LüfterREGELUNG überlisten

Gast #5015906
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Hallo liebes Forum,
Ich habe eine HP Z800 Workstation hier stehen die ich ungern entsorgen 
möchte.
Für den normalen Alltag ist mir die Workstation einfach zu laut.
Ich bin erstmal einer Workstation unwürdig die verbauten 9cm Lüfter 
(6W!) gegen Arctic Cooling Lüfter getauscht (natürlich in dem Wissen 
dass die Workstation niemals durchgehend auf Volllast laufen wird!). Vom 
Ergebnis war ich leider enttäuscht:

Das Bios Regelt so lange das PWM hoch, bis die Lüfter 1600U/min 
erreichen!
Das "bloße" Stellen der PWM bei normalen Mainboards habe ich sowieso nie 
verstanden, aber wie bekomme ich diese Regelung nun überlistet?

Ein schneller Versuch zwei Lüfter an das Tachosignal anzuklemmen hat 
erstmal nichts gebracht, die interne Drehzahlüberwachung scheint nicht 
nur die Impulse zu zählen...

Hat jemand von euch vielleicht eine Pfiffige Idee, zum Testen würde es 
ja reichen, das Tachosignal zu verdoppeln.
#5015940
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Die Regelung von Mainboards schaut sich eigentlich gar nicht die 
Drehzahl an (höchstens nur um herauszufinden ob ein Lüfter der vorher 
drehte jetzt auf einmal nicht mehr dreht um dafür die restlichen Lüfter 
dies ausgleichen zu lassen. So ist es zumindest bei Supermicro 
Mainboards).
Denn die Drehtzahl hilft dem Mainboard ja nicht um herauszufinden wie 
die Kühlleistung des Lüfters bei einer gewissen Drehzahl ist. Es könnte 
ja ein kleiner 40 mm Lüfter verbaut sein oder ein großer 120 mm Lüfter. 
Zudem hat ja auch die Konstruktion des Kühlkörpers Einfluss auf die 
Kühlleistung.

Die Regelung erfolgt üblicherweise übeer den vierten PWM Pin am Lüfter 
über ein 25 kHz PWM Signal welches über das Tastverhältnis zwischen 20 
und 100% regelt. Wird die CPU / Chipsatz zu warm regelt das Mainboard 
die Lüfter hoch und wenn ein Schwellwert erreicht wurde ggf. wieder 
runter. Wenn beim Hochregeln die Temperatur nicht sinkt wird weiter 
hochgedreht.
Im BIOS hast du oftmals die Möglichkeit das Profil einzustellen ob 
Silent, Normal oder Performance.

Alles zur 4-Pin Lüfterregelung findest du hier: 
http://www.formfactors.org/developer/specs/rev1_2_public.pdf
Gast #5016009
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Ich denke da unterscheidet sich genau ein Supermicro Board von einer 
fertigen HP Workstation.
Die HP Workstation weiß genau wie viel Luftdurchsatz sie benötigt (und 
sofern die Lüfter nicht total verstaubt sind) wird dieser Luftdurchsatz 
mit dem originalem HP Lüfter bei einer Drehzahl von XX erreicht.

Wenn ich den Lüfter z.b. mit dem Finger leicht abbremse, dann bekomme 
ich nach kurzer Zeit das volle Drehmoment der 6W zu spüren.
Daher hilft es vermutlich nichts, das PWM Signal zu überlisten.

Insgesamt würde ich ja gerne die Möglichkeit der Regelung beibehalten.
Die Minimal Drehzahl kann man im Bios leider nicht langsamer als 
1600U/min stellen.

Ein Xor wäre eine vielleicht eine Möglichkeit, für das benötige ich 
allerdings nochmals eine Versorgungspannung. Schick wäre es ja, allein 
mit der "Pull UP" Spannung des Tachosignales (3.3v) auszukommen.
#5016030
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Stefan schrieb:
> Die HP Workstation weiß genau wie viel Luftdurchsatz sie benötigt (und
> sofern die Lüfter nicht total verstaubt sind) wird dieser Luftdurchsatz
> mit dem originalem HP Lüfter bei einer Drehzahl von XX erreicht.
>
> Wenn ich den Lüfter z.b. mit dem Finger leicht abbremse, dann bekomme
> ich nach kurzer Zeit das volle Drehmoment der 6W zu spüren.
> Daher hilft es vermutlich nichts, das PWM Signal zu überlisten.
Da vermute ich eher dass der Lüfter das intern sensiert. Glaube kaum 
dass HP das BIOS auf einen spezifischen Lüfter einstellt. Wenn dann eher 
schaut das Mainboard wie beim xx % PWM die durchschnittliche Drehzahl 
ist, und sollte diese für xx Sekunden darunter liegen regelt er nach. Es 
währe blauäugig im Mainboard die Drehzahl des Lüfters zu hinterlegen, 
alleine schon aus Obsoleszenz-Gründen und ggf. abweichenden 
Austauschteilen.
Gast #5016428
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Ralf L. schrieb:
> Da sowieso immer die Prozessortemperatur gemessen wird, nutzt das
> ganze
> PWM- und Frequenzgedöns nichts.
>
> Es hilft nur ein Vorwiderstand oder, wegen des besseren
> Anlaufdrehmoments, eine 4V7 Zenerdiode (5 Watt) vor dem Lüfter. Selber
> so gemacht.

Das hilft wenig da unterhalb von 1600U/min irgendwann eine PWM 
Modellierung von 100% erreicht wird. Dann sind die Lüfter im Prinzip 
nicht mehr geregelt.

Wenn ich die logikschaltung verwende, dann sind die zwei Impulse immer 
im gleichen Abstand?. D.h. es könnte Probleme geben, wenn der 
Frequenzbereich zwischen 800U/min und 2000U/min variiert (Ich vermute 
die Lüfter geben auch mehrere Impulse pro Umdrehung aus).
Gast #5016436
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Im Netz habe ich das Foto im Anhang gefunden.
Dieses kommt von hier:
https://support.hp.com/gb-en/document/c01829154

Dort wird die Wasserkühlung so installiert, dass der Lüfteranschluss für 
die Lüfter auf der Rückseite frei bleibt.
Ich werde also erstmal probieren die Lüfter zusätzlich an die PWM der 
CPUs zu hängen. Die CPU PWM läuft weitaus niedriger und lässt sich 
darüber hinaus auch in Windows verändern.

Dann hoffe ich nur darauf, dass der 5pin Lüfter Anschluss für die CPU's 
einem Codierpin keinen Strich durch die Rechnung macht.
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