dann gnadenlos im VG zerlegt werden.

von Qwertz (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> godlike schrieb:
>> Im übrigen kann man diese Aufgabe in der einen Woche auch von jemand
>> Anderem lösen lassen.
>
> Und dann gnadenlos im VG zerlegt werden.

Nein, denn der Ghostwriter erklärt einem ja die Lösung so gut, dass man 
sie überzeugend als seine eigene ausgeben kann. ;-)
Das soll ja sogar bei der Verteidigung von Doktorarbeiten schon so 
funktioniert haben...

von F. B. (finanzberater)


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Aber die extremen Ausprägungen von Extrovertiertheit sind es, die einem 
Unternehmen schaden können.

Wie groß ist denn die Blender-Dichte unter den Extrovertierten?
Unter zehn Extrovertierten sind acht, mit denen sich super arbeiten 
lässt. Und zwei Schaumschläger.

http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/karrieretipps-fuer-introvertierte-wie-sich-stille-typen-gegen-schwaetzer-durchsetzen/19809342.html

Also. An die Leute, die hier so stolz sind auf ihre Extrovertiertheit 
und vermeintliche Sozialkompetenz: Mit 20-prozentiger Wahrscheinlichkeit 
seid ihr nichts weiter als Schaumschläger, die das Unternehmen 
ruinieren. Bei uns im Projekt lag die Quote allerdings deutlich höher.

von Statistiker (Gast)


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F. B. schrieb:
> Klaus L. schrieb:
>> Man braucht mehrere Gespräche unter Realbedingungen. Nennt sich
>> Probezeit.
>
> Ganz meine Meinung. Allerdings habe ich praktisch noch nicht erlebt,
> dass ein unfähiger und nicht teamfähiger Bewerber dann gefeuert wurde.
> Außer er hat sich mit den Vorgesetzten zerstritten.

Ich schon, hatte einen Kollegen in der Probezeit, den niemand mochte. 
Wurde auch schon nach 2 Monaten gekündigt! Er sich auch nicht mit dem 
Chef zerstritten, sondern ganz öffentlich Kollegen gemobbt, und das in 
der Probezeit! Es gibt schon interessante Menschen da draußen.

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