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Forum: Offtopic Tester für Frequenzumrichter


Autor: Andy L. (wuffwuff2003)
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Hallo
Ich hätte eine Frage zu Frequenzumrichter für Motoren. Ich bekomme 
öfters mal den ein oder anderen FU (SEW movidrive) mit einem Defekt, um 
den zu testen muss ich immer einer Motor mit anklemmen (400V)
Netzgeräte kann man ja mit elektronischen Lasten testen, gibt es nichts 
was man selbst bauen könnte um FU zu testen, das muss nicht extremst 
präzise sein, mit ist jetzt egal wenn er 1400 Umdrehungen ausgibt, dass 
das bis auf 0,1 Umdrehung stimmen muss. Es reicht aus zu sehen, läuft 
der Motor an, beschleunigt er hoch, bzw. steigt die Frequenz, Spannung, 
Strom. Aber leider hat es sich so, dass ohne angeschlossenen Motor die 
Geräte sofort ausschalten (Schutzschaltung). Es müsste demnach eine Last 
geben, die ich anschließen könnte (außer Motor) um das Ding zu testen. 
Gibt es irgend so was , wie nennt man dies dann, bzw. kann man sich dies 
auch schnell selbst zusammen bauen?
Vielen Dank
Mfg

: Verschoben durch Moderator
Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Andy L. schrieb:
> Es müsste demnach eine Last
> geben, die ich anschließen könnte (außer Motor) um das Ding zu testen.

Es klingt dir vllt. zu simpel, aber ich habe mit gutem Erfolg Glühlampen 
benutzt. Vor allem bei sehr niedrigen Frequenzen kann man dabei auch gut 
das Drehfeld beobachten. Falschen Pegel auf einer Phase sieht man gleich 
durch andere Helligkeit. Es macht keinen Lärm und ist billig.

Autor: Andy L. (wuffwuff2003)
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Hi
Dh eine Sternschaltung von 3 Glühlampen? Welche Stärke wäre hier 
brauchbar? Dabei ließe sich ja Leicht Spannung Strom und Frequenz 
abgreifen. Scheint logisch. Das einzige was mir hier dann noch eine 
Frage aufwirft, die FU wie die SEW brauchen ja Motorangaben, dh 
einstellen würde ich einen Motor mit U/I Kennlinie, maximaler Strom, gut 
den könnte ich errechnen, dann aber noch die Drehzahl (maximal) wird 
abgefragt, was gibt man hier an? Gleiches gilt für den Cos, der ja hier 
1 wäre bei reiner ohmschen Last, macht das den FU nichts aus?
Lg

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Andy L. schrieb:
> dann aber noch die Drehzahl (maximal) wird
> abgefragt, was gibt man hier an?

Was du möchtest - Der Glühlampe ist es egal, mit welcher Frequenz sie 
angesteuert wird, sie ist also als Testobjekt sozusagen der Motor ohne 
Grenzen.

> Gleiches gilt für den Cos, der ja hier
> 1 wäre bei reiner ohmschen Last, macht das den FU nichts aus?
Nö, dem FU ist das egal. Er muss auch rein ohmsche Widerstände ohne 
Probleme ansteuern können.
Die Glühlampen entheben dich natürlich nicht der Notwendigkeit einer 
abschliessenden Funktionsprüfung mit realem Motor. Aber in der 
Reparatur- (bei mir auch in der Entwicklungs-)phase bieten sie erstmal 
eine brauchbare Testlast.

Autor: Andy L. (wuffwuff2003)
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Hallo, OK ich werde dem nachgehen, welche Last bzw Wattzahl haben deine 
Glühlampen, so dass man universell am besten ist :)
Danke

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Andy L. schrieb:
> Hallo, OK ich werde dem nachgehen, welche Last bzw Wattzahl haben deine
> Glühlampen, so dass man universell am besten ist :)

Für meinen kleinen FU habe ich erstmal 100W probiert (zum Testen der 
Halbbrücken und des Algorithmus) und bin dann auf 200W Baustellenlampen 
übergegangen. Dann gings aber mit Motor weiter.
https://www.mikrocontroller.net/articles/3-Phasen_...

Autor: Andy L. (wuffwuff2003)
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Ok alles klar werde dann mal versuchen etwas daraus zu machen :)
Danke
Mfg

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