Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem preiswerten Schaltregler, der mir aus
24V DC Eingangsspannung 5V DC Ausgangsspannung erzeugt. Ich benötige
einen Ausgangsstrom von ca. 0,4A, aber keine Potentialtrennung zwischen
Ein- und Ausgang.
Mit welchen IC lässt sich das momentan wohl am preiswertestem erzeugen?
(Es geht um eine kleine Serie.)
Frank K. schrieb:> http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tps62175.pdf>> sollte alle Anforderungen erfüllen.
Der Preis ist OK. Damit geht es preiswerter als mit der RECOM-Lösung,
zumal ich sowieso ein neues Layout machen muss.
Die technischen Daten sind bis auf die maximale Eingangsspannung OK. Aus
Gründen der Sicherheit sollte er eine Eingangsspannungsfestigkeit von
mindestens 32V, besser 35V, aufweisen.
Hi
>Damit geht es preiswerter als mit der RECOM-Lösung,>zumal ich sowieso ein neues Layout machen muss.
Hauptsache deine Lötausrüstung ist perfekt.
MfG Spess
Siggi28 schrieb:> Frank K. schrieb:>> http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tps62175.pdf>>>> sollte alle Anforderungen erfüllen.>> Der Preis ist OK. Damit geht es preiswerter als mit der RECOM-Lösung,> zumal ich sowieso ein neues Layout machen muss.>> Die technischen Daten sind bis auf die maximale Eingangsspannung OK. Aus> Gründen der Sicherheit sollte er eine Eingangsspannungsfestigkeit von> mindestens 32V, besser 35V, aufweisen.
Ok, dann halt den:
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tps54140a.pdf
fchk
Siggi28 schrieb:> ich bin auf der Suche nach einem preiswerten Schaltregler, der mir aus> 24V DC Eingangsspannung 5V DC Ausgangsspannung erzeugt. Ich benötige> einen Ausgangsstrom von ca. 0,4A, aber keine Potentialtrennung zwischen> Ein- und Ausgang.
Also ein simpler Stepdown. Die Anforderungen erfüllt schon der uralte
MC34063. Aber vielleicht stört der dich ja der eher mäßige Wirkungsgrad
oder du möchtest lieber eine höhere Schaltfrequenz.
Da wir deine sonstigen Randbedingungen nicht kennen - wäre es nicht
vielleicht einfacher, du suchst selber bei den üblichen Verdächtigen?
Ich könnte Dir 50 x LM2675M-5.0 anbieten. Vin geht bis 40 V und er
liefert auch 1 A; 90% Wirkungsgrad bei 260 kHz Schaltfrequenz (kleine
Drossel reicht).
m.n. schrieb:> Ich könnte Dir 50 x LM2675M-5.0 anbieten.
Eigentlich will der TE einen typschen Standard-StepDown, den man
mit fast jedem Schaltregler-IC bauen kann. Der LM2675 hätte den
Vorteil, das es im Datenblatt detalierte Hnweise über den richtigen
Aufbau gibt, die er dann hoffentlich auch beachtet.
Teddy schrieb:> Ein einfacher Linearregler mit entsprechender Kühlung tuts auch.
Das wären 7,6W Verlustleistung gegenüber ca. 0,4W mit einem
Schaltregler.
Siggi28 schrieb:> Teddy schrieb:>> Ein einfacher Linearregler mit entsprechender Kühlung tuts auch.>> Das wären 7,6W Verlustleistung gegenüber ca. 0,4W mit einem> Schaltregler.
Wieso sollte ein Schaltregler weniger verheizen als ein Linearregler?
Beide müssen doch die Differenz irgendwo verbraten.
Teddy schrieb:> Wieso sollte ein Schaltregler weniger verheizen als ein Linearregler?> Beide müssen doch die Differenz irgendwo verbraten.
Falsch. Grundlagen lernen.
Harald W. schrieb:> Teddy schrieb:>>> Wieso sollte ein Schaltregler weniger verheizen als ein Linearregler?>> Beide müssen doch die Differenz irgendwo verbraten.>> Falsch. Grundlagen lernen.
Ok.
Harald W. schrieb:> Teddy schrieb:>>> Wieso sollte ein Schaltregler weniger verheizen als ein Linearregler?>> Beide müssen doch die Differenz irgendwo verbraten.>> Falsch. Grundlagen lernen.
Ich habe es jetzt verstanden.
Die Restspannung wird in Raumenergie umgewandelt?
Hab mal einen Abwärtswandler mit PSpice simuliert und da nimmt das
Mosfet die Differenzleistung auf.
Teddy schrieb:> Hab mal einen Abwärtswandler mit PSpice simuliert und da nimmt das> Mosfet die Differenzleistung auf.
Was für eien "Abwärtswandler"?
Und warum verheizt da der Mosfet irgendeine "Differenz"?
Beim Schaltregler wird im Idealfall nichts verheizt, sondern die Energie
wird in der Spule gespeichert und wieder abgegeben. Wärme entsteht nur,
weil der Wirkungsgrad keine 100% ist.
Beim Linearregler wird bewusst Energie in Form von Wärme abgeführt.
Teddy schrieb:> Hab mal einen Abwärtswandler mit PSpice simuliert und da nimmt das> Mosfet die Differenzleistung auf.
Die zu übertragene Leistung wird nur stossweise aus der Oberspannung
entnommen und in der Induktivität zwischengespeichert. Von dort wird
sie in den Pausen entnommen um einen gleichmäßigen Stromfluss im
Unterspannungskreis zu gewährleisten.
Lothar M. schrieb:> Teddy schrieb:>> Hab mal einen Abwärtswandler mit PSpice simuliert und da nimmt das>> Mosfet die Differenzleistung auf.> Was für eien "Abwärtswandler"?> Und warum verheizt da der Mosfet irgendeine "Differenz"?> Beim Schaltregler wird im Idealfall nichts verheizt, sondern die Energie> wird in der Spule gespeichert und wieder abgegeben. Wärme entsteht nur,> weil der Wirkungsgrad keine 100% ist.>> Beim Linearregler wird bewusst Energie in Form von Wärme abgeführt.
Ein Schaltregler basiert doch auf einem Abwärtswandler.
https://de.wikipedia.org/wiki/Abw%C3%A4rtswandler
Teddy schrieb:> Ich habe es jetzt verstanden.> Die Restspannung wird in Raumenergie umgewandelt?
nein, ganz offensichtlich... du hast noch nicht verstanden. :-)
nen schaltregler kann strom in spannung wandeln und umgekehrt.
ein linearregler kann nur spannung wandeln.. (lies: verbraten)
Lothar M. schrieb:> Teddy schrieb:>> Hab mal einen Abwärtswandler mit PSpice simuliert und da nimmt das>> Mosfet die Differenzleistung auf.> Was für eien "Abwärtswandler"?> Und warum verheizt da der Mosfet irgendeine "Differenz"?> Beim Schaltregler wird im Idealfall nichts verheizt, sondern die Energie> wird in der Spule gespeichert und wieder abgegeben. Wärme entsteht nur,> weil der Wirkungsgrad keine 100% ist.>> Beim Linearregler wird bewusst Energie in Form von Wärme abgeführt.
Das macht Sinn.
Aber wenn ich eine Last anhänge in die Schaltung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Abw%C3%A4rtswandler#/media/File:Buck_converter.svg
Dann fließt auch in Off Phasen Strom.
Also macht es vorne und hinten keinen Sinn.
Teddy schrieb:> Dann fließt auch in Off Phasen Strom.
Weil die Energie für diesen Strom in der Spule in Form eines
Magnetfeldes gespeichert wird.
> Also macht es vorne und hinten keinen Sinn.
Noch mal drüber nachdenken, das wird schon... ;-)
Teddy schrieb:> Ergo in beiden Phasen wird die Last belastet.
Du meinst "versorgt"? Das ist gut und der Sinn einer Versorgung...
Teddy schrieb:> Ein Schaltregler basiert doch auf einem Abwärtswandler.
Subtil falsch. Der Abwärtswandler (step-down) ist eine Variante eines
Schaltreglers. Andere Varianten wären der Aufwärtswandler (step-up), der
Sperrwandler (flyback) oder der invertierende Wandler.
Lothar M. schrieb:> Noch mal drüber nachdenken, das wird schon... ;-)
@Teddy
ist nicht so schwer,
du willst 5V 1A brauchst also 5W
Du hast nur 24V ->
im Linearregler musst du also 19V mit 1A verheizen = 19W
Der Schaltregler lädt eine Spule auf, diese gibt in den Ladepausen 1A ab
bis die 5V unterschritten werden, also schaltet der Schaltregler wieder
ein bis genügend Energie in der Spule ist und die Spannung wieder 5V
rauskommt.
Da der Regler immer nur kurz einschaltet (R on sehr klein heisst
Spannung klein -> Leistung klein) und danach gleich wieder ausschaltet
(R off sehr groß I im Schalter sehr klein -> Leistung klein) wird nur
soviel Energie in der Spule gepeichert wie hinten benötigt wird.
Ist der ohmsche Widerstand der Spule auch klein sind es die Verluste in
der Spule auch, üblichweise erreichen also Schaltregler 80-95%
Wirkungsgrad, also bei gewünschten 5W am Augang muss man im schlimmsten
Fall nur 5W/0,8 reinstecken = 6,25W, raus kommen deine 5W,
also bleiben schlechtestens Falls 1,25W im Regler, eine deutliche
Verbesserung gegenüber den vorigen 19W beim Linearregler, der
Eingangstrom sinkt dafür 6,25W/24V = 0,26A bei 24V rein
Joachim B. schrieb:> im Linearregler musst du also 19V mit 1A verheizen = 19W>> Der Schaltregler lädt eine Spule auf, diese gibt in den Ladepausen 1A ab> bis die 5V unterschritten werden, also schaltet der Schaltregler wieder> ein bis genügend Energie in der Spule ist und die Spannung wieder 5V> rauskommt.>> Da der Regler immer nur kurz einschaltet (R on sehr klein heisst> Spannung klein -> Leistung klein) und danach gleich wieder ausschaltet> (R off sehr groß I im Schalter sehr klein -> Leistung klein) wird nur> soviel Energie in der Spule gepeichert wie hinten benötigt wird.>> Ist der ohmsche Widerstand der Spule auch klein sind es die Verluste in> der Spule auch, üblichweise erreichen also Schaltregler 80-95%> Wirkungsgrad, also bei gewünschten 5W am Augang muss man im schlimmsten> Fall nur 5W/0,8 reinstecken = 6,25W, raus kommen deine 5W,> also bleiben schlechtestens Falls 1,25W im Regler, eine deutliche> Verbesserung gegenüber den vorigen 19W beim Linearregler, der> Eingangstrom sinkt dafür 6,25W/24V = 0,26A bei 24V rein
Danke.
Dadurch ist mir ein Licht aufgegangen.
Außerdem habe ich gemerkt, dass ich die Diagramme bei PSpice falsch
interpretiert habe.