Lötstation gesucht

OP #5034930
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Hi Leute,

ich suche eine Lötkolben-Anlage (Korrektur: Lötstation). Mein 
Anforderungsgebiet:

5 Mal im Jahr eine Kleinigkeit löten. Ein Instrumentenkabel, mal ein 
Potentiometer tauschen. Mal ein Kabel ab und wieder dranlöten usw usf. 
SMD-Bauteile werd' ich dann wohl schon nicht mehr so richtig löten; 
vermutlich.

Ich hab mich natürlich im Vorfeld schon mal umgesehen. In Frage kämen 
bspw. die "Ersa RDS80" oder "Ersa i-CON PICO". Die wären beide im 
Preisbereich den ich mir noch vorstellen kann.

Gibt es für meinen Anwendungsbereich vielleicht noch andere Hersteller 
die noch etwas günstiger wären in Sinn für die gegebenen Anforderung 
dennoch erfüllen würden?

Danke!
OP #5034951
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Paul A. schrieb:
> Tob I. schrieb:
>> Ersa i-CON PICO
>
> Damit machst du nichts falsch. Sehr angenehmes Löten.

Ich muss eigentlich die meiste Zeit Instrumentenkabel löten, die bei der 
Masse ein relativ großes Stück Metall haben, dass natürlich auf die 
richtige Temperatur erhitzt werden muss, damit man den Masseleiter 
dranlöten kann.
Meine Angst ist bei "billigere" Lötstation daher immer, dass der 
Lötkolben größere Masseflächen schlecht oder gar nicht schafft auf die 
für die Lötung benötigt Temperatur zu erhitzen.

Dieses Problem hab ich mit der "Ersa i-CON PICO" aber nicht, oder?
#5034978
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Tob I. schrieb:
> Ich muss eigentlich die meiste Zeit Instrumentenkabel löten, die bei der
> Masse ein relativ großes Stück Metall haben,

> dass der
> Lötkolben größere Masseflächen schlecht oder gar nicht schafft auf die
> für die Lötung benötigt Temperatur zu erhitzen.
>
> Dieses Problem hab ich mit der "Ersa i-CON PICO" aber nicht, oder?

Ich habe eine i-CON PICO und kann sagen dass sich diese mit solchen 
Fällen schon ordentlich anstrengen muss. Ich verwende sie deshalb 
eigentlich nur für SMD-Bestückung.

Für die alltäglichen Lötungen an Litzen und bedrahteten Bauteilen nehme 
ich eine XYtronic. An deiner Stelle würde ich eher die XYtronic LF-1600 
nehmen.
OP #5035023
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Thomas F. schrieb:
>
> Ich habe eine i-CON PICO und kann sagen dass sich diese mit solchen
> Fällen schon ordentlich anstrengen muss. Ich verwende sie deshalb
> eigentlich nur für SMD-Bestückung.
>
> Für die alltäglichen Lötungen an Litzen und bedrahteten Bauteilen nehme
> ich eine XYtronic. An deiner Stelle würde ich eher die XYtronic LF-1600
> nehmen.

Ahja. Ich hab's mir ja schon fast gedacht... Vielen lieben Dank. Werde 
mir das Teil mal anschaun!
Gast #5035126
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Tob I. schrieb:
> 5 Mal im Jahr eine Kleinigkeit löten. Ein Instrumentenkabel, mal ein
> Potentiometer tauschen. Mal ein Kabel ab und wieder dranlöten usw usf.
> SMD-Bauteile werd' ich dann wohl schon nicht mehr so richtig löten;
> vermutlich.

Für sowas brauchst Du keine Lötstation, da reicht ein Lötkolben wie der 
Ersa Multitip C25. Der hat außerdem den Vorteil, daß er sich viel 
einfacher transportieren läßt. Und er steht die 360 Tage, die Du nicht 
lötest, nicht unnütz auf dem Schreibtisch rum. Und billiger ist er auch 
noch.
Gast #5039130
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> Wenn es etwas Gebrauchtes sein darf: Lötstation Weller Magnastat 24 V
> Die sind unkaputtbar, meine ca. 35 Jahre alte hat mein Sohn für
> gelegentliche Lötungen.

Ganz so unkaputtbar sind sie nicht. In 30Jahren brauchte meine auch 
zweimal einen neuen Magnetschalter. (gibt es hier aber schon einen 
dicken Thread zu)
Ausserdem so nach >30Jahren laufen die bei Weller (Spitzen) auch so 
langsam aus. Sowas wuerde ich mir jetzt auch nicht mehr kaufen.

Olaf
Gast #5039230
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Tob I. schrieb:
> 5 Mal im Jahr eine Kleinigkeit löten. Ein Instrumentenkabel, mal ein
> Potentiometer tauschen. Mal ein Kabel ab und wieder dranlöten usw usf.
> SMD-Bauteile werd' ich dann wohl schon nicht mehr so richtig löten;
> vermutlich.

Da reicht ein Lötkolben der 5€-Klasse von Pollin.
Wichtigstes Zubehör ist eine Entlötpumpe, bleihaltiges Lötzinn und 
Löthonig.

Je ein Satz kleine Zangen ist auch noch sinnvoll, aber sonst braucht man 
wirklich nichts.

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