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Forum: Haus & Smart Home Defekte Telefonanlage / Ersatz


Autor: Telefon (Gast)
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Hallo Forum,

ich brauche Hilfe/Beratung bei unserer Alten Telefonanlage.

Folgendes ist bestand:
- 12 ISDN Telefone
- 1 DECT Basisstation mit 2 gleichwertigen Handgeräten
- 1 Faxgerät
An einer alten AFGEO Telefonanlage (AS???). Wir haben Osnatel DSL 6000 
mit ISDN und (hier muss ich im Moment raten) 8 Nummern.

Problem:
Manchmal bekommen ankommende Anrufe ein Besetzt Zeichen, gleiches gilt 
dann auch für ausgehende Telefonate (im Display der DECT Geräte steht 
dann „Kein Netzwerk“). Ohne einen Eingriff bleibt es dann beim besetzt. 
Das Internet funktioniert weiter. In den letzten 15 Jahren gab es an der 
Anlage soweit ich weiß keine Änderungen (Gesamtalter sicherlich 25 
Jahre).

Abhilfe für eine unbestimmte Zeit ist es die Telefonanlage vom Strom zu 
nehmen und nach einer weile wieder einzustecken. Den S0 Bus zu ziehen 
und nach einiger Zeit wieder zu stecken hilft nicht.
Den Splitter habe ich vorsichtshalber schon einmal getauscht.
Ähnliche gebracht Geräte liegen in der Bucht bei 200-800€ wobei fraglich 
ist ob ein tausch hilft bzw. was passiert, wenn man plötzlich auf VOIP 
umgestellt wird?

Wo könnte mach noch suchen bzw. was könnte die Ursache sein? Im Moment 
glaube ich einfach die Anlage defekt ist. Leider kennt sich im Umfeld 
auch niemand mit Telefonanlagen bzw. S0 Bus so wirklich auch und die 
Firma die es einst einbaute gibt es zwar noch aber da die alten Hasen 
dort weg sind schlagen sie nur 2 kleine 8er Anlagen mit Installation für 
3000€ vor.


Müsste sich so etwas heute weitgehend anders lösen lassen? Anforderungen 
sind: Die DECT Station bekommt eine Rufnummer (klingeln gleichzeitig) 
und Fax sowie die 12 Telefone Teilen sich eine Nummer nach außen und 
haben von außen Durchwahlen? xxx = Fax, xxx01 = Telefon1 usw.


Ich danke jetzt schon für euer Ratschläge!
Gruß

Autor: Schreiber (Gast)
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Telefon schrieb:
> Müsste sich so etwas heute weitgehend anders lösen lassen? Anforderungen
> sind: Die DECT Station bekommt eine Rufnummer (klingeln gleichzeitig)
> und Fax sowie die 12 Telefone Teilen sich eine Nummer nach außen und
> haben von außen Durchwahlen? xxx = Fax, xxx01 = Telefon1 usw.

Vier ISDN-Telefone durch DECT-Telefone oder IP-Telefone ersetzen und 
eine Fritzbox als Telefonanlage nehmen? Dürfte die günstigste Lösung 
sein.

Autor: Peter II (Gast)
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Telefon schrieb:
> Ich danke jetzt schon für euer Ratschläge!

gehen interne Telefonate noch?

Wie viel S0 Schnittstellen hast du, eventuell mal extern und intern 
tauschen?

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Heutzutage sollte man hinterfragen, ob man überhaupt eine Telefonanlage 
benötigt.

Zuhause habe ich seit einigen Jahren gar kein Festnetz mehr. So wie in 
meiner Familie telefoniert wird, ist es mit Handies nicht mehr teurer, 
wenn man alle Kosten berücksichtigt. Eventuell ist es sogar billiger. 
Außerdem ist es komfortabler.

Auf der Arbeit gibt es nur ein einziges DECT Telefon mit Faxgerät für 20 
Leute. Nach einem Umzug wurde als Provisorium zunächst Skype benutzt, 
und dabei ist es interessanterweise auch geblieben. Wenn wir wirklich 
jemanden anrufen müssen, holen wir uns das eine DECT Telefon oder nehmen 
unser privates Smartphone. Der Chef hat zweimal gefragt, ob jemand ein 
ordentliches Tischtelefon braucht, wollen wir aber gar nicht mehr haben.

Man gewöhnt sich an alles.

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter II (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Man gewöhnt sich an alles.

klar, aber warum sollte man sich an schlechte dinge gewöhnen? Darf es 
nicht etwas Luxus sein?
Ein Tischtelefon gehört bei mir dazu, auch wenn ich ohne leben könnte.

und 12 ISDN Telefone hört sich jetzt nicht nach eine Privaten Problem 
an.

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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Die Zeit für ISDN ist einfach abgelaufen ... isso.

Ich verkaufe und richte derzeit TK-Anlagen ein, wie "geschnitten Brot", 
zusätzlich befeuert vom Wechsel zu All-IP der Telekom und anderer 
Provider.

Mein Favorit bei kleinen, preiswerten IP-anlagen ist die Yealink MyPBX 
Soho (bis 32 Nebenstellen) in Verbindung mit Gigaset-Telefonen. Als 
Tischtelefon z.B. das Maxwell Basic oder Maxwell 3 und für Mobilteile 
die C430. Als Basisstation N510 oder bei größeren Läden mit Handover das 
N720-System ...

Fürs Fax brauchts immer noch ein analoges Interface, gibts für die MyPBX 
als Steckmodul ...

Hau wech den alten Scheiss ...

Autor: Elo (Gast)
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> Hau wech den alten Scheiss ...
Na dann erzähl was die Preise dafür so sind und ob er seine Telefone 
dazu behalten oder auch dafür neue kaufen muß!
Denn ein Angebot über 3 K Euro hat er ja schon mit der Technik die er 
bis jetzt kennt.
Bei 12 ISDN-Telefonen wird das wohl eine AS40 mit Alters- oder 
FW-Schwäche sein.
In welcher PLZ-Region spielt sich das ab, denn Osnatel wird wohl eher 
nicht in der Nähe von Berlin liegen, das wäre für Frank etwas zu weit?

> In den letzten 15 Jahren gab es an der Anlage soweit ich weiß keine
> Änderungen (Gesamtalter sicherlich 25 Jahre).
ISDN gibt seit ca. 1990 , da gab es diese Anlage sicherlich so noch 
nicht! Also vllt. doch mal auf das Typenschild oder den Typ ISDN-Telefon 
schauen oder per Programmiertaste und danach die Raute # im Display den 
Anlagentyp und FW-Stand aufrufen?

Wer mit ISDN-Anlagen schon auf Kriegsfuß steht sollte gar nicht an erst 
IP-Technik denken!

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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Elo schrieb:
>> Hau wech den alten Scheiss ...
> Na dann erzähl was die Preise dafür so sind und ob er seine Telefone
> dazu behalten oder auch dafür neue kaufen muß!
> Denn ein Angebot über 3 K Euro hat er ja schon mit der Technik die er
> bis jetzt kennt.


Alles neu. Die (im Web für jeden recherchierbaren Endkundenpreise) 
liegen in etwa so:

- Tischtelefon Gigaset Pro Maxwell Basic ca. 80,-
- Gigaset DECT Basis N510 IP (für bis zu 6 Handsets) ca. 70,-
- Gigaset DECT Handset C430 ca. 40,-
- MyPBX mit FXS-Modul (analog für Fax) ca. 500,-

... macht also (entsprechend den Angaben im  Anfangspost) ca. 1610,- 
(Brutto!)

Dazu ca. 3h Einrichtungs- und Testzeit ...

: Bearbeitet durch User
Autor: CO2 ist ihm NICHT heilig :-) (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Telefon schrieb:
> Problem:
> Manchmal bekommen ankommende Anrufe ein Besetzt Zeichen, gleiches gilt
> dann auch für ausgehende Telefonate (im Display der DECT Geräte steht
> dann „Kein Netzwerk“). Ohne einen Eingriff bleibt es dann beim besetzt.
> Das Internet funktioniert weiter. In den letzten 15 Jahren gab es an der
> Anlage soweit ich weiß keine Änderungen (Gesamtalter sicherlich 25
> Jahre).
>
> Abhilfe für eine unbestimmte Zeit ist es die Telefonanlage vom Strom zu
> nehmen und nach einer weile wieder einzustecken.

Das Problem liegt nicht bei Dir.
Darüber klagen viele, auch mit neuer Ausrüstung.
Regelmässiger Reset hilft.

LG
old.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Dazu ca. 3h Einrichtungs- und Testzeit ...

Solange brauchst du schon, um die Kartons auszupacken.

Autor: dxkzkcvxbkl (Gast)
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CO2 ist ihm N. schrieb:
> Darüber klagen viele, auch mit neuer Ausrüstung.
> Regelmässiger Reset hilft.

Also Zeitschaltuhr mit Reset um 03:30h.

dxkzkcvxbkl

Autor: X4U (Gast)
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Telefon schrieb:
> An einer alten AFGEO Telefonanlage (AS???).

Welche?

> und (hier muss ich im Moment raten) 8 Nummern.

also Mehrgeräteanschluss (keine Durchwahl).

Autor: X4U (Gast)
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Wenn dem so ist (Mehrgeräteanschluss) dann klemm eines der ISDN Telefone 
direkt an den Bus und gib ihm ne Rufnummer.

Wenn das dann klingelt und die Telefone hinter der Anlage nicht ist klar 
woher das kommt.

Gibt aber noch viel mehr Möglichkeiten (beliebt ist z.B ne. 
fehlkonfigurierte  Tag Nacht Schaltung, falsches Busy on Busy usw.)

Autor: Telefon (Gast)
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Hallo und danke für die Zahlreichen Antworten!

Zuerst die gute Nachricht, sie läuft jetzt schon mal wieder 2 Tage am 
Stück ohne das ich etwas geändert habe (außer etwas wackeln)


Zu Modell und S0 Schnittstellen:
Ich konnte bisher beim besten Willen keine weite Bezeichnung finden, 
vielleicht wenn ich sie von der Wand nehme aber da mache ich mir, 
vermutlich berechtigte, Sorgen um die ganzen Drähte, schaut wirklich 
etwas wild aus. Es könnte (habe die Anlage gerade nicht vor mir) 
tatsächlich ein weiterer Bus vorhanden sein, ich schaue mal (und ob ich 
nicht doch eine Bezeichnung finde).

Alter und Privat:
Doch, es ist tatsächlich ein Privathaushalt – aber ein sehr, sehr altes 
Gebäude mit ein paar kleinen Räumen auf dem Grundstuck, müsste Anno 
irgendwas um 1900 sein. Hier war schon alles Mögliche drin, Post, Stall, 
Schenke und nun ein Mehrgenerationenhaus. Da kommen schnell ein paar 
Telefone zusammen. Wobei man sicher das ein oder andere 
Wegrationalisieren könnte, aber so ist der aktuelle Stand.

Neue Telefonanlge:
Würde ich gern, so es denn geht, vermeiden. Die Kosten sind nicht ohne 
den zu den 3000KVA oder den 1600+Steuern+Arbeitszeit kommt meist noch 
was dazu. Ist ja meist so :) Das Netzwerk ist übrigens sehr gut 
ausgebaut falls das irgendetwas hilft, GBIT neben jedem 
Telefonanschluss.

Nummern und Durchwahl:
Ja, bisher gibt es keine Durchwahlen, die ältesten Nummern sind sogar 
noch 4-Stellig, die neueren sind 7-Stellig und „am Stuck“. Wobei ich 
eine Durchwahl sehr schön fände, alleine weil man dann mit 2 externen 
Nummern auskommen könnte.


Hoffe habe alles beantwortet
Gruß


PS: Ich habe jetzt mal bei Osnatel angefragt was die noch anbieten 
könnten.

Autor: Elo (Gast)
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X4U
> Wenn dem so ist (Mehrgeräteanschluss) dann klemm eines der ISDN Telefone
> direkt an den Bus und gib ihm ne Rufnummer.
Du wissen wovon du redest und du kennen AGFEO-ISDN-Telefone? 
AGFEO-Systels als ISDN-Tel. nix gehen an MGA vor Anlage, leider!

> Wenn das dann klingelt und die Telefone hinter der Anlage nicht ist klar
> woher das kommt.
Solche Basics greifen hier leider nicht, und ich bezweifle dass er in 
die Verdrahtung selber eingreifen möchte!

> Gibt aber noch viel mehr Möglichkeiten (beliebt ist z.B ne.
> fehlkonfigurierte  Tag Nacht Schaltung, falsches Busy on Busy usw.)
wird hier wohl nicht zutreffen, bei einer alten Kiste die öfter mal 
einen Reset braucht!

> Wo könnte mach noch suchen bzw. was könnte die Ursache sein?
zuerst mal das Anlagen-Modell und die Typen von Telefonen bennen?

> Im Moment glaube ich einfach die Anlage defekt ist.
nach Stromreset geht sie wieder, also wohl eher nicht defekt!

> Leider kennt sich im Umfeld auch niemand mit Telefonanlagen bzw. S0 Bus
> so wirklich auch und die Firma die es einst einbaute gibt es zwar noch
> aber da die alten Hasen dort weg sind schlagen sie nur 2 kleine 8er
> Anlagen mit Installation für 3000€ vor.
Du kennst die Weisheit, was ewig hält bringt kein Geld und alles Neue 
muß ordentlich kosten, nicht nur Material sondern auch die AZ, sonst tut 
sich das keiner mehr an.

> Müsste sich so etwas heute weitgehend anders lösen lassen?
> Anforderungen sind: Die DECT Station bekommt eine Rufnummer (klingeln
> gleichzeitig) und Fax sowie die 12 Telefone Teilen sich eine Nummer nach > außen 
und haben von außen Durchwahlen? xxx = Fax, xxx01 = Telefon1 usw.

Die DECT-Basis ist eine analoge mit TAE6-Stecker und Konsumer 
Mobilteilen,
oder auch Agfeo-Technik, die 12 Telefone sind was für Typen, auch 
Agfeo-Geräte oder Standard-ISDN-Telefone?
Also entweder Fotos der Telefone und der Anlage oder Typenbezeichnung 
derer?

Wenn Splitter und NTBA, und das schon getauscht, wird es wohl daran 
nicht liegen, wenn mit einem Stromreset alles wieder geht!
Alternative Technik hängt von deinen Gerätetypen ab, wenn das spez. 
AGFEO-Telefone wie ST20 oder ST25 sind, also mit Display, und die noch 
komplett funktionieren, wirst du die nicht an einer neuzeitlichen Anlage 
so einfach angeschlossen und betrieben bekommen.

Mit 12 ISDN-Telefonen und einer DECT-Basis und Fax wird es auch mächtig
schwer günstige neuzeitliche Alternativen zu finden.
Eine AS40 wäre wohl eine, wenn es nicht bei dir auch eine solche ist!
Nur ist das auch wieder uralte Technik, wo sich keiner mit auskennt bei 
dir?

> Ich danke jetzt schon für euer Ratschläge!
> Gruß
Hoffe ich wurde verstanden?
Gruß

Autor: X4U (Gast)
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Elo schrieb:
> Du wissen wovon du redest und du kennen AGFEO-ISDN-Telefone?
> AGFEO-Systels als ISDN-Tel. nix gehen an MGA vor Anlage, leider!

Du haben gelesen das TE schrieb ISDN Telefone? Ich nix wissen ob die an 
internem S0 hängen, wie viele S0 es geben oder eben Systels UP0 null 
oder noch exotischeres a/b und was es noch so alles gibt und gab.


Telefon schrieb:
> ir haben Osnatel DSL 6000
> mit ISDN und (hier muss ich im Moment raten) 8 Nummern.

Frag die doch mal da nach ob es ne Lösung gibt. Irgendwann drücken Sie 
dir wahrscheinlich so oder so VOIP auf.

Ne Fritz Box z.B. macht internen S0 und hat analoge Ports DECT etc und 
VOIP in die weite weite Welt.


Wie viele Sprachkanäle gehen eigentlich raus. Sieht man oft an der 
Telefonrechnung verbunden mit der Leistungsbeschreibung des bezahlten 
Produkts.

Autor: Elo (Gast)
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> Du haben gelesen das TE schrieb ISDN Telefone?
ja ich haben das gelesen

> Ich nix wissen ob die an internem S0 hängen,
dann du nicht viel wissen ?

> wie viele S0 es geben
theoretisch für max. 2x ISDN-Tel. > 1x S0 ?

> oder eben Systels UP0 null
bei einer so alten (25 Jahre) Kiste von AGFEO ?

> oder noch exotischeres a/b und was es noch so alles gibt und gab.
das wohl eher über 4-Draht Systels mit a/b > ST20 oder Äquvalente

> Frag die doch mal da nach ob es ne Lösung gibt. Irgendwann drücken Sie
> dir wahrscheinlich so oder so VOIP auf.
irgendwann sicherlich, nur nicht wie die T bis nächstes Jahr,

> Ne Fritz Box z.B. macht internen S0 und hat analoge Ports DECT etc und
> VOIP in die weite weite Welt.
nur kostet so eine Kiste etwas mehr als nötig, und das DECT dreht sich 
dann auch nur unmittelbar um die Kiste, ist von der Reichweite auch eher 
geringer, und es gäbe zahlreiche Alternativen dazu

> Wie viele Sprachkanäle gehen eigentlich raus. Sieht man oft an der
> Telefonrechnung verbunden mit der Leistungsbeschreibung des bezahlten
> Produkts.
Mit dem Einsatz eines ISDN über Splitter wird es wohl nur ein > 1x MGA 
sein dürfen?

Autor: Jack (Gast)
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Da die Telekom bis 2018 (oder war es ab 2018?) alle ISDN-Anschlüsse 
kündigen  möchte ist es fraglich, ob es sich noch lohnt intern weiter 
bei ISDN zu bleiben. Spätestens wenn euch der ISDN-Anschluss gekündigt 
wird braucht ihr für eure ISDN-Anlage eine Erweiterung um sie an einem 
VoIP-Anschluss zu betreiben oder eine ISDN-Anlage die das direkt kann.

Bei einer Umstellung auf VoIP es gibt Lösungen da liegt die gesamte 
Telefonanlage virtuell in der Cloud. Das wird auch IP-Centrex genannt. 
Da hast du außer den VoIP-Telefonen keine eigene Telefon-Hardware im 
Gebäude stehen.

Autor: X4U (Gast)
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Elo schrieb:
>> Ne Fritz Box z.B. macht internen S0 und hat analoge Ports DECT etc und
>> VOIP in die weite weite Welt.
> nur kostet so eine Kiste etwas mehr als nötig,

Ja natürlich, nur ist die Fritz Box weit verbreitet und man bekommt als 
Laie eher den Support den man braucht.


> und das DECT dreht sich
> dann auch nur unmittelbar um die Kiste, ist von der Reichweite auch eher
> geringer, und es gäbe zahlreiche Alternativen dazu

oder Repeater oder oder ... . Das ist alles Theorie ich halte ne Fritz 
Box für Privatanwender für besser geeignet als (mal etwas übertrieben) 
ein Produkt von Cisco. Da kann sich jeder nen Repreater kaufen und 
anschließen.

Natürlich geht dann kein VLAN etc. Aber was soll jemand mit Features von 
denen er noch nie was gehört hat?

> Mit dem Einsatz eines ISDN über Splitter wird es wohl nur ein > 1x MGA
> sein dürfen?

Vermutlich, aber manchmal sind bei solchen "organisch gewachsenen 
Anlagen" z.B. analog Ports dabei die keiner braucht aber schon seit 20 
Jahren bezahlt werden.

Autor: X4U (Gast)
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Jack schrieb:
> Spätestens wenn euch der ISDN-Anschluss gekündigt
> wird braucht ihr für eure ISDN-Anlage eine Erweiterung um sie an einem
> VoIP-Anschluss zu betreiben

Das erledigt ne Fritzbox oder ein Zyxcel 55.. locker nebenbei.

> das wird auch IP-Centrex genannt. Da hast du außer den VoIP-Telefonen..

Klar, die sehen dann alle um den Switch herum weil die Verkabelung 
fehlt.
Oder du machst alles per Wlan was ein DECT Einrichtung wesentlich 
günstiger hinkriegt.

Davon ab darf die Oma noch mal in den Genuss kommen alles neu zu lernen 
und ihr schönes einfaches Telefon mit den großen Tasten geht auch nicht 
mehr.

Autor: Der Telefonmann(tm) (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Zuhause habe ich seit einigen Jahren gar kein Festnetz mehr. So wie in
> meiner Familie telefoniert wird, ist es mit Handies nicht mehr teurer,
> wenn man alle Kosten berücksichtigt. Eventuell ist es sogar billiger.
> Außerdem ist es komfortabler.

Jetzt mal im Ernst. Fürs private Telefonieren mag das ja tariflich noch 
hinkommen, auch wenn ich mein Handy längst nicht so gut zwischen Ohr und 
Schulter klemmen kann, wie mein 16 Jahre altes Gigaset oder einen 
schnurgebundenen Hörer. Auch wenn meine Freundin und ich kostenlos 
zwischen unseren Handys telefonieren können, telefonieren wir, wenn wir 
jeder zu Hause sind (uns trennen leider unte der Woche ein paar hundert 
km) per Festnetz. Macht preislich keinen Unterschied (Festnetz hat Flat 
ins Festnetz, Handy hat Flat ins eigene Netz), ist aber irgendwie 
bequemer.

Was aber als Ersatz meines Erachtens gar nicht geht, ist Mobilfunk als 
Ersatz für einen schnurgebundenen Internetzugang, egal ob DSL oder 
Kabel. Selbst mit LTE biste nicht ansatzweise so schnell unterwegs wie 
mit nem ordentlichen VDSL oder Kabel. Insbesondere wenn die Funkzelle 
gut ausgelastet ist. Davon abgesehen, bei allem was bezahlbar ist, haste 
immer ne Volumenbegrenzung. Mach bei drei PCs die aktuellen 
Windows-Updates drauf, guck Dir einen Abend ein paar Youtubevideos an, 
und schon biste den Rest des Monats gedrosselt. Nee danke.

> Auf der Arbeit gibt es nur ein einziges DECT Telefon mit Faxgerät für 20
> Leute. Nach einem Umzug wurde als Provisorium zunächst Skype benutzt,
> und dabei ist es interessanterweise auch geblieben. Wenn wir wirklich
> jemanden anrufen müssen, holen wir uns das eine DECT Telefon oder nehmen
> unser privates Smartphone. Der Chef hat zweimal gefragt, ob jemand ein
> ordentliches Tischtelefon braucht, wollen wir aber gar nicht mehr haben.

Und ich dachte schon, mein Arbeitgeber wäre scheiße, aber das toppt es. 
Unsere Telefone (Vodavone VoIP-Lösung) werden zwar radikal überwacht 
(und stehen im Verdacht, daß sie genutzt werden können, um in Räume 
hineinzuhorchen), aber wenigstens hat jeder eins auf dem Tisch stehen. 
Und wer will, hat sogar ein Headset. Und wer wichtig ist, hat ein 
Firmenhandy dazu.

Meine private Handynummer geht die Kollegen oder andere dienstliche 
Kontakte einen feuchten Dreck an. Kriegt keiner, hat keiner. Nicht mal 
mein Chef hat die Nummer (und trotzdem sind sämtliche potentiellen 
Anrufer von der Arbeit auf Blacklist, sowohl aufm Handy als auch daheim 
in der Fritzbox). Ich habe keine Full-Flat auf dem Handy, ich brauche 
keine, und ich sehe sicher nicht ein, für die Arbeit da auch nur einen 
Cent auszugeben.

> Man gewöhnt sich an alles.

Nee, daran bestimmt nicht.

Autor: Oliver Stellebaum (phetty)
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Wieso fragst Du nicht Deinen Anbieter:

https://www.osnatel.de/geschaeftskunden/ip-telefonie.htm

Jedenfalls ist bei denen 2022 Schluß mit ISDN.

Autor: Pi (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Wenn wir wirklich
> jemanden anrufen müssen, holen wir uns das eine DECT Telefon oder nehmen
> unser privates Smartphone.


Mein privates Telefon würde ich niemals für geschäftliche Kontakte 
nutzen. Dann hat jeder deiner Geschäftspartner deine private Rufnummer 
und wird die schamlos nutzen!

Autor: Elo (Gast)
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Jack philosophierte

> Da die Telekom bis 2018 (oder war es ab 2018?) alle ISDN-Anschlüsse
> kündigen  möchte
mit der Zeitrechnung und den Fakten darin ist für dich wirklich etwas 
schwer?

> ist es fraglich, ob es sich noch lohnt intern weiter bei ISDN zu bleiben.
du hast ja nicht nur Probleme Termine und Fristen mit technischen Fakten 
richtig zuzuordnen, und wie erklärt sich das eine > ISDN-amtsseitig mit 
dem anderen > ISDN intern .... nach deiner Meinung?

> Spätestens wenn euch der ISDN-Anschluss gekündigt wird braucht ihr für eure > 
ISDN-Anlage eine Erweiterung um sie an einem VoIP-Anschluss zu betreiben
> oder eine ISDN-Anlage die das direkt kann.
Ja, so einfach kann man da Argumente vorlegen,one wirklich davon etwas 
zu wissen > Termine / Fristen und echte Möglichkeiten.

Vllt. ist der TO aber auch bis dahin frei vom Zwang oder der Frust noch 
Telefonieren zu müssen oder zu wollen?

Mach mal ein paar Vorschläge, welche IP-amtsseitige Anlage so viele 
derartigen herkömmlichen Geräte betreiben kann? Und noch preismäßig 
erschwinglich ist!

Oder vllt. so was wie hier von dir >
> Bei einer Umstellung auf VoIP es gibt Lösungen da liegt die gesamte
> Telefonanlage virtuell in der Cloud. Das wird auch IP-Centrex genannt.
> Da hast du außer den VoIP-Telefonen keine eigene Telefon-Hardware im
> Gebäude stehen.
Ja nee ist klar, eine Telefonanlage gehostet, fällt die DSL-Verbindung 
aus kann man nicht mal mehr intern telenieren, von extern ganz zu 
schweigen.
Wo schließt man dann in dem Fall mit einer Cloud-Anlage die ganzen neuen 
Telefone an, mit einem Knoten zusammen alle Kabel und dann um das 
DSL-Modem?
Ganz so einfach und toll ist das bei Weitem nicht!
Oder willst hier Franks Versuch einfach mal wiederholen und fortsetzen?

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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> Ganz so einfach und toll ist das bei Weitem nicht!
> Oder willst hier Franks Versuch einfach mal wiederholen und fortsetzen?

Wenn ich damit gemeint war: Versuch? Welcher Versuch?

Das ist kein Versuch, das ist inzwischen tägliche Praxis!

Autor: Elo (Gast)
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> Wenn ich damit gemeint war: Versuch? Welcher Versuch?

> Das ist kein Versuch, das ist inzwischen tägliche Praxis!

Noch sind wir hier im Forum und nicht draußen in der technik-kaputten 
Welt.
Die tägliche Praxis hatte ich dierse Woche schon mehrmals mit 
Stromausfällen durch den NB aka Stadtwerke.
Früher (vor Monaten) konnte man da noch wenigstens Telefonfieren und mit 
ISDN etwas Surfen, aktuell geht dabei dann gar nichts mehr, nicht mal 
wenn man eine USV hätte. Die Telekom hat sich auch für ihren OD-DSLAM 
den Akku-Satz gespart.
Von solchen Randerscheinungen wollen die IT-ler dann aber immer nichts 
wissen.
Wobei deren Floskeln wie Hochverfügbarkeit und Transparenz sich immer so 
schön anhören.

Und kam da heute nicht ein Anruf von einer örtlichen Arztpraxis, sie 
würden in naher Zukunft auch auf IP umgestellt werden.
Kurioserweise hat der Anrufer das gleiche Szenario wie ich diese Woche 
auch erlebt, wir wohnen im selben Ortsnetz.
Frank, soll ich dem Menschen deine Nr. geben, weil du solche möglichen 
Fall- stricke gekonnt ausbügelst?

Ja da ist was Wahres dran, das Elend ist die tägliche Praxis geworden, 
nur weiß keiner einen hilfreichen Ausweg daraus.

Noch was Reales, seit dem Stromausfall am Montag hat sich mein 
DSL-Router die folgenden Tage immer weiter hochgeschaukelt mit 
DSL-Resynchs.
Wie es nicht ander sein soll, immer mitten in wichtigen Telefonaten.
Frei nach dem Motto - zuverlässige Festnetz-Telefonie wird viel zu viel 
überbewertet.

Autor: Sven K. (svenk)
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Elo schrieb:
> Wenn ich damit gemeint war: Versuch? Welcher Versuch?
>
> Das ist kein Versuch, das ist inzwischen tägliche Praxis!
>
> Noch sind wir hier im Forum und nicht draußen in der technik-kaputten
> Welt.
> Die tägliche Praxis hatte ich dierse Woche schon mehrmals mit
> Stromausfällen durch den NB aka Stadtwerke.
> Früher (vor Monaten) konnte man da noch wenigstens Telefonfieren und mit
> ISDN etwas Surfen, aktuell geht dabei dann gar nichts mehr, nicht mal
> wenn man eine USV hätte. Die Telekom hat sich auch für ihren OD-DSLAM
> den Akku-Satz gespart.
> Von solchen Randerscheinungen wollen die IT-ler dann aber immer nichts
> wissen. Wobei deren Floskeln wie Hochverfügbarkeit und Transparenz sich
> immer so schön anhören.
>
> Und kam da heute nicht ein Anruf von einer örtlichen Arztpraxis, sie
> würden in naher Zukunft auch auf IP umgestellt werden.
> Kurioserweise hat der Anrufer das gleiche Szenario wie ich diese Woche
> auch erlebt, wir wohnen im selben Ortsnetz.
> Frank, soll ich dem Menschen deine Nr. geben, weil du solche möglichen
> Fall- stricke gekonnt ausbügelst?
> Ja da ist was Wahres dran, das Elend ist die tägliche Praxis geworden,
> nur weiß keiner einen hilfreichen Ausweg daraus.
>

100% ack.

Bisher war halt durch den Standard ISDN/Vermittlungstechnik eine gewisse 
Zuverlässikeit gegeben.
Ebenso durch eine Telefonanlage eine lokale Unabhängigkeit. Das kann man 
ja durchaus so auch weiter neu einkaufen, aber es hat sich durch den 
Wegfall der Extraanschaltung ISDN alles auf den Sync von DSL verlagert.

Meiner Meinung muss man ein gesamtes Konzept erstellen. Inklusive 
Notfall / Ausfall DSL.
Sonst hat man eine Arztpraxis (als Beispiel) falsch beraten.
Und man kann eben durchaus die alten und guten Anlagen! Weiter 
betreiben, es gibt ISDN/VoIP Gateways die eben dann die Amtsseite 
übernehmen.

Eine reine Cloud Lösung ist BWL-Technisch total sexy :-)
aber wenn es um alles geht - dh. Um das Geld zu verdienen, empfehle ich 
einen Bogen um Cloud zu machen, wenn es unbedingt im lokalen Netzwerk 
schon VoIP sein muss stellt man einen internen VoIP Server hin, der 
vermittelt nach extern.
Nicht alles was alt und ausgereift ist - ist schlecht :-)

Gruß Sven

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Elo schrieb:
> Früher (vor Monaten) konnte man da noch wenigstens Telefonfieren und mit
> ISDN etwas Surfen, aktuell geht dabei dann gar nichts mehr, nicht mal
> wenn man eine USV hätte. Die Telekom hat sich auch für ihren OD-DSLAM
> den Akku-Satz gespart.
> Von solchen Randerscheinungen wollen die IT-ler dann aber immer nichts
> wissen.
> Wobei deren Floskeln wie Hochverfügbarkeit und Transparenz sich immer so
> schön anhören.

Wer mit solchen Floskeln kommt hat das Geld für einen Glasfaseranschluss 
mit USV im Haus :)

> Noch was Reales, seit dem Stromausfall am Montag hat sich mein
> DSL-Router die folgenden Tage immer weiter hochgeschaukelt mit
> DSL-Resynchs.
> Wie es nicht ander sein soll, immer mitten in wichtigen Telefonaten.
> Frei nach dem Motto - zuverlässige Festnetz-Telefonie wird viel zu viel
> überbewertet.

Bestell dir einen nackten Telefonanschluss ohne Internet und du wirst da 
eine erheblich höhere Verfügbarkeit haben.

Autor: Der Telefonmann(tm) (Gast)
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Elo schrieb:
> Ja nee ist klar, eine Telefonanlage gehostet, fällt die DSL-Verbindung
> aus kann man nicht mal mehr intern telenieren, von extern ganz zu
> schweigen.

Technisch vollkommen richtig. Ändert aber nichts dran, daß es diese 
Lösungen gibt, wir haben ein solches System auch. (Zwei Standorte in D 
mit insgesamt 80 MA.) Wir haben zwar nicht nur DSL, sondern Glasfaser 
bis in die Hütte und ein DSL als Backup-Leitung (bei uns im Haus stehen 
die Server für den kompletten europäischen Betrieb*), aber wenn weg, 
dann weg. Zu diesem Behufe ist ein Fallback-Profil aktiv, daß bestimmte 
wichtige Nummern (Verkauf, Service) im Fehlerfalle auf bestimmte 
Firmenhandys umgeleitet werden.

> Wo schließt man dann in dem Fall mit einer Cloud-Anlage die ganzen neuen
> Telefone an, mit einem Knoten zusammen alle Kabel und dann um das
> DSL-Modem?

Dafür hat man neben dem Rack mit den Switches fürs Firmennetzwerk ein 
zweites Rack mit ein paar Gigabit-POE-Switches, wo die Netzwerkdosen, an 
denen Telefone hängen aufgepatcht werden. Von da gehts auf den 
Coreswitch und zum Router. Das ist doch quasi trivial.

*)Die Tatsache, daß wir die Server für den gesamten europäischen Betrieb 
hier stehen haben, hintert unsere überaus kompetente IT aber nicht 
daran, so grundlegende Dinge wie die USV-Wartung ernst zu nehmen. (Für 
ne komplette Netzersatzanlage ist es dann doch nicht wichtig genug.)
Unlängst gab es zum Ende der Mittagspause einen kompletten Blackout, 
weil irgenwdo im Gewerbegebiet ein Baggerfahrer ein Stromkabel kraulen 
mußte. Die Server begannen, sauber runter zu fahren, auf halbem Wege 
waren die seit sechs Jahren nicht überprüften Batterien leer und die 
Server sind folgerichtig die letzten Meter nicht mehr runtergefahren 
sondern runtergefallen.

Müßig zu erwähnen, daß als 20 Minuten später der Strom wieder da war, 
die Server erst mal den Rest des Tages damit zubrachten, wieder hoch zu 
fahren, die Festplatten zu prüfen, Datenbanken neu aufzubauen... 
arbeiten ging an dem Tag nicht mehr.

Autor: Vanilla (Gast)
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Telefon schrieb:
> Nummern und Durchwahl:
> Ja, bisher gibt es keine Durchwahlen, die ältesten Nummern sind sogar
> noch 4-Stellig, die neueren sind 7-Stellig und „am Stuck“. Wobei ich
> eine Durchwahl sehr schön fände, alleine weil man dann mit 2 externen
> Nummern auskommen könnte.

Nur kurz als Tipp. Solltest Du auf die Idee kommen für die Umstellung 
Tarif oder Anbieter zu wechseln, so besteht die Möglichkeit Dir 
Rufnummern (4 Stellig...) zu entziehen... - Im Hinterkopf behalten

Du schreibst von einem Problem mit der TK-Anlage, ist dieses Phenomän 
erst vor kurzer Zeit aufgetreten oder hast Du Zeit Lebens mit dem 
Problem gelebt und erst jetzt nervt es (ggfs. zunehmend)?

Mir fallen da auf Anhieb zwei Szenarien ein:

- Die Kondensatoren in deiner TK-Anlage warden weich oder machen Backen. 
Angesichts des Alters durchaus wahrscheinlich. Eine optische Inspektion 
auf aufgeblähte Becherelkos würde zum Anfang nichts schaden, auch ein 
verdachtsweiser Austausch aller Elkos nicht.

- Ggfs. ist dies ein latentes Problem der TK-Anlage (so würde ich einen 
Kommentar im Thread interpretieren) welches ggfs. durch ein 
Firmwareupdate beim TK-Provider nun verstärkt zum Vorschein kommt (ggfs. 
verschluckt sich die TK-Anlagenfirmware an bestimmten C-Kanal Paketen). 
Hier könnte es ggfs. helfen eine zusätzliche ISDN-TK davor zu hängen 
(z.B. eine Fritzbox o.ä. mit internem und externem ISDN) und dann mal 
schauen ob die "Hänger" immer noch auftauchen. Dann hättest Du 
gleichzeitig die Möglichkeit amtsseitig auf SIP (VOIP) zu wechseln ohne 
nochmals Hand (Hardware) anlagen zu müssen...

Gruß Vanilla

Autor: A. K. (prx)
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Sven K. schrieb:
> Meiner Meinung muss man ein gesamtes Konzept erstellen. Inklusive
> Notfall / Ausfall DSL.

Und sollte bei dem Gesamtsystem die längerfristige Finanzierung durch 
den Provider nicht vergessen. Der macht das als privatwirtschaftliches 
Unternehmen ja nicht aus Spass an der Freude.

Wenn die Kosten einer krisenfesten Telefonie ausschliesslich auf jene 
umgelegt werden sollen, die diesen Dienst freiwillig buchen, dann kostet 
ein solcher Telefonanschluss erheblich mehr. Weshalb das wiederum kaum 
Leute buchen und am Ende der Kostenspirale führen die umgelegten 
Fixkosten zu z.B. 1000€/Monat für ein paar Leute am Ort.

Alternativ könnte man das natürlich als Pflichtanschluss definieren. Das 
sind dann vielleicht 20€/Monat und es wird weniger populär sein als die 
GEZ.

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Und ich dachte schon, mein Arbeitgeber wäre scheiße, aber das toppt es.
> Unsere Telefone ... wenigstens hat jeder eins auf dem Tisch stehen.
> Und wer will, hat sogar ein Headset. Und wer wichtig ist, hat ein
> Firmenhandy dazu.

Das ist bei uns auch so. Wer will, kann quasi sofort eins haben. Aber 
bis auf den GF will keiner.

> Meine private Handynummer geht die Kollegen oder andere dienstliche
> Kontakte einen feuchten Dreck an.

Auch ein Diensthandy kann jeder bekommen, der möchte.

Das wäre ja eine Schande, wenn die Firma uns dazwi zwingen würde, unsere 
privaten Handies für die Firma zu verwenden. Wir tun es zwar alle, aber 
freiwillig (wirklich, ganz ohen Druck). Das ist der Unterschied.

Autor: Der Telefonmann(tm) (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Das ist bei uns auch so. Wer will, kann quasi sofort eins haben. Aber
> bis auf den GF will keiner.

Nachvollziehbar. Ich bin auch froh, keins zu haben. Bin ich im Büro, bin 
ich erreichbar. Ansonsten nicht. Ich werde ja schließlich auch nicht 
bezahlt, wenn ich nicht bei der Arbeit bin.

> Auch ein Diensthandy kann jeder bekommen, der möchte.

Bei uns setzt das eine gewisse Wichtigkeit voraus, immerhin kostet sowas 
ja Geld! :-o

> Das wäre ja eine Schande, wenn die Firma uns dazwi zwingen würde, unsere
> privaten Handies für die Firma zu verwenden. Wir tun es zwar alle, aber
> freiwillig (wirklich, ganz ohen Druck). Das ist der Unterschied.

Ich staune, ich staune. Sowas käme mir beim besten Willen nicht in die 
Tüte.

Autor: A. K. (prx)
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Der Telefonmann(tm) schrieb:
> Nachvollziehbar. Ich bin auch froh, keins zu haben. Bin ich im Büro, bin
> ich erreichbar. Ansonsten nicht. Ich werde ja schließlich auch nicht
> bezahlt, wenn ich nicht bei der Arbeit bin.

Es gibt Jobs, da besteht ein gewisses Eigeninteresse an einer 
rudimentären telefonischen Erreichbarkeit. Nicht jeder und nicht immer, 
aber wenn der Laden den Bach runter geht, weil ein ernstes Problem 
besteht und von ein paar kritischen Personen allesamt dauerhaft 
telefonisch hinter dem Mond sind, dann hat niemand was davon.

> Ich staune, ich staune. Sowas käme mir beim besten Willen nicht in die
> Tüte.

Ist eine Entscheidung, die man mit der Auswahl des Jobs und der 
Arbeitsstelle trifft. Ein Arzt, der an einem Verletzten seelenruhig 
vorbei spaziert, weil grad im Urlaub, der hat auch seinen Job verfehlt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jack (Gast)
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Elo schrieb:
> Jack philosophierte
>
>> Da die Telekom bis 2018 (oder war es ab 2018?) alle ISDN-Anschlüsse
>> kündigen  möchte
> mit der Zeitrechnung und den Fakten darin ist für dich wirklich etwas
> schwer?

Hast du ein Aggressionsproblem?

Zu deinen weiteren wirren Behauptungen sage ich nichts. Wenn es darum 
geht wer hier am lautesten brüllt hast du gewonnen.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Ich staune, ich staune. Sowas käme mir beim besten
> Willen nicht in die Tüte.

Brauchst du nicht. Ich wurde in 2 Jahren schätzungsweise 4 mal auf 
meinem Privathandy angerufen. Damit kann ich gut leben.

Man könnte fast meinen, ich wäre total unwichtg hmmm :-)

Spaß beiseite: Unsere Räume sind alle im selben Gebäude auf einer Ebene. 
Wir reden mehr persönlich miteinander und externen Kontakte liegen 
hauptsächlich bei den Managern und Projektleitern (ich bin aber 
Entwickler).

> Es gibt Jobs, da besteht ein gewisses Eigeninteresse an einer
> rudimentären telefonischen Erreichbarkeit.

Meine Tochter erreichst du schneller und zuverlässiger über Whatsapp. 
Telefon ist nicht mehr die Einzige Möglichkeit für Telekommunikation.

: Bearbeitet durch User
Autor: Der Telefonmann(tm) (Gast)
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A. K. schrieb:
> Es gibt Jobs, da besteht ein gewisses Eigeninteresse an einer
> rudimentären telefonischen Erreichbarkeit. Nicht jeder und nicht immer,
> aber wenn der Laden den Bach runter geht, weil ein ernstes Problem
> besteht und von ein paar kritischen Personen allesamt dauerhaft
> telefonisch hinter dem Mond sind, dann hat niemand was davon.

Dann muß der AG halt dafür sorgen, daß es festgelegte und bezahlte 
Rufbereitschaften gibt.

> Ist eine Entscheidung, die man mit der Auswahl des Jobs und der
> Arbeitsstelle trifft. Ein Arzt, der an einem Verletzten seelenruhig
> vorbei spaziert, weil grad im Urlaub, der hat auch seinen Job verfehlt.

Einen Verletzten am Wegesrand wird er wohl kaum liegen lassen, alleine 
schon aus rechtlichen Gründen nicht. (Unterlassene Hilfeleistung wird 
bei medizinischem Fachpersonal deutlich strenger gewertet als bei 
Laien.) Wenn er aber gerade irgendwo um die Malediven schnorchelt oder 
über die Cayman Islands golft, wird er sicher nicht sich nach Hause 
beamen, weil Oma Meier mit eingewachsenem Nagel am kleinen Zeh vor 
seiner Praxistür steht.

Autor: Der Telefonmann(tm) (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Brauchst du nicht. Ich wurde in 2 Jahren schätzungsweise 4 mal auf
> meinem Privathandy angerufen. Damit kann ich gut leben.
>
> Man könnte fast meinen, ich wäre total unwichtg hmmm :-)

Unsere Vorgesetzten würden es schamlos ausnutzen, daß sie die 
Mitarbeiter jederzeit und überall erreichen können. Da klingelt an der 
spannendsten Stelle im Krimi das Handy, nur um gesagt zu bekommen, daß 
man sich doch bitte morgen zuerst um X kümmern möge. Da morgens zuerst 
die Mails gelesen werden, hätte eine Mitteilung per Mail (oder sofern 
Chefchen noch bei der Arbeit ist der Zettel auf der Tastatur) genau den 
gleichen effekt, wenngleich weniger invasiv.

> Spaß beiseite: Unsere Räume sind alle im selben Gebäude auf einer Ebene.
> Wir reden mehr persönlich miteinander und externen Kontakte liegen
> hauptsächlich bei den Managern und Projektleitern (ich bin aber
> Entwickler).

Geht auch weniger um die Kommunikation während der Arbeitszeit. Da ist 
das persönliche Gespräch, sofern geographisch machbar, deutlich besser. 
(Wenn unser Außendienst in Italien Probleme hat, ist das Telefon jedoch 
die deutlich bessere Alternative) - es geht zumindest mir darum, daß in 
dem Falle viel zu viel dienstliche Themen nach Feierabend kommuniziert 
würden. Und da bni ich strikt. Wenn die Stechuhr nicht tickt*, bin ich 
nicht im Dienst, da denke ich nicht über die Arbeit nach.

*)Ja, es gibt Entwickler mit richtiger Zeiterfassung. Manchem mag das 
Streßpusteln bescheren, ich würde es gar nicht anders wollen. So 
diskutiert wenigstens keiner "Der Telefonmann(tm) ist heute schon wieder 
so früh weg, der schafft zu wenig", wenn der Telefonmann(tm) aber schon 
um halb sieben bei der Arbeit war und dementsprechend auch früh gehen 
kann.

> Meine Tochter erreichst du schneller und zuverlässiger über Whatsapp.
> Telefon ist nicht mehr die Einzige Möglichkeit für Telekommunikation.

Gibt es Whatsapp jetzt auch für Waschmaschinen? Also meins braucht ein 
Telefon. (SCNR)

Autor: A. K. (prx)
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Der Telefonmann(tm) schrieb:
> Dann muß der AG halt dafür sorgen, daß es festgelegte und *bezahlte*
> Rufbereitschaften gibt.

Gibts auch. Aber wenn es um speziell Kompetenzen geht, die sich schlecht 
auf 10 Leute verteilen lassen, würde das auf eine formale 
Bereitschaftsregelung der wenigen betreffenden Personen rauslaufen. Also 
beispielsweise jede zweite oder dritte Woche formale Erreichbarkeit und 
Einschränkung der Bewegungsfreiheit.

Das wäre dann, weil festgelegt, für diese Personen zwar finanziell 
vorteilhaft, aber für die Handlungsfreiheit weitaus unangenehmer. Da ist 
es (nicht nur) mir lieber, wenn ich ohne jede Bindung einfach bloss ein 
Telefon dabei habe, unter dem ich mit etwas Glück im Extremfall 
erreichbar bin. Damit kann ich gut leben, und ich mache das schon lang 
genug.

Autor: A. K. (prx)
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Der Telefonmann(tm) schrieb:
> Unsere Vorgesetzten würden es schamlos ausnutzen, daß sie die
> Mitarbeiter jederzeit und überall erreichen können.

Man muss sich halt die richtigen Vorgesetzten aussuchen. ;-)

Autor: A. K. (prx)
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Der Telefonmann(tm) schrieb:
> Gibt es Whatsapp jetzt auch für Waschmaschinen? Also meins braucht ein
> Telefon. (SCNR)

Das wär mal eine Idee für AVM. Strom-zu-Email gibts da ja schon, da wäre 
Whatsapp nicht so abwegig. Auch beim Kühlschrank (Message 16:00: "denk 
an die Gurken!").

: Bearbeitet durch User
Autor: Der Telefonmann(tm) (Gast)
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A. K. schrieb:
> Das wär mal eine Idee für AVM. Strom-zu-Email gibts da ja schon,

Ich kenn nur CEE auf Gardena... 
http://jaritsch.at/wp-content/uploads/2009/05/80_1_b.jpg

> da wäre Whatsapp nicht so abwegig. Auch beim Kühlschrank
> (Message 16:00: "denk an die Gurken!").

Was soll ich um 16 Uhr damit, wenn ich doch erst um 20 Uhr einkaufen 
fahre, wenn nix mehr los ist? :-P

Spaß beiseite, ich brauche diesen ganzen Smart-Online-Cloud-Krempel 
nicht. Die einzigen Geräte, die bei mir zu Hause im (Funk-)Netz hängen, 
gehören in die Kategorie IT-Equipment (Computer, Handy, Tablet, Drucker, 
...) Auch wenn mein Bügeleisen schnurlos ist. (Thermischer Akku in Form 
einer wärmespeichernden Bügelsohle, während man es auf seiner "Basis" 
abstellt, heizt es nach)

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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Nochmal zurück zum Thema VOIP/SIP (IP-Telefonie):

Ich habe gestern nachmittag eine Arztpraxis von 
ISDN/DSL-Anlagenanschluss VDSL 100 MBit und Telekom SIP-Trunk 
umgestellt, inklusive Geräte auspacken und installieren - hat keine 3 
Stunden geauert.

(Lancom-Router, Starface-PBX 19 Zoll, Gigaset N510 IP Basis und 6 
Handsets C430, inklusive Rufnummern-Einrichtung, ABs und Warteschlange, 
umfangreiche Funktions-Tests)

In der Ecke vom Elektronik-Raum der Praxis liegt nun ein ca. viertel 
Kubikmeter Elektroschrott (abgebaute Auerswald Anlage, alte 
Schnurlos-Telefone, Unmengen Kabel ... Das neue Zeug hat auf dem Hinweg 
komplett in einen kleinen Koffer gepasst.

: Bearbeitet durch User
Autor: Elo (Gast)
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Jack (Gast)
Elo schrieb:
>> Jack philosophierte

>>> Da die Telekom bis 2018 (oder war es ab 2018?) alle ISDN-Anschlüsse
>>> kündigen  möchte
>> mit der Zeitrechnung und den Fakten darin ist für dich wirklich etwas
>> schwer?

> Hast du ein Aggressionsproblem?
Ich sicher nicht, aber vllt. du?

> Zu deinen weiteren wirren Behauptungen
die da welche bitte wären?
> sage ich nichts.
Ist wohlauch besser so?

> Wenn es darum geht(,) wer hier am lautesten brüllt (,) hast du gewonnen.
Wenn man schlaue Ratschläge oder sinnvolle Tips geben will, sollte man 
schon bei wichtigen Fakten Bescheid wissen!
Auch mit der Satzzeichengebung (Kommas) macht das Lesen gewisser 
Beiträge erträglicher.
Verkäufer von irgendwas Hippem, von dem Sie selber keinen Plan haben, 
hören sich genauso an wie du!
Habe ich da etwa den Nagel auf den Kopf getroffen?

Autor: Elo (Gast)
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@ Frank Esselbach
wenn man fragen darf:

wofür brauchte man dabei die Starface-PBX 19 Zoll, wenn doch eh nur 6 
Mobilteile, und eigentlich dazu nur die DECT-IP-Basis mit DSL-Router 
(welcher Typ > 1781 ?) notwendig war?

Für die AB´s und Warteschlange?

Echte schnurgebundene Tischtelefone gibt es wohl nun nicht mehr?

Die Planung und Ausführung kam komplett von dir?

Welche Auerswald war da vorher im Einsatz, beiges Plastik- oder 
Alu-Metallgehäuse oder noch neuer in dunkler Plastik?

Der Materialpreis für die Neutechnik lag sicherlich bei über 1K Euro?

Wenn du sowas machst - dann komplett und richtig!

Man muß nur die richtige Kundschaft dazu haben, für das dafür nötige 
Budget.


Da muß ich mal unsere Arztpraxis hier fragen, wieviel die dazu geldmäßig 
eingeplant haben.
Bei der damaligen Umstellung von ISDN ohne Ruf-Nr.-Anzeige auf eine 
kleine Anlage mit 6 analogen Nst. kam ich auch schon arg ins Schwitzen, 
wie man das budgetmäßig macht.
Da gibt es wohl einige Unterschiede von einer Arztpraxis zur anderen!

Autor: Elo (Gast)
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Sven K meinte
> Meiner Meinung muss man ein gesamtes Konzept erstellen. Inklusive Notfall / > 
Ausfall DSL.
Kannst ja mal Frank Esselbach dazu befragen!

> Sonst hat man eine Arztpraxis (als Beispiel) falsch beraten.
Was willst du denen dazu bitte beraten, wenn / wann der Strom oder das 
DSL ausfällt oder fallen könnte?

> Und man kann eben durchaus die alten und guten Anlagen! Weiter betreiben,
> es gibt ISDN/VoIP Gateways die eben dann die Amtsseite übernehmen.
Ja wirklich schöne neue Welt, der NB spart sich nicht nur Stromkosten, 
sondern auch die fürs Equipment auf seiner Seite > 
Netzabschluss-Technik.

Sieh dir Franks Bsp. an, da flog alles Altes raus!

Versuch das mal bei jedem Kunden, egal ob das Ärzte oder RA oder 
Kleinbetriebe sind. Die werden sich auf so eine RE sicher "freuen".

Ja ja, der Wechsel von ISDN zu IP bringt wieder neue Umsätze ins 
Geschäft.

Autor: Elo (Gast)
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Reinhard S. meinte
> Wer mit solchen Floskeln kommt hat das Geld für einen Glasfaseranschluss
> mit USV im Haus :)
Was nützt einem das Geld dazu zu haben, wenn die Anbindung es nicht 
hergibt?

> Bestell dir einen nackten Telefonanschluss ohne Internet und du wirst da
> eine erheblich höhere Verfügbarkeit haben.
Zum ersten Teil deines Ratschlages: hier sind alle Kabelzuführungen zum 
APL nun schon voll, 3x TAL an der Zahl, also zusätzlich geht da gar 
nichts mehr!
Zu dem Versprechen, oder wohl doch eher Wunsch, einer höheren Verfügbar- 
keit: dann zeig mir mal wo das in den AGB oder Leistungsbeschreibungen 
bei der Telekom anders stehen soll ?!

Auf der gleichen TAL hatte ich ja nach ZwangsWechsel zur IP-Telefonie 
noch den NTBA unter Fremdspeisung gehabt, da war auch kein Weg drin mir 
noch einen ISDN extra aktiv darüber zu schalten.
Klamm und heimlich wurde dann der funktionslose NTBA plötzlich stromlos, 
logisch weil man will ja nicht brach liegende Technik noch mit Energie 
versorgen.
Nur wurde dann auch ohne Vorankündigung der Anschluß einfach auf Annex J 
umgestellt.
Davon weiß angeblich auch keiner was vom Service, vom Vertrieb erst gar 
nicht!

Mit solchen wie deinen Ratschlägen wäre ich etwas vorsichtiger.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Elo schrieb:
> Reinhard S. meinte
>> Wer mit solchen Floskeln kommt hat das Geld für einen Glasfaseranschluss
>> mit USV im Haus :)
> Was nützt einem das Geld dazu zu haben, wenn die Anbindung es nicht
> hergibt?

Mir sind Bandbreitenbegrenzungen bei einem Glasfaseranschluss bisher 
unbekannt.

>> Bestell dir einen nackten Telefonanschluss ohne Internet und du wirst da
>> eine erheblich höhere Verfügbarkeit haben.
> Zum ersten Teil deines Ratschlages: hier sind alle Kabelzuführungen zum
> APL nun schon voll, 3x TAL an der Zahl, also zusätzlich geht da gar
> nichts mehr!

Neue Hauszuführung? 4. Doppelader im Kabel (falls Kabel mehr als 3 DA 
hat)?

> Zu dem Versprechen, oder wohl doch eher Wunsch, einer höheren Verfügbar-
> keit: dann zeig mir mal wo das in den AGB oder Leistungsbeschreibungen
> bei der Telekom anders stehen soll ?!

Von DSL hört man öfters Störungen als bei einem "normalen" 
Telefonanschluss. In der Leistungsbeschreibung gibt es bei der 
Verfügbarkeit keine Unterschiede, beide 97%.

> Nur wurde dann auch ohne Vorankündigung der Anschluß einfach auf Annex J
> umgestellt.

Kam laut Forenberichten ab und an vor. Blöd, wenn man kein passendes 
Modem hat, auch wenn es laut Leistungsbeschreibung Pflicht ist.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Frank E. schrieb:
> (Lancom-Router, Starface-PBX 19 Zoll, Gigaset N510 IP Basis und 6
> Handsets C430, inklusive Rufnummern-Einrichtung, ABs und Warteschlange,
> umfangreiche Funktions-Tests)
>
> In der Ecke vom Elektronik-Raum der Praxis liegt nun ein ca. viertel
> Kubikmeter Elektroschrott (abgebaute Auerswald Anlage, alte
> Schnurlos-Telefone,

Blöde Frage: Was hat dagegen gesprochen, die alten Schnurlostelefone 
weiterzuverwenden?

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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Reinhard S. schrieb:

> Blöde Frage: Was hat dagegen gesprochen, die alten Schnurlostelefone
> weiterzuverwenden?

Da waren zwei Panasonics, zwei (alte) Fritzfons und zwei alte Gigasets 
mit analoger Basis ... A-irgendwas ...

Gegen eine Weiterverwendung sprach, dass die z.B. bei externen Anrufern 
die Rufnummer nicht anzeigten, sondern nur "extern", bei internen 
Anrufen nicht den Namen des Handsets ("Empfang", "Office" usw.) sondern 
nur die Nummer. Ausserdem funktioniert der Zugriff auf das 
Kontaktverzeichnis der TK-Anlage nicht. Rufweiterleitung mit R-Taste 
ging auch nicht.

Mit den C430 (Handset mit Ladeschale) Alles gar kein Problem. Und die 
kosten weniger als 40 Euro, wenn man günstig kauft.

Autor: Elo (Gast)
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Elo schrieb:
> Reinhard S. meinte
>> Wer mit solchen Floskeln kommt hat das Geld für einen Glasfaseranschluss
>> mit USV im Haus :)
> Was nützt einem das Geld dazu zu haben, wenn die Anbindung es nicht
> hergibt?
Reinhard S. meinte dazu
> Mir sind Bandbreitenbegrenzungen bei einem Glasfaseranschluss bisher
> unbekannt.
So unverständlich von mir ausgedrückt?
Mit Anbindung war natürlich "keine GF-Versorgung" als "nicht hergibt" 
gemeint.

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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Elo schrieb:
> @ Frank Esselbach
> wenn man fragen darf:
>
> wofür brauchte man dabei die Starface-PBX 19 Zoll, wenn doch eh nur 6
> Mobilteile, und eigentlich dazu nur die DECT-IP-Basis mit DSL-Router
> (welcher Typ > 1781 ?) notwendig war?
>
> Für die AB´s und Warteschlange?

Es geht z.B. um die Anzahl der gleichzeitig führbaren Gespräche. Die 
Praxis hatte vorher zwei ISDN-Anlagenanschlüsse mit je 4 Rufnummern. 
Nach der Umstellung auf All-IP wurden die durch einen SIP-Trunk mit 99 
Nummern (00-99) ersetzt. Trunk ist was Anderes als 8 Einzelanschlüsse - 
damit kann weder eine Fritzbox umgehen, noch die N510-Basis direkt. 6 
Telefone und ein Fax sollten (nach Kunden-Wille) im Extremfsll alle 
gleichzeitig funktionieren.

Und auch die 1000 Möglichkeiten, zeitgesteuert und/oder per Web-GUI die 
Ansagen bzw. Warteschlange der Rezeption zu aktivieren bzw. umzustellen 
waren Kundenwunsch.

19 Zoll ist einfach ein "Ordnungsprinzip", das Ding lässt sich 
ordentlich in den Schrank schrauben und hat alle Anschlüsse vorn. Nicht 
so ein blödes "Brot", was immer irgendwie in 'nem Kabelverhau rumliegt 
... :-)

>
> Echte schnurgebundene Tischtelefone gibt es wohl nun nicht mehr?
>
> Die Planung und Ausführung kam komplett von dir?
>

Doch, gibts natürlich, z.B. Gigaset Maxwell oder Grandstream ... die 
Schnurlos-Dinger waren aber explizider Kundenwunsch.

> Welche Auerswald war da vorher im Einsatz, beiges Plastik- oder
> Alu-Metallgehäuse oder noch neuer in dunkler Plastik?

Beiges Plastik mit einer Art Ausschnitt mit schrägen Seiten im vorderen 
Gehäuseteil. Die Form wie eine 2104 Compact, aber mind. doppelt so groß.
>
> Der Materialpreis für die Neutechnik lag sicherlich bei über 1K Euro?

Wenn ich die Starface Pro hätte zum Listenpreis kaufen müssen ca. 1,5 K 
Euro, ich habe sie aber günstiger bekommen. Liege knapp unter 1K Euro 
...

> Wenn du sowas machst - dann komplett und richtig!
> Man muß nur die richtige Kundschaft dazu haben, für das dafür nötige
> Budget.

: Bearbeitet durch User
Autor: Elo (Gast)
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Frank Esselbach schrieb
> Es geht z.B. um die Anzahl der gleichzeitig führbaren Gespräche. Die
> Praxis hatte vorher zwei ISDN-Anlagenanschlüsse mit je 4 Rufnummern.
Es waren damit 2 NTBA´s mit so max. 4 gleichzeiten Amtskanälen = max. 
Gespräche nach /von extern. Ruf-Nr. nur jeweils 4? Eigentlich geht es da 
bei min. 10 los, 0 - 9 DDI.

> Nach der Umstellung auf All-IP wurden die durch einen SIP-Trunk mit 99
> Nummern (00-99) ersetzt. Trunk ist was Anderes als 8 Einzelanschlüsse -
> damit kann weder eine Fritzbox umgehen, noch die N510-Basis direkt.
Eine Fritzbox kann 2x Kanäle als Amt auf den S0 Port und dann weiter auf 
die analogen und DECT-Tln. umsetzen, nur ist sie für solche gewerblichen 
Anwendungen eher nicht geeignet.
Die N510 kann max. 4 Gespräche und max. 6x SIP-Accounts, nur 
wahrscheinlich keine SIP-Trunks?

> 6 Telefone und ein Fax sollten (nach Kunden-Wille) im Extremfsll alle
> gleichzeitig funktionieren.
Da hat der Kunde nun einen IP-Anschluß mit 6x Gesprächkanälen?
Wenn man sich das zu früher vorstellt, waren da 3x NTBA´s mit Technik 
(Ports) in der VST und jeweils separatem Übertragungsweg als TAL nötig.
Da kann man das mit den damaligen Kosten noch verstehen.
Heute dagegen ist dafür nur genügend Bandbreite und das richtige 
Kunden-Equipment von Bedarf.
Auf NB-Seite bleibt es nur ein > 1x XDSL-Port, die Kosten sind aber 
ähnlich derer oder gar höher wie mit den NTBAs von Früher geblieben.
So macht man Geschäfte bei den Tel.Anbietern.

> Und auch die 1000 Möglichkeiten, zeitgesteuert und/oder per Web-GUI die
> Ansagen bzw. Warteschlange der Rezeption zu aktivieren bzw. umzustellen
> waren Kundenwunsch.
Dafür sicherlich die TA Starface-PBX?
> 19 Zoll ist einfach ein "Ordnungsprinzip", das Ding lässt sich
> ordentlich in den Schrank schrauben und hat alle Anschlüsse vorn.
> Nicht so ein blödes "Brot", was immer irgendwie in 'nem Kabelverhau
> rumliegt
Da hast du aber wohl auch ein wenig Glück gehabt, dass dein Vorgänger 
nicht sonderlich qualitätsbewußt optischer Seits gearbeitet hat?
Denn eine Auerswald Commander Basic gibt es auch in 19-Zoll-Format, oder 
solche Plastikkisten von dort aus Cremlingen mit einem 
19-Zoll-Einschubrahmen für den Datenschrank.

> Beiges Plastik mit einer Art Ausschnitt mit schrägen Seiten im vorderen
> Gehäuseteil. Die Form wie eine 2104 Compact, aber mind. doppelt so groß.
> ... :-)
das war dann wohl eine 4410 mit Zusatzmodul für den 2. ISDN-Amts-Port?
Ja damals war mit nur einer Anlage so vieles möglich, wozu man heute 
mehrere und wesentlich teurere Kisten braucht.
Der Vor"Arbeiter" als Dienstleister mit der Vorgängertechnik hat dann 
wohl auch nur halbe Sachen gemacht, wenn auf den DECT-Telefonen nicht 
mal das Mindeste zu sehen war? War dann sicherlich keine 
System-DECT-Basis von Auawald?

Was wird denn nun mit der alten Technik passieren, die landet dann wohl 
in der Bucht?

> Wenn ich die Starface Pro hätte zum Listenpreis kaufen müssen ca. 1,5 K
> Euro, ich habe sie aber günstiger bekommen. Liege knapp unter 1K Euro
Mit dem Lancom-Router auch eingerechnet?
Die Starface sind ja auch mehr PC-Technik-basierte Vielkönner, die unter 
einem BS etwas in Richtung Telefonie u. Zusätze nebenher mitmachen.

Autor: Kurt Bindl (kurt-b)
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Telefon schrieb:
>
> Problem:
> Manchmal bekommen ankommende Anrufe ein Besetzt Zeichen, gleiches gilt
> dann auch für ausgehende Telefonate (im Display der DECT Geräte steht
> dann „Kein Netzwerk“). Ohne einen Eingriff bleibt es dann beim besetzt.
> Das Internet funktioniert weiter. In den letzten 15 Jahren gab es an der
> Anlage soweit ich weiß keine Änderungen (Gesamtalter sicherlich 25
> Jahre).

Alle Steckplatinen mehrfach stecken damit die Kontakte gereinigt werden.
Elkos im NT tauschen damit kein Ribbel auf dem Ausgang liegt und kurze 
Netzeinbrüche abgefangen werden.

 Kurt

Autor: Elo (Gast)
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Kurt Bindl meinte

> Alle Steckplatinen mehrfach stecken damit die Kontakte gereinigt werden.
> Elkos im NT tauschen damit kein Ribbel auf dem Ausgang liegt und kurze
> Netzeinbrüche abgefangen werden.

> Kurt

Lese auch mal den ersten Beitrag und denke mal etwas nach, ob der TO 
unter deine Vorstellungen fällt?
Noch dazu bringt das meiner Erfahrung nach gar nichts, außer dass danach 
meist überhaupt nichts mehr geht.
Hast du sowas selber schon mal gemacht, Kurt?

Autor: Schreiber (Gast)
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Reinhard S. schrieb:
>> Zu dem Versprechen, oder wohl doch eher Wunsch, einer höheren Verfügbar-
>> keit: dann zeig mir mal wo das in den AGB oder Leistungsbeschreibungen
>> bei der Telekom anders stehen soll ?!
>
> Von DSL hört man öfters Störungen als bei einem "normalen"
> Telefonanschluss. In der Leistungsbeschreibung gibt es bei der
> Verfügbarkeit keine Unterschiede, beide 97%.

Durchaus richtig. Laut Leistungsbeschreibung sollte es zwischen ISDN und 
DSL+VoIP keinen Unterschied hinsichtlich Zuverlässigkeit geben. In der 
Praxis gibt es einen enorm hohen.

Abhilfe schafft ein regelmäßiger Neustart der Telefonanlage, sowie 
Backup-Internet per UMTS. Für ausgehende Gespräche (wenn der Server des 
Telefonanbieters mal wieder down ist) nimmt man als Backup ebenfalls 
UMTS oder GSM. Für die Notstromversorgung ist man ebenfalls selbst 
verantwortlich.

Notstrom der GSM-Basisstationen reicht normalerweise für 1-3 Stunden, 
DSL fällt sofort aus.
Wenns richtig wichtig ist, als Backup für alle Fälle ein 
Satellitentelefon bereitlegen. Kostet einmalig 500€ + 50€/Jahr 
Grundgebür.

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