Durch Spannungsteiler eine niedrige Spannung erzeugen

Gast #5029635
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Hallo,

ich möchte vom Arduino die Spannung 3,3V auf ca. 0,2-0,4 Volt 
reduzieren. Ich dachte da an einen einfachen Spannungsteiler, wo mein 
R1= 1kOhm und R2 = 100 Ohm beträgt.
Ich komme da auf 0,3V Output Spannung.

Diese möchte ich jedoch für meinen ADC ltc2440 als Referenzwert nehmen. 
Ist das so ohne weiteres möglich? Stimmt meine vorgehensweise? Oder kann 
das nicht so einfach sein, wie ich es mir erhoffe?
Gast #5029669
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Peter II schrieb:
> Hasiman schrieb:
>> Oder kann
>> das nicht so einfach sein, wie ich es mir erhoffe?
>
> warum muss denn die Spannung überhaupt vom Arduino kommen?

Weil es für mich sehr praktisch ist. Will keine Batterie oder so haben, 
außer du hast ne coole kleine Idee :)

HildeK schrieb:
> Das kannst du machen, wenn die 3.3V ausreichend stabil für deine
> Messaufgabe ist. Gegen die "Verseuchung" helfen Kondensatoren.

Ein Kondensator ist sowieso schon dran. 3.3V vom Arduiono reicht auch 
für meine Messaufgabe, aber brauche doch etwas präzisere Messwerte und 
da dachte ich mir, dass ich meinen Referenzwert so klein wie möglich 
haben will.
#5029674
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Hi,

am genaueren wäre es wenn du irgendeine Spannungsreferenz wie z.B. den 
LT1004 nimmst.
Der gibt sehr genaue 2.5 bzw. 1.2 V aus. Wenn du unbedingt eine niedrige 
Spannung brauchst, kannst du einen Spannungsteiler dahinterschalten, 
dabei musst du aber möglichst Präzisionswiderstände mit 0.5% Toleranz 
oder weniger benutzen, sonst ist der genaue Spannungswert wieder 
ungenau. Durch Temperaturschwankungen gibt es beim Spannungsteiler noch 
mehr Fehler...

Wenn du die niedrige Refernzspannung dazu benutzen willst, kleine 
Signale zu messen, wäre es vermutlich sinnvoller da Eingangssignal auf 
einen größeren Spannungswert zu verstärken (z.B. mit einem 
Operationsverstärker), dann kannst du eine höhere Refernzspannung 
benutzen und vermeidest auch andere Probleme die durch die kleinen 
Spannungen entstehen können.
Gast #5029677
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Peter II schrieb:

> und woher bekommt der Arduino seiner Energie? Willst du an einen Ausgang
> vom Arduino gehen oder nur die gleiche Versorgungsspannung?

Vom Netzteil bekommt der Arduino seine Energie. Ich will die 3,3V nehmen 
und auf ca. 0,2-0,4 Volt reduzieren. Ich benutze zurzeit die 3,3V als 
Referenzwert und es erfüllt seinen Zweck.
Gast #5029684
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Jan B. schrieb:
> Hi,
>
> am genaueren wäre es wenn du irgendeine Spannungsreferenz wie z.B. den
> LT1004 nimmst.
> Der gibt sehr genaue 2.5 bzw. 1.2 V aus. Wenn du unbedingt eine niedrige
> Spannung brauchst, kannst du einen Spannungsteiler dahinterschalten,
> dabei musst du aber möglichst Präzisionswiderstände mit 0.5% Toleranz
> oder weniger benutzen, sonst ist der genaue Spannungswert wieder
> ungenau. Durch Temperaturschwankungen gibt es beim Spannungsteiler noch
> mehr Fehler...
>
> Wenn du die niedrige Refernzspannung dazu benutzen willst, kleine
> Signale zu messen, wäre es vermutlich sinnvoller da Eingangssignal auf
> einen größeren Spannungswert zu verstärken (z.B. mit einem
> Operationsverstärker), dann kannst du eine höhere Refernzspannung
> benutzen und vermeidest auch andere Probleme die durch die kleinen
> Spannungen entstehen können.

Hi,

ich danke dir vielmals :)
Ein OPV ist schon dran.
Ich schaue mir mal den LT1004 mal genauer an, danke für die tipps.
Gast #5029705
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Hasiman schrieb:
> Peter II schrieb:
>
>> und woher bekommt der Arduino seiner Energie? Willst du an einen Ausgang
>> vom Arduino gehen oder nur die gleiche Versorgungsspannung?
>
> Vom Netzteil bekommt der Arduino seine Energie. Ich will die 3,3V nehmen
> und auf ca. 0,2-0,4 Volt reduzieren. Ich benutze zurzeit die 3,3V als
> Referenzwert und es erfüllt seinen Zweck.

Nein, das wird nichts.

Kuckst du hier:
http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/Atmel-42735-8-bit-AVR-Microcontroller-ATmega328-328P_Datasheet.pdf

Der Wert von VREF darf 1V - AVCC betragen. Das steht auf S375 des 
Datenblatts. Da der Arduino einen ATMEGA328 enhtält, für den dieses 
Datenblatt gültig ist, hats du Pech.

Will heißen: Bei <1V als VREF funktioniert der ADC nicht korrekt.

Meine Lösung wäre eine Verstärkung, zum Beispiel mittels eines nicht 
invertierenden Verstärkers mit OPV.
Persönliche Seite #5031187
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Hasiman schrieb:
> Diese möchte ich jedoch für meinen ADC ltc2440 als Referenzwert nehmen.

Hurra schrieb:
> Will heißen: Bei <1V als VREF funktioniert der ADC nicht korrekt.

Wenn tatsächlich der eingangs erwähnte LTC2440 zum Einsatz kommen soll, 
dann würde der mit 0,3V schon zurecht kommen (min 0,1V). Aber was ein 
24bit ADC mit einer Referenz die aus der digitalen Versorgung abgeleitet 
wird soll erschließt sich mir nicht.

Zeig doch mal Deine Schaltung mit der Fotodiode her. Das sinnvollste 
hier wird sicher sein den internen ADC des AVR zu verwenden.

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