Akzeptabler Anfahrtsweg?

Gast #5014841
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Angenommen Ihr bewerbt Euch ohne Not (d.h. aus einer sicheren, aber in 
vielerlei Hinsicht suboptimalen, Stellung heraus) für 'nen Job als 
Ingenieur mit folgenden Voraussetzungen:

- inhaltlich ist er sehr interessant
- marktübliches Gehalt
- restliche Bedingungen (Kollegen, Vorgesetzte, Arbeitsumgebung, 
Entwicklungsperspektiven) wirken erst mal mindestens okayish


Wie lange wärt Ihr für die Zeitdauer der Probezeit bereit, auf Achse zu 
sein (Hin- und Rückweg):
a) mit dem eigenen PKW?
b) mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #5014853
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coolscientist schrieb:
> a) mit dem eigenen PKW?

gar nicht

> b) mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

gar nicht

c) mit dem E-Fahrrad?

bis zu 10km pro Strecke

d) zu Fuß?

bis zu 2,5km pro Strecke

Das bedeutet aber nicht, dass es sich dabei ausschließlich um 
Unternehmen in der näheren Umgebung meines aktuellen Wohnortes handeln 
müsste, sondern es muss nur sichergestellt sein, ein/eine akzeptable(s) 
Haus/Wohnung in entsprechender Nähe zu finden.
#5014885
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> Wie lange wärt Ihr für die Zeitdauer der Probezeit bereit, auf Achse zu
> sein (Hin- und Rückweg):
> a) mit dem eigenen PKW?
1h einfache Fahrt max (je nach Stresslevel)

> b) mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
enfällt hier mangels Verfügbarkeit, aber 1h wäre auch hier Obergrenze

fchk
Gast #5014929
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coolscientist schrieb:
> Angenommen Ihr bewerbt Euch ohne Not (d.h. aus einer sicheren, aber in
> vielerlei Hinsicht suboptimalen, Stellung heraus) für 'nen Job als
> Ingenieur mit folgenden Voraussetzungen:

mit welchen Jobgarantien? Keine? Vergiss es.

> - inhaltlich ist er sehr interessant

Solange man Internet hat, wird es wohl nicht langweilig werden.
Zumindest kann man im vorhandenen Job gewisse Gewohnheiten leben.
Wer weiß, ob das im neuen Job überhaupt möglich ist.

> - marktübliches Gehalt

Schon Unsinn. 10-20% mehr müssten schon geboten werden.

> - restliche Bedingungen (Kollegen, Vorgesetzte, Arbeitsumgebung,
> Entwicklungsperspektiven) wirken erst mal mindestens okayish

Die können sicher auch gut schauspielern oder sich am Riemen reißen,
aber Hyänen bleiben Hyänen, vor allem wenns ums Futter geht.

> Wie lange wärt Ihr für die Zeitdauer der Probezeit bereit, auf Achse zu
> sein (Hin- und Rückweg):

max. eine Std.. Man will ja schließlich leben und dafür braucht man
Zeit wo man sein Einkommen ausgeben kann.

> a) mit dem eigenen PKW?

Mit dem Auto ist man freier.

> b) mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Da müsste der AG aber sehr tolerant sein, wenn man mit Verspätung
als Entschuldigung kommt.

Ist das jetzt eine Marktstudie für einen Headhunter?
Solche Fragen sind für diese Blutegel doch das Salz in der Suppe.
Gast #5015304
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Helfen Dir die subjektiven Antworten anderer Leute weiter?

Mir persönlich wäre 1h viel zu lange, aber ich kenne genug Leute, die 
damit gar kein Problem haben. Es gibt welche, die stehen lieber mit dem 
Auto 1h im Stau als sich 15min in die Straßenbahn zu setzen. Es gibt 
welche, die morgens um 05:00 aufstehen, um 50km über die Autobahn zu 
blasen, wenn sie noch frei ist.

Du mußt selber wissen, wie kostbar Dir Deine Zeit ist.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5015314
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Ich fahre meinen Weg (30 Minuten) per Auto:

ist aber 97% der Strecke Autobahn
-schneller als 120 muss sich nicht sein.

wenn ich die gleiche Strecke nur als Landstrasse hätte,
wo man alle 500m einen Linksabbieger hat,
zig Ampeln, Trecker, Touris, Motorroller, Bahnübergänge etcpp
würde ich keine 5 Minuten so fahren wollen.
Beitrag #5015440 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #5015477
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Lothar M. schrieb:
> coolscientist schrieb:
>> für die Zeitdauer der Probezeit
> Trau dich was und zieh gleich um.

Wenn es an einem bislang unbekannten Ort sein sollte, bietet es sich 
sehr an, zunächst ein möbliertes Zimmer oder eine richtige möblierte 
Wohnung ("Wohnen auf Zeit") zu nehmen und sich dann vor Ort umzuschauen, 
welchen Stadtteile interessant sind und wo es ggf. Nadelöhre im 
Straßenverkehr o.ä. gibt. Mit etwas Verhandlungsgeschick übernimmt ggf. 
der neue Arbeitgeber für begrenzte Zeit auch einen Teil der Kosten, z.B. 
den Mehrpreis gegenüber einer "normalen", nicht möblierten Wohnung.
Beitrag #5015605 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5015608 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5015668
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Ich mache eigentlich fast nur noch Jobs, bei denen ich 100% Remote 
arbeiten kann. Der Arbeitsweg ist dann etwa 5 Meter. Ändern würde ich 
das nur noch, wenn ich keine solche Jobs mehr finden würde - im Moment 
ist das überhaupt kein Problem.
Gast #5015772
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Ohne Not? Gar nicht.

Die Parkplatzsituation vor Ort würde ich auch mit einplanen, die ist oft 
schlimmer als die Fahrtzeit. Wenn es ganz dumm läuft kannst du noch 
extra Geld einplanen für nen Parkplatz, das war schon öfters ein Grund 
warum ich bestimmte Stellen nicht angenommen habe.
Gast #5015828
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Andreas S. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> coolscientist schrieb:
>>> für die Zeitdauer der Probezeit
>> Trau dich was und zieh gleich um.
>
> Wenn es an einem bislang unbekannten Ort sein sollte, bietet es sich
> sehr an, zunächst ein möbliertes Zimmer oder eine richtige möblierte
> Wohnung ("Wohnen auf Zeit") zu nehmen und sich dann vor Ort umzuschauen,
> welchen Stadtteile interessant sind und wo es ggf. Nadelöhre im
> Straßenverkehr o.ä. gibt. Mit etwas Verhandlungsgeschick übernimmt ggf.
> der neue Arbeitgeber für begrenzte Zeit auch einen Teil der Kosten, z.B.
> den Mehrpreis gegenüber einer "normalen", nicht möblierten Wohnung.

@Lothar M.: Gleich umziehen wäre zwar möglich, da wir noch in Miete 
wohnen; wir würden aber, sollte der nächste Umzug anstehen, ein Haus 
kaufen/bauen. Das geht nicht so schnell, deswegen die temporär lange 
Fahrtstrecke (ca. 1 Std. mit dem Auto, 1,5 Std. mit der Bahn - pro Weg)

@Andreas S.: Sollte sich das lange Fahren als zu viel erweisen, würde 
ich mir, wie von Dir vorgeschlagen, ein kleines Zimmerchen im Zielort 
nehmen.
Gast #5016272
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coolscientist schrieb:
> Angenommen Ihr bewerbt Euch ohne Not (d.h. aus einer sicheren, aber in
> vielerlei Hinsicht suboptimalen, Stellung heraus) für 'nen Job als
> Ingenieur mit folgenden Voraussetzungen:
>
> - inhaltlich ist er sehr interessant
> - marktübliches Gehalt
> - restliche Bedingungen (Kollegen, Vorgesetzte, Arbeitsumgebung,
> Entwicklungsperspektiven) wirken erst mal mindestens okayish
>
> Wie lange wärt Ihr für die Zeitdauer der Probezeit bereit, auf Achse zu
> sein (Hin- und Rückweg):
> a) mit dem eigenen PKW?
> b) mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Probezeit ein halbes Jahr?

a) Null
b) Null
c) Fußweg/Fahrrad: 45Min (hin und zurück)

"Eingewöhnungszeit" von 4Wo bis eine kleine Wohnung (1ZKB) gefunden ist:

a) 2h (inkl. Parkplatzsuche und Rushhour...)
b) 3h

Das wären schon ca. 150km/Tag = 3000km/Monat, die Wohnung kann also 
selbst ohne Rücksicht auf die täglich verlorene Pendelzeit locker 
450Euro warm kosten.

Die Option, nach der Probezeit in der gleichen Entfernung eine 
"Dauerlösung" zu finden, muss aber auch gegeben sein - auf Dauer will 
ich nicht pendeln, auch nicht am Wochenende aus der 1ZKB in die "alte" 
Wohnung. Oder der neue Job bietet mehr Geld bei weniger Arbeitszeit, so 
dass nach Abzug der Pendelkosten und Pendelzeit noch ein Plus 
herauskommt - das ist aber unrealistisch :D

Arno

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