Servus,
bei meiner lezten Platine, welche ich fertigen lies, habe ich aus
versehen den falschen Footprint genommen, so dass jetzt die Löcher für
die Anschlußklemme (THT) zu klein sind. Nach dem Aufbohren ist dann
natürlich die Durchkontaktierung weg, und leider kommen die Leiterzüge
von der Oberseite an die Klemme und an der Unterseite wird gelötet.
Bei einem aufgebohrten Exemplar, habe ich, beim einlöten einer Klemme,
versucht, mit viel Flußmittel und Lötzinn wieder eine Durchkontaktierung
zu erzeugen, leider ohne Erfolg.
Hat vielleicht jemand eine gute Idee, wie man das Problem auf "schöne
Art" lösen kann.
Dann bestücke doch die Klemme auf der Unterseite und löte sie auf der
Oberseite fest. Da Du keinerlei Rahmenbedingungen oder Einschränkungen
genannt hast, können wir also davon ausgehen, dass sie nicht bestehen.
mec schrieb:> Ich habe aus versehen den falschen Footprint genommen,> so dass jetzt die Löcher für die Anschlußklemme (THT) zu klein sind.> Nach dem Aufbohren ist dann natürlich die Durchkontaktierung weg,
Dann bohr grösser und setze Hohlnieten ein.
Für Prototypen?
Pins der Anschlußklemme bearbeiten.
Klemme mit gleichem Rastermaß aber dünneren Pins heraussuchen.
Fädeldraht zu den entsprechenden Netzen.
Such dir es aus
Ralf schrieb im Beitrag #5048561:
> ICs können natürlich nicht von der Unterseite bestückt werden.
Mit dem 7106 geht das schon. Man muss nur ein IC mit dem Anhang
"R" dafür verwenden. :-)
Man könnte Fädeldraht VOR dem Einsetzen der Klemme oben an den
Leiterbahnzügen anlöten und zusammen mit der Klemme nach unten führen
und dort verlöten.
Kommt halt auch auf die notwendige Stromtragfägihkeit an.
Andreas S. schrieb im Beitrag #5048609:
> Aber trotzdem unterstellst Du mir einfach, ich hätte die entscheidenden> Informationen nicht verwendet
ich verstehe Ralf so, dass
- er irrtümlich von einem IC ausging
- er darum Deinen Vorschlag für nicht zielführend hielt
- er seinen Fehler erkannt hat
- er darum seine ganze Antwort gerne gelöscht hätte
Ich denke also, dass er Dir nichts (mehr) unterstellt und Deiner Meinung
ist.
mec schrieb:> Hat vielleicht jemand eine gute Idee, wie man das Problem auf "schöne> Art" lösen kann.
Vor dem Bestücken eine ausreichend dünnen Draht ins Loch stecken und
provisorisch oben festlöten. Davon sieht man nacher nichts mehr.
Da Andreas sich hier mit blödsinnigen Vorschlägen breitmacht (wie geht
das mit einer Reihe Klemmen, bei denen ein paar oben und ein paar unten
angeschlossen sind, ist so etwa der Normalfall), sollte man hier Schluss
machen, es wird eh nur noch gepöbelt.
Georg
Hallo Leute,
jetzt muss ich mal etwas klarstellen, da ich am Fließband selber
individuelle Bauteile bestücke, ist das was Ralf geschrieben hat zwar
möglich, aber in diesem Fall nicht gefragt. Das was Andreas geschrieben
hat, ist erst recht großer Murks.
Denn wenn ich eine Phoenixklemme von der Unterseite bestücke, kann ich
sie nur noch von der Oberseite her anlöten. Die Lötpads auf der
Unterseite würden dann aber keinen Kontakt mehr bekommen, außer einen
Wackelkontakt.
Deshalb find ich die Lösung von dem Anderen Gast, mit dem Draht noch am
besten.
Danke
Yasmin
Yasmin schrieb:> Die Lötpads auf der Unterseite würden dann aber keinen Kontakt mehr> bekommen, außer einen Wackelkontakt.
Bist Du auch so dumm zum Lesen? Der TE hat doch klar geschrieben:
> leider kommen die Leiterzüge von der Oberseite an die Klemme
Da kann es also völlig egal sein, ob die Restringe auf der Unterseite
Wackelkontakte haben oder nicht.
Andreas S. schrieb:> Bist Du auch so dumm zum Lesen?
Erstens bin ich nicht dumm, nur weil ich am Fließband stehe. Ich habe in
meinem Leben mit Sicherheit mehr Platinen bestückt als Du Toilettengänge
hinter Dir hast.
mec schrieb:> Bei einem aufgebohrten Exemplar, habe ich, beim einlöten einer Klemme,> versucht, mit viel Flußmittel und Lötzinn wieder eine Durchkontaktierung> zu erzeugen, leider ohne Erfolg.
Hier kannst Du deutlich erkennen, das der TE eine Durchkontaktierung
haben möchte, ich denke, dass das auch seinen Grund haben wird
(Stichwort: doppelseitiges Layout).
Yasmin
Andreas S. schrieb:> Da kann es also völlig egal sein, ob die Restringe auf der Unterseite> Wackelkontakte haben oder nicht
Das ist richtig, gilt aber nur unter der von Dir zu Recht gemachten
Prämisse:
Andreas S. schrieb:> Da Du keinerlei Rahmenbedingungen oder Einschränkungen genannt hast
Fängt Damit an, dass die Durchkontaktierungen den Großteil der
Haltbarkeit von TH-Anschlüssen ausmachen. Sollte man also nur machen,
wenn die Klemme bündig aufsitzen kann (also nicht frei Schwebend). Auch
muss natürlich die Kabelzuführung möglich sein, ...
aber ja: Genauso wie Du hätte ich es hier vorgeschlagen und habe ich
auch schon einmal so gemacht
Yasmin schrieb:> Deshalb find ich die Lösung von dem Anderen Gast, mit dem Draht noch am> besten.
Gerade über Anschlussklemmen fliessen aber oft grössere Ströme.
Da ist ein Fädeldraht oft zu dünn. Schmort dieser dann durch,
ergibt das einen nur schwer zu lokalisierenden Fehler. M.E. ist
ein Hohlniet die einzige "professionelle" Lösung, insbesondere
wenn dieser noch mit der Leiterbahn verlötet wird.
Harald W. schrieb:> Hohlniet die einzige "professionelle" Lösung, insbesondere> wenn dieser noch mit der Leiterbahn verlötet wird.
Ja, das stimmt. Dann darf dieser aber nicht aus Alu oder CrNi sein,
sondern aus verzinntem Eisenblech oder verchromt oder gleich aus Kupfer
oder Messing. :D
Yasmin schrieb:> Ja, das stimmt. Dann darf dieser aber nicht aus Alu oder CrNi sein,> sondern aus verzinntem Eisenblech oder verchromt oder gleich aus Kupfer> oder Messing. :D
Passende Nieten zur Durchkontaktierung werden ja extra für diesen
Zweck von Elektronikhändlern angeboten. Die werden dann sicher auch
aus dem passenden Material sein.
Einfache Lösung: Ein kleines Langloch. An der Oberseite einen kleinen
Draht festlöten und durch das Langloch. Danach Klemme rein und unten mit
dem Draht festlöten. Der Lötpunkt hält dann aber auch die mechanische
Belastung, da er sich ja nirgends (außer am Draht) verbindet. Daher
würde ich die Klemme einfach festkleben.
Problem gelöst.
Hallo mec
mec schrieb:> Bei einem aufgebohrten Exemplar, habe ich, beim einlöten einer Klemme,> versucht, mit viel Flußmittel und Lötzinn wieder eine Durchkontaktierung> zu erzeugen, leider ohne Erfolg.
Das klappt nicht.
> Hat vielleicht jemand eine gute Idee, wie man das Problem auf "schöne> Art" lösen kann.
Wenn's nicht von unten geht Klemme mit 5mm Abstand von oben anlöten und
dann mit Kleber fixieren.
Oder klemme von der Seite aus anlöten und mit Kleber fixieren.
rgds
Danke, hätte in so kurzer Zeit nicht mit so vielen Antworten gerechnet.
Ich beginne mal von oben mit den Antworten.
Andreas S. schrieb:> Dann bestücke doch die Klemme auf der Unterseite und löte sie auf der> Oberseite fest. Da Du keinerlei Rahmenbedingungen oder Einschränkungen> genannt hast, können wir also davon ausgehen, dass sie nicht bestehen.
So habe ich es jetzt auch für erste Tests gemacht, sieht halt bescheiden
aus und macht später vielleicht Ärger.
Michael X. schrieb:> Für Prototypen?> Pins der Anschlußklemme bearbeiten.> Klemme mit gleichem Rastermaß aber dünneren Pins heraussuchen.> Fädeldraht zu den entsprechenden Netzen.>> Such dir es aus
Sind leider schon klemmen, welche sehr dünne Pins haben, und die sind
halt auch schon da, und möchte sie deswegen auch einsetzen.
Fädeldraht ist wahrscheinlich zu dünn, So 5 bis 10A sollte es auf Dauer
schon aushalten, und Platine ist relativ Kompakt, so das er schwer
sinnvoll zu kontaktieren ist.
Der Andere schrieb:> Man könnte Fädeldraht VOR dem Einsetzen der Klemme oben an den> Leiterbahnzügen anlöten und zusammen mit der Klemme nach unten führen> und dort verlöten.> Kommt halt auch auf die notwendige Stromtragfägihkeit an.
Genau der Strom ist das Problen, hab eigentlich mit 35µm Kupferauflage
auf der Platine schon ein wenig bedenken, sollte aber noch gehen ;)
Ralf schrieb im Beitrag #5048561:
> Deshalb musst> Du die Bauteile von beiden Seiten festlöten (Voraussetzung ist, dass auf> beiden Seiten Lötpads vorhanden sind).
geht leider nicht, da die Pins unter der Klemme sind, und man nicht
hinkommt.
Georg schrieb:> Vor dem Bestücken eine ausreichend dünnen Draht ins Loch stecken und> provisorisch oben festlöten. Davon sieht man nacher nichts mehr.
Leider sind die Pads recht klein, und der Strom recht hoch, muss ich bei
Späteren Projekten mal stäreker beachten, dass man, wo es möglich ist,
die Pads größer macht. Leider hab ich aber meist das Problem, das die
Pads zu Groß sind, und sie kleiner haben möchte, so dass ich das
übersehenn habe.
Andreas S. schrieb:> Yasmin schrieb:>> Die Lötpads auf der Unterseite würden dann aber keinen Kontakt mehr>> bekommen, außer einen Wackelkontakt.>> Bist Du auch so dumm zum Lesen? Der TE hat doch klar geschrieben:>>> leider kommen die Leiterzüge von der Oberseite an die Klemme>> Da kann es also völlig egal sein, ob die Restringe auf der Unterseite> Wackelkontakte haben oder nicht.
Bei einem Kontakt leider nicht, aber da gibt es Gottseidank genug Vias
auf die Andere seite ;)
Yasmin schrieb:> Andreas S. schrieb:>> Bist Du auch so dumm zum Lesen?>> Erstens bin ich nicht dumm, nur weil ich am Fließband stehe. Ich habe in> meinem Leben mit Sicherheit mehr Platinen bestückt als Du Toilettengänge> hinter Dir hast.
Guter Spruch, muss ich mir Merken ;)
Andreas S. schrieb im Beitrag #5048891:
> Yasmin schrieb:>> Ich habe in meinem Leben mit Sicherheit mehr Platinen bestückt als Du>> Toilettengänge hinter Dir hast.>> Das glaube ich Dir unbesehen. Allerdings habe ich es nicht nötig, den> ganzen Tag am Fließband zu stehen, sondern wäre derjenige, der Dich> springen ließe, wenn ich es wollte. Das ist eben der kleine Unterschied> zwischen Arbeiter und Geschäftsführer bzw. Akademiker.
So einen Cheff möcht ich nicht haben, denn ganzen Tag im Forum
rumhängen, und dann seine Mitarbeiter anschreien. Du bist also nur
Akademiker nach Papier, und sonst überheblich, oder hast ein schlechte
Händchen bei der Personalauswahl. Jetzt wirds aber OT, zurück zum Thema.
6a66 schrieb:> Hallo mec>> mec schrieb:>> Bei einem aufgebohrten Exemplar, habe ich, beim einlöten einer Klemme,>> versucht, mit viel Flußmittel und Lötzinn wieder eine Durchkontaktierung>> zu erzeugen, leider ohne Erfolg.>> Das klappt nicht.
Hab's gemerkt. ;)
> Wenn's nicht von unten geht Klemme mit 5mm Abstand von oben anlöten und> dann mit Kleber fixieren.
Leider sind die Pins zu Kurz.
> Oder klemme von der Seite aus anlöten und mit Kleber fixieren.
Wäre auch eine Überlegung wert, 5min. Epoxi sollte gehen.
Werner H. schrieb:> Quatsch!
Hoppla, stimmt ja doch?! Ich hab's gerade ausprobiert. Wenn man sich
bemüht nehmen diese Dinger wirklich Lötzinn an. Ich habe immer geglaubt,
weil die nicht magnetisch sind, sind die aus Alu oder CrNi.