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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Alternativjobs für Ingenieure


Autor: Plan B (Gast)
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Was sind Alternativjobs oder -branchen in denen man als Ingenieur mit 
Berufserfahrung oder als Absolventn arbeiten kann?

Bei Physikern heißt es ja oft, dass die bei Versicherung im Bereich 
Statistik unterkommen. Wie ist das bei Ingenieuren?

P.S.: Bitte sachliche Antworten und keine auf dem Niveau von "Wenn'd als 
Injeniör nix findst, gibs auf".

Autor: A. K. (prx)
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Plan B schrieb:
> Bei Physikern heißt es ja oft, dass die bei Versicherung im Bereich
> Statistik unterkommen.

Alle, die ich kenne, sind in der IT Branche gelandet. Was natürlich 
auch, aber nicht nur, daran liegt, das ich selbst dort sitze. Einer 
davon war da allerdings sehr falsch.

> Wie ist das bei Ingenieuren?

Auch da kenne ich welche, die im IT-Betrieb endeten. Was beispielsweise 
bei Nachrichtentechnik auch nicht völlig weltfremd ist.

Da ich andererseits auch jemanden mit IT-Ausbildung kenne, der sich 
beruflich auf professionelle Volkmusik verlegt hat: Was individuelles 
Talent und Neigung hergeben - wenn keine rechtlichen Hürden entgegen 
stehen, dann geht u.U. auch etwas völlig anderes.

: Bearbeitet durch User
Autor: Reinhard S. (rs1972)
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Folgende Beispiele mir bekannter Ingenieure, die den Job altersbedingt 
an den Nagel gehängt haben, d.h. sie haben irgendwann keinen Job mehr 
bekommen oder nie einen gehabt:

 - 2x Investmentberater bei der Postbank / Dresdner Bank

 - 1x interner Informationskoordinator bei einem Versicherungskonzern

 - 1x Projektleiter für Etablierung von nicht-technischen Prozessen

 - 3x SCRUM Master (Diskussionsleiter für Prozessverbesserungen in der 
SW)

 - 1x Komiker

 - 1x Taxiunternehmensbesizer

 - 1x Baumarktleiter

 - 2x Politker im Kreistag / im Landtag

 - 3x Frührenter mit 58/60 gefördert durch das Arbeitsamt

 - 1x Hausmann, finanziert durch die Ehefrau

 - 2x Mitarbeiter im Betrieb der Ehefrau

Autor: Plan B (Gast)
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Reinhard S. schrieb:

> SCRUM Master

Ich dachte das seide der Lademeister bei Flugzeugen?

Autor: long daddy (Gast)
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Reinhard S. schrieb:

> - 1x Komiker

Erfolgreich?

Autor: Dagobert Tump (Gast)
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long daddy schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>
>> - 1x Komiker
>
> Erfolgreich?

Rowan Atkinson (Mr. Bean) ist Elektroingenieur.

Autor: Unverdrossen (Gast)
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Dagobert Tump schrieb:
> Rowan Atkinson (Mr. Bean) ist Elektroingenieur.

Dann ist er der vernünftigste Elektroingenieur, den ich bis jetzt 
kennengelernt habe.
:)

Beitrag #5016535 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Autor: Jemand (Gast)
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Hallo

ich bin kein Ingenieur finde die Frage aber trotzdem interessant,genauso 
wie es für mich als Nichtphysiker auch interessant ist das diese wegen 
ihres Wissens auch manchmal in der Versicherungsbranche bei der 
Statistik oder auch im IT Bereich landen.

Ich vermute mal stark das der TO an "echten" Antworten interessiert ist, 
also nicht an den bekannten Ausnahmen (Rowan Atkinson) oder solche die 
sich komplett um orientiert haben und deren Ingenieurausbildung keinen 
Einfluss auf das neuen Beruf hatte - es soll auch einen Professor 
für....? gegeben hat der sein Geld jetzt ohne Not als Fernfahrer 
verdient, dafür braucht es keine Akademische Ausbildung und einen 
Professorentitel.
Also Bereiche wo der Ingenieur eben nicht ohne ohne Ingenieurtitel, oder 
ähnliches, Quereinsteigen könnte.

Was muss man (hier der TO) eigentlich machen damit die ganzen dummen 
Kommentare ohne jeglichen Wert unterbleiben wenn es um Themen wie 
Ausbildung, Beruf und damit zusammenhängenden Fragen geht?

Jemand

Beitrag #5016618 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Autor: Klapperstorch (Gast)
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Jemand schrieb:
> Was muss man (hier der TO) eigentlich machen damit die ganzen dummen
> Kommentare ohne jeglichen Wert unterbleiben wenn es um Themen wie
> Ausbildung, Beruf und damit zusammenhängenden Fragen geht?

Einfach nicht ignorieren! ;-)

Ich finde die Fragestellung auch sehr unpräzise. Alternativjobs können 
ja grundsätzlich alle Jobs sein. Notfalls muss man halt noch eine 
Ausbildung und ein Studium machen.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Plan B schrieb:
> Was sind Alternativjobs oder -branchen in denen man als Ingenieur mit
> Berufserfahrung oder als Absolventn arbeiten kann?

Jede, mach einfach die nötige Ausbildung dazu.

Autor: Atmega162 (Gast)
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Roger Schmidt, Fußballtrainer.

Maschinenbauingenieur.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Jemand schrieb:
> Ich vermute mal stark das der TO an "echten" Antworten interessiert ist,

Wiederholen wir noch mal die Frage:
>> Was sind Alternativjobs oder -branchen in denen man als Ingenieur mit
>> Berufserfahrung oder als Absolventn arbeiten kann?

Die echte Antwort lautet "Alle", denn das ist mal wieder so eine 
Idiotenfrage. Etwa 1/3 aller Ingenieure in Deutschland arbeiten 
fachfremd. Wir reden hier von über einer halben Million Menschen. Da 
wird sich vom Dönerbuden-Betreiber bis zum Finanzberater alles drunter 
finden, wirklich alles.

> Was muss man (hier der TO) eigentlich machen damit die ganzen dummen
> Kommentare ohne jeglichen Wert unterbleiben wenn es um Themen wie
> Ausbildung, Beruf und damit zusammenhängenden Fragen geht?

Keine Idiotenfragen stellen.

Wer nicht selber, bevor er eine Frage stellt, mal fünf Minuten nachdenkt 
und keine vernünftige Frage formuliert muss sich nicht wundern, dass er 
hier keine individuelle Löffelfütterung sondern eine Einnordung bekommt.

Autor: Cyborg (Gast)
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Jemand schrieb:
> Was muss man (hier der TO) eigentlich machen damit die ganzen dummen
> Kommentare ohne jeglichen Wert unterbleiben wenn es um Themen wie
> Ausbildung, Beruf und damit zusammenhängenden Fragen geht?

Qwertz schrieb im Beitrag #5016618:
> Vielleicht keine dummen und völlig belanglosen Fragen stellen?

Genau das wollte ich auch schreiben, hatte zeitnah aber was anderes zu
tun. Auf jeden Fall volle Zustimmung. Es heißt zwar Hochschulreife, aber
bei manchen ist das nur eine Kindergartenreife und dann kommt halt sowas
dabei raus, wenns dazu keine Vorlesung gab. ;-b

Beitrag #5016835 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Fiesicker (Gast)
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Matthis B. schrieb im Beitrag #5016835:
> Ein Bekannter von mir arbeitet jetzt in einem Fitness-Discounter als
> Studioleiter. Er geht da voll auf.

Dann kann er auch als Hefeteig in einer Bäckerei arbeiten.

Autor: Dozent (Gast)
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Dozent zum Beispiel (sogar hier im Angebot):

https://www.mikrocontroller.net/jobs/dozent-elektr...

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Gastronom

Autor: Jo S. (joo)
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Plan B schrieb:
> Was sind Alternativjobs oder -branchen in denen man als Ingenieur mit
> Berufserfahrung oder als Absolventn arbeiten kann?

Das kommt immer auf die Person an:

- Interessensschwerpunkte
- geistiger Horizont
- sachlich-seriöses Auftreten
- Kontakte und Verbindungen
- Leistungsbereitschaft
- Motive, Ziele
- Lernbereitschaft (insb. überfachlich)
- Verantwortungsbewußtsein
 usw.

Branchen / Tätigkeiten außerhalb des klassischen Ingenieurwesens:

- gesamter Finanzsektor einschließlich Versicherungen
 - Risikobewertung, Schadensbegutachtung, Wertgutachten
 - Analyse, Anlageberatung, Vermögensberatung

Der Ingenieur Gottfried Heller z.B. ist ein sehr erfolgreicher (und sehr 
reicher) Fondsmanager.

- Leitende Funktionen in fast allen Branchen
- Betriebsleiter/Unternehmensnachfolger  dto.

- Unternehmensberatung (auch nicht-technisch)

- Personalvermittlung/ -Überlassung   ;)   :))

Noch einmal: Es kommt auf die Person an. Ein Ingenieurstudium und evtl. 
Berufserfahrung bieten gute Grundlagen.

Autor: genervt (Gast)
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Hannes J. schrieb:
> Etwa 1/3 aller Ingenieure in Deutschland arbeiten
> fachfremd.

Ab wann arbeitet man "fachfremd"? Gibts da eine Definition für?

Autor: Gummifreund (Gast)
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Also
- die Latex Fetischklamotten Firma Latexa wurde von einem Ingenieur 
gegründet.
(habe ich mir aus deren Firmen - Selbstdarstellung gemerkt - also falls 
das Hobby zum Beruf werden soll)

Autor: slave (Gast)
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Man, man, man, wenn ich die Kommentare hier lese bekomme ich den 
Eindruck, dass bei vielen die Fähigkeit zu abstrahieren ungefähr so 
ausgeprägt ist, wie bei einem Goldfisch.

Für die Experten müsste der OP erstmal einen Fragebogen im 
Multiple-Choice Format erstellen. Was ist den an der Frage, in welchen 
Branchen Ingenieure mit ihrem, über alle Gattungen recht ähnlichen, 
Grundausbildungsprofil häufig fachfremd unterkommen?

Autor: Alexander E. (cheshirecat)
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Gleich zwei meiner ehemaligen Ingenieurs-Kollegen sind Lehrer geworden. 
Der eine unterrichtet jetzt Mathe/Physik an einem Gymnasium, der andere 
irgendein Technikfach an einer Berufsschule.

Autor: slave (Gast)
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Alexander E. schrieb:

> Gleich zwei meiner ehemaligen Ingenieurs-Kollegen sind Lehrer geworden.

Warum?

Autor: Dozent (Gast)
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slave schrieb:
> Alexander E. schrieb:
>
>> Gleich zwei meiner ehemaligen Ingenieurs-Kollegen sind Lehrer geworden.
>
> Warum?

Warum nicht? Es ist doch gut, wenn ein richtiger Ing ein technisches 
oder naturwissenschaftliches Fach unterrichtet. Da redet dann wenigstens 
einer, der weiß, wovon er spricht. Das kann man von den meisten Lehrern 
(gerade jüngere) im technischen Bereich nicht behaupten. Die sind ohne 
ihre Vorbereitung und ihren Handzettel völlig aufgeschmissen. Sie mögen 
es pädagogisch besser machen, aber ohne tiefgreifendes technisches 
Verständnis im eigenen Fach, nützen die besten Lehrmethoden nicht viel.

Ausserdem hat man als Lehrer/Dozent recht angenehme Arbeits- und 
Urlaubszeiten. Und für einen richtigen Ing geht die Vorbereitung auch 
relativ gut von der Hand. Er muss sich ja nicht aufwändig in das 
Themengebiet eindenken. Er hat es schon verstanden und die Zusammenhänge 
sind ihm bewusst.

Autor: slave (Gast)
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Dozent schrieb:

> Warum nicht?

Meine Eltern sind beide Lehrer (jetzt in Rente). Ich würde mir den 
Scheiß nicht antun. Könnte das auch nicht. Spätestens nach drei Tage 
würde ich eins von den Blagen erschlagen.

Autor: Manfred (Gast)
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Alexander E. schrieb:
> Gleich zwei meiner ehemaligen Ingenieurs-Kollegen sind Lehrer geworden.
> Der eine unterrichtet jetzt Mathe/Physik an einem Gymnasium, der andere
> irgendein Technikfach an einer Berufsschule.
Ich hatte eine Fremdsprachenkorrespondentin mit gehörig Berufserfahrung 
als Englischlehrerin.

Der Herr Dr. xxx mit Beruferfahrung in der analytischen Chemie 
(Industrie) hat uns in Chemie unterrichtet.

Beide habe ich in sehr guter Erinnerung - die mussten kein Leerbuch 
herunterbeten, sondern konnten aus der Praxiserfahrung schöpfen.

Von daher denke ich, dass ein Ing. als Lehrer in seinem Fachgebiet eine 
sehr gute Sache sein kann. Es kommt aber stark auf die Person an, nicht 
jedem ist es gegeben, sein Wissen zu vermitteln.

Autor: ich (Gast)
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Selbstständiger Whiskyverkäufer oder eine andere Nische

Arbeit als Speditionskaufmann

BGV A3 Prüfer



Ich glaube da gibt es nichts, was es nicht gibt. Tendenziell bedeuten 
die Alternativbeschäftigungen allerdings meist ein Gehalt gleich oder 
unter dem eines Facharbeiters. Es gibt natürlich auch vereinzelt Fälle 
wo es genau andersrum ist.

Beitrag #5017009 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5017010 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5017012 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Dozent (Gast)
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slave schrieb:
> Meine Eltern sind beide Lehrer (jetzt in Rente). Ich würde mir den
> Scheiß nicht antun. Könnte das auch nicht. Spätestens nach drei Tage
> würde ich eins von den Blagen erschlagen.

Hier handelt es sich um Erwachsenbildung:
https://www.mikrocontroller.net/jobs/dozent-elektr...

Da sind die "Blagen" schon aus dem Alter heraus. Mit so ein paar 
16-jährigen, die nicht wissen, was sie wollen ist es deutlich schwerer 
umzugehen, als mit Leuten, die wissen, was sie wollen.

Autor: Cyborg (Gast)
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Jo S. schrieb:
> - Interessensschwerpunkte
> - geistiger Horizont
> - sachlich-seriöses Auftreten
> - Kontakte und Verbindungen
> - Leistungsbereitschaft
> - Motive, Ziele
> - Lernbereitschaft (insb. überfachlich)
> - Verantwortungsbewußtsein
>  usw.

Es fehlen -Schmerz- und Leidensgrenze ;-b

Autor: Cyborg (Gast)
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Dozent schrieb:
> die nicht wissen,

Die wissen zumindest das die keiner anfassen darf,
sonst hat man sofort ein Berg an Ärger am Hals.

Beitrag #5017047 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Nop (Gast)
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Plan B schrieb:
> Was sind Alternativjobs oder -branchen in denen man als Ingenieur mit
> Berufserfahrung oder als Absolventn arbeiten kann?

Nicht unbedingt fachfremd, aber vielleicht unerwartet: Testfeld. Das 
sind dann die, die den Systemdesignern erklären, wieso das Design so gar 
nicht klappen kann - weil die Test-Ings nämlich das System in der Praxis 
erleben und nicht nur auf Powerpoint-Folien.

Besonders geeignet für Ingenieure, die von Technik frustriert sind, weil 
sie ein Gerät nur angucken brauchen, und schon stürzt es ab. Mit dem 
schwarzem Daumen kann man auch Geld verdienen.

Und auch für die "ich hab ja gleich gesagt, das taugt nichts"-Fraktion - 
die kann genau daraus nämlich haufenweise Bugreports erstellen.

Gibt Firmen, in denen Tester wenig gelten, aber diese Firmen sind dann 
auch Schrott. Wer nicht auf seine Tester hört, wird wenig später nämlich 
genau dasselbe von seiner (noch) zahlenden Kundschaft hören.

Autor: Nop (Gast)
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Ach ja, und extra geeignet, wenn man auch noch Spaß daran hat, sich ein 
Design anzusehen und sich dann einen geeigneten Testfall zu überlegen, 
mit dem es abstürzen wird. Entwickler denken darüber nach, wie ihr 
System funktionieren soll. Tester denken darüber nach, was man tun muß, 
damit es nicht funktioniert.

Wenn man also eine etwas destruktive Art von Technikverständnis hat, 
kann man in diesem Umfeld damit gutes Geld verdienen. Besonders dann, 
wenn reale Fehler richtig teuer werden oder gar Menschenleben gefährden.

Autor: genervt (Gast)
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Nop schrieb:
> Nicht unbedingt fachfremd, aber vielleicht unerwartet: Testfeld. Das
> sind dann die, die den Systemdesignern erklären, wieso das Design so gar
> nicht klappen kann - weil die Test-Ings nämlich das System in der Praxis
> erleben und nicht nur auf Powerpoint-Folien.

Deshalb sollten im Systemdesign auch Leute mit Erfahrung sitzen und die 
holen trotz Erfahrung zusätzlich die Meinung der Tester ein, nur so 
funktioniert es am Ende zufriedenstellend. Wichtig ist auch, dass die 
Tester nicht nur Testen, sondern aktiv mit in den Entwickungsprozess 
eingebunden werden.

Nop schrieb:
> Gibt Firmen, in denen Tester wenig gelten, aber diese Firmen sind dann
> auch Schrott. Wer nicht auf seine Tester hört, wird wenig später nämlich
> genau dasselbe von seiner (noch) zahlenden Kundschaft hören.

Leiter weit verbreitet, das Testen eben Geld kostetet versaut man es 
sich lieber mit dem Kunden.

Autor: Flaschensammelnder deutscher Ing. (Gast)
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genervt schrieb:
> Hannes J. schrieb:
>> Etwa 1/3 aller Ingenieure in Deutschland arbeiten
>> fachfremd.
>
> Ab wann arbeitet man "fachfremd"? Gibts da eine Definition für?

Alles unter 23 Euro brutto die Stunde.

Autor: genervt (Gast)
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Vorstand einer GKV wäre auch eine Alternative, 250000€ Jahresgehalt 
passen auch!

https://www.welt.de/wirtschaft/article164764739/Dr...

Autor: Le X. (lex_91)
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genervt schrieb:
> Vorstand einer GKV wäre auch eine Alternative, 250000€ Jahresgehalt
> passen auch!
>
> 
https://www.welt.de/wirtschaft/article164764739/Dr...

Ist doch nur etwa das 3-4-fache eines Ingenieursgehalts.
Find ich jetzt nicht so wahnsinnig übertrieben.

Autor: A. K. (prx)
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Genau genommen sind N-1 von N Krankenkassen überflüssig.

Autor: A. K. (prx)
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Flaschensammelnder deutscher Ing. schrieb:
>> Ab wann arbeitet man "fachfremd"? Gibts da eine Definition für?
>
> Alles unter 23 Euro brutto die Stunde.

Und nach oben?

Autor: genervt (Gast)
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Le X. schrieb:
> Ist doch nur etwa das 3-4-fache eines Ingenieursgehalts.
> Find ich jetzt nicht so wahnsinnig übertrieben.

Ja, aber vorher wechselt ein Ing. ja nicht.

Ich finde es trotzdem sportlich für einen entspannten Job.

Autor: Qwertz (Gast)
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genervt schrieb:
> Le X. schrieb:
> Ist doch nur etwa das 3-4-fache eines Ingenieursgehalts.
> Find ich jetzt nicht so wahnsinnig übertrieben.
>
> Ja, aber vorher wechselt ein Ing. ja nicht.

Korrekt. ;-)

> Ich finde es trotzdem sportlich für einen entspannten Job.

Woher weißt du, dass Vorsitzender einer GKV ein entspannter Job ist? Ich 
bezweifle das.

Autor: Jo S. (joo)
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genervt schrieb:
> Hannes J. schrieb:
>> Etwa 1/3 aller Ingenieure in Deutschland arbeiten
>> fachfremd.
>
> Ab wann arbeitet man "fachfremd"? Gibts da eine Definition für?

Naja, die Angaben stimmen nicht ganz:

Von den Erwerbstätigen mit abgeschlossenem Ing.-Studium arbeitet die 
Hälfte fachfremd, das sind etwas mehr als 800.000 Personen.

Insbesondere in den 80er und 90er Jahren war die Situation für 
Absolventen schlecht, teilweise sogar sehr schlecht (<1/3). Nur in den 3 
Jahren von 1988 bis 1990 war die Lage gut. (Grund: Im Herbst 87 war 
Honecker auf Staatsbesuch in Bonn, um die Übernahme der bankrotten DDR 
durch die BRD zu vereinbaren. Hierzu wurde die Konjunktur in der BRD 
beschleunigt.)

In diesen beiden Jahrzehnten war die Frage "Alternativjobs für Ing." für 
Absolventen von existenzieller Bedeutung und auch für die Älteren über 
50.

Warum die alten Geschichten? Weil die Leute heute auch noch zu den 
800.000 Fachfremden gezählt werden. Und damit die Jüngeren erfahren, daß 
es "früher" auch keine goldenen Zeiten gab - im Gegenteil.

Was haben die gemacht?    ?
Offizielle Angaben sind mir nicht bekannt. Ein paar Fälle kenne ich:
MaschBau-Ing. -> Arbeitsvermittler beim AA (=fachfremd)
Ing. Energietechnik -> Kfz-Sachverständiger (offiziell nicht fachfremd)
Ing. Allgemeine ET -> Versicherungsvertreter einer PKV
Ing. Verfahrenstechnik -> Industrievertretung für Schmierstoffe
Ing. NT -> MLP-Vermögensberater
Wirtschaftsinformatiker (2/3 Info) ->  dto. (offiziell nicht fachfremd)
Ing. Werkstofftechn. -> Regionalleiter e. Lebensmitteldiscounters

Die meisten werden aber im stark wachsenden IT-Sektor unter gekommen 
sein, und das ist gegenwärtig ähnlich. IT wächst immer noch stark und 
ist somit das wichtigste Segment für die Jobalternativen (offiziell 
nicht fachfremd).

Wünsche sonnige Urlaubstage!   ;)

Autor: Fiesicker (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Grund: Im Herbst 87 war
> Honecker auf Staatsbesuch in Bonn, um die Übernahme der bankrotten DDR
> durch die BRD zu vereinbaren.

Genau -und das Gurgeln mit Pflaumenmus kann hartnäckige 
Plaque-Ablagerungen im Schädel lösen. Kann -muß aber nicht.

Autor: Jo S. (joo)
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PS
IT im erweiterten Sinne: IoT, "Digitalisierung der Wirtschaft", I 4.0, 
App und der gesamte Firlefanz

: Bearbeitet durch User
Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Keine Sorge, das Recht auf Arbeit kommt ;)

http://www.taz.de/Linke-Politiker-ueber-Recht-auf-...

Dann muss man weder umziehen noch fachfremd arbeiten, einfach beim Staat 
eine passende Stelle einfordern. Ganz einfach :-)

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler)

>Dann muss man weder umziehen noch fachfremd arbeiten, einfach beim Staat
>eine passende Stelle einfordern. Ganz einfach :-)

Das hat in Deutschland immerhin schon mal 40 Jahre "funktioniert", dort 
stand das Recht auf Arbeit sogar in der Verfassung.

Beitrag #5018365 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Ordner (Gast)
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Falk B. schrieb:
> @Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler)
>
>>Dann muss man weder umziehen noch fachfremd arbeiten, einfach beim Staat
>>eine passende Stelle einfordern. Ganz einfach :-)
>
> Das hat in Deutschland immerhin schon mal 40 Jahre "funktioniert", dort
> stand das Recht auf Arbeit sogar in der Verfassung.

Ja klar Recht auf irgendeine Stelle, aber auf einen Studienplatz für 
Informatik kamen 9 Bewerber und nicht selten waren die interessanten 
Jobs/Studienplaätze mit besonderen Verpflichtungen verbunden. Ohne Not 
hat sich keiner für doppelt langen Wehrdienst verpflichtet oder zum 
Grenzdienst. Von erzwungener Parteimitgliedschaft und Spitzeldiensten 
ganz zu schweigen.

Oder die Sache mit der Flugzeugindustrie anfang der 60er, die wurde auf 
Befehl Moskaus abgewickelt, selbst Agrarflieger durften nicht entwickelt 
werden. Auf der anderen Seite der damals offenen Grenze hat man diese 
Spezialisten gerne eingestellt...

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Abradolf L. schrieb:
> Keine Sorge, das Recht auf Arbeit kommt ;)

Ich hätte gerne das Recht auf angemessene Entlohnung. Arbeit hab ich in 
meiner Hütte genug ;-))

Autor: Dagobert Tump (Gast)
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Falk B. schrieb:
> Das hat in Deutschland immerhin schon mal 40 Jahre "funktioniert", dort
> stand das Recht auf Arbeit sogar in der Verfassung.

Super, aber gelebt hat man trotz Job auf einem Niveau, gegen das heute 
H4 reinster Luxus ist. Nein Danke.

Dann lieber bedingungsloses Grundeinkommen. Das macht in der heutigen 
Zeit mehr Sinn als "Recht auf Arbeit" als Produktivitätskiller.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Dagobert Tump schrieb:

> Dann lieber bedingungsloses Grundeinkommen. Das macht in der heutigen
> Zeit mehr Sinn als "Recht auf Arbeit" als Produktivitätskiller.

Bedingungsloses Grundeinkommen mit der DDR-Mark stell ich mir spannend 
vor. Wären Essensmarken nicht vernünftiger?

Autor: Dagobert Tump (Gast)
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Michael X. schrieb:
> Bedingungsloses Grundeinkommen mit der DDR-Mark stell ich mir spannend
> vor.

Mit DDR-Produktivität würde das nicht gehen. Die haben ja nicht mal mit 
Vollbeschäftigung etwas die Reihe bekommen. Also macht die DDR-Mark auch 
keinen Sinn.

Autor: mutant (Gast)
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Wir haben mit der Grundsicherung doch ein bedingungsloses 
Grundeinkommen?

Autor: Dagobert Tump (Gast)
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mutant schrieb:
> Wir haben mit der Grundsicherung doch ein bedingungsloses
> Grundeinkommen?

bedingungslos? Das haben wir ganz sicher nicht.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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mutant schrieb:
> Wir haben mit der Grundsicherung doch ein bedingungsloses
> Grundeinkommen?

Nein.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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mutant schrieb:
> Wir haben mit der Grundsicherung doch ein bedingungsloses
> Grundeinkommen?

Die Grundsicherung ist so ziemlich das Gegenteil von "bedingungslos".

Autor: A. K. (prx)
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Michael X. schrieb:
> Ich hätte gerne das Recht auf angemessene Entlohnung.

Gibt es überhaupt so etwas wie eine angemessene Entlohnung aus Sicht der 
Lohnempfänger? Also eine, mit der viele zufrieden sind.

Wenn man sieht, wie sehr sich gerade jene aus den Töpfen bedienen, die 
selbst darüber entscheiden können, kann man glatt den Eindruck kriegen, 
dass es immer zu wenig ist, egal wie viel.

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Autor: genervt (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Keine Sorge, das Recht auf Arbeit kommt ;)

Bei dem Slogan "Recht auf Arbeit" frage ich mich immer, ob die Linken 
nicht doch die besseren Kapitalisten sind.

Autor: OE (Gast)
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genervt schrieb:
> frage ich mich immer, ob die Linken
> nicht doch die besseren Kapitalisten sind.

Jenes Wirtschaftsmodell, das gut funktioniert und für breite 
Bevölkerungsschichten Wohlstand geschaffen hatte (1949-1989), war eines, 
in die zahlreiche Elemente von planwirtschaftlichem und - Oh, Schreck! - 
marxistischem Denken eingeflossen sind.

Du hast also Recht in dem Sinne, dass ohne die linke Arbeiterbewegung 
der Kapitalismus nicht halb so erfolgreich und akzeptiert bei der Masse 
der Menschen wäre.

Autor: A. K. (prx)
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genervt schrieb:
> Bei dem Slogan "Recht auf Arbeit" frage ich mich immer, ob die Linken
> nicht doch die besseren Kapitalisten sind.

Ab besten funktionieren sie in Zusammenspiel mit Konservativen. Die 
einen bauen das Kapital auf, die anderen bauen es wieder ab. Allein 
funktionieren auf Dauer beide nicht, weder endloser Aufbau noch endloser 
Abbau. ;-)

Autor: Dagobert Tump (Gast)
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OE schrieb:
> Jenes Wirtschaftsmodell, das gut funktioniert und für breite
> Bevölkerungsschichten Wohlstand geschaffen hatte (1949-1989)

Die BRD gibt es heute noch. Oder was hat sich an unserem 
Wirtschaftsmodell in 1989 geändert?

Autor: A. K. (prx)
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Dagobert Tump schrieb:
> Die BRD gibt es heute noch. Oder was hat sich an unserem
> Wirtschaftsmodell in 1989 geändert?

Da war eher jenes Wirtschaftsmodell gemeint, dass umgekehrte Trump'sche 
Mauern brauchte, damit die begeisterten Bürger drinnen blieben.

: Bearbeitet durch User
Autor: OE (Gast)
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A. K. schrieb:
> Da war eher jenes Wirtschaftsmodell gemeint, dass umgekehrte Trump'sche
> Mauern baute, damit die begeisterten Bürger drinnen blieben.

Nö, ich meinte die BRD.

Dagobert Tump schrieb:
> Die BRD gibt es heute noch. Oder was hat sich an unserem
> Wirtschaftsmodell in 1989 geändert?

Vieles funktioniert noch immer sehr gut. Manches wesentlich schlechter 
-- strukturelle Arbeitslosigkeit und stagnierende Reallöhne.

Autor: genervt (Gast)
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Dagobert Tump schrieb:
> OE schrieb:
>> Jenes Wirtschaftsmodell, das gut funktioniert und für breite
>> Bevölkerungsschichten Wohlstand geschaffen hatte (1949-1989)
>
> Die BRD gibt es heute noch. Oder was hat sich an unserem
> Wirtschaftsmodell in 1989 geändert?

Deutschland in den Grenzen von 1937: Reichsbürger
Deutschland in den Grenzen von 1989: Westbürger

;)

Autor: A. K. (prx)
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OE schrieb:
> Nö, ich meinte die BRD.

Die Neocons kamen mit Reagan, nicht erst 1989.

Autor: Dagobert Tump (Gast)
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OE schrieb:
> Vieles funktioniert noch immer sehr gut. Manches wesentlich schlechter
> -- strukturelle Arbeitslosigkeit und stagnierende Reallöhne.

Ja, mag sein. Ist aber nicht unbedingt hausgemacht. Die Welt ist 
zusammengewachsen und die Konkurrenz damit größer geworden.

Wobei die Beschäftigungszahlen sind schon ziemlich kräftig gestiegen. 
Auf Arbeitslosenquoten muss man logischerweise nicht schauen, aber die 
Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sagt da mehr aus.

Wenn man mal die Ansprüche ein wenig zurückschraubt, kann man in 
Deutschland echt gut leben. Selbst mit einem unterdurchschnittlichen 
Einkommen muss man nicht gerade in Armut versinken. Meine Ausgaben 
liegen auf dem Niveau eines Mindestlöhners, und damit geht es mir 
richtig gut.

Autor: OE (Gast)
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A. K. schrieb:
> Die Neocons kamen mit Reagan, nicht erst 1989.

Es lässt sich kein genaues Jahr für die gesamte Welt festmachen.
Konkret für Deutschland sind die Wiedervereinigung, der Zusammenbruch 
des Warschauer Pakts und die Liberalisieurung der innereuropäischen 
Kapitalströme sicherlich Zäsuren, die die größten Auswirkungen auf die 
Arbeitswelt hatten.

Autor: OE (Gast)
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Dagobert Tump schrieb:
> Ja, mag sein. Ist aber nicht unbedingt hausgemacht. Die Welt ist
> zusammengewachsen und die Konkurrenz damit größer geworden.

Die Aussage, "die Konkurrenz ist größer geworden", impliziert, dass 
Deutschland insgesamt eingebüßt hat - was aber falsch ist, denn das 
deutsche BIP hat sich seit 1990 fast verdreifacht. Nur hatte bei weitem 
nicht jeder etwas davon: das ist hausgemacht.

Dagobert Tump schrieb:
> Wenn man mal die Ansprüche ein wenig zurückschraubt, kann man in
> Deutschland echt gut leben. Selbst mit einem unterdurchschnittlichen
> Einkommen muss man nicht gerade in Armut versinken.

Das ist richtig. Die vielen Jahrzehnte stabiler politischer und 
ökonomischer Entwicklung hat Westeuropa vielen Erdteilen voraus.

Autor: Dagobert Tump (Gast)
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OE schrieb:
> Die Aussage, "die Konkurrenz ist größer geworden", impliziert, dass
> Deutschland insgesamt eingebüßt hat - was aber falsch ist, denn das
> deutsche BIP hat sich seit 1990 fast verdreifacht. Nur hatte bei weitem
> nicht jeder etwas davon: das ist hausgemacht.

Ja... es fängt ja damit an, dass die Unternehmen in Deutschland gar 
nicht mehr mehrheitlich in deutscher Hand sind. Ein wichtiger Teil vom 
BIP geht also schonmal auf direktem Wege ins Ausland. Gescheitert ist es 
an der deutschen Mentalität.

Das war aber schon immer so:
http://www.zeit.de/1970/08/die-deutschen-sparen-falsch

Man beachte das Datum.

Ich bin ja wirklich kein großer Aktienfreund, aber dass wir die Gewinne 
freiwillig ins Ausland verschenken ist echt ein großes Problem.

Autor: OE (Gast)
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http://www.tradingeconomics.com/germany/capital-flows

Deutschland hat inzwischen eine positive Kapitalbilanz, d. h., es fließt 
mehr Geld ins Land hinein, als hinaus. Immobilien- und Aktienpreise sind 
dafür die besten Indikatoren, und die kennen in den letzten Jahren nur 
eine Richtung.

Es ist falsch, die Deutschen als Ganzes als Opfer sehen zu wollen. Es 
ist ebenso falsch, Gewinner und Verlierer nach Nationen zu trennen.

Autor: Dagobert Tump (Gast)
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OE schrieb:
> Deutschland hat inzwischen eine positive Kapitalbilanz, d. h., es fließt
> mehr Geld ins Land hinein, als hinaus. Immobilien- und Aktienpreise sind
> dafür die besten Indikatoren, und die kennen in den letzten Jahren nur
> eine Richtung.

Ja, nur dient das Kapital vor allem dazu, die Gewinne aus Deutschland 
abzuschöpfen. Besser wäre es, wenn man die Investitionen aus eigener 
Kraft leistet.

OE schrieb:
> Es ist falsch, die Deutschen als Ganzes als Opfer sehen zu wollen. Es
> ist ebenso falsch, Gewinner und Verlierer nach Nationen zu trennen.

Das stimmt schon. Eine gute Zusammenarbeit hilft allen. Genauso geht es 
jedem einzelnen ja auch: Wenn meine Kunden ordentlich Kohle verdienen, 
bin ich nicht neidisch, sondern froh, weil ich dann leichter neue 
Aufträge bekomme.

Autor: A. K. (prx)
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OE schrieb:
> Das ist richtig. Die vielen Jahrzehnte stabiler politischer und
> ökonomischer Entwicklung hat Westeuropa vielen Erdteilen voraus.

Und das ist mittlerweise so selbstverständlich geworden, dass etliche 
Leute nichts lieber sehen, als eine Spitzhacke um die Grundlagen davon 
zu unterminieren.

Autor: genervt (Gast)
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OE schrieb:
> was aber falsch ist, denn das
> deutsche BIP hat sich seit 1990 fast verdreifacht. Nur hatte bei weitem
> nicht jeder etwas davon: das ist hausgemacht.

Das war ja auch nicht Sinn der Übung, wo kämen wir denn hin, wenn der 
Otto-Normalarbeiter davon profitieren würde, das wäre doch die 
wirtschaftliche Katastrophe schlechthin, der Alptraum der Neocons!

Autor: A. K. (prx)
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genervt schrieb:
> Das war ja auch nicht Sinn der Übung, wo kämen wir denn hin, wenn der
> Otto-Normalarbeiter davon profitieren würde, das wäre doch die
> wirtschaftliche Katastrophe schlechthin, der Alptraum der Neocons!

Nope, die haben nichts dagegen, dass es anderen gut geht. Sie sind 
einfach wie jeder andere auch. Sie wollen bekommen ohne zu geben. Der 
Unterschied zum Durchschnittsbürger ist, dass sie damit in grossem Stil 
Erfolg haben. Während mancher Durchschnittsbürger schon stolz drauf ist, 
mittels Hacks 5€ für eine Smartphone-App eingespart zu haben, ist man ab 
oberen Ende der Fütterungsskala stolz drauf, mittels Hacks 1 Mrd € 
Steuern gespart zu haben.

Wer dabei einen Moralischen kriegt: Es ist leichter, dann doch lieber 
die 5€ zu zahlen als die Milliarde auszuschlagen. Hohe Moral ist oftmals 
einfach bloss der Mangel an Möglichkeit (die sauren Trauben).

Autor: Jo S. (joo)
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Dagobert Tump schrieb:
> Wobei die Beschäftigungszahlen sind schon ziemlich kräftig gestiegen.
> Auf Arbeitslosenquoten muss man logischerweise nicht schauen, aber die
> Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sagt da mehr aus.

Das stimmt so nicht!

Es gibt 43,8 Mio. Beschäftigte, davon 21,4 Mio. 
Normalarbeitsverhältnisse, also nicht einmal die Hälfte. Und das bei 83 
Mio. Einwohnern. Nur ein Viertel hat einen normalen Arbeitsplatz.

Es gibt 24,8 Mio. Vollzeitbeschäftigte. Dazu zählen alle ab 20 
Wochenstunden. Das war mir neu, daß 20 h schon als Vollzeit gelten. Die 
Arbeitsmarktstatistiken werden immer weiter "optimiert".

20% dieser "Vollzeitler" arbeiten im Niedriglohnsektor

11,2 Mio. sind Teilzeitbeschäftigt

7,5 Mio. sind atypisch Beschäftigte, Minijob, etc.

1,2 Mio. sind Aufstocker, um auf Hartz-IV-Niveau zu kommen.

42% der Neueinstellungen sind befristet, davon werden später 40% 
übernommen.

Das also ist der Hintergrund des Jobwunders!

Mein Fazit: Wir brauchen eine Revolution!


Quelle: Wirtschaftsmagazin Capital, Ausgabe Juni 2017, S. 49ff

Autor: Dagobert Tump (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Es gibt 43,8 Mio. Beschäftigte, davon 21,4 Mio.
> Normalarbeitsverhältnisse, also nicht einmal die Hälfte. Und das bei 83
> Mio. Einwohnern. Nur ein Viertel hat einen normalen Arbeitsplatz.

Wie viel ist das in Vergleich zu früher? War das mehr oder weniger? Und 
macht die Definition von "normal" überhaupt noch Sinn?

Jo S. schrieb:
> 20% dieser "Vollzeitler" arbeiten im Niedriglohnsektor

Was heißt schon Niedriglohnsektor? Seit dem Mindestlohn gibt es wirklich 
niedrige Löhne kaum noch. Alles eine Frage, wo man die Messlatte 
hinlegt.

Jo S. schrieb:
> 7,5 Mio. sind atypisch Beschäftigte, Minijob, etc.
>
> 1,2 Mio. sind Aufstocker, um auf Hartz-IV-Niveau zu kommen.

Soweit ich weiß sind die nicht sozialversicherungspflichtig.

Jo S. schrieb:
> 42% der Neueinstellungen sind befristet, davon werden später 40%
> übernommen.

Was soll das aussagen?

Jo S. schrieb:
> Mein Fazit: Wir brauchen eine Revolution!

Mach doch.

Blöd nur, wenn alle, die eine Revolution wollen, nicht einmal den Arsch 
vom Sofa hoch bekommen und ihr Horizont beim Wählen machtgeiler 
Vollpfosten aufhört, nur weil sie tolle (besser gesagt höchst 
manipulative) Reden schwingen.

Autor: genervt (Gast)
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A. K. schrieb:
> Nope, die haben nichts dagegen, dass es anderen gut geht. Sie sind
> einfach wie jeder andere auch.

Du machst es dir zu einfach: Wenn es den anderen gut ginge, also in der 
Größenordnung die Löhne gewachsen wären, wie das BIP nach oben ist, dann 
wäre das für unsere Neocons eine Katastrophe und das hätte folgende 
Auswirkungen:

Otto-Normaarbeiter würde zu großen teile früher in Rente gehen und/oder 
weniger Arbeiten, was zu einer drastischen Verknappung der Arbeitskräfte 
führen würde, was die Löhne noch weiter nach oben treibt, also 
automatisch zu weniger Gewinnen für gewisse Leute führen würde.

Seit dem Ende des Wirtschaftswunders, bzw. mit diesem hat man 
kontinuierlich für billige Arbeitskräfte sorgen können: Erst die 
Gastarbeiter, dann hat man den Frauen das Privileg verkauft, ihr eigenes 
Geld zu verdienen, dann kamen die "Osterweiterung" hinzu, zwischendurch 
die Balkanflüchtlinge und nun versucht man den Arbeitsmarkt weiter mit 
billigen Einwanderern zu fluten, "Fachkräftemangel" ist auch so eine 
"Operation".

Autor: OE (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Mein Fazit: Wir brauchen eine Revolution!

Es bedarf keiner Revolution. Aktives Wahlverhalten und gewerkschaftliche 
Organisation würden ausreichen.

Autor: A. K. (prx)
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Jo S. schrieb:
> Mein Fazit: Wir brauchen eine Revolution!

Das Ergebnis einer Revolution ist indes nicht, dass es den Zeitgenossen 
anschliessend besser geht. Sondern dass es jenen, die nicht rechtzeitig 
ausgebüxt sind, ungefähr gleich schlecht geht. Grashalme kriegt man 
leichter dadurch auf Linie, indem man die Grossen kürzt, als andersrum.

Manchen reicht diese Aussicht allerdings.

: Bearbeitet durch User
Autor: Le X. (lex_91)
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A. K. schrieb:
> Das Ergebnis einer Revolution ist indes nicht, dass es den Zeitgenossen
> anschliessend besser geht. Sondern dass es jenen, die nicht rechtzeitig
> ausgebüxt sind, ungefähr gleich schlecht geht. Grashalme kriegt man
> leichter dadurch auf Linie, indem man die Grossen kürzt, als andersrum.
>
> Manchen reicht diese Aussicht allerdings.

"Wenn wir schon nicht gewinnen können trampeln wir ihnen wenigstens den 
Rasen kaputt".

Autor: godlike (Gast)
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OE schrieb:

> Es ist falsch, die Deutschen als Ganzes als Opfer sehen zu wollen. Es
> ist ebenso falsch, Gewinner und Verlierer nach Nationen zu trennen.

Wie haben den 2. Weltkrieg gewonnen. Nur Teile von uns haben verloren. 
Ein paar von uns waren auch Einzeltäter. Aber die Meisten Opfer.

Autor: G. B. (georg2011)
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Jo S. schrieb:
> Es gibt 43,8 Mio. Beschäftigte, davon 21,4 Mio.
> Normalarbeitsverhältnisse, also nicht einmal die Hälfte. Und das bei 83
> Mio. Einwohnern. Nur ein Viertel hat einen normalen Arbeitsplatz.
Dabei muss aber berücksichtigt werden, dass nicht jeder im 
Arbeitsfähigen Alter sind. Wenn Ich mich hier so umsehe, ist nur jeder 
zweite in meiner Umgebung überhaupt in der Lage und Willens, einem Job 
nachzugehen!

Viele sind zu jung, zu alt, zu faul zu krank und zu fett! Das klingt 
brutal, muss aber mal gesagt werden. Wir haben immer mehr 
Drogenabhängige und Alkoholiker im Land, die gerade mal bis zum 
Supermarkt kommen, um sich ihr Bier kaufen zu können.


Zu Deinen anderen Punkten, muss man Dir natürlich irgendwo Recht geben
> Das also ist der Hintergrund des Jobwunders!
Vielfach gefakte Zahlen! Die Bundesregierung lässt sich das alles 
schönrechnen.

> Mein Fazit: Wir brauchen eine Revolution!
Ja, aber wie und von wem?

Ich persönlich bin nicht dabei! Ich arbeite, solange es geht in die 
eigene Tasche und seile mich dann entsprechend rechtzeitig ab!

Autor: Dagobert Tump (Gast)
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G. B. schrieb:
>> Mein Fazit: Wir brauchen eine Revolution!
> Ja, aber wie und von wem?

Die Leute meinen das doch gar nicht ernst. Die sitzen auf dem Sofa und 
warten, bis jemand anderes etwas für sie tut. Und solange das nicht 
passiert, haben sie eine bequeme Ausrede, um ihren Hintern nicht vom 
Sofa hoch zu bekommen.

Normale Menschen kümmern sich stattdessen darum, wie sie mit den 
Gegebenheiten klar kommen und machen das beste draus, anstatt im 
Selbstmitleid zu versinken. So schlecht sind die Rahmenbedingungen 
nämlich gar nicht.

Autor: Qwertz (Gast)
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Dagobert Tump schrieb:
> Normale Menschen kümmern sich stattdessen darum, wie sie mit den
> Gegebenheiten klar kommen und machen das beste draus, anstatt im
> Selbstmitleid zu versinken. So schlecht sind die Rahmenbedingungen
> nämlich gar nicht.

Ja, die Rahmenbedingungen in Deutschland sind sogar sehr gut!

Autor: Rick McGlenn (rick-nrw)
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Qwertz schrieb:
> Dagobert Tump schrieb:
>> Normale Menschen kümmern sich stattdessen darum, wie sie mit den
>> Gegebenheiten klar kommen und machen das beste draus, anstatt im
>> Selbstmitleid zu versinken. So schlecht sind die Rahmenbedingungen
>> nämlich gar nicht.
>
> Ja, die Rahmenbedingungen in Deutschland sind sogar sehr gut!

Es gibt immer Leute, die mehr verdienen besser bekommen, eine kürzeren 
Arbeitsweg, eine leichteren Job, ..... haben.

Ein mieser Job ist besser als gar keiner.
Ein mieser Job motiviert einen mehr sich zu bewerben, als wenn die Kohle 
regelmäßig fürs zu Hause hocken vom Amt kommt.

Mach das beste aus einer Situation ist für Ingenieure doch etwas 
normales.
Das was man braucht kriegt man nicht immer, die Planung von gestern ist 
heute neu zu planen.

Reinhard S. schrieb:
> - 1x interner Informationskoordinator bei einem Versicherungskonzern
>
>  - 1x Projektleiter für Etablierung von nicht-technischen Prozessen
> (...)
> - 1x Komiker
>
>  - 1x Taxiunternehmensbesizer
>
>  - 1x Baumarktleiter

Das sind doch gute Alternativen!
Das kann nicht jeder!

Selbst Komiker - Auftritte organisieren, flexible auf das Publikum 
eingehen und dabei seinen Humor nie verlieren.
Stressresistent!

Autor: Dagobert Tump (Gast)
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Rick M. schrieb:
> Es gibt immer Leute, die mehr verdienen besser bekommen, eine kürzeren
> Arbeitsweg, eine leichteren Job, ..... haben.

Eben. Das braucht mich aber nicht zu stören. Ich kann mich höchstens für 
die Leute freuen, oder sogar davon profitieren.

Rick M. schrieb:
> Mach das beste aus einer Situation ist für Ingenieure doch etwas
> normales.

Denke ich auch. Die Leute, die hier jammern, dürften also keine 
richtigen Ingenieure sein. Vielleicht haben sie deshalb solche Probleme 
mit dem Arbeitsmarkt.

Autor: Ordner (Gast)
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OE schrieb:
> Nur hatte bei weitem
> nicht jeder etwas davon:

Doch, es können mehr durchgefüttert werden, Studenten, H4-Empfänger. Das 
Kindergeld wurde erhöht, Erziehungsurlaub wurde eingeführt etc. pp. 
Nicht zu vergessen der Prachtausbau der Östlichen Nachkriegstrümmer. 
Selbst den abgezogenen Soldaten der roten Armee wurden Häuser 
finanziert, wenn auch in Sibirien.

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Beitrag #5019247 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5019248 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Fiesicker (Gast)
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Ordner schrieb:
> Selbst den abgezogenen Soldaten der roten Armee wurden Häuser
> finanziert, wenn auch in Sibirien.

Je dreister und je sicherer die Lügen vorgetragen werden, desto eher 
werden sie geglaubt. Aber eben nicht alle und nicht von jedem.

Autor: Rick McGlenn (rick-nrw)
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Fiesicker schrieb:
> Ordner schrieb:
>> Selbst den abgezogenen Soldaten der roten Armee wurden Häuser
>> finanziert, wenn auch in Sibirien.
>
> Je dreister und je sicherer die Lügen vorgetragen werden, desto eher
> werden sie geglaubt. Aber eben nicht alle und nicht von jedem.

(Nicht nur) Ingenieure sollten auch immer danach schauen, wer was wo in 
die Welt setzt, nicht nur bei technischen Dingen.

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