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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gelegentliche Lötarbeiten - Wie lösen?


Autor: Juergen P. (optronik)
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Ich habe gelegentlich Lötarbeiten anstehen, ca. 5h pro Woche, die ich 
gerne abgeben würde. Was wäre hierfür die beste Lösung? Minijob/450 habe 
ich kurz in Betracht gezogen wäre finanziell jedoch nicht attraktiv (600 
Euro/20h = 30 Euro/h).

Ort: Ludwigsburg / Stuttgart
Arbeiten: Kabelkonfektionierung, SMD Löten, Controller flashen, ...

Beitrag #5023089 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: C. A. Rotwang (Gast)
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Qwertz schrieb im Beitrag #5023089:
> Juergen P. schrieb:
>> Gelegentliche Lötarbeiten - Wie lösen?


Ich pflege ein gutes Verhältniss zu einigen Lötexperten in meiner 
Umgebung bspw. Fertigung in der Firma, Lieferanten, Hobbybastler. Da 
lässt sich einiges auf Freundschaftsbasis regeln "Lötest Du mir die 
Platine - programmier ich dir das Windows o.ä." . Alternativ von anfang 
auf Lösungen setzen die man selbst beherscht eben THT statt SMT, 
Steckbrett, Klemmleisten.

Früher hat man auch gern den Nachbarn gefragt, ob er seinen pfiffigen 
Nachwuchs wg. Technikproblemen rüberschickt. Oder wurde selbst geschickt 
:-)

Heut soll es ja Maker-Fabs und Repair-Cafes geben. Da könnt man mal 
nachfragen. Die hiesen früher Selbsthilfewerkstatt. bspw für Fahrräder 
und wurden vom StuRa (Studentenrat) an der Uni organisiert.

Autor: genervt (Gast)
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Juergen P. schrieb:
> 30 Euro/h

Wie???? Ist dir das zu teuer?

Autor: Schlaumeier (Gast)
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Juergen P. schrieb:
> Minijob/450 habe
> ich kurz in Betracht gezogen wäre finanziell jedoch nicht attraktiv (600
> Euro/20h = 30 Euro/h).

Warum? Der Mindestlohn liegt bei ca. 8,50 €/h, wenn ich mich richtig 
erinnere, wobei ich nicht mal sicher bin, ob der für gelegentliche 
450-€-Jobs überhaupt gilt. Niemand zwingt Dich, für 20h fest 450 € 
auszuzahlen. 450 € sind das obere Limit. Zahl eben nur z.B. 170 € plus 
die pauschalen Abgaben.

Autor: Cyborg (Gast)
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Juergen P. schrieb:
> wäre finanziell jedoch nicht attraktiv (600
> Euro/20h = 30 Euro/h).

Das wäre aber kein Minijob mehr. Überlass das doch den lokalen
Arbeitsmarkt, ob sich da überhaupt jemand meldet. Mit Hartzer
würde ich nicht rechnen, denn denen wird ein Großteil wieder
abgezogen. 100 Euro dürfen die dagegen ohne Abzug verdienen.
Wenn alles legal angemeldet ist, kann man vielleicht bei besonderem
Vertrauen auch etwas kreativ spendabel sein (BAT).  ;-b

Autor: Micky (Gast)
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Ich hatte es zuerst so verstanden, das 30€ zu wenig für potentielle AN 
sind 😁

Aber wenn es ihm zu teuer ist, ist das ja wohl kein problem...

Autor: Johannes O. (jojo_2)
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Gibts ne Uni bei euch in der Nähe? Studenten suchen auch oft kleinere 
Jobs als Werkstudenten!

Autor: Baldrian (Gast)
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@ Schlaumeier

Der Mindestlohn, den ein Ausbeuter zahlen muss, damit der Ausgebeutete 
nicht verreckt, liegt z. Z. bei 8,84 Euro. Er wurde unter der 
Verantwortung der Ministerin Nahles (SPD, Partei des Kapitals) 
festgelegt.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Schlaumeier schrieb:
> Warum? Der Mindestlohn liegt bei ca. 8,50 €/h, wenn ich mich richtig
> erinnere, wobei ich nicht mal sicher bin, ob der für gelegentliche
> 450-€-Jobs überhaupt gilt.

Gilt er! Den TO sind aber die Soz.-Beiträge zuviel!

Die NRW-Grünen hatten mal eine Stelle ausgeschrieben auf 450,- € Basis.
Das Geschrei war groß als die Randbedingungen bekannt wurden.
Die Stelle sollte eine geringfügige Beschäftigung bei 30h/Woche sein.

Was mal wieder den Markenkern von denen offenbarte!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Cyborg schrieb:
> Wenn alles legal angemeldet ist, kann man vielleicht bei besonderem
> Vertrauen auch etwas kreativ spendabel sein (BAT).  ;-b

BAT= "Bar auf die Tatze!"

Naja, kannste ja dem 100 € geben damit er beim Aldi einkauft und dir 
dann die Rechnung gibt, wg. Bewirtungskosten oder sowas ähnliches!

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Man überlege sich mal was ein festangestellter 
Kommunikationselektroniker kostet. Also komplette Lohnstückkosten inkl. 
den Kosten für den Arbeitsplatz, Lohn + AG-Anteile usw. Also wenn er 
3000 Brutto bekommt kostet er Dich mindestens 5000 pro Monat, das sind 
gut über 35€/h nur dafür das der 8h/Tag in einem trockenen und beheizten 
Zimmer sitzt. Dann brauchst Du noch Betriebsmittel/-stoffe.

Da bist Du mit 30€/h sehr gut dabei wenn Du es in D extern vergibst.

Wenn Du etwas ordentlich erledigt haben willst, dann musst Du das auch 
ordentlich bezahlen.

Autor: Cyborg (Gast)
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Johannes O. schrieb:
> Studenten suchen auch oft kleinere
> Jobs als Werkstudenten!

Davon können sicher nur welche im Promillebereich löten.
Außerdem muss auch eine Uni in der Nähe sein. Wenn der Helfer
erst weit anfahren muss, werden viele ablehnen.

Cha-woma M. schrieb:
> Naja, kannste ja dem 100 € geben damit er beim Aldi einkauft und dir
> dann die Rechnung gibt, wg. Bewirtungskosten oder sowas ähnliches!

So war das nicht gemeint, sondern 100 Euro offiziell und was darüber
geht dann BAT, quasi wie das Trinkgeld beim Kellner. Kann der TO
ja von seinem versteuerten Einkommen berappen. Steht also nicht in
den Büchern.

Baldrian schrieb:
> Der Mindestlohn, den ein Ausbeuter zahlen muss, damit der Ausgebeutete
> nicht verreckt, liegt z. Z. bei 8,84 Euro. Er wurde unter der
> Verantwortung der Ministerin Nahles (SPD, Partei des Kapitals)
> festgelegt.

Wer was kann, arbeitet sicher nicht unter 10 Euro(eher über 15).
Der Mindestlohn ist für die absoluten Nichtskönner, denen man erst
alles beibringen muss, oder für Jobs, die wirklich jeder kann, wie
Zeitung und Prospekte austragen.

Chris F. schrieb:
> Man überlege sich mal was ein festangestellter
> Kommunikationselektroniker kostet. Also komplette Lohnstückkosten inkl.
> den Kosten für den Arbeitsplatz, Lohn + AG-Anteile usw. Also wenn er
> 3000 Brutto bekommt kostet er Dich mindestens 5000 pro Monat, das sind
> gut über 35€/h nur dafür das der 8h/Tag in einem trockenen und beheizten
> Zimmer sitzt. Dann brauchst Du noch Betriebsmittel/-stoffe.

Wenn die Produkte des TO entsprechende Umsätze machen, sollte das
zumindest kein Problem da stellen.

Autor: Klaus Maus (Gast)
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Juergen P. schrieb:
> Ich habe gelegentlich Lötarbeiten anstehen, ca. 5h pro Woche, die ich
> gerne abgeben würde. Was wäre hierfür die beste Lösung? Minijob/450 habe
> ich kurz in Betracht gezogen wäre finanziell jedoch nicht attraktiv (600
> Euro/20h = 30 Euro/h).
Sind dir schon die lötenden Hausfrauen von den Zeitarbeitsfirmen zu 
teuer und als 450€-Job immer noch?
Wasn das wieder für eine Pleitebude die sich nicht mal Personal auf 
450€-Basis leisten kann? Mach doch deine Bude zu und geh Regale 
auffüllen wenn du damit mehr verdienst.

Autor: Juergen P. (optronik)
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Nunja, danke für die Rückmeldungen. Es ist schon interessant wie gering 
bei manchen das unternehmerische Denken ausgeprägt ist.

Ich kann löten, keine Sorge - kann den Dummschwätzer beruhigen - ich 
weiß auch welches die heiße Seite ist.

Es ist auch unschön als "Ausbeuter" bezeichnet zu werden, scheint auch 
nur von Personen zu kommen bei denen der Strom einfach aus der Steckdose 
zu kommen scheint.

Es geht auch nicht darum den gesetzlichen Mindestlohn auszuhebeln, auch 
wenn die Produkte gegen asiatische Fertigung konkurrieren und 
dementsprechend die Herstellungskosten ein wichtiger Punkt der 
Gesamtrechnung sind.

Der Punkt meiner Anfrage ist es ein Lösung zu finden für folgende 
Anforderungen:

- Vergabe von Tätigkeiten bevorzugt in Deutschland
- geringer monatlicher Stundenumfang (Schätzung 20h pro Monat)
- flexible Zuteilung von Aufgaben + Arbeitszeit
- Lohnkosten im gesetzlichen Rahmen gering halten
- Gewisser technischer und handwerklicher Anspruch (z.B. korrektes 
verlöten Li-Batterien, Kabel löten, SMD Hot Air, Bedienung 
Nadelkontaktierung zum programmieren, Schrumpfschlauch anbringen, 
etikettieren, ...)

Bisheriger Erkenntnisstand: Helfer aus Repaircafe oder Hochschule 
stundenweise anheuern und "BAT". Alternative: Low-Cost Fertigung im 
EU-Ausland (danke für die PM's).

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Juergen P. schrieb:
> Minijob/450 habe
> ich kurz in Betracht gezogen wäre finanziell jedoch nicht attraktiv (600
> Euro/20h = 30 Euro/h).

Warum ist das "finanziell nicht attraktiv"? Den Stundenlohn musst Du mit 
demjenigen aushandeln, da hast Du zwischen Mindestlohn und 30€/h doch 
genug Flexibilität.

> Ort: Ludwigsburg / Stuttgart

An der Uni Stuttgart gibt es E-Technik. Von dort zu Dir ist es mit der 
S-Bahn keine Weltreise. Da sollte sich bei angemessenem Stundenlohn ein 
Werksstudent finden lassen.

Bei Werksstudenten hast Du übrigens den Vorteil, daß ein großer Teil der 
Sozialversicherungen entfällt. So bist Du nicht auf 450€ Minijobs 
angewiesen, sondern könntest auch mehr zahlen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Schreiber (Gast)
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Juergen P. schrieb:
> Arbeiten: Kabelkonfektionierung, SMD Löten, Controller flashen, ...

Wer das alles kann und auch noch seinen eigenen Heimarbeitsplatz 
inklusive Werkzeug unterhält, der macht das sicher nicht für 10€/h.

Natürlich kann man sich auch für 9€/h einen "Schimpansen" suchen, dem 
man erstmal erklären muss, wo man den Lötkolben anfassen sollte. 
Werkzeug braucht es dann auch noch.

Cyborg schrieb:
> Mit Hartzer
> würde ich nicht rechnen, denn denen wird ein Großteil wieder
> abgezogen. 100 Euro dürfen die dagegen ohne Abzug verdienen.

Ja, aber jede Person in der Bedarfsgemeinschaft!
Man kann also mehrere Personen beschäftigen und die Arbeit als 
Heimarbeit vergeben, wer die Arbeit dann erledigt, kann man ja schwer 
überprüfen.. Dementsprechend kann der Arbeitnehmer 100€/Monat 
anrechnungsfrei verdienen, dessen Ehefrau ebenfalls, dazu noch deren 
Töchterchen. Ergibt für diese Beispiel-Hartzer-Familie dann 300€/Monat 
anrechnungsfrei.

Autor: Schreiber (Gast)
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Juergen P. schrieb:
> Bisheriger Erkenntnisstand: Helfer aus Repaircafe oder Hochschule
> stundenweise anheuern und "BAT". Alternative: Low-Cost Fertigung im
> EU-Ausland (danke für die PM's).

Arbeitskräfte kann man auch auf Minijobbasis beschäftigen, das ist dann 
legal und, für den Arbeitnehmer, Sozialversicherungs- und Steuerfrei.
Durchaus nicht unattraktiv, sofern der Stundenlohn stimmt. Als 
Alternative kann man auch im örtlichen Segelflug- oder Amateurfunkverein 
suchen, entweder Schüler/Studenten oder Hausfrauen und Rentner.
BAT für gewerbliche Kunden ist meist unbeliebt und auch unattraktiv, 
denn irgendwo muss das Geld ja versteuert werden.

Juergen P. schrieb:
> Es ist auch unschön als "Ausbeuter" bezeichnet zu werden, scheint auch
> nur von Personen zu kommen bei denen der Strom einfach aus der Steckdose
> zu kommen scheint.

Mit Anfragen betreffend Kostendrücken hat man in diesem Forum beeits 
gewisse Erfahrungen gesammelt. Dementsprechend reagieren die Meisten da 
etwas allergisch, auch die Frage wo man einen Mannmonat 
Entwicklungsarbeit für 100€ bekommt, kommt jede Woche mindestens einmal.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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das beste wäre es, sich 'nen Praktikanten zu suchen,
der Dir das unbezahlt als Probearbeit macht.

Das ist in anderen Gewerken (z.B. Gastgewerbe) auch gang und gäbe.

Autor: Juergen P. (optronik)
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Schreiber schrieb:
> BAT für gewerbliche Kunden ist meist unbeliebt und auch unattraktiv,
> denn irgendwo muss das Geld ja versteuert werden.

Korrekt, das ist genau der Punkt dass man die Ausgaben nicht anrechnen 
kann.


> Mit Anfragen betreffend Kostendrücken hat man in diesem Forum bereits
> gewisse Erfahrungen gesammelt. Dementsprechend reagieren die Meisten da
> etwas allergisch, auch die Frage wo man einen Mannmonat
> Entwicklungsarbeit für 100€ bekommt, kommt jede Woche mindestens einmal.

Ok, ok :-)

Autor: Cyborg (Gast)
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● J-A V. schrieb:
> das beste wäre es, sich 'nen Praktikanten zu suchen,
> der Dir das unbezahlt als Probearbeit macht.

Mindestlohn!

> Das ist in anderen Gewerken (z.B. Gastgewerbe) auch gang und gäbe.

Daher ist der Zoll da auch oft präsent, wo alles so schön zugänglich
ist. Da können die leicht prüfen, vor allem wenn die einen Tip
bekommen haben. Wenn man zu viel Umsatz, bei zu wenig Mannstunden
hat, kommen die fast schon automatisch. Das FA ist nämlich nicht dumm.
Die werden nämlich sich fragen, wer den Umsatz generiert hat.
Da ist die Kapazität des TO nämlich begrenzt.

Autor: Juergen P. (optronik)
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● J-A V. schrieb:
> das beste wäre es, sich 'nen Praktikanten zu suchen,
> der Dir das unbezahlt als Probearbeit macht.
>
> Das ist in anderen Gewerken (z.B. Gastgewerbe) auch gang und gäbe.

Genau auf dieses Niveau will ich nicht. Es geht nicht um billig billig 
um jeden Preis oder Leute ausnutzen. Es gibt gewisse Rahmenbedingungen 
(Unternehmenssituation, Produktkosten) die nur einen begrenzten 
Kostenkorridor zulassen.

Autor: Charly B. (charly)
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Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Ich verstehe das Problem immer noch nicht ganz. Warum lagerst du das 
nicht als Fremdleistung aus? Bei den meisten der genannten Tätigkeiten 
geht das doch?
Ein Bestücker hier in Ostberlin (nein keine Klitsche, ein Betriebsteil 
eines richtig großen Unternehmens) macht sowas gerne als Füllmasse.
Richtig teuer wird es wohl auch nicht werden. Das kann ich ich 
allerdings nur anhand meiner Aufträge für das Wellenlöten von 
19-Zoll-Rückverdrahtungen beurteilen. Das geht für'n Appel und 'n Ei.
Und nein, die Mitarbeiter laufen dort nicht in zerschlissener Kleidung 
herum und betteln mich nicht an, wenn ich dort meine Aufträge abwerfe.

Autor: Schreiber (Gast)
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Juergen P. schrieb:
> Schreiber schrieb:
>> BAT für gewerbliche Kunden ist meist unbeliebt und auch unattraktiv,
>> denn irgendwo muss das Geld ja versteuert werden.
>
> Korrekt, das ist genau der Punkt dass man die Ausgaben nicht anrechnen
> kann.

Als Abhilfe gibts:
1. Minijob
2. kurzfristige Beschäftigung

Beides ist attraktiv, sofern der Stundenlohn stimmt. Als 
Arbeitnehmerbrutto würde ich mal 15€/h (in der Uckermark weniger, in 
München mehr) ansetzen, schauen was kommt und, bei Bedarf, hochgehen. 
Dazu kommen noch die Sozialversicherungsbeiträge für den Arbeitgeber, 
der Arbeitnehmer muss keine zahlen.

Alles was über Minijob und deutlich unter Vollzeit liegt ist meist 
unattraktiv.
Ausnahme: 451€-Jobs für alle die eine Krankenversicherung brauchen und 
sonst noch reichlich BAT-Nebeneinkünfte haben.

Cyborg schrieb:
> Daher ist der Zoll da auch oft präsent, wo alles so schön zugänglich
> ist. Da können die leicht prüfen, vor allem wenn die einen Tip
> bekommen haben. Wenn man zu viel Umsatz, bei zu wenig Mannstunden
> hat, kommen die fast schon automatisch. Das FA ist nämlich nicht dumm.

Korrekt, dementsprechend werden die Arbeitskräfte Teilzeit bezahlt und 
Vollzeit (mit BAT-Zulage) beschäftigt. Eine Rechnung gibts auch nur für 
den der fragt, das senkt den Umsatz. Die offizielle Materialbeschaffung 
sollte natürlich dem offiziellen Absatz entsprechen. Der Wirt ist meist 
auch nicht dumm...

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Juergen P. schrieb:
> Genau auf dieses Niveau will ich nicht. Es geht nicht um billig billig
> um jeden Preis oder Leute ausnutzen. Es gibt gewisse Rahmenbedingungen
> (Unternehmenssituation, Produktkosten) die nur einen begrenzten
> Kostenkorridor zulassen.

Und wo liegt jetzt Dein Kostenkorridor?

Bei den Werksstudenten konkurrierst Du halt mit ein paar "großen Namen" 
in direkter S-Bahn-Umgebung. Soeiner macht sich im Lebenslauf gut. Was 
Du nicht an Namen hast, musst Du also mit mehr Stundenlohn gutmachen.

Ich denke mal 13 - 15 EUR/Stunde dürfte da für Werksstudenten 
realistisch sein.

Für Dich kommen natürlich noch die Arbeitgeberabgaben oben drauf. Und Du 
musst natürlich die Arbeitsplatzausstattung stellen. Beim Löten also auf 
jeden Fall inkl. ordentlicher Absaugung.

Autor: Schreiber (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
> Ein Bestücker hier in Ostberlin (nein keine Klitsche, ein Betriebsteil
> eines richtig großen Unternehmens) macht sowas gerne als Füllmasse.
> Richtig teuer wird es wohl auch nicht werden. Das kann ich ich
> allerdings nur anhand meiner Aufträge für das Wellenlöten von
> 19-Zoll-Rückverdrahtungen beurteilen.

Wellenlöten ist weitestgehend automatisiert aber Handarbeit kostet 
überall.

Bei realistischer Planung kostet eine Stunde Handarbeit (von einem 
gründlich angelernten Hilfsarbeiter) in Deutschland 20-30€ all 
inclusive.
Bei Füllmasse-Aufträgen hat man leider auch nur Füllmasse-Priorität.

Möglicherweise kann man die Aufträge aber auch an Behindertenwerkstätten 
oder Gefängnisse vergeben, allerdings mögen die "jede Woche 5 Stunden" 
nicht, "einmal im Jahr 250 Stunden" wird definitiv bevorzugt.

Autor: Claus M. (energy)
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Juergen P. schrieb:
> Es geht auch nicht darum den gesetzlichen Mindestlohn auszuhebeln, auch
> wenn die Produkte gegen asiatische Fertigung konkurrieren und
> dementsprechend die Herstellungskosten ein wichtiger Punkt der
> Gesamtrechnung sind.

Es ist totaler Schwachsinn, das man mit Produkten asiatischer Fertigung 
beim Preis konkurrieren will. Das Geschäft geht den Bach runter.

Autor: Schreiber (Gast)
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Claus M. schrieb:
> Es ist totaler Schwachsinn, das man mit Produkten asiatischer Fertigung
> beim Preis konkurrieren will. Das Geschäft geht den Bach runter.

Es gibt nicht nur-Preis, es ist eine Kombination aus Preis und Qualität.

Wenn ein brauchbares, aber stellenweise verbesserungswürdiges, Produkt 
aus China 10€ kostet, dann kann ich kein Top-Produkt für 100€ verkaufen. 
Einen Preis von 20-30€ kann man dagegen am Markt durchseten.

Bei Inustriekunden kann man höhere Preise leichter durchsetzen. Wenn 
mein Produkt 1 Minute Arbeitszeit/Tag spart, dann zahlt der Kunde dafür 
gerne 100€ extra. Selbiges wenn mein Produkt eine höhere MTBF hat, denn 
Servicetechniker sind teuer.

Autor: Blub (Gast)
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Claus M. schrieb:
> Es ist totaler Schwachsinn, das man mit Produkten asiatischer Fertigung
> beim Preis konkurrieren will. Das Geschäft geht den Bach runter.

Das ist aber leider die Realität. Schau doch nur mal hier ins Forum:
Person A bietet ein sauber dokumentiertes Projekt für 40€ Selbstkosten 
an
Person B findet ein (vermutlich) ähnliches Produkt bei Aliexpress

Folge: Person A wird in der Luft zerrissen, wegen unglaublich dreister 
Abzocke am armen Bastler. Alle kaufen das Chinazeugs.
Drei Wochen später: Großes Jammern im Forum. Die China-Hardware ist 
billigst und erfüllt simpelste Sicherheitsstandards nicht, die API 
totaler Schrott und größtenteils undokumentiert. Person A greift sich an 
den Kopf und macht erst mal Forums-Pause.

Wenn man da irgendwie den Fuß in die Tür bekommen will, muss man mit den 
Preisen ein Stück weit mitgehen. Ich bin damit selber nicht glücklich 
und wünsche mir mehr Bewusstsein bei den Käufern. Darauf kann ich aber 
wohl noch sehr lange warten. :(

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Wellenlöten ist weitestgehend automatisiert aber Handarbeit kostet
> überall.
Es wäre hierbei anzumerken, dass auf den Baugruppen noch recht 
umfangreich abgeklebt werden muss und die Abklebungen nachher auch 
wieder entfernt werden müssen.
Das Wellenlötdingens wird meist extra für meine Baugruppen aufgeheizt, 
da möchte ich lieber nicht wissen, wieviel Strom das für die ca. 200 kg 
Lot frisst.

> Bei realistischer Planung kostet eine Stunde Handarbeit (von einem
> gründlich angelernten Hilfsarbeiter) in Deutschland 20-30€ all
> inclusive.

Das halte ich für akzeptabel bei all inclusive. Bei Fremdleistungen geht 
der Preis ohnehin nach Menge und nicht nach Aufwand. Da ist es mit dem 
Preisvergleich letzlich recht einfach.

> Bei Füllmasse-Aufträgen hat man leider auch nur Füllmasse-Priorität.

Da muss man entscheiden ob es passt.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Bei Fremdleistungen geht der Preis ohnehin nach Menge und nicht nach Aufwand.

Aufwand ist natürlich Quatsch, gemeint ist der Stundenlohn.

Autor: Jens P. (picler)
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Juergen P. schrieb:
> Arbeiten: Kabelkonfektionierung, SMD Löten, Controller flashen, ...

Das sind Arbeiten, die nahezu jeder Fertigungsdienstleister erledigt.

Das Problem ist dein Auftragsvolumen. Wenn die 5h im Monat sich auf 10 
Kabel löten, 20 Controller programmieren und auf Platinen bestücken, etc 
bezieht, hat der Dienstleister ein Effizienzproblem. Egal ob der Auftrag 
klein oder groß ist, hat er Rüstkosten und Zeitaufwand, selbst wenn es 
nur das Material zusammen suchen ist. Auch bei Handbestückung muss der 
Werker sich erst mal mit der Aufgabe befassen. Alternativ könntest du 
deine Jahresproduktion in Auftrag geben, doch auch da stehst du bei 
diesen Stückzahlen in der Auftragsliste ziemlich weit hinten. Vorteil 
ist halt, du bekommst eine ordentliche Rechnung und die Mitarbeiter 
verstehen ihr Handwerk.

Autor: Schreiber (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
>> Bei realistischer Planung kostet eine Stunde Handarbeit (von einem
>> gründlich angelernten Hilfsarbeiter) in Deutschland 20-30€ all
>> inclusive.
>
> Das halte ich für akzeptabel bei all inclusive. Bei Fremdleistungen geht
> der Preis ohnehin nach Menge und nicht nach Aufwand. Da ist es mit dem
> Preisvergleich letzlich recht einfach.

Das war der Preis für die Handarbeit, nicht der für teures Werkzeug, 
Dienstwagen und große Industriehalle!

Auch mit einem eigenen 450€-Jobber kommt man problemlos in diese 
Preisregionen, hat aber Vor- und Nachteile. Das eigene Personal kann man 
zwischendurch auch mal für Besorgungsfahrten, Kleinreparaturen, 
Kinderbetreuung oder zum Akten-sortieren abstellen, Arbeitsaufträge 
flexibel anpassen,...
Beim Löt-Dienstleister geht das nicht.
Dafür ist man bei eigenem Personal dessen Arbeitgeber...

Autor: genervt (Gast)
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Juergen P. schrieb:
> Nunja, danke für die Rückmeldungen. Es ist schon interessant wie gering
> bei manchen das unternehmerische Denken ausgeprägt ist.

Halt mal den Ball flach, dein Problem hat gerade mal den Umfang von 5 
Wochenstunden, das ist auch für eine Ein-Mann-Kitsche nichts 
dramatisches.

Juergen P. schrieb:
> Alternative: Low-Cost Fertigung im
> EU-Ausland (danke für die PM's).

Damit machst du dich, im Bezug auf die 5 Wochenstunden im besten Fall 
lächerlich, im schlimmsten Fall ruinierst du dir deinen Ruf.

Dir bleibt mit Standort Ludwigsburg:

Einen Studenten von:

- Uni Stuttgart
- FH Heilronn
- FH Esslingen
- ggf. noch FH Pforzheim.

=> Kannst man in den passenden Fakultäten nachfragen, aber die Studenten 
heutzutage gehen lieber zu einer größeren Firma, selbst wenn du ihnen 
mehr zahlen solltest und das ist auch nur Nachvollziehber.

oder du wendest dich an einen der lokalen EMS-Dienstleister:

LNT-Automation
Moster Smd-Technik
Kirron

Das kostet dann je nach Tätigkeit eben mehr als 30€/h.

Autor: Manfred (Gast)
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> Auch mit einem eigenen 450€-Jobber kommt man problemlos in diese
> Preisregionen, hat aber Vor- und Nachteile. Das eigene Personal kann man
> zwischendurch auch mal für Besorgungsfahrten, Kleinreparaturen,
Ich verstehe die Heulerei mit den 450€ erstmal nicht, ebenso wenig die 
daraus errechneten 30€ Stundenlohn.

"450€-Jobber" ist eine gesetzliche Obergrenze und bedeutet nicht, dass 
der Jobber jeden Monat 450€ bekommen muß. Wenn der nur 20h gearbeitet 
hat, bekommt er halt 200€ oder 230€ oder gar nur 177€.

Das Problem wird eher sein, jemanden zu finden, der für jeweils 45€ 
viermal pro Monat in die Firma kommen will, da lohnt der Zeitaufwand für 
den Weg kaum.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Das war der Preis für die Handarbeit, nicht der für teures Werkzeug,
> Dienstwagen und große Industriehalle!

Ich habe da keine Ahnung. Ich weiß nur, dass ich für das Wellenlöten 
einer 19-Zoll-Rückverdrahtung (bereits bestückt) mit Abkleben, löten, 
entfernen der Abklebungen, Sichtkontrolle und anschließender Verpackung 
in neue Kartons deutlich unter 6 EUR/Stück bezahle.
Ich habe jedesmal ein schlechtes Gewissen, wenn ich die fertige Ware 
abhole.
Ich habe auch nicht die geringste Vorstellung, wie man das zu diesem 
Preis (einschließlich Rüstkosten) überhaupt erledigen kann.

Sie haben teueres Werkzeug, drei dicke Dienstwagen und eine große 
Halle...

Autor: Manfred (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
> Ich habe jedesmal ein schlechtes Gewissen, wenn ich die fertige Ware
> abhole.
> Ich habe auch nicht die geringste Vorstellung, wie man das zu diesem
> Preis (einschließlich Rüstkosten) überhaupt erledigen kann.
Ich nehme an, Du stehst "hinten an" und wirst bearbeitet, wenn 
gewinnträchtige Aufträge gerade eben Pause haben.

Der Kaufmann nennt das "Deckungsbeitrag": Maschinen und Personal sind da 
und kosten so oder so Geld, dank im Durchschnitt ordentlicher 
Auftragslage kann man nicht abbauen.

Also nimmt man Aufträge an, die gerade so die Materialkosten einspielen 
und hat ein paar Euro mehr in der Kasse als wenn man nichts tut. Kenne 
ich aus einer total Elektronikfremden Fertigung, wo es mir deren 
Betriebsleiter einmal erklärt hat.

Autor: Juergen P. (optronik)
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Bei der anfallenden Arbeit handelt es sich ausschliesslich um 
Handarbeit, alles was automatisiert bestückt werden kann wird schon in 
Asien gemacht. Letztendlich geht es um die kundenspezifische 
Konfiguration, von daher kann man es auch nicht alles auf einmal in 
einem Block machen.

Bitte nicht urteilen ob ich zum scheitern verdammt bin oder nicht. 
Demnächst werden es 10 Jahre, Kunden in allen Teilen der Welt.
Bei den "nur 5h pro Woche" handelt es sich um einen kleinen Teil eines 
viel komplexeren Gebildes.

Autor: Schreiber (Gast)
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Manfred schrieb:
>> Auch mit einem eigenen 450€-Jobber kommt man problemlos in diese
>> Preisregionen, hat aber Vor- und Nachteile. Das eigene Personal kann man
>> zwischendurch auch mal für Besorgungsfahrten, Kleinreparaturen,
> Ich verstehe die Heulerei mit den 450€ erstmal nicht, ebenso wenig die
> daraus errechneten 30€ Stundenlohn.

Auch ein 450€-Jobber will bezahlt werden, hat Urlaub mit 
Lohnfortzahlung, Feiertage, kann krank werden und 
Sozialversicherungsbeiträge darf der Arbeitgeber auch noch zahlen.
Das Ergebniss ist dann, dass der Arbeitnehmer 15€/h brutto=netto in 
seiner Lohntüte findet, den Arbeitgeber pro Arbeitsstunde 30€ kostet.
Alles was über 450€ und deutlich unter Vollzeit liegt, ist nunmal meist 
unattraktiv, wegen Steuern und Sozialabgaben.

Manfred schrieb:
> Das Problem wird eher sein, jemanden zu finden, der für jeweils 45€
> viermal pro Monat in die Firma kommen will, da lohnt der Zeitaufwand für
> den Weg kaum.
Muss man sich sein Personal halt in der Nähe suchen und, wie oben schon 
geschrieben, beim örtlichen Repaircaffee, Segelflug-/Amateurfunkverein, 
Berufsschule... rekrutieren.
Für Schüler, Azubis, Studenten, Hausfrauen und Rentner können auch 
200-450€/Monat ein netter Zuverdienst sein.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Cyborg schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> das beste wäre es, sich 'nen Praktikanten zu suchen,
>> der Dir das unbezahlt als Probearbeit macht.
>
> Mindestlohn!

nein, hol Dir nen angehenden Azubi.
Versprech dem 'ne Lehrstelle wenn er gut ist.

Cyborg schrieb:
> Daher ist der Zoll da auch oft präsent,

reicht scheinbar nicht.
im Bekanntenkreis hat einer aufgegeben als Azubi im Hotelgewerbe
anfangen zu wollen. Je "glänzender" das Haus desto schlimmer.
klappt also offenbar.

Juergen P. schrieb:
> Genau auf dieses Niveau will ich nicht. Es geht nicht um billig billig
> um jeden Preis

die ganz grosse (und löbliche) Ausnahme?

Autor: genervt (Gast)
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Schreiber schrieb:
> Für Schüler, Azubis, Studenten, Hausfrauen und Rentner können auch
> 200-450€/Monat ein netter Zuverdienst sein.

Du bist ein Optimist, vor allem hinsichtlich der Studenten, die haben 
mehr davon, wenn sie in einem der zahlreichen Konzerne in der Nähe was 
machen. Valeo ist in Bietigheim, Mann & Hummel, sowie Beru in 
Ludwigsburg, Bosch hat dort wohl auch was. Faro ist in Korntal.

Autor: C. A. Rotwang (Gast)
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Juergen P. schrieb:
> Ich habe gelegentlich Lötarbeiten anstehen, ca. 5h pro Woche, die ich
> gerne abgeben würde.

Studentische Arbeits/Jobs-vermittlung wäre noch ne Möglichkeit, die hab 
ich allerdings vor 5 Jahren das letzte Mal genutzt, zur aktuellen Lage 
müsste man also selbst nachforschen.

Drei Möglichkeiten fallen mir ein:
 - der altbewährte Zettel an der Pinwand an der Mensa
 - von Studentenrat o.ä. selbst oranisierte Arbeitsvermittlung, also 
Telefonnummer bei der man wie beim Arbeitsamt nach Fachkräften 
nachfragt, bspw in DD https://www.stav-dresden.de/startseite.html
 - kommerzielle Internet-Studentenvermittlunegn wie 
https://www.jobmensa.de/

Über letzterer hab ich Umzugshelfer organisiert, also Job beschrieben, 
Stundenlohn genannt, das würde dann an interessierte Stundenten per 
Email verteilt und ein/zwei meldeten sich zurück. Klappte sehr gut, 
allerdings waren die Vermittlungsgebühren für jobmensa mit ca. 70€ höher 
als das was die Umzugshelfer erhielten. In den Vermittlungsgebühren war 
aber auch eine Versicherung für die Studenten inkludiert und bei 
weiteren Vermittlung wären die Gebühren wohl auch niedriger.

Autor: Cyborg (Gast)
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Juergen P. schrieb:
> Demnächst werden es 10 Jahre,

Und dann brauchst du noch Hilfe? Ist ja nicht zu fassen.

Autor: Uwe Borchert (Gast)
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Hallo,

Cha-woma M. schrieb:
> Schlaumeier schrieb:
>> Warum? Der Mindestlohn liegt bei ca. 8,50 €/h, wenn ich mich richtig
>> erinnere, wobei ich nicht mal sicher bin, ob der für gelegentliche
>> 450-€-Jobs überhaupt gilt.
>
> Gilt er! Den TO sind aber die Soz.-Beiträge zuviel!
>
> Die NRW-Grünen hatten mal eine Stelle ausgeschrieben auf 450,- € Basis.
> Das Geschrei war groß als die Randbedingungen bekannt wurden.
> Die Stelle sollte eine geringfügige Beschäftigung bei 30h/Woche sein.
>
> Was mal wieder den Markenkern von denen offenbarte!

Solange das Kriegsbündnis 99/Die OlivgrünInnen die Mickerlöhner nicht in 
einen Krieg schicken ist das doch recht gut für deren Verhältnisse? 
Leider versagt die Antifa im Kampf gegen Rechts immer mehr, hackt auf 
AfD und NPD rum, übersieht aber die wirklich gefährlichen Parteien wie 
Spezialdemokraten und OlivgrünInnen, lässt sich von diesen sogar als 
willige und billige Vollstrecker im Flügelkampf der Mussolinisten 
untereinander (also mit der AfD) und den Hilterlisten (NPD) 
instrumentalisieren.

Krieg schafft Arbeitsplätze und sozial ist was Arbeits schafft! Damit 
ist Krieg sozial, denn er schafft Arbeitsplätze!? Und er ist lukrativ, 
also ein Bombengeschäft! Die Margen in der Kriegstechnik sind unerreicht 
und die Renditen todsicher. Nicht wenige der hier Anwesenden werden 
unter zivilen Deckmäntelchen Kriegstechnik entwickeln, es möglicherweise 
nicht ein mal wahrnehmen/wissen.

161%ig antigrüne Grüße ;-)

Autor: F. F. (foldi)
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Schlaumeier schrieb:
> Niemand zwingt Dich, für 20h fest 450 €
> auszuzahlen.

Eben! Bei Putzfrauen völlig üblich.  Zahl 20 Euro pro Stunde, für die 
Zeit die es dauert und du wirst auch jemanden finden, der das macht.

Autor: Uwe Borchert (Gast)
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Hallo,

genervt schrieb:
> Juergen P. schrieb:
>> Nunja, danke für die Rückmeldungen. Es ist schon interessant wie gering
>> bei manchen das unternehmerische Denken ausgeprägt ist.
>
> Halt mal den Ball flach, dein Problem hat gerade mal den Umfang von 5
> Wochenstunden, das ist auch für eine Ein-Mann-Kitsche nichts
> dramatisches.
>
> Juergen P. schrieb:
>> Alternative: Low-Cost Fertigung im
>> EU-Ausland (danke für die PM's).
>
> Damit machst du dich, im Bezug auf die 5 Wochenstunden im besten Fall
> lächerlich, im schlimmsten Fall ruinierst du dir deinen Ruf.
>
> Dir bleibt mit Standort Ludwigsburg:
>
> Einen Studenten von:
>
> - Uni Stuttgart
> - FH Heilronn
> - FH Esslingen
> - ggf. noch FH Pforzheim.
>
> => Kannst man in den passenden Fakultäten nachfragen, aber die Studenten
> heutzutage gehen lieber zu einer größeren Firma, selbst wenn du ihnen
> mehr zahlen solltest und das ist auch nur Nachvollziehber.

Ich melde da schwere Bedenken an. Der Arbeitsort Ludwigsburg ist doch 
arg weit weg von den Hochschulstandorten. Ja, alles mit der S-Bahn zu 
erreichen, aber das ist dann doch eine recht hohe Fahrtzeit im 
Verhältnis zur abrechenbaren Arbeitsdauer. Diese Rechnung ist übrigens 
unabhängig von der Größe der Firma. Die Größe der Firma kommt erst in 
die Rechnung wenn man auf die Anschlußverwertung nach dem Studium 
achtet. Und dann sehen die kleinen Klitschen erst mal übel aus.

Manchmal kann das aber auch einen Glückstreffer landen. So habe ich in 
meinem Studium in Stuttgart an der Uni in Vaihingen einen Aushang 
gelesen, dort angerufen und dann festgestellt: Der Arbeitgeber war etwa 
20 km im Osten, auf der anderen Straßenseite der heimatlichen Hohnung in 
Esslingen Berkheim. Arbeitsweg 2 Minuten zu Fuß ...

> oder du wendest dich an einen der lokalen EMS-Dienstleister:

Das wäre IMHO der professionelste Ansatz.

> LNT-Automation
> Moster Smd-Technik
> Kirron
>
> Das kostet dann je nach Tätigkeit eben mehr als 30€/h.

Bitte rechne beim Mini- oder Mickerlöhner den eigenen Aufwand bzgl. 
dessen Haltung. Die ist auch nicht umsonst und dazu kommen noch Effekte 
wie Urlaub, Auslandsaufenhalte für’s Studium, heiße Prüfungsphasen mit 
vielen Klausuren ... Sehr zuverlässig sind diese Mickerlöhner nicht, und 
das kann man diesen IMNSHO nicht mal anlasten.

Bei einem Dienstleister hat man einen zuverlässigen Ansprechpartner und 
diese Sicherheit zahlt man halt. 30€/h sehe ich nicht als hochpreisig an 
und ich würde bei 5 Wochenstunden mit rund 4,3 Wochen/Monat auf 21,5 
Stunden zu 645 Euro kommen. Ein minijobbender Mickerlöhner kostet in der 
Summe inkl. dessen Verwaltung sicher auch kaum weniger und ist, wie 
schon angemerkt, unsicherer. Das sollte die Kalkulation hergeben, oder 
aber das Geschäftsmodell ist arg unsicher?

MfG

Autor: C. A. Rotwang (Gast)
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Uwe Borchert schrieb:

> Leider versagt die Antifa im Kampf gegen Rechts immer mehr, hackt auf
> AfD und NPD rum, übersieht aber die wirklich gefährlichen Parteien wie
> Spezialdemokraten und OlivgrünInnen, lässt sich von diesen sogar als
> willige und billige Vollstrecker im Flügelkampf der Mussolinisten
> untereinander (also mit der AfD) und den Hilterlisten (NPD)
> instrumentalisieren.


Schalt den Rechner aus und mach mal was sinnvolles bspws. leichte 
körperliche Betätigung an der frischen Luft. In deinem jetzigen Zustand 
schreibst Du nur noch Mist.

Autor: Schreiber (Gast)
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Uwe Borchert schrieb:
> Bitte rechne beim Mini- oder Mickerlöhner den eigenen Aufwand bzgl.
> dessen Haltung.

Korrekt, man kann diese Arbeiten aber als Heimarbeit vergeben.
Lötstation, Heißluftlötkolben,ISP-Adapter, alter Laptop oder ein 
Windows-Tablet und ein einfaches Absauggerät. Alles zusammen ab etwa 
300€

Wenn man geschickt ist, sucht man sich jemand, der das schon vom 
Privaten Elektronikbasteln hat und zahlt einfach Werkzeuggeld.

Autor: genervt (Gast)
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Cyborg schrieb:
> Juergen P. schrieb:
>> Demnächst werden es 10 Jahre,
>
> Und dann brauchst du noch Hilfe? Ist ja nicht zu fassen.

Und das vom Erfinder des Glashauses. m(

Ohne Hilfe wärst du doch schon längst verhungert.

Autor: Klötenlöten (Gast)
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Uwe Borchert schrieb:

>> Dir bleibt mit Standort Ludwigsburg:
>>
>> Einen Studenten von:
>>
>> - Uni Stuttgart
>> - FH Heilronn
>> - FH Esslingen
>> - ggf. noch FH Pforzheim.
>>
>> => Kannst man in den passenden Fakultäten nachfragen, aber die Studenten
>> heutzutage gehen lieber zu einer größeren Firma, selbst wenn du ihnen
>> mehr zahlen solltest und das ist auch nur Nachvollziehber.
Ja klar Löten ist ja Raketentechnik, da braucht man mind. jemanden mit 
Doktor und Nobelpreis darunter gehts nicht. Sag mal gehts noch bei dir?

Für sowas braucht man keinen Studenten, Löten kann jeder Depp nach 
Anleitung.
Das machen wie oben schon jemand sagte Hausfrauen bei Zeitarbeitsfirmen 
oder in Behindertenwerkstätten.

> Ich melde da schwere Bedenken an.
Die habe ich auch, bei denen Gedankengängen.
Ludwigsburg ist nicht Ostzonengrenze. Da findest du in wenigen Tagen 
genug Leute für so einen Deppenjob. Das Problem ist hier einzig der 
Geiz, wenn schon ein Vertrag auf 450€-Basis zu viel ist.


> Das wäre IMHO der professionelste Ansatz.
Verkopfter geht wohl nicht mehr?
Machts wohl auch erst einen Plan wenn du ne Glühbirne wechselst?

Autor: Jens P. (picler)
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Klötenlöten schrieb:
> Das machen wie oben schon jemand sagte Hausfrauen bei Zeitarbeitsfirmen
> oder in Behindertenwerkstätten.

Soweit würde ich mich nicht aus dem Fenster lehnen. Ich hatte mal eine 
ältere Dame von einer Zeitarbeitsfirma für verschiedene Arbeiten. Eines 
Tages sollte die ein paar Schalter anlöten, könnte nach eigenen Bekunden 
gut löten. Zum Glück hatte ich ihr erstmal nur 10 Stück hingelegt. Die 
hat solange auf den Lötstellen rumgebruzelt bis das Kunststoffgehäuse 
der Schalter fertig war. Hinterher kam raus, die einzige Löterfahrung 
war ein 14-tägiger Kurs in der Weiterbildung.

Das soll nicht heißen, das Frauen nicht löten können. Ganz im Gegenteil. 
Aber mit so einer Einstellung wie " das kann jeder von der Straße " wäre 
ich vorsichtig.

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Egal ob Uwe jetzt schon alle Leute die löten können an die Front 
geschickt hat oder ob Jürgen das Ganze als Komplettauftrag nach Malaysia 
vergeben hat:

Es bleibt dabei, dass man in Deutschland schon etwas mehr als den 
Mindestlohn zahlen muss wenn man irgendwem eine Kiste mit Platinen, 
einen Bestückungsplan und einen Sack mit Bauteilen gibt und dann 
erwartet, dass eine ordentliche Arbeit dabei herauskommt.

Vielleicht soll obendrein etwas gemessen oder die Funktion geprüft 
werden?

Autor: Roger (Gast)
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a) Egal welchen Lohn Du hier anbietest: Wenn es nicht mind. 50 Euro pro 
Stunde sind, wirst Du hier zerrissen.
Höre nicht auf diese Idioten die keine Ahnung vom Arbeitsmarkt haben. 
Strategie: Ignorieren! Einfach ausblenden! Niemals kommentieren!
b) Kommentiere nichts mehr in diesem Thread. Ist sinnlos und 
Zeitverschwendung bei der Idiotendichte hier. 1-2 Interessenten werden 
sich vermutlich eh über eine PM bei Dir melden.
c) Meine Empfehlung ansonsten: mache einen Aushang an der Uni / den 
Unis. Für 12 Euro evtl. 15 Euro wirst Du jederzeit Studenten finden. Die 
sind dankbar, dass Sie keinen Scheißjob für 9 oder 10 Euro machen müssen 
sondern etwas anspruchsvolleres für 12-15 Euro.

Anmerkung: a)-c) habe ich hier alles selber schon mehrmals 
durchexerziert - mittlerweile nur noch c) oder Mundpropaganda.

Autor: bochman (Gast)
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Ich denke für 450 euro ,das ist 20 stunden ist okay.löterin kriegt, wie 
ich pro stunde zirka 12 bis 16 euro,gehalt.Gibst viele leute ,wo 
heimarbeit anbieten,mit sehr viel erfahrung.

Autor: weathley (Gast)
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bochman schrieb:
> Ich denke für 450 euro ,das ist 20 stunden ist okay.löterin kriegt, wie
> ich pro stunde zirka 12 bis 16 euro,gehalt.Gibst viele leute ,wo
> heimarbeit anbieten,mit sehr viel erfahrung.

Sehr relevant, so ein halbes Jahr später.
Der Geizkragen ist wohl fündig geworden und hat irgend ein armes Schwein 
gefunden.

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