WM8768, DDVD und AVDD und mehr

Gast #5037844
Hallo zusammen,
zurzeit beschäftige ich mich mit Audio Projekt. Dabei habe ich ein paar 
Fragen
ich will einen externen DAC an DSP anschließen. Ich weiß nicht genau, 
wie ich meinen DAC (WM8768) betreibe, also im Datenblatt stehen DVDD und 
AVDD. 1. soll ich die beiden trennen? (ich habe nur einen 
Spannungsregler, welcher 3V3 am Ausgang ausgibt)


2. Am Ausgang des DAC muss eine Filter-Schaltung vorgesehen werden. Eine 
vorgeschlagene Schaltung ist im Datenblatt vorhanden ohne Angabe von dem 
OP-Verstärker.
diese Schaltung habe ich gemacht mit AD8608 (siehe Anhang)
Jetzt möchte ich wissen, ob ihr in meiner Schaltung etwas falsches 
sieht?


ich wäre euch sehr sehr dankbar
und sorry für meine schlechte Deutsch
Angehängte Dateien:
Smashord schrieb:
> DVDD und AVDD. 1. soll ich die beiden trennen?

Der WM8786 hat getrennte Pins, damit DVDD = 3.3 V und AVDD = 5 V möglich 
ist.

Grundsätzlich sollte man vermeiden, dass durch Digital-Signale 
verursachte Störungen in der Analog-Versorgung landen. Dafür benutzt man 
oft einen Tiefpass-Filter (z.B. Ferrit-Perle, RC-Filter, oder komplexere 
Schaltungen) zwischen AVDD und dem Rest der Schaltung.

Allerdings hat der WM8786 einen getrennten Eingang für die 
DAC-Referenzspannung (VREFP), und der Schaltungsvorschlag zeigt einen 
RC-Filter zwischen VREFP und AVDD. Es sollte also kein Problem sein, 
DVDD und AVDD direkt zu verbinden.

> Eine vorgeschlagene Schaltung ist im Datenblatt vorhanden ohne Angabe
> von dem OP-Verstärker.

Du musst einen OpAmp wählen, der mit deiner Spannungsversorgung 
funktioniert und den Spannungsbereich am Eingang und am Ausgang 
unterstützt. Das ist beim AD8608 der Fall.

Allerdings ist der Ausgangspegel laut Datenblatt ein Fünftel von VREFP, 
mit 3.3 V musst du also die Verstärkung höher drehen, um 2 Vrms zu 
erhalten.
Gast
Hallo lieber  Clemens,

vielen Dank für deine sehr hilfreiche Antwort.

ich habe also Wert ausgerechnet, welche Spannung verstärkt am Ausgang 
des OpAmp.  Das Ergebnis ist 1,32V

ich werde den Widerstand R68 kleiner machen dann komme ich näher an 2 
Vrms, höffentlich ;)

nochmal vielen Dank
Gast
Clemens L. schrieb:
> Smashord schrieb:
>> DVDD und AVDD. 1. soll ich die beiden trennen?
>
> Der WM8786 hat getrennte Pins, damit DVDD = 3.3 V und AVDD = 5 V möglich
> ist.
>
> Grundsätzlich sollte man vermeiden, dass durch Digital-Signale
> verursachte Störungen in der Analog-Versorgung landen. Dafür benutzt man
> oft einen Tiefpass-Filter (z.B. Ferrit-Perle, RC-Filter, oder komplexere
> Schaltungen) zwischen AVDD und dem Rest der Schaltung.
>
 ich wollte noch zu meinen Kenntnissen fragen, warum soll man DVDD und 
AVDD trennen?
hat es mit Signalgeschwindigkeit zu tun? Oder gibt es einen anderen 
Grund dafür?
Smashord schrieb:
> warum soll man DVDD und AVDD trennen?

Ein R/2R-DAC erzeugt die Ausgangsspannung, indem er die Widerstände so 
umschaltet, dass der resultierende Spannungsteiler das gewünschte 
Ergebnis hat.

Im Bild erzeugt dieser Spannungsteiler eine Spannung zwischen Masse und 
VREF. Jede Änderung von VREF beeinflusst sofort und direkt das 
Ausgangssignal.

Der WM8768 ist kein R/2R-DAC, aber das Prinzip ist dasselbe: das 
Ausgangssignal ist relativ zu VREFP und VREFN; diese Pins sollten 
deshalb so wenig Störungen wie möglich haben.
Angehängte Dateien:
Gast
Vielen Danke  Clemens L


ich wollte 2 Fragen zum Thema "externer DAC WM8768" stellen.
Ich habe einen DSP, an den ich einen externen DAC anschließe, um mehr 
Ausgägne zu haben.

DSP und DAC sollen in Master-Slave Modus über I2S-Bus arbeiten (M-> DSP, 
S->DAC)

Im Datenblatt des DAC steht ein MCLK.
Meine Frage ist, darf/kann ich einen einzigen Quarz (12MHz) für beide 
ICs (in dem Fall DSP und DAC) vorsehen? Oder brauche ich nicht den Quarz 
an DAC anzuschließen?

Ich habe mir gedacht. ich sehe 2 Quartz für beide ICs aber ich weiß 
nicht,  was mit Synchronisation passiert?

ich bedanke mich für deine Hilfe
Gast
wenn dein DSP Master ist hat dieser einen MCLK als ausgang und du musst 
am I2S den Takt einstellen


ist ab DAC ein quarz ist der DAC der Master und gibt den Takt vor


dazu gibts noch das oversampling "fs"( datenblatt DAC )
meist ist das 256fs
also samplefrequenz * 256

bei 44,1Khz Samplefrequenz * 256 = 11,2896Mhz
bei 48Khz Samplefrequenz * 256 = 12,288Mhz ( sieht man oft )

meist haben die eine PLL oder internen teiler um gewünsche 
samplefrequenzen zu unterstützen
oder man stellt eben den MCLK des DSP auf die gewünschte frequenz

FS und BCLK  sind teiler von MCLK und müssen auch korrekt eingestellt 
werden
Basis ist hier wie immer samplefrequenz
Smashord schrieb:
> brauche ich nicht den Quarz an DAC anzuschließen?

MCLK ist ein Digital-Eingang; ein Quarz würde da nicht laufen.

Der WM8768 will immer ein externes MCLK-Signal haben. Der Unterschied 
zwischen Master- und Slave-Modus ist, wer BCLK und LRCLK erzeugt.

> ich weiß nicht, was mit Synchronisation passiert?

Da der DAC immer das MCLK des DSP benutzt, sind beide immer 
synchronisiert.

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