Hallo!
Ich habe seit etlichen Jahren ein Teufel Concept G.
Leider wird das Brummen des Subwoofers immer lauter. Ich schätze das
dort der ein der andere Elko langsam trocken ist.
Ich verwende vom eingebauten Verstärker derweil nur noch den einen für
den Subwoofer. Die Satelliten hängen derweil alle an einem Denon AV
receiver.
Was denkt ihr macht mehr Sinn:
1. Neue Endstufe bauen oder kaufen? Gibt es etwas günstig? Lässt sich
soetwas in brauchbar mit vertretbarem Aufwand selbst bauen?
2. Versuchen die alte zu flicken?
Viele Grüße
Martin
Hallo,
das Teil reparieren!!
Zuerst mit dem Oszilloskop messen, ob ein Brumm aus dem Netzteil kommt.
Wenn ja, dann messen, ob die Endstufe zuviel Strom im Leerlauf zieht.
Denn irgendwo muss der Brumm ja herkommen.
Dann Elkos im Netzteil und ggf. Gleichrichter austauschen.
MfG. Zeinerling
Harkan schrieb:> Der ganze Beitrag riecht für mich nach Schleichwerbung für diese> komische Elektronikfirma - genauso deine Verlinkung auf diesen> irrelevanten Artikel.
Was fuer'n Quatsch.Auf den Link bin ich mal zufaellig gestossen und hab
mich einfach nur darueber "amusiert".
Wenn das,was der Artikel wiedergibt der Wahrheit entspricht,dann sind
beide Parteien auf irgendeine Art und Weise bekloppt.Von Werbung keine
Spur
Lesen,lachen und weitermachen...
Harkan schrieb:> Sich darüber aufregen, dass im Handbuch kein Schaltplan ist? Das gibt es> seit Jahrzehnten nicht mehr
Bloss weil alle das machen, ist es trotzdem ein Grund sich darüber
aufregen zu können.
Lese ich die antworten von Teufel, frage ich mich, welcher arrogante
Haufen denn dort in der Kundenkommunikation sitzt. Einfach unglaublich.
(Keine Frage, rausfinden welches Kabel wo hin gehört ist für einen mit
minimalen Elektronikkenntnissen kein Problem).
Da scheint schon mal ein Teil des Problems zu sein .... Ersatz habe ich
bestellt. Nun heißt es wohl warten. Ich vermute das ich die beiden
großen Glättungselkos auch noch tauschen werden muss...
Aber grad die beiden großen Elkos mit Gleichrichter und Trafo sollte ich
ja weiterverwenden können wenn ich für den Umbau zu seiner anderen
Endstufe entscheide....
Was mich stutzig macht ist, das dass Bauteil zwischen den Elkos
(Transistor?!, leider hier nicht zu erkennen) anscheinend die stärkste
Wärmequelle ist / war. Bezeichnung hab ich leider nicht zur Hand.
Was ist denn von sowas zu halten?
https://de.aliexpress.com/item/L15DSMD-IRS2092S-250W-Class-D-Digital-Mono-Amplifier/32618529841.html
Gibt es irgendwie eine Möglichkeit herauszubekommen welche Impedanz das
Chassis hat? Leider steht nichts drauf.
Martin M schrieb:> Da scheint schon mal ein Teil des Problems zu sein .... Ersatz habe ich> bestellt. Nun heißt es wohl warten. Ich vermute das ich die beiden> großen Glättungselkos auch noch tauschen werden muss...
Ich habe ja schon einige defekte Elkos gesehen, aber dies ist mir so
noch nicht unter gekommen.Es sieht auch nicht so aus,als wenn diese
Elkos im Betrieb unter Stress stehen und ESR etc keine grosse Rolle
spielen sollte(dem Foto nach zu urteilen).
Die Firma "Jun-Fu" ist mir auch unbekannt.Immerhin ist diese Firma bei
einem Internetfritzen als "Bad Caps"-Hersteller gelistet.Ob's stimmt ? -
keine Ahnung....
https://www.badcaps.net/forum/showthread.php?t=388
Martin M schrieb:> Gibt es irgendwie eine Möglichkeit herauszubekommen welche Impedanz das> Chassis hat? Leider steht nichts drauf.
Nachmessen, der Widerstand bei DC unterscheidet sich meistens nicht
extrem von der Impedanz (geraten: +10/-30%)
dercr schrieb:> Martin M schrieb:>> Gibt es irgendwie eine Möglichkeit herauszubekommen welche Impedanz das>> Chassis hat? Leider steht nichts drauf.>> Nachmessen, der Widerstand bei DC unterscheidet sich meistens nicht> extrem von der Impedanz (geraten: +10/-30%)
Dann wäre der Wirkungsgrad unter aller Sau.
Die größeren Elkos müssen nicht schlecht sein. Konventionelle Elkos
halten zum Teil recht lange, gerade die größeren Bauformen.
Auf dem Bild ist neben den 2 Korrodierten Elkos auch noch der braune
Kaugummiartige Kleber zu sehen. Der wird im Alter zum Teil leitend und
kann auch die Korrosion fördern. Da wo er nicht hingehört könnte man den
ggf. entfernen.
Der Wirkungsgrad von Lautsprechern ist durchweg klein. Von daher ist der
DC Widerstand schon ein guter Anhaltspunkt. Die Impedanz wird etwas
größer sein als der DC Widerstand, kleiner kann eigentlich nicht.
hinz schrieb:> Dann wäre der Wirkungsgrad unter aller Sau.
Ist er auch.
Gerade gemessen:
Nominal -> R_dc
28 Ohm -> 21,1 Ohm
4 -> 3,8
4 -> 3,7
8 -> 7,6
4 -> 3,3
Dabei war alles mögliche, billig 0,5W Papptröte, KFZ-Chassis, Chassis
aus einer alten Studer-Revox
Lurchi schrieb:> Die Impedanz wird etwas> größer sein als der DC Widerstand, kleiner kann eigentlich nicht.
Kleiner als die tatsächliche Impedanz nicht, aber etwas kleiner als die
nominelle schon, so genau wird die nicht eingehalten, warum auch.
Tja, der Detail steckt halt im Teufel, wie man so schön sagt. Aber die
Polarität der Spannungsversorgung hätte man nun wirklich anhand der
Elkos und anderer Elemente leicht erraten können. Das ist ja das
Einfachste beim reverse engineering.
Martin M schrieb:>> Was ist denn von sowas zu halten?>> https://de.aliexpress.com/item/L15DSMD-IRS2092S-25...>> Gibt es irgendwie eine Möglichkeit herauszubekommen welche Impedanz das> Chassis hat? Leider steht nichts drauf.
Wer undefinierte Schei..e kauft ist selber schuld.
Jürgen S. schrieb:> Tja, der Detail steckt halt im Teufel, wie man so schön sagt. Aber die> Polarität der Spannungsversorgung hätte man nun wirklich anhand der> Elkos und anderer Elemente leicht erraten können. Das ist ja das> Einfachste beim reverse engineering.
Um den Sinn deines Posts zu entschlüsseln muss man wohl erst reverse
engineering deines Hirns betreiben?
Ei der Daus schrieb:> Martin M schrieb:>>>> Was ist denn von sowas zu halten?>>>> https://de.aliexpress.com/item/L15DSMD-IRS2092S-25...>>>> Gibt es irgendwie eine Möglichkeit herauszubekommen welche Impedanz das>> Chassis hat? Leider steht nichts drauf.>> Wer undefinierte Schei..e kauft ist selber schuld.
Bessere Vorschläge?