Hallo Zusammen,
ich schreibe gerade meine BA in einem großen Stahlhersteller, mein
Studium hat genau 10 Semester gedauert, 1 Semester Paxissemester und
Bachelorarbeit. Vor meinem Studium hatte ich eine Lehre abgeschlossen.
Nun möchte ich einen Master draufhängen und Nebenbei als Werkstudent
Arbeiten. Meine Frage ist, wie sieht es aus bezüglich der
Karrierechancen (auch International) aus, wenn mann z.b. an der RWTH
seinen Master macht? + Berufserfahrung zb als Werksstudent etc. noch
bringt?
Mfg
Finde ich auch immer wieder zum Kringeln, wenn Studenten einer
"Eliteuni" noch keinen fehlerfreien Satz formulieren können. Eine
derartige Bewerbung würde sofort aussortiert, egal ob mit oder ohne
Master. Von daher wäre im nächsten Schritt ein Deutsch-Grundkurs meiner
Ansicht nach die sinnvollere Qualifizierungsmaßnahme.
Schaden tut der Abschluss an der RWTH hundertprozentig nicht.
Wahrscheinlich wird er bei dem ein oder anderen aber sogar hilfreich
sein. Also, wenn du es da unter die Top-Absolventen schaffst, gehe
dahin. Stipendien gibt es dort auch en masse im Vergleich zu den ganzen
Dorf-(Hoch)schulen
Adnan schrieb:> Karrierechancen (auch International) aus, wenn mann z.b. an der RWTH> seinen Master macht? + Berufserfahrung zb als Werksstudent etc. noch> bringt?
Knackpunkt: Auflagenfächer
Je nachdem von welcher Hochschule du kommst, kann es gut sein, dass die
dir Auflagenfächer aufbrummen. Das sind dann die in der Regel die
richtig harten Sachen aus dem Grundstudium. Es geht nicht darum, dass
die Sachen nicht zu schaffen sind. Die Frage ist nur, in welcher Zeit?
Erst recht, wenn du nebenher noch als Werksstudent arbeiten willst.
Mein Eindruck ist, dass Unternehmen Praxiserfahrung/Berufserfahrung sehr
wichtig ist. Klar, Einarbeitung kostet Geld und das will keiner
Ausgeben. Ich persönlich glaube, dass dir die Praxiserfahrung durch
einen Hiwi- oder Werksstudentenjob hinterher mehr bringt, als der
Abschluss irgendeiner bekannten Hochschule.
Warum hier fast wöchentlich ein Student einen Jammerthread über
seine Zukunftsperspektiven schreibt, ist schon erbärmlich.
Die Hochschulen wären hier doch in der Pflicht für Aufklärung zu
sorgen. Was nützt der schönste Abschluss, wenn die Leute sich nachher
nicht verkaufen können?
mandingo schrieb:> Je nachdem von welcher Hochschule du kommst, kann es gut sein, dass die> dir Auflagenfächer aufbrummen. Das sind dann die in der Regel die> richtig harten Sachen aus dem Grundstudium. Es geht nicht darum, dass> die Sachen nicht zu schaffen sind. Die Frage ist nur, in welcher Zeit?> Erst recht, wenn du nebenher noch als Werksstudent arbeiten willst.
Alles was nicht Tu9 ist wird mit großer Sicherheit Auflagenfächer
bekommen. Wäre aber auch noch schöner, wenn man sich so den wertvolleren
Abschluss ohne entsprechenden Mehraufwand der härten Grundlagenfächer
erschleichen könnte. Doof sind die richtigen Hochschulen auch nicht,
sonst wäre ihr Ruf in null komma nichts auf einem Level mit den ganzen
Fasthochschulen.
mandingo schrieb:> Mein Eindruck ist, dass Unternehmen Praxiserfahrung/Berufserfahrung sehr> wichtig ist. Klar, Einarbeitung kostet Geld und das will keiner> Ausgeben. Ich persönlich glaube, dass dir die Praxiserfahrung durch> einen Hiwi- oder Werksstudentenjob hinterher mehr bringt, als der> Abschluss irgendeiner bekannten Hochschule.
Kommt drauf an, was man nachher machen will. Für die
Allerwelts-Basteleien sind Erfahrungen das wichtigste. Wenn es aber um
top-notch-R&D geht, dann sollte man sich erst einmal ein sicheres
Basiswissen aneignen bevor man das ganze umsetzt. Und sich das
anzueignen dauert nunmal länger als das für Allerwelts-Basteleien, wo
man sich von seinen tausenden Mitbewerberen nur durch Erfahrung absetzen
kann, da keinem sonderlich hohen Anspruch gerecht geworden sein muss.
Bei hottem R&D-Zeugs kann man sich aber durch sein Themenverständnis, da
es oft nur wenige Mitbewerber gibt, die wirklich was drauf haben.
Auch wenn heute meist neudeutsch gesprochen wird, dürfte ein Kurs in
deutscher Sprache für den TO wohl hilfreicher sein. Da hilft auch die
nachträgliche Entschuldigung nichts.
Wer einen Text so schlampig verfasst wird wohl auch bei anderen Aufgaben
nicht mit der nötigen Sorgfalt arbeiten. Dies wäre zumindest mein Fazit,
wenn ich personelle Entscheidungen zu treffen hätte.
Ansonsten muß ich mal Cyborg recht geben : Das wöchentliche Gejammer der
armen Studenten nervt. Ein ordentlicher Studienabschluß und engagiertes
Arbeiten im Beruf sind allemal eine gute Basis für eine berufliche
Karriere
Cyborg schrieb:> Warum hier fast wöchentlich ein Student einen Jammerthread über> seine Zukunftsperspektiven schreibt, ist schon erbärmlich.
Das ist immer der selbe Clown.
Mittwochsaccount schrieb:> Cyborg schrieb:> Warum hier fast wöchentlich ein Student einen Jammerthread über> seine Zukunftsperspektiven schreibt, ist schon erbärmlich.>> Das ist immer der selbe Clown.
Ist das eventuell der altbekannte Heiner?
Qwertz schrieb:> Ist das eventuell der altbekannte Heiner?
Gott, bewahre mich. ;-b
Mittwochsaccount schrieb:> Das ist immer der selbe Clown.
Solange ich den Nick nicht ändere! Soll ich ihn ändern?
Monsieur Duden schrieb:> Finde ich auch immer wieder zum Kringeln, wenn Studenten einer> "Eliteuni" noch keinen fehlerfreien Satz formulieren können. Eine> derartige Bewerbung würde sofort aussortiert, egal ob mit oder ohne> Master. Von daher wäre im nächsten Schritt ein Deutsch-Grundkurs meiner> Ansicht nach die sinnvollere Qualifizierungsmaßnahme.
Na dann hoffe ich, dass du nicht über solche Bewerbungen entscheidest.
Denn ein Techniker mit gutem technischen Verständnis und einer
systematischen Arbeits-/Denkweise und einer Rechtschreibschwäche ist mir
lieber als ein Überflieger ohne Bodenkontakt und korrekter, deutscher
Schreibweise.
Der Name deutet auch darauf hin, dass der TO nicht deutscher Herkunft
ist(oder die Eltern). Na und?
Soll die Karriere nur reinrassigen deutschen Staatsangehörigen
vorbehalten bleiben?
Was für eine dumme und arrogante Äußerung. Sorry.
Zeno schrieb:> Wer einen Text so schlampig verfasst wird wohl auch bei anderen Aufgaben> nicht mit der nötigen Sorgfalt arbeiten. Dies wäre zumindest mein Fazit,> wenn ich personelle Entscheidungen zu treffen hätte.
Pffff..