Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Symmetrierung Kondensatoren


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von Ben (Gast)


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Hey an alle,
ich hätte eine Frage zur Symmetrierung von zwei in Reihe geschalteten 
Kondensatoren. Wie berechne ich die Widerstände die parallel zu den 
Kondensatoren liegen (welche Werte müssen gegeben sein). Hier im Forum 
wurde was von ca. 4*Leckstrom geschrieben aber kann man das auch etwas 
analytischer berechnen?
Ich danke schonmal im voraus.

Gruß
Ben

von THOR (Gast)


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Ben schrieb:
> etwas
> analytischer berechnen?

Ja, unter der Vorraussetzung dass du uns Randbedingungen nennst.

von jz (Gast)


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Das hängt davon ab, wie viel Strom du zum Laden nutzt, wie weit die 
Spannungen der Kondensatoren voneinander abweichen dürfen und wie weit 
die Kapazitäten abweichen. Ausrechnen kannst du das mit den Formeln für 
belastete Spannungsteiler und

I = C*dU/dt

für den Strom/Spannung am jeweiligen Kondensator. Das Lösen der DGL wird 
dann ein bisschen aufwändiger.

von THOR (Gast)


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jz schrieb:
> Das Lösen der DGL wird
> dann ein bisschen aufwändiger.

unnötig, wurde schon gelöst.

von jz (Gast)


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Ja natürlich, hatte gerade einen Denkfehler...

von Ben (Gast)


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Hallo,

danke für die schnellen Antworten. Es handelt sich um ein Wechselrichter 
mit getaktetem Strom mit max. 40A. Genau genommen geht es um die 
Zwischenkreiskondensatoren.

Ben

von Andrej O. (aokorn)


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Mich würde die Lösung der DGL interessieren...!

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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@Ben (Gast)

>danke für die schnellen Antworten. Es handelt sich um ein Wechselrichter
>mit getaktetem Strom mit max. 40A. Genau genommen geht es um die
>Zwischenkreiskondensatoren.

Eine hochohmige Symmetrierung mit Widerständen funktioniert aber nur, 
wenn die Ladeströme ziemlich klein sind, sodaß die Symmetrierung Zeit 
zum wirken hat.
Wenn man z.B. 1mA Symmetrierstrom zuläßt, die Kondensatoren aber mit 10A 
lädt, werden sich die Spannungen NICHT symmetrieren!
Das wird sich bestenfalls über einen SEHR langen Zeitraum einstellen.
Alternativ zur hochohmigen Symmetrierung kann man Balancer einsetzen, 
welche DEUTLICH höhere Ströme verkraften.

von Falk B. (falk)


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@Andrej Okorn (aokorn)

>Mich würde die Lösung der DGL interessieren...!

Wozu? Um dann festzustellen, daß sie vollkommen praxisfern ist?

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