Zeitmessung 80C517

Gast #5039303
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Guten Tag zusammen,
ich beginne gerade mit Assembler programmierung an einem 80C517 mit 
12MHz und soll unter anderem eine kleine Zeitmessung programmieren.

Die Messung soll mit einem Port gestartet und gestoppt werden.
Und der Wert in ms über die serielle Schnitstelle ausgegeben werden.

Meine erste Idee war es natürlich das ganze mit einem Timer zu 
realisieren.
Ich hab mich erstmal für den timer1 entschieden, da ich durch das 16bit 
Register weniger Überläufe hab.

         mov TMOD, #00010001B
         clr tr0
         mov TH0, #0H
         mov TL0, #0H
         clr tf0

Ich warte nun auf das Setzten des Ports und starte dann den timer

         jb P4.1,$
         setb tr0
         call Timer1
         call Auswertung

Timer1:
         jnb tf0,$
         clr tf0
         inc 2DH  ;(Hier speicher ich die Timerüberläufe)
         jnb P4.1,Timer1
         clr tr0
         ret

Die Auswertung des Wert klappt, sprich die Umrechnung von 1,2 Registern 
in ms oder µs und bisschen Textausgabe über die Schnittstelle bekomme 
ich hin.

Mein größstes Problem ist gerade dass ich immer auf einen Timerüberlauf 
warte um diesen zu speichern und danach erst prüfe ob überhaupt noch 
gestoppt werden soll.
Sprich im ungünstigsten Fall ist mein Ergebnis um ~65,5 ms falsch.
Gibt es eine Möglichkeit den Timer direkt zu stoppen wenn mein Port 0 
ist und dennoch die Überläufe zu zählen, sodass ich später den aktuellen 
Timerstand auslesen kann?

Vielen Dank schonmal im Voraus
Gast #5039329
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Beschäftige dich mit Interrupts.

Bei jedem Timerüberlauf lässt sich ein Interrupt generieren und du 
zählst in der Interruptserviceroutine dein Register (2Dh?) hoch.
Wenn Du über den Port das Stopp-Signal bekommst, wird nachgeschaut, wie 
viele Timerüberläufe in 2Dh stehen.
Gast #5039344
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Wow schon mal vielen Dank für die schnellen Antworten.

Die Idee von Peter ist ja wirklich simpel und funktioniert schon ganz 
gut -.-
Vermutlich könnte es sein, dass man einen Überlauf nicht mitbekommt wenn 
man dabei gerade den Port 4.1 prüft.
Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich klein aber vermutlich da.

Die Interupts hören sich interessant an, da werde ich mich mal etwas 
einlesen.

Nochmals vielen Dank!!
Gast #5039454
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villeicht versteh ich etwas falsch, aber ich glaube damit ist das 
Problem noch nicht ganz behoben.
Was ich meinte ist, dass der Prozessor durch das hin und her springen ~4 
Maschinenzyklen = 4µs beschäftigt ist und so lange den Timerüberlauf 
nicht prüft.
Sprich es besteht eine ~4:65536 Chance dass Überläufe nicht registriert 
werden.
Trotzdem schon eine schöne Lösung.

Aber ich denke ich versuche es mal mit den Interrupts.
Ich habe mich dazu jetz ein wenig eingelesen aber ich finde noch nichts 
genaues wie ich Start und Ende der Interupt-Service-Routine in meinem 
Code markiere.
Alles was ich finde sieht eher aus wie C:
1
void INTTIM0 (void) interrupt 1  
2
     {     
3
     }
Auf jeden Fall meckert mein Compiler über unbekannte Zeichen.
(Programmiere das ganze mit RIDE)
Kennt sich damit jemand aus, oder geht das mit Ride überhaupt?

Liebe Grüße
Marius
Gast #5039535
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Ach richtig da hatte ich doch nen Denkfehler, einfach zu warm heute...
Das Überlaufflag wird ja gar nicht automatisch gelöscht, das bleibt ja 
stehen. Ja dann passt das ja so.
Vielen Dank nochmals :D

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