Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Mercedes W203 drittes Bremslicht


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von Andi (Gast)


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Hallo,

hab ein drittes Bremslicht aus einem Benz vor mir. Es sind einige LEDs 
ausgefallen. Was mich bei Verschaltung auch nicht wundert.

Austauschen macht demzufolge nur Sinn wenn ich alle auf einmal Tausche.
Leider kenne ich mich mit Helligkeitswerten bei LED nicht so aus.
Und original zu bekommen ist wahrscheinlich aussichtslos.

Es sind klare Runde mit 4.3mm Durchmesser.

Taugen die was? (5mm rot)
Ebay-Artikel Nr. 390562041258

Außerdem warum macht man so was? In Reihe geschaltet würden die LED mit 
Sicherheit nicht so schnell über den Jordan gehen...

von Joe F. (easylife)


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Andi schrieb:
> Außerdem warum macht man so was? In Reihe geschaltet würden die LED mit
> Sicherheit nicht so schnell über den Jordan gehen...

Weil da jemand selbst zum Schaltplan malen zu doof war.
Die einzig richtige Schaltung wären 5 Strings mit je einem Vorwiderstand 
pro String gewesen - wie du schon sagtest.

Andi schrieb:
> Es sind klare Runde mit 4.3mm Durchmesser.
>
> Taugen die was? (5mm rot)
> Ebay-Artikel Nr

Das ist aussichtslos. In dieser Bauform gibt es tausende, einige funzeln 
mit wenigen Millicandela daher, mit anderen kann man sich die Augen 
lasern.
Da ein Bremslicht ja eine vorgeschriebene Helligkeit haben muss 
(min/max), kann man hier nicht irgendetwas anderes verbauen.

Warum nicht für 18-35 EUR als ganzes Teil kaufen?
Ebay-Artikel Nr. 162423613569

https://www.ebay.de/p/?iid=162424262952&&&chn=ps

von Manfred (Gast)


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> Weil da jemand selbst zum Schaltplan malen zu doof war.
Ja!

Wenn ich mal rechne, bekomme ich bei 12V je Strang 300mA - das gibt 
insgesamt etwa 10 Watt für die LEDs.

Klare runde 5mm mit 300mA, das überlebt in der Stadt keine 10 roten 
Ampeln.

Die Vorwiderstände mit 18,6 Ohm - Unsinn, genauso wie 1,615V.

Zwei mal 150 Ohm an der Versorgung = 2 Watt, macht das Sinn?

von Joe F. (easylife)


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Manfred schrieb:
> Die Vorwiderstände mit 18,6 Ohm - Unsinn,

ich gehe mal davon aus, dass die Vorwiderstände in Parallelschaltung 
insgesamt 18,6 Ohm haben.

> genauso wie 1,615V.

Kommt schon hin für rote LEDs.

Wenn man mal von 18,6 Ohm als Gesamtvorwiderstand ausgeht, kommt man auf 
(geplante) 60mA pro LED und insgesamt 2W.

von hinz (Gast)


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Joe F. schrieb:
>> genauso wie 1,615V.
>
> Kommt schon hin für rote LEDs.

Nö, das war einmal.

Moderne rote LEDs haben 2-2,5V Flussspannung.

von Andi (Gast)


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Ich bin mir schon sehr sicher dass die Schaltung richtig ist, so wie Ich 
sie gezeichnet habe. Die Spannungs- und Widerstandswerte beziehen sich 
auf die Parallelschaltung aller Bauelemente. Das hätte Ich vielleicht. 
noch explizit dazu schreiben Sollen. Anbei noch ein Foto der Platine.
Die schwarzen Striche markieren die schlechten LEDs.

Leider ist mir bis jetzt jede einzelne beim auslöten kaputt gegangen 
deshalb kann ich die Flusspannung einer einzelnen nicht messen. Sollte 
aber realistisch betrachtet keinen Unterschied machen ob ich eine oder 
fünf parallel messe. 1.6 V kommt mir auch sehr wenig vor.

Warum nicht das fertige Teil kaufen? weil ich ein Geizhals bin :)
Außerdem wollte ich wissen was das Internet zu so einer durchdachten 
Schaltung sagt.

von Joe F. (easylife)


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Andi schrieb:
> Warum nicht das fertige Teil kaufen? weil ich ein Geizhals bin :)

Tja, richtig schmerzhaft wird es, wenn deine umgerüstete Lampe den 
Ordnungshütern auffällt, oder es sogar zu einem Unfall kommt (Rückleute 
viel zu hell, hinter dir fahrender übersieht aufgrund von Blendung den 
Gegenverkehr...).
Kein Spaß sowas.

http://www.hella.com/MicroSite/soe/sites/default/files/downloads/gesetztliche_vorschriften_19.08.pdf

S.17: min. 25cd, max. 80cd

Ohne einen Beleuchtungsmesser kommst du da nicht zum Ziel. Und auch dann 
hat die Bremsleuchte keine offizielle Zulassung.

Ausserdem deckt "rot" bei LEDs ein weites Spektrum ab. Es sieht ziemlich 
kacke aus, wenn die Bremslichter links und rechts ins orangene gehen, 
und deine neubestückte 3. Leuchte ein sattes dunkelrot hat...

> Außerdem wollte ich wissen was das Internet zu so einer durchdachten
> Schaltung sagt.

Einigkeit, die ist sch**sse.
Ist das ein Originalteil von DB?

: Bearbeitet durch User
von Jobst M. (jobstens-de)


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Andi schrieb:
> Außerdem warum macht man so was?

1. Um nach absehbarer Zeit Ersatzteile verkaufen zu können.
2. Damit bei dem Ausfall einer LED (welcher bei Reihenschaltung 
allerdings seltener ist) nicht gleich eine ganze Reihe ausfällt.

Idealerweise teilt man den Widerstand auf jede LED auf - dann kann man 
das auch so machen. Also Schaltung wie oben -bis auf die Widerstände- 
und dann vor jede LED 24Ω.

Also richtig Ideal nimmt man alle LEDs in Reihe und fügt parallel zu 
jeder eine Z-Diode hinzu. Das ganze dann an eine Konstantstromquelle mit 
Step-Up.

Oder man nimmt LEDs, die für den Gesamtstrom spezifiziert sind und bei 5 
parallelen LED nur mit 1/5 des Stroms betrieben werden, damit aber noch 
ausreichend hell sind.

Joe F. schrieb:
> Warum nicht für 18-35 EUR als ganzes Teil kaufen?

Andi schrieb:
> Warum nicht das fertige Teil kaufen? weil ich ein Geizhals bin :)

Offensichtlich ist Deine Arbeitszeit ganz schön billig ;-)


Gruß
Jobst

von Kadett-Fahrer (Gast)


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Jobst M. schrieb:
> Offensichtlich ist Deine Arbeitszeit ganz schön billig ;-)

In den meisten Fällen eine zutreffende Einschätzung - als Vergleich.
Man kann das z.B. aber auch als eine Art "Freizeitbeschäf..." - egal.

Ist man ("armes" Deutschland, in dem Fall) - arm und/oder hat viel Zeit

# z.B. ohne Arbeitsstelle, und mit dem Pech, etwas länger keine zu 
kriegen

# [und nein - es sind nicht 100% d. Langzeitarbeitslosen 
faul/Parasiten],

# kommt man - sofern man nicht halbwegs Rücklagen, oder einen Rest
# Familie oder sonst Glück hat - dank Hartz IV recht schnell so weit),

kommt so etwas durchaus auf den Teller "Vernünftige Ideen".

Das vergißt aber die ("normal lebende") Mehrheit gern -
falls es ihnen jemals bewußt war. Nur so am Rande...

von Kadett-Fahrer (Gast)


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P.S.: Auch, wenn es wohl keine ist.

von Jobst M. (jobstens-de)


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Kadett-Fahrer schrieb:
> Das vergißt aber die ("normal lebende") Mehrheit gern

... sie kann rechnen. Dieser Unterschied scheint bei einigen der armen 
Leute auch Auslöser der Situation zu sein.

Okay, stellen wir uns nun also diesen armen, W203 fahrenden Hartz4 
Empfänger vor, der nun zunächst versucht, durch Tests heraus zu 
bekommen, welche LEDs denn für seine Rückleuchte am besten passen 
könnten. Dabei setzt er 10€ in den Sand (ja ja, ich weiß, man kann die 
LEDs ja noch für etwas anderes verwenden.)
Dann besorgt er nochmal 20 der passenden LEDs und wird nochmal ~10€ los. 
(Wenn man sie so günstig bekommt)
Bei dem günstigsten eBay Angebot wäre der Stundenlohn nun schon negativ. 
Ohne etwas getan zu haben ...

Da bestelle ich das selbst als möglicher Hartzer bei eBay und lege mich 
in die Sonne ...


Gruß
Jobst (der nun zur Arbeit muss)

von Axel R. (Gast)


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> Leider ist mir bis jetzt jede einzelne beim auslöten kaputt gegangen
omg, was machst Du?
Die sind mit nur zwei Drähten durch die Platine gesteckt (war damals so)
mach beide Anschlüsse mit viel Lötzinn drann kurz richtig warm und zieh 
sie raus...

StromTuner

von Kadett-Fahrer (Gast)


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Jobst M. schrieb:
> Gruß Jobst

Diesem morgendlichen Beitrag läßt sich nun beim besten Willen in 
keinster Weise widersprechen... (...wobei mir durchaus klar war, daß 
Deine v. m. zitierte Aussage niemals böse gemeint war. Ich habe 
lediglich versuchen wollen, die Idee des TO als etwas weniger abwegig 
darzustellen.)

Gruß zurück, KF. ^^

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Andi schrieb:

> Taugen die was? (5mm rot)

Vergiss es. Matrix-Schaltung funktioniert nur mit selektierten LEDs. Die 
müssen quasi so auf der Platine sitzen, wie sie im Wafer nebeneinander 
lagen. Sonst sind die Flusspannungen zu unterschiedlich und entsprechend 
ungleich ist die Stromverteilung. Hella kann solche Teile kaufen, Du 
nicht.

Mit beliebigen LEDs vom freien Markt wirst Du auf Reihenschaltung 
umbauen müssen.


> Außerdem warum macht man so was? In Reihe geschaltet würden die LED mit
> Sicherheit nicht so schnell über den Jordan gehen...

Dann würde beim Ausfall einer LED ein ganzer Strang ausgehen. Das wiegt 
schwerer als die Stromerhöhung bei Parallelschaltung.

von Andi (Gast)


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Es handelt sich um ein Originalteil von DB! Aber stimmt schon, das ist 
es nicht wert. Ich werde mir ein neues bei ebay holen.

Warum die Reihenweise sterben beim auslöten ist mir auch schleierhaft... 
Das ist bei mir nicht der Regelfall und liegt meiner Meinung nach an den 
verwendeten LED.

Jobst M. schrieb:
> 1. Um nach absehbarer Zeit Ersatzteile verkaufen zu können.

So wird es wohl sein. Leider hat Mercedes schon lange Qualitätsprobleme 
deswegen wundert es mich eigentlich nicht.

von Falk B. (falk)


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@Andi (Gast)

>Warum die Reihenweise sterben beim auslöten ist mir auch schleierhaft...

Mögicherweise ist dein Lötkolben nicht sauber geerdet oder du hast ein 
ESD-Problem an deinem Arbeitsplatz oder du killst sie mit 
Übertemperatur.

von Manfred (Gast)


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>>Warum die Reihenweise sterben beim auslöten ist mir auch schleierhaft...
> Mögicherweise ist dein Lötkolben nicht sauber geerdet oder du hast ein
> ESD-Problem an deinem Arbeitsplatz oder du killst sie mit
> Übertemperatur.
In einem China-Lämpchen von Pearl sind 5mm-LEDs so kurz eingelötet, dass 
sie fast schon auf der Leiterplatte aufliegen - ähnelt dem Aufbau vom 
Benz.
Die sterben von selbst, gucke ich sie mit der Lupe an, haben sie 
Haarrisse in Gehäuse.

Ich sehe bei LEDs generell ein Problem, wenn die Beinchen mechanisch 
belastet wurden!

Beitrag #5014431 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Cyborg (Gast)


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Andi schrieb:
> Leider ist mir bis jetzt jede einzelne beim auslöten kaputt gegangen
> deshalb kann ich die Flusspannung einer einzelnen nicht messen.

Kann an deinem Werkzeug oder deinen handwerklichen Fähigkeiten liegen.
So ganz koscher sehen deine Footprints nämlich nicht aus.

von Andi (Gast)


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Die footprints sehen so aus weil ich mit der Temperatur am unteren 
Anschlag bin. Werkzeug ist auch nicht das schlechteste ERSA MS6000...
Damit hab ich schon ganz andre Kaliber gelötet.

Ich gehe davon aus, das dadurch das die Beinchen leicht nach außen 
gebogen in den löchern sind, auf diese zu viel Kraft ausgeübt wird. Aber 
ist ja auch egal Ersatzleuchte ist so gut wie Bestellt.

von Patrick J. (ho-bit-hun-ter)


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Hi

Andi schrieb:
> mit der Temperatur am unteren
> Anschlag

Da Du aber auch schreibst, daß Du bereits mehr gelötet hast, kann ich 
mir nicht vorstellen, daß Du zu kalt gelötet hast.
Also, daß das Lot nur gerade so heiß genug wird, um flüssig zu werden.
In dieser Zeit wird jede Menge Wärme in die Elektronik abgeleitet.

Dann besser 30...50° wärmer und nach einer Sekunde ist die LED schon 
draußen.

MfG

von Hans (Gast)


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Joe F. schrieb:
> Warum nicht für 18-35 EUR als ganzes Teil kaufen?
> Ebay-Artikel Nr. 162423613569


Joe F. schrieb:
> Tja, richtig schmerzhaft wird es, wenn deine umgerüstete Lampe den
> Ordnungshütern auffällt, oder es sogar zu einem Unfall kommt (Rückleute
> viel zu hell, hinter dir fahrender übersieht aufgrund von Blendung den
> Gegenverkehr...).
> Kein Spaß sowas.

Beleuchtung scheint bei Benz ja wirklich ein Problem. In meinem Fall 
(Smart Roadster mit dritten Bremslicht im Heckgepäcktträger) konnte 
nichtmal das Smart Center noch ein Ersatzteil besorgen. Nicht, weil das 
Auto nicht ohnehin schon recht unüblich ist, sondern weil es noch 
weniger Roadster mit besagtem Träger gibt.
Also half nur das Gehäuse zu öffnen und die LEDs auszutauschen. Das 
Problem war in diesem Fall, dass das Gehäuse nicht dicht ist und die 
Beinchen einfach aus Ihren Lötaugen herausgerostet sind.

Ein anderes Problem beim Roadster ist der Rückfahrscheinwerfer. Zu lange 
eingeschaltet und die Lampe schmilzt das Gehäuse auf und das Glas fällt 
heraus. Abhilfe schafft hier nur eine Retrofit LED.
Auch hier sind entsprechende Gehäuse inzwischen Mangelware.

In beiden Fällen kann man sich nun aussuchen, ob man ein nicht 
verkehrssicheres Fahrzeug hat, weil das Bremslicht oder der Scheinwerfer 
nicht funktioniert, oder ob der der TÜV sagt, dass man ein nicht 
verkehrssicheres Fahrzeug hat, weil keine E Prüfnummern vorhanden 
sind...

von Patrick J. (ho-bit-hun-ter)


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Hi

Dabei wäre es doch so einfach ... einfach wieder brauchbare Qualität 
erschaffen und mit großer Wahrscheinlichkeit daran schuldigen BWLer 
(sorry, meine Lieblingshassgruppe ;)) an die frische Luft setzen.

MfG

von Hurra (Gast)


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Falk B. schrieb:
> @Andi (Gast)
>
>>Warum die Reihenweise sterben beim auslöten ist mir auch schleierhaft...
>
> Mögicherweise ist dein Lötkolben nicht sauber geerdet oder du hast ein
> ESD-Problem an deinem Arbeitsplatz oder du killst sie mit
> Übertemperatur.

Nein. Er macht vermutlich alles richtig.

ABER:
Viele (alle?) LED sind MSL-Level 3.

Heißt: Die Gehäuse ziehen Wasser. Erhitzt man sie auf >100° verdampft 
dieses, und zerstört die LED.

Siehe auch hier:
http://www.kingbrightusa.com/ApplicationNotes/ApplicationNotesFor_SMD_LEDs.pdf

Meiner Erfahrung nach kann man es vergessen, die intakt auszulöten. 
Grund ist, dass sie lange Zeit hatten, Feuchte zu ziehen. Man könnte 
höchstens versuchen, die Schaltung zum Beispiel im Backofen 
vorzutrocknen, z.B: bei 80° und für 10h oder so. Ob das klappt? keine 
Ahnung.

Wenn man defekte LED tauscht, kauft man sie bei einem gescheiten 
Distrie, der auch MSL-verpackt liefert. Mouser, oder farnell zum 
Beispiel.
Dann, die Verpackung erst kurz vor dem Löten öffnen.
Das klappt das Löten, auch von Hand.

Unser Fertiger hat für solche Bauteile einen eigenen Trockenschrank. Ist 
ein Reel schon angebrochen, werden die vor dem Bestücken getrocknet.

Aber:
Auto: Lass es - wegen der Vorschriften.

von Joe F. (easylife)


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Hans schrieb:
> In beiden Fällen kann man sich nun aussuchen, ob man ein nicht
> verkehrssicheres Fahrzeug hat, weil das Bremslicht oder der Scheinwerfer
> nicht funktioniert, oder ob der der TÜV sagt, dass man ein nicht
> verkehrssicheres Fahrzeug hat, weil keine E Prüfnummern vorhanden
> sind...

Ja, so ist das, und ich würde in der Situation auch eher zum Lötkolben 
greifen. Beleuchtungsmesser bekommt man auch günstig heutzutage, und 
dann könnte man die Vorwiderstände so abstimmen, dass die Helligkeit der 
neubestückten Leuchte im Rahmen liegt.
Allerdings muss dazu die Platine auch noch lötbar sein... ;-)

Kleiner Schwank aus meinem Leben (wer ausschließlich an fachlichem 
Inhalt zum Thread-Thema interessiert ist, kann hier aufhören zu lesen... 
;-)
Meine Uralt-Karre BJ 198x musste zum TÜV. Einer der Nebelscheinwerfer 
blieb ein paar Monate zuvor beim Versuch vorwärts über eine 20cm hohe 
Holzbohle auszuparken an selbiger hängen.
TÜV: "Kann ich nicht zulassen. Beleuchtung muss symmetrisch sein."
Ich: "Sind Nebelscheinwerfer notwendig?"
TÜV: "Nebelscheinwerfer sind nicht vorgeschrieben. Wenn aber vorhanden, 
muss es symmetrisch sein, und funktionieren."
Ich hatte noch nie so viel Spaß dabei gegen mein eigenes Auto zu treten. 
Zack, 2. Nebelleuchte auch weg. Der Prüfer hat sich kurz gesammelt und 
dann die Plakette geklebt. :-)
Ein paar Jahre später wollte mich dann einer wegen nur noch in Fetzen 
vorhandenem Heckscheibenwischerblatt nicht durchlassen. Scheibe kann 
kaputt gehen und so...
Kleiner Griff zum Scheibenwischer, abgebrochen, und gesagt "Habe keinen 
Heckscheibenwischer mehr. Ist ja auch nicht Vorschrift".
Plakette war auch in diesem Fall ab da kein Problem mehr.

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