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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Akku Ladetechnik


Autor: Izoard (Gast)
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Hi

Welches Akkuladeverfahren ist am besten? (Konstantstrom, Reflexladen, 
-dU Verfahren) Gibt es IC's zu den verschiedenen Verfahrensarten?

Hat jemand schon erfahrung mit dem CCS-Verfahren 
(http://www.bticcs.com/pub.htm)
das tönt irgendwie sehr gut! Da muss man nicht einmal auf die Akku Typen 
acht geben!

Danke!

Izoards

Autor: MiCHEL (Gast)
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Autor: Izoard (Gast)
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Die "Atmel -Lösung" läuft über die konstantspannung und Konstantstrom 
Lade Methode.

Wenn ich jetzt eine solche Methode selber realisieren möchte, brauche 
ich eine Konstantspannung und eine Konstantstromquelle, die Einstellbar 
ist!

Was können eigentlich diese Charger IC's? z.B bq2003 oder LT1510? Kannn 
man über diese eine Akku lade station bauen, die alle verschiedenen Akku 
typen laden kann? (über uP gesteuert)

Autor: Izoard (Gast)
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verstehe ich das eigentlich richtig, dass jeder Akku-Typ mit der 
Konstantstrom bzw. Spannungs - Methode aufgeladen werden kann?

Es kann aber auch jeder Akku mit dem Reflexifverfahren oder mit der CCS- 
Variante geladen werden? stimmt das?

Autor: Izoard (Gast)
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weiss das wirklich niemand? oder habe ich etwas undeutlich geschrieben?

Autor: Michael_K (Gast)
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Hi,
Also CCS funktioniert ganz gut. Bin auch gerade dabei ein Ladegerät zu 
bauen und konnte schon akkus mir vier NC-zellen laden.
Du brauchst dafür halt nur eine stromquelle, die genau (und schnell) 
gereget werden kann, weil der Strom einem bestimmten Verlauf folgen muß. 
Ein Ossi ist also voraussetzung. Im Datenblatt der CCS-controller stehen 
ja schon komplette Pläne, die Stromquelle kann aber auch anders 
aussehen, wenn man mehr Strom braucht. Es kommt auf den Stromverlauf an, 
den der controller vorgibt.

Autor: Phagsae (Gast)
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Autor: Holger (Gast)
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Die Frage ist generell überhaupt nicht pauschal zu beantworten.

Die geeignetesten Ladeverfahren unterscheiden sich mitunter deutlich je 
nach verwebdeter Akku-Technologie, und da gibt's ja mittlerweile ne 
ganze Menge:
-Blei/Gel
-NiCd
-NiMH
-LiIon
-Li PoLymer
-Reinblei/Zinn
-NiZn
Und das ist nur das gängigste, was mir gerade so dazu einfällt. Außerdem 
kommt's mitunter auch auf die Kapazität des zu ladenden Akkus und die 
Art der Anwendung an (Standby-Betrieb, Zyklenbetrieb).

Also wär's hilfreich, wenn du deine Frage etwas präzisieren würdest.

Holger

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Das mit den Ladeverfahren ist so eine Sache.

Die Akkuhersteller wissen bestimmt wie man ihre Akkus am schonensten 
laden kann.
Aber die wollen ja möglichst viele verkaufen, deshalb soll der Kunde die 
möglichst schnell mit Billigladegeräten schrottreif machen.

Die guten Ladealgorithmen werden wohl nur an spezielle Kunden (Militär-, 
Medizintechnik) rausgerückt, wo hohe Zuverlässigkeit unabdingbar ist.


Da Akkus ja nie gleich sind, sollte man bei Reihenschaltungen jede Zelle 
separat laden und am besten vorher auch einzeln entladen.
Sonst wird die schwächste Zelle immer überladen / unterladen und dadurch 
noch schwächer usw.


Für die neuen NiMH (2000mAh) empfielt sich ein Schaltregler (z.B. PWM 
über den MC), sonst muß man ne Menge Abwärme wegblasen.

Das Conrad-Ladegerät macht z.B. einen ganz schönen Lärm.
Ich habs mal ausprobiert, aber der Ladestrom ist extrem unkonstant und 
die Zelle, die zuletzt abschaltet wird verdammt heiß:
Ladestrom beim Laden von 4 Zellen etwa 280mA, bei der letzen Zelle aber 
900mA !
Die Software ist sehr gemütlich. Nach Einlegen von 4 Zellen dauert es 
mindestens 2 Minuten, ehe alle erkannt sind und man die gewünschte 
Ladefunktion für jede eingestellt hat.


Peter

Autor: Uwe (Gast)
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Hi!
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Reflexladern gemacht(die werden nicht 
umsonst im Weltraum eingesetzt).Sind allerdings nur für NC und 
NMH-Accu's gedacht. Sehr gute Vertreter sind ICS1700 und ICS1702.

MFG Uwe

Autor: Peter Schössler (Gast)
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Hallo, vielleicht ist es ja noch interessant:
Ich komme aus dem Modellbaubereich, also div. unsterschiedliche 
Akkutypen und Anzahl von Zellen. Nach mehr oder weniger positiven 
Erfahrungen mit unterschiedlichen Standard Ladegeräten habe ich auf 
Basis des CCS Moduls von Conrad einen CCS-Lader aufgebaut. Damit kann 
ich nun sämtliche Akkutypen bis max. 12V Nennspannung laden. Die 
Erfahrungen sind sehr positiv!! Alte Accus werden wieder besser und NC 
Zellen brauchen nicht entladen werden! Das klappt wirklich ohne 
Memory-Effekt. Einziger Nachteil ist der max Ladestrom von 1,25 A. 
Allerdings spart man eine Menge Zeit da ein vorheriges entladen 
nichtmehr erforderlich ist

MFG Peter

Autor: Andreas Vogel (Gast)
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Das CCS-Modul (CCS 9620 EV3) von Conrad soll doch mit 25 V DC / 2 A 
betrieben werden. Kann mir jemand sagen, welche Stromquelle ich hierfür 
verwenden kann? Oder welche CCS-Laer von Conrad verwendet ihr?

Ich habe ebenfalls vor so ein Ladegerät zu bauen und wäre für jeden Tipp 
dankbar.

Schon mal danke, Andreas

Autor: Peter Schössler (Gast)
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Hallo Andreas,
ich verwende ein Labor-Netzgerät als Stromquelle, geht ganz wunderbar
und braucht man sowieso.
Auch ich habe das CCS EV3 Modul benutzt. Zum Aufbau sind noch eine
Reihe von Wiederständen und Stufenschalter erforderlich. Es sollte
nicht unbedingt dein erstes Projekt sein, da doch ein wenig kniffelig
und auf einer SMD-Platine gelötet werden muss.
Viel Spass, es lohnt sich

Autor: Andreas Vogel (Gast)
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Jetzt habe ich das CCS-Modul in Betrieb und wundere mich über manche
Sachen:
Es heißt, dass die Akkus 100% voll geladen werden. Wenn das Ladegerät
abschaltet und ich den Akku nur kurz abklemme und wieder anklemme, dann
wird er erneut für einige Zeit (ca. halbe Stunde) geladen. Ist das
normal?
Den Text über das Laden von Akkus habe ich so verstanden, dass Akkus
sich durch die Überladung erwärmen. Gegen Ende der Ladezeit erwärmen
sich meine Akkus durchaus spürbar, wenn auch nicht so, dass ich mir die
Finger daran verbrenne. Schaltet das Modul nicht rechtzeitig ab und
überlädt die Akkus, oder ist eine gewisse Erwärmung normal?
Über einen Erfahrungsaustausch (gerne auch per eMail) würde ich mich
freuen.
Viele Grüße von Andreas Vogel

Autor: Martin Tiedemann (Gast)
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Hallo,

Ich komme aus dem Modellbau bereich und habe vor 10 Jahren ein
Ladegerät gebaut
noch mit einer AD/DA Wandlerkarte für den PC.
Ich konnte 20 Zellen mit 6 A laden und mit 30 A Endladen.
So nun zur Deiner Temperatur Frage, eine Erwärmung um 5 Grad ist
normal.
Mein Ladegerät Hat zwei Abschalt Möglichkeiten einmal Delta T, das
Heißt die Temperatur des Akkus wird Ständig Gemessen Die Niedrigste
Temperatur des Akkus wird Abgespeichert und mit der Aktuellen
Temperatur verglichen, sind 5 Grad Unterschiet erreicht wird
Abgeschaltet. Dan das Delta Peak Abschaltung. Sind die Akkus Voll Geht
die Spannung Pro Zelle und Grad um 3-4 mV Zurück. Bei kleinen
Ladeströme unter 1C leider nicht zu Gebrauchen.

Martin

Autor: Manfred Boll (Gast)
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Ich habe zwei CCS9620 Evaluation Board in einem BOPLA Labor-Tischgehäuse
von Conrad (Best.-Nr.: 52334841) verbaut, beide elektrisch voneinander
getrennt, als Trafo je 30 VA. Jeder Trafo hat einen Gleichrichter 4 A
und einen Spannungsregler 78S24 (Best.-Nr.17937041) sowie
Glättungskondensatoren, zusätzlich für 12 Volt je DC Spannungswandler
Bausätze (Best.-Nr.19106077), welche die Spannung auf 24 V verdoppeln.
Diese sind jedoch vor dem Spannungsregler angeschlossen (wichtig bei
laufendem Kfz-Motor, da die Spannung dann 14,4 V betragen kann). Zur
aussenbeschaltung,je einen Stufenschalter 1x12 für Ladestrom und einen
für Ladespannung Best.-Nr.70970041.Es werden noch eine Anzahl von
Wiederständen benötigt,deren Werte aus dem Beipackzettel zu erlesen
sind.Für die MT1-MT2 umstellung noch einen 2xum Schalter  und je drei
LED.s.Zur Kühlung einen besser zwei 4x4 cm Lüfter
verwenden.ACHTUNG:Kein verpolungsschutz. Zum laden von NiCd,NiMH
bestens geeignet.

Autor: Stefan Gorka (Gast)
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Habe mir jetzt mit dem CCS9620 und dem LT1510 die Ladeschaltung (wie das
Lademodul von Conrad) zusammengebastelt. Die LED leuchten und blinken
auch so wie beschrieben. Die Frequenzen am PIN 15 und PIN 17 des
CCS9620 kann ich wie beschrieben mit dem Oszi messen. Aber er scheint
nicht zu laden. Jetzt wollte ich die Schaltung am LT1510 überprüfen.
Aber ich habe kein deutsches Datenblatt, nur ein englisches (kann ich
leider noch nicht übersetzen).
Kann mir jemand helfen? Wo finde ich was auf deutsch?
Was muß an den PINs 2 und 6 des LT1510 passieren?
Dort habe ich anstelle der Induktivität eine einfache Spule (ohne
Ferritkern) angelötet????

Autor: car (Gast)
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bitte eine spule mit ferritkern verwenden sonst hast du keine chance das
teil in betrieb zu nehmen.
eher kann es sein das dein LT1510 schon kaputt ist. Ich habe mir eine
eigene Leiterplatte entwickelt und habe eine einfache Spule verwendet
welche aber offenbar den falschen wert aufgedruckt hatte.
Ergebnis LT1510 war nach längerer Betriebsdauer schrott.

Autor: Sven Salbach (Gast)
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Hat schon jemand die Schaltung so geändert, das ein höherer Ladestrom
möglich ist?
Wolte mir auch mal die fertige Scahltung von Conrad kaufen, nur wäre es
schöner zu wissen, das ich sie entsprechends anpassen könnnte.

Autor: Stefan Gorka (Gast)
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vielen Dank für die Info Mr car.
Hatte die Schaltung bis jetzt liegen gelassen. Die Vermutung, dasse es
der fehlende Ferritkern sein könnte, hatte ich schon, aber dass es zum
Nichtfunktionieren führen könnte, hätte ich nicht gedacht. Jetzt weiß
ich, was zu tun ist.Danke

Autor: PatrickHH (Gast)
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Hallo zusammen,

habe auch vor mir so ein Ladegerät mit dem CCS zu bauen. Habe da nur
noch 2 Fragen zu:

- ist es möglich 12 NiCd-Zellen (14,4V) damit zu laden? Denn im
Datenblatt steht für NiCd nur 10 Zellen.

- woher bekomme ich die 33µH Spule? Gibt es da einen Vergleichstyp bei
Conrad oder Reichelt?

Danke und Gruß

PatrickHH

Autor: Fasti (Gast)
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Hi!


Also ich hab mir ein Experimentierboard beim Conrad bestellt und mir
damit ein Ladegerät gebaut. Ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden
damit, habe schon alle möglichen Akkuarten damit geladen, NiCD, NiMH,
LiIon, Blei. Sind immer richtig voll und meine Werkzeugakkus halten nun
wesentlich länger. Also bei mir geht das ganze auch mit den 14,4V Akkus
tadellos!

mfg

Fasti

Autor: Martin (Gast)
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habe ich das richtig verstanden, daß es keine guten akku-ladegeräte zu
kaufen gibt? alles schund?
Oder gibt es welche, die was taugen speziell Nimh-Akkus.
Hab son günstiges für 19,95 von Ansmann - mache ich mir da meine Akkus
kapputt?

Autor: Winfried (Gast)
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Akkuladegeräte - da könnte man weit ausholen... Ich lass es lieber.

Kurz gesagt: Die meisten Akkus sind heutzutage so billig, da ist es
wurscht, ob man die 100 mal oder 500-1000 mal laden kann. Von daher
tuts auch oft ein billiges Ladegerät.

Winfried

Autor: PatrickHH (Gast)
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@Fasti
Danke!

@Winfried, Martin
Das kann man wohl für einzelne Akkus sagen. Ich habe ein Ansmann
Powerline4 und das ding ist echt super. Lade damit sogar (mittels
selbstgebautem Adapter) auch größere Einzelzellen. Doch bei Akkupacks,
da wo schon mal 10 Stück drin sind, ist das nicht so. Man kann da schon
einige Euro für ausgeben und da lohnt sich schon ein ordentliches
Ladegerät.

So jetzt brauche ich nur noch diese 33µH Spule. Aber woher bekomme ich
die. Gibt's bei Reichelt oder Conrad einen Vergleichstyp?

Danke und Gruß

PatrickHH

Autor: Werer (Gast)
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Um nochmal auf den CCS-Ladecontroller zurückzukommen. Läuft das Ding nun
mit 12 Zellen, welche veränderungen muss man durchführen?
Ich hab nämlich nen 12-Zellen AkkuPack mit 4 Ah. Das kriegt mein
herkömmliches Ladegerät nicht hin und in den Datenblättern des CCS
steht immer nur was von 10 Zellen.

Werner

Autor: PatrickHH (Gast)
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Hatte ja auch die Frage, ob es mit 12 Zellen geht. Rechnerisch sollte es
ja gehen. Man bräuchte nur den Widerestand R9 zu ändern. Bei 12 Zellen
wäre der Wert dann 363kOhm. Das sollte eigentlich alles sein, was man
ändern müßte.
Laut "Fasti" soll es ja möglich sein.

Gruß PatrickHH

Autor: nides (Gast)
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Die Spule machst du dir am besten selber!
Bei den Ringkernen, die es bei C-- oder so gibt, steht ein Al-Wert
dabei. L=Al*N^2, N ist die Windungszahl.
dann nimmst du Kupferlackdraht und bist schon fertig :-)
Aufpassen muss man auf den max. Strom!
Wenn der Kern in die Sättigung geht, dann hast du nix von deinem L!

Du kannst auch eine fertige Drossel kaufen, und dann ein paar Windungen
runternehmen. (wieviele kannst du dir auch mit der L=Al*N^2 Formel
berechnen)

nides

Autor: Peter Schössler (Gast)
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Ich habe den CCS Lader schon eine Weile mit NiCd und NiMh Akku´s in
Benutzung, alles wunderbar. Allerdings wollte ich jetzt LiIon Akku´s
laden und habe sicherhetshalber mal die Ladespannung gemessen.Die
Schaltung kümmert sich überhaupt nicht um die eingestellte max.
Ladespannung!!
Sollwert= 3,7 V, Istwert größer 8,7 V
Ich habe die Schaltung mehrfachfach auf Fehler überprüft und die
entsprechenden Wiederdstände nachgemessen und kann keinen Fehler
entdecken.
Kann mir jemand einen TIP geben?

Autor: PeterB (Gast)
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R3 auf dem CCS-Board hat nur 10kOhm, nicht wie in der Berechnung
unterstellt 100kOhm, d.h. R17 muss 1/10 des angegebenen Wertes haben.

Autor: Marko B. (Gast)
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Laut http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm sind die
CCS Dinger bloß programmierte PICs ohne AD-Wandler. Kann mir kaum
vorstellen, wie man damit ein anständiges Ladegerät bauen soll, und
falls doch, warum es besser sein soll als andere Methoden.

Autor: Marko B. (Gast)
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Ach ja, ich hab mal mein Ansmann Digispeed 4 aufgemacht. Wie man sieht
irgendein uC, vier FETs/Spulen/Dioden (Buck-Regler). Die FETs werden
irgendwie von zwei LM393 angesteuert (diskreter Schaltregler?).

Autor: PeterB (Gast)
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Der CCS9620 gibt an Pin 16 die Akkuspanung kodiert und mit 2400Baud aus
- wie macht der das wohl - so ganz ohne AD-Wandler?

Unterschiedliche Lademethoden sind auch unterschiedlich gut oder
schlecht für die Lebensdauer der Akkus.

Autor: Werner (Gast)
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Ich hab auch gerade das CCS9620 Evaluation Board in Betrieb genommen.
Eine Zelle laden geht schon ;-)

Nen paar Fragen hab ich aber noch
 - @PeterB: kannst Du was näheres über den TXD Ausgang sagen(Kodierung,
...), bzw. hast du nen Link dazu?

Wie habt ihr das ganze eingentlich eingebaut? Momentan stelle ich mir
das ganze so vor:
- Für die Zellenzahl nen Stufenschalter
- Strom auch über nen Stufenschalter?
- Überspannungsbegrenzung zuschaltbar (4,2V / 15V)
Bin mir noch nicht sicher, wie ich das mit den MT-Einstellungen machen
soll, is ja abhängig vom jeweiligen Ladestrom.

Vielleicht habt ihr ja noch nen paar gute Ideen.
Werner

Autor: PeterB (Gast)
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TXD-Ausgang des CCS9620:
http://www.bticcs.com/ und dort Application Notes - AN935.

Zellenzahl und Strom stelle ich über Stufenschalter ein. Die
MT-Einstellung (abhängig vom Ladestrom UND Akkukapazität) ist bei
meiner Brettschaltung kein Problem - man könnte alternativ auch zwei
einpolige Umschalter auf der Frontplatte dafür vorsehen.

Vorsicht bei hohen Strömen in Verbindung mit hohen Akkuspannungen -
u.U. stirbt der LT1510 den Wärmetod. Ich lade meine 12V-Bleigel-Akkus
mit Spannungsbegrenzung 14V (auch für den Akku verträglicher) und mit
1A. Die Oberfläche des LT1510 wird dabei etwa 80° heiß.

Autor: PatrickHH (Gast)
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Hat schon mal jemand das Board mit dem CCS9620, wie in der AppNote
"AN040", gebaut? Da kann man sich den LT1510 sparen. Das Board würde
günstiger werden und man kann auch mit mehr Strom laden. Habe evtl. vor
mal diese Version zu bauen. Gibt da schon jemanden mit Erfahrungen?

Gruß PatrickHH

Autor: Werner (Gast)
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@PeterB: Hast Du eine Dekodiersoftware für Windows? Oder protokolierst
Du in eine Datei und wandelst mit Excel o.ä.?
Werner

Autor: Fasti (Gast)
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Hallo!


Also soweit ich die Application Note verstanden hab, braucht man zum
Anschluss so einen Adapter von BTI, damit man die Daten kriegt, weil
das so ein eigenes Format von denen ist, wahrscheinlich damit die ein
bisschen mehr Geld verdienen. Erst mit dem Adapter bekommt man das
Datenformat wie es in der AN angegeben ist oder irre ich mich da?

mfg

Fasti

Autor: PeterB (Gast)
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@Fasti

Ich habe mir mal das Ausgangssignal an TX angesehen: Es handelt sich
sicher nicht um Baudot-Code, demnach ist Deine Annahme richtig.

Autor: Werner (Gast)
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so wie ich die Applicationnote verstanden habe, senden Sie für bestimmte
Informationen bestimmte Codes.
Den Adapter kann man selber bauen. Es wird gesagt, das es TX ein 5V
Signal ist, d.h. ein MAX232 zur Signalkonvertierung und fertig.

Die Frage ist, wie man die Infos am PC dekodiert...

Werner

Autor: Werner (Gast)
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Ok, Kommando zurück. Ich hab gerade nochmal nachgeschaut.
"The TxD Signal of the CCS-controllers is a non standard PPM-encrypted
signal needing online synchronization for decoding."

Ich werd mal ne Mail nach BTI schicken, wie man an die Infos kommt.

Werner

Autor: Werner (Gast)
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Ich habe gerade eine Antwort von BTI bekommen:
"Den CCSA Adapter inkl. DOS Software können Sie bei uns bestellen,
Preis EUR 37,00 (exkl.)
Es besteht aber auch die Möglichkeit nur den Adapter-IC zu bestellen,
Preis EUR 7,00 (exkl.)
In der Application Note AN509 finden Sie Information wie Sie sich
selbst eine Auswerte Logik designen können."

Ich bleibe am Ball ;-)

Werner

Autor: Andreas (Gast)
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Ich habe den CCSA bereits verwendet. Die mitgelieferte Software läuft
unter DOS. Sie zeichnet eine hübsche Kurve auf den Bildschirm und
speichert die Werte in eine Textdatei. Ladebeginn und -ende wird von
der Software erkannt, nachdem man allerdings manuell den Ladestrom
eintippen musste. Ist alles in allem lediglich eine Minimalsoftware.

Weitaus mehr interessiert mich inzwischen allerdings die Möglichkeit,
automatisch mehrere Zellen nacheinander laden zu können. Leider lassen
die Infos von BTI sehr zu wünschen übrig. Die Internetseite zeigt seit
über einem Jahr die 404-Fehlermeldung und mit der Lieferung des
Multiplexer-ICs kam ein einziges A4-Blatt mit einer Zeichnung aus der
leider auch nicht hervorgeht, wie der IC an das EV-Board angeschlossen
werden soll.
Inzwischen habe ich herausgeknobelt, dass es sich bei dem IC um einen
PIC handeln müsste und man benötigt noch Treiber zur Ansteuerung der
Relais, die den Ladestrom schalten. Nun habe ich den Eindruck, dass der
PIC nicht richtig funktioniert, weil ich auf nur 2 der 4
Ausgangsleitungen ein Signal erhalte und dann noch auf einer Leitung,
die eigentlich keine Ausgangsleitung sein sollte.

Hat jemand Erfahrung mit dem MX-IC?

Autor: AxelR. (Gast)
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alles Geldschneiderei...

Autor: Werner (Gast)
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Mal ne andere Frage zu dem CCS Modul. Wenn ich nen LiIon Akku laden
will, wieviel Zellen stelle ich dann ein?
Oder berechne ich R9 für eine Nominalspannung von 4 V und stelle die
Spannungsbegrenzung mit R17 auf 4,2 Volt ein?

Werner

Autor: PeterB (Gast)
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berechne R9 für eine Nominalspannung von 4 V und stelle die
Spannungsbegrenzung mit R17 auf 4,2 Volt ein, beachte: R3 auf dem
CCS-Board hat nur 10kOhm, nicht wie in der Berechnung
unterstellt 100kOhm, d.h. R17 muss 1/10 des angegebenen Wertes haben.

Autor: car (Gast)
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Habe mir ein Schaltnetzteil gebaut das von dem Signal aus dem E/A
Ausgang des CCS9620SL angesteuert wird um höhere Ströme und Spannungen
zu erreichen.
Ich benutze einen TL494 mit 220Khz Oszillatorfrequenz.
Ich kann nur sagen das es extrem schwierig ist sowas zu entwickeln.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim physikalischen Aufbau des
Schaltnetzteils: Leiterbahnen,Trafo, Skinneffekte usw. habe ich jetzt
immer noch ein paar Probleme mit dem Schaltnetzteil.
Ich kann zwar zB. den Strom geg. 1A für einen 1.2V Akku einstellen
schließe ich aber stattdessen einen Akku mit 4.8 oder 12 V
an verändert sich der Strom auf einen geringeren Wert obwohl ich den
Stromregler nicht verändert habe und sich der Strom auch mit dem Regler
nachführen lässt.(PWM Regler hat noch nicht volle Pulsbreite)
Normalerweise müsste doch der PWM Regler den Effektivwert des Stromes
am Shuntwiderstand messen und ausregeln dh. der Ladestrom sollte
effektiv immer dem eingestellten Wert entsprechen, annähernd egal wie
die Signalform des CCS 9620 aussieht.
Schalte ich das Netzteil auf Dauerstrom sind die Stromwerte unabhängig
der Nennspannung des Akkus.
Ich habe bereits alle Elemente aus der Regelschaltung entfernt die eine
verzögerte Stromnachregelung bewirken zb. Kondensatoren an den
Fehlerverstärkern.
Der Glättungskondensator im Schaltnetzteil ist mit rund 50µF auch
relativ klein und kann kaum zu diesem Verhalten Beitragen.
Wie soll ich einen Einstellreglerregler Skalieren wenn der Strom bei
jedem Akku anders ist?
Wird wohl noch viel Theorie notwendig sein um eine Lösung zu finden.

Autor: MarcoS (Gast)
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@car:

Hallo erstmal.

Die Schwierigkeiten beim Entwickeln eines Schaltnetzteiles kann ich
nachvollziehen, denn ich bastel gerade selbst an sowas herum.
Wenn ich mich nicht irre, ist der TL494 ein Voltage-Mode-Schaltregler,
d.h. er ist versucht, die Ausgangsspannung konstant zu halten.

Marco
-

Autor: Heinz L. (Gast)
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Ich habe mir auch einen CCS Lader schon vor einigen Jahren gebaut
und bin vom CCS-laden überzeugt.Ich wollte nur auf die österreichische
Elektronik Zeitschrift "Praktiker" hinweisen, die haben sich mit
einem
Megalader nach CCS-Prinzip auseinandergesetzt.
http://www.praktiker.at/prjecs01.htm
außerdem gibts von Lytron auch Ladegerät und Evolution-Boards
www.lytron.at

Autor: Schulz Sandro (Gast)
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Das dritte CCS Ladegerät habe ich am 13.06.2005 fertiggestellt.

Bilder kommen später noch!

Funktionen zum letzt gebauten:
2 Mignonakkus aufladen
Stromschalter für 0,9A und 1,9A
Steckernetzteil mit 9V und 1,9A
Größe 11cm x 8,9cm x 6cm (mit Extrakühlkörper)

Einsatz:
Digitalkamera mit 2 Mignonakkus

Ladezeit:
Automatisch vom Prozessor
ca. 70min bei 2500mA Akku

Nachteil:
Es wird sehr warm, daher große Kühlkörper notwendig

Materialkosten:
ca 35,-Euro

Bauzeit:
16 Stunden (Layout am Computer entworfen)

Das 2. CCS Ladegerät ist ein stationäres Gerät.

Funktionen:
Ladestrom bis 2,1A
Zellen 1 bis 10
Bananenbuchse mit externen Batteriegehäuse(Micro bis Mono)
Anschlußkabel für Sonderakkus(z.B. Akkuschrauber, Tamiya)

Es ist seit 4 Jahren im Einsatz und Hat nach keinen Akku beschädigt.
Alle Akkus leben noch die hiermit geladen wurden.

MfG Sandro aus Bernau

Autor: Fasti (Gast)
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Hi Sandro!

Das klingt höchst interessant! Ich wollte mir auch so ein Ladegerät
bauen (so mit uC, Display und Co) bin aber aus Zeitgründen noch nicht
dazugekommen. Mich würde dein Design interessieren. Kannst du mal nen
Schaltplan posten?

mfg

Fasti

Autor: dirk (Gast)
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Frage : gibts es ne möglichkeit die Akkus im Verbraucher verbleiben und
dann die Akkus zu laden ?

Autor: Schulz S. (Gast)
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Hallo Dirk

Das Ladeverfahren erlaubt keine Meßgeräte im Ladekreis.
Nur ein Voltmeter ist zulässig.
Die Akkus bleiben bei mir ständig im Ladegerät bis sie genutzt werden.
Alle Unterlagen gibt es bei www.bticcs.com auch in deutsch

Ein paar Bilder gibt es wenn ich am Wochenende die Digitalcamera wieder
bei mir habe.

Kurzzeitig kann am Anfang des Ladens ein Ampermeter zwischen geschaltet
werden, aber nur kurz.

Autor: Susanne(Blond) (Gast)
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was ist ein Akku ????

Autor: dirk (Gast)
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@Susanne(Blond): Akku - ist eine Wiederaufladbare Batterie.

Autor: Toni (Gast)
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Ich habe mich auch einmal dazu hinreisen lassen ein Ladegerät der Firma
Lytron, welches nach dem CCS-Verfahren arbeitet, zu kaufen.
Kurz und knapp: Müll
Nicht umsonst ist das CCS-Verfahren wieder still und heimlich
verschwunden obwohl es doch so revolutionär sein soll.

Toni

Autor: Schulz S. (Gast)
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Toni:
Kurz und knapp: Müll

Was ist daran schlecht gewesen?

Meine Ladegeräte(CCS9310-B2) werden zwar sehr warm wegen dem
Leistungstranistor(TIP127,)aber sonst ist es sehr gut das Konzept finde
ich.

MfG Sandro

Autor: Toni (Gast)
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Ich kann Dir sagen was daran schlecht ist: Das Ladeverfahren
berücksichtigt in keinster Weise den Zustand des Akkus. Weiterhin
werden die Akkus nur sehr unzuverlässig geladen. Als voll angezeigte
Akkus bekommen nach nach dem nochmaligen Einlegen in das Ladegerät
abermals die volle Ladung verpasst, so das der in das Ladegerät
eingebaute (warum wohl?) Temperatursensor die Ladung unterbrechen muss.
Die Akkus wurden auch nie voll bzw. sehr unterschiedlich voll geladen.

Toni

Autor: AxelR. (Gast)
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Tach zusammen,
ich habe festgestellt, dass eine Erhöhung der Eingangsspannung um nur
wenige Volt den TIP regelrecht zum Glühen bringt Wer hat schon genau
19Volt ~ Spannung (Ich glaube, es waren 19V). Schon von daher: Nicht
richtig bis zu Ende gedacht, würde ich sagen.
Aber gut, ich kenn' mich mit dem Kram auch nicht so aus. Habe einen
ALM7010 von ELV und bin zufrieden, obwohl dieser sehr konservativ
aufgebaut ist (Ad-Wandler, Strommessung - also die Art und Weise, wie
gemessen wird. AVR mit integriertem ADC gab es damals wohl noch nicht).
Dabei wird das Gerät noch aktuell verkauft. Aber naja: Never change a
running system....

Aber wie auch immer die Ladertopologie umgesetzt wird, stimmen muss sie
einfach, damit die Akku's keinen Schaden leiden!

Gruß in die Runde
AxelR.

Autor: Schulz S. (Gast)
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Toni:
Als voll angezeigte
Akkus bekommen nach nach dem nochmaligen Einlegen in das Ladegerät
abermals die volle Ladung verpasst,


Ich sage , das das Falsch ist die Aussage, denn wenn man einen vollen
Akku der gerade geladen wurde nochmals einlegt, dann stellt der
"CCS9310B2"
das auch fest. In dem er nach wenigen Minuten(1-3) den Ladevorgang
abschaltet.

Toni:
Die Akkus wurden auch nie voll bzw. sehr unterschiedlich voll geladen.

Man darf nicht 2 Akkus einlegen, wo der eine voll und der andere leer
ist.
Gleiche Akkus nur gemeinsam einlegen wenn sie auch gemeinsam leer
gemacht wurden.

Zum TIP 127

Er hält bis zu 150°C aus, bevor er abschaltet.
Er darf also ruhig sehr heiß werden.
Die Diode im Leistungsteil wird bis zu 80°C heiß.
Seit ca. 3 Jahren arbeitet mein selbst gebautets Ladegerät mit
CCS9310B2 zuverlässig.

MfG Sandro

Autor: AxelR. (Gast)
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...
Er hält bis zu 150°C aus, bevor er abschaltet.
Er darf also ruhig sehr heiß werden.
Die Diode im Leistungsteil wird bis zu 80°C heiß.
...
sorry, für mich völlig u8tzeptabel! Das Zeuchs darf nicht heisser
werden als Handwarm, schon wegens der Zuverlässigkeit.
Gut, ich habe gesagt, was es von meiner Seite zu sagen gab. Ich lese
wieder mit.

Gruß
AxelR.

Autor: Toni (Gast)
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@Schulz S.
Man darf nicht 2 Akkus einlegen, wo der eine voll und der andere leer
ist.
Gleiche Akkus nur gemeinsam einlegen wenn sie auch gemeinsam leer
gemacht wurden.

Auf die Idee bin ich auch gekommen (obwohl ich nicht verstehen kann,
dass in einem Ladegerät mit 4 slots nur einer benutzt werden darf).
Das hat aber auch nichts gebracht. Test mit 4 Akkus: Alle Akkus auf
gleiches Level entladen und dann einzeln geladen. Jeder Akku war
unterschiedlich voll geladen. Deshalb ist das Ladegerät (-verfahren)für
mich nicht zu gebrauchen.

Toni

Autor: Fasti (Gast)
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Hi Toni!

Interessant, dasselbe könnte ich von meinem Conrad Chargemanager auch
sagen, weil das eben berücksichtigt, dass nicht jeder Akku gleich ist
und deshalb auch nicht dieselbe Kapazität hat. Ich habe ältere Akkus da
passen trotz 1400mAh Aufschrift bei dem einen nur 1000mAh und bei dem
anderen 1500mAh. Wenn ich den schwächeren Akku dann trotzdem wieder
aufladen möchte, geht das auch 2-3 Minuten, bis sich das Ding
abschaltet und in der Zeit wird der Akku auch heiß. Selbst bei neuen
Akkus ist der Ladepegel nicht gleich also würde ich sagen, dass das
eben von der Technologie abhängt. Bei den neueren Akkus steht auch
drauf 2500mAh (typ. min. 2300mAh) somit packt der einen 2300 und der
andere 2600, sind  dann auch nicht gleich geladen.....
Das Argument ist mir ohne genauere Angaben nicht verwertbar.

mfg

Fasti

Autor: Schulz S. (Gast)
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Jeder Akku ist individuell verschieden!

Das "CCS9310B" hat keine Einzel-Zellenüberwachung.
Deshalb betrachtet es immer jeden Akkupack als einen einzelnen Akku.

Wenn ich 2 Akkus unterschiedlich benutze und mache sie dann einzeln
leer, dann sind sie schon nicht mehr gleich(identisch).
Beim "CCS9310B2" sind deswegen auch 1 bis 10 Zellen möglich zu
laden.
Ein Akku hat immer 1,2 V = 1 Zelle.
Bei 2 Zellen müssen die beiden auch völlig gleich sein, das leermachen
der Akkus macht die Akkus noch lange nicht gleich.
Wenn ich paarweise meine Akkus nutze so beschrifte ich sie auch damit
sie auch immer als paar arbeiten und geladen werden.

"CCS9310B2" bestens geeignet für Akkuschrauber oder für den Modellbau
wo Akkupacks verwendet werden.

MfG Sandro, CCS ist TOP

Autor: Matthias D. (Gast)
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Hallo Leute,

prima Forum hier. Ich will auch einen Lader mit CCS bauen. Ich denke,
und das sagen auch eine Reihe von Fachbüchern, CCS ist im Moment das
Maß der Dinge. Hat jemand Erfahrung mit der Spannungsbegrenzung ? Mein
Lader soll "alles" können. Vom kleinen NiCd/MH über Li bis zum Pb
Autoakku.

P.S. Lytron verbaut doch ECS nicht CCS !!!

Autor: Matthias D. (Gast)
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Re: Akku Ladetechnik
Autor: Werner
Datum: 06.03.2005 21:00

Mal ne andere Frage zu dem CCS Modul. Wenn ich nen LiIon Akku laden
will, wieviel Zellen stelle ich dann ein?
Oder berechne ich R9 für eine Nominalspannung von 4 V und stelle die
Spannungsbegrenzung mit R17 auf 4,2 Volt ein?

Werner


.

Re: Akku Ladetechnik
Autor: PeterB
Datum: 09.03.2005 07:19

berechne R9 für eine Nominalspannung von 4 V und stelle die
Spannungsbegrenzung mit R17 auf 4,2 Volt ein, beachte: R3 auf dem
CCS-Board hat nur 10kOhm, nicht wie in der Berechnung
unterstellt 100kOhm, d.h. R17 muss 1/10 des angegebenen Wertes haben.
___________________________________________-

Hallo Leute,

meine Frage zu Diesem Hinweis, ist R9 "nur" für die Nominalspannung
zuständig oder verarbeitet der CCS-Prozessor über die Einstellung auch
die Zellenzahl? Wie soll der CCS denn wissen ob alle Zellen geladen
sind oder ob in einem Pack eine Defekt ist? Es würden doch mehrere Peak
kommen oder eben nicht oder wie?

Wenn dem so ist, was dann ?!?

Hat jemand irgendwelche Erfahrungen und Hinweise dazu?

Würde mir echt weiterhelfen wenn hier mal jemand was dazu sagt. BTI ist
in dieser Hinsicht nicht gesprächig.

P.S. Warum wird die Spannungsbegrenzung für Bleizellen sonst auf 1,5V
eingestellt wenn der Lader nicht wisen muß wie viele Zellen da sind?

P.P.S. CCS und ECS sind offenbar als einzige im Bereich der
fortschrittlichen Ladung übrig geblieben. ICS ist "Tot".

Autor: Bernd (Gast)
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Hallo

Ich habe das 2te Board im CCS9620SL Datenblatt nachgebaut und habe
leider feststellen müssen das kein Akku erkannt wird.
Ich habe daraufhin mal gemessen und habe schöne PWM Impulse die nach
der Spannung (mal getestet) auch schön ich PP Verhältnis ändern. Leider
springt der CCS nicht an.
Funktionieren tut er aber. Wenn ich mal mit dem Finger ein paar Pins im
Bereich 16 - 18 überbrücke, beept es zweimal und nach 20 Sekunden lädt
er.
Ist also ein Kürzer drin, Ossi Frequenz stummt auch, ich bin ratlos.
Wann und woran (technisch gesehen) erkennt er den nu das ein Akku
dranhängt?? Kann mir einer helfen der das Wechselspannungsladegerät
schon gebaut hat?

Autor: Bernd (Gast)
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Meinte natürlich "kein" Kürzer drin!

Autor: Schulz S. (Gast)
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Hallo Bernd

Der CCS-Controller erkennt die AKKUs auch durch die Anzahl der Zellen
die im Akku sind und die eingestellt wurden - sprich: Akkuspannung.
Wenn nun aber die Akkuspannung unterhalb von der Mindestspannung für
z.B. 4 Zellen ist dann ist der Akku für CCS chemisch "Tot". Hier
hilft es die Zellenanzahl nach unten zu schalten z.B. von 4 auf 2 -
Tiefentladung der Akkus.

Möglichkeit 2 ist die Akkus in den Ladeschächten zu drehen(bewegen),
damit sich die Oxidschicht an der Oberfläche abreibt.
Es dürfen keine zu hohen Übergangswiderstände vorhanden sein.

Stimt denn die Polarität der Akkus am Ladegerät?

MfG Sandro, CCS 9310 B2

Autor: Bernd (Gast)
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Danke schon mal für die Antwort, triift die Sache aber leider noch nicht
ganz.
Die Spannung des Akkus wird natürlich heruntergeteilt und eben in diese
PWM signale gewandelt damit der (alte) PIC das verarbeiten kann.
Diese Bereiche bin ich sowohl mit Akku und Poti, und regelbarem
Netzgerät durchgegangen und in einem Bereich hat er wie in der APP Note
angegeben die entsprechenden Signale angegeben. Weil es ja wenn ich das
richtig verstanden haben nicht so wichtig ist welche Spannung genau da
ist, sondern eben nur der Bereich von ca. 1 bis 2 Volt nach dem
Spannungsteiler, hätte die Maschinerie ja laufen müssen. BTI hat mir da
noch nicht geantwortet und ehrlichgesagt hat sie anscheinend auch nicht
wirklich die Ahnung. Die Webseite ist zumindest recht merkwürdig. (Alle
Texte uralt und immer nur aufs Evolution Board bezogen).
Mich würde interessieren wann der CCS9620SL seinen Start mitbekommt.

Autor: Schulz S. (Gast)
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Hallo Bernd

Was heißt "nachgebaut" eigenes Layout oder fertige Platine gekauft ?
Sind denn alle Bauteile richtig ausgewählt ?
Ist der Akku in Ordnung ?
Sind alle Verbindungen richtig ?
Vielleicht kalte Lötstellen ?

Mein Layout als Datei-Anhang

MfG Sandro , CCS 9310B2 -> 3 Geräte fertig gebaut

Autor: Bernd (Gast)
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Platine habe ich selber gemacht, im Prinzip 1:1 aus dem Datenblatt (Dem
Originalen von BTI). Layout stammt vom mir, habe da aber schon einige
Erfahrungen, und wenn ich den Chip überliste will er auch laden, er
bekommt nur den Start nicht mit.
Es währe ne gr0ße Hilfe wenn du den Intin und IntOut Oszillografieren
könntest. Bei mir ist bei Intout ein Sägezahn und im IntIn ein PWM
Rechteck. Wenn der Akku nicht dran ist habe ich zwar das richtige (44%)
und angeklemmt weniger, ist aber solange der CCs nicht einschaltet im us
Bereich. Erst beim Improvisierten Einschalten bei 53mS mit weniger als
44%.

Mehr und mehr kommt mir der Verdacht das diese Variante mit dem CCS9620
nie getestet wurde, sondern offendsichtlich nur mit dem 9310.

Habe wima Kondensatoren verwendet, und du?

Autor: Schulz S. (Gast)
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Hallo Bernd

Ein Oszi hat mein Kumpel(3 Straßen weiter) ich leider nicht.
Beim 9620 kann ich dir nicht helfen nur neim 9310.

Meine Kondensatoren sind MKT's von Siemens und Tantal-Keramik.
Die Schaltung für den 9310 von BTI ist ohne Layoutfehler.

Das Ladegerät für den 9620 baue(Layout) ich bestimmt auch demnächst.

MfG Sandro ,  CCS9310B2

Autor: Bernd (Gast)
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Wegen des großen Spielraumes den ich hier messen kann würde es mir auch
reichen die gemessene DC Spannung zu wissen, den Rest kann ich dann
interpretieren.

Es geht mir also um die Spannung wenn kein Akku dranhängt (an IntIn,
Intout), und insbesondere wenn der Akku gerade angeschlossen wurde. Ich
bin dir schon sehr dankbar für deine Hilfe, vieleicht gibt es ja weitere
Leidensgenossen.

Habe gerade in google gelesen das ein anderer Probleme hatte (und noch
hat) beide Typen zu tauschen obwohl sie bis auf zusätzliche Anschlüsse
gleich sein sollten.

Autor: Bernd (Gast)
Datum:

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Hat sich erledigt, Mein Kondensator ist ist Schrott gewesen, Schicksal
das genau der nicht mehr Ersatz da war.

Also trotzdem danke!

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo Leute,

meine Frage zu Diesem Hinweis, ist R9 "nur" für die Nominalspannung
zuständig oder verarbeitet der CCS-Prozessor über die Einstellung auch
die Zellenzahl? Wie soll der CCS denn wissen ob alle Zellen geladen
sind oder ob in einem Pack eine Defekt ist? Es würden doch mehrere Peak
kommen oder eben nicht oder wie?

Wenn dem so ist, was dann ?!?

Hat jemand irgendwelche Erfahrungen und Hinweise dazu?

Würde mir echt weiterhelfen wenn hier mal jemand was dazu sagt. BTI ist
in dieser Hinsicht nicht gesprächig.

P.S. Warum wird die Spannungsbegrenzung für Bleizellen sonst (gemäß der
Appl.-Note) auf 1,5V eingestellt wenn der Lader nicht wisen muß wie
viele Zellen da sind?

--Falls jemand antwortet, bitte für doofe, ich kapier es ggf. nicht!

Autor: Bernd (Gast)
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Die Antwort ist einfach, dem Lader interessiert es gar nicht wieviele
Zellen angeschlossen sind. Die Spannungsteilung Mit R9 ist lediglich um
die tatsächliche Zellenspannung(en) auf ein meßbares Maß
herunterzuteilen.
Man muss dazu wissen das die Impedanz der Wechselstromwiderstand ist,
bezogen auf den Akku also der Innenwiderstand (klingelts?) bei
Wechselstrom. Dieser kann aber eben nur recht kompliziert gemessen
werden, um die Genauigkeit zu erhöhen muss daher die Spannung zwischen
dem Werten im Datenblatt liegen. Den Strom misst er ebenfalls mit
diesem Trick, wo es ebenfalls nicht auf die Höhe ankommt für die
Abschaltpunktbestimmung.
Bei dieser Methode kommt es nicht auf die genauen Beträge an, sondern
auf die differenzen. Das ist ziemlich Mathematisch und trägt bei BTI
den spektakulären Namen Musteranalyse.

Autor: Bernd (Gast)
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---- P.S. Warum wird die Spannungsbegrenzung für Bleizellen sonst (gemäß
der
Appl.-Note) auf 1,5V eingestellt wenn der Lader nicht wisen muß wie
viele Zellen da sind?

Die Bleiladeschlussspannung ist ca. bei 2.0V. Diese wird durch die
bestehenden Vorteiler (R9 und R?) heruntergeteilt auf einen Wert um
1,2V (Für den CCS). Ubersteigt die Spannung 1,5 was zurückgerechnet
sagenwirmal 2,2 ergibt muss der Ladestrom unterbrochen werden weil die
Bleizellen sonst anfangen zu gasen.

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo Bernd,

vielen Dank für die Erklärung. Das ist schon etwas verständlicher.

Daher gleich die nächste Frage ;) !

Gehe ich mal davon aus, das die Sache mit den 1,5V für die interne
Berechnung stimmt. Wie soll man dann auf eine Spannungsbegrenzung von
z.B. 4,2V für Li-Zellen kommen?

Gibt's nirgends "wahre" Info'n welche Höhe die Spannungsbegrenzung
haben muss wenn eine ganz bestimmte Zellspannung erreicht werden soll?

Das das mit CCS geht ist ja klar, aber wie genau? Für Hohlhirne wie
mich eher ein Buch mit einigen Siegeln.

Wäre für weitere Information (auch exzessiv (bin halt blöd)) sehr
dankbar.

Autor: Bernd (Gast)
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Übertreibs nicht, nicht jeder ist blöd der so komplizierte Dinge nicht
versteht, allerdings auch nicht immer verstehen muss. So Sprüche wie
"Ist ja nur ein PIC, warum ist der so teuer" Zitat zum CCS Chip, kann
ich nicht nachvollziehen, diese Leute reden nur... Man darf aber auch
nicht vergessen das es sich hierbei nicht um eine Entwicklungsumgebung
für Bastler handelt, sondern um Vorschläge die im Detail oft angepasst
werden müssen.

--- Gehe ich mal davon aus, das die Sache mit den 1,5V für die interne
Berechnung stimmt. Wie soll man dann auf eine Spannungsbegrenzung von
z.B. 4,2V für Li-Zellen kommen?

Die Spannungsbegrenzung ist bei Lithium und Bleiakkus Bedingung weil
sie intern Spannungsüberschläge bilden können, die den Akku zerstören.
Selbige treten aber nur bei Strömen auf, deshalb wird mit der in den
App Notes gezeigte Schaltung eine einfache Maximum Abschaltung
gemacht.

Ich glaube zwar nicht das du Lithium Zellen einzeln laden willst, kann
dir nicht dazu raten!!, aber du must immer rechnen und jede Technologie
deines Ladegerätes anpassen. Sprich den Spannungsteiler berechnen um
immer auf 1,2 Volt zu kommen. Ist 4,2 Volt die maximale Spannung
rechnest du mit dem gleichen Teilerverhältnis zurück un bekommst den
Wert den deine Überspannungsabschaltung haben darf. Ist also wieder
etwas um Bereich von 1,5 Volt.
Denke aber bitte daran das die meisten Lithium Akkus in der Regel ne
eigene hochmoderne Ladeschaltung haben und mit CCS nicht geladen werden
dürfen (können). Wenn die Dinger explodieren ist man besser woanders!.

Schaue mal im Netz nach Spannungsteiler berechnen und bring dir das
Wissen bei, wenn du dann die Angaben zu R9 und dem 33k durchrechnest
kannst du das auf andere Akkus (oder Zellen) anpassen.

Autor: Bernd (Gast)
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So, habe jetzt mit meinen Prototypen nen paar Tests gemacht, dazu Sanyo
2100mAh Akkus genommen und mit 6A ordendlich Gas gegeben.
Erwartungsgemäß schaltet das Gerät irgendwann ab.

Die Akkus waren dabei schon nen bischen Gar, allerdings nicht so wie
bei den Ansmann grillern. Was mich aber wundert ist die
Erhaltungsladung nach ca 1 Stunde. Abgesehen davon das meine LED dabei
nicht wieder angeht, sondern nur der Start Piepton ertöhnt, lädt das
Gerät mit immerhin 6A volle 5 Minuten bis es sich wieder schlafen
legt.

Könnt ihr mir sagen wie sich eure Ladegeräte so verhalten? Will heue
mal nen Test mit 13A machen, muss aber noch nen paar Kühlungen
errichten.

Autor: Schulz S. (Gast)
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Hallo Bernd

Was sind denn das genau für Akkus die Sanyo 2100mAh ?

CCS bis max 2C laden also 4,2Amper, hier denke ich das deine Akkus bald
defekt sind.
Solche ähnlichen Tests machte ich allerdings auch schon mal, und merkte
das die Akkus die 45°C(NIMH) Grenztemperatur nie erreicht haben.

Kommt denn der Strom bei den Akkus überhaupt an, denn ein dickerer
Querschnitt der Leitungen und stärkere Anschlußklemmen braucht man ja
auch, denn sonst werden nur die Anschlüsse heiß und der Strom kommt
dann garnicht an.

MfG Sandro ,  CCS 9310 B2

Autor: Bernd (Gast)
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Das sind die HR-3U Typen, schon ziemlich hochwertige Dinger, Baue mir
gerade ein Gerät mit dem ich die tatsächliche Kapazität ausmessen kann.
Verlasse mich sowieso nur auf Messwerte, habe den Stromshunt direkt an
das Ossi gehangen, und somit den tatsächlichen Strom einstellen können,
Es fließen also tatsächlich auch 6A durch den Akku (Reihenschaltung),
natürlich gepulst.

Es soll ja eben so sein das man richtig Stoff geben kann, nur aus
diesem Grund habe ich das CCS Ladegerät gebaut! Ich muss dabei sagen
das ich auch sämtliche andere Verfahren schon ausgetestet habe weil ich
damit auch auf Berufswegen zu tun hatte.

Auf dem Bild sieht man menen Prototypen, den Baumarktcharger benutze
ich als Batteriehalter (5€), der Rest ist auf Hochleistung getrimmt und
wie gesagt nur ein Versuchsaufbau. Wenn ich alles verstanden habe und
mich diese Sache überzeugt (Ist immerhin schon ein paar Jährchen alt,
und die Konkurrenz sitzt auch nicht dumm herum) baue ich etwas
schönes.

Habe auch schon Ramzellen geladen und NIMH 800mAh mit 10A, geht alles.

Stören tut mich wie gesagt, die Erhaltungsladung mit der nicht mehr
aktivierten LED und

Netzteil abschalten bringt den Ladeprozess durcheinander, zumindest
wird es nicht erkannt.

Meine Vermutung: durch die recht hohe Spannung ca. 15Volt bei einer
Zelle (1,2V) kommt die Musteranalyse durcheinander, weil der
Stromanstieg nicht mehr Sinusförmig ist, sondern eher Rechteckig.
Generell dürfte aber auch durch diese Eigenschaft die einfachen
Stromberechnungen nicht stimmen die sich auch einen Konstantstrom
beziehen. Etwas wachsweiß das Datenblatt.  Aber genau das will ich ja
herausbekommen.

Autor: Bernd (Gast)
Datum:

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Sind den keine Leute hier die schonmal messtechnisch den Ladevorgang
überwacht haben?

Mein Test mit 13,5 A verlief insofern erfolgreich das das Gerät
abgeschaltet hat. Der Akku wurde allerdings mit fast 65 Grad ziemlich
warm, was noch verständlich ist, im Vergleich zu den Ansmann Gerät das
ich habe aber schon ne Revolution (1,5A und 58Grad). Viel interessanter
war aber die Feststellung das die Ladespannung kurz vorm Abschalten
plötzlich zu sinken beginnt. Genau ab diesen Punkt beginnt der Akku
auch erst über 40 Grad zu steigen was noch völlig in Ordnung ist, aber
dann zu Problemen führt.

Geht man jetzt von den positiven Aussagen des Herrn Wiespeiner aus darf
das eigendlich nicht sein, weil dann schon überladen wird!

http://66.102.9.104/search?q=cache:bv0W_ddHpBsJ:ww...

Bin also nicht ganz zufrieden, geht man Ferner von Praktika Artikel aus
der ECS benutzt (Vorgänger von CCS), währen auch 10 C nichts schlimmes
für den Akku.

Meihnungen??

Autor: Matthias D. (Gast)
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Hallo Bernd,

ich habe noch nix lademäßiges überwacht - aber, bei aller Lektüre über
CCS, jedenfalls die aus dem Hause selbst, ist - immer - nur die Rede
von max 2C als Ladestrom. Ich würde unterstellen wegen der Sicherheit
der Akkuzellen. Natürlich geht auch mehr, aber dann wird man wohl den
Regelkreis genauer mit BTI abstimmen müssen. Die Technik der Erkennung
läßt auch "wahnsinnige" Ströme zu.

Warm ist auch relativ. CCS ermittelt den Zellzustand nicht die
Temperatur. Wenn Du mit sehr hohen Strömen lädst, sehen die
Wechselwirkungen natürlich anders aus als von BTI geplant.

Wieviel "C" sind es denn?

MfG
M.

Autor: Bernd (Gast)
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Hallo

Nochmal Allgemein zu mir:
Wie gesagt interessiert mich sehr was dahinter steckt und ich ermittel
daher alle möglichen Messwerte um die Akkuzustände zu interpretieren.
Ich möchte auf keinen Fall das diese Diskussion in Bereich von
Meinungen endet und damit am Ende nichts bringt. Ich bin vielmehr daran
interessiert ein bisschen Abenteuer Forschung zu betreiben und natürlich
Erfahrungen auszutauschen.

-----Warm ist auch relativ. CCS ermittelt den Zellzustand nicht die
Temperatur. Wenn Du mit sehr hohen Strömen lädst, sehen die
Wechselwirkungen natürlich anders aus als von BTI geplant.

Ist natürlich richtig, geht man von Datenblatt der Sanyo Zellen aus ist
über 50 Grad Aussentemperatur bereits schädlich. Man muss natürlich
dabei sagen das 2C auch ordentlich umgesetzt wird.

Man darf aber auch nicht vergessen das die gesamte Literatur von einem
Mann geschrieben wurde, der 5000 Zyklen Test anscheinend nie zugänglich
dokumentiert hat und das Verfahren wie gesagt schon etliche Jahre alt
ist und sich damit sicherlich auch auf die zu dem Zeitpunkt auf dem
Markt befindlichen Zellen galt. Zumindest findet man entweder nur die
abkopierten Aussagen der Homepage (Die wirklich wichtigen sind über 7
Jahre alt) oder sieht das die Hersteller des angeblich 100.000 Fach
bewährten Systems irgentwie nicht präsent sind. Zumindest finde ich
außer hier oder vereinzelt in anderen Foren keine Studien oder Tests
des Systems. Auf fachliche Fragen regiert BTI überhaubt nicht. Lytron
gibts anscheinend auch nicht mehr, Green elektroniks hat seine Home
kaum bis gar nicht verändert.

Nach Aussagen des Professors ist jedes andere System völliger Blödsinn,
womit seines ja das Beste sein muss. Irgendwie kann ich das aber nicht
erkennen.

Autor: Matthias D. (Gast)
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Hallo Bernd,

wie Du richtig sagst sollte es hier nicht zu "Meinungsgequatsche"
kommen.

Du hast Recht, meine Nachforschungen der letzten Jahre haben auch
nichts anderes ergeben als das was Du auch festgestellt hast. Keine
wirklichen Hintergründe zu Verfahren oder Testreihen. Was ich sagen
kann ist, die Patenschrift ist offengelegt aber der "geheime" Zusatz
ist nicht veröffentlicht (wie bei CocaCola).

Ich habe mal eine Reaktion nach langem Bohren bei Basytec bekommen.
Aussage war, es gibt kein geeignetes Verfahren für verschiedene
Chemiesysteme oder auch "nur" verschiedene Zellen gleicher Chemie.

Natürlich stimme ich auch BTI zu, dass zumindest die meisten Verfahren
ungeignet sind.

Auch der "Nasa-Test", bei dem ICS (Reflex) so toll abgeschnitten
haben soll erbrachte, wenn man die Langversion mal durchgeht, nur
marginale Unterschiede im Ergebniss. Wesentliches Kriterium bei
"gesunden" Zellen ist eher die rechtzeitige Abschaltung.

Autor: Bernd (Gast)
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Es ist tatsächlich so das ich kaum einen getroffen habe (auf
Berufswegen) der tatsächlich sagen konnte, das es einen Akku mehrere
hundert Mal aufgeladen hat bei einer noch annehmbaren Kapazität.

Autor: Joe Dot (Gast)
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Hallo,
also, die Akkuladerdiskussion macht mich schon etwas konfus.
Eigentlich möchte ich nur Mignon Nimh Akkus verschiedener Kapazität
laden. Natürlich nicht in Reihe geschaltet, sondern einzeln. Und die
natürlich nicht nacheinander, sondern gleich 10 Stück auf einmal.

Könnte mir jemand einen Tipp geben, welche Geräte da brauchbar sind ?
Würde mir auch was selber bauen, aber ich brauche einen vernünftigen
Ansatz dafür.

Bisher habe ich einen Einfachlader benutzt, der 2 x 2 Zellen
gleichzeitig laden kann für 9 Euros. Da ich aber Zugriff auf Akkus habe
die in ihrem C differieren, brauche ich was anderes.

MfG Joe

Autor: Bernd (Gast)
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Hallo

Bei der Serienschaltung ist das Problem bekannt, allerdings hat auch
die Parallelschaltung gewisse Nachteile. Zum einen brauchst du den
doppelten Strom wenn du zwei parallel geschaltete Akkus in der gleichen
Zeit laden möchtest. Genau da liegt ja oft die Kundenverarsche. Zum
anderen lädt aber auch immer die stärkere Zelle die Schwächere nach mit
einem Gleichstrom, sind die Zellen aufgrund der Alterung elektrisch
nicht mehr gleich gilt wieder das recht des "Schwächeren" =
Kapazitätsverlust.. Das ist nicht unbedingt das beste, daher ist
Einzelladung bzw. Einzelschachtüberwachung immer vorzuziehen.

Geräte kann ich dir nicht empfehlen, hatte bis jetzt nur mit
Laborgeräten zu tun bzw. habe die Steckelader verbannt.

Bei CCS gibt es Chips mit Einzelschachtladung, weiß aber nicht wo man
die beziehen kann, die zwei hier verwendeten können mit entsprechenden
Strom für mehrere Zellen gebaut werden. Letzteres setzt natürlich nen
paar Kenntnisse vorraus und ist nicht unbedingt günstiger! dafür
Spannender.

Autor: Joe Dot (Gast)
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Hallo,
danke für die schnelle Antwort.
Suche eben einen geschickten Lader für 10 Zellen einzeiüberwacht. Bei
Conrad hab ich sowas gesehn um 50 Euros, aber der lädt nicht so flott.
So um 4 Std Ladezeit wäre schon ök bei 2700mAh. Muss wohl noch etwas
suchen.
MfG Joe

Autor: Andreas Vogel (Gast)
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Wenn ich das mal so hochrechne:
10 Zellen zu je 2700 mAh gleichzeit laden, so dass alle innerhalb von 4
Stunden voll sind... da komm ich auf einen Strom von knapp 7 A.

Nichts ist unmöglich, nur manches recht aufwendig und teuer.
Wenn 10 Zellen gleichzeitig, einzelüberwacht geladen werden sollen,
dann bräuchtest du 10 CCS-Module; also 10 "unabhängige Ladegeräte".

Die Netzteilkomponente könnte gemeinsam genutzt werden, allerdings muss
sie wohl in der Lage sein, die 7 A zu liefern.

Obwohl es mir reichen würde, bis zu 4 Zellen gleichzeitig laden zu
können, ist auch das für mich unerschwinglich. Daher habe ich mir
überlegt, dass die 4 Zellen nacheinander geladen werden sollen,
allerdings ohne, dass ich sie manuell austauschen muss.

BTI bietet einen Multiplexer-Baustein an. Inzwischen gibt es eine
Schaltskizze auf deren Homepage. Leider ist das Ganze nicht wirklich
brauchbar, denn zum einen sind noch eine Menge weiterer Teile
notwendig, und zum anderen schaltet der Baustein nach Ladeende
lediglich weiter auf den nächsten Schacht ohne das Ergebnissignal
(voll, Fehler,...) zu speichern, so dass man hinterher nicht weiss, ob
nicht einer von den Akkus defekt ist.

Hat jemand schon mal so eine Lösung gebaut?

Autor: Bernd (Gast)
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Mal angenommen der Lader schafft es die gesamte Energie in den Akku zu
schieben ist nach deinen Angaben mindestens ein Ladegerät mit
(2700/4)*10=6750mA nötig. Schon ein recht passabler Brocken.

Autor: Joe Dot (Gast)
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Hallo,

also Strom hab ich genug ;-) im Zweifelsfall auch noch 12 Volt 480Ah.
Über die Verlustleistung brauch ich mir auch keine Sorgen zu machen, da
hab ich nen Axialkühlkörper mit 12 x 2N3055 und mit Lüfter davor.

Hmm, hab mir auch schon Gedanken gemacht wie ich das manuell eine
Pulsladung realisieren könnte, lach. Kleiner gesteuerter Motor mit
einer Scheibe mit 1 kleinen Schleif-Kontakt wo der Strom zur Verfügung
gestellt wird. Eine Umdrehung pro Sekunde, sodas jeder Akku je Sekunde
einen fetten Stromstoss(C*14) über seinen am Rand der Scheibe
platzierten Stromkontakt bekommt. Der Strom fliesst über ein kleines
Relais das wenn einmal angedrückt sich selber hält und bei Abschaltung
über den jeweiligen mit Magneten befestigten Temperaturschalter bei
einer bestimmten Akkutemperatur abfällt. Fertigladen über einen kleinen
Strom der beim Abfall des Relais durchgesteuert wird. Nachladen 2
stunden und fertig. Zurück in die Steinzeit.

Leider mache ich momentan ne manuelle Einzelladung mit Labornetzgerät.
Das braucht für 10 Zellen leider zuviel Zeit. Ca. 20 Stunden.

Kennt jemad den bei Conrad für 50 Euros angebotenen
prozessorgesteuerten 10-Zellen Einzellader mit relativ schwachem Strom
?

MfG Joe

Autor: Matthias D. (Gast)
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Steinzeit stimmt !

Wenn es darum geht Nickelzellen zu laden mit Laderaten von mehr als 2C,
würde ich von Experimenten mit dem CCS abraten. Ggf. schießt man mehr
Zellen als man eigentlich schnell voll haben will (Warum sollte man bei
BTI auch sonst von 2C reden).

Wenn es bei Nickelzellen "schneller" gehen soll würde ich auf ICS
(GalaxyPower) zurück greifen. Hier sind Werksseitig Laderaten von 4C
normal. Leider ist der Laden auch schon aus dem Liefergeschäft also,
Restbestände kaufen. Tip, 1700 AN gibt es noch häufiger als 1702. Ich
glaube nicht das man alle Funktionen des 1702 benötigt. Der 1700AN
schafft alles mit weiniger Features (Ladeprozess ist absolut gleich).

Wenn also nicht BTI CCS dann ggf. ICS, ohne Lichtbogenaperaturen !

Autor: Bernd (Gast)
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Nun, das 2C bezieht sich immer auf eine Zelle und da auf deren
aufgedruckten Nennkapazität (1C=xxxxmAh). Elektrisch gesehen sind Akkus
widerstandsbehaftete Spannungsquellen für die die normalen Gesetze
gelten.
Schaltet man gleiche Zellen mit gleichen Werten parallel dann verteilt
sich der Ladestrom je zu gleichen Teilen auf die Zellen. Man hat quasi
eine Superzelle für die jetzt Ersatzweise 1C=Zellenanzahl*deren C gilt.
z.B. 2 Zellen a 2100mAh(1C) parallel zusammengeschaltet ergeben 4200mAh.

Aus der Sicht des Ladegerätes kann der Akku (also die Superzelle) jetzt
nur mit 0.5C geladen werden. weil sich sein Ladestrom nun aufteilt und
zeitlich gesehen doppelt solange zum Laden benötigt wird.
Umgekehrt kann ich also mit CCS trotzdem 2C Laden(im Bespiel also mit
8.2A).
Diese geistige Verwirrspiel nutzen viele Hersteller geziehlt aus und
verkaufen alte Ladegeräte mit neuer Werbung. Daher werden auch gerne
Ladegeräte mit 2 oder 4 Zellen gleichzeitig laden angeboten, weil durch
in Reihe geschaltete Zellen immer der gleiche Strom fließt! Für die
Hersteller wirtschaftlicher, für die Kunden aus bekannten Gründen nicht
sehr effektiv.

Autor: buz11 (Gast)
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Mein erstes NiCd-Ladegerät habe ich vor 25 Jahren gebaut ...
Danach immer wieder mal eine neue Variante .

Wie schon erwähnt , kann man gute Ladetechniken " von Gestern "
Hetzutage nicht mehr verwenden .
Leider ist der Unterschied zwischen NiCd und NiMH bei hohen
Ladeströmen zu gross .

Die Geräte mit ICS1700 und 1702 waren für NiCd hervorragend .
Für NiMH muss man sich mit dem Layout noch mehr Mühe machen ,
keine Drehschalter für Zellenzahlumschaltung verwenden ,
nur hochwertige Kontakte/Stecker , Superstabile Ref.Spannung , u.s.w.

Dann könnte es mit einem ICS klappen .
( Mein 6-Zeller - Lader funkt. gut )

Mit meinem Kompletteigenbau ( 8051er µC , 1-18 Zellen ) bin ich noch
nicht ganz zufrieden .

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo buz11,

guter Tipp für die NiMh. Wollte jetzt einige Lader mit dem 1700er
aufbauen. Werde dann wohl genauer auf die Bauteile schauen.

Hat schon jemand einen Mehrschachtlader mit Multiplexer basierend auf
dem CCS9XXX aufgebaut? Viele einzel CCS'n zu verwenden dürfte wohl
etwas teuer werden.

P.S. jemand mit LIon/CCS Erfahrung da?

Autor: nides (Gast)
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Hallo!

Ich experimentiere jetzt schon einige Tage mit einem CCS-Board herum
und hab sehr merkwürdige Erfahrungen gemacht:

NIMH-Zelle 3mal hintereinander ins Ladegerät gesteckt -> 3mal je 15min
lang geladen.
Duracell Alkaline-Batterie (ca. halbleer) -> ca. 10min geladen, dann
abschaltung wegen Überspannung.

Insgesamt hab ich den Eindruck dass die Zellen einfach nicht voll
geladen werden. (15min laden, 20min Taschenlampe -> leer)

"Nicht Laden" ist ja auch eine Möglichkeit Überladung
auszuschließen.
Ich verwende einen 9620SL, AC-Schaltung laut Datenblatt.

Nides

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo nides,

Du schilderst einen vorgang der offenbar ab und an vorkommt.

Ich kann leider nix dazu sagen - aber ggf. hat die Zelle bereits
"Vorschäden" aus anderer "Behandlung" und erzeugt deshalb Peaks die
als Ladeende erkannt werden - oder Du solltest mal den Ladestrom´oder MT
varieren (sauberes Schnelladen "nur" bei 1C)

M.

P.S. Alkalie wird (vgl. alle Datenblätter) offiziell nicht Unterstützt.

Autor: nides (Gast)
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Ha!
100ster Beitrag :-)

Dass ich keine Alkali-Batterie laden kann, ist mir schon klar.
Wollte damit nur probieren wie lange es dauert bis der CCS abschaltet.
Und bei einem Ladestrom von 1200mA sind 10min ganz schön lange.

Nides

Autor: Bernd (Gast)
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Na ja, abgesehen davon das ich persönlich finde das Alkalies die reinste
Ernergieverschwendung sind und auch schon lange nicht mehr besser sind
wie zum teil günstigere NIMHs würde ich sagen du solltest mal mit einem
Oszilloskop direkt am shunt Widerstand messen ob überhaubt Strom am Akku
ankommt. Zumindest annähernd kannst du das auch mit einem normalem
Multimeter.

Alkies mit 1C laden, nur mit Schutzhelm. Wenn schon dann nicht über
100mAh. Damit sind ca 50% wieder reinzuprügeln. Danach 30% und weniger,
also alles andere als wirtschaftlich. Die Zellen lösen sich chemisch
beim entladen auf und von der + Elektrode bleibt nicht viel übrig. Beim
Wiederaufladen entsteht dann ein eher zufälliges Gebilde das wenn man
Glück hat noch Leistung abgibt.

Das CCS ist nur mit einem passiven Schutz ausgestattet, das hier dann
doch wieder die Spannung beurteilt. Das es da nicht vorher abschaltet
liegt eben daran das sich der innere Widerstand immer weiter erhöht
anstatt abzunehmen. Zeichen für defekte der Zelle oder Gasung. Wunder
verbringe es nicht, das hab ich auch schon bemerkt aber es ist ja noch
modifizierbar, hoffe ich.

Autor: Daniel N. (Gast)
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Ich habe eine Frage zum Thema Akkulade-Technik in eine etwas andere
Richtung:
Ich wuerde gerne Akkus per Nabendynamo laden (fuer Digitalkamera/GPS
auf laengeren Radtouren). Bisherige Diskussion geht stets von beliebig
einstellbaren Spannungs-/Stromquellen aus. Die Sache ist bei einem
Nabendynamo allerdings anders.
Infos zum Nabendynamo:
- Nennleistung 3 W (bei 20 km/h), liefert bis zu 500-600 mA, Spannung
abhaengig vom Verbraucher
- natuerlich ist Strom/Spannung und Leistung immer abhaengig von der
Geschwindigkeit
- siehe zB auch http://www.nabendynamo.de/12vinfo.htm

Folgende Fragen tun sich nun auf:
- wie lade ich Akkus unter diesen Bedingungen ideal (kein Konstantstrom
garantiert)?
- wie kann ich unneotige (Waerme-)Verluste (an Widerstaenden)
vermeiden?

Hat jemand Ideen, wie da eine Schaltung grundsaetzlich aussehen koennte
bzw. welche Bauteile sich anbieten wuerden.
Das ganze sollte natuerlich auch nicht unnoetig gross/schwer werden...

Besten Dank schon mal, Daniel

Autor: Sven Salbach (Gast)
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@daniel
Also ich würde da nicht so viel Aufwand betreiben, nicht bei einem
Serien Dynamo, der Nervt auf Dauer ziemlich.
Nimm einfach einen Widerstand  der den Ladestrom begrenz nur damit es
sich nicht zu schwer treten lässt, ansonsten nimm nur einen
Gleichrichter (keine einfache Diode) und schätze den ladezustand je
nachdem wie Stark der Akku ist.
Das hast Du ziemlich schnell raus.
Zusätzlich soltest Du natürlich noch eine 7V Z-Diode paralel Schalten
obwohl ich nicht denke das sie zwingend nötig ist.
Ansonsten entsehen viel zu viele Verluste denke ich, als das es
sinnvoll wäre, das auch noch durch wiederstände oder Rgelungen zu
übertreiben.
Bedenke da alleine Deine kamerakkus sagen wir mal 4x1,2V 1,8AH schon
rund 3 Stunden!!! bräuchten um wirklich voll zu werden.
Du solltst also lieber die kamer, GPS, nurzwischen durch mal zu
nachladen dranhängen.
Ein Solarpanel mit Ausreichend Leistugn wäre auch ziemlich groß und
teuer

Autor: Bernd (Gast)
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Kommt darau an wie das Ladegerät selber aussieht, also ob die Akkus in
der Kamera geladen werden oder ausserhalb. Ersteres ist einfach weil
dann die Ladeschaltung in der Kamera alles regelt. Sofern man darauf
achtes das eine gewisse Maximalspannung nicht überschritten wird
(Spannungsregler in Grundschaltung) geht das.

Letzteres ist schwieriger,wenn man seine Akkus nicht killen will.
Abgesehen von einem Brückengleichrichter für maximale Leistung würde
ich eine Grundschaltung mit LM317T nehmen, also einen einstellbaren
Spannungsregler. Dann mindestens zwei Akkus in Reihe und eine Spannung
von ca. 2,7 - 2,8 einstellen (doppelte Ladeschlussspannung). Dann kann
nichts passieren und die Akkus werden recht passabel und wirtschaftlich
geladen. Natürlich nicht ganz voll oder eventuell übervoll (aufpassen!)
aber das ist ja eben das schwierige am Akkuladen.

Autor: Bernd (Gast)
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Ach ja, das wirklich sinnvollste währe eine zweiten Satz Akkus
mitzunehmen.

Autor: Joe Dot (Gast)
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Hallo,
umd die Sache einfach zu halten, würde ich folgendes tun:
strom gleichrichten (dioden) vorwiderstand zur Strombegrenzung und die
höchstspannung über eine Serie von Dioden begrenzen. Eine
Silition-Diode hat immer eine Sperrspannung von ca. 0.7 Volt.
Bei Kurzstrecken wird der Akku sicher nicht überladen. Ob ihm das
merkwürdige Ladeverhalten gut tut, kann ich nicht beurteilen.
MfG Joe

Autor: Till (Gast)
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Hallo CCS9310 Gurus,

ich habe gebraucht ein CCS Selbstbaulader erstanden und habe zwei
Fragen
an die Gurus hier:
1.) Wenn ich NIMH Akkus mit 1C lade, dann werden die sehr warm (so das
man sie nur noch 5 sec anfassen kann und dann eher loslassen will).
Habt Ihr ähnliche Erfahrung gemacht?

2.) In meinem lader steckt noch der Ur-CCS9310. Welche Vorteile bietet
der 9310B2? Lohnt sich ein Upgrade? Ist die Beschaltung
abwärtskompatibel?

danke für die Antworten und Gruss, Till

Autor: Sven Salbach (Gast)
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So wie es aussieht taugt dieses CCS Verahren nicht. Für mich sieht es
eher danah auch als ob das ne einfache Delta/U Ladeschaltung ist die
aber erst sehr spät abschaltet.
Bei Meinem ELV Expert8500 gleichees Verfahren mit delta/bla kann man
auch die abschaltung feinjustieren, werden die Akkus nur handwarm bis
2C Einzig 4C scheint mir nicht sonderlich förderlich für die Akkus.
Wollte mri auch erst nen CCS Lader bauen, aber wie sscheint, ist das
Schrott. Die herstellerseiten sind nicht mehr gepflegt und man liest
nichts mehr darüber.

Autor: Schulz S. (Gast)
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Hallo TILL

Ich habe eine Frage welche Kapazität(Größe) haben deine Akku's, denn
Mignonakkus von 2200mAh mit 2,1Amper laden das ist etwas viel.
Beim Akku für Akkuschrauber ist das was anderes dort geht es.
Etwas warm(35°C-40°C) werden dir Akkus immer das ist normal !
Wo das CCS Verfahren entstand gab es keine Mignonakkus in der riesigen
Größe.
Bei Mono-Akkus(4000mAh) geht es besser mit der Temperatur.

Den Ladestrom runterschalten bei kleinen(Micro, Mignon) Akkus.

Ich lade schon viele Jahre mit CCS und behaupte immernoch das es nichts
besseres gibt.
Die Geräte von ELV kosten ein Schweine Geld.
ALC 8000 Fertiggerät Artikel-Nr.: 68-568-46    229,00 €

MfG Sandro , CCS9310B2

Autor: Till (Gast)
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Hi Sandro,

danke für deine schnelle Antwort.
Die Akkus sind Mignons mit 2300mAh.
Ich hatte den Eindruck die Ladeschlusserkennung funktioniert nicht
sauber mit weniger als 1C. Auch gibt BTI an das man problemlos alle NI*
Akkus mit 1C und mehr laden kann, da keine Überladung stattfindet und
die Akkus daher nicht überhitzen.
Ich empfinde die Temperatur aber als deutlich zu hoch und bin daher
etwas verunsichert ob ich mir die Akkus damit nun zerstöre oder nicht.

Gruss, Till

Autor: Bernd (Gast)
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Man solte vieleicht noch hinzufügen das die Akkus nicht nur in der
Kapazität unterschieden werden, sondern auch noch an anderen Dingen,
z.B. dem Innenwiderstand. Ohne zu technisch zu werden sollte man nicht
erwarten das ein 2,5€ Akku mit mehr als 4C noch problemlos ladbar ist.
NIMHs werden von der Industrie als beste herausgeschrien dabei haben
sie standartmäßig mehr als den doppelten Innenwiderstand. Damit geht
pauschal Ladeleistung in Wärme über.

Hab meinen BOMBER mit Racing Zelle (8,50€) und 13,5 A geladen. Schön,
schön, da wird nichts übermäßig warm und die Zelle ist randvoll
geladen. Statt 20mOhm nur 5 mOhm.

Zum Delta was weiß ich und solche geschichten sei gesagt: Es handelt
sich hierbei nur um die Idee! Wie es gemessen wird ist das
entscheidende, glaubt mal nicht das z.B. Ansmann "nur" das dU
Verfahren nach überall abgedruckter Tabelle bestimmt. Da wird so
einiges mehr gemacht, setzt mal nen Ossi ans Ladegerät.

Eines der besten Kriterien ist die Temperatur, allerdings nicht der
Betrag der Oberflächentemperatur der tatsächlich erst bei Überladung
eintritt, sondern der Anstieg (1Ableitung, 2Ableitung). Bei Ansmann
gehe ich stark davon aus das sie beides benutzen, Was nicht bedeutet
das sie das gut machen!

Autor: buz11 (Gast)
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Bin gespannt , wie lange es dauert , bis fast jeder zu der
Erkenntnis gekommen ist , dass man NiMH nicht richtig laden kann
mit Ladegeräten ,die für NiCd entwickelt worden sind .

Die delta-peak Abschaltung funktionierte lang Zeit sehr gut bei NiCd .
Davon will man nur ungerne weg .
Für NiMH finde ich letzlich nur noch die Temperaturauswertung OK .
Man müsste in jeden Akkupack einen Fühler einbauen .
Wenn man sieht , welchen Aufwand man bei LiIon macht ...
Schon mal uter die Verpackung geguckt ?

Autor: Matthias (Gast)
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@Till


Hallo CCS9310 Gurus,

ich habe gebraucht ein CCS Selbstbaulader erstanden und habe zwei
Fragen an die Gurus hier:
1.) Wenn ich NIMH Akkus mit 1C lade, dann werden die sehr warm ...
2.) In meinem lader steckt noch der Ur-CCS9310. Welche ...

danke für die Antworten und Gruss, Till

Hallo Till,

ein Bekannter hat auch nicht immer den besten Erfolg mit Seinem
"alten" CCS. Schau Dir doch mal den aktuellen Schaltplan für den 9310
an. Man hat 3-4 Bauteile in den Werten variiert. Vergleiche mit Deinem
Board. GGf. kannst Du ja die neue "Bestückvariante" testen.

P.S. CCS ist immer noch das Maß der Dinge - sonst gäbs das nicht in
Medizin, Forschung und Militär ! Jeder Akku ist aber nicht gleich daher
muss die Schaltung immer wieder angepasst werden. Wer das Gegenteil
behauptet sollte etwas mehr Zellchemie lernen. Es gibt keinen "ich
kann allles und das so Supertolllader!"

Bleibt bei dem was Du hast.

Autor: Bernd (Gast)
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Hallo Till

Ich will da keinem zu nahe treten und habe bereits eigene schlechte
Erfahrungen gemacht, aber wenn es sich bei dir um einen Selbstbau
handelt soltest du dein Layout vieleicht mal posten. Der CCS Prozessor
wandelt die Batteriespannung in eine Pulsweitenmoduliertes Signal.
Dieses ist ziemlich empfindlich und könnte bereitz von Oszillator
negativ beeinflusst werden. Bei diesen Strömen werden zudem Spannungen
induziert die die Auswertung negativ beeinflussen können.

Natürlich ist es möglich das sich am Programm intern etwas verändert
hat, ich glaube aber nicht daran weil BTI mit dem Chip selber gar
nichts zu tun hat. Die Entwicklung hat ein Professor an der Uni vor
etlichen Jahren gemacht.
z.B. gehe ich von den auf den Seiten angekündigten 5000sender Chip aus
das es lediglich ein Derivat mit weniger Aussenbeschaltung ist. Mein
Anfrage hat noch keine Beantwortung gefunden.

Autor: Till (Gast)
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Hi Bernd,

die Schaltung beruht auf dem Artikel/Bauplan aus Elektronik Aktuell
Ausgabe 2/94. Auch Conrad verweist darauf. Ich denke die Schaltung
entspricht weitestgehend dem Referenzdesign von BTI. Schaltplan kann
als PDF von der Conrad Seite bezogen werden
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/17...
Ich denke ich werde das Gerät mal Aufrüsten auf die Aktuelle Version
(gemäß BTI sind dafür nur wenige externe Bauteile zu ändern) und wenn
es dann nicht besser wird muss ich dem Gerät wohl mit dem Oszi zu leibe
rücken und sehen ob das was schief läuft.

Gruss, Till

Autor: Bernd (Gast)
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Hallo Till

Der Schaltplan ist schon OK, ich meinte die Realisierung auf der
Platine. Auch Kupferleitungen haben widerstande und, liegen sie
zusammen, auch Kapazitäten. Diese beinflussen dann das messergebnis
fürs CCS Verfahren. Neben einer sorgsamer Masseführung ist also noch
mehr entscheidend.

Autor: Bernd (Gast)
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Das mit dem CCS Verfahren hat sich wohl jetzt entgültig erledigt,
zumindest was Patente und Weiterentwicklungen angeht. Laut Homepage von
BTI ist der erst 25 jährige Professor Verstorben.

Autor: Bernd (Gast)
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Abgesehen davon bin ich nun völlig verwirrt, er hat ja wohl kaum mit 10
Jahren den ersten CCS Chip erfunden!

Autor: Bernd (Gast)
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OOoops, habs gesehen, sorry für die Aufregung, handelt sich hier wohl um
den Sohn.

Autor: Joe Dot (Gast)
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Hallo,
mal ne Frage:

Habe mit 2 Ladegeräte gekauft um 2700mAh-NiMh-AA-Akkus zu laden.

A)Langsamlader LIAN LONG,4x2AA o. 4xAAA, 80..150mAh Ladestrom
B)Profitexx Quickcharger,2x2AA o. 2x2AAA,700mAh Ladestrom

Was mich irritiert ist, das beim A) höhere Ladetemperaturen am Akku
entstehen als bei B)

Bin da etwas irritiert. Bis wieviel Grad ist denn der Ladebetrieb für
die Akkus ungefährlich?
MfG Joe

Autor: Sven Salbach (Gast)
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Ist eiegntlich ganz einfac zu beantworten.
Lader A überläd den Akku ganz gezielt, so nach der Formel 1C entspricht
14 Stunden bis voll.
Oder halt weniger je nach Ladestrom und Leistung.
B dagegen erkennt und schaltet einfch ab.

Für Nimh ist eine Überladung schädlich von daher ist natürlich C beser.
Auch sollen bei einer Schnelladung die entsehenden Kristalle im Akku
kleiner sein. Dafür ist die Selbstentladung bei einem Shcnellgeladenen
auf dauer höher, da dabei wiederum große Kristalle besser sind.
So habe feierabend.

Autor: Joe Dot (Gast)
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Hallo, danke für die Antwort.
Die Akkus waren allesamt leer und neu. Es kann eigentlich nicht sein,
das dann schon nach einer Stunde die Akkus über handwarm sind bei einem
Ladestrom von ca. 150mAh. Kann mit nicht vorstellen das das vom Netzteil
kommt, obwohl das Netzteil ist da drin.
MfG Joe

Autor: Bernd (Gast)
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Wie ich schon mal sagte ist das Abschaltkriterium nur die Spitze des
Eisbergs, erst mal dahin zu kommen eine ganz andere. Um die 2 mV
Unterschied (-dU) zu messen bei NimH, gehen die Schaltungen auf nummer
sicher und warten länger ab = Überladen = hohe Temperatur.

50 Grad sind es laut Datenblatt bei Sanyo HR-3U als Maximum. Haben mit
25mOhm schon ein recht hohen Widerstand und demnach auch eine große
Verlustleistung (=Wärme)

Autor: Joe Dot (Gast)
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Hmm,
irgendwie habe ich das Gefühl das mein Problem nicht verstanden wurde.
Mein Problem ist:
Das ein Langsamlader mit 1/24 C geladen, bereits nach einer Stunde
einen zuvor leeren Akku auf mehr Temperatur (ca. 45 grad) bringt als
ein Schnellader mit 1/3 C (ca. 30 grad).
Das verstehe ich halt nicht. Sonst gehts mir bestens ;-)
MfG Joe

Autor: Bernd (Gast)
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Das ist mir auch unerklärlich, aber mehr informationen könnten helfen.

Autor: Sven Salbach (Gast)
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@Bernd.
Ich denke die meisten NImh lader schalten erst deswegen so spät ab, da
entweder nur 4-8 Bit A/D Wandler verbaut sind und daher die Messung
nicht so genau erfolgt.
Oder B die nur auf Nummer sicher gehen wollen das die Ladung nicht
schon nach 5  Minuten abbricht was bei meinel ersten bauwsatz von ELV
öfter der Fall war, da manche Akkus wenn sie vorher anders gealden
wurden im ersten moment so aussehen (Spannungskurve) als ob sie voll
wären, also kurz nach der Ladung die Spannung abfällt. und erst nach
e1-2 Min wieder steti steigt.
Bei meinem ELV Expert ist dieses bislang noch nie passiert.
Dennoch werden die Akkus nicht sonderlich warm.
Ist aber nur eine Vermutung habe ih noch nie nachgemessen, werde es
aber demnächst mal bei emeinem 14,95 Netzteil das einzeln Zellen lädt
überprüfen, da ie Akus dort auch schweine heiss werden, und das Ding ja
auch bilig war.
Werde dann die Tage  al das Diagramm online stellen wen es interessiert
und eins on der Ladung mit dem Xpert8500 auch.
Beide male wird natürlich der gleiche Zelle geladen.

Autor: Bernd (Gast)
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Wenn man etwas über Akkutechnik "Praxis" lernen will empfehle ich
Modellseiten anzusehen, eine die ich ganz gut finde ist
www.elektromodellflug.de, das finden sich bei den Links oder Technik
richtige "werbefreie" Infos von Leuten die keine Akkus selber
herstellen und somit ein anderes Interesse an "schlechten"
Ladegeräten haben. Da lernt man wie die Realität aussieht.

@Sven

Nachmessen bringt wenig, weil du nicht weißt wann das Ladegerät
synchronisiert, sofern es Digital ist. Außerdem sind die meisten
Charger immer noch auf NICA Akkus ausgelegt und die brauchen einen
Unterschied von 5 - 10mV, was im übrigen auch schon ziemlich wenig ist
bedenkt man die Störungen.

Sei vorsichtig bei der Beurteilung von Schaltungen, auch aus 4-8 Bit
lassen sich mit nen paar Tricks mehr machen.

Autor: Joe Dot (Gast)
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Hallo,
tja, leider klingt das was ich schrieb ja auch irgendwie unlogisch, und
das passt mit überhaupt nicht, löl.
Habe leider noch keine Möglichkeit den Spannungsverlauf aufzuzeichnen.
Was bräuchte ich dafür?
Kann man sowas selber bauen?
Wie mißt man den Innenwiederstand eines Akkus mit einfachen Mitteln?
MfG Joe
PS: werde mal A) auseinandernehmen und schaun was da drin ist

Autor: Sven Salbach (Gast)
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Also Spannungsverlauf am einfachsten mit einem multiemter mit
Schnittstelle zum PC messen. Software gibt es gratis :-)
Innenwiederstand ist mir nichts bekannt wie man das mal eben selebr
machen könnte ohne den Akku unnötig zu stressen.
Für einen Hobbybastler wäre es kein Prob. einfach mit nem Atmel meag µc
und den eingebauten A/D Wanddlern mal schnell einen halbwegs brauchbaren
R/I Messer zu bauen(10Bit)
@Bernd
Wie Syncrhonisiert?? mit was?
Egal ich stelle die Tage mal den Link rein, gerade ist mein Port nur
mit einem Bohrmaschienen Akku blockiert, der einzige Port der einen
Temperaturfühler unterstützt, weiss nur gar nicht ob das mit auf dem
Protokoll erscheint.

Autor: Sven Salbach (Gast)
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@ joe
da wirst Du nicht viel finden, einen  µc und ein par kleine und ein-bl
große Transen.
Mehr ist da so gut wie nie mehr drin, da man hete mit hilfe eines µc
fast alles machen kann

Autor: Bernd (Gast)
Datum:

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na ja 10 Bit ist ja nicht wirklich viel, aber bevor man so einen Aufwand
mit den Digitalschaltungen betreibt solte man die gute alte
Analogtechnik nehmen die mit billigsten Baumarktmultimetern schon
besser ist, ausserdem bleibt die Theorie die gleiche.

RI messen ist relativ einfach wenn man eine Konstandstromquelle hat
(Labornetzteil, Stromsenke). Nach der Formel ist u/I = R. Weil es um
den Innenwiderstand geht ist U der Spannungsabfall (dU) und I der
Entladestrom.

Dieser ist normal konstant und sollte am shunt(direkt an dem
Widerstand) gemessen werden bzw. vom Labornetzteil angezeigt werden.
Vorher misst man die Batteriespannung im unbelastetem Zustand. Dann
belastet man den Akku (Nur kurz, so das er sich nicht erwärmen kann,
allerdings schön hoch). Dann sinkt die Akkuspannung die ebenfalls
direkt am Akku gemessen wird. Die kurze Messung ist entscheident für
die Genauigkeit.
Dann kann man den RI ausrechnen.

(Uvorher - Ubelastet)/Entladestrom = RI

Ganz genau bekomt man das nicht hin, entsprechende Messgeräte benutzen
die Vierleitertechnik um so kleine Widerstände zu messen und sind nicht
gerade billig. (ELV -> RI1000, Schaltplan ist auf der Seite, sehr
kompliziert!)

@Sven

Die meisten Geräte benutzen gepulste Ströme, je nach Beschaffenheit
wird dann im Nullpunkt oder Maximum gemessen um Spannungsabfälle zu
eleminieren oder Netzstörungen zu entgehen. Hat man diesen Punkt nicht
misst man Mist. Das sind zumindest meine Erfahrungen in diesem Bereich.

Autor: Sven Salbach (Gast)
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Aaalso 10Bit sind ne Meeeenge bei 1,5V
ICh hatte damit noch nie Probleme von wegen gepulst und so, das
gepulste verschwindet fast vllständig wenn man sich das Digramm
anschaut aber es ist ja vielleicht schon morgen online, dann schaun wir
ma:-)

Autor: Joe Dot (Gast)
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Hmm,
kann man sich nicht eine kleine platine zusammenbasteln, um temperatur,
spannung und strom mittels eines pc´s erfassen zu können.
Ist sowas sehr aufwendig ?
esollte die software doch den input verarbeiten. mit vb oder selbst
turbopascal kann mal doch relativ schnell ein diagramm zaubern. wie
bekomme ich die 3 messwerte in den pc?
3 wandler ? welcher art ?
3 schnittstellen ? vieleicht game-, parallel-, o. serieller port ?
hat jemand vielleicht einen link ?
hatte früher schon mal bastelhinweise gesammelt. meine da war auch mal
sowas dabei. doch ist leider alles futsch als die platte abgeraucht
ist
mfg joe

Autor: Bernd (Gast)
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Ich kann das zwar nicht, aber schau mal in google unter Datenlogger, da
findest du bestimmt einiges.

Autor: Sven Salbach (Gast)
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Angehängte Dateien:

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Wenn das hier alle mit ihren Geräten Loggen würden wäre das natürlich
seeehr interessant.
Für die Temperaturmessung habe ich die denkbar einfachste Lösung
genommen es war mir gestern Abend zu spät noch irgendwelche Logger
Software zu suchen.
Daher gibt es  für die letzten entscheidenden Minuten ein avi mit
gecapturten jpgs :-)

www.laruso.de/temp/Zeitraffer_alc.avi

Anbei das Diagramm.
Gemessen wurde mit einer
GP Mignon Zelle Nimh 2000mAh.
Ladestrom 900mAh (Mehr schaft das noname Gerät nicht)
Raumtemperatur um 23°

Auswertung: Wie man sieht ist die Temperatur wärend des ladevorgangs
nicht über 25° gekommen, bis zum Ladeschluss bei 1.900 mAh, da stieg
die Temperatur rapiede auf lächerliche 27°.
Womit man wohl sagen könnte der Akku wurde nicht sonderlich erwärmt.
Das Ladegerät könnte Theoretisch 4C Laden!! Jedoch MUSS dann ein Temp.
Fühler angeschlossen sein.
ICh werde versucen bis morgen mal das Diagramm von dem Noname Schrot
hoch zu laden

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo Johann Punkt (Joe Dot),

ggf. mal ganz einfach mit einem Multimeter die Ladeströme messen. Bei
einfachen Lader geht das. Versuch macht kluch ;)

Ggf. stimmen die angegebenen Werte überhaupt nicht.

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo Johann Punkt (Joe Dot),

ggf. mal ganz einfach mit einem Multimeter die Ladeströme messen. Bei
einfachen Ladern geht das. Versuch macht kluch ;)

Ggf. stimmen die angegebenen Werte überhaupt nicht.

Autor: Joe Dot (Gast)
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Hallo,
tja so eine Ladekurve würde ich mir auch gerne erstellen mit einem pc.
darum gehts mir ja auch. wie man den ladestrom mit einem
digigalmultimeter messen kann ist mir auch klar. löl.

glaiube mit nem gameport kann man so was machen, oder? wer hat da einen
tip zu ?

mfg joe

Autor: Bernd (Gast)
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Du must schon irgendwie sagen was du willst, sprich was du bereit bist
auszugeben. Meinen Vorschlag mit dem Datenlogger ist schon mit das
günstigste und meistens auch mit software dabei. Natürlich meine ich
die Eigenbauten!
Ansonsten findest du bei Elektromodelflug.de unter Projekte auch einen
Langzeittest mit Diagrammen.

Autor: Joe Dot (Gast)
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Hallo
Datenlogger der Ladespannung, Ladestrom, Akkutemperatur gleichzeitig
aufzeichnen kann. Muss keinen eigenen Speicher haben, da der PC ja
läuft.
MfG Joe

Autor: Schulz S. (Gast)
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Hallo Ihr da draußen

Ich habe mal ein Bild als Anhang beigelegt von meinem CCS Ladegerät.

Das Layout hatte ich ja vor ein paar Wochen hier hochgeladen.

Das Gerät selber ist ca. 11cm x 7cm x 6cm groß.

Das Steckernetzteil hat als Ausgang 9V Wechselspannung und 1,9A.
Gekauft bei http://www.Polin.de

Das gesamte Gehäuse erwärmt sich auf max. 45°C, daher konnte der
Ladeschacht nur daneben gestellt werden.

MfG Sandro, CCS9310B2

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo Leute,

hier nochmals die Frage. Hat schon jemand versucht
mit dem 9620 Lion'n zu laden oder auch Pb's.

Gruß
Matthias

Autor: PeterB (Gast)
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Hi CCS-Fans,

habe ein CCS-Ladegerät für 2 und 4 Ampere gebaut, das auch
funktioniert,
ihr findte es hier:

http://www.peter-boesche.de/ccslad.htm

Peter

Autor: S.Schulz (Gast)
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Hallo PeterB

Ein Auszug aus deinem Text:
Schon bei einem Ladestrom von 2A  werden die Andruckfedern der
Akku-Halterungen zu regelrechten "Heizspiralen". Die
Plastik-Halterungen schmelzen einfach weg.

Bei mir war das gleiche passiert!
Tip: Andruckfedern mit Kontaktblechen verstärken, oder besser ein 5 ,-
Billigladegerät kaufen. hier die Eletronik ausbauen und nur die
Ladeschächte nutzen.
zum Beispiel bei Reichelt -Elektronik:
MW 398-GS   Universal-Ladegerät   4,95Euro

MfG Sandro, CCS9310B2

Autor: Toni (Gast)
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Wer noch etwas Hintergrundwissen benötigt kann sich ja hier mal schlau
machen:

http://www.computer-richter.de/forum/akkupflege.htm

Toni

Autor: Car (Gast)
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Ich habe schon vor einiger zeit hier einen Beitrag geschrieben.
Zur Zeit bin ich dabei ein Gegentakt-schaltnetzteil anzupassen das die
spezielle wellenform erzeugt welche das ccs verfahren benötigt.
Leider gibt es einige Probleme mit der Strommessung des von mir
verwendeten TL 494.
Wenn ich zB.: 1Ampere einstelle bei einem 1.2V akku dann verstellt sich
der eingestellte Strom auf weniger als 1Ampere wenn ich zum beispiel
einen akku mit 12V anschließe!
Dieses Problem liegt wahrscheinlich an der Messung des
Effektivstromes.
Lösen will ich das Problem mit einer ähnlichen Schaltung wie im
MAX4172.
(misst den effektivstrom und wandelt ihn in eine proportionale
spannung)
Da der TL494 immer nur den Spitzenstrom begrenzt und nicht den Wert des
Effektivstromes, ändert sich bei ansteigen der Akkuspannung der
Ladestrom langsam nach unten.
Das ist zwar grundsätzlich kein Problem für den CCS9620SL aber man kann
einen Einstellregler für den Strom nicht Skalieren da sich der Strom
nicht an den eingestellten Wert hält.
Ich hoffe das Problem damit zu lösen.

Eine Frage an Peter-Boesche das E/A Signal des CCS9620 enthält aber
schon noch das R-C Glied um die Rechteckform etwas abzurunden oder?
Denn die steilen Einschaltflanken bei einem Rechtecksignal sollen
eigendlich nicht so gut für das Ladeverfahren sein und schon gar nicht
für den Ausgangskondensator vor dem Akku.
Beim Einschalten entstehen dabei ziemlich große Ströme die die
Ausgangselkos ziemlich erhitzen können.
Es gibt bei BTI-CCS ein Dokument das erklärt wie das Stromsignal am
Akku auszusehen hat leider weis ich den Dateinamen jetzt nicht.
Bei deinen Angestrebten 8Ampere wirst du bestimmt arge Hitzeprobleme
mit dem Leistungstransistor bekommen und erst recht mit den
Ausganskondensatoren.

Autor: PeterB (Gast)
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Hi Car,

vermutlich beziehen sich Deine Fragen auf die Seite
http://www.peter-boesche.de/ccslad.htm
meiner HP?

Das E/A Signal des CCS9620 enthält in meiner Schaltung kein R-C Glied,
die Aufbereitung des Signals für den Ladecontoller übernehmen R10 in
Verbindung mit C3.

8Ampere strebe ich nicht an, für Ni-Akkus bis 8Ah reichen mir 4A. Von
Hitzeproblemen der BDX64B bzw. des Ausganskondensators C4 ist dabei
noch Nichts zu spühren. Der Kühlkörper wird handwarm, der Kondensator
bleibt kalt.

Autor: TillJ (Gast)
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Hi Leute,

apropo ALC 8500 (hier sind ja einige ganze begeistert davon):
Hat jemand schon (oder kennt jemand jemanden der schonmal) den Versuch
unternommen für das ALC 8500 eine Software für Linux zu schreiben?

danke und Gruss, Till

Autor: Thomas O. (Gast)
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mal ne kruze Frage zwischen rein, man kann einen Akku doch nur mit
diesem Strom aufpumpen den er max. auch ausgeben kann oder(also wegen
dem Innenwiederstand)? Wenn man mehr reinpumpem will muss man also die
Spannung erhöhen oder?

Ich hatte mal in einer Ladeschaltug (glaube, Funkzeitschrift oder cT)
gelesen das immer zw. den Impulsen die Zellspannung gemessen wurde also
im unbelasteten Zustand des Akkus, was eine bessere Erkennung bieten
soll.

Autor: Matthias (Gast)
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Haloo Thomas,

ja so ist es. Viele, wahrscheinlich die meisten, arbeiten so. In diesen
Pausen wird die Spannung dann mit der vorhergehenden verglichen (den
einigen zig vorhergehenden) und bei "Spannungsabfall" wird die Ladung
beendet, -dU.
Oder auf dem "Peak", also PVD.

Darüber hinaus gibt es natürlich noch einige andere Verfahren.

Autor: Gerald (Gast)
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Hi CCS-Fans,

ich will auch ein CCS Lader aufbauen. Dieser soll PB und Ni* Akkus
laden können. Verwenden will ich den CCS9620SL mit PWM-Regler. Da der
empfolene LT1510/1511 relativ teuer ist und nur geringe Ströme
mitmacht, wollte ich eigentlich den TL494 verwenden und einen Lader
100mA stufenweise bis 4A aufbauen.

@car: Wie sieht dein Schaltplan mit dem TL494 aus? Du könntest doch
auch die Spannung über dem Strommesswiderstand mit einem RC-Glied
glätten und dann erst auswerten. Dadurch hast zwar kein Effektivwert
des Stromes aber dafür den Mittelwert. Ich denke der Ueff bzw. Ieff ist
auch gar nicht erforderlich.

@PeterB: Deine Schaltung sieht echt gut aus, ich hätte da höchstens
noch ein paar Verbesserungsvorschläge: Statt den Dioden D1 und D2
könnte man auch B2-Gleichrichter verwenden.
D3 sollte wenns geht eine Schottky Diode sein (z.B. SB360, SB560).
R7 und R8 könnte man auch zwischen L1 und Akku einbauen, dadurch
beeinflußt der Spannungsabfall nicht die Rückführung zum CCs-Baustein.
Allerdings muß dann die Spannung mit einem OP-Differenzverstärker
verstärkt werden aber als Empfehlung soll eh der OP Ca3140 als
nichtinvertierender Verstärkung verwendet werden. Statt dem
zuschaltbaren Widerstand R8 könnte man zur Stromeinstellung auch nach
dem Differenzverstärker ein Spannungsteiler schalten und mit Variation
des einen Widerstandes den Strom einstellen (z.B. Poti oder
Drehschalter). Allerdings muß dafür der Verstärkungsfaktor des
Differenzverstärkers erhöht werden.
Statt dem BDX könnte auch ein P-Kanal FET eingesetzt werden. Aber sonst
sieht es gut aus.
Noch eine Frage, warum hast 2 BDX parallel geschaltet? Bei 4A hätte da
doch sicher auch einer gereicht.

Gerald

Autor: PeterB (Gast)
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Hi,

@Gerald: Die Dioden D1 und D2 sowie die parallelgeschalteten BDX64 mit
D3 stammen aus einem ausgeschlachteten Schaltnetzteil, möglicherweise
ist D3 tatsächlich eine Schottkydiode (s. Kühlkörper letztes Foto auf
der Seite http://www.peter-boesche.de/ccslad.htm). Hinweis: Bei
PB-Akkus bringt das CCS-Ladeverfahren auf Grund der OVP
(Überspannungsschutz) keine Vorteile. Dies gilt aúch für Li-Akkus.

PeterB

Autor: Jetronic (Gast)
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Hallo,
ich habe gerade Lade-Controller von Microchip
(MCP73831, MCP73861) für Li-Polymer Akkus gefunden.

Hat jemand schon Erfahrung mit den Controllern gesammelt?



Jetronic

Autor: Matthias (Gast)
Datum:

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Hallo Leute,

hier abermals die Frage. Hat schon jemand versucht
mit dem 9620 Lion'n zu laden oder auch Pb's?

Gruß
Matthias

Autor: Christian Fasthuber (fasti)
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Hi!

@Matthias:
Jap hab ich, Li-Ion ging mit dem CCS-Board sehr gut, Blei hab ich auch
probiert, dabei ist allerdings aus mir unerfindlichen Gründen der
LT1510 abgeraucht..... War wahrscheinlich überlastet oder so..... das
hat aber nix mit dem 9620 ansich zu tun.

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo Fasti,

ich habs mir's schon gedacht. Wenn ich es richtig verstanden habe wird
mit CCS so eine Art "Pulsladung" durchgeführt. Wenn ich das mit den
anderen Herstellern von Chipsen vergleiche, war und ist CCS doch immer
ein gutes Stück voraus.

Ich würde das ganze allerdings ohne "Fertigboard" aufbauen wollen, um
später mal richtig Leistung raus zu kriegen.

Die Kapazitäten der Akkusysteme gehen ja doch immer weiter rauf. Ein
PKW Bleisammler will auch einige Ampere beim laden haben.

P.S. müssen bipolare Kondensatoren (Elkos) in die Schaltung ?

Autor: Thomas O. (Gast)
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Ein normales Bleiakkusladegerät fürs Auto hat meist nur einen Trafo
Gleichrichter und nen Laderegler, auf Kondensatoren wird meist
verzichtet, könnte sein das die 100Hz Impulse der Sulfatierung
entgegenwirken, also eine billige Inpulsladeversion.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum:

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>>Wenn ich es richtig verstanden habe wird
mit CCS so eine Art "Pulsladung" durchgeführt.

Also ich hab mir gestern ein paar Sachen zu CCS durchgelesen. Und immer
wurde deutlich darauf hingewiesen: CCS ist keine Pulsladung.

Wenn ich das richtig verstanden habe, werden kleine Veränderungen in
der Batterieladespannung vorgenommen (meinetwegen auch ein
Sinussignal). Dadurch verändert sich der Strom, den der Akku zieht. Und
hieraus wiederum kann man dann Rückschlusse auf Innenwiderstand etc..
machen. Und wenn der Akku voll ist, dann sollen diese ermittelten Werte
irgndeinen erkennbaren Extremwert haben.

Aber so ganz genaue Details zu CCS habe ich auch nicht gefunden. Zb:
Was ist dieser Extremwert? Wann wird genau abgeschaltet? In wie weit
verändert man die Spannung am Akku?

Autor: Matthias (Gast)
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Klar, ich sagte ja eine Art "Pulsladung". Ween die Spannung sich
verändert, ändert sich auch der Strom. Aus dem "Pulsmuster" und mit
dem "additiven Faktor S" wird dann der Zustand der Zelle bestimmt.

Wie dann genau abgeschaltet wird, ist natürlich wieder was anderes.

Autor: Matthias (Gast)
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Klar, ich sagte ja eine Art "Pulsladung". Wen die Spannung sich
verändert, ändert sich auch der Strom. Aus dem "Pulsmuster" und mit
dem "additiven Faktor S" wird dann der Zustand der Zelle bestimmt.

Wie dann genau abgeschaltet wird, ist natürlich wieder was anderes.

Autor: Christian Fasthuber (fasti)
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Hi!

Naja, das blöde an CCS ist halt, dass die Abschaltkriterien nicht
bekannt sind und somit ein Effizienzvergleich zu anderen Ladesystemen
nur über langwierige und teure Tests mit verschiedenen Akkus möglich
ist. Das System funktioniert aber so richtig der Beweis, dass es besser
ist als andere wurde noch nicht angetreten. Irgendwie finde ich auch die
Vermarktung des ganzen etwas "wurschtelig" und komisch denn wenn das
System wirklich so gut ist wie sie behaupten, wieso gibts dann so wenig
Berichte darüber. Auch fertige Ladegeräte sind sehr rar und wenn dann
sündhaft teuer.Da stellt sich die Frage, wieviele Akkus ich für den
Differenzbetrag in meinem Leben kaufen kann, damit sich das rentiert.

ciao

Fasti

Autor: Matthias (Gast)
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Egal wie gut (oder auch nicht) das Verfahren ist. Angesichts sinkender
Konsumerakkupreise ist das absolut wahr !

Prinzipiell kann man schon Akkus kaufen in irgendwelchen Ladegeräten
verheizen und wieder von vorn. Aber ob das sinnvoll ist ?

Ich denke "hier" kann es nur um den Versuch das "beste" zu finden
gehen. Man hat ja sonst nix zu tun ;)

@ Fasti
wie hast Du denn die Schaltung verändert ?

Autor: bernd (Gast)
Datum:

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test

Autor: Christian Fasthuber (fasti)
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Hi!

@ Matthias: Wie meinst du das: Wie haast du die Schaltung verändert?

Ich habe eine Deve-Board gekauft und mit Schaltern und Widerständen
versehen, sodaß ich über diese Schalter die Zellenzahl, Spannung,
MT-Zeit etc. einstellen kann. An der Schaltung selbst hab ich sonst nix
verändert. Habe(hatte) Pläne mir mal ein uC Ladegerät mit dem Chip zu
bauen, welches auch einen etwas Potenteren Schaltregler als den 1510er
benutzt aber leider habe ich bisher keine Zeit dafür gehabt.
Schließlich  ist das ganze ja kein Wochenendprojekt mehr.

ciao

Fasti

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo Fasti,

klar, Schalter und so ;) aber wie hast du die Spannungsbegrenzung für
das Maxium ausgerechnet ?

Ich blicke bei diesem Spannungsteilerzeug das an die
"Vergleichsspannung" angeglichen werden muß, nicht aus. :(

Schaltregler? ach ja, die Platine. Ich wollte das Ding ja nur mit
Wechselspannung betreiben.

Autor: Claus (Gast)
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Hallo Miteinander,

habe sämtliche Infos über den CSS-Lader durchgeackert, aber nichts
gefunden, wo mir wirklich weiter hilft.

Ich brauche einen "IDIOTENSICHEREN" Universallader für 24,36 und
42Volt Akkupacks (NiMH und Blei-Gel 12AH) ... der nicht ein Vermögen
kostet.
Hat zufällig jemand einen Schalt-,Bestückungs- und Layoutplan für so
ein Teil herumliegen?

Oder einen Tipp, wo ich so ein Teil billig kaufen kann.

Danke!!!

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo Claus,

fertige Sachen im "Bereich" CCS, das ist praktisch unmöglich.

Einzige Möglichkeit die Pläne der AN009 entsprechend anzupassen.

http://www.bticcs.com/applist/AN-009.pdf

Aber vorsicht, für Pb brauchst du auch die Spannungsbegrenzung aus
AN040 !

http://www.bticcs.com/applist/AN040.pdf

viel Glück !

Autor: Helmut (Gast)
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Hi CCS-Fans und Gurus,

auch ich bin einer der Unglücklichen, die verzweifelt versuchen,
„handfeste“ Informationen aus Graz, nämlich ein Innenleben der CCS
Chips (CCS9620 SL) d.h. eine vernünftige Schaltungsbeschreibung, wie
sie jeder anständige Chiphersteller zur Verfügung stellt oder
wenigstens ein Blockschaltbild zu bekommen.
Weiterhin wäre natürlich die Wirkungsweise der viel gepriesenen
Impedanzmessung des angeschlossenen Akkus von Interesse, damit man als
Außenstehender auch die Gedankengänge des oder der Erfinder
nachvollziehen und sich selbst einen Reim auf die Technik machen kann.

Wendet man sich jedoch mit solcherlei Fragen an Graz, dann werden diese
einfach übergangen oder man wird mit Erklärungen aus den
veröffentlichten „Kochrezepten“ abgespeist.
So ist es jedenfalls mir ergangen, als ich die offenbar dafür
zuständige Frau Zech kontaktiert hatte. Die Antwort kam zwar umgehend,
aber mit keiner zusätzlichen Erklärung oder Hinweis auf darüber hinaus
veröffentlichte Literatur. Entweder kann sie darauf (mangels Kenntnis?)
nicht antworten oder sie darf es nicht! (Maulkorb von oben)

Da beschleichen einen doch leichte Zweifel, ob es mit dieser Technik so
mit rechten Dingen zugeht oder ob sie, wie an dieser Stelle auch schon
gemutmaßt, einfach von einem anderen Hersteller „nachempfunden“ ist.
Warum wird diese Technik, wenn sie denn so toll ist, nur von einem
Distributor verkauft und man erfährt nichts über den Chiphersteller?

Ich habe mich also mit einem bei Conrad erworbenen Chip an die
Untersuchung der (Wechselstrom-) Schaltung gemacht, wobei es mir
zunächst nicht um eine Auslegung für einen bestimmten Ladefall ging,
sondern einfach den Test der Funktionen, nachdem andere Wege ja
verschlossen bleiben. Habe die Schaltung nach einigen Problemen auch
zum Laufen gebracht wobei sich immer noch eine Anzahl Fragen stellen,
die man einfach nicht über die reine Messung klären kann.

Nun meine Frage: Gibt es jemand in der Diskussionsrunde, der sich in
dieser Art auch schon Gedanken gemacht hat und einschlägige
Untersuchungen dieser Technik vorgenommen hat?

Wenn ja, würde ich mich über einen Gedankenaustausch sehr freuen.

Danke!!

Autor: Matthias (Gast)
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Da bist du sicher nicht der Erste der das wissen will ;)

Es gibt meiner Kenntnis nach nur Patentschriften und eine Beschreibung
in einem Buch "moderne Akkuladeverfahren" oder so.

Da ist auch "alles" offen gelegt, nur der "additive" Faktor "S"
nicht. Also ein Teil der Programmlogik. Das macht man so, damit nicht
jeder hergelaufene nach Jahren ein Patent untergraben kann.

Vgl. CocaCola, jeder weiß was drin ist aber nicht wie es
"zusammengebaut" wird. So auch hier. Die sind nicht so blöd wie zu
Beispiel ICS, die bereits zu gemacht haben!

Herr Wiesspeiner macht es den Leuten halt etwas schwieriger. Und es
funktioniert gut!

Alle "Zweifler" meckern immer, aber trotzdem können sie es nicht
knacken :) So wird dann immer das Zeug der anderen kopiert (weil die ja
alles offen gelegt haben - Trottel) und für "besser" erklärt.

Keiner der Web-Beiträge die ich bisher gelesen habe, hat sich
wissenschaftlich mit Ladeverfahren befasst.

Eins ist aber bei wissenschaftlichen Untersuchungen über Ladeverfahren
klar, es gibt kein "Allheilmittel".

CCS ist schon ganz ok und die "Öffentlichkeitsarbeit" muss auch
nicht besser sein. Das bedeutet ja doch nur mehr Neider !!!


Gruß
Matthias

Autor: Thomas O. (Gast)
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Habe etwas weiter oben gelesen das 2100mA Sanyo zellen mit 6A befeuert
wurden. Im Datenblatt des 2500mA(Mignon) Sanyo-Akkus wird beim
Schnellladeverfahren von 1C x 1,1h geschrieben. Also ich würde das
meinen Akkus nicht zumuten da fast mit 3C ranzugehen. Ich entlade meine
Akkus immer in selektierten 2er-Pärchen (in Reihe) mit einer LED(wenig
Strom) auf 1,8V und und lade sie dann mit einem Ladegerät mit Delte U
Abschaltung auf. Die Delta U Abschaltung scheint auch sehr gut zu
funktionieren, zumindestens brauchen die Akkus immer die gleiche Zeit
bis das Ladegerät abschaltet. Unterschiede in der Ladezeit liegen im
Minutenbereich. Werde mir demnächst auch ein Ladegerät bauen das eine
vorherige Entladung auf 0,9V pro Zelle mit fallendem Entladestrom
vornimmt und dann das Laden beginnt. Und wenn jemand gerade erst
aufgeladene Akkus nochmal ins Ladegerät steckt ist er selber schuld
auch wenn das Ladegerät das sicher erkennen muss.

Autor: Sven (Gast)
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Man sollte auch nicd Akkus nicht immer entladen. Das ist nicht
notwendig!
Alle paar Ladevorgänge mal ist es i.O alles andere ist Verschwendung
und Stresst die Zellen.
Bei Nimh ist es vielleicht je nach Anwendung alle 50 Ladevorgänge
notwenigg.
Bei meiner elekrtischen Zahnbürste habe ich es jetzt nacj 6 Moanten das
erste mal gemacht und sie hat noch die volle Leistung!!
 (Fahrer eines Elektro Autos City EL Fact 4)

Autor: Helmut (Gast)
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Hi Matthias,

vielen Dank für deine Meinung bezüglich CCS!
War einige Tage weg, deswegen mein verspätetes Echo.

Du meinst also, es wäre schon in Ordnung, wenn BTI nicht mehr
Informationen herauslässt? Ich denke aber, der Vergleich mit CocaCola
der hinkt da ein wenig. Die Neugierde auf das Rezept würde sicherlich
nur auf einen „Nachbau“ des Getränkes hinauslaufen.

Ich denke da eher an den Vergleich z.B. mit einem Kleinprozessor bei
jedoch geringerem Funktionsumfang, von dem das „Innenleben“ eigentlich
überhaupt nicht interessiert. Was aber an der Peripherie vor sich geht,
welche Signale zu welchem Zweck zu erwarten sind und wie z.B. die
Belastbarkeit der Ein- und Ausgänge oder die Störempfindlichkeit
aussehen, das ist sehr wohl für einen Entwickler von Bedeutung, der
wissen will, was am Chip vor sich geht. Ein Nachbau bei diesem
Funktionsumfang ist eher von untergeordneter Bedeutung. Aber nur so
kann das Interesse des Marktes geweckt werden, wenn eine ordentliche
Dokumentation vorhanden ist. Und am Scheitern eines solchen Chips ist
noch kein IC-Hersteller eingegangen. Aber gute Ware empfiehlt sich
bekanntlich von selbst!

Wie soll denn sonst eine Schaltungsverbesserung (die diesem Falle
sicher in auch möglich wäre, alleine z.B. schon wegen der nicht
unerheblichen Verlustleistung am Regeltransistor) zustande kommen, wenn
seit rund 12 Jahren immer wieder nur das gleiche „Kochrezept“ propagiert
wird?

Du hast du sicherlich Recht, dass es kein „Allheilmittel“ zur
Akkuladung gibt. Wozu gäbe es denn dann von den verschiedenen
Herstellern von Ladegeräten für die unterschiedlichen Akkutechnologien
zig verschiedene, angepasste Ladeschaltungen?

Ich denke, die von Herrn Wiesspeiner vollmundig verkündeten Vorteile
seiner Ladeschaltung für alles sind auch noch nie von objektiven
Stellen auf ihren Wahrheitsgehalt untersucht worden. Ich habe zumindest
noch keine Bestätigungen von woanders her gelesen. Und wenn, dann wird
nur immer wieder voneinander abgeschrieben. Und behaupten kann man
viel, Papier ist geduldig. Wofür dann immer wieder die
Nachbesserungen?

Meine Zweifel beginnen bereits bei der Bestimmung der Impedanz des
angeschlossenen Akkus. Eine Impedanz lässt sich nach ohmschen
Erkenntnissen eigentlich nur aus Strom- und Spannungswerten bestimmen,
wie auch immer sie gestaltet sein mögen. Die Strommessung (Regelung auf
konstanten Mittelwert) läuft in der angegebenen Schaltung zwar richtig,
aber am Prozessor total vorbei. Sie funktioniert genauso wenn er nicht
vorhanden ist, liefert aber keinen Messwert an ihn, so wie es in einem
Blockbild angegeben ist.
So findet man in den verschiedenen Veröffentlichungen immer wieder
Widersprüche und Fragezeichen.

Deshalb meine Frage: Wo sind die von dir genannten Patentschriften und
die „modernen Akkuladeverfahren“ zu finden?

Für einen Hinweis wäre ich sehr dankbar.

Gruss Helmut

Autor: Profi (Gast)
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1. Es gibt doch von Microchip auch fertige Lade-ICs, die nichts anderes
als programmierte PICs sind.

2. Gerade von den alten PICs ist doch bekannt, dass man sie mit Tricks
trotz gesetzter Protection auslesen kann. Hat in der Richtung schon mal
jemand was getan? (auch unabhänigig von Ladeschaltungen, generell mit
µC)?

Bei NiXx-Zelle würde ich einfach mit 1-2 C laden, die Temperatur messen
und beim Erreichen von 40-50° abschalten.
So könnte man sogar alle Zellen seriell laden, wenn man die Temperatur
jeder einzelnen misst und beim Erreichen diese aus dem String
herausschaltet.

Statt Abschalten kann man auch schrittweise den Strom reduzieren, um
den Akku wirklich voll zu machen. Angeblich sind die modernen Akkus bei
C/10 ewig ladbar (behaupten zumindest die geschäftstüchtigen
Hersteller).

Die Frage ist, ob das mit Li-Zellen auch geht. Was passiert wenn ich
einen Li-Akku überlade? Wird er warm oder bläht er auf oder beides?
D.h. kann ich ihn auch mit der o.g. Temperaturmethode laden?

Autor: Thomas O. (Gast)
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es gibt spezielle Hochtemperaturzellen z.b. von Sanyo mit C/10 dürfen
diese 14-16 Stunden geladen werden und mit C/30 über 48 Stunden(wieviel
drüber sagen Sie im Datenblatt aber auch nicht)

Autor: Christian Fasthuber (fasti)
Datum:

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Hi!

Also Li-Ion darf nur bis max. 4,1 bis 4,2 Volt je nach
Elektrodenmaterial geladen werden somit ist irgendwann mal Schluß mit
aufladen. Etlich Hersteller geben das Ladeende bei erreichen von 50mA
Ladestrom bei 4,2V an.

ciao

Fasti

Autor: Florian Roider (Gast)
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Hi!

Ich habe auch vor, ein Akkuladegerät nach dem CCS Prinzip zu bauen. Als
Grundlage dafür verwende ich die AC-Schaltung nach Angaben von der BTI
Homepage.
Dort ist überall angegeben, dass mit dem gleichen IC neben NIxx auch
Blei und LiIon Akkus geladen werden können. Diese haben natürlich eine
andere Zellenspannung. Jetzt finde ich auf der BTI-Homepage nur Infos
dazu, wie man den DC Plan mit dem LT1510 an unterschiedliche
Zellenspannungen anpassen kann. Gibt es eine entsprechene Modifikation
auch für die AC Variante?

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo Florian,

an so einer Sache bin ich auch schon länger dran ;)

Ja, es gibt Hinweise. Wie weiter oben schon zu lesen.

(Autor: Matthias
Datum: 09.08.2006 10:03

------------------------------------------------------------------------ 
--------

Hallo Claus,

fertige Sachen im "Bereich" CCS, das ist praktisch unmöglich.

Einzige Möglichkeit die Pläne der AN009 entsprechend anzupassen.

http://www.bticcs.com/applist/AN-009.pdf

Aber vorsicht, für Pb brauchst du auch die Spannungsbegrenzung aus
AN040 !

http://www.bticcs.com/applist/AN040.pdf

viel Glück !)

Wenn Du deutlich mehr plan von Elektronik hast als ich, bitte unbedingt
weiter schreiben !

Ich kenne bisher keinen der dieses Thema mal wirklich angegangen wäre,
aber es gibt einige die solche Lader wirklich suchen.
________________________________
@Helmut

http://www.digicamfotos.de/index3.htm?http://forum...

Autor: Matthias (Gast)
Datum:

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Hallo Leute, wer Links oder Infos zu Verfahren, Geräten oder
Schaltplänen finden, möge sie mir senden. Ich sammel das !

Danke Euch

Matthias

P.S. ggf. ergibt sich daraus irgendwann mal ein "richtiger" Lader ;)

Autor: Johannes aus Hannover (Gast)
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N'Abend alle zusammen,

der Thread ist ja nun schon reichlich lang, und ich, der ich heute erst
dazukomme, blicke, ehrlich gesagt, nicht mehr ganz dran lang.

Ich weiß nur so viel, dass das CCS-Verfahren ein sehr spezielles
Verfahren ist, das extra für "unbedingt zuverlässige" Akkus
entwickelt wurde, die, global gesagt, irgendwie lebensrettend sein
können. Entsprechend findet sich die typische CCS-Fan-Gemeinde bei
ziemlich teurem Equipment, bei dem es praktisch keine Rolle mehr
spielt, ob der Lader 100 Euro mehr oder weniger kostet, solange er nur
der Zuverlässigkeit des gesamten Equipments dient. Entsprechend sind
die CCS-Lade-ICs ziemlich teuer - was aber nicht heißen muss, dass sie
deswegen für alle Akku-Anwendungen optimal sind.

So ist z.B. ein reiner Antriebakku, der möglichst viel Power für nur
kurze Zeit bereithalten soll, ein völlig anderes Ding, mit dem ein
CCS-Chip absolut überfordert ist. Allein die Startüberhitzung, mit der
ein moderner NiMh-Akku überhaupt erst zur Hochform aufläuft, bringen
intelligente Ladeverfahren wie CCS eh nicht zustande, und mit
"wildgeflyerten" Akkus kommen sie erst recht nicht klar...

Kurzum: Es gibt aus meiner Sicht kein allein seligmachendes
Ladeverfahren für Akkus.

Also sollten wir uns vielleicht einmal darüber unterhalten, was wer
wirklich von seinen Stromspeichern erwartet.

Nickels-only, bittesehr.

Beste Grüße
Johannes aus Hannover

P.S.: Matthias, ist es Dir noch recht, wenn ich Deine mailto
weiterempfehle? Wenn nicht, sammle ich auch gerne auf meiner ein...
jassenbaum[at]htp[minus]tel[dot]de
Ich hab übrigens noch einen Reflex-Lader mit dem ICS1702 zu bieten.
Muss ich nur noch wiederfinden :-)

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo Johannes,

netter Kommentar. Wir sind einer Meinung. Es gibt kein
"Allheilmittel".

Ob die aktuellen Akkus nun wirklich heiß sein müssen lasse ich mal
unbesprochen.

Was wer und wie von seinen "Akkus" erwartet ist auch mehr als
mehrdeutig. Nur so viel, ich denke es sollte hier in erster Linie darum
gehen nun endlich mal was für alle zu tun und so etwas wie eine
Schaltung mit CCS zu finden die dann auch mal einen Vergleich mit den
anderen Schaltungen hervorbringt. Die ewige Rederei von dies oder das
ist ok aber damit haben wir keine Einstufung für das Verfahren. Erst
mehrere wirklich zu gebrauchende Geräte können hier die Diskussion
befördern.

Ja, wenn du meine mail nicht zu sehr verspamst ;)

Was soll der Lader kosten, und ist es en Selbstbauer oder en
"Fertiger" ;)

Autor: Sascha (Gast)
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Hi,

klingt ja alles sehr interessant.

"Ob die aktuellen Akkus nun wirklich heiß sein müssen lasse ich mal
unbesprochen."

Laut einem Buch, haben NIMH Zellen eine Wohlfühltemperatur von 35-45°C,
wo der Innenwiderstand sehr gering ist. Manche aus dem RC-Car Sektor
fangen sogar erst bei 50°C an. Leider geht dieses auf die
Lebenserwartung.

Ich selbst versuche mich auch an einem Akkulader, angelehnt an die
App-Note von Atmel.

Mfg Sascha

Autor: Matthias (Gast)
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@Hel"Hell"mut

Verfasser   Halaczek, Thaddäus Leonhard
            Radecke, Hans Dieter
Titel

Batterien und Ladekonzepte : Lithium-Ionen, Nickel-Cadmium,
Nickel-Metall-Hybrid-Akkus, Goldkondensatoren, Ladetechnik,
Herstellerübersicht.

- Feldkirchen : Franzis, 1996. - 302 S. :
  graph. Darst.
ISBN   3-7723-4602-2 DM 69.00
___________________________________________________________

Diese Literatur ist für alle zu Empfehlen!
Gut durchlesen und dann nochmals, dann noch mal!

Dann hört der Hokuspokus endlich auf ;)

Autor: Sascha (Gast)
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Und was ist mit dem Buch "Akkus und Ladegeräte" von Dipl.-Ing. L.
Retzbach aus dem Neckar-Verlag?

Finde ich eigentlich auch nicht verkehrt.

Mfg Sascha

Autor: Matthias (Gast)
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Veroeffentlichungs-Nummer  Veroeffentlichungs-Datum  Erfinder  Anmelder 
Titel

Autor: Matthias (Gast)
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@ Sascha

Das Buch ist ok, geht aber nicht wirklich auf die Unterschiede der
Ladeverfahren und Endabschaltungskriterien ein.

Aber, alles was sich erklärend mit "laden" beschäftigt sollte gelesen
werden!

Oh man die Materie um Bleisammler ist vieleicht langweilig ;(

Wichtig ist aber auch, und das ist mir ein Anliegen, zwischen
Ladeverfahren und Start- oder Abschaltbedingungen streng zu
unterscheiden. Das Eine hat mit dem Anderen nämlich uberhaupt -nix- zu
tun !

Autor: Sascha (Gast)
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"Wichtig ist aber auch, und das ist mir ein Anliegen, zwischen
Ladeverfahren und Start- oder Abschaltbedingungen streng zu
unterscheiden. Das Eine hat mit dem Anderen nämlich uberhaupt -nix- zu
tun !"

Nicht ganz richtig. Z.B. LiPo`s erst mit Konstanstrom, dann
Konstantspannungsladen. Der sich durch das Konstantspannungsladen
veringender Ladestrom gilt als Abschaltkriterium, wenn er ein gewissen
Wert unterschreitet.

Irgendwo stand mal der Satz. Ladeverfahren und Abschaltungen sind eine
wissenschaft für sich. Diesen Satz finde ich vollkommen zutreffend.
Insofern habe ich für BTI verständniss, das nicht alles Preis gegeben
wird.

Mfg Sascha

@Profi
"Die Frage ist, ob das mit Li-Zellen auch geht. Was passiert wenn ich
einen Li-Akku überlade? Wird er warm oder bläht er auf oder beides?
D.h. kann ich ihn auch mit der o.g. Temperaturmethode laden?"
Der Li-Akku macht beides. Er wird sich start erwärmen, bläht sich dabei
auf und wird dann explodieren. Sieht mächtig beeindruckend aus.
Siehe z.B.
http://www.vth.de/archiv/texte/fmt2003_11_021.pdf#...

Den Link zu geplatzten Lipo habe ich leider nicht mehr.

Autor: Matthias (Gast)
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1)
Vorsicht, das sind Aussagen die so nicht gelten. Die Akkuhersteller
sagen das man es so machen kann um sicher aufzuladen. Aber keiner
"muss" es so machen. Ich habe mit schon Pulsladeic's (Maxxim)
hingelegt für einen Lion-Lader.
2)
schön das wir einer Meinung sind
3)
das hat prima geknallt und gefackelt ;)

Autor: Sascha (Gast)
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"1)
Vorsicht, das sind Aussagen die so nicht gelten. Die Akkuhersteller
sagen das man es so machen kann um sicher aufzuladen. Aber keiner
"muss" es so machen. Ich habe mit schon Pulsladeic's (Maxxim)
hingelegt für einen Lion-Lader.
"
Nun gut. Aber wie ich, möchtest du ja auch sicher laden ohne Angst zu
haben, oder? Da gibt es zwar noch Pulsladeverfahren, aber die sind auch
nicht ohne.

Ich mag mich nicht auf irgendwelche Spezial-IC's einzuprägen. Da ist
mir die Variante mit nem µC und nen gescheiten A/D lieber. Einzigst die
vernünftige PWM fehlt mir. Mit dem ATmega644 sind bei 10Bit gerade
19.53kHz möglich, bzw. umgekehrt. Mir wären 12Bit bei gleicher Frequenz
lieber, um auch die Spannungsregelung bei Lipo`s vernünftig
hinzukriegen.

Mfg Sascha

Autor: Florian (Gast)
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Hi!

@Matthias: Ja, mir ist nicht entgangen, dass da noch einer ist, der
wissen möchte wie man beim AC-Plan eine andere Ladeschlussspannung
einstellen kann. Bist du eigentlich mittlerweise zu einem Ergebnis
gekommen?
Bei den beiden EV-Boards mit LT1510 wird durch einfaches Anpassen des
R17 eine andere Grenzspannung erreicht. Wie das allerdings beim AC
Schaltplan erreicht wird, dazu kann ich nix sagen. Die Schaltung selber
anzupassen kann ich leider nicht. Wenns jemand Anderes weiss, nur raus
damit! Wär Spitze!

Im Datenblatt AN040.pdf, wo über was über das Laden von Bleiakkus
geschrieben steht, wird nur eine Modifikation für die Reduzierung des
Ladestroms bei einer gewissen Spannung bzw. gegen Ladeende beschrieben.
Mit der Ladeschlussspannung hat das nichts zu tun, so wie ich das
verstanden habe.

Eigentlich sollte es schon möglich sein diverse Akkutypen damit zu
laden, denn (laut Datenblatt): "In principle the controller is
independent of cell voltage".
Jedoch schätze ich, dass der Chip beim Verbinden eines Blei/LIion Akkus
und bei richtiger Zellenzahl "denkt" der Akku wäre defekt.

Autor: Johannes aus Hannover (Gast)
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@Sascha
Wofür brauchst Du eine so hochauflösende High-Speed-PWM?
Ansonsten zum ADC kuck Dir mal die AppNote AVR121 an, die beschreibt,
wie und unter welchen Umständen Du mit Oversampling noch so ca. 2 Bit
extra schinden kannst. Mit hinreichend Zeit und einer genauen REF
brauchst Du dann bis 12 Bit keinen externen ADC mehr.

@Matthias
Der 1702-Reflexlader ist ein Selbstbauer, vor 7 oder 8 Jahren zu
Platine gebracht, am Autoakku bis 8Z tauglich und am Labor-NT schafft
er auch noch mehr. Ich hab mein Exemplar bis heute für meine RC-Sender-
und -Empfängerakkus in Gebrauch, zur vollsten Zufriedenheit.

@Alle
Für Englischkundige gibt es bei www.buchmann.ca unfangreiche Info zu
allen Akkutypen und den meisten Ladeverfahren, sowie die (gegen
Registrierung) kostenlose online-Version von Isidor Buchmanns Buch
"Batteries in a Portable World". Für Nicht-Englischkundige ist die
Site aber auch nicht ganz uninteressent, denn eine Reihe von Mr.
Buchmanns Artikeln liegen auch übersetzt vor - in mäßigem und nicht
immer ganz klaren Deutsch, offenbar aus der Maschine...

Zu den Lithiums noch: Es gibt wohl zu keinem Akkutyp so viele Meinungen
und so wenige belegte Erkenntnisse, wie man diese Dinger wirklich
optimal behandelt. Allgemein ist wohl nur dreierlei akzeptiert, nämlich
dass LiIon-Zellen (und das sind auch die LiPos)
1. auch bei Nichtbenutzung nach drei bis spätestens fünf Jahren hin
sind,
2. weder Über- noch Unterladung vertragen, und
3. dass ihre Innenereien, außer im absolut "totentladenen" Zustand
(0,0V) niemals die frische Luft schnuppern dürfen, weil sonst eine
äußerst hitzige Reaktion mit der Luftfeuchtigkeit stattfindet, die sehr
schnell in ein Feuer ausartet (neben dem dann frei werdenden Wasserstoff
fackeln noch der organische Elekrolyt, die Separatorfolie und bei LiPos
auch die Umhüllung), das man in-house praktisch nur noch mit Löschsand
bekämpfen kann.

Gruß aus Hannover
Johannes

Autor: Helmut (Gast)
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Hallo Matthias,
vielen Dank für deine Beiträge und die Hinweise auf die verschiedenen
Links im Internet.

Habe daraufhin fast die halbe Nacht gelesen und bin dabei auf einen
Link gestossen,

http://www.digicamfotos.de/index3.htm?http://forum...

wo sich echt die Verteidiger (sie verlassen sich hauptsächlich auf die
BTI - Publikationen) und Schmäher (welche der vollmundigen Werbung
kritisch gegenüber stehen) der CCS Technik ein Stelldichein geben.
Eines ist mir dabei klar geworden: Es gibt mindestens genau so viele
dagegen wie dafür. Aber nix gewisses weiss man halt doch nicht!
So viel scheint jedoch klar zu sein:
-  Für die Abschaltung wird das –dU/dt Verfahren und der Spannungsbuckel
benutzt.
-  Es wird sicherheitshalber ab dem Spannungsmaximum noch ca. 15 Min
nachgeladen, dass die Batterie sicher voll ist.
-  Höhere Ladeströme als 0,5A stressen die Batterien sehr, vor allem bei
den kleineren die dann ziemlich warm werden
Um halt Laderei mit den CCS Chips zu machen und vor allen Dingen zu
verbessern und an die verschiedenen Akkusysteme anzupassen, braucht man
doch die genauere Funktionsweise dieser Teile. Was man mit den
oszillografisch messbaren Signalen an den Pins der CCS Chips anstellen
kann, das bleibt verborgen.
Und damit beisst sich die Katze wieder in den Schwanz.
Keiner konnte offenbar bisher Licht in diese Angelegenheit bringen.
Da überlegt man sich schon, mit dieser Technik weiterzumachen oder was
anderes zu nehmen.
Übrigens:Das von dir erwähnte Buch scheint vergriffen zu sein und ist
auch ganz schön teuer

Ciao Helmut

Autor: Johannes aus Hannover (Gast)
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@Helmut,
bitte vergiss es, die CCS-Chips zu tweaken oder an andere Akkusysteme
anzupassen. Sie können und sollen nichts anderes sein als das, was sie
sind, nämlich die weltweit wohl besten Ladechips für Nickel-Akkus in
der mobilen Medizintechnik, geschaffen zu nichts anderem, als dass der
Notarzt vor Ort nicht unverhofft "mit leeren Händen" dasteht, und
Dich im Fall des Falles nicht mehr daran hindern kann, vor der Zeit
über die Wupper, den Jordan, oder, wie man hier sagt, über den Deister
zu gehen.

Ins Gerede gekommen sind die Teile doch letzlich nur, weil mal
irgendein oberschlauer umsatzgeiler Vertriebi bei BTI in einem Anfall
von Wahn an die allgemeine Vermarktbarkeit glaubte und dann
ausgerechnet mit Conrad den Partner fand, der sie tatsächlich ins
Programm aufnahm und der seine Kunden zu dem Zeitpunkt schon darauf
eingeschworen hatte, dass teurer immer auch besser sei. So wurden die
CCS-Chips bei Conrad dann auch gleich bei 30DM angesiedelt (wogegen die
weit umgänglicheren Reflexer "nur" 20DM kosteten) und das Drama
begann...
Ich hab übrigens keine Ahnung, wie heute die Euro-Preise liegen, und es
interessiert mich auch nicht weiter, weil mir die CCS-Chips, nach dem
Studium der Datenblätter, schon damals zu begrenzt/undokumentiert für
meine Vorhaben waren. Ich habe danach zwar noch diverse Artikel von
BTIs Mastermind im Internet gefunden und gelesen, die mir wohl noch
diverse Aspekte zur "richtigen" Behandlung von Nickel-Akkus eröffnet,
aber zugleich auch stets die Grenzen des CCS-Verfahrens aufgezeigt und
klargemacht haben, dass ich selbst für meine "kritischen" Akkus gar
keinen CCS-Lader brauche. Ich betreibe halt nur ein privates Hobby und
keinen gewerblichen Rettungsdienst.

Gruß aus Hannover
Johannes

Autor: Sascha (Gast)
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@Johannes
"@Sascha
Wofür brauchst Du eine so hochauflösende High-Speed-PWM?
Ansonsten zum ADC kuck Dir mal die AppNote AVR121 an, die beschreibt,
wie und unter welchen Umständen Du mit Oversampling noch so ca. 2 Bit
extra schinden kannst. Mit hinreichend Zeit und einer genauen REF
brauchst Du dann bis 12 Bit keinen externen ADC mehr."

Diese PWM brauche ich für den Step-Up/Step-Down Wandler. Darüber läuft
die Strom/Spannungsregelung.
Ext. ADC ist das geringste Problem. Mit nem 12Bit läuft es schon sehr
gut.

Mfg Sascha

Autor: Thomas (Gast)
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Ich wunder mich immer wieder, wie scheinbar intelligente Menschen auf so
nen Betrug reinfallen können. Siehe dazu auch:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-398557.html
Also Leute, das ist doch nun wirklich offensichtlich, schaut euch doch
mal die Webseite von denen an und vergleicht das mal mit so ner
Dauerwerbesendung nachts auf RTL2 (ja richtig, genau die mit dem
gekünstelten amerikanischen Akzent). Und, keine Parallelen??
Wickelt ihr eigentlich auch eure Handyakkus in Spezialfolie ein?

Ich behaupte übrigens nicht, dass diese CCS Chips nicht funktionieren,
aber ich behaupte, dass diese Teile keinen Deut besser sind als andere
Ladeverfahren und warscheinlich sogar im Kern ein solches
implementieren, mit einigen Alibifunktionen drumherum um das Verfahren
zu verschleiern.

@Johannes
Wo sind denn die Referenzkunden in der Medizintechnik? Außer den Fakes
auf der Herstellerwebsite hab ich noch nichts gefunden.

Autor: Matthias (Gast)
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@ Thomas

1) Patente s. Textfile
2) ja und ich habe auch 2 SwiffelSweeper
3) kann sein aber darum geht es hier nicht
4) die "Fakes" sind sicher keine, das wär strafbar

Gruß
Matthias

Autor: Matthias (Gast)
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@ Helmut

Das Buch mußt du ja nicht kaufen, das kannst du über die örtliche Bib.
ausleihen, ggf. über Fernleihe.

Hast du die Patenschriften schon gelesen ?

Kommst du aus dem Elektronikbereich und willst du "nur" das Verfahren
knacken oder hast du interesse ein "schönes" Ladegerät zu kr-ei-ern.

Ach, glaube nicht was die Typen so alles reden, selber denken macht
fett ;)
____________________________________________-
@ Johannes

Buchmann ist ein guter Tip für alle.

Was kann dein Reflex den datenmäßig ?
______________________________________________--
@ Florian

Doch, der CCS braucht einer Spannungsmax.-Begrenzung. Er ertastet
"nur" den Ladezustand, da sich kein PeakVoltage bei diesen Zellen
einstellt muß die Spannung begrenzt werden (PV-Vorgabe).

Autor: Helmut (Gast)
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Hi alle!

@Matthias

Du hast Recht, ich komme aus dem Elektronikbereich, war lange Jahre
Entwickler, aber es liegt mir ferne, wie weiter oben schon erwähnt, das
Innenleben knacken zu wollen. Bei mir spielt nur die „Funktion“ die
entscheidende Rolle! Bin auch bereit, für einen wirklich
funktionierenden Chip Geld auszugeben.
Bin halt ebenso der vollmundigen Werbung des Herrn Professors erlegen
in der irrigen Meinung, mit einem Superchip und einer sich toll
anhörenden Messtechnologie einen „Wunderlader“ kreiern zu können, mehr
oder minder „just for fun“ und meinen unterschiedlichen „Akkupark“.
Nach der Lektüre der ganzen Beiträge bin ich jedoch reichlich
desillusioniert, weil es offensichtlich ein solches Teil gar nicht
geben kann und dass vor allem der CCS Chip das nicht bringt, eben wegen
fehlender Funktions-Informationen, wie das auch schon von vielen andere
Schreibern moniert worden ist. (Vielleicht wäre ja doch ein Körnchen
Wahrheit zu finden, wenn nur die Dokumentation besser wäre?!?!)

Danke für den Hinweis, werde versuchen das Buch über Ausleihe
aufzutreiben!
Sind die in deinem Link aufgeführten Patente schon mal (von dir)
gecheckt worden??

@Thomas

Ich glaube, du hast mit deinem Beitrag des Pudels Kern getroffen!
Und was haben z.B. Hochzeitsbilder des Sohnes und schlaue Wochensprüche
in einer technischen Veröffentlichung zu suchen?

Helmut

Autor: Matthias (Gast)
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@ Helmut

Ja, die Unterlagen sagen sehr viel mehr aus als die "Werbung"
Ich bin nun mal leider nicht der Elektronikfreak, gehe aber durch meine
"Vorbildung" mal davon aus, das Prof. Wiesspeiner wirklich plan hat.

Du kannst sicher mehr mit Blindleistung, Phasenverschiebung,
Frequenzabhängigkeiten und Zeitfaktoren anfangen.

Und zu meiner Freude, wie er den Zustand genau berechnet hat er nicht
geschrieben, nur welche Faktoren dabei sind. Klasse, darum ärgern sich
die Anderen ja!

Und, da sind auch die Hinweise drin die ja von manchen hier als
"Fake" bezeichnet werden. Eben Medizintechnik.

@ Alle

Und was denn Pudel betrifft, ja es ist merkwürdig aber, und ich hoffe
Ihr stimmt mir zu, wer seine Familie liebt hält damit auch nicht
hinterm Berg! Warum sollte Herr Wiesspeiner seine Familie nicht lieben
und das nicht auch zeigen?
Ich habe Herrn Wiesspeiner mal direkt angemailt und er hat sich
trotzdem freundlich verhalten. Welcher Firmenchef der auch gleichzeitig
Professor mit eigner Forschung (Lebenshilfen in der Medizin) ist, ist
denn noch freundlich zu "kleinen Scheissern"?

Ggf. könnten wir uns ja auch auf eine Diskussion über eine geeignete
Schaltung konzentrieren statt immer nur darüber zu reden ob CCS gut ist
oder nicht. Wäre jedenfalls ganz schön, ich würde nämlich gerne mal was
technisches lesen.

Autor: Marco S (Gast)
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Schaut man sich das Datenblatt zu dem CCS Chip an, so passt ein PIC16x84
o.ä. als underlying.

Die Schaltung mit den Impulsen der ungesiebten Netzspannung im
Datenblatt passt zur Zeichnung Fig3a im Patent EP0409847B1.

Im Patent heisst es: "Mit zunehmender Ladung nimmt Rii und Uo zu und
erreicht bei vollem Akku ein Maximum. Dieses Maximum kennzeichnet die
vollgeladene Zelle und ist damit ein ideales Kriterium zur Steuerung
von Batterieladegeräten, weil dieses Kriterium von der Zelltype,
Exemplarstreung, Zellenanzahl, Temperatur, parasitären
Spannungsabfällen und Umgebungseinflüssen, weitestehend unabhängig
ist.", wobei Uo die Leerlaufspannung der Zelle im stationären Zustand
ist.

Mir scheint, als ob der CCS-Chip nur den Spannungsbuckel im stromlosen
Zustand auswertet. Und das kann auch ein ATMega8 zu einem deutlich
günstigeren Preis. Wäre allerdings doch interessant, die PIC-Firmware
mal zu sehen.

Autor: Jupp (Gast)
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Autor: Berndt (Gast)
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Hallo Helmut und alle, die sich mit diesem Thema beschäftigen, guten
Tag.

Schaut euch doch mal den Conrad Akku Manager 2020 an. Der wurde aus
einem Profigerät der 80er Jahre entwickelt, das bei Film und Fernsehen
im Einsatz war, um die Akkugürtel zu laden. Da wurde allerdings mit bis
zu 30 A geladen. Da wurde auch der Innewiderstand zur Auswertung des
Akkuzustandes verwendet (statisch, fortlaufend).
Schaut euch dazu auch vielleicht die Site
--www.ibrf.de/CM2020/CM2020.html-- an.

Beim  CCS Verfahren könnte es sich im Prinzip um eine Rückstromladung
handeln, bei dem die Messung des Innenwiderstandes dynamisch gemacht
wird. Die Sinus Halbwelle incl. 1/10  Negativladung in den Pausen
(Einweggleichrichtung) wird zyklisch abgefragt, die Werte
zwischengespeichert und daraus der dynamische Innenwiderstand (Impedanz
?!) errechnet, der dann, wie auch immer, zur Steuerung des Gerätes
benutzt wird.
Was ich allerdings nicht ganz nachvollziehen kann, ist die Behauptung,
daß bei Volladung der Innerwiderstand am höchsten ist. Am höchsten
dürfte Ri bei Beginn der Ladung sein und mit steigender Ladung immer
geringer werden, bis er nach Erreichen des Peaks wieder etwas ansteigt.
(Minus Delta U)
Schönen Gruß

Berndt

Autor: Berndt (Gast)
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PS: Die Idee einiger Beitragschreiber, statt sich ein gutes Ladegerät
anzuschaffen, X Wegwerf Akkus zu besorgen, find ich gar nicht gut. Vom
finaziellen Standpunkt aus  mag es vorübergehend vielleicht richtig
sein, für unsere Umwelt aber überhaupt nicht.

Autor: Johannes aus Hannover (Gast)
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N' Abend zusammen!

Zunächst mal entschuldigung für das Doppelposting - ist mir echt
peinlich - weiß jemand, wie sowas hier zustandekommt? Ich habe
jedenfalls bestimmt nicht zweimal auf "Submit" geklickt...

Was ich übrigens auch nicht verstehe, ist die heftige Anti-Reaktion von
speziell Thomas, dessen seltsamen Vergleichen mit den bauernfängerischen
RTL2-Nachtwerbungen ich weder folgen kann noch will. Und der
ausgerechnet mich, der ich ja wohl unmissverständlich bekundet habe,
dass mich die BTI-Teile eh längst nicht mehr interessieren, auch noch
nach den Referenzkunden in der Medizintechnik fragt! Bist Du zu faul,
Dich bei BTI mal selber durch die "References" zu klicken oder was?

Sorry an alle Anderen für den letzten Absatz. Aber das musste mal
gesagt sein... Und egal wie sonderbar "der BTI-Professor" seine
Website auch gestalten mag - blindes Flamen verdient er allemal nicht.
Ebensowenig wie der, weil in Kanada und nicht Ößiland beheimatete, weit
anerkanntere "Battery Guru" Isidor Buchmann, der auf seiner Site
zumindest zu den Lithium-Akkus in den ohne Registrierung verfügbaren
Artikeln aus heutiger Sicht noch viel mehr Unausgegorenes stehen hat.

Johannes

Autor: Johannes aus Hannover (Gast)
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@Sascha
Ich verstehe trotzdem nicht, wozu Du die hochgenaue PWM wirklich
brauchst. Die mir bisher bekannten µC-gesteuerte Schaltregler arbeiten
alle mit nicht mehr als 8bit-PWM, und die neuen sogenannten
Lighting-AVRs AT90PWM1..3 verwenden ihr "Resolution Enhancement" bis
16bit nur zum einfacheren Einrasten auf auf 50 bzw. 60Hz des
Stromnetzes.

Autor: Johannes aus Hannover (Gast)
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@Matthias
Mein Reflexlader-Prototyp, den ich vor zehn Jahren gebaut und immer
noch in Betrieb habe, kann mit seinen fünf bipolaren Strom-Endstufen
4-14Z-Akkus (bis 7Z an der Autobatterie, darüber am Labor-NT) bis
600mAh-Zellen mit 4/3C und 1200er mit 2/3C laden. Ich verwende ihn nach
wie vor mit besten Ergebnissen für alle meine RC-Sender- und
Empfängerakkus, die zum Teil noch zehn Jahre älter sind.

@Alle Frage am Rande: Wie viele Leute gibt es noch außer mir, die ihre
RC-Sender bedenkenlos zwanzig Jahre alten Akkus anvertrauen? Um
eventueller Moserei vorzubeugen: Ich habe erst jüngst einen Dauertest
mit meinem alten analogen 40-MHz-Multiplex-Cockpit-Sender gefahren, den
ich leider nach sechs Stunden abbrechen musste. Der 20jährige
6Z-1200mAh-NiCd-Akku, den ich nur reflexlade, war zu dem Zeitpunkt noch
voll dabei, das heißt, er hat immer noch deutlich >900mAh...

Autor: Matthias (Gast)
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@Berndt
ja, danke, der Beitrag kommt schon ganz gut. Ich hab gestern noch mal
das Patent gelesen. Werde es aber wohl noch 4-10mal lesen müssen.

ja, und die Abschaltung könnte was mit einer Art dU zu tun haben. Nur
anders ermittelt.

@Jo. aus H.
ja, keinesfalls möchte ich hier irgendwen hochstilisieren, mir gehen
nur dies und das ist schei..e-Kommentare auf den Sack. Danke, also
echten Kommentar.

Klasse, dein Reflex funzt ja gut, zur Sicherheit habe ich mir ein paar
1700 und 1702 auf "Halde" gelegt. Um selber ein paar zu bauen

@Alle
wer hat sich schon mal mit dem Patent auseinandergesetzt und wer hat
mal eine CCS-Schaltung mit AC entworfen?

Autor: Jo. aus H. (Gast)
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@Matthias
Das Kürzel gefällt mir :-)

@Matthias und andere Reflex-Interessierte
Hier ist mein Lader mit ICS1702 und bipolaren Endstufen, mit
einseitigen Layouts und umfangreicher Beschreibung, wie ich das Teil
damals (Mai 98) einer bekannten Zeitschrift zur Veröffentlichung
angeboten hatte. Nach der postwendenden Absage habe ich keinen weiteren
Handschlag daran mehr getan, so dass die letzte Baustelle im Text nie
fertiggebaut wurde... Ihr werdet sie finden :-)
Ich hab mich dann vielmehr auf eine neue Schaltung mit FETs und
Stromregelung per OpAmp konzentriert, um auch 8Z am Autoakku und
Minimum 1Z zu realisieren. Die Version muss ich allerding noch etwas
aufbereiten, bevor ich sie hier zur Verfügung stelle.

@nochmal Matthias
Also ich habe die CCS-Chips für meine Vorhaben deswegen verworfen, weil
alle verfügbaren Schaltungen (Conrad!) AC-Betrieb voraussetzten.
Brückengleichgerichtet zwar, aber ohne Ladeelko. Sollte sich das
inzwischen tatsächlich geändert haben?

@Marco S
Ja, eine gewisse markante Ähnlichkeit zu den PICs war mir auch
aufgefallen, nachdem ich vorher selber ein paar Jahre näher mit den
Dingern zu tun gehabt hatte. Wenn ich mich recht erinnere, war es vor
allem die Pinzahl 18 und die Lage von so auffälligen Anschlüssen wie
Vcc, Gnd und dem RC-Oscar. Aber auch kein Wunder, schließlich waren zu
den Zeiten, als das CCS-Konzept schätzungsweise entwickelt wurde, die
PICs die fortschrittlichsten verfügbaren Controller, und Microchip war
mit maskenprogrammierten Spezialchips schon hinreichend aufgefallen.
Was ebenso kein Wunder ist, denn die ganz ursprünglichen PICs, die in
der ersten Hälfte der 1980er herauskamen, waren ausschließlich
maskenprogrammierbar.

@Berndt
Nicht nur Umweltaspekte sprechen gegen die Idee, statt eines guten
Ladegerätes lieber Wegwerf-Akkus zu benutzen. Die Leute, die so denken
und handeln, bringen sich selber um den Genuss, einen Akku einmal in
Hochform zu erleben! Als Argumentationshilfe hat bei meinen Bekannten
bisher immer folgendes gereicht: Stell Dir einfach vor, Du wirst immer
nur geprügelt oder sonstwie schlecht behandelt - hast Du da noch Lust,
Deine Fähigkeiten je auszuspielen?

Beste Grüße an alle
Johannes

Autor: Matthias (Gast)
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@Jo. aus H.
Danke, sehr nett das du uns deine "historische" Pläne zur Verfügung
zu stellst. Sehr schön.

Guck dir doch mal die Schaltungen der EV-Boards an, das ist doch DC
oder etwa nicht?

Der Gipfel wär jetzt noch 'ne umschaltbare "Kombi" aus beiden AC/DC
( Evil ;) )

@Hel'l'mut
Wärst du bereit 'ne Schaltung mit dem CCS-Prozessor zu
"entwickeln"?
Wenn ja mit welchen Zielgrößen hinsichtlich Ladestrom, Spannung usw.?

Autor: Helmut (Gast)
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Hallo Matthias und alle, die bei CCS mitdiskutieren,


danke für deine Anfrage mich mit einem CCS - Lader näher zu
beschäftigen.

Zunächst was allgemeines: Hatte so in den letzten Beiträgen den
Eindruck, durch meine permanente Fragerei nach weiteren Einzelheiten
und kritischen Bemerkungen zu den CCS Chips verschiedenen Herrschaften
auf den Keks gegangen zu sein. Dem wollte ich vorbeugen und mich aus
dieser Diskussionsrunde zurückziehen.

Es bleibt eben nach wie vor der Bedarf an Einzelheiten, welche Signale
z.B. einem 9620 anzubieten sind und was ich im Gegenzug von ihm
erwarten darf. Solange solche Grundsatzfragen nicht gelöst sind, hat es
auch keinen Sinn über eine von den vorgegebenen Schaltungsvorschlägen
losgelöste Abwandlung nachzudenken.

Ich hatte wirklich die Vorstellung, wie schon in meinem vorherigen
Beitrag erwähnt, mir einen Lader auf AC Basis (wegen der einfacher zu
überblickenden Technik) zu überlegen, der allen Anforderungen der
unterschiedlichen Akkusysteme gerecht wird in Ausgangsspannung,
Ausgangsstrom, deren Begrenzungen und Kombinationen wo notwendig und
einer möglichst sicheren Abschalterkennung.

Das habe ich mittlerweile in den diversen Diskussionsrunden gelernt,
dass dies für ein langes Leben von Akkus dringend notwendig ist und ein
einziger Chip von sich aus wohl nicht schafft.
Und das ganze in Analogtechnik ausgeführt, da ich in Programmierung von
Controllern nicht firm bin, mit einem Wahlschalter den 4 oder 5
verschiedenen Systemen anpassbar. Die Vollweggleichrichttechnik
erscheint mir vom Prinzip her auch nicht übel, nur richtig adaptiert
muss sie sein, denn „Wackelsaft“ ist ja für die Impedanzmessung
unumgänglich.

Könnte mir zwar vorstellen, dass in einem prozessorgesteuerten Lader
wie z.B. ALC 8000/8500 oder „Fuzzy-Lader“ von H.Surmann, VDI
Nachrichten, solche Funktionen bereits implementiert und vielleicht
auch eleganter gelöst sind. Aber ein „Analoger“ bleibt halt ein
Analoger und Spass macht es nebenbei! Es ist aber wohl klar, dass ein
solches Paket abgesehen von noch fehlenden Informationen nicht von
heute auf morgen zu stemmen ist.

Soweit meine Statements

Viele Grüsse Helmut

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo Helmut,

>Ich hatte wirklich die Vorstellung, wie schon in meinem vorherigen
Beitrag erwähnt, mir einen Lader auf AC Basis (wegen der einfacher zu
überblickenden Technik) zu überlegen, der allen Anforderungen der
unterschiedlichen Akkusysteme gerecht wird in Ausgangsspannung,
Ausgangsstrom, deren Begrenzungen und Kombinationen wo notwendig und
einer möglichst sicheren Abschalterkennung<

Das gibt es bereits, bei Conrad, DC nennt sich EvaluationBoard.
wirklich gut die Dinger, aber viel zu wenig Ampere !!! Und AC, da musst
du dir nur die so genannten Bedienungsanleitungen zum Chip mal alle
runterladen. Da gibt es 'nen kompletten Schaltplan für ein AC Gerät.
Ich hab auch den Link zum original Conradlader mit CCS, den gab’s ja
mal!

P.S. raushalten solltest du dich mit Fragen auf gar keinen Fall, -
kritische Bemerkungen, na ja, mir wäre es wirklich lieb man (also nicht
nur du) könnte sich von Bemerkungen trennen und hier mal über
Schaltungen mit dem CCS reden. (so was gab’s ja schon fast, s.O.)

Also ich hoffe auf eine konstruktive Diskussion.

Matthias

Autor: Florian (Gast)
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Na, dann werd ich doch mal versuchen den Anfang zu machen ;-)

Die Strombegrenzung für das AC-Evaluationboard (CCSB2) ist bei 4A, das
sollte wohl reichen. Allerdings muss man dann einen ziemlichen
Kühlkörper an den Leistungstransistor hängen, was aber machbar ist.

Um noch mal auf die Beschränkung der CCS Schaltung auf Nixx Akkus
(immer der AC Plan) zurückzukommen: In der Beschribung zum CCSB2
(http://www.bticcs.com/eb/ccsb2-3.pdf) steht, man könne damit auch
Bleiakkus laden. Dieses Feature wird jedoch nur oben bei den
"Vorteilen" mit dem vielen Smileys kurz angesprochen und ist mit
einem Verweis auf die Beschreibung des EV-Boards versehen. Ich hab mir
die ganze Beschreibung aufmerksam durchgelesen und muss sagen: Da steht
nicht das geringste dazu drin!

Vielleicht könnte ja jemand, der sich damit auskennt sich die SChaltung
einmal ansehen und eventuell eine Abwandlung entwickeln. Vielleicht
reicht es ja sogar einen Widerstand zu ergänzen oder einen neuen Wert
zu setzen, da bei anderen Akkutypen ja nur der Spannungswert für die
Akkudefekterkennung geändert werden muss. (Wert S2: bei CCS9310: 1,99V
; bei CCS9620sl: 1,75V)

Andernfalls müsste man halt mal BTI anmailen. Die scheinen sich ja über
Fragen und konstruktive Kritik zu freuen. Siehe AN223
(http://www.bticcs.com/applist/AN-223.pdf) ganz unten. :-)

Autor: Helmut (Gast)
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Hi Matthias,


Es freut mich ja, dass ich mit meinem letzten Diskussionsbeitrag bei
dir „Gnade gefunden“ habe.
Hat sich mittlerweile herauskristallisiert, dass du offenbar ein
eingeschworener Fan von BTI/CCS bist.
Befürchte nur, du hast immer noch nicht meine Intentionen verstanden!

Ich will nichts nachbauen, von dem ich nicht weiss, wie und warum es
funktioniert, sondern möchte mir meine eigenen Gedanken machen und
womöglich Verbesserungen einbringen, wie mit vorgegebenen Komponenten
ein gestecktes Ziel erreichbar wird. Schaltungsvorschläge sollen
allenfalls als Wegweiser einer gangbaren Route dienen. Nachbau einer
Schaltung fällt m.E. unter Basteln aber nicht Entwickeln.
Im übrigen kenne ich die einschlägigen Schaltungsvorschläge von CCS und
eine modifizierte AC Schaltung läuft bei mir bereits seit einiger Zeit
auf einem bread-bord mit der Ladung von 16 1,2Ah NiCd Zellen ganz
ordentlich.
Nur wieviel darf oder muss ich an den Regelschrauben der Parameter des
9620 drehen, um optimale Ergebnisse für andere Schaltungsauslegungen zu
erreichen, das ist und bleibt ein Buch mit 7 Siegeln.

Ciao Helmut

Autor: Matthias (Gast)
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@ Florian

http://www.bticcs.com/applist/AN040.pdf
Seite 2 sollte doch alles klären? Ich habe die AC Schaltung aber nicht
mit der
http://www.bticcs.com/eb/ccsb2-3.pdf
verglichen, aber die sollten gleich sein, nur die geänderte
Spannungsbegrenzung ist drin.
Prüfe es mal nach

P.S. 4A reichen aber nicht für einen PKW Akku :) Ich hätte gerne
mindestens C/4 um den Zustand auch für den CCS erkennbar zu machen.

@ Helmut

Ok, jetzt hab auch ich es geschnallt ;) Ich schau mal was ich noch
finde. Ich hoffe ich kann hier auch was neues bieten.

Autor: Jo. aus H. (Gast)
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Ich bin heute nun endlich auch mal wieder selber über die BTI-Site
gesegelt und habe dieses wunderschöne Dokument gefunden:
http://www.bticcs.com/data/IC-Sel2004.pdf

Wie der Dateiname bereits andeutet, ist es zwar nicht mehr das jüngste,
aber da steht mal ordentlich tabelliert drin, wo die Stärken und
Schwächen der verschieden Chips liegen - und welche auch für DC-Betrieb
geeignet sind (2 unter Remarks).

@Helmut
in dem Zusammenhang noch meine Entschuldigung wegen meines globalen
Statements gegen die Verwendung für andere als Nickel-Akkus. Nach der
Tabelle sind einige Chips ja nunmehr wirklich für alle Akkusysteme
"excellent" geeignet. Da war mein Wissen klar veraltet...

@die Anderen
Die AN040 kann nach meinem Dafürhalten nur einen Ansatz für eine
Spannungsbegrenzung aufzeigen, so wie auch unten drunter steht.
("Comments" finde ich übrigens untertrieben. Was da steht, ist ein
knallharter "Disclaimer", wenngleich ausnehmend nett formuliert.)
Salopp gesagt, würde ich den beschriebenen Änderungen nur so weit
trauen, wie mein Labortisch reicht - aber BTI erhebt ja auch weder für
die EvaBoards noch für die AppNotes den Anspruch, dass es "Reference
Designs" sein sollen.

Und speziell @Matthias
Um einen PKW-Akku mit mindestens C/4 zu laden, würde ich theoretisch
auf der AN841 aufsetzen und die Spannungsbegrenzung in die
PWM-Stromquelle integrieren, weil dieselbe sowas eh schon für die
eigene Betriebssicherheit braucht. Ich frage mich allerdings, wozu ein
CCS-Lader für Autobatterien rein praktisch wirklich gut sein soll.

Beste Grüße
Johannes

Autor: Matthias (Gast)
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Dieser Link ist ein Auszug aus dem Conrad CCS Lader Bausatz
http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/1...
Dieser hier die komplette Anleitung für einen "Selbstbaulader"
sehr schön, es gibt ein paar Ozzy Bilder und etwas Erklärung wenn auch
sehr dürftig.
http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/1...

@JoausH
Danke für den Hinweis, mit dem Teil hätte ich doch bestimmt
Schwierigkeiten "normale" Zellen zu laden ;)

@"Hellglaser" oder "Hell" (wenn dir die Abk. nicht passt, bitte
Anm.)
Offenbar hast du ja schon mit Frau Zech gesprochen, ist gibt noch einen
deutschen Vertriebsmann
http://www.maschinenmarkt.de/fachartikel/mm_fachar...
http://www.biv-niederstetten.de/

mit dem hatte ich schon Kontakt, der war ganz umgänglich, ggf. kannst
du dem was entlocken. Ggf. sieht er ja auch Vertriebsmöglichkeiten wenn
dir der große Wurf gelingt. Ich würde es kaufen (du machst mir doch
'nen Vorzugspreis;) )


Gruß Matthias

Autor: Jo. aus H. (Gast)
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@Matthias
Na die Power-Modeller mit ihren fast 4AH NiMhs würden 10-12A schon
freuen :-)

Gruß Johannes

Autor: Helmut (Gast)
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Hallo Matthias,

vielen Dank für dein gestriges Mail mit den diversen Links, von denen
mir der von Conrad am informativsten erschien. Habe aus Zeitmangel die
18 Seiten erst mal grob überflogen und die scheinen neben dem vielen
Abgeschriebenen aus den CCS-Datenblättern und den AN’s doch ein paar
für mich neue Erkenntnisse zu beinhalten.
Hatte mir aber aus dem Studium der Schaltpläne, den zugänglichen
Beschreibungen und meiner eigenen Untersuchungen einer Probeschaltung
schon einen grossen Teil der Funktionen zurechtgelegt.

Nur wie schliesslich die eigentliche Impedanzmessung vor sich geht und
welche Strom- und Spannungsformen dabei verarbeitet werden können und
dürfen, das konnte, soweit ich bis jetzt gelesen habe, auch Conrad und
kein einziger Teilnehmer aus den unterschiedlichen Foren klären.

Habe nämlich vor, wegen der hohen Verlustleistung im Stellglied und der
nervenden Trafospannungsumschaltung bei verschiedenen Zellenzahlen auf
eine modifizierte Stromsteuerung zu gehen, wobei jedoch andere
Kurvenformen entstehen.

P.S. Im übrigen erachte ich mich nicht als ein besonders „helles“
Exemplar, sondern ich denke, ich bin ein ganz normales Mitglied meiner
Zunft. Kannst es also ruhig bei Helmut belassen!


Viele Grüsse Helmut

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Hallo,

also ich lade NiCd- und NiMH-Zellen immer mit Konstantspannung (1,5 V)
pro zelle und Strombegrenzung auf 1 C. Geht prima; Nach einiger Zeit
geht der Strom dabie automatisch auf 1/30 C zurück und der Akku erwärmt
sich fast nicht.

Autor: Matthias (Gast)
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@Jo
1)warum nicht! Aber BTI sagt leider max. 2C werden gut erfasst :(

@Helmut
1)Das hört sich reichlich komplex an :(
P.S.: s.@.

@Stefan
1)klar, kannst du so machen aber die akkus sind nie "wirklich" voll.
Das CCS System erkennt den Zustand und lädt die Zellen auch hoch bis
2V. Gerade bei älteren Zellen kommt das sehr häufig vor! Während neuere
Zellen nicht immer auf 1,5 Volt kommen.

Gruß Matthias

Autor: Matthias (Gast)
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Hier noch ein Link zu dem alten Einzelzellenlader von Conrad.
Ggf. könnt ihr daraus noch was an Info'n gewinnen.

http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/5...

Autor: Johannes aus Hannover (Gast)
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@Mathias
Da hab ich mich wohl wieder etwas sehr kurz ausgedrückt - und bin
prompt wieder missverstanden worden. Also die Power-Modeller nehmen
zwar gerne die genannten Amperes, aber gar nicht gerne CCS. Da bleiben
die Akkus ja kalt! Immerhin könnte man die entsprechende
PWM-Stromquelle mit ihnen teilen - oder bei ihnen abgucken :-)

P.S.: Ich hab zwar gesagt, dass ich das Kürzel "Jo. aus H." mag, und
"JoausH" geht auch noch klar, aber "Jo" mag ich überhaupt nicht.
Das ist zu unangenehm vorbelastet. Dann lieber einfach "Johannes".

@Helmut
Die Impedanzmessung kann praktisch nicht anders passieren als mit den
üblichen Verfahren: entweder über die Schwankung der Spannung mit dem
Ladestrom (wahlweise infolge AC-Speisung oder durch periodisches
Abschalten des DC-Ladestroms), oder durch Aufkoppeln eines zusätzlichen
Mess(wechsel)stroms. Gegen letzteres spricht mir allerdings die
Standard-CCS-Schaltung ganz ohne OpAmps.

@Stefan
Mit meinem Reflexlader habe ich regelmäßig Ladeendspannungen um 1,65V
pro Zelle beobachtet. Bei einer Begrenzung auf 1,5V schlafen die Zellen
auf Dauer ein, und einen Mehrzellenverbund bekommt man damit ebenso
kaputt wie per Überentladung bis zur Umpolung einzelner Zellen. Die von
Matthias genannten bis 2,0V hatte ich allerdings noch nie, und glaube
sie ehrlich gesagt auch nicht ganz. Zumindest nicht bei "soweit
normalen" Zellen.

Schönen Sonntag
Johannes

Autor: PeterB (Gast)
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Nach über einem Jahr praktischer Erfahrung mit zwei CCS-Ladegeräten (das
eine 0,08A....1,0A und das andere 2A und 4A) bin ich von den Vorzügen
dieses Ladeverfahrens überzeugt:

* Entnomme und danach geladene Kapazität stimmen auf +-5% überein.
* Selbst kleinste Knopfzellen sind problemlos mit 2C ladbar.
* Auch bei 8C bleibt die Zellentemperatur von Rundzellen unter 45°C.

Übrigens: Das von mir gebaute Ladegerät für 2A und 4A (Schaltregeler)
bleibt auch kühl - die Schaltung dürfte mit kleinen Modifikationen auch
für Ströme bis >50A geeignet sein.

Hinweis: Bei Pb- und Li-Akkus bringt das CCS-Ladeverfahren wegen der
erforderlichen OVP (Überspannungsschutz - Vermeidung der inneren
Gasung) keine Vorteile: Bei Gasung gehen LI-Akkus sofort kaputt,
PB-Gelakkus werden deutlich geschädigt, lediglich offnen Pb-Säureakkus
vertragen hier Einiges, allerdings ohne dabei noch wesentlich Ladung
aufzunehmen.

Wen meine Erfahrungen interessiern, kann hier nachlesen:
http://www.peter-boesche.de/nimh.htm

PeterB

Autor: Matthias (Gast)
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@JaH
Ja, das die "Power"-Modeller kein CCS benutzen wird sicher nicht an
den Ladeströmen liegen als an der geringen Verbreitung geeigneter
Schaltungen und Geräte. Wir stoßen in eine echte Lücke.
P.S.: s.@. (kleine Modifi ;))

von wegen 2V, ja bei sehr alten Zellen ist das so, ok, die würde eh nur
ich benutzen aber es ist real. ("normale" Zellen nicht)

@PeterB
vielen Dank für deinen link und den erneuten Hinweis auf die OVP. Für
ein "totales" Ladegerät wäre es aber dennoch sehr geeignet, denn wer
schleppt den immer verschiedenste Ladegeräte mit auf den Platz um seine
verschieden Akkus zu laden. Natürlich hast du recht das dies wohl kaum
die Domäne von CCS sein kann.

Hast du schon über die "Hochstrommodifikation" nachgedacht? Auf der
letzen Intermodellbau habe ich schon 4600er gesehen => 8A wären schon
hilfreich ;)

Autor: Jo. aus H. (Gast)
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@Matthias
Mag ja sein, dass wir in eine Lücke stoßen, aber die Power-Modeller
kriegst Du mit CCS oder sonstwas, das ihre NiMh-Akkus beim Laden kalt
lässt, definitiv nicht begeistert.

Ansonsten, wer immer verschiedene Ladegeräte mitschleppt, um seine
verschiedenen Akkus vor Ort jeweils angemessen zu laden: Ich z.B.!
Und ich kenne noch andere, die Du niemals mit einer One-for-All-Lösung
fangen wirst. Ganz einfach weil wir unsere verschiedenen Akkus jeweils
optimal und vor allem gleichzeitig (nach)laden wollen :-)

Gruß Johannes

Autor: PeterB (Gast)
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@Jo. aus H.
Natürlich erwärmen sich die Zellen auch beim CCS-Ladeverfahren -
bedingt durch die Verlustleistung am inneren Widerstand (P=I*I*Ri)! Um
eine gewünschte höhere Temperatur zu erreichen, muss lediglich der
Ladetrom entsprechend hoch gewählt werden.

Gruß PeterB

Autor: PeterB (Gast)
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@Matthias
Für einen 4/8A-Lader würde ich folgende Modifikationen machen:
- Trafo: 2*24V, 8A
- D1 und D2: je 10A
- D3: Shottky, 20A
- C1: 3*4700uF
- je 0,01Ohm zur Stomsymmetrierung an den Emittern der BDX64B
- an Stelle der 2*0,08Ohm (Skizze mit dem CA3140) 2*0,039Ohm

Alle Angaben natürlich ohne Gewähr!

Gruß
PeterB

Autor: Matthias (Gast)
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@JoaH
Nimm zwei ;)

@Peter
nicht schlecht

Autor: Florian (Gast)
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@PeterB:

Klingt Super!
Das ist aber jetzt trotzdem ein EV-Board mit dem LT1510. Du umgehst mit
deiner Schaltung die Strombegrenzung von 1,5A des LT1510, oder?
Am EV3 wird sonst nichts verändert? (Ausser Diode D2
ausgelötet/gebrückt)

Müssen irgendwelche Widerstände mehr als die "Standart" 1/4 Watt
haben?

Welcher Strom wird am Poti P1 eingestellt?

Und welche Transistortypen hast du bei bei deiner Schaltung u.a. mit
dem Ca3140 verwendet? und wie wird diese genau angeschlossen?


O.K. das sind jetzt viele Fragen auf einmal... Aber ich hab halt noch
nicht so die Erfahrung im Bauen von CCS Ladern (was hoffentlich noch
kommen mag ;-)

Vielen Dank schon mal im Vorraus...

Gruß Florian

Autor: Jo. aus H. (Gast)
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@PeterB
Lediglich den Ladestrom entsprechend hoch wählen ist gut - es geht
immerhin um Zellen mit Ri unter 3mOhm, und die gewünschte Erwärmung
kommt eh nur zustande, wenn das Ladeverfahren den sprunghaften Anstieg
von Ri noch mitnimmt, der beim CCS-Verfahren doch gerade das
Abschaltkritirium ist.

Ansonsten noch eine Frage zu Deinem Lader: Was für einen Schalter hast
Du für die Stromumschaltung verwendet? Ich frage deshalb, weil ich
einmal mit einer ähnlichen Schaltung in einem Kundenprojekt enorme
Probleme hatte, bis ich feststellte, dass der (vorgegebene teure)
Schalter "je nach Laune" zwischen 10 und 50mOhm hatte. Ich habe mich
seinerzeit noch soweit glimplich aus der Affäre ziehen können, indem
ich statt des Shunts die Verstärkung des OpAmps umschaltbar gemacht
habe. Aber mein Vertrauen in die Schalter-Hersteller hat dadurch doch
schwer gelitten :-)

@Matthias
Ist bei mir die Regel. Bei anderen ist's der "flotte Dreier" :-o

Gruß Johannes

Autor: PeterB (Gast)
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@Florian

Durch das AUSLÖTEN von D2 ist der LT1510 totgelegt. Stattdessen geht
das Signal von Pin E/A des CCS9620SL über 1kOhm an Pin 2 des TL497A.

Lediglich die 0,08Ohm Widerstände (s. Skizze mit dem CA3140) sollten 1W
haben.

An P1 wird der gewünschte Ausgangsstrom eingestellt, dabei die
Einstellung am basisseitigen Ende von P1 beginnen.

Der Transistoren ist ein beliebiger npn-Kleinleistungstyp.


@Jo. aus H.

Ohoh, nur <3mOhm; dann stimme ich Dir zu: Das CCS-Ladeverfahren taugt
für das Aufheizen solcher Akkus nicht. Vielleicht kann man sie ja im
Wasserbad aufheizen? Zumindest die Akku-Chemie würde so nicht
überstrapaziert.

Alternativ könnte der Einsatz von Temperatursensoren oder
Thermo-Sensoren sinnvoll sein, um die Ladung bei der gewünschten
Temperatur zu beenden. Die Akkus würden bei diesem Verfahren und nicht
zu hohem Ladestrom (<2C) sicher voll geladen.

Man kann NiCd-Zellen z.B. auch 40...60sec mit 30C laden, eine Volladung
ist so jedoch nicht erreichbar: Bei dem genannten Wert und kaltem Akku
können bis zu 50% der Kapazität vor Öffnen des Sicherheitsventils
eingeladen werden.

Der verwendete Schalter ist ein 2-poliger blauer 2A-Miniaturschalter,
die Kontakte sind parallelgeschaltet. Mit diesem Typ hatte ich bei
einem anderen Projekt auch Kontaktprobleme.

Gruß
PeterB

Autor: Florian (Gast)
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Der Lt1510 ist also komplett ausgeschaltet. Das ist super, der ist
nämlich auch nicht ganz billig. Allerdings könnte man sich ja dann den
Rest der Schaltung des EV-Boardes um den lt1510 rum sparen und auf dem
Datenblatt http://www.bticcs.com/applist/AN841-3.pdf aufsetzen.
Wenn aber der Lt1510 ausgeschaltet wird, dann fällt aber auch die
Einstellungsmöglichkeit von R17 (auf dem EV Board) weg. Das bedeutet
dann, es gibt somit keine Überspannungsbegrenzung für Li Akkus.

Also mit dem Poti P1 wird der Ladestrom eingestellt?? Ich dachte der
wird durch die Widerstände R7 und R8 begrenzt. Wie berechnet man denn
diese für den jeweiligen gewünschten Strom? (für das Laden von 9V
Blocks wäre ein kleinerer Strom besser)

Viele Grüße!!

Autor: PeterB (Gast)
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@Florian

Ja, man kann auch auf dem genannten Datenblatt aufsetzen, war mir aber
zu aufwendig.

Mit R5 wird die gewünschte MAXIMALE Ausgangsspannung des Schaltreglers
eingestellt. Sie beträgt etwa (R5/kOhm +1,2)V; bei den angegebenen
16kOhm also ca. 17V.

R7 und R8 wären durch den Schaltungszusatz (mit dem CA 3140, dort die
0,08Ohm-Widerstände) wie folgt zu ersetzen:

        0,16V
R = -------------
     Ladestrom/A

Die Stromeinstellung unbedingt am R9-seitigen Ende beginnen!


L1 muss natürlich entsprechend belastbar sein und darf auch nicht in
die Sättigung gehen.

Gruß
PeterB

Autor: Matthias (Gast)
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Ja, die Spannungsbegrenzung für AC wäre wirklich "kalt" !

Wer von euch hat den schon mit der Spannungsbegrenzung im AC Bereich
Erfahrungen gemacht ?

Gruß
Matthias

Autor: Florian (Gast)
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@PeterB

Danke! du hilfst mir echt weiter!

Also wenn man mehr Zellen als 8 betreiben möchte müsste man auch den
Widerstand R5 erhöhen. Die Spannung des Trafos muss dann allerdings
auch entsprechend hoch sein... Der Vorteil deiner Schaltung liegt ja in
der verringerten Verlustleistung. Also kann man auch für den Trafo (z.B.
für 15 Zellen) einen 2x18 V Trafo nehmen, auch wenn damit ab und zu nur
eine Zelle geladen wird. (das ist ja das Hauptproblem beim BTI Design)

Sorry, ich habs immer noch nicht kapiert: Welchen Strom steuert das
Poti? wenn der Ladestrom doch über die Widerstände R7/R8 geregelt
wird?

Eine Spannungseinstellung für die Zelle ist aber nicht möglich? (ist
mir halt wichtig, alle Akkutypen laden zu können)

Probleme bereitet mir auch noch die Spule L1. Da ja der gesamte
Ladestrom durch diese Spule fliesst muss sie auch einiges an Strom
aushalten. Eine Spule mit dem angegebenen Wert von 160u und einer
entsprechenden Strombelastbarkeit ist aber schwer zu finden deshalb
würde ich die selbst wickeln. Kann ich einen 2,5 cm (Innendurchmesser)
Eisenpulverkern verwenden, ohne dass dieser in die Sättigung kommt?
(Ich hab schon google befragt und die Datenblätter von Reichlt gewälzt,
diese sind aber für diesen Kern mehr als dürftig.)

So, bleibt nur noch: C1/C4 sind ein Elkos und der Rest Metallschicht
oder Keramisch?

Freu mich schon darauf anfangen zu können!
Viele Grüße!

Autor: Jo. aus H. (Gast)
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Für Spulen mit Eisenpulverkern gibt es unter
http://www.micrometals.com/software_index.html
eine echt feine Software zur Berechnung. (Ich liebe sie :-)

Taugt auch für Konkurrenzprodukte, z.B. die Amidons von Reichelt, für
die man nicht mal die Material-Kennungen umschlüsseln muss.

Gruß aus Hannover
Johannes

Autor: PeterB (Gast)
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@Florian

Die Ausgangsspannung des Traffos sollte etwa
        max.Zellenzahl(Ni) * 2 V/Zelle + 5V
betragen (bei max. 15 Ni-Zellen und der gewählten Zweiweggleichrichtung
also 2*35V).

Bezüglich der Strom- und Spannungseinstellung schau mal ins
Daten-/Applikationsblatt des TL497A (Texas Instruments).

Elkos, Kondensatoren und Widerstände sind Standardbauteile.



@Jo. aus H.

Danke fur den Link. Da ich die vergossene Spule aus dem
ausgeschlachteten Schaltnetzteil verwende, kenne ich nur die
ausgemessenen Induktivität (160uH) und die Abmessungen (4,2cm * 4,2cm*
2,2cm).

PeterB

Autor: Jo. aus H. (Gast)
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@PeterB
Na, das sind doch schon "belastbare" Werte! ;-)
Also dann erstmal rein mechanisch gefragt: Welcher (Standard-)Kern mag
maximal in dieses Gehäuse passen? Ich komme da auf einen T130.
Als Kernmaterial vermute ich mal das billige -26 und nehme ansonsten
an, dass die 160uH ohne DC-Vorlast gemessen wurden, und komme zu dem
Schluss, dass ich dieser Spule mit DC-Nennvorlast noch so zirka 100uH
oder weniger gebe.

@Florian
Mit 25mm Innendurchmesser gibt es zwei Standardgrößen. Wie ist denn der
Außendurchmesser? Und welche Lackierung hat der Kern?
Im Übrigen ist ein Kern mit 25mm ID schon ein ziemlicher Kracher, den
man mit Laderanwendungen normal nicht mehr so schnell zugestopft
kriegt...

Gruß aus Hannover
Johannes

Autor: Florian (Gast)
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@Jo. aus H.

Der Kern den ich verwenden würde ist ein T 157-2 von Reichtelt. mit
einem Aussendurchmesser von ca 40mm. Laut dem von dir vorgeschlagenen
Programm wäre der dafür geeignet. Einen Kleineren Kern könnte ich
sowiso nicht verwenden, weil ja für die ca 10 A belastbarkeit auch ein
Lackdraht mit 1,8 bis 2 mm verwendet werden muss. Wenn also der
Innendurchmesser kleiner ist dann müsste ich mehrere Lagen Wickeln und
das möchte ich wenns geht vermeiden.

@PeterB

Warum sprichst du immer von 2x35V für den Trafo. Wenn ich einen 2x18V
Trafo verwende dann hab ich 36V (an den beiden äusseren Abgriffen wenn
die 2 Sekundärwicklungen in Reihe geschaltet sind) und das reicht dann
bür die 15 Zellen.

Autor: PeterB (Gast)
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@Florian

Bei 15 Ni-Zellen und einem 2x18V = 36V-Trafo muss an Stelle der
2-Weg-Gleichrichtung ein Brückengleichrichter eingesetzt werden.

Übrigens: Legt man den Pin 2 des TL497A an Masse, lässt R11 sowie
R10/C3 weg und erhöht C4 erheblich, hat das dann Nichts mehr mit CCS zu
tun. Es ist dann ein gewöhnlicher Step-Down-Schaltregler, bei dem die
Ausgangsspannung mit R5 und die Strombegrenzung mit P1 eingestellt
werden kann.

Gruß
PeterB

Autor: Jo. aus H. (Gast)
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@Florian
oh, noch einer, der so denkt wie ich :-)
Aber mit den Amperes pro Quadrat-mm sehen wir beide das wohl zu eng -
andere Leute verkaufen einfach 15A-Drosseln mit Lackdraht von 1mm
Außendurchmesser inkl. Lack...

Gruß aus Hannover
Johannes

Autor: Wolfgang Geheim (Gast)
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HALLO!

Ich bin auf der Suche nach einer Ladeschaltung für 24 Volt Akkupacks.
Die Schaltung sollte SEHR ZUVERLÄSSIG SEIN und die nötigen
Schutzmaßnahmen aufbringen. Der Ladestrom muss mindestens 1,5 A
betragen.
Bislang alles zu kompliziert und nicht zuverlässig. Egal was man im
Internet findet.

Noch etwas, es darf kein Testaufbau werden - Es soll in einem
ordentlichen Gehäuse eingebaut werden und muss funktionieren.

Die Entwicklungsboards sind ganz schön, nur zu theoretisch.

Vielen Dank im vorraus!

Wenn mir jemand fertige Platinen liefern kann, würde ich mich freuen.

Autor: Matthias (Gast)
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24V ist sehr schön, aaaaber. Wenn schon solche Formulierungen, dann
bitte NC, NiMh, Pb oder was ?!?

Warum mindestens 1,5 A ?

Kein Testaufbau => soll das verkauft werden? => Haftung !!!!!!

Gruß auch

Autor: Wolfgang Geheim (Gast)
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Hallo Matthias,

NiCd oder NiMh - Schön wäre beides.

1,5 Ampere, weil der Akkupack schon mindestens 1,5 Ampere hat.

Verkaufen, indirekt. Bei manchen Ladegeräten ist ein programmierter PIC
eingebaut - Niemand hat dafür Daten...
...und möchte das Ladegerät gern mal mitnehmen können.

Also, Schaltung raus und neue rein.

Habe eine CCS Schaltung bis 30 Volt und 1,5 Amperè gefunden. Es gibt
schon fertige Bausätze, nur was ich nicht verstehe ist, das die
Bausätze nur mit max. 16 Zellen angegeben sind. Die Schaltung selbst
ist gleich wie mit der Originalen vom Hersteller. Beschaltung etc. ist
alles das selbe. ALLES. Das heißt dann wohl nur die Widerstände für den
CCS 9620 anpassen und dann sollte es funktionieren.
mhh... :-/

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo Wolfgang,

ob die Schaltungsänderung nun schwierig ist, na das glaube ich
eigentlich nicht, aber frag mal bei:

Offenbar hast du ja schon mit Frau Zech gesprochen, ist gibt noch einen
deutschen Vertriebsmann
http://www.maschinenmarkt.de/fachartikel/mm_fachar...
http://www.biv-niederstetten.de/

mit dem hatte ich schon Kontakt, der war ganz umgänglich, ggf. kannst
du dem was entlocken.

Frag nach, der verkauft fertige Boards.

Gruß
Matthias

Autor: PeterB (Gast)
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Hallo,

ich hab' mal bei
http://www.maschinenmarkt.de/fachartikel/mm_fachar...
nachgelesen...

Vermutlich funktioniert diese supertolle Ladetechnik auch bei
akkugetriebenen Wühlmäusen und nach deren eigentlichem Hirntod ;-)

PeterB

Autor: Matthias (Gast)
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@PeB
Ich hatte eigentlich gehofft, diese Art Kommentare sind hier
überflüssig geworden.
Dein Glück dass du ;-) gemacht hast. :)


@JoaH
hattest du nicht geschrieben, irgendwas mit info'n und mail und so ?


und so verbleibe ich, stets gern für Sie beschäftigt (oder mit Ihnen :(
)
Matthias

Autor: Jo. aus H. (Gast)
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@Matthias
ja, hab ich und ich hab das Thema auch soweit in meiner Runde
breitgetreten. Dann sind wohl alle Ach-so-hochinteressierten wohl doch
nur die üblichen Larifaris gewesen...

Gruß
Johannes

Autor: Florian (Gast)
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@Wolfgang Geheim
Das CCS Board ist nur bis 16 Zellen angegeben, weil bei 16 Zeleln schon
eine Spannung von 32 Volt nötig ist. Einige Componenten z.B. der lm393
verkraftet nur Spannungen bis 36 Volt. Wenn du also eine höhere
Spannung nehmen willst, dann musst halt einen anderen Komparator
nehmen, der mehr Spannung abkann... ansonsten dürfte das kein Problem
sein. Der CCS Chip ist ja laut Datenblatt unabhängig von der Spannung
(theoretisch sehr große Spannungen möglich).

Allerdings wenn du einen Trafo mit 50 Volt nimmst und damit eine Zelle
aufladen willst dürfte es zu ziemlich hohen Wärmeverlusten kommen.
Ausser du machst dir halt einen Spezialisten draus, wenn du nur
Akkupacks mit vielen Zellen laden willst. ansonsten musst halt 2 Trafos
nehmen. (bei der BTI eigenen Schaltung zumindest)

@Jo. aus H.

sollte das eine Anspielung sein? Ich hab im Moment halt alle Fragen
geklärt und bin derzeit dabei ein Ladegerät mit PeterB´s Leistungsteil
zusammenzubauen... Kann zwar noch ein ein bisschen dauern, weil ich im
Moment viel zu tun hab, aber die erforderlichen Teile liegen schon bei
mir rum.

Viele Grüße
           Florian

Autor: Wolfgang (Gast)
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@florian

Vielen Dank für deinen Beitrag. Auf solchen habe ich schon lange
gewartet.

Ich werde mir dann die Datenblätter vornehmen und mal eine alternative
zum LM396 suchen.

Ich glaube falls es zu kompliziert wird, werde ich intern den Akkublock
zum aufladen aufteilen und bei Spannungsabnahme wieder zusammen
schalten, also in Reihe.

Das dürfte doch kein Problem sein, oder?

12 x 1,2 Volt + 12 x 1,2 Volt = 20 Zellen à 1,2 Volt

Zum aufladen ber getrennt.

mmh... :-/

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo Leute,

da der Beitrag schon reichlich groß ist, habe ich einen "neuen"
eröffnet. Ich hoffe das "wir" in das neue Forum gehen können.

Ich glaube kaum das Interessierte den langen Sermon hier lesen wollen
(Grüße an Helmut :-) ) oder die Kraft haben den ganzen "Mist" der
ersten Tage zu lesen.

Darum:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-418805.html

Ich werde natürlich beides weiter beobachten. Ich hoffe aber, das
relevante Dinge in der "neuen" Abteilung zu sehen sind.

Autor: -xXx- (Gast)
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Wenn es mit den Zellen so weiter geht, braucht niemand mehr koplexe
Lader

Autor: -xXx- (Gast)
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Es gibt noch das ECS System, wie es hier mit dem, bekanntermassen, 
schwierigen Abgleich des Laders steht, keine Ahnung

http://www.clip.si/ecs.php

Autor: B.Laufer (Gast)
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Hallo CCS9620 Fan
Ich suche die gedruckte Schaltung könnten Sie mir so etwas anbieten??
mfG
Laufer

Autor: -=xXx=- (Gast)
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Autor: Norbert Derksen (kaeckaan)
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Sven wrote:
> Man sollte auch nicd Akkus nicht immer entladen. Das ist nicht
> notwendig!
> Alle paar Ladevorgänge mal ist es i.O alles andere ist Verschwendung
> und Stresst die Zellen.
> Bei Nimh ist es vielleicht je nach Anwendung alle 50 Ladevorgänge
> notwenigg.
> Bei meiner elekrtischen Zahnbürste habe ich es jetzt nacj 6 Moanten das
> erste mal gemacht und sie hat noch die volle Leistung!!
>  (Fahrer eines Elektro Autos City EL Fact 4)

Das Ladeproblem bei der elektrischen Zahnbürste, das meist deren 
vorzeitigen Ausfall zur Folge hat, habe ich folgendermaßen gelöst: Damit 
der Akku keinen Schaden durch ständige Überladung nimmt, habe ich meine 
elektrische Zahnbürste nicht direkt ans Netz angeschlossen, sondern über 
eine Schaltuhr, die nur einmal pro Woche zu unkritischer Zeit, nämlich 
in der Nacht von Samstag auf Sonntag, mittels Nachtstrom lediglich den 
Wochenbedarf an Energie nachlädt. Beim letzten Putztermin vor der 
nächsten Aufladung, also samstagmorgens, achte ich darauf, daß die noch 
vorhandene Restenergie ganz aufgebraucht wird. So kann es nie zu einer 
schädlichen Überladung kommen, und der Akku dankt es mir durch ein 
längeres Leben.

Autor: Matthias (Gast)
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Jo alle,

eins noch für die ewigen Nörgler die immer, leider immer, alles 
besserwissen.

http://www.hmi.de/events/SEI/archiv/2006-03/vortra...

In der Luftfahrt braucht man Systeme die zu 100% funktionieren oder?

Welchen Beweis wollt Ihr Klugscheisser eigentlich noch?
Nur weil Ihr nicht schnallt das manche Sachen geschützt sind,
sind die Systeme eben doch sehr gut.

Autor: Gerd Lorius (glorius)
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hallo,
kann mir mal einer eine passende info zu akkus geben ?
habe mehrere 9v-blocks gekauft, mit 9,6volt also 8 zellen. habe das 
ladegerält ALC 8500.
diese akkus werden mit 1/10 c geladen und ich stelle fest, dass das 
ladegerät den akku totladen würde und wohl bei 160% hineingeladener 
kapazität dann selbst abbricht, weil es meint den akku zu überladen. es 
sind 11.6v an denen der akku in der spannung stehen bleibt und nicht mit 
delta u absinkt. wie soll ich dieses verhalten deuten ?

Autor: Matthias (Gast)
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Bei C/10tel wird der Akku gemäß den meisten Herstellervorschriften
total voll geladen. Daher lädt der Lader auch 160% ein. Wenn der 
Ladestrom
niedrig ist, ist der "Ladewirkungsgrad" recht schlecht. C/10tel stellt
das untere Limit da. Dadurch muß also "mehr" eingeladen werden.
Das sind 140 - 160 %.

Wenn Du mit höheren Strömen lädst, kann das Ladegerät auch sauber
dU erkennen. Dies geht bei C/10tel sehr schlecht, daher auch die
sicher Abschaltung bei 140%.

Also alles ganz normal.

Gruß
Matthias

P.S. bei höherem Strom geht auch die Spannung höher

Autor: Carsten P. (car)
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Matthias wrote:
> Bei C/10tel wird der Akku gemäß den meisten Herstellervorschriften
> total voll geladen. Daher lädt der Lader auch 160% ein. Wenn der
> Ladestrom
> niedrig ist, ist der "Ladewirkungsgrad" recht schlecht. C/10tel stellt
> das untere Limit da. Dadurch muß also "mehr" eingeladen werden.
> Das sind 140 - 160 %.
>
> Wenn Du mit höheren Strömen lädst, kann das Ladegerät auch sauber
> dU erkennen. Dies geht bei C/10tel sehr schlecht, daher auch die
> sicher Abschaltung bei 140%.
>
> Also alles ganz normal.
>
> Gruß
> Matthias
>
> P.S. bei höherem Strom geht auch die Spannung höher

Ihr seid brutal, mit meinem CCS Lader passiert sowas nicht, 160% tzzzzz.
Habe jetzt ein neues Gerät aufgebaut mit UTC P3596 ADJ Schaltregler und 
CCS9620SL, ein einziger Drahthaufen....was soll ich sagen, es 
funktionierte auf Anhieb.
Wenn alles einwandfrei klappt und die auf dem Akku stehende Kapazität 
stimmt, kann man die Uhr danach stellen wenn der Ladeprozess beendet 
wird. Auch bleibt die Ladedauer und die Endtemperatur der selben 
Akkuzelle nahezu konstant.

Gibt nur ein einziges Problem mit dem Ganzen, ich bräuchte eine art True 
RMS Stromregelkreis, da der Schaltregler durch das ganze Zerhacken des 
Stroms unterschiedlichen Strom liefert, abhängig von der Akkuspannung.
Zb. 12V Akku  1A eingestellt und beim 1,2V Akku werden 5 A geladen, man 
muss den Strom erst neu einstellen.

Autor: Matthias (Gast)
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Hey, klasse, ein neuer CCS Lader!

Stell mal den Schaltplan hier ein. Fotos vom Drahtklumpen?
Bin gespannt

CCS rules ;)

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