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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Hilfe bei erster Verbindung, STK500 ,Pololu USB AVR Programmer v2, Atmel Studio 7


Autor: Varus (Gast)
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Hallo zusammen,
bin schon den ganzen Tag am versuchen einen uC (Atmega8515) via Pololu 
USB AVR Programmer v2 mit STK500 und Atmel Studio 7 zu programmieren. 
Bin
ein Einsteiger und habe mich an dieses kleine Tutorial gehalten 
(Youtube-Video "LED blinken / Bitmanipulation - Mikrocontroller programmieren in C - AVR C Tutorial - Part 2"). Der Pololu (hier 
ein paar Infos 
http://www.mikrocontroller-elektronik.de/isp-progr...) 
wird ohne Probleme erkannt und ich kann  im Atmel Studio 7 auch das 
STK500 auswählen.

Hier die erste Frage, welcher COM-PORT sollte gewählt werden, 
"Programming Port" oder "TTL Serial Port"?

Die nächste Frage wäre ist das STK500 richtig angeschlossen?

Nun wenn ich das Programm durch drücken von F7 "Builde" scheint es in 
Ordnung sein da kein Fehler kommt (siehe Bild). Will ich nun das 
Programm auf den uC schreiben tritt ein Fehler auf. Ebenfalls kann ich 
nicht die "Device Signature" auslesen (siehe anderes Bild). Dort tritt 
immer der Fehler aus dem Bild auf. Woran kann das liegen? Habe hier auch 
noch ein Attiny2313 liegen den ich ebenfalls schon drin hatte, selber 
Fehler. Kann beide uC nicht auslesen.

Ich danke euch!

Gruß Varus

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>bin schon den ganzen Tag am versuchen einen uC (Atmega8515) via Pololu
>USB AVR Programmer v2 mit STK500 und Atmel Studio 7 zu programmieren.

Warum ein zusätzlicher Programmer? Ein USB-RS232-Konverter hätte 
gereicht. Außerdem hättest du dann die volle Kontrolle über das STK. Mit 
dem Programmer hast du keine Möglichkeit die HW-Settings des STK500 
(VTARGET, VREF, Clock Generator) zu beeinflussen.

MfG Spess

Autor: Zweifler (Gast)
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Varus schrieb:
> ich kann  im Atmel Studio 7 auch das
> STK500 auswählen.

Ist aber falsch, denn Du nutzt ja den Polulu. Du mußt diesen auswählen.

> Hier die erste Frage, welcher COM-PORT sollte gewählt werden,
> "Programming Port" oder "TTL Serial Port"?

Dazu müßte das STK500 über einen USB-Seriell-Wandler angeschlossen sein. 
Ist es aber nicht.Wenn es wäre, dann wäre programming port richtig.

> Die nächste Frage wäre ist das STK500 richtig angeschlossen?

Nein, siehe Antwort von Spess.

Autor: Tom (Gast)
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So wie es aussieht kann Studio 7 deinen ATmega o.a. nicht zum 
Programmieren ansprechen. Dein PoLoLu simuliert nur, das es ein STK500 
sei. Was ich dabei nicht verstehe ist, du hast doch bereits ein STK500, 
warum kaufst du dann einen Programmieradapter der wiederum nur ein 
STK500 emulieren kann?
Du kannst folgendes probieren:
1. Deine Hardware, mit welchem Takt läuft die? 1MHz 8MHz ??
   Wenn es ein neuer ATmega ist dann steht der auf 1MHz und der 
Programmiertakt sollte dann immer /4 sein. Also sollte 250kHz 
eingestellt werden.
2. Bist du dir sicher, das der ATmega in Ordnung ist?
3. Ist denn der PoLoLu Programmer auch fähig den RESET vom STK500 auch 
runter zu ziehen?
4. Würde mal die 6 Anschlüsse zum ATmega ohne das STK500 nur mit dem 
PoLoLu und einer Spannugsversorgung von 5 Volt machen und nochmal 
probieren.
5. Wenn das auch nicht geht, dann würde ich mir einen ordentlichen 
Programmer kaufen... Hatte früher auch mal so etwas billigeres wo mir 
versprochen wurde, "alles funktioniert" wie beim Original... Am Ende hat 
auch nur das Original AVRISP MKII funktioniert. Es hat auch schon seit 
der Version 5 des Atmel Studios Probleme mit den Programmierderivaten 
gegeben. Ich glaube nicht das Atmel sich die Mühe gemacht hat, das Atmel 
Studio für andere Programmiergeräte als wie die eigenen herzurichten.

Autor: Varus (Gast)
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Danke für die schnelle Antworten!
Okay da habe ich was falsch verstanden^^. Dachte der Pololu wäre ein 
Adapter mit dem ich direkt den ISP vom STK ansprechen kann. Wenn ich 
länger drüber nachdenke macht es auch iwie Sinn.


Tom schrieb:
> Deine Hardware, mit welchem Takt läuft die? 1MHz 8MHz ??
>    Wenn es ein neuer ATmega ist dann steht der auf 1MHz und der
> Programmiertakt sollte dann immer /4 sein. Also sollte 250kHz
> eingestellt werden.

Ich kann nur das STK500 auswählen, der Takt wäre auf 125kHz eingestellt.

Tom schrieb:
> 2. Bist du dir sicher, das der ATmega in Ordnung ist?

Nein bin ich nicht, habe mir das Board incl. der uC vor rund 8 Jahren 
gekauft. Hatte damals etwas rumprobiert, weiß aber gar nicht mehr was 
dabei rum kam. Nachdem dann mein PC ein Aussetzer hatte ist das Board 
mit dem Atmega8515 im Sockel und der Tyni im Steckschaum in der OVP 
verschwunden.

Tom schrieb:
> 3. Ist denn der PoLoLu Programmer auch fähig den RESET vom STK500 auch
> runter zu ziehen?

Schätze das kann ich nicht ausprobieren da ich nur das Simulierte STK 
auswählen kann!?

Tom schrieb:
> 5. Wenn das auch nicht geht, dann würde ich mir einen ordentlichen
> Programmer kaufen... Hatte früher auch mal so etwas billigeres wo mir
> versprochen wurde, "alles funktioniert" wie beim Original... Am Ende hat
> auch nur das Original AVRISP MKII funktioniert. Es hat auch schon seit
> der Version 5 des Atmel Studios Probleme mit den Programmierderivaten
> gegeben. Ich glaube nicht das Atmel sich die Mühe gemacht hat, das Atmel
> Studio für andere Programmiergeräte als wie die eigenen herzurichten.

Wie ist denn dann ein ISP Programmer zu benutzen? Ist er dafür gedacht 
mit Hilfe eines Steckboards zu arbeiten? Was würde denn jetzt in meinem 
Fall mehr Sinn machen, eine einfacher Comport USB Konverter oder den 
original AVRISP MKII? Ich meine ich habe mir das STK nun mal gekauft um 
es zu benutzen und nicht um es zu umgehen :-).

Ich danke!

Gruß Varus

Autor: Frank G. (frank_g53)
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Varus schrieb:
> Was würde denn jetzt in meinem
> Fall mehr Sinn machen, eine einfacher Comport USB Konverter oder den
> original AVRISP MKII?

ich würde einen usb-com adapter einsetzen, so wie ich es auch mache.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Wie ist denn dann ein ISP Programmer zu benutzen? Ist er dafür gedacht
>mit Hilfe eines Steckboards zu arbeiten?

Mit einem ISP kannst du einen AVR innerhalb einer Schaltung 
programmieren. Egal ob das eine Platine, ein Steckbrett oder sonst etwas 
ist.


>Was würde denn jetzt in meinem
>Fall mehr Sinn machen, eine einfacher Comport USB Konverter oder den
>original AVRISP MKII?

Mit einem MKII hast du das gleiche Problem wie mit deinem jetzigen 
Programmer.

Für die STK500 benutze ich diese hier

https://www.reichelt.de/USB-Konverter/DELOCK-61425...

Funktioniert problemlos.

MfG Spess

Autor: Varus (Gast)
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Hallo,
okay danke für die Hilfe! Ich werde mal morgen den Händler um die Ecke 
aufsuchen vllt. kann ich noch einen Konverter besorgen.

Bis dann, vielen Dank!

Gruß Varus

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>okay danke für die Hilfe! Ich werde mal morgen den Händler um die Ecke
>aufsuchen vllt. kann ich noch einen Konverter besorgen.

Ich habe bewusst einen Konverter mit FTDI-Chip gewählt. Von anderen 
Chips habe ich öfters negative Meinungen gehört. Also nicht einfach 
irgend etwas kaufen.

MfG Spess

Autor: Varus (Gast)
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spess53 schrieb:
> Ich habe bewusst einen Konverter mit FTDI-Chip gewählt. Von anderen
> Chips habe ich öfters negative Meinungen gehört. Also nicht einfach
> irgend etwas kaufen.

Danke für den Hinweis :-)!

Werde dann genau den bestellen. Und wenn ich schon dran bin gleich ein 
paar neue uC. Wäre der denn für den Anfang geeignet: 
https://www.reichelt.de/USB-Konverter/DELOCK-61425...

Danke, Gruß Varus

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Wäre der denn für den Anfang geeignet:
>https://www.reichelt.de/USB-Konverter/DELOCK-61425...

Der ATMega8 gehört eigentlich zu Dinosauriern der AVRs. Allerdings 
basieren viele (uralte) Tutorials darauf. Pinkompatible zum ATMega8 sind 
neuere ATMega48/88/168/328.

MfG Spess

Autor: Harry L. (mysth)
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Was willst du eigentlich mit einem STK500, wenn du nicht mal ansatzweise 
verstanden hast, was das ist?

Langsam wirds hier echt skuril.....

Autor: InFo (Gast)
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spess53 schrieb:
> Der ATMega8 gehört eigentlich zu Dinosauriern der AVRs.

Noch "schlimmer" der To benutzt sogar einen 8515

Varus schrieb:
> Bin ein Einsteiger

Lies mal die AVR Tutorials/Artikel hier im Forum!

Kaufe dir einen anständigen, modernen original! (ISP-) Programmer, dann 
bist du sämtliche Probleme los.


Überprüfe nochmal deinen code: DDRD
und PORTB, brauchst du die while schleife?...

Varus schrieb:
> Ich habe bewusst einen Konverter mit FTDI-Chip gewählt. Von anderen
> Chips habe ich öfters negative Meinungen gehört

Wenn du einen Ftdi clone hast, würde ich da nicht zustimmen, die CP210x 
sind auch ok.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Noch "schlimmer" der To benutzt sogar einen 8515

Ah, da kennt jemand das Mindesthaltbarkeitsdatum der AVRs.

>Kaufe dir einen anständigen, modernen original! (ISP-) Programmer, dann
>bist du sämtliche Probleme los.

Ein ATMEL ICE liegt in der Platinenvariante (ohne Gehäuse und Kabel) 
preislich etwa in der Größenordnung des damaligen STK500 Preises.

Mein ältestes STK500 ist von 2002 (noch mit 2 MBit-Dataflash) ist heute 
noch Update-fähig und füt DIL-ICs bestens geeignet. Da pfeife ich auf 
das ganze Arduino Gedödel.

Wenn man von Laptops absieht besitzen auch heute noch viele Motherboards 
eine interne RS232-Schnittstelle, die aber meist nicht herausgeführt 
ist. Da würde ein Slotblech mit Sub-D-Buchse und Kabel/Stecker für 2-3€ 
ausreichen um das Ganze nachzurüsten.


>Wenn du einen Ftdi clone hast, würde ich da nicht zustimmen, die CP210x
>sind auch ok.

Wir setzen in der Firma schon länger FTDIs ein und von den Konvertern 
habe ich selbst selbst zwei Stück. Und es gab niemals Probleme. Ich 
behaupte, das ein Großteil der FTDIs, die zu der Panikmache geführt 
haben, aus mehr oder weniger supekten Quellen stammen. Also eigene 
Schuld.

MfG Spess

Autor: Tom (Gast)
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Also, um es mal zusammen zu fassen. Ein ATmega8515 ist für den Anfang, 
(solange der in Ordnung ist), auch ganz gut. Speziell für Versuche mit 
LED´s oder Tastern usw. reicht auch der vollkommen aus.
Wenn du aber nicht sicher bist, das der 8515 noch funktioniert, kannst 
du gerne einen ATmega8 oder die neueren ATmega´s wie oben beschrieben 
verwenden. Ist dann nur noch eine Preisfrage was am günstigsten zu 
bekommen ist.
Du kannst dir natürlich ein USB->RS232 Konverter für dein STK500 Board 
holen und das sollte dann auch im Atmel Studio 7 zu verwenden sein. Hier 
kann ich auch bestätigen, was bereits weiter oben jemand geschrieben 
hatte, das ein FTDI Chip für den USB->RS232 Konverter die beste Wahl 
dafür ist.
Dann kannst du den ATmega8515, ATmega8 o.a. im DIL Gehäuse in das STK500 
stecken und kannst deine Übungen daran machen, ohne den PoLoLu zu 
benötigen! Der Vorteil vom STK500 ist für dich der, das du eine Hardware 
(Platine) mit Sockel und allem was man zur Programmierung für den ATmega 
benötigt bereits hast.
Da du aber nun schon den PoLoLu gekauft hast, kannst du dir dieses Teil 
erst mal auf Lager legen. Wenn du deine Übungen am STK500 erfolgreich 
beendet hast, möchtest du eventuell eine eigene Hardware (Platine) 
machen wo dann nur noch ein ISP Stecker vorhanden ist. Dann kannst du 
den PoLoLu dazu verwenden über den ISP Stecker auf deiner eigenen 
Hardware die Software zu übertragen.

Autor: --- (Gast)
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> Noch "schlimmer" der To benutzt sogar einen 8515

Vermutlich aus einem noch älteren STK200.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Vermutlich aus einem noch älteren STK200.

Nein. Die waren aus bei den ersten STK500 dabei. Wohl zu früh für dich.
STK200 und STK300 besitze und kenne auch noch.

MfG Spess

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