Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Vorteile von Testbildgeneratoren?


von tbg (Gast)


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Hallo,

ich blicke nicht so ganz durch, wo die Vorteile eines Testbildgenerators 
gegenüber einem herkömmlichen PC/Laptop als Signalquelle mit auf die 
Auflösung abgestimmten Testbildern liegen?

Ist die Genauigkeit einfach deutlich höher als am PC?

Als Beispiel mal dieser Generator:
http://dvdo.com/wp-content/uploads/2015/10/DVDO-AVLabTPG-Product-Brief-GR-300dpi-2015Nov13.pdf

von Stefan S. (chiefeinherjar)


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Naja hat man immer einen PC dabei, wo soetwas getestet werden soll?

Das Ding ist einfach viel kleiner und handlicher. Wenn man mehrere 
Geräte hintereinander oder an unzugänglichen Stellen oder oder oder 
testen will, kann ich mir sowas echt angenehm vorstellen.

Selbst ein kleiner Laptop wiegt etwas, braucht mehr Platz und braucht 
Zeit zum Booten.

von VOA (Gast)


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tbg schrieb:
> Ist die Genauigkeit einfach deutlich höher als am PC?

Dazu müsste man wissen was drin steckt. Womöglich auch nur ein 
Himbeercomputer?

Grundsätzlich dient alles was verkauft wird, erstmal nur dem Zweck, beim 
Anbieter monetären Gewinn zu generieren.
Dazu muß es nicht unbedingt besser (als ein PC) sein. Wichtig ist, daß 
der Anwender glaubt, etwas besseres zu erwerben. Und bereit ist den 
entsprechenden Preis zu zahlen.

von tbg (Gast)


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Also nur aus praktischen Gründen?

Aber irgendetwas muss doch den Preis rechtfertigen.. Den angegebenen 
habe ich grad für etwa 700 Dollar entdeckt - das ist ja doppelt so viel 
wie ein günstiger Laptop. Und es gibt ja noch deutlich teurere Geräte..

von tbg (Gast)


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Edit:

Und dieser günstige Laptop liefert mir dann ein qualitativ 
gleichwertiges Bildsignal?

von Jim M. (turboj)


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Bei dem verlinkten Datenblatt sehe ich keine Genauigkeitsangabe - aber 
vermutlich hält das Ding die Normpegel eine Größenordnung genauer ein.

Viele gammelige PC Grafikkarten sind auf 8 Bit pro Farbkanal beschränkt 
und/oder können kein 4K@60Hz auf dem HDMI Port.

Mit dem kleinen Teil ist auch sicher dass da nicht Windoof oder der 
Grafiktreiber die Ausgabe der Testsignale verschlimbessern.

Braucht man IMO aber nur wenn man Moitore o.ä. sehr exakt und 
reproduzierbar  kalibrieren muss.

von tbg (Gast)


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Ich glaub, mir ist gar nicht so ganz klar, worauf es bei den Geräten 
genau ankommt..

Jim M. schrieb:
> Viele gammelige PC Grafikkarten sind auf 8 Bit pro Farbkanal beschränkt
> und/oder können kein 4K@60Hz auf dem HDMI Port.
Viele Daten in kurzer Zeit bereitstellen als hohe Anforderung - ok.


Jim M. schrieb:
> Mit dem kleinen Teil ist auch sicher dass da nicht Windoof oder der
> Grafiktreiber die Ausgabe der Testsignale verschlimbessern.
Was passiert denn mit den Signalen? Verschieben sich unter Umständen 
Pixel? Werden die Farbwerte verändert?
Du erwähnst die Normpegel - verschliffene Flanken (bezieht sich dann 
aber ja eigentlich auf Punkt 1: viele Daten)?

von Georg (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> Naja hat man immer einen PC dabei, wo soetwas getestet werden soll?
>
> Das Ding ist einfach viel kleiner und handlicher

Und braucht laut Datenblatt einen PC zur Steuerung.

Georg

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