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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Unterspannungs Abschaltung 6V


Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Moin zusammen,

ich bin dabei, ein Elektroauto für meinen Enkelsohn elektrisch etwas zu 
"pimpen". Den 6V 4,5Ah Akku habe ich weggenommen und durch 2 x 6V 12,5Ah 
ersetzt. Dennoch möchte ich vermeiden, dass die Akkus unbemerkt 
tiefentladen werden, bis das Teil irgendwo stehen bleibt.
In meinen alten Elektronik Büchern finden sich diverse Schaltungen z. B. 
mit einem LM324 und einem MOSFET Transistor statt Relais. Ziel ist es 
natürlich, für diese Überwachungsschaltung so wenig wie möglich der Akku 
Kapazität zu verbrauchen.

Da sich in den über 40 Jahren, seit ich im Physiklabor war, viel getan 
hat bezüglich der Bauelemente Entwicklung, die ich aber nicht 
mitverfolgt habe, mache ich mal die Flucht nach vorne und frage die 
werten Kollegen nach einer einfachen Schaltung, die ggf. aktuellere 
Bauteile mit minimalem Strombedarf verwendet. Alledings habe ich nicht 
die Absicht, erst vorher ARDUINO zu lernen und SMD Bauelemente möchte 
ich auch nicht gerne einsetzen, zumal es an Platz nicht mangelt.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Hans M. schrieb:
> Ziel ist es natürlich, für diese Überwachungsschaltung so wenig wie
> möglich der Akku Kapazität zu verbrauchen.

1 mA für eine Überwachungsschaltung dürfte im Vergleich zum 
Betriebsstrom der Motoren und selbst zur Selbstentladung von Bleiakkus 
kaum eine Geige spielen.

Ansonsten kannst du dafür wohl einen x-beliebigen Vergleicher nehmen, 
beginnend mit einer einfachen Transistorschaltung.  Die Frage ist 
bestenfalls, wieviel Betriebsstrom dein Motor maximal zieht (denk auch 
an Extremfälle wie vollständiges Blockieren des Antriebs), damit das 
Schaltglied entsprechend dimensioniert werden kann. Auch ist es die 
Frage, ob du das Schaltglied gegen Masse (Minuspol) einbauen kannst, 
oder ob du den Pluspol schalten musst.  Ersteres ist allgemein einfacher 
zu haben.

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Hallo Jörg,

die Antwort war ja schneller als meine Tinte trocken war. Besten Dank
Die 1mA sind natürlich kein Problem. Fertige Bausätze mit Relais 
verbrauchen da schon 33mA (Pollin) und andere noch mehr. Das wäre mir zu 
viel.
Wieviel der Motor maximal im Betrieb zieht, weiß ich noch nicht. Der 
Hersteller FEBER gibt für den 4,5Ah Akku 30 - 45 Min. Betriebsdauer an. 
Da der MOSFET oder eine anderer Leistungstransistor ja bis zum 
Überlast-Abschaltstrom (nächste Baustelle) mitmachen muss, würde ich den 
gefühlt auf 5A Belastbarkeit ansetzen wollen. Ich habe keine Präferenzen 
für die Abschaltung und kann den Plus schalten. Ich habe eingangs nicht 
erwähnt, dass ich die Abschaltung so gestalten möchte, dass sie sich 
nicht selbst wieder einschaltet, wenn der Motor steht und die Spannung 
sich erholt. Es soll eine Hysterese eingebaut werden, die den Betrieb 
erst wieder mit geladenem Akku zuläßt. Zum Laden habe ich ein Prozessor 
gesteuertes Ladegerät von LIDL, wie ich auch eins für mein Motorrad 
benutze. Mittels einer Ladebuchse mit Kontakt Unterbrechung durch den 
Ladestecker und zusätzlich einem "Zündschloss" stelle ich sicher, dass 
der Kleine während des Ladens nicht versuchen kann zu fahren .

Gruß Hans

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Hans M. schrieb:
> kann den Plus schalten.

Natürlich kann ich auch den Minus schalten, was natürlich einfacher ist.
Ich hatte mich eben in meiner Antwort nur versehen.
Für den Schutz des Motors habe ich eine elektronische Sicherung 
vorgesehen, für die ich auch Schalteungen habe, die aber auch 35 Jahre 
alt sind und ständig entsprechenden Betriebsstrom ziehen.

Gruß Hans

Autor: Patrick J. (ho-bit-hun-ter)
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Hi

Der Motorstrom muß dann aber auch über Zündschloss und Ladestecker (der 
Öffnerkontakt) - ist Das sinnvoll?
Wäre es da nicht besser, nur den Steuerstrom zum Gas-Pedal drüber zu 
leiten?
Gleiches Ergebnis, aber wesentlich weniger Strom auf den, so denke ich 
mir, Spielzeug-Kontakten.

5A sind nicht die Welt, würde ich wohl mit einem FET in der 
Minus-Leitung machen.
Ein FlipFlop zur Sperrung, Sperre bei <6V, Entsperre z.B. durch den 
Zündschlüssel.
So ist zwar immer noch ein 'Aus - An' am Schlüssel möglich, sobald die 
Spannung aber wieder unter die 6V fällt, ist auch schon wieder Schluss.

Wie weit kannst Du in die Elektrik/Elektronik eingreifen?
Noch Garantie vorhanden?

MfG

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Hallo Patrick,

Garantie ist keine darauf, weil ich das Teil gebraucht erworben habe.
Die Schaltung in dem Elektroauto ist extrem simpel.
Die Kabel sind frei zugänglich von der Unterseite des Autos.
Das Gaspedal ist auch nur ein Fußtaster EIN im + Leiter Akku --> Motor 
und kein Potentiometer, das eine variable Fahrgeschwindigkeit 
ermöglicht. Die Geschwindigkeit in der Ebene auf dem Bürgersteig beträgt 
ca. 3,5 km/h. Bergauf wird es wohl weniger sein, bergab vielleicht etwas 
schneller. Der Motor ist mit einem Getriebe direkt an ein Rad gekoppelt 
und nicht auskuppelbar. Aber es gibt einen Schalthebel/Umschalter 
vorwärts-rückwärts.
Das "Zündschloss" ist ein Schlüsselschalter für 1x EIN/AUS 24V-10A.
Das Zündschloss hat zwei Ziele. Erstens hat der Kleine dann wie Papa 
einen Zündschlüssel für sein Auto und zweitens kann Mama abends das Auto 
stillsetzen, wenn es ins Bett geht.
Die 5,5mm Buchse mit Unterbrecher ist auch für 12V-5A. Ich hoffe, dass 
das auch für den zu unterbrechenden Kontakt gilt und nicht nur für die 
Buchse und den Mittelstift.
Gerade die Möglichkeit der Wiedereinschaltung bei Spannungserholung nach 
Lastunterbrechung möchte ich vermeiden. Sonst würde der Kleine solange 
versuchen, wieder zu fahren, bis nun wirklich alles am Grund liegt und 
auch die Elektronik nicht mehr geht.
Ich denke eher darüber nach, in die Tiefentladungs-Schutzabschaltung 
noch eine Spannungsanzeige mit grüner - gelber - roter LED einzubauen, 
die dann schon frühzeitig das Ende der Reise ankündigt.

Gruß Hans

Autor: Conquistador (Gast)
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Mit Microcontroller sind drin:  7yA mit abgezogenem LCD
600yA mit LCD gesteckt.
Mit dem rotary encoder wird die Abschaltspannung und 
Wiedereinschaltspannung gesetzt und ins eprom geschrieben.
Das LCD ist abnehmbar und wird ab und zu mal initialisiert, so daß es 
beim Wiedereinstecken was anzeigt.
Leider habe ich nur diesen Prototype und noch keine Platine.
Im Bild ist der Ausgang nicht angeschlossen.
Linearregler ist ein HT7136 mit sagenhaften 3.5yA Ruhestrom.

Autor: Patrick J. (ho-bit-hun-ter)
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Hi

Ok, dann besteht das Auto akut nur aus Elektrik (Akku, 
Schlüssel-Schalter, Fuß-Schalter, Motor).

NE555 als RS-Flipflop könnte klappen.
Die untere Schaltschwelle bei den 6V, die Obere bei 12V, also 
EINschalten nur bei recht frischem Akku möglich - beide Werte würde ich 
aber eh per Pori/Trimmer einstellbar machen - die 6V könnte man ggf. mit 
einer Referenz erzeugen.

Anderer Ansatz: µC
3.3V...5V für den µC generieren, Dieser misst die Akku-Spannung (ADC per 
Spannungsteiler) und gibt einen Leistungs-Transistor/FET/whatever frei.
Netter Nebeneffekt:
Mit nen paar MilliAmpere kannst Du noch 'Kleinigkeiten' nachrüsten ... 
Tagfahrlicht, Abblend- und Fernlicht, Blinker, ... Deinem Kleinen wird 
schon noch Was einfallen
Bei 3,5km/h wird man den Motor wohl nicht dimmen müssen, sollte dann 
aber auch kein größeres Problem darstellen - per Poti die Gasstellung 
ermitteln und mittels PWM den Motor über den gleichen Last-Transistor 
'dimmen'.

Nachteil:
Da der µC hier nicht hinter dem Last-Transistor sitzen darf, bliebe Der 
'auf Saft' - im Sleep geht Der aber weit unter die Selbstentladung der 
Akkus.

MfG

PS: LCD-Display (TACHO !!) hat natürlich auch seinen Reiz - musst nur 
drauf achten, daß der Fahrer nicht nur noch fasziniert auf den Tacho 
oder die Blinker schaut.

: Bearbeitet durch User
Autor: Johannes S. (jojos)
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mit dem ICL7665 kann man einen Unterspannungsschutz einfach aufbauen.

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Hallo Patrick,

isch haabe gar keine 12 Volt!!
Die beiden 6V Akkus sind natürlich parallel geschaltet, sonst wurde der 
6V Motor gleich aufrauchen.
Die Grenzspannungen der 6V Bleiakkus liegen bei 5,25 und 7,25 V. Wie das 
mit dem NE555 funktionieren soll weiß ich noch nicht. Mit 
Microprozessoren will ich eigentlich nicht anfangen dabei. Licht werde 
ich einbauen. Blinker nicht. Die Scheinwerfer sind vorhanden und haben 
schon Bohrungen von 4,93mm in der weiße 5mm LED perfekt klemmen. Die 
Rücklichter sind nur innen geriffelte rote Streugläser, die ich auch 
noch mit rückseitig durchgesteckte LEDs beleben werde. Die weißen LED 
haben 3,2V Betriebsspannung und je zwei in Reihe passen  ohne 
Vorwiderstand. Und eine Hupe bekommt er noch. Aber dann ist auch Schluß. 
Ich bau kein Flugzeug.

Gruß Hans

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Moin Johannes,

sieht prima aus. Ich vermute, dass die Schaltung für den LED Ring 
bestimmt ist. Das würde nicht die Anforderung treffen. Die paar weißen 
LEDs, 2 für die Scheinwerfer, 6 für die 2 Rücklichter und 16 mit 
Wechselblinker für je 2x4 LED in zwei gelben Warnlichtern betreibe ich 
direkt ohne Vorwiderstände.
Die Unterspannungsabschaltung muss den gesamten Betriebsstrom (Motor + 
Beleuchtung) möglichst verlustarm durchlassen, bis sie die ganze Fabrik 
stillegt und nicht eher wieder freigibt, bevor nicht die Akkus wieder 
voll geladen sind.

Gruß Hans

Autor: MaWin (Gast)
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Hans M. schrieb:
> frage die werten Kollegen nach einer einfachen Schaltung,

Nun, man unterschätze den Anlaufstrom des Motors nicht, das können 50A 
sein, und die Elektronik muss den aushalten und auch die Gegrn-EMK beim 
abschalten (Freilaufdiode).

Ein ICL7665 ist seit 30 Jahern eine gute Lösung, weil dann nach 
Abschaltung nur noch Mikroampere fliessen, also weniger als die 
Selbstentladung des Akkus, Schaltung wurde gepostet aber als MOSFET 
sollte man einen LogicLevel P Kanal mit 50A nehmen wie MTP50P03HDL und 
an den Motoranschlüssen eine Freilaufdiode spendieren.

Wenn man sowieso schon einen MOSFET montiert, könnte man auch gleich 
eine PWM Drehzahlregelung einbauen.

Ich fand diese Kindermobile wegen dem nur 1 angetriebenen Rad immer 
doof, das drehte ständig (z.B. auf Rasen) durch. Inzwischen ist das 
Gefährt glücklicherweise kaputt. Einen stärkeren Akku brauchte es nie.

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Moin Conquistador,

das sieht auch shr interessant aus, aber mit dererlei habe ich mich noch 
nie befasst und so aufwendig will ich die Sache auch nicht betreiben. 
Das ganze muss simpel und betriebssicher aufgebaut werden.

Gruß Hans

Autor: Patrick J. (ho-bit-hun-ter)
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Hi

Hans M. schrieb:
> ohne Vorwiderstände
:O
... soll woh l hier und da funktionieren ... nein, ich sage jetzt NIX 
dazu ...

Zum FlipFlop vll. hier:
https://www.themt.de/el-0220-fflp-49.html
wobei hier nicht auf die Spannung eingegangen wird, sondern das FlipFlop 
als 'normales' FlipFlop benutzt wird.

Ich dachte daran, die zwei im NE555 enthaltenen Komparatoren für diesen 
Zweck zu missbrauchen.

Die Abschaltspannung wird dann aber wohl eher bei 5,2V zu liegen kommen, 
oder? (ok, schreibst Du oben bereits 5,25V)
Kann mir schwer vorstellen, daß der Akku die 6V bei 5A hält, auch frisch 
geladen und die Fahrt soll ja auch erst vorbei sein, wenn der Akku 
erschöpft ist.

MfG

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Hallo MaWin,

Du hast sicher recht mit dem Anlaufstrom. Den habe ich bislang noch 
nicht ermittelt. Der ICL5665 ist mir nicht bekannt, aber ich werde mich 
damit befassen. Ich habe in einem anderen Forum eine Schaltung gefunden, 
die ich zwar nachvollziehen kann, aber von der ich noch nicht weiß 
welchen laststrom sie verträgt und wieviel Betriebsstrom sie selbst 
verfrühstückt. Aber so ähnlich dachte ich mir den Bauteileaufwand, zzgl. 
der Hystereschaltung, zumal die Grenzspannungen ja nur einmal fixiert 
werden.

Gruß Hans

Autor: MaWin (Gast)
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Hans M. schrieb:
> von der ich noch nicht weiß welchen laststrom sie verträgt

16A

> und wieviel
> Betriebsstrom sie selbst verfrühstückt.

1500 uA.

Der ICL7665 ist schon schlauer, die Schaltung ist ja im Prinzip 
dieselbe.

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Hallo Patrick,

den Betrieb der LEDs ohne Vorwiderstände habe ich schon ausprobiert. 
Klappt sehr gut. Die weißen superhellen LEDs haben nominal 
Betriebsspannungen von 3,0 - 3,4V = und sollen 20mA aufnehmen. Geprüft 
nehmen sie die 20mA erst bei ca. 4 V auf. Da aber die Reflektoren der 
Scheinwerfer ohnehin keine berechneten Spiegel sind, ist es auch nicht 
wichtig, ob die LEDs etwas mehr der weniger hell leuchten. Jeweils zwei 
in Reihe gehen also gut an den 6V. Könnte eher passieren, dass ich für 
die Wechselblinker wegen der Transistor Spannungsverluste statt der 2 in 
Reihe doch Parallelschaltungen machen muss und dann natürlich 
Vorwiderstände brauche.
Das mit dem temporären Spannungseinbruch habe ich auch noch nicht 
berücksichtigt. Da hast Du sicher recht damit.
Das mit dem durchdrehenden Rad habe ich von anderer Seite auch schon mal 
gehört, allerdings wurde das für den Laminatfußboden berichtet. Wenn das 
bei Rasen auch so ist, stellt das die ganze Aktion in Frage. Hattest Du 
für Deine Kinder auch so ein Auto von FEBER ?

Gruß Hans

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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@ MaWin

besten Dank für die Info zu den Stromwerten.
Ich werde mich damit näher befassen.

Gruß Hans

Autor: Conquistador (Gast)
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Der Anlaufstrom ist enorm. Bei meinem sind mir damals die 20A Mosfets 
gestorben und ich habe dann 100A N-channel genommen.
Ich hatte nur 12V Batterien da, und habe die per PWM etwas 
"runtergesetzt". Das ging solange bis die Kinder größer als das Auto 
waren, und dann habe ich es weggeschmissen.
Den ICL7665 kannte ich nicht. Damit hätte ich mir wohl ne Menge Arbeit 
sparen können.

Autor: Ralf (Gast)
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Eine einfache kleine Zeitverzögerung mit Elko einbauen, damit beim 
Anfahren die Schaltung nicht sofort auslöst.

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Hallo zusammen,

ich habe bis jetzt schon viele sehr interessante Hinweise und Vorschläge 
bekommen, für die ich allen sehr danke. Vielleicht hat mein Eingangspost 
ja zur Annahme geführt, ich sei seit über 40 Jahren in der Elektronik 
unterwegs. Das stimmt jedoch nur bedingt, da ich seit Mitte der 80er 
Jahre kaum noch mit Elektronik zu tun hatte und auch privat nur noch im 
Modellbau die fertigen Komponenten meiner Funkfernsteuerungen eingebaut 
und betrieben habe. In meinen alten Büchern der 70er Jahre vom ELEKTOR 
Verlag gibt es natürlich diverse diskrete Schaltungen, aber ich denke, 
dass die meisten wohl so veraltet sein werden, wie meine Germanium 
Transistoren und VALVO Taschenbücher. Meine alten Handbücher von Texas 
Instruments, Maxim, etc. habe ich schon vor 20 Jahren im Papiercontainer 
entsorgt.
Ich sehe mich ausser Stande die mir erteilten Hinweise eigenständig in 
aktuelle und stromsparende Schaltungen mit modernen Komponenten, die ich 
nicht kenne, umzusetzen. Dazu habe ich in gut 30 Jahren zuviel vergessen 
habe und in den 30 Jahren sind zuviel neue mir unbekannte Komponenten 
entstanden.
Wenn ich eine entsprechende Schaltung für diskrete Bauelemente ohne SMD 
habe, werde ich die sicher umsetzen und aufbauen können. Meine Platinen 
Layouts mache ich noch von Hand auf Rasterfolie mit Klebebändern und 
Klebe Lötpunkten. Vielleicht reicht ja auch eine Lochplatine im 2,54mm 
Raster.

Gruß Hans

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Hans M. schrieb:
> Ich sehe mich ausser Stande die mir erteilten Hinweise eigenständig in
> aktuelle und stromsparende Schaltungen mit modernen Komponenten, die ich
> nicht kenne, umzusetzen.

Was hindert dich dran, die in
Beitrag "Re: Unterspannungs Abschaltung 6V"
gezeigte Schaltung mit dem in
Beitrag "Re: Unterspannungs Abschaltung 6V"
genannten MOSFET aufzubauen und glücklich zu sein ?

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Hallo Michael,

ich verstehe die Schaltung mit den Komponenten als 
Unterspannungsabschaltung für den LED Ring. Meine Schaltung muss 
mindestens 50 A Anlaufstrom und bestimmt bis 5A Betriebsstrom vertragen 
und wegen der zu erwartenden Spannungseinbrüche beim Anfahren auch eine 
entsprechende Trägheit aufweisen. SMD Bauteile kenne ich keine und habe 
auch keine. "Normale" Transistoren, Widerstände und IC-Sockel habe ich 
genügend. Platz dafür habe ich genügend.

Gruß Hans

Autor: Johannes S. (jojos)
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den ICL7665 gibt es auch im DIP Gehäuse, die LED waren nur auf dem Foto 
drauf und ich war zu faul das auszuschneiden. Was man damit schaltet ist 
doch egal, der MosFET im Schaltplan schafft schon ein paar Ampere und 
wenn es nicht reicht nimmt man einen dickeren, siehe 
https://www.mikrocontroller.net/articles/MOSFET-%C...

Autor: m.n. (Gast)
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Hans M. schrieb:
> Meine Schaltung muss
> mindestens 50 A Anlaufstrom und bestimmt bis 5A Betriebsstrom vertragen
> und wegen der zu erwartenden Spannungseinbrüche beim Anfahren auch eine
> entsprechende Trägheit aufweisen.

Das mit einer diskret aufgebauten Schaltung zu lösen ist mehr als 
ungeschickt bzw. 'suboptimal'.
Hohe Anlaufströme vermeidet man, indem man die Motorspannung langsam 
hochfährt: Zeitkonstante ca. 0,5 s. Ein MOSFET mit PWM angesteuert ist 
bestens dazu geeignet. Braucht man dazu noch eine Überstrom- und eine 
Unterspannungsabschaltung, ist ein kleiner µC die sinnvolle Lösung.

Vielleicht findest Du jemanden, der Dir das für wenig Geld ausführt; das 
dürfte günstiger sein, als sich mit den Möglichkeiten und Tücken 
moderner Bauteile auseinanderzusetzen.

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Hallo Johannes,

ich habe mir die MOSFET Liste angesehen. Ich kenne nicht ein Teil davon 
und habe keine Ahnung, was was tut.
Es macht für mich keinen Sinn, mich darin einzuarbeiten. Bevor ich auch 
nur halbwegs da durchblicke, braucht mein Enkel das Auto nicht mehr. Und 
die Zeit um mich darin einzuarbeiten für das eine Projekt hätte ich auch 
nicht. Dann muss ich es eben sein lassen.

Gruß Hans

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Moin m.n.

der Vorschlag ist sehr gut. Leider kenne ich niemanden, der das tun 
könnte oder wollte.

Gruß Hans

Autor: Ralf (Gast)
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Hans M. schrieb:
> Dann braucht mein Enkel das Auto nicht mehr

Es reicht erst einmal einfach nur im Unterspannungsfall eine rote LED 
aufleuchten zu lassen. Die könnte im Armaturenbrett untergebracht 
werden. Sieht auch noch gut aus, wenn da was leuchtet oder blinkt.

Dann sparst Du Dir den kompletten teuren aufwendigen Leistungsteil.

Der Enkel muss sich in diesem Fall dann auch tatsächlich brav beim Opa 
melden, zwecks aufladen.

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Hallo Ralf,

der Vorschlag ist gut, allerdings wohl kaum umsetzbar.
Ich wohne im Münsterland und der Enkel in Schleswig-Holstein.
Nun könnte er sich auch bei Papa oder Mama melden, aber ich gehe davon 
aus, dass er das nicht tun wird. Dazu fehlt ihm mit 2 Jahren noch die 
Einsicht.
Auf welchen Knopf er treten muss, damit die Fuhre in Gang kommt, lernt 
er in 1 Minute. Aber freiwillig aufhören wird er wohl nicht, nur weil 
die rote Lampe leuchtet. Die grün-gelb-roten LEDs habe ich ohnehin 
vorgesehen, aber eben mehr zur Zierde und damit der Kleine was zu 
begucken hat.

Gruu Hans

Autor: Anja (Gast)
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Hallo,

warum nicht einfach einen ICL7665 und als Leistungsteil einen BTS555.
2 ICs, 2 Abblock-Kondensatoren 3 Widerstände.
Da der BTS invertiert (Eingang ist LOW-Aktiv) nimmt man halt die 
"Überspannungsabschaltung" des ICL7665 als Ansteuerung.

Gruß Anja

Autor: Manfred (Gast)
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Hans M. schrieb:
> Auf welchen Knopf er treten muss, damit die Fuhre in Gang kommt, lernt
> er in 1 Minute.
Was ist dieser "Knopf" - schaltet der direkt den Motor an die Batterie 
oder ist da bereits ein Relais oder gar eine Halbleitersteuerung hinter?

Autor: Klaus (Gast)
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Ich hab das mal so gelöst. Man kann mit einem Widerstand von PWR_OUT 
nach REF auch noch etwas Hysterese einbauen.

MfG Klaus

Autor: Waldemar Z. (waldemar_z)
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Der 555 eignet sich wegen den zwei Komparatoren und dem Flip-Flop gut 
für sowas. Damit kann man die untere sowie die obere Spannungsschwelle 
beobachten.

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Waldemar Z. schrieb:
> Der 555 eignet sich wegen den zwei Komparatoren und dem Flip-Flop gut
> für sowas. Damit kann man die untere sowie die obere Spannungsschwelle
> beobachten.

Der NE555 braucht bis 10mA, und hat keine feste Referenzspannung sondern 
Schaltschwellen die mit der Versorgungsspannung mitgehen. Das ist völlig 
unnütz.

Ein ICL7665 ist erheblich passender. Aber wahrscheinlich hast du vor 40 
Jahren, in der Zeit zwischen 555 und 7665, aufgehört dich um moderne 
Chips zu informieren.

Der TL431 am MOSFET geht aber auch wenn man die Hysterese nachrüstet.

: Bearbeitet durch User
Autor: Waldemar Z. (waldemar_z)
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> Der NE555 braucht bis 10mA, und hat keine feste Referenzspannung sondern 
Schaltschwellen die mit der Versorgungsspannung mitgehen.

10mA ist nichts im Vergleich zum Verbrauch des Motors.
Ref.-Spannung ist ja wohl kein Problem...
Dafür ist der 555 universell und findet sich oft in der Bastelkiste.

> Aber wahrscheinlich hast du vor 40 Jahren, in der Zeit zwischen 555 und 7665, 
aufgehört dich um moderne Chips zu informieren.

Es gibt absolut keinen Grund um hochnäsig zu werden...
Nicht alles, was modern ist, ist auch gut...

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Moin Michael,

ja das stimmt. Ich bin damals in den frühen 80er Jahren aus der 
Elektronik ganz heraus gekommen ind seitdem im Maschinenbau und 
Anlagenbau weltweit unterwegs. Viele gut gemeinte Hinweise sind für mich 
so hilfreich, wie der Rat an einen Hobby Oldtimer Schrauber, an seinem 
VW Käfer Baujahr 1967 doch mal den Fehlerspeicher auszulesen und den 
CAN-Bus zu checken. Ich kann es leider nicht selber umsetzen, weil ich 
weder weiß was es überhaupt an aktuellen Komponenten gibt, noch wüßte 
ich sie anzuwenden. Dafür weiß ich wie man mit einer 
Kohlemikrophonkapsel und einem Germanium-Transistor ein Radio baut, das 
ohne Strom funktioniert. Leider hilft mir das hier nicht weiter.

Allerdings habe ich neue Erkenntnisse und eine Idee, die vielleicht 
weiterhilft.
Ich habe gelesen, dass solche 6V Fahrzeuge eine 30A Sicherung haben als 
Motorschutz. Demnach wird der max. Anfahr- und Betriebsstrom vor dem 
Blockieren des Motors geringer sein müssen.
Ein bistabiles Relais braucht nur im Moment des Umschaltens für 100ms 
Strom. Das wäre immer akzeptabel, auch wenn er relativ hoch ist. Das 
Relais müßte einerseits den Anlauf- und Betriebsstrom des Motors bis 30A 
schalten können und andererseits mit der Entladeschlußspannung von < 
5,25V als Betriebsspannung auskommen. Nun fehlt dazu eine 
Spannungsüberwachung mit Hysterese, die nach einer gewissen Torzeit das 
Relais umschaltet auf AUS. Das Wiedereinschalten muss unterhalb von 6V 
vermieden werden.
Während des Akku Ladens soll die Stromversorgung des Motors über den 
Öffner in der Ladebuchse abgeschaltet sein. Nach dem Trennen des 
Ladesteckers und Betätigen des Schlüsselschalters wird die 
Spannungsüberwachung aktiviert, sofern die Spannung > 6V ist und löst 
das Umschalten des Relais auf EIN aus. Natürlich würde nach jedem 
Betätigen des Schlüsselschalters wieder das Relais auf EIN geschaltet 
werden, was zwar überflüssig ist, aber wegen des kurzen Stromimpulses zu 
vernachlässigen ist.

Ich hoffe das ist eine brauchbare Idee.

Gruß Hans

Gruß Hans

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Manfred schrieb:
> ist da bereits ein Relais oder gar eine Halbleitersteuerung hinter

Nichts dergleichen. Fußpedal ist ein Klingelknopf und für 
Vorwärts-Rückwärts gibt einen Umschalter, der + und - über Kreuz 
vertauscht. Anbei mal den Schaltplan von so einem Auto.

Gruß Hans

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Waldemar Z. schrieb:
> 10mA ist nichts im Vergleich zum Verbrauch des Motors.

Wenn jedoch die Unterspannungsschaltung bei (wegen Unterspannung 
ausgeschaltetem) Motor am Akku bleibt, wird der sowieso entladene Akku 
durch die 10mA dann restlos tiefentladen. Gerade davor sollte die 
Schaltung doch schützen.

> Ref.-Spannung ist ja wohl kein Problem...

Du meinst, mit Zusatzbauteilen ? Warum dann den NE555, wenn es bei den 
sowieso nötigen Zusatzbauteilen auch ohne NE555 geht ? Bloss damit der 
40 Jahre alte Chip endlich veraut wird ?

> Dafür ist der 555 universell und findet sich oft in der Bastelkiste.

Restmüll verbauen ? Warum nicht eine Skulptur draus machen ?

> Es gibt absolut keinen Grund um hochnäsig zu werden...
> Nicht alles, was modern ist, ist auch gut...

Wenn für dich 35 Jahre alte Chips modern sind, bist zu so alt, dass du 
nicht mehr gut bist.

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Hans M. schrieb:
> Ich habe gelesen, dass solche 6V Fahrzeuge eine 30A Sicherung haben als
> Motorschutz. Demnach wird der max. Anfahr- und Betriebsstrom vor dem
> Blockieren des Motors geringer sein müssen.

Jein.

30A Sicherungen brennen auch bei 50A nicht sofort durch, 30A Halbleier 
aber schon.

Am besten geht messen: Betriebsspannung / Innenwiderstand des Motors = 
Anlaufstrom.

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Moin Waldemar,

Du hast mit Deinen beiden Anmerkungen durchaus recht.

Den NE555 habe ich auch noch liegen, natürlich mit Beinen und nicht als 
SMD. Mit welchem Aufwand und Strombedarf die Versorgungsspannung von >3V 
aus der variablen Spannung von < 5,25V bis  ca. 7,25V zu stabilisieren 
ist, kann ich im Moment nicht überblicken. Die 10 mA an ständigem Strom 
für den einen Chip ist schon von Bedeutung, da ja nur 25Ah Nennkapazität 
zur Verfügung steht.

Es ist nicht immer alles besser, nur weil es neu ist. Wir haben im 
Studium (1968 - 1970) gelernt: Eine Konstruktion ist erst dann gut, wenn 
ich nichts mehr weglassen kann, ohne das Konstruktionsziel zu 
beeinträchtigen. Jedes Teil, das nicht da ist, kann auch nicht kaputt 
gehen.
Was die Feststellung von Michael angeht, sohat er völlig recht. Ich habe 
slebst mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass es genau so ist. Ich 
empfinde das auch nicht als hochnäsig von ihm, sondern als Bestätigung, 
dass er meine Selbstdarstellung zu meinen Kenntnissen richtig erkannt 
hat.
ich mach das bei Mitseglern auf See auch so. Nur wenn ich genau weiß, 
was der andere kann, weiß auch, womit ich ihn beauftragen kann und was 
ich besser selber mache. Die Schllimmsten sind die, die behaupten alles 
zu können und hinterher den kahn auf Schiet setzen, weil sie nicht mal 
ein echolot ablesen können.

Gruß Hans

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Moin Klaus,

besten Dank für den Schaltungsentwurf. Sieht erst mal einfach aus.
Ich werde mir mal die Daten zu den Bauelementen downloaden und 
versuchen, die Funktion der Schaltung nach zu vollziehen.

Gruß Hans

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Anja schrieb:
> warum nicht einfach einen ICL7665.......

Moin Anja,
vielleicht hast Du in meinen diversen Antwort zu anderen Vorschlägen 
schon gelesen, dass ich seit gut 35 Jahren keinen Transistor mehr in der 
Hand hatte. Meine Großmutter hätte jetzt gesagt: Ja ja, wenn man das 
Hexen versteht ist es keine Kunst. Ich kann Deinen Vorschlag selbst 
nicht umsetzen.

Gruß Hans

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Hans M. schrieb:
> Ich kann Deinen Vorschlag selbst nicht umsetzen.

Das verstehe wer will … du willst was bauen, aber dann doch nicht?

Im Eingangsbeitrag hast du nur Controller (die man erst programmieren
müsste) und SMD ausgeschlossen.  Willst du jetzt alles jenseits
einfacher Transistoren, Z-Dioden und Widerstände als für dich nicht
handhabbar ausschließen?  Ach ja, Relais schließt du ja wohl auch nicht
aus, obwohl heutzutage fette MOSFETs, die locker 200 A verkraften, nur
ein paar Groschen kosten.

Vielleicht schreibst du ja nochmal klipp und klar, womit du überhaupt
gewillt bist, etwas zu bauen.

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Moin Michael,

mit Deinen Informationen zu den Bauelementen wirst Du wohl recht haben, 
was ich im Moment nicht nachvollziehen, da ich mit denen nicht vertraut 
bin. Auch die Unterschiede in den Werten alter Bauelemente habe ich 
weitestgehend vergessen. Der grund ist natürlich, wie Du richtig erkannt 
hast, dass ich seit gut 35 Jahren keinen Transistor mehr in der Hand 
hatte und 80% meiner Bauelemente Bücher vor gut 20 Jahren entsorgt habe.

Gruß Hans

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Hallo Michael,

sicher hast Du mit Deinen Betrachtungen zum NE555 nicht unrecht und es 
trifft auch genau das, was mich davon abhält einfach eine der alten 
Schaltungen aus einem der 45 Jahre alten ELEKTOR Schaltungsbücher 
aufzubauen. Viele Bauelemente, die alle einigen Strom ziehen von dem man 
nicht abbeissen kann, will sagen, der für das Eigenleben der Schaltung 
verbraucht wird und nicht zum Betrieb des Fahrzeugs. Deshalb suche ich 
neue, stromsparende Lösungen, jedoch ohne übertriebenen Aufwand.

Aber deshalb mußt Du doch Waldemar nicht vor das Schienbein treten. Er 
hat ja auch durchaus recht mit der Erkenntnis, dass nicht alles besser 
ist, nur weil es neu ist. Das trifft auf die Elektronik genau so zu wie 
auf viele andere Bereiche der Technik. Was wurde nicht schon alles 
erfunden und produziert, das sich nach einiger Zeit als unnütz, anfällig 
oder sogar unbrauchbar erwiesen hat. Kaffee Vollautomaten (Oben Bohnen 
rein, unten Kaffee raus) wurden als extrem gesundheitsgefährend 
entlarvt, weil sich im Bereich der Kaffeemehl Aufbrühung sehr 
gefährlicher Schimmel bildet, der bei einigen Maschinen nur in der 
Werkstatt nach Zerlegung entfernen läßt. Der gute alte Melitta 
Kaffefilter aus Porzellan ist wieder in, weil der Kaffee damit am besten 
wird. Es gibt noch zig weitere Beispiele.
Wenn Du Dir die Schaltung des kleinen Autos ansiehst, stellt Du fest, 
dass man dort sogar auf eine Ladebuchse verzichtet und einfach die 
Steckverbindung Zuleitung von der Batterie trennt um das Ladegerät an 
die Batterie anzuschließen. Das ist der maximierte Schutz gegen 
Fahrversuche während des Ladens bei Minimierung des Aufwands. Vielleicht 
braucht man ja auch gar keine Unterspannungsabschaltung, weil vielleicht 
der Motor bei 5,25V Batteriespannung diese kurzfristig soweit 
herunterzieht, dass er gar nicht erst anläuft. Also hört der Spass dann 
auf, obwohl die Batterie noch gar nicht in die Tiefentladung gekommen 
ist. Möglich wäre es. Vielleicht ist es ja auch intelligenter, statt der 
Abschaltung im Motorstromkreis nur eine Überwachung mit Ansteuerung 
einer Signalquelle zusätzlich zu den 3 LED einzubauen. Die braucht dann 
als Piezzo Quäke ein paar mA und macht einen Saulärm, so dass Mama flugs 
den Zündschlüssel abzieht. Die Unterspannungsschutzschaltung kostet gar 
nichts.

Jeder Denkansatz ist es wert dargestellt zu werden. Im Brainstorming 
muss jeder jede noch so schwachsinnig anmutende Idee frei darstellen 
können, ohne dass er dafür kritisiert wird. Die blöde anmutende Idee des 
einen assoziert eine andere, vieleicht ganz neue geniale Idee bei einem 
anderen. Man muss selbst bereit sein von 100 Ideen 99 wegzuwerfen um die 
eine richtige zu realisieren. Wir haben im Physiklabor so jedes Jahr auf 
diese Weise mindesten 8 - 10 Erfindungen ausgearbeitet, die patentiert 
wurden.

Gruß Hans

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Michael B. schrieb:
> Am besten geht messen: Betriebsspannung / Innenwiderstand des Motors =
> Anlaufstrom.

Hallo Michael,

Du hast völlig recht. Wird heute abend gemacht. Dass ich da nicht 
selbstdran gedacht habe, zeigt, wie lange ich damit nichts mehr zu tun 
hatte.

Gruß Hans

Autor: m.n. (Gast)
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Hans M. schrieb:
> Moin m.n.
>
> der Vorschlag ist sehr gut. Leider kenne ich niemanden, der das tun
> könnte oder wollte.

Dann stell eine Anfrage hier ins Forum unter "Ausbildung&Beruf" oder 
"Markt" vielleicht auch mit Angabe, was Dir eine Lösung wert wäre.

Andererseits frage ich mich, ob eine Lösung aus der Ferne überhaupt 
möglich ist. Für eine halbwegs brauchbare Lösung wird man die Elektronik 
vor Ort an die Mechanik anpassen müssen. Allein auf die Spannung zu 
sehen, reicht nicht. Erst ein zusätzlicher Blick auf den Strom zeigt, ob 
der Akku leer ist, oder die momentane Last (kleiner Stein, leichte 
Steigung) die Spannung am Innenwiderstand des Akkus oder der Zuleitung 
bzw. Steckverbindern einbrechen läßt.

Seinerzeit hatte ich einem Bekannten für seine Enkelin eine 
Motorsteuerung gebaut. Da ein µC verwendet wurde, der ein Poti 
(Gaspedal) auswertete und einen Leistungs MOSFET per PWM ansteuerte, war 
damit das Problem des Anlaufstroms gelöst. Ohne das Fahrzeug nebst Motor 
selber begutachten zu können, hätte es kaum geklappt.
Da diese Schaltung mit 12 V lief, hat es auch keinen Sinn, den Bekannten 
nach dem Verbleib der älteren Schaltung zu fragen. Vielleicht wird sie 
auch schon für die Urenkelin gebraucht ;-)

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Hallo Jörg,

Controller habe ich für mich ausgeschlossen, weil ich davon nichts 
verstehe. SMD Bauteile habe ich nicht und wie ich weiß, haben SMD 
Bauteile bei gleichen Funktionen häufig auch noch andere Bezeichnungen 
als die herkömmlichen mit Beinen daran. Bis ich mich da herein 
gearbeitet habe, wird das kleine Auto nicht mehr gebraucht. Mit 
"normalen" Transistoren, Widerständen, Kondensatoren und auch ICs komme 
ich schon aufbaumäßig zurecht. Nur sind ja viele alte Bauelemente so 
überholt, dass es vielleicht sinnvoll ist wegen des Batterie Betriebs 
auf einige neuere Bauelemente und Schaltungen umzusteigen, was ich 
jedoch mangels aktueller Kenntnis nicht alleine geregelt kriege.
Gegen die MOSFETs aber auch Relais habe ich gar nichts einzuwenden, wenn 
sie denn mit dem Batteriestrom sparsam umgehen können.
Meine heute ausgeführte Idee der Lösung mit einem bipolaren Relais 
beschreibt das genau.

Bitte sieh Dir doch mal meine anderen Anworten von heute an, dann 
erkennst Du sicher, was das Ziel ist und warum ich es nicht allein 
erreichen kann.

Gruß Hans

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Hans M. schrieb:
> Nur sind ja viele alte Bauelemente so überholt, dass es vielleicht
> sinnvoll ist wegen des Batterie Betriebs auf einige neuere Bauelemente
> und Schaltungen umzusteigen, was ich jedoch mangels aktueller Kenntnis
> nicht alleine geregelt kriege.

Dann verstehe ich aber nicht, warum du Anjas (und Michael Bertrands)
Vorschläge mit „kann ich nicht, will ich nicht“ rundheraus abwimmelst.
Deren Vorschläge sind genau das, was du möchtest: ein Aufbau mit
(halbwegs) modernen Bauelementen als die, die man noch so in der Kiste
liegen hat.

Gerade Anja ist ziemlich konkret geworden.  Das sollte man auch dann,
wenn man vor 30+ Jahren das letzte Mal ein Datenblatt in den Fingern
hatte, anhand der Schaltungsbeispiele in den Datenblättern der beiden
genannten Bauteile zusammen bekommen.  Wenn du die Schaltung zusammen
hast, kannst du sie ja gern hier nochmal zur Kontrolle vorstellen –
es genügt dabei ein Schaltplan auf Papier, sauber fotografiert oder über
einen Scanner gezogen.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Johannes S. (jojos)
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Na ja, in dem Fall ist es wohl einfacher nur eine einfache analoge 
Spannungsanzeige einzubauen, so ein schön altes Retro Teil aus dem KFZ 
Zubehör. Wenn der Zeiger in den roten Bereich geht muss die/der Kurze 
sich dann melden "Papa, bitte auftanken".
Die Bleiakkus sind nicht so empfindlich was das tiefentladen angeht. Und 
wenn die Spannung niedrig wird hat das Auto keine Leistung mehr und das 
fahren macht keinen Spass mehr. Wichtiger ist es den Akku dann auch bald 
wieder zu laden und nicht Monatelange leer rumstehen zu lassen, dadurch 
geht der nämlich eher kaputt.
Den Tiefentladungsschutz muss man noch puffern, wenn der ständig beim 
Anfahren zuschlägt wird der auch schnell wieder rausfliegen.

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Moin m.n.

ich hatte mir nicht vorgestellt einen Entwicklungsauftrag gegen Honorar 
in Auftrag zu geben. Das ganze Elektroauto kostet nur knapp 120,-€ neu.
Ich hatte gehofft, dass es für die mir einfach erscheinende Aufgabe 
genügend aktuellere Schaltungen gibt, als die 40 Jahre alten, die ich 
habe.
Den Fußtaster gegen ein belastbares Poti auszutauschen erfordert doch 
allein schon einen erheblichen Aufwand an Bastelei. das gibt es doch 
sicher nicht zu kaufen, so dass es da in diese Formbox herein paßt.
Sie bitte mal einige meiner Antworten zurück. Da habe ich mir selbst und 
dem Forum die Frage gestellt, ob denn eine elektronische 
Unterspannungsabschaltung überhaupt sinnvoll erforderlich ist. Kann man 
den Tiefentladeschutz nicht einfacher bewirken?
Auf den Fotos siehst Du, was der Hersteller baut und verkauft. So 
simpel, dass ohne jegliche Kontrolle und Warneinrichtung gefahren werden 
kann, bis das Teil stehen bleibt und dann vielleicht immer noch 100 mal 
probiert wird, ob es denn nicht doch noch geht, wollte ich es aber nicht 
belassen. In dem Fall würde ich den baldigen Akku Tot voraussehen.

Gruß Hans

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Johannes S. schrieb:
> Na ja, in dem Fall ist es wohl einfacher nur eine einfache analoge
> Spannungsanzeige einzubauen, so ein schön altes Retro Teil aus dem KFZ
> Zubehör.

Oder eine LED-Balken-Anzeige.  Es gibt hier sicher noch den einen oder 
anderen, der dafür einen A277D spendieren würde.  Ist natürlich dann 
auch 30+ Jahre alte Technik, würde den Zweck aber wohl erfüllen.

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Hallo Jörg,

ich wollte den Vorschlag von Anja nicht abwimmeln. Er wird sicher sehr 
gut sein, was ich gar nicht beurteilen kann. Aber Du hast recht, ich 
werde mich mit dem Vorschlag und den benannten gauelementen befassen und 
sehen, wie weit ich mit meinen eingerosteten Kenntnissen noch komme. Das 
Ohmsche Gesetz, Graetz Brücke, Wheatstone Brücke, R-C-Glied und 
Diodenkaskade sind mir noch geläufig.

Gruß Hans

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Hallo Johannes,

Laufbalken LED hört sich für mich schon wieder aufwendig an. LEDs habe 
ich noch hunderte liegen, die natürlich auch alle 20mA ziehen, weil sie 
steinalt sind. Ich dachte an einen 4-fach Komparator, der in Stufen die 
grüne-gelbe- rote LED einschaltet und zuletzt die Quäke für den 
Unterspannungs Alarm.
Ist das nicht einfacher und auffälliger zu sehen?

Gruß Hans

Autor: Johannes S. (jojos)
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Hans M. schrieb:
> Ist das nicht einfacher und auffälliger zu sehen?

In der Sonne vielleicht schlechter aber sonst sicher ok. Dafür hatte 
Jörg doch ein IC genannt, ich kenne da noch den LM3914:
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm3914.pdf
einfacher gehts nicht.
Teuer aber für faule gibts das auch als Bausatz:
https://www.conrad.de/de/spannungsanzeige-bausatz-...
Oder bei Pollin suchen, vielleicht haben die was auf ihrer Resterampe.

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Besten Dank Johannes,
ich werde mich kundig machen dazu.

Gruß Hans

Autor: m.n. (Gast)
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Hans M. schrieb:
> Auf den Fotos siehst Du, was der Hersteller baut und verkauft. So
> simpel, dass ohne jegliche Kontrolle und Warneinrichtung gefahren werden
> kann, bis das Teil stehen bleibt und dann vielleicht immer noch 100 mal
> probiert wird, ob es denn nicht doch noch geht, wollte ich es aber nicht
> belassen. In dem Fall würde ich den baldigen Akku Tot voraussehen.

Betrachte die Sache mal positiv und von der Seite Aufwand:Nutzen.
Da könnte es die beste Lösung sein, den/die Akkus auf Verschleiß zu 
nutzen. Solange das Neuaufladen noch funktioniert, ist alles gut. Wenn 
nicht mehr, dann muß ein neuer Akku her. Vielleicht lernt der kleine 
Nutzer selber sehr schnell, was das Problem ist, wenn sich die Kiste 
nicht mehr rührt, und wie man es beheben kann.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Hans M. schrieb:
> Ich dachte an einen 4-fach Komparator, der in Stufen die grüne-gelbe-
> rote LED einschaltet

Siehe den genannten A277D.

Wie schon gesagt, es gibt sicher einige Leute hier im Forum, die dir
davon noch ein Exemplar abtreten würden (mich eingeschlossen).

> und zuletzt die Quäke für den Unterspannungs Alarm.

Wenn du sowas haben willst, nimmst du statt der letzten LED halt
einen Quäker.

Autor: Johannes S. (jojos)
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oder für 1,95 bei Pollin komplett:
http://www.pollin.de/shop/dt/MzA2OTgxOTk-/Baueleme...

Und wenn ich die Bilder dieses hochwertigen Autos sehe dann noch ein 
Tipp:
Kaufe ein ordentliches Ladegerät. Das beim Auto dabei war ist sicher ein 
Steckdosennetzeil mit Trafo und einer Diode. Wenn das zulange 
angeschlossen bleibt wird der Akku überladen und das mag er auch nicht.

Autor: Der Andere (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> nimmst du statt der letzten LED halt
> einen Quäker.

Keine Diskriminierung bitte:
https://quaeker.org/

duck und weg

Autor: Johannes S. (jojos)
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Hans M. schrieb:
> Zum Laden habe ich ein Prozessor
> gesteuertes Ladegerät von LIDL, wie ich auch eins für mein Motorrad
> benutze

ok, ist schon vorhanden, letzten Tipp ignorieren.

Autor: Codix (Gast)
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Hier mal eine ganz einfach Schaltung.
Die Zenerdiode und die 1N914 bestimmen die Abschaltspannung.
In der gezeigten Schaltung liegt die Abschaltspannung bei 11.1 Volt für
einen 12V Bleiakku.

Für Deine Anforderungen sollte ein 5.6V Zener, ohne 1N914, passen.
Die Zenerdiode sollte man vorher ausmessen.

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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m.n. schrieb:
> Betrachte die Sache mal positiv und von der Seite Aufwand:Nutzen.
> Da könnte es die beste Lösung sein, den/die Akkus auf Verschleiß zu
> nutzen. Solange das Neuaufladen noch funktioniert, ist alles gut

Könnte man so machen. Das wäre der direkte Weg zur Umsaz Maximierung des 
Batterie Verkaufs. Da es bei mir den Ärmsten trifft, möchte eben das 
vermeiden. Ich habe schon den 1x4,5Ah Akku gegen 2x12,5AH getauscht, die 
noch nicht in Betrieb sind und erwäge ggf. noch einen dazu zu bestellen.

Gruß Hans

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Der Andere schrieb:
> Keine Diskriminierung bitte:

Oh yes sir, I´m with you.
We shall esteem our forefathers.

Greetings Hans
the Irish

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Codix schrieb:
> Hier mal eine ganz einfach Schaltung.
> Die Zenerdiode und die 1N914 bestimmen die Abschaltspannung.
> In der gezeigten Schaltung liegt die Abschaltspannung bei 11.1 Volt für
> einen 12V Bleiakku.
>
> Für Deine Anforderungen sollte ein 5.6V Zener, ohne 1N914, passen.
> Die Zenerdiode sollte man vorher ausmessen.

Die Schaltung kommt mir bekannt vor, aber weiß im Moment nicht woher.
Soll der Motorstrom bis >30 A darüber laufen? Wo ist die Batterie in der 
Schaltung und wo die Last, die es abzuhängen gilt?

Gruß Hans

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Johannes S. schrieb:
> so ein schön altes Retro Teil aus dem KFZ
> Zubehör. Wenn der Zeiger in den roten Bereich geht muss die/der Kurze
> sich dann melden "Papa, bitte auftanken".

Hallo Johannes,
weißt Du wieviel Strom solche Dinger verbraten?
Könnte noch im Keller liegen aus alten Zeiten.
Daneben liegen noch alte analoge Drehzahlmesser und Uhren für das 
Armaturenbrett aus den 60er-70er Jahren. Und im Schrank alte Röhren 
Autoradios mit Zerhacker und welche Prehomat-Senderspeichertasten.
Immerhin fahre ich seit 53 Jahren Auto und Motorrad mit Führerschein.

Gruß Hans

Autor: Johannes S. (jojos)
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Keine Ahnung, aber die oder eine LED Anzeige kann man ja parallel zum 
Motor schalten, dann gibts zwar nur eine Anzeige beim Fahren aber dafür 
man muss nix abschalten.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Hans M. schrieb:
>> so ein schön altes Retro Teil aus dem KFZ
>> Zubehör.

> weißt Du wieviel Strom solche Dinger verbraten?

Die lagen typischerweise auch im Bereich einiger Milliampere.  Die
hat man nicht so übertrieben empfindlich gebaut, wie es der Stand
der Technik hergegeben hätte, damit sie preiswert und mechanisch
robust sind.

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Johannes S. schrieb:
> Keine Ahnung, aber die oder eine LED Anzeige kann man ja parallel zum
> Motor schalten, dann gibts zwar nur eine Anzeige beim Fahren aber dafür
> man muss nix abschalten.

Hallo Johannes,
meiner Erinnerung nach ziehen diese alten analogen Spannunganzeigen 
deutlich mehr als 150 mA. Es sind ja eigentlich Amperemeter die den 
Spannungsabfall über einen Shunt messenUnd in das Armaturenbrettchen ein 
50mm Loch bohren um das Teil einzubauen, finde ich eine wesentliche 
Schwächung der Struktur. Und das Voltmeter parallel mit dem Motor zu 
schalten, ist ja m.M.n. auch nicht sehr effektiv um den Ladezustand der 
Akkus zu prüfen. Da verspreche ich mir von der Ampel + akustischem 
Signal mehr Nutzen bei sicher relativ geringem Aufwand. Die kann immer 
mitlaufen, solange der Schlüsselschalter "Zündschalter" eingeschaltet 
ist. Das Beobachten des Voltmeters und rechtzeitgege Melden zum 
"Nachtanken" wird bei dem kleinen mit 2 Jahren noch nicht klappen. Das 
mache ich beim nächsten Fahrzeug. Das wird ein Jeep Nachbau in 1:2,5 mit 
Honda 4-Takt Rasenmähermotor. Damit kann er dann Papas Segelflugzeug an 
den Start schleppen. Aber den bekommt er erst mit 5 Jahren.

Gruß Hans

Autor: Hans Mehring (grandpa)
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Jörg W. schrieb:
> Hans M. schrieb:
>>> so ein schön altes Retro Teil aus dem KFZ
>>> Zubehör.
>
>> weißt Du wieviel Strom solche Dinger verbraten?
>
> Die lagen typischerweise auch im Bereich einiger Milliampere.  Die
> hat man nicht so übertrieben empfindlich gebaut, wie es der Stand
> der Technik hergegeben hätte, damit sie preiswert und mechanisch
> robust sind.

Retro ist nicht ein altes aus den 60er - 70er Jahren. Das soll nur so 
aussehen. Kostet bei VDO 39,95€ und gibt es für 12 und 24 V. Dabei sind 
die Skalen elektronisch gedehnt, bzw. die Bereiche deutlicher 
Unterspannung gestaucht, weil sie für die Überwachung der 12 bzw. 24 V 
Bordnetze irrelevant sind, weil unter 10V der 12 Akku auch schon platt 
ist. Es ginge also nur ein Instrument das wirklich noch für 6V Bordnetze 
ist.

Gruß Hans

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