So sieht der Fachkräftemangel wirklich aus. Zusammenfassung: Lehrlinge werden Händeringend gesucht. Lehrlinge fehlen hauptsächlich in Berufen, die schlecht bezahlt sind. Wegen des vorhandenen Mangels sind Betriebe dazu bereit, viele Kompromisse einzugehen. Und siehe da, diese Betriebe haben Erfolg. Krassester Fall ist für mich der etwa 30jährige Metzgerlehrling, der seinen eigenen Analphabetismus verschwiegen hat. Der Betrieb hat ihn erst rausgeschmissen, dann aber etwas geholfen und wieder reingeholt. Und es sieht so aus, also ob es funktionieren wird. Vergleich Ingenieure: Bei der kleinsten Abweichung vom Ideal werden Ingenieure aussortiert. Kompromisse gehen die Betriebe nicht ein. Dazu gibt es dann endlose Erklärungen, warum das angeblich nicht möglich sei. Der Ingenieurberuf ist anspruchsvoller als die allermeisten Lehrberufe, aber so riesig kann der Unterschied auch nicht sein, als dass die unterschiedliche Behandlung von Bewerbern damit erklärt werden kann. Fazit: Ingenieurmangel gibt es nicht. Fachkräftemangel gibt es. http://www.ardmediathek.de/tv/Doku-Serie/Drama-Lehrling-Aller-Anfang-ist-schwer/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=1512722&documentId=38922450 http://www.ardmediathek.de/tv/Doku-Serie/Drama-Lehrling-Wer-h%C3%A4lt-durch/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=1512722&documentId=38946512
Ingenieure im Elektrobereich werden immer mehr zu geringer qualifizierten Informatikern (im Vergleich zu solchen, die das von der Pieke auf gelernt haben). Irgendwann gibt es in dem Bereich einfach keine Ingenieursfakultäten mehr. Das sind dann nur noch Spezialisierungen.
Poster schrieb: > Bei der kleinsten Abweichung vom Ideal werden Ingenieure aussortiert. Quelle? Kann ich nicht bestätigen. Die Leute haben sich bei uns so einiges erlaubt, wo es mich wunderte, dass sie nicht mal abgemahnt wurden dafür.
Poster schrieb: > Bei der kleinsten Abweichung vom Ideal werden Ingenieure aussortiert. Redest du dir wieder das eigene Versagen schön?
meckerziege schrieb: > Poster schrieb: >> Bei der kleinsten Abweichung vom Ideal werden Ingenieure aussortiert. > > Quelle? Kann ich nicht bestätigen. Die Leute haben sich bei uns so > einiges erlaubt, wo es mich wunderte, dass sie nicht mal abgemahnt > wurden dafür. Ja? Als Bewerber?
Poster schrieb: > meckerziege schrieb: >> Poster schrieb: >>> Bei der kleinsten Abweichung vom Ideal werden Ingenieure aussortiert. >> >> Quelle? Kann ich nicht bestätigen. Die Leute haben sich bei uns so >> einiges erlaubt, wo es mich wunderte, dass sie nicht mal abgemahnt >> wurden dafür. > > Ja? Als Bewerber? Als Bewerber fliegt man nicht allein wegen der kleinsten Abweichung raus, sondern weil mindestens ein Bewerber garnicht von dem (ohnehin meist breit auslegbare) Anvorderungsprofil abweicht. Knapp daneben ist auch vorbei. genervt bemerkte: >Redest du dir wieder das eigene Versagen schön? Ja so schaut's aus.
Poster schrieb: > Bei der kleinsten Abweichung vom Ideal werden Ingenieure aussortiert. Naja, du könntest als Metzger arbeiten.
Poster schrieb: > Der Ingenieurberuf ist anspruchsvoller als die allermeisten Lehrberufe, > aber so riesig kann der Unterschied auch nicht sein, als dass die > unterschiedliche Behandlung von Bewerbern damit erklärt werden kann. Also meines Wissens liegen Welten zwischen der Ausbildung von der mittleren Reife zum Fleischerzerkleinerer und dem Studium eines Gymnasiasten zum bspw. Flugzeugkonstrukteur.
Berufsrevolutionär schrieb: > Als Bewerber fliegt man nicht allein wegen der kleinsten Abweichung > raus, sondern weil mindestens ein Bewerber garnicht von dem (ohnehin > meist breit auslegbare) Anvorderungsprofil abweicht. Das klingt, als ob Du hauptberuflich Reifen auf PKW-Felgen aufziehst. Auswuchten ist nicht nötig, da ja der Bewerber bei kleinen Abweichungen noch nicht rausfliegt. Das Anvorderungsprofil muß dabei auf die Räder der Vorderachse. Abel
Heinz V. schrieb: > (Ich hab lieber ein Steak in der Pfanne, als ein Flugzeug.) Manche haben sogar Flugzeuge in ihrem Bauch. https://www.youtube.com/watch?v=JQmTR7H6vlk
Qwertz schrieb: > Heinz V. schrieb: >> (Ich hab lieber ein Steak in der Pfanne, als ein Flugzeug.) > > Manche haben sogar Flugzeuge in ihrem Bauch. > Youtube-Video "Herbert Grönemeyer Flugzeuge im Bauch" Grönemeyer? War vor 30 Jahren ganz nett. Heut ist der nur mehr ein Vertretter der KWL, die ihre Kohle steuergünstig im Ausland genießt. Und hier bei uns den alternativen Antikapitalisten gibt.
Cha-woma M. schrieb: > Grönemeyer? > War vor 30 Jahren ganz nett. Grönemeyer zeigt aber auch, dass es vor 30 Jahren im Bereich Gesang auch schon einen Fachkräftemangel gegeben haben muss.
Richard H. schrieb: > Grönemeyer zeigt aber auch, dass es vor 30 Jahren im Bereich Gesang auch > schon einen Fachkräftemangel gegeben haben muss. der sich heute in Krafklub manifestiert hat
Poster schrieb: > Lehrlinge werden Händeringend gesucht. Ja, als billige noch ungelernte Arbeitskräfte. Die eigentliche Ausbildung wird auf Berufsschule und Praktika bei den Handwerkskammern oder Innungen abgewälzt. Ob die Firmen auch Werkunterricht abhalten, möchte ich mal bezweifeln. Die Firmenbesitzer verhalten sich da nicht sehr fördernd, dafür aber durch die Bank weg fordernd. > Lehrlinge fehlen hauptsächlich in Berufen, die schlecht bezahlt sind. Die Bezahlung ist ja nicht Leistungsorientiert, sondern nur eine Beihilfe auf einem Niveau, dass für die Ausbildungs- betriebe attraktiv ist. Ich gehe jede Wette ein, das von den Chefs nicht einer mal in den Schulen war, um Lobbyarbeit für ihre Branchen zu machen. Meckern oder beschweren tun sich aber alle fast gleich, vor allem wenn den Azubis die Realität einholt. > Wegen des vorhandenen Mangels sind Betriebe dazu bereit, viele > Kompromisse einzugehen. Und siehe da, diese Betriebe haben Erfolg. Weil denen nichts anderes übrig bleibt, wenn die überleben wollen. Was würde denen denn blühen, wenn die Firma crasht? Also versuchen die eben über Auszubildende Gewinn zu erwirtschaften. > Krassester Fall ist für mich der etwa 30jährige Metzgerlehrling, der > seinen eigenen Analphabetismus verschwiegen hat. Der Betrieb hat ihn > erst rausgeschmissen, dann aber etwas geholfen und wieder reingeholt. > Und es sieht so aus, also ob es funktionieren wird. Da ist die Betriebsführung doch selbst schuld oder werden heute Azubis nur nach Augenschein, Zuruf oder Mundpropaganda eingestellt? Gewöhnlich werden doch Eignungsprüfungen der Innungen abgehalten, aber bei Bewerbermangel ist das wohl nicht mehr angemessen? Nicht der Lehrling ist schuld, sondern klar die Firmenbetreiber. Pluspunkt ist, dass die Firma hier wenigstens nicht gleich einen Schlussstrich zieht, sondern einen Deutschkurs (den auch die Berufsschule hätte machen können) fördert. Arbeitsamt zahlt ja (nicht die Firma). Wenn die Bewerber nicht Schlange stehen, gehört das schon fast zum Überleben des Betriebes dazu. > Vergleich Ingenieure: Ingenieure kann man nicht vergleichen, denn das ist eine andere Welt, nämlich eine reine hochschulische berufsnahe Ausbildung ohne konkreten Praxisbezug. Wenn du die ins Handwerk schickst, wird die Abbrecherquote wohl noch viel schlimmer sein, weil da die Einbildung, was besseres zu sein, noch dazu kommt. Der Schein trügt aber und das weiß ich aus Erfahrung. > Bei der kleinsten Abweichung vom Ideal werden Ingenieure aussortiert. Das Firmen ohne Verantwortung aussortieren, ist doch nichts neues. Es ist eine Form der Diskriminierung, die halt nur nicht vom AGG reguliert wird. Eine personenbezogene Abwertung ist es aber, egal wie man darüber denkt. > Kompromisse gehen die Betriebe nicht ein. Dazu gibt es dann endlose > Erklärungen, warum das angeblich nicht möglich sei. Selbstbeweihräucherung, was auch ein Problem des Besitzstandsdenken ist. > Der Ingenieurberuf ist anspruchsvoller als die allermeisten Lehrberufe, > aber so riesig kann der Unterschied auch nicht sein, als dass die > unterschiedliche Behandlung von Bewerbern damit erklärt werden kann. Kann man nicht Verallgemeinern. Hier konkurrieren theoretische Hochschulbildung vs. handwerkliche Begabung und Praxis. Da kann man auch nicht mal die Leute mit unterschiedlicher Vita mal tauschen lassen. Das würde nicht klappen. Der einzige Unterschied ist, dass Ingenieure in der Wirtschaft zahlenmäßig nicht so stark vertreten sind wie Handwerk und ähnliche Berufe. Aber von Bewerbern wird verlangt bzw. erwartet beiden Extreme zu erfüllen.
● J-A V. schrieb: > Richard H. schrieb: > Grönemeyer zeigt aber auch, dass es vor 30 Jahren im Bereich Gesang auch > schon einen Fachkräftemangel gegeben haben muss. > > der sich heute in Krafklub manifestiert hat Du meintest sicherlich KrafTklub. Zumindest sind sie der deutschen Rechtschreibung und Grammatik sicher. ;-) Und im Gegensatz zu manch anderen Musikern können sie wenigstens Instrumente spielen. Manch anderer "Weltstar" aus der Pop- / Dance-Szene kennt nicht einmal mehr den Unterschied zwischen Ton und Oktave. Zum Thema Fachkräfte und Ingenieursmangel: Verdammt bin ich froh das ich damals was ordentliches gelernt habe. Ich habe mich damals gegen ein Studium entschieden und Lehre gemacht - wenn ich dann nun sehe das unsere Ings. in der Firma mit gerade mal 65k Netto nach Hause gehen... Da schmunzeln unsere gewerblichen Mitarbeiter müde darüber.
Rene K. schrieb: > wenn > ich dann nun sehe das unsere Ings. in der Firma mit gerade mal 65k Netto > nach Hause gehen... Da schmunzeln unsere gewerblichen Mitarbeiter müde > darüber. Verwechselt da einer brutto und netto? Wo verdienen gewerbliche angestellte Mitarbeiter, 65k€/a brutto Basis einer ca. 40h/Woche? Ich meine ohne Montagezulagen wie Mehrverpflegungsaufwand, etc. Zum Ingenieurmangel, den höre ich fast nur von Arbeitgeberverbänden. Firmen jammern da eher weniger, weil man da genauer nachfragen könnte, warum sie keinen finden.
Baugewerbe, gerade die Spezialfachkräfte und Spezialgeräteführer im Tiefbau. Das ist aber nun weißgott kein Geheimnis. Und mir ist es dabei völlig egal ob da zu dem Stundenlohn die Mehrverpflegung, Bauzulage oder Auswärtstätigkeit dazu kommt... Für mich zählt einzig was am Jahresende auf meinem Abschluss unter Netto steht!
Ceberus = Michael S. Na, warum hast mal wieder deinen Nick geändert?
Rene K. schrieb: > ich dann nun sehe das unsere Ings. in der Firma mit gerade mal 65k /Netto/ > nach Hause gehen... Da schmunzeln unsere gewerblichen Mitarbeiter müde > darüber. Ich schmunzle gerade über Deinen Beitrag.
Ich schrieb: > Firmen jammern da eher weniger, weil man da genauer nachfragen könnte, > warum sie keinen finden. Die sind von der VDI-Propaganda jetzt so eingeschüchtert, dass die jetzt einfach nur mal fiktive Stellen offerieren, um mal zu sehen, was sich da am Markt so bewegt. Firmen können nicht investieren, wenn die Personalfrage auf Dauer unsicher ist.
Berufsrevolutionär schrieb: > Als Bewerber fliegt man nicht allein wegen der kleinsten Abweichung > raus, sondern weil mindestens ein Bewerber garnicht von dem (ohnehin > meist breit auslegbare) Anvorderungsprofil abweicht. > Knapp daneben ist auch vorbei. Du wärst bei uns mit deinen Rechtschreib-Skills auch rausgeflogen.
Richard H. schrieb: > Cha-woma M. schrieb: >> Grönemeyer? >> War vor 30 Jahren ganz nett. > > Grönemeyer zeigt aber auch, dass es vor 30 Jahren im Bereich Gesang auch > schon einen Fachkräftemangel gegeben haben muss. Wer konnte denn außer Freddie Mercury schon richtig gut singen? Michael Jackson vielleicht noch, dann wird es aber düster.
Heinz V. schrieb: > (Ich hab lieber ein Steak in der Pfanne, als ein Flugzeug.) Lieber ein Flugzeug, damit lassen sich nämlich ganz viele Steaks kaufen.
Henry G. schrieb: > Du wärst bei uns mit deinen Rechtschreib-Skills auch rausgeflogen. Auch wenn er sich nur als Pförtner beworben hätte?
Rene K. schrieb: > Baugewerbe, gerade die Spezialfachkräfte Was soll das sein? Fließenleger von Diamantplatten vllt.? > und Spezialgeräteführer im > Tiefbau. Aber nur weil da jetzt ein "Befähigungsnachweis" verlangt wird. Anfang der 90`er sind halt die Firmenbosse echte "Schlaubi`s" geworden. Die haben sich als Maschinenführer billige Osteuropäer geholt. Mit der Folge das reihenweise Baumaschinen geschrottet wurden. Da den Versicherung es irgendwann zu bunt wurde die ganze Sache, machten die Druck auf die Bosse. Die konnten nur durch anerkannte Belege für die Maschinenführern ihre Haftpflichtversicherung erhalten. > Das ist aber nun weißgott kein Geheimnis. Geheimnis? Eher ein Myhtos!
> Lieber ein Flugzeug, damit lassen sich nämlich ganz viele Steaks kaufen.
Erkenne!! ein Steak kann man essen, dagegen ein Flugzeug?? also
schlechter Tausch.
Henry G. schrieb: > Du wärst bei uns mit deinen Rechtschreib-Skills auch rausgeflogen. "Bei uns" - nun tu mal nicht so, als ob Du irgendwelchen Einfluß auf Personalentscheidungen "bei Euch" hättest. Und wenn ich mich recht erinnere betonst Du immer das du Deinen Job wegen guter Beziehungen und nicht wegen besonderer Leistungen oder Fähigkeiten bekommen hast. Und als Berliner sollte man den Ball in Bezug auf fähiges Personal ganz flach halten: http://www.spiegel.de/wirtschaft/ber-flughafen-berlin-brandenburg-bosch-sieht-keine-grundlage-fuer-inbetriebsetzung-der-brandmeldeanlagen-a-1154072.html http://www.tagesspiegel.de/berlin/die-pannen-hauptstadt-berlin-wir-koennen-alles-ausser-/9354758.html http://www.bz-berlin.de/berlin/diese-konsequenzen-drohen-den-berliner-party-polizisten
Henry G. schrieb: > erufsrevolutionär schrieb: > >> Als Bewerber fliegt man nicht allein wegen der kleinsten Abweichung >> raus, sondern weil mindestens ein Bewerber garnicht von dem (ohnehin >> meist breit auslegbare) Anvorderungsprofil abweicht. >> Knapp daneben ist auch vorbei. > > Du wärst bei uns mit deinen Rechtschreib-Skills auch rausgeflogen. Wo sind da Rechtschreibfehler? für mich sind da keine zu erkennen. Ich bin aber Legastheniker und meine Arbeitgeber hatten damit nie Probleme, weil ich Ingenieure und nicht Sekretär bin. Ich weisse in Vorstellungsgesprächen immer darauf hin und hatte bisher nie Probleme. Was allerdings stimmt ist, dass ältere Ingenieure die zu sehr spezialisiert sind, es am Markt extrem schwer haben. Da wollen Firmen meist nicht mehr in Weiterbildung investieren und suchen sich lieber einen Anfänger, der noch formbarer ist.
Cha-woma M. schrieb: > Was soll das sein? > Fließenleger von Diamantplatten vllt.? Quark, Fliesenleger machen die Osteuropäer hier. Da ist für den Deutschen kaum ein reinkommen, außer für 8,5€ ML. Nein ich rede hier von Fertigerfahrern, Asphaltwalzenfahrern, etc.. (Asphaltkolonnen allgemein), Kranführer - ja selbst gute Baggerfahrer sind sehr hoch bezahlt - die sind für die Firmen pures Gold wert. Wenn da jemand vor 20 Jahren mit 35DM Stundenlohn eingestellt wurde, was denkst du denn was die Leute heute verdienen mit ihrer jährlichen gesetzlichen Lohnerhöhung?! Selbst Neueinsteiger fangen in den Berufen nicht unter 20€ Stundenlohn an.
DraconiX schrieb: > Nein ich rede hier von > Fertigerfahrern, Asphaltwalzenfahrern, etc.. (Asphaltkolonnen > allgemein), Kranführer - ja selbst gute Baggerfahrer sind sehr hoch > bezahlt - die sind für die Firmen pures Gold wert. Richtig. Wenn man sich die Schwere dieser Arbeit (insbesondere im Hochsommer) ansieht, dann verdienen die Baumaschinisten dieses Geld vollkommen zu Recht. -Feldkurat-
Legastheniker schrieb: > breit auslegbare) Anvorderungsprofil... >> Du wärst bei uns mit deinen Rechtschreib-Skills auch rausgeflogen. > > Wo sind da Rechtschreibfehler? ...auslegbaren) Anforderungsprofil Legastheniker schrieb: > Wo sind da Rechtschreibfehler? Für mich sind da keine zu erkennen. Ich > bin aber Legastheniker ^ Welche Arbeitgeber akzeptieren denn Behinderungen, die über Kurzsichtigkeit hinaus gehen? Höchstens der öD.
Feldkurat K. schrieb: > Richtig. Wenn man sich die Schwere dieser Arbeit (insbesondere im > Hochsommer) ansieht, dann verdienen die Baumaschinisten dieses Geld > vollkommen zu Recht. Eher zu Recht wegen des unüberschaubaren Risikos mal auf einen Blindgänger zu treffen. ;-b
Cerberus schrieb: > Eher zu Recht wegen des unüberschaubaren Risikos mal auf > einen Blindgänger zu treffen. ;-b Tatsächlich vor ein paar Jahren auch passiert auf der A3 ;-) http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/unglueck-weltkriegsbombe-toetet-strassenarbeiter-auf-der-a3-1384894.html
Rene K. schrieb: > Baugewerbe, gerade die Spezialfachkräfte und Spezialgeräteführer im > Tiefbau. Das ist aber nun weißgott kein Geheimnis. Rene K. schrieb: > Und mir ist es dabei völlig egal ob da zu dem Stundenlohn die > Mehrverpflegung, Bauzulage oder Auswärtstätigkeit dazu kommt... Für mich > zählt einzig was am Jahresende auf meinem Abschluss unter Netto steht! Ohweia! Wenn bei den 65k€/a, 20k€/a für Hotel draufgehen, weitere 10k€/a für immer in Restaurants Essen gehen, .... und man die Familie, sofern noch vorhanden, max. Weihnachten und im Sommerurlaub sieht. Ich rechne da liebe mit Realnetto, da was ich netto nach all den Ausgaben habe, die ich bei einem Job um die Ecke nicht hätte.
Euch ist hoffentlich klar dass die höheren Berufe (wie Ingenieur) eine bestimmte Mindest-Qualität der Person erfordern! Die Person muss nämlich ständig mit (teils fremden bzw. andersgeschlechtlichen) Menschen verkehren, auf Lehrgänge gehen. Dazu noch volle Leistung in seinem Bereich abliefern, alles organisieren und sich weiterentwickeln etc. Ein 0815-Metzger schafft das niemals...
Gummi schrieb: >> Lieber ein Flugzeug, damit lassen sich nämlich ganz viele Steaks kaufen. > > Erkenne!! ein Steak kann man essen, dagegen ein Flugzeug?? also > schlechter Tausch. Ich glaube, du bist mit meinem relativ kurzen und präzisen Satz vom Textverständnis heillos überfordert. Vielleicht solltest du anstelle eines "G" ein "D" im Nick verwenden.
> Ich glaube, du bist mit meinem relativ kurzen und präzisen Satz vom > Textverständnis heillos überfordert. Vielleicht solltest du anstelle > eines "G" ein "D" im Nick verwenden. Es sieht wohl eher so aus, dass du deinen eigenen verzapften Bullshitt nicht so recht verstehst.
es gibt wohl keinen Faden, in dem man sich nicht irgendwann Beleidigungen austauscht, was?
Hallo -Nein ;-) Zum Thema: Egal ob jetzt wirklich ein Mangel in irgendein Bereich besteht: Vom Bäcker, den Pizzalieferant über den Energieelektroniker, Techniker bis zum Ingenieur sollten sich die Ausbilder und Arbeitgeber endlich mal von Zeugnissennoten, Punkte, Arbeitszeugnissen und ähnliche wertende System verabschieden bzw. diese ignorieren. Ja das bedingt ein gewisses Risiko aber auch sehr viel Chancen - so manch einer ist halt kein Schultyp (im weitesten Sinne von Schule) oder hat wegen irgendwelche Umständen es nicht geschafft einen bestimmten Abschluss zu erreichen oft wegen Fächern die mit den gewünschten Beruf nur wenig zu tun haben, wären aber sehr talentiert im entsprechenden Beruf bzw. können ihre Schwächen im praktischen Umfeld und die dort verlangten Anwendungen sehr oft mehr als ausgleichen (oft Mathematik). Oft wird sich von den Ausbildungsbetrieben beschwert das die Azubis nicht Ausbildungsreif wären und einfachstes (?) Grundwissen fehlt- Dann muss der Ausbilder sich eben anpassen und den Azubis dieses Grundwissen beibringen. Ja sowohl der Verzicht auf das schauen auf Noten und Abschlüssen als auch die Bereitschaft nicht direkt zum Beruf gehörende Grundlagen nachträglich zu vermitteln (oft im mathematischen Bereich) ist mit den aktuell ein zementierten Denken der Ausbildungsbetriebe und Arbeitgeber nicht machbar - aber das könnte man ändern. Scheinbar geht es den Betrieben und Firmen immer noch nicht schlecht genug um mal neue Wege zu gehen. Das reine Leistungsdenken und Elitegeilheit sollte langsam in die Mottenkiste der Geschichte verschwinden bzw. kann gerne autoritären Gesellschaften (z.B. China) überlassen werden. Jemand
Ich schrieb: > Ohweia! Wenn bei den 65k€/a, 20k€/a für Hotel draufgehen, weitere 10k€/a > für immer in Restaurants Essen gehen, .... und man die Familie, sofern > noch vorhanden, max. Weihnachten und im Sommerurlaub sieht. Also erstens weiß ich nicht ob du aus der Branche kommst, aber ein Hotel habe ich noch nie bezahlen müssen. Unsere Firma stellt uns nicht nur Hotel, sollten wir weiter als 100km von der Firma sein, nein sie stellt uns auch ein Mietshaus. In Resaurants gehen wir schon essen klar, aber zum teil ist dies auch in den Buchungskosten die die Firma trägt integriert. (Da kann ich übrigens das "Zentral" in Schwetzingen sehr empfehlen!) Familie mit Kind ist vorhanden, und ich kann dich beruhigen: Vom 21.12. bis 30.03. haben wir Winterpause, da sind wir ganze drei Monate am Stück daheim. Zusätzlich haben wir natürlich noch Urlaub, welcher aber bis auf die drei Wochen im Sommer kaum genutzt werden und folglich meist ausgezahlt wird. Achja... und Wochenende bin ich, wie so jeder Pendler den ich kenne, zu Hause. Bei den Kollegen in der Schweiz sieht die Geschichte dann aber anders aus, diese fahren nur alle 2-3 Wochen für 4 Tage heim. Aaaaber zugeben muss ich: Es gab auch mal Zeiten da war ich ein viertel Jahr in Qatar - da hat die Firma aber einmal im Monat ein Familienzuflug gebucht für 4 Tage. Das war eine sehr schöne Zeit da unten.
H-G S. schrieb: > Die Person muss nämlich ständig mit (teils fremden bzw. > andersgeschlechtlichen) Menschen verkehren, auf Lehrgänge gehen. Dazu > noch volle Leistung in seinem Bereich abliefern, alles organisieren und > sich weiterentwickeln etc. > > Ein 0815-Metzger schafft das niemals... Die Aufgaben eines 0815 Metzgers: - Mit Kundschaft umgehen können - Lehrgänge besuchen zum Thema Hygiene, Verarbeitung etc.. - Natürlich seine Arbeit in voller Leistung bewerkstelligen - Seine Fleischerei organisieren, Buchhaltung, Warenwirtschaft Ganz ehrlich, wie kann man nur so ein beengtes Weltbild haben?! Diese Punkte die du anführst treffen so ziemlich auf jeden Beruf zu!
DraconiX schrieb: > Ganz ehrlich, wie kann man nur so ein beengtes Weltbild haben?! Diese > Punkte die du anführst treffen so ziemlich auf jeden Beruf zu! Zumindest auf dem Niveau eines selbstständigen Meisters.
H-G S. schrieb: > Die Person muss nämlich ständig mit (teils fremden bzw. > andersgeschlechtlichen) Menschen verkehren, Red keinen Stuss.
Ich war eine Zeit lang im Büro "eingesperrt" ... da habe ich gelernt dass Geld nicht wirklich wichtig ist. Lieber wäre ich irgendwo als Hilfsarbeiter an einer Maschine gestanden oder auf der Baustelle die Schaufel in die Hand genommen als der grausame Psycho-Terror in diesem Gebäude.
Gummi schrieb: >> Ich glaube, du bist mit meinem relativ kurzen und präzisen Satz vom >> Textverständnis heillos überfordert. Vielleicht solltest du anstelle >> eines "G" ein "D" im Nick verwenden. > > Es sieht wohl eher so aus, dass du deinen eigenen verzapften Bullshitt > nicht so recht verstehst. Das ist bei dir jetzt wohl die brutalste Form des Dunning-Kruger-Effekts. Kleiner Hinweis: Wenn ich ein Steak esse, habe ich ein Steak gegessen. Wenn ich aber dagegen ein Flugzeug verkaufe, kann ich mir dann mehr, weniger oder nur ein Steak leisten? Lies es gaaaaanz langsam, ich glaub an dich! Wie kommst du eigentlich darauf, dass man ein Flugzeug essen will?
Jemand schrieb: > Scheinbar geht es den Betrieben und Firmen immer noch nicht schlecht > genug um mal neue Wege zu gehen. Mal langsam. Es wäre sicherlich löblich wenn Betriebe hier mehr geben, aber was bringt es? Nach der Ausbildung ist er dann Bestausgebildeter (sofern er sich wirklich anstrengt, aber warum hat er das denn nicht schon in der Schule gemacht?) und wandert zur Konkurrenz ab weil diese mehr bezahlt. Die haben ja nicht für teuer Geld in eine Ausbildung investiert. Das ist wie in der Entwicklung. Wenn ich später kein Geld aus der teuren Entwicklung ziehen kann weil die Technik jede Bastelbude kopieren kann, dann lasse ich es sein.
Jemand schrieb: > ... sollten sich die Ausbilder und Arbeitgeber endlich mal > von Zeugnissennoten, Punkte, Arbeitszeugnissen und ähnliche wertende > System verabschieden bzw. diese ignorieren. > ... > Oft wird sich von den Ausbildungsbetrieben beschwert das die Azubis > nicht Ausbildungsreif wären und einfachstes (?) Grundwissen fehlt- > Dann muss der Ausbilder sich eben anpassen und den Azubis dieses > Grundwissen beibringen. > ... > Das reine Leistungsdenken und Elitegeilheit sollte langsam in die > Mottenkiste der Geschichte verschwinden bzw. kann gerne autoritären > Gesellschaften (z.B. China) überlassen werden. Bewertungen ignorieren, um bessere Ergebnisse zu erzielen - da gehört schon eine ganze Menge Ideologie dazu, um davon überzeugt zu sein. Wenn man die Augen vor den Tatsachen verschließt, dann verschwinden die doch nicht einfach. Und ausgerechnet die Ausbilder sollen sich anpassen, wenn Schulabsolventen keine Schulkenntnisse mehr vorweisen können? Müssen sich da nicht eher die Schulen oder die Schüler anpassen? Wenn die Bewerber so Förderungsbedürftig sind, wer braucht die dann schon? Dann kann mans auch alleine machen. Wer von Links als zu bekämpfende 'Elite' bezeichnet wird, wundert mich auch immer wieder aufs Neue. Beim G20-Gipfel sind die Polizisten die 'Elite' und hier sind es plötzlich die Ausbilder und Betriebe. Fakt ist: Der Markt verändert sich momentan ganz dramatisch. Jobs für Geringqualifizierte brechen weg und die Bevölkerung flüchtet sich in Bildungsmaßnahmen. Das ist an sich nichts schlimmes, würden die Menschen sich auch etwas - nach deinen Maßstäben - elitärer verhalten, indem sie ihr neu gewonnenes Potenzial nutzen und entsprechende hightech Unternehmen gründen. Diese leistungsfeindlichkeit hat uns doch überhaupt erst an diesen Punkt gebracht. Auch schwache Bewerber hätten heute viel bessere Chancen, wenn die Nachfrage seitens der Unternehmen größer wäre; und dazu brauchen wir eben mehr und bessere Unternehmen.
Andersdenkender schrieb: > Müssen > sich da nicht eher die Schulen oder die Schüler anpassen? Tja, das wird künftig mit diesem Inklusionswahn in noch viel größerem Maßstab verkackt. Viel Spaß mit den künftigen Generationen, der "Fachkräftemangel" wird ungeahnte Dimensionen annehmen.
H-G S. schrieb: > Ich war eine Zeit lang im Büro "eingesperrt" ... da habe ich gelernt > dass Geld nicht wirklich wichtig ist. Lieber wäre ich irgendwo als > Hilfsarbeiter an einer Maschine gestanden Genau das konnte ich auch schon mal erfahren. Andersdenkender schrieb: > Wer von Links als zu bekämpfende 'Elite' bezeichnet wird, wundert mich > auch immer wieder aufs Neue. Beim G20-Gipfel sind die Polizisten die > 'Elite' und hier sind es plötzlich die Ausbilder und Betriebe. Bin nicht links, eher gesunde Mitte: aber gegen Ausbeuterbetriebe habe ich was, auch gegen idiotische Chefs. Andersdenkender schrieb: > Jobs für Geringqualifizierte brechen weg und die Bevölkerung flüchtet > sich in Bildungsmaßnahmen. -> die aber die Betriebe nicht bezahlen, wie in meinem Fall. Ich komme für meine Weiterbildung selbst auf, dafür habe ich keine vertragliche Bindung. Aber eins ist sicher, werde ich danach eine bessere Chance erhalten, bin ich umso mehr weg. Am besten bei einer Firma, die eine Weiterbildung zu schätzen weiss.
Andersdenkender schrieb: > Wenn > man die Augen vor den Tatsachen verschließt, dann verschwinden die doch > nicht einfach. Nö, es wird wie Blöde verdrängt und sein eigenes Versagen wird schön geredet. > Und ausgerechnet die Ausbilder sollen sich anpassen, wenn > Schulabsolventen keine Schulkenntnisse mehr vorweisen können? Aufgabe der Ausbilder ist aber das Ausbilden. Die Schulen filtern nur Niveaus aus, sind aber nicht in der Lage zielführend auszubilden die auch eine Perspektive haben. Was nützt eine Ausbildung zum Kommunikationselektroniker (früher R+F-Techniker) wenn dieser Beruf ausstirbt? Die Billiggeräte kann man aufgrund ihrer Komplexität schon gar nicht mehr reparieren, weil die Arbeitsstunde höher als so ein paar Jahre altes Gerät noch Wert ist? > Müssen > sich da nicht eher die Schulen oder die Schüler anpassen? Was sollen sich denn die Schüler anpassen? Besen in Arsch, damit die Schüler beim nach Haus gehen noch den Weg kehren können? Die Firmen wollen für ihre bescheidenen Gehälter ein Maximum an Bildungs-Performens, möglichst alles Absolventen mit dualem Abschluss und nicht schlechter als Note 1,5. Nur führt so eine Denke dann zu einer Noteninflation, weil schlechtere Noten dann Endstation Hartz 4 bedeuten. Da kann man Verantwortungslos schön Raubbau am Arbeitsmarkt betreiben weil das keiner kontrolliert. Die Fachkräftemangellüge ist dann nämlich nur ein Bewerbermangel weil die Firmen unfähig sind ihre Jobs attraktiv zu machen, z.B. durch entsprechende materielle Perspektiven. > Wenn die > Bewerber so Förderungsbedürftig sind, wer braucht die dann schon? Dann > kann mans auch alleine machen. Ja, stell dich mal alleine in eine Bäckerei und produziere mal Backwaren für 2k Euro Umsatz täglich. Nur Umsatz ist nicht Gewinn. Ohne Leute schaffst du nicht mal Waren für 500 Euro Umsatz. Andersdenkender schrieb: > Fakt ist: Der Markt verändert sich momentan ganz dramatisch. Ob man das Wegbrechen nennen kann, weiß ich nicht, aber in den Printmedien war kürzlich zu lesen, das Pflegefachkräfte in Scharen ihre Jobs in Krankenhäusern und Pflegeheimen kündigen um in Leiharbeitsfirmen unter zu kommen, weil sie dort besser behandelt und Leistungsgerechter entlohnt werden. Da hat die medizinische Verwaltung wohl den Bogen überspannt, mit 30-40 Std-Schichten und das nicht nur bei Ärzten. Da hat dann die Ausbeutung ein jähes Ende weil die Leute auch Leben wollen und nicht nur malochen bis zum umfallen. > Jobs für > Geringqualifizierte brechen weg und die Bevölkerung flüchtet sich in > Bildungsmaßnahmen. Das der Arbeitsmarkt für Festanstellungen sich zu einem Markt für Leiharbeit wandelt kann ich nachvollziehen, aber ob der auch billiger ist? Die Bildungsmassnahmen werden mehr versprechen, als sie halten können, weil Firmen deren Abschlüsse nicht unbedingt anerkennen und damit für den Arbeitnehmer wertlos sind. Merken tun das die meisten viel zu spät, weil die Firmen sich nicht rechtfertigen. Warum dann noch qualifizieren, wenn das ignoriert wird? > Das ist an sich nichts schlimmes, würden die Menschen > sich auch etwas - nach deinen Maßstäben - elitärer verhalten, indem sie > ihr neu gewonnenes Potenzial nutzen und entsprechende hightech > Unternehmen gründen. Wie sollen denn Menschen Hightech-Unternehmen gründen, wenn sie hierzulande sich wegen Geiz ihres Arbeitgebers nicht das nötige Startkapital erarbeiten können? Außerdem muss man auch das Know-How haben, um so ein Unternehmen gründen zu können. > Diese leistungsfeindlichkeit hat uns doch überhaupt erst an diesen Punkt > gebracht. Auch schwache Bewerber hätten heute viel bessere Chancen, wenn > die Nachfrage seitens der Unternehmen größer wäre; und dazu brauchen wir > eben mehr und bessere Unternehmen. Wie soll denn ein Unternehmen besser werden, wenn die nicht mal Verantwortung gegenüber Bewerbern übernehmen? Mehr als den Rahm abschöpfen können die doch sowieso nicht und das wollen die auch nicht. Da müssten ganz andere gesetzliche Rahmenbedingungen her, die man kaum umgehen kann. Heute hab ich in den Printmedien eine Stellenanzeige gelesen wo ich schmunzeln musste. Eine ca. 10k Einwohner-Gemeinde sucht eine Gleichstellungsbeauftragte, wohl gemerkt keine/n Gleichstellungsbeauftragte/n. Also ein klarer Gesetzesverstoß. Das Gesetz ist ja nun schon über zehn Jahre alt und sollte sich rum gesprochen haben.
Cerberus schrieb: > Eine ca. 10k Einwohner-Gemeinde sucht eine Gleichstellungsbeauftragte, > wohl gemerkt keine/n Gleichstellungsbeauftragte/n. Also ein klarer > Gesetzesverstoß. Das Gesetz ist ja nun schon über zehn Jahre alt und > sollte sich rum gesprochen haben. Das kommt davon, wenn man einen antiken Strasenköter auf die Gesellschaft los lässt. Willkommen in 2017!
Cha-woma M. schrieb: > Grönemeyer? > War vor 30 Jahren ganz nett. Stimmt. Der nervt heute nur noch mit seiner Moralscheiße. Demnächst kommt bestimmt irgendein Erhobener-Zeigefinger-Sülz-Track zum Thema Flüchtlingskrise. > Heut ist der nur mehr ein Vertretter der KWL KWL ist was?
genervt schrieb: > Tja, das wird künftig mit diesem Inklusionswahn in noch viel größerem > Maßstab verkackt. Wieder BILD gelesen, Heiner? Ich glaube nicht, dass du verstehst, was Inklusion überhaupt bedeutet.
Hallo "Mal langsam. Es wäre sicherlich löblich wenn Betriebe hier mehr geben, aber was bringt es? Nach der Ausbildung ist er dann Bestausgebildeter (sofern er sich wirklich anstrengt, aber warum hat er das denn nicht schon in der Schule gemacht?) und wandert zur Konkurrenz ab weil diese mehr bezahlt. Die haben ja nicht für teuer Geld in eine Ausbildung investiert."w Das Problem mit den abwandern des so Bestausgebildeten könnte man durch einen speziellen Vertrag direkt zu Ausbildungsbeginn begegnen. Warum er/sie sich (eventuell)nicht schon in der schulischen Ausbildung angestrengt hat? Da sind selbst mir alten Sack mehrere "gute" Gründe in den Sinn gekommen: 1- Ausgerechnet im schulischen Werdegang wichtigen Alter von ca 12 bis ca. 16(17,18) Jahren, ticken die Kinder-Jugendlichen-Erwachsenen (dieser Übergang ist genau die Krux) anders- da auf der vorgegebenen und richtigen Spur zu bleiben ist nicht einfach. 2- Es hängt viel von Elternhaus ab - und es braucht keine(!) Vernachlässigung oder Desinteresse seitens der Eltern wenn diese ihre Kinder nicht bei schulischen Probleme helfen können oder diese erst gar nicht erkennen. In den Bildungsplänen wird besonders in den höheren Jahrgangsstufen sehr viel mengenmäßig verlangt und insbesondere in den wichtigen Fächern ist das verlangte Niveau auch sehr hoch - vieles davon hat man als Erziehungsbrechtiger entweder nie gelernt oder wieder vergessen. Denkt bitte daran das ein(e) Ingenieur(in) als ein Elternteil und ein sehr gut ausgebildeter Elternteil im einen anderen mehr künstlerisch, planerisch, sprachlich...gearteten Bereich eine Ausnahme sind. Üblich ist eher ein Elternteil mit einen Handwerksberuf oder einen mittleren Angestelltenjob und der andere verdient irgendwie noch Geld nebenher. 3- Des weiteren gibt es jede Menge an angenehmen Ablenkungen die auch gerne angenommen werden ohne das der Schüler unbedingt faul oder dumm ist - siehe auch Punkt 1. Und wenn man (Jugendlicher) dann wirklich mitbekommt das etwas schulisch deutlich falsch gelaufen ist, ist es beim derzeitigen Selbstverständnis und den Erwartungen der Ausbilder und Arbeitgeber schon zu spät oder es steht zumindest ein unnötig harter Weg bevor - mit den typischen saudummen Fragen (falls es überhaupt soweit kommt) warum man den schon 2x Jahre alt ist und was schief gelaufen ist da man nach der normalen Schule erst mal noch andere schulische Wege gehen musste und warum der Abschluss erst dort erworben wurde, ähnlich ist es wohl auch bei den Studierten welche etwas länger gebraucht haben. Nein ich wiederhole mich: Den Betrieben, insbesondere den großen Konzernen, kann es gar nicht so schlecht gehen (ein Mangel vorhanden sein) wenn sie weiterhin den altbekannten Weg gehen (Noten, Leistung, Abschlüsse sind heilig). Jemand
mandingo schrieb: > Wieder BILD gelesen, Heiner? Ich glaube nicht, dass du verstehst, was > Inklusion überhaupt bedeutet. Unter dem Vorwand der Inklusion sollte das dreigliedrige Schulsystem den Gesamtschulen geopfert und Förderschulen geschlossen werden. Unterschiedliche Schüler (behinderte, dumme, intelligente, ...) an unterschiedlichen Schulen zu unterrichten, sei gegen Inklusion, hieß es. Im Zuge der Immigrationskrise sind die Schulen noch einmal ein ganzes Stücken vielfältiger geworden. Den unterschiedlichen Leistungsniveaus der Schüler gerecht zu werden, Jeden zu fordern und Keinen zu überfordern, ist schwerer geworden. Ich kann mir vorstellen, dass der Inklusionstrend der letzten Jahre eine Mitschuld an den heutigen Problemen der Schulen trägt.
Andersdenkender schrieb: > Ich kann mir vorstellen, dass der Inklusionstrend der letzten Jahre eine > Mitschuld an den heutigen Problemen der Schulen trägt. Wir in Baden Württemberg sind ja die Inklusionskasper vom Dienst, wozu das führt, kann man sehr gut sehen: http://www.sueddeutsche.de/bildung/schule-baden-wuerttemberg-sackt-in-bildungsstudie-deutlich-ab-1.3226191 Na so eine Überraschung!!!
Andersdenkender schrieb: > Ich kann mir vorstellen, dass der Inklusionstrend der letzten Jahre eine > Mitschuld an den heutigen Problemen der Schulen trägt. Was bin ich froh, dass es diesen neumodischen Quatsch noch nicht gab, als ich auf das Gymnasium ging. Es war wie eine Befreiung, als ab der fünften Klasse die minderbegabten Idioten in die Hauptschule ausgesiebt waren, und man von einem halbwegs vernünftigen Lernklima in der Schule sprechen konnte.
Und Qwertz ist heute ein ganz toller Hecht und ohne ihn läuft nichts. Verdient natürlich Minimum 80k wie jeder hier. Diese Arroganz von manchen in diesem Forum ist unglaublich.
Qwertz schrieb: > Was bin ich froh, dass es diesen neumodischen Quatsch noch nicht gab, > als ich auf das Gymnasium ging. Es ist einfach eine kranke Sparmaßnahme, zulasten der leistungsfähigen Schüler. Das, was ein gutes Elternhaus nebenbei vermittelt, könnte irgendwann mehr sein, als das, was in der Schule als Lernziel angestrebt wird.
Carsten Sch. schrieb: > Und Qwertz ist heute ein ganz toller Hecht und ohne ihn läuft nichts. > Verdient natürlich Minimum 80k wie jeder hier. Er sagt ja selbst, dass er sich nicht für einen Überflieger hält und ich selbst bin auch über den 80k, wenn es hilft, dich zu frustrieren.
Qwertz schrieb: > Was bin ich froh, dass es diesen neumodischen Quatsch noch nicht gab, > als ich auf das Gymnasium ging. Es war wie eine Befreiung, als ab der > fünften Klasse die minderbegabten Idioten in die Hauptschule ausgesiebt > waren, Du hast nicht verstanden um was es bei Inklusion geht. Das sind keinesfalls "minderbegabte Idioten" wie du schreibst! Bitte vor dem Posten informieren!
meckerziege schrieb: > Du hast nicht verstanden um was es bei Inklusion geht. Bitte Inklusion so darlegen, dass der "Vorteil" ersichtlich wird, das haben unsere Massenmedien bisher nicht auf die Reihe gekriegt!
genervt schrieb: > Poster schrieb: >> Bei der kleinsten Abweichung vom Ideal werden Ingenieure aussortiert. > > Redest du dir wieder das eigene Versagen schön? Nein, er hat im Gegensatz zu dir anscheinend nur reale Erfahrungen gemacht. Auf XING sehe ich gerade, dass ein ehemaliger Studienkollege schon wieder einen neuen Job hat. Er scheint von einer Klitsche zur nächsten zu wechseln. War ein Top-Mann im Studium. Es gab drei oder vier Leute, die im Studium um den Platz des Jahrgangsbesten gekämpft haben. Er war neben mir einer davon und ich habe ihn nur ganz knapp geschlagen, was vermutlich auch daran lag, dass ich mehr Vorkenntnisse hatte als er. Er hat den zweiten Platz belegt. Und nein, er war kein Kellerkind. Ich bin vielleicht eins, aber er wurde sogar zum Jahrgangssprecher gewählt. Also von sozialer Inkompetenz keine Spur. Im Gegenteil, er war sehr reif und sozial kompetent für sein Alter, während die meisten anderen Studienkollegen noch in ihrer spätpubertären Phase waren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich freiwillig für die Klitschen entscheidet. Warum scheint er trotzdem nichts besseres zu finden? Nun, ich vermute es liegt daran, dass er längere Zeit krank war. Da sind die Firmen ja ganz sensibel, denn es könnte ja sein, dass er wieder krank wird und dann Geld kostet, auch wenn die Krankheit schon Jahre zurückliegt und ein einmaliges Ereignis war. Da stellen sie doch lieber einen Schwätzer ein, der dann später Minimum 2-3 Tage pro Monat krank feiert, aber der auf dem Papier einen geradlinigen Lebenslauf hat.
Top-Entwickler mit Abweichungen schrieb: > Ich kann mir nicht vorstellen, > Nun, ich vermute es liegt daran, > denn es könnte ja sein, Und Fakten?
Top-Entwickler mit Abweichungen schrieb: > Es gab drei oder vier Leute, > die im Studium um den Platz des Jahrgangsbesten gekämpft haben. Wo außerhalb von Hogwarts macht man so einen Kinderkram??? Jeder normale Dorftrottel spricht mit den Leuten, anstatt sich irgendwelche Phantasiegeschichten auszudenken. Was für ein Ammenmärchen.
Kann es sein dass die Ausbildungsbetriebe/Firmen eine Quote haben, die besetzt werden muss mit Migranten/Nieten/Frauen etc. ? Schimpft jetzt nicht denn es ist nicht lustig gemeint ...
H-G S. schrieb: > Kann es sein dass die Ausbildungsbetriebe/Firmen eine Quote haben, die > besetzt werden muss mit Migranten/Nieten/Frauen etc. ? Du hast "haenschen" vergessen... Wenn ich dieses ewiggleiche Gejammer hier lese, da denke ich mir: "Zum Glück habe ich solche Probleme nicht." Und bin von Herzen froh. Allerdings bin ich mir auch sicher, dass der Welt ohne diesen Thread nichts, absolut nichts, fehlen würde.
Lothar M. schrieb: > Du hast "haenschen" vergessen... Das wollte ich für mich behalten :-) Doch die Frage ist ernst ... den Verdacht mit der Idioten-Quote werd ich nicht los.
Lothar M. schrieb: > Allerdings bin ich mir auch sicher, dass der Welt ohne diesen Thread > nichts, absolut nichts, fehlen würde. na den Spruch kannst sicher erweitern: dass der Welt ohne Menschen absolut nichts fehlen würde.
● J-A V. schrieb: > na den Spruch kannst sicher erweitern... Mag sein, dann würde der Welt aber auch ohne die Erde fast nichts fehlen. Oder um es mit Alex Köberlein von Grachmusikoff zu sagen: "Was ist schon a verschissene Unterhos in der Weite des Universums?" > dass der Welt ohne Menschen absolut nichts fehlen würde. Ich definiere "die Welt" mit mir. Und mir würden wenn auch nicht alle schon einige fehlen, wenn da ausser mir keiner wäre... H-G S. schrieb: > den Verdacht mit der Idioten-Quote werd ich nicht los. Es ist einfach so, dass Ausbildungsbetriebe manchmal froh sind, wenn sie überhaupt jemanden bekommen. Was war jetzt nochmal die Frage?
H-G S. schrieb: > Kann es sein dass die Ausbildungsbetriebe/Firmen eine Quote haben, > die > besetzt werden muss mit Migranten/Nieten/Frauen etc. ? > > Schimpft jetzt nicht denn es ist nicht lustig gemeint ... Frauenquoten gibt es selbstverständlich, siehe #diequotewirkt.
H-G S. schrieb: > Lothar M. schrieb: >> Du hast "haenschen" vergessen... > > Das wollte ich für mich behalten :-) > > Doch die Frage ist ernst ... den Verdacht mit der Idioten-Quote werd ich > nicht los. Da gibt es keine Quoten, das ist Schul-Systemimmanent. Die Abbrecherquote bei der Berufsausbildung liegt bei ca 25%, sehr verschieden zwischen den Branchen: https://www.welt.de/wirtschaft/article113121540/Jeder-vierte-Azubi-schmeisst-seine-Lehre-hin.html Auch bei vielen Hochschülern reicht die Schulbildung nicht für den erfolgreichen Abschluss, da können bspw. Germanistikstudenten kein deutsch: https://www.welt.de/politik/deutschland/article154187052/Die-erschreckenden-Bildungsdefizite-junger-Deutscher.html Dem Handwerk wird in dieser Studie eine Abbrecherquote von ca einem Drittel errechnet. Wie die Doku schön zeigt (da brechen 3 von 5 Azubis ab) liegt es am mangelnden Durchhaltewillen, die beiden die es in der Doku schaffen sind die Ältesten mit einigen Vorversuchen, die es aber dann doch schaffen (könnten) weil es wohl deren letzte Chance ist. Die anderen träumen und probieren karrieretechnisch noch vor sich hin und geben den Ausbildern die Schuld an ihrem Versagen. Da hat IMHO die Charakterbildung in Schule/Elternhaus/Gesellschaft versagt.
Berufsrevolutionär schrieb: > Da hat die Charakterbildung in Schule/Elternhaus/Gesellschaft versagt. Das Zweite. Ich kenne eine Hebamme sehr gut. Und heutzutage kommen die 25-30 jährigen weiblichen Kinder, bringen ihr Kind zur Welt und posten dann erst mal ein Foto davon, vor sie es in den Arm nehmen. Das ist echt traurig.
Poster schrieb: > So sieht der Fachkräftemangel wirklich aus. > > Zusammenfassung: > > Lehrlinge werden Händeringend gesucht. Naja, dank Mindestlohn, sind die als Helfer wider gefragt. > > Lehrlinge fehlen hauptsächlich in Berufen, die schlecht bezahlt sind. Die Bezahltung hat damit weniger zu tun. Modeberufe, zahlen auch ned so dolle, aber haben trotzdem genügend Azubi`s. > Wegen des vorhandenen Mangels sind Betriebe dazu bereit, viele > Kompromisse einzugehen. Ähh, Quelle? > Und siehe da, diese Betriebe haben Erfolg. Welche Firmen? > Krassester Fall ist für mich der etwa 30jährige Metzgerlehrling, der > seinen eigenen Analphabetismus verschwiegen hat. Der Betrieb hat ihn > erst rausgeschmissen, dann aber etwas geholfen und wieder reingeholt. > Und es sieht so aus, also ob es funktionieren wird. Im BR-info kamm mal ein Metzgermeister zu Wort. Der hat Argumentiert das die Anforderungen an die kognitiven Fähigkeiten wg. gesetzlicher Auflagen so hoch sind, dass fast kein Hauptschüler als Azubi im Fleichschergewerbe geeignet sei.
Und jetzt mal was in der Art: "Paßt wie die Faust auf`s Auge!" http://cicero.de/innenpolitik/pflege-gute-fachkraefte-werden-nur-als-kostenfaktor-gesehen
Cha-woma M. schrieb: >> Wegen des vorhandenen Mangels sind Betriebe dazu bereit, viele >> Kompromisse einzugehen. > Ähh, Quelle? Ähh, Video?
Lothar M. schrieb: > jährigen weiblichen Kinder, bringen ihr Kind zur Welt und posten dann > erst mal ein Foto davon, vor sie es in den Arm nehmen. Das ist echt > traurig. Und dann bei ebay rein.
H-G S. schrieb: > Kann es sein dass die Ausbildungsbetriebe/Firmen eine Quote haben, > die > besetzt werden muss mit Migranten/Nieten/Frauen etc. ? Na ja, wenn der Abteilungsleiter von oben den "deutlichen Hinweis" bekommt, dass die Geschäftsleitung mehr Frauen und Migranten wünscht, wann wird der Abteilungsleiter das seinen Meistern gegenüber so kommunizieren. Diese werden dann auch an ihre Karriere denken und entsprechend einstellen. Wenn dann noch die Personalabteilung (die darf die Bewerbungen vorsortieren) Bullshit-Bingo spielt, dann kommt es in Großkkonzernen zu dem entsprechenden Ergebnis. Die besonders unbegabten Azubis werden dann ganz diskret rausgeprüft oder nach, bestandener Ausbildung, mit einem befristeten Arbeitsvertrag übernommen. Die guten Azubis werden mit einem unbefristeten Vertrag übernommen... Bei der kleinen Klitsche mit einem Meister und drei Gesellen kommt es aber nicht zu sowas. Cha-woma M. schrieb: > Im BR-info kamm mal ein Metzgermeister zu Wort. > Der hat Argumentiert das die Anforderungen an die kognitiven Fähigkeiten > wg. gesetzlicher Auflagen so hoch sind, dass fast kein Hauptschüler als > Azubi im Fleichschergewerbe geeignet sei. Ein Problem. Eigentlich muss der nicht nur einen Metzger-Azubi suchen, sondern gleichzeitig auch noch einen Hilfssyndikus-Azubi... Habe auch schon Metallbauer mit Gesellenbrief gesehen, die den Unterschied zwischen einem Metallbohrer und einem Holzbohrer nicht erkannt haben. Nach dem dritten Bohrer kam dann die Beschwerde: "Du, die Bohrer hier taugen alle nichts..." Andererseits wächst die Bürokratie, die Technik wird auch immer komplexer und die Konkurenz abmahnfreudiger und die Gerichte realitätsferner. Zudem sind einfache Handwerkstätigkeiten, aus ökonomischer Sicht, nur mäßig attraktiv. Wie soll ich jemand erklären, dass er Vollzeit arbeiten soll, wenn er mit der Kombination aus Hartz 4, 100€-Job (anrechnungsfrei) und etwas Schwarzarbeit ein höheres Nettoeinkommen erzielen kann? Cha-woma M. schrieb: >> Lehrlinge werden Händeringend gesucht. > Naja, dank Mindestlohn, sind die als Helfer wider gefragt. Nicht nur, GUTE Lehrlinge für handwerkliche Tätigkeiten mit geistigem Anspruch sind wirklich fast nicht zu bekommen. Und wenn man doch mal einen gefunden hat, dann hat der spätestens nach 5 Jahen den Meister-/Technikerbrief in der Hand und will (zu Recht) entsprechend bezahlt werden. Schlechte Lehrlinge gibts dagegen wie Sand am Meer, man muss sie nur irgendwie motivieren morgens halbwegs pünktlich zur Arbeit zu erscheinen, den Joint erst nach Feierabend zu rauchen und einem die Werkzeugkiste nicht auf die Füße fallen zu lassen, nur weils Handy bimmelt... Aber was heute von manch einer Hauptschule kommt, das kam vor 30 Jahren von Baumschulen. Politisch gebilligt, unter dem Deckmantel von Inklusion, Willkommenskultur und Antidiskriminierung...
Lothar M. schrieb: > Ich kenne eine Hebamme sehr gut. Und heutzutage kommen die 25-30 > jährigen weiblichen Kinder, bringen ihr Kind zur Welt und posten dann > erst mal ein Foto davon, vor sie es in den Arm nehmen. Das ist echt > traurig. Na ja, der Freundeskreis will soll ja am Familienglück teilhaben dürfen.
Lothar M. schrieb: > Berufsrevolutionär schrieb: >> Da hat die Charakterbildung in Schule/Elternhaus/Gesellschaft versagt. > Das Zweite. > > Ich kenne eine Hebamme sehr gut. Und heutzutage kommen die 25-30 > jährigen weiblichen Kinder, bringen ihr Kind zur Welt und posten dann > erst mal ein Foto davon, vor sie es in den Arm nehmen. Das ist echt > traurig. ?Verstehe ich nicht, weder was daran traurig ist, noch was das mit Charakterbildung zu tun hat.? Wahrscheinlich ironisch gemeint. Im zweiten Teil ab 00:41:00 spricht der Bäckermeister von vermuteten Gründen in der Familie - die fehlende Motivation, der fehlende Druck aus der Familie die Ausbildung zu beenden. - Wohl so eine "Abgebrochen - ist mir doch egal" Mentalität. Da spricht auch der Metzger ab 00:09:00 -> Selbst die Verantwortung übernehmen und fehlende Aussbildung nachholen, statt auf den Tritt in den Hintern zu warten.
Berufsrevolutionär schrieb: > ?Verstehe ich nicht, weder was daran traurig ist, noch was das mit > Charakterbildung zu tun hat.? Wahrscheinlich ironisch gemeint. Nein. Mitnichten. Leider. Als Tipp: es geht um den Charakter der Eltern, die anschließend für die Charakterbildung des Nachwuchses zuständig sein sollen... Trophäe schrieb: >> bringen ihr Kind zur Welt > Und dann bei ebay rein. Und als doofste Ausrede seit Gedenken der Menschheit: "War nur ein Witz!" Schreiber schrieb: > Na ja, der Freundeskreis will soll ja am Familienglück teilhaben dürfen. Ja, zuerst die Freunde, dann das Kind. So geht die Erziehung dann geradeaus weiter. Und wer wundert sich jetzt noch? Gestern war ich zur besten Zeit auf dem Volksfest. Alles rappelstvollst im Tumult, kaum ein Durchkommen. Und mittendrin Kinderwagen mit Babys. Haben denn die kein Hirn? Die, die da den Wagen durch die Menschenmenge pflügen? Oder müssen schon die Kleinstkinder durch Dauerstress für die harte Zukunft gestählt werden?
> Und mittendrin Kinderwagen mit Babys.
Eltern mit Kleinkindern fühlen sich oft von der Gesellschaft
ausgegrenzt. Manche Dinge sind für das Kind nicht gut. Es gibt aber auch
viele Situationen, wo Kinder nicht gerne gesehen werden, weil sie
eventuell laut oder stinkend werden könnten.
Lothar M. schrieb: > Gestern war ich zur besten Zeit auf dem Volksfest. Alles rappelstvollst > im Tumult, kaum ein Durchkommen. Und mittendrin Kinderwagen mit Babys. > Haben denn die kein Hirn? Die, die da den Wagen durch die Menschenmenge > pflügen? Oder müssen schon die Kleinstkinder durch Dauerstress für die > harte Zukunft gestählt werden? Wenn man ein Baby, aber eben keinen Babysitter hat, dann muss das Baby halt mit. Nur dass vernünftige Eltern bei einem Volksfest ein Tragetuch und keinen Kinderwagen nehmen. Das geht wirklich problemlos, so lange Mama oder Papa da sind ist ein Baby eigentlich immer zufrieden. Egal ob es jetzt auf ein Volksfest, einen Wanderurlaub oder zur gemütlichen Grillfeier im Schrebergarten geht. Lothar M. schrieb: > Schreiber schrieb: >> Na ja, der Freundeskreis will soll ja am Familienglück teilhaben dürfen. > Ja, zuerst die Freunde, dann das Kind. So geht die Erziehung dann > geradeaus weiter. Die 10-20 Sekunden Verzögerung werden dem Baby schon nicht schaden...
Ich weiß nicht wie leicht sich diese Frage von den Nachkriegsgeborenen beantworten läßt. Wie hoch waren eigentlich die Anforderungen in Ingenieur/Wissenschaftlichen Fächern, sagen wir ab 1930-1945? Etwas Perspektive ist immer gut. Damals wurde ja im technischen Bereich von den Deutschen Unwahrscheinliches geleistet um die ganze Kriegsmaschinerie auf die Beine zu stellen. Man mag über die Politik dieser Jahre denken wie man will; trotzdem wurde, so wie ich das sehe, in vielen wissenschaftlichen Bereichen, sehr viel beeindruckende, technische Pionierarbeit von beeindruckender Qualität geleistet. Speziell, die Elektronik erfuhr in jenen Jahren eine extreme Blütezeit. Ich könnte mir nicht vorstellen, daß das damals mit schlecht ausgebildeten Kräften möglich gewesen wäre. Vielleicht lag es daran, daß man sich damals nicht so sehr von unnötigen Firlefanz ablenken ließ und sich auf das Wesentliche besser zu konzentrieren wußte. Nur weil die Motivation dem Krieg nützte, schmälert nicht die Leistung jener, die damals für die erzielten Technikleistungen verantwortlich waren. Vergeßt nicht, daß die Amerikaner mit deutscher Grundlagentechnik, die Weltraumtechnik aufbauten und den Mond beflogen. Erinnert sich noch jemand an W.v. Braun? Ohne seinem und seiner Kollegen Wissen hätten sich die Amerikaner viel schwerer getan. Es ist einmal Zeit, sich das vor den Augen zu behalten. Wieso können wir heutzutage dann nicht, die Methoden und Standards der damaligen Ausbildung als Vorbild nehmen? Nicht alles war damals unbedingt schlecht. Es braucht hoffentlich nicht unterstrichen und betont zu werden zu werden, daß ich nicht die damals praktizierten politischen Kräfte glorifizieren will oder billige. Alleine technisch gesehen muß man aber trotzdem die damaligen Leistungen würdigen und sollten es vielmehr als Vorbild annehmen. Hier ein Beweis für was Eure (Ur) Großväter damals geleistet haben: http://www.cdvandt.org/ P.S. Mir ist wieder mal die Tastatur weggelaufen;-)
H-G S. schrieb: > Kann es sein dass die Ausbildungsbetriebe/Firmen eine Quote haben, die > besetzt werden muss mit Migranten/Nieten/Frauen etc. ? > > Schimpft jetzt nicht denn es ist nicht lustig gemeint ... Ja, natürlich gibt es sowas. Zumindest bei den großen Firmen. Schau dir doch nur mal ihre Stellenanzeigen an. Immer politisch korrekt mindestens eine Person mit offensichtlichem Migrationshintergrund auf dem Bild. Peinlich, wie man dieses Gutmenschentum vor sich hertragen muss. Da verdient sicher jemand fett Kohle damit, solche Bilder zu entwerfen. Nur wenn es dann darum, ein paar der von Zetsche gerufenen Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren, da hört man dann nichts mehr von ihnen. Würde ja Geld kosten und scheint nicht genügend PR zu bringen.
Schreiber schrieb: > Die 10-20 Sekunden Verzögerung werden dem Baby schon nicht schaden... Nein, da kapiert es das Baby ja noch nicht. Die Mutter kapiert es aber auch nicht. Nicht bis zur Pubertät. Und dann ist es zu spät: der Charakter ist stabil ausgebildet. > Wenn man ein Baby, aber eben keinen Babysitter hat, dann muss das Baby > halt mit. So, "muss" es halt. Warum sollten dann die Eltern nicht einfach mal 2 oder 3 Jahre halt gar nicht oder halt zur ruhigeren Zeit gehen "müssen"?
Lothar M. schrieb: > Warum sollten dann die Eltern nicht einfach mal 2 oder 3 Jahre halt gar > nicht oder halt zur ruhigeren Zeit gehen "müssen"? Naja -das Problem bestand auch schon 1966. Da beklagte man sich, daß die Babys "Balla Balla" seien: https://www.youtube.com/watch?v=I0884U0CD2Y
Gerhard O. schrieb: > Vergeßt nicht, daß die Amerikaner mit deutscher Grundlagentechnik, die > Weltraumtechnik aufbauten und den Mond beflogen. Erinnert sich noch > jemand an W.v. Braun? Ohne seinem und seiner Kollegen Wissen hätten sich > die Amerikaner viel schwerer getan. Es ist einmal Zeit, sich das vor den > Augen zu behalten. Hat nicht ein Ami das Flüssig-Triebwerk erfunden und dann an einen Deutschen verkauft ?
Die Amerikaner hatten vor allem ein Problem: Goddard war ein Eigenbrötler, nicht teamfähig. Die Deutschen arbeiteten zusammen, Goddard aber allein. Und das funktioniert in diesem Genre einfach nicht.
Gerhard O. schrieb: > Erinnert sich noch > jemand an W.v. Braun? Ohne seinem und seiner Kollegen Wissen hätten sich > die Amerikaner viel schwerer getan. Es ist einmal Zeit, sich das vor den > Augen zu behalten. Der Erfinder des Elektrorasierers?
Gerhard O. schrieb: > Erinnert sich noch > jemand an W.v. Braun? Bevor man in Raketenromantik schwelgt sollte man daran denken, wie viele Menschen der Braune Herr unter die Erde gebracht hat. Beim Bau und bei der Verwendung der V2. Und danach hat er uns allen die Intercontinentalraketen geschenkt. Der Typ ist mir zu skrupellos, von mir aus wäre es besser, es hätte ihn nie gegeben.
Hallo Lothar. Lothar M. schrieb: > Gestern war ich zur besten Zeit auf dem Volksfest. Alles rappelstvollst > im Tumult, kaum ein Durchkommen. Und mittendrin Kinderwagen mit Babys. > Haben denn die kein Hirn? Die, die da den Wagen durch die Menschenmenge > pflügen? Oder müssen schon die Kleinstkinder durch Dauerstress für die > harte Zukunft gestählt werden? Ich verstehe irgendwie nicht, wo Du da ein Problem siehst. Meine Großeltern haben meine Eltern schon als Säuglinge bei der Arbeit mit aufs Feld genommen. Mit spätestens sechs haben meine Eltern mitgearbeitet. Bei meinen Eltern war es ähnlich. Mein Vater (Schlossermeister) hat mich mit drei, vier Jahren mit auf Baustellen geschleppt, bzw. ich sass bei meiner Mutter (Schneiderin) mit auf dem Schoß, wenn sie mit der Nähmaschine arbeitete. Mit fünf habe ich Telephonwache gemacht, ab 12 habe ich in den Schulferien in der Werkstatt meines Vaters geholfen. Ich sehe eher ein Problem darin, dass Kinder bis zum Ende der Schulzeit die Arbeitswelt nur vom Hörensagen kennen. Ein Praktikum ist auch schon irgendwie was gefaktes und nichts reales. Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de
Bernd W. schrieb: > Ich sehe eher ein Problem darin, dass Kinder bis zum Ende der Schulzeit > die Arbeitswelt nur vom Hörensagen kennen. Ein Praktikum ist auch schon > irgendwie was gefaktes und nichts reales. Früher: Kind kommt mit einer Schramme und plattgehämmertem Daumen vom Praktikum/Ferienjob heim. Vater: "Hasch ned uffgebassd?!" Heute: Kind kommt mit einer Schramme vom Praktikum heim. Eltern: Laden das Kind ins Auto und ab zum Durchgangsarzt. Firma freut sich über einen Stapel schöne Formulare und dumme Fragen...
Bernd W. schrieb: > Meine Großeltern haben meine Eltern schon als Säuglinge bei der Arbeit > mit aufs Feld genommen. Mit spätestens sechs haben meine Eltern > mitgearbeitet. Ich bin mir sicher, dass es dort auf dem Feld verhältnismäßig leise und angenehm war, die Vögel gezwitschert haben, usw. Und jetzt geh mal auf ein gängiges Volksfest mit der von mir aufgeführten Menschendichte. Das ist schon für einen erwachsenen Menschen Stress. Und der weiß, was er sich da antut. > Mit fünf habe ich Telephonwache gemacht, ab 12 habe ich in den > Schulferien in der Werkstatt meines Vaters geholfen. Das haben dir dann aber deine Eltern angeschafft. Heute geht man lieber zu Freunden. Wie immer. Was ich damit sagen will, geht in die selbe Richtung wie du es sagst: weil sich die Eltern nicht mehr mit den Kindern abgeben, sondern die von Anfang an nur nachrangig sind, geben sie auch kein Wissen weiter oder bauen Interesse für irgendwas auf. > Ich sehe eher ein Problem darin, dass Kinder bis zum Ende der Schulzeit > die Arbeitswelt nur vom Hörensagen kennen. Wer hätte denn zuallererst die Möglichkeit, seinen Kindern da etwas zu zeigen? Und tut es nicht? BTW: ich kenne durchaus auch Eltern, die sich mit ihren Kindern beschäftigen. Auch auf die Gefahr hin, die "Freude" kurz aus den Augen zu verlieren. Wenn man die hinterher nicht findet, dann weiß man was sie wert waren...
Anlage 3 schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Erinnert sich noch >> jemand an W.v. Braun? > > Bevor man in Raketenromantik schwelgt sollte man daran denken, wie viele > Menschen der Braune Herr unter die Erde gebracht hat. Beim Bau und bei > der Verwendung der V2. Und danach hat er uns allen die > Intercontinentalraketen geschenkt. Der Typ ist mir zu skrupellos, von > mir aus wäre es besser, es hätte ihn nie gegeben. Das hat mit Raketenromantik wenig zu tun. Sie repräsentieren einen Teil der Technikgeschichte mit allen Aspekten. Also gut und böse, wenn man es in so einem Schwarz/Weiß Licht sehen will. Deine thematische Kritik ist mir durchaus bekannt und besteht sicherlich zu Recht. Der Preis um diese Errungenschaft war leider menschlich gesehen zugegebenerweise zu hoch. Trotzdem muß man es fairerweise auch teilweise im positiven Licht sehen. Ganz abgesehen davon haben aus Deiner Sicht ganze Zweige der Wissenschaft und Ingenieurtum "Dreck am Stecken". Aber darum geht es hier nicht. Jede menschliche Errungenschaft hat Potenzial zu Gutem und Schlechten. Es liegt an uns (die Gesellschaft) diesen Aspekt unter Kontrolle zu behalten, und das, ist beileibe nicht leicht.
Gerhard O. schrieb: > Potenzial zu Gutem und > Schlechten Ja klar, zigtausend Sklaven die unter der Erde verrecken um Raketen zu bauen die dann richtung London abgefeuert werden. Für mich viel mehr "schlecht" als "gut". Gerhard O. schrieb: > Trotzdem muß man es fairerweise auch teilweise im positiven Licht sehen Nein, muss man nicht.
genervt schrieb: > meckerziege schrieb: >> Du hast nicht verstanden um was es bei Inklusion geht. > > Bitte Inklusion so darlegen, dass der "Vorteil" ersichtlich wird, das > haben unsere Massenmedien bisher nicht auf die Reihe gekriegt! Meine Schwägerin ist Rektorin und Lehrkraft an einer Grundschule und die kotz schon bei dem Begriff Inklusion. Der Vorteil, dass ein schwacher Schüler die Lehrgeschwindigkeit vorgibt, zusätzlich Hilfslehrer neben dem inkludierten im Unterricht sitzen um dem dann extra den Stoff nochmal bei zu biegen, was natürlich den Unterrichtsablauf stört, die anderen Schüler ablenkt, die guten Schüler frustriert zum Fenster raus stieren aus Unterforderung, der inkludierte Schüler frustriert und entsprechend drauf ist ... Ja, es gibt Gegenbeispiele aber eine erhebliche Menge läuft wie beschrieben ...
Anlage 3 schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Potenzial zu Gutem und >> Schlechten > > Ja klar, zigtausend Sklaven die unter der Erde verrecken um Raketen zu > bauen die dann richtung London abgefeuert werden. Für mich viel mehr > "schlecht" als "gut". > > Gerhard O. schrieb: > >> Trotzdem muß man es fairerweise auch teilweise im positiven Licht sehen > > Nein, muss man nicht. Wenn Du das wirklich diskutieren willst schlage ich vor einen anderen Thread aufzumachen. Das führt weit am Thema vorbei und müllt den Thread zu. Sicherlich war v.Braun kein Engel. Wenn man aber den geschichtlichen Informationen Glauben schenken darf, dann war v.Braun in erster Lienie Ingenieur und Wissenschaftler. Und ich glaube nicht, daß er mit dem Menschenmißbrauch und Verstösse gegen die Menschenrechte, die Du hier aufbringst, glücklich war. Das heißt natürlich nicht, daß er diesbezüglich keine Verantwortung tragen müßte, entschuldigt aber bis zu einem bestimmten Grad seine Motivation. Viele waren damals ein Produkt der Zeit in der sie lebten. Wer sind wir denn, Generationen später den "Moralischen" spielen zu wollen? Wir sitzen doch alle im Glashaus. Nicht alle Helden sind Engel!
Gerhard O. schrieb: > Und ich glaube nicht, daß er mit dem > Menschenmißbrauch und Verstösse gegen die Menschenrechte, die Du hier > aufbringst, glücklich war Ihm war das Schittegal. Die Banalität des Bösen.
Anlage 3 schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Und ich glaube nicht, daß er mit dem >> Menschenmißbrauch und Verstösse gegen die Menschenrechte, die Du hier >> aufbringst, glücklich war > > Ihm war das Schittegal. Die Banalität des Bösen. Aus welchen Quellen schöpfst Du? Das würde mich interessieren. Gibt es dazu glaubwürdige Links? Ich habe diese Vorwürfe auch in Dokus erwähnt gesehen. Ich möchte aber trotzdem vorschlagen es darauf zu belassen und dieses leidige Thema zu den (Forum) Akten zu legen. P.S. Der Vater eines guten Freundes von mir, war einer der Unglücklichen die für diesen Zweck Zwangsarbeit machen mußten.
Gerhard O. schrieb: > Nicht alles war damals unbedingt schlecht. Autobahnen? Mit so einer Aussage bewegst du dich aber auf sehr, sehr dünnem Eis...
Qwertz schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Nicht alles war damals unbedingt schlecht. > > Autobahnen? Mit so einer Aussage bewegst du dich aber auf sehr, sehr > dünnem Eis... Ich bezog mich eigentlich auf die verlinkte Referenz bezüglich der Elektronikentwicklung. http://www.cdvandt.org/
Hallo Gerhard. Gerhard O. schrieb: > Ich könnte mir nicht vorstellen, > daß das damals mit schlecht ausgebildeten Kräften möglich gewesen wäre. Schlecht ausgebildet waren sie nicht. > Vielleicht lag es daran, daß man sich damals nicht so sehr von unnötigen > Firlefanz ablenken ließ und sich auf das Wesentliche besser zu > konzentrieren wußte. Das ist ein Trugschluss. Sie nutzten das damalige Verwaltungschaos, um sich Forschungsaufträge zu verschaffen und dann relativ frei herumzuspielen. Dabei sind sie über interessante Ergebnisse gestolpert, die später, als es dann Krieg gab, dazu verwendet wurden, sich als kriegswichtig einzustufen und fernab der Front weiter zu forschen oder zu bauen. > > Nur weil die Motivation dem Krieg nützte, schmälert nicht die Leistung > jener, die damals für die erzielten Technikleistungen verantwortlich > waren. Tatsächlich waren ja auch die Aliierten erfolgreicher, weil billige Produkte in enormer Anzahl die teuren Hightech Produkte geschlagen haben, weil es viel zu wenige waren. Allerdings hat ihnen das auch Mühe bereitet und Angst eingejagt, weil eine technologische Überlegenheit quadratisch und eine zahlenmäßige Überlegenheit linear in Kampfstärke einfliesst. Das war ein Lehrbeispiel, und danach haben halt alle versucht, auch technologisch entsprechend besser darzustehen, weil nur eine passende Kombination aus technologischer und zahlenmäßiger Kampfstärke Erfolg verspricht. Darum hat man auch nach dem Krieg halt viele Experten der Achsenmächte "eingekauft". Dieses Konzept hat weit durch den kalten Krieg getragen, aber schon bei den Amerikanern in Vietnam und bei den Sovjets in Afghanistan zeigte sich, dass diese Rechnung bei einer asymetischen Kriegsführung nicht mehr aufgehen kann. Man zerstört heute mit Marschflugkörpern und Drohnen, die Millionen kosten, Lehmhütten im Gegenwert einer Ziegenherde. Damit kann man auf Dauer nur Pleite gehen, Hass schüren, und ohne irgendein nachhaltiges Ergebnis vorweisen zu können. > Vergeßt nicht, daß die Amerikaner mit deutscher Grundlagentechnik, die > Weltraumtechnik aufbauten und den Mond beflogen. Erinnert sich noch > jemand an W.v. Braun? Ohne seinem und seiner Kollegen Wissen hätten sich > die Amerikaner viel schwerer getan. Es ist einmal Zeit, sich das vor den > Augen zu behalten. Die Deutschen hatten wiederum ihre Technologie im 19. Jahrhundert von den Briten gelernt, die damals Technologieführer waren. Später haben dann die Japaner (obwohl die auch schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts mit im Rennen waren), von amerikanischer und westeuropäischer Technik gelernt, dann folgten Koreaner, Chinesen, Inder.....Vor den Briten waren es Spanier, Venetier, Römer, Ägypter, Grieschen, Babylonier und Völker, von deren Existenz wir durch archaeologische Funde wissen, aber nicht, wie sie hiessen und ob sie überhaupt so etwas wie ein einheitliches Volk waren. Wir sind nur ein Glied in einer Kette von vielen... > > Wieso können wir heutzutage dann nicht, die Methoden und Standards der > damaligen Ausbildung als Vorbild nehmen? Seitdem hat sich ja auch nicht viel verändert. Die "vier Stufen Methode" z.B. ist eigenlich nur die Formulierung einer Methode, die von altersher überall auf der Welt üblich ist. Sogar die Aborigenes lernen danach Wurfkeulen schmeissen. Wer sich autodidaktisch Weiterbildet, wird meistens nach irgendeinem Verfahren vorgehen, dass man grob als "Leittextmethode" bezeichnen kann, auch wenn er sich die Texte erst zusammensuchen muss und nicht gestellt bekommt. Einige Methoden sind erst durch Buchdruck und Alphabetisierung möglich. Andere Medien ergeben andere Möglichkeiten. Das gilt auch für die allerneuesten Medien. > Nicht alles war damals > unbedingt schlecht. Es braucht hoffentlich nicht unterstrichen und > betont zu werden zu werden, daß ich nicht die damals praktizierten > politischen Kräfte glorifizieren will oder billige. Dooferweise habe ich aber persönlich die Erfahrung gemacht, das fast alle die sagen "Nicht alles war damals unbedingt schlecht." bei näherem auf den Zahn fühlen doch die damaligen politischen Kräfte glorifizieren wollen. Tatsächlich ist es auch so, dass Du überhaupt nicht sagen musst: "Nicht alles war damals unbedingt schlecht" weil Du für alles, was Du dort gut findest, auch Beispiele aus dem nichtnationalsozialistischen Bereich finden kannst. Es sei denn, Du möchtest unterschwellig doch einen Bezug zum Nationalsozialismus herstellen. Darum ist diese Redewendung so mit Misstrauen zu sehen. Die Nazis haben von überall her kopiert, was Ihnen in den Kram passte. Darum solltest Du Dich, wenn Dir an einer ernsthaften Diskussion gelegen ist, einfach auf die Suche nach den Originalen ausserhalb des nationalsozialistischen, völkischen oder sonstwie nationalem Umfeldes machen. ;O) > Alleine technisch > gesehen muß man aber trotzdem die damaligen Leistungen würdigen und > sollten es vielmehr als Vorbild annehmen. Du solltest aber auf der anderen Seite sehen, was sie alles auch technologisch vergeigt haben. Radartechnik z.B. "Chain home" in England war funktionsfähig und effizient, bevor in Deutschland ausser ein paar ungehörten Experten überhaupt jemand an das Funktionieren von Radar dachte. Man glaubte die Wellen würden "weggespiegelt". Und sie blieben nicht stehen. Später kamen sie mit einem 10cm Radar und Panoramasichtröhre, das kompakt genug war, um in Flugzeuge montiert zu werden, wärend die Achsenmächte immer noch "Zielzacken" auf Oszillografenröhren interpretierten. Die Zerstörer mögen Waffentechnisch auf der Höhe der Zeit gewesen sein, aber dafür waren sie fast nicht Hochseetauglich. > > Hier ein Beweis für was Eure (Ur) Großväter damals geleistet haben: Haben mir meine Eltern und sonstige Verwandschaft aus eigener Erfahrung erzählt. Mein Vater war so lange als möglich in einem kriegswichtigen Rüstungsbetrieb. Mein Onkel ist in der Panzerschlacht von Kursk verschollen. Als Kleinkind saß ich unter dem Tisch, wenn die Alten vom zweiten Weltkrieg und ein paar auch noch vom ersten Erzählten. Vieles habe ich erst später verstanden. Vieles haben sie nur angedeutet. Ich habe Kriegsverbrecher in der Familie. > P.S. Mir ist wieder mal die Tastatur weggelaufen;-) Ich lese es zwischen Deinen Zeilen. Was treibt Dich dazu, Nationalstolz haben zu müssen? Wozu braucht man sowas? achselzuck
Hallo Bernd! Danke für Deine ausführlichen Gedanken zu meinem Äußerungen. In Vielem, stimme ich Dir bei. Es ist mir erst jetzt zu Bewußtsein gekommen wie brisant das "früher war..." eigentlich ist und wie leicht es mißverstanden wird. Habe ich einen Nationalstolz? Ich glaube dies Frage in sehr spezieller Hinsicht bejahen zu können. Technische Geschichte, insbesonders die Elektronikentwicklung interessiert mich besonders. Die Periode zwischen 1930 und in die 50er Jahre ist diesbezüglich extrem faszinierend. In gewisser Hinsicht muß man das als erfolgreiche Nation auch haben. Aber nicht wie es heutzutage leichtgläubig und misswollend interpretiert wird. Darauf gebe ich auch nichts und distanziere mich auch ausdrücklich davon. Wenn wir uns schon auf diese geschichtliche Periode beziehen, da gibt es nichts außer dem zu sagen, es ein absoluter Horror war! Aber trotzdem brauchen sich die deutschen Wissenschaftler und Ingenieure sich bis auf gut bekannte infamose Spezialfälle nicht dafür zu schämen. Technisch gesehen waren diese Zeiten besonders interessant weil durch den Krieg auf allen Seiten nahe unbegrenzte Mengen an Geld in die Forschung und praktische Awendung gesteckt wurden und die Elektronikentwicklung ungeahnte Fortschritte auf allen Seiten gemacht hat. Mein Interesse bezieht sich hauptsächlich auf Quellen wie die verlinkte zum Beispiel. Und nicht mehr, um es noch einmal zu betonen.
>> Sicherlich war v.Braun kein Engel > Ihm war das Schittegal. Die Banalität des Bösen. Noch skrupelloser agierten ja wohl eher die Amis. Wenn Wissenschaftler, Forscher und Ingenieure mit ihrem Wissen nützlich für sie sein konnten, dann sahen sie fast immer grosszügig hinweg über deren verbrecherische Vergangenheit. So waren etwa die Erfahrungen von zahlreichen japanischen Medizinern, Biologen und Chemikern hochwillkommen. Die hatten während des Zweiten Weltkriegs in China Versuche mit potenziellen B- und C-Kampfstoffen durchgeführt. Dabei verloren zehnausende Chinesen ihr Leben.
Bernd W. schrieb: > Du solltest aber auf der anderen Seite sehen, was sie alles auch > technologisch vergeigt haben. Radartechnik z.B. "Chain home" in England > war funktionsfähig und effizient, bevor in Deutschland ausser ein paar > ungehörten Experten überhaupt jemand an das Funktionieren von Radar > dachte. Den Briten saß aber auch die Angst im Nacken und sie taten alles um sich verteidigungsmäßig zu verbessern. Unter solchen Umständen kann das die Technikentwicklung mächtig vorantreiben und zu ungeahnten Erfindungen zu verhelfen. Es wäre uns umgekehrt bestimmt genau so gegangen wenn D in der Lage on England gewesen wäre. Siehe auch die Anstrengungen bezüglich Bletchley Park. Das spricht ein sehr deutliche Sprache.
Hallo Lothar. Lothar M. schrieb: >> Meine Großeltern haben meine Eltern schon als Säuglinge bei der Arbeit >> mit aufs Feld genommen. Mit spätestens sechs haben meine Eltern >> mitgearbeitet. > Ich bin mir sicher, dass es dort auf dem Feld verhältnismäßig leise und > angenehm war, die Vögel gezwitschert haben, usw. Romantiker. ;O) Im Sommer heiss, staubig und trocken, im Winter klirrend kalt. Und dazwischen nass und matschig. > Und jetzt geh mal auf ein gängiges Volksfest mit der von mir > aufgeführten Menschendichte. Das ist schon für einen erwachsenen > Menschen Stress. Und der weiß, was er sich da antut. Menschenmassen? Als Kind hat mich sowas nicht gejuckt. Jetzt finde ich Menschenmassen nervig. Lärm? Ich bin in einer Bauschlosserei aufgewachsen und habe in der Stahlindustrie gearbeitet. Ohne Tinnitus würde ich mich einsam fühlen. Als Kind habe ich das, was ich vorgefunden habe, als normal und richtig angenommen. ;O) > >> Mit fünf habe ich Telephonwache gemacht, ab 12 habe ich in den >> Schulferien in der Werkstatt meines Vaters geholfen. > Das haben dir dann aber deine Eltern angeschafft. Heute geht man lieber > zu Freunden. Wie immer. Ich hatte keine Freunde. > > Was ich damit sagen will, geht in die selbe Richtung wie du es sagst: > weil sich die Eltern nicht mehr mit den Kindern abgeben, sondern die > von Anfang an nur nachrangig sind, geben sie auch kein Wissen weiter > oder bauen Interesse für irgendwas auf. Ich gehe nicht davon aus, das meine Eltern das wissentlich gemacht haben. Es hat sich halt einfach so ergeben, durch die Situation. Immerhin habe ich so mit sieben oder acht einen Konverter im Stahlwerk live gesehen. Meine Mitschüler, deren Väter im Stahlwerk arbeiteten, konnten sich darunter nichts vorstellen. > >> Ich sehe eher ein Problem darin, dass Kinder bis zum Ende der Schulzeit >> die Arbeitswelt nur vom Hörensagen kennen. > Wer hätte denn zuallererst die Möglichkeit, seinen Kindern da etwas zu > zeigen? Und tut es nicht? Dürfen es nicht. Ich bin damals als unter 10 jähriges Kind dort gewesen. Heutzutage dürfen Besucher dort erst ab 18 rein. Wenn überhaupt. Es ist ein Unterschied, ob man einen Konverter im Film sieht, oder ob man live davor steht, die Hitze spürt, das grelle weissorangene Licht, den beissenden, atemnehmenden Gestank und die Funken, die einem um die Ohren fliegen, in den Haaren knistern und auf der Haut brennen. Es ist ein Unterschied, ob man eine Kläranlage im Film sieht oder ob man direkt vor dem Becken steht, in dem schwarzes Wasser mit Schaumkronen tost, dass man es unter den Füssen spürt. Der Kanalgeruch. Die riesigen heulenden Pumpen, und der orenbetaeubend rauschende Wasserstrahl, den sie ausspucken. Es ist auch die Frage, ob die Kinder es wollen und verstehen können. Mich hat es seit Kindheit auch fasziniert. egal ob Stahlwerk, Kläranlage, Bahnbetriebswerk, Bananenreiferei und zig Baustellen. Und mein Vater konnte gut und plastisch erklären. Er war von seiner Arbeit auch begeistert, wie auch meine Mutter von ihrer. Vermutlich würden viele Eltern schon daran scheitern. > BTW: ich kenne durchaus auch Eltern, die sich mit ihren Kindern > beschäftigen. Auch auf die Gefahr hin, die "Freude" kurz aus den Augen > zu verlieren. Wenn man die hinterher nicht findet, dann weiß man was sie > wert waren... Wenn ich heute von meiner Jugend erzähle, wird immer geschimpft, wieso mich meine Eltern einer solchen Gefahr ausgesetzt haben. Übrigens, wie man an meinem Werdegang erkennen kann, hat es mir im Leben auch nicht weiter geholfen. Wo keine Begabung ist, ist Ausbildung sinnlos. Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de
Bernd W. schrieb: > Ich lese es zwischen Deinen Zeilen. Was treibt Dich dazu, Nationalstolz > haben zu müssen? Wozu braucht man sowas? achselzuck In vielen anderen Ländern einschließlich Kanada braucht man sich nicht darüber zu schämen. Übertriebener Stolz ist natürlich sicherlich lächerlich und braucht auch nicht wirklich diskutiert werden. Aber muß man sich deswegen seiner historischen Leistungen schämen und verleugnen? D hat viel Grund sich seiner Techikgeschichte zu errinnern. Im Ausland lebend, sehe ich Vieles anders als Einheimische. Man hat Perspektive. Ganz abgesehen davon verschlung ich in meiner Jugend gerne die Zukunfts Bücher von Hans Dominik. Zurückblickend glaube ich, daß meine Einstellung diesbezüglich von ihm gefärbt worden ist. In seinen Büchern waren ja oft Deutsche Wissenschaftler und Ingenieure die Helden seiner Geschichten. Ich verstehe nur nicht, daß ehrlich gemachte Erkenntnisse und Erfindungen auch in Anbetracht der speziellen geschichtlichen Umstände nicht allgemein anerkannt und gewürdigt werden dürfen. Warum ist es verpönt, z.B. sagen zu dürfen, wie ungemein cool und fortschrittlich U. Rhodes CFQ portable Quarzuhr als 1938 Technikentwicklung war? Damals mußten herkömmliche Quarzuhren noch in speziell eingerichteten klimatisierten Räumen installiert werden und brauchten ganze Reihen von Einschubgestelle. Die CFQ war dagegen ultrakompakt und lauffähig wenn transportiert. http://www.cdvandt.org/CFQ.pdf OK. Ich bin weg. Dieses Thema ist zu brisant für meinen Geschmack und wir belassen es besser. Tut mir leid den Thread gekapert zu haben.
Hallo gerhard. Gerhard O. schrieb: >> Ich lese es zwischen Deinen Zeilen. Was treibt Dich dazu, Nationalstolz >> haben zu müssen? Wozu braucht man sowas? achselzuck > Aber muß man sich deswegen seiner historischen Leistungen schämen und > verleugnen? Ich kann da aber nichts mit anfangen. Warum sollte ich oder jemand anderes überhaupt Nationalstolz empfinden wollen? Da habe ich einfach Emphatieversagen. Was sollte ich überhaupt damit anfangen? Essen kann ich ihn ja nicht.... Ich habe zu meiner Abstammung logischerweise nichts selber beigetragen. Die ist einfach Zufall. Darauf stolz zu sein, empfände ich eher als sehr merkwürdig. Staatsbürgerschaft ist ein juristisches Konstrukt. Sie ist für mich nützlich, aber das ist eine Wurst auch. Dass man auf sowas Stolz sein soll, finde ich persönlich auch merkwürdig. Zumal ich meine Staatsbürgerschaft ja einfach "ererbt" habe. Im Gegensatz zu manchem Immigranten, der dafür oft einiges an Mühen und Gefahren auf sich genommen hat. Für so jemanden könnte es eher sinnvoll sein, darauf stolz zu sein. Leitkultur? Mit dem, was sich dafür hält, kollidiere ich zu häufig. Kein Wunder bei meinem Werdegang. ;O) Umgekehrt, wenn ich jetzt sagen sollte, was ich für deutsche Leitkultur halte, fallen mir spontan nur Sangriaeimer auf Malle und Randale beim Fussball ein. Das überlasse ich aber lieber anderen. ;O) > Warum ist es verpönt, z.B. sagen zu dürfen, wie ungemein cool und > fortschrittlich U. Rhodes CFQ portable Quarzuhr als 1938 > Technikentwicklung war? Damals mußten herkömmliche Quarzuhren noch in > speziell eingerichteten klimatisierten Räumen installiert werden und > brauchten ganze Reihen von Einschubgestelle. Die CFQ war dagegen > ultrakompakt und lauffähig wenn transportiert. Herr Rhode darf gewiss auf seine Uhr stolz sein, und ich darf sie faszinierend finden. Aber ich kann schlecht stolz darauf sein, weil ich nichts dazu beigetragen habe. Und weil die Uhr schon so lange fertig ist, gibt es wohl nur wenige, die mit recht behaupten können, daran Anteil gehabt zu haben und darum darauf stolz zu sein. Natürlich wird an der Technologie weitergearbeitet, und wer bei Seiko, Citizen, Suunto oder Swatch gute Uhren baut, darf auch heute noch stolz auf seine eigene Arbeit sein. Aber wiederum nicht ich, weil ich keine Uhren baue. Ich kann ja schlecht auf etwas stolz sein, was andere gemacht haben. > OK. Ich bin weg. Dieses Thema ist zu brisant für meinen Geschmack und > wir belassen es besser. Tut mir leid den Thread gekapert zu haben. Dass muss Dir nicht leid tun. Ich finde, sowas gehört angesprochen. Es wird viel zu viel unter den Teppich gekehrt. Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de
Hallo Bernd, so "früh" noch auf?-;) Bernd W. schrieb: > Hallo gerhard. > > Gerhard O. schrieb: > >>> Ich lese es zwischen Deinen Zeilen. Was treibt Dich dazu, Nationalstolz >>> haben zu müssen? Wozu braucht man sowas? achselzuck >> Aber muß man sich deswegen seiner historischen Leistungen schämen und >> verleugnen? > > Ich kann da aber nichts mit anfangen. Warum sollte ich oder jemand > anderes überhaupt Nationalstolz empfinden wollen? Da habe ich einfach > Emphatieversagen. Was sollte ich überhaupt damit anfangen? Essen kann > ich ihn ja nicht.... Nachdem dieser Begriff , wie ich finde, ganz mißverstanden wurde, muß ich nach einiger Überlegung erklären, daß ich Nationalstolz, so wie es von Vielen verstanden wird, nicht wirklich empfinde. Es ist vielmehr das Wissen. daß wir als Europäer technisch viel auf dem "Kerbholz" haben. Das Cool zu finden ist doch in Ordnung. > > Ich habe zu meiner Abstammung logischerweise nichts selber beigetragen. > Die ist einfach Zufall. Darauf stolz zu sein, empfände ich eher als sehr > merkwürdig. Ich bin ja nicht einmal Deutscher Abstammung, sondern nur ein ehemaliger Nachbar der Weißwürste Essenden Provinzler im Süden... > > Staatsbürgerschaft ist ein juristisches Konstrukt. Sie ist für mich > nützlich, aber das ist eine Wurst auch. Dass man auf sowas Stolz sein > soll, finde ich persönlich auch merkwürdig. Zumal ich meine > Staatsbürgerschaft ja einfach "ererbt" habe. Im Gegensatz zu manchem > Immigranten, der dafür oft einiges an Mühen und Gefahren auf sich > genommen hat. Für so jemanden könnte es eher sinnvoll sein, darauf stolz > zu sein. Bin ich auch nicht im Geringsten. Das Wort Stolz ist ein sehr leicht zu mißverstehender Begriff. Das liegt mir eigentlich fern. Ich will es nach einiger Überlegung für Dich so definieren wie ich es wirklich ursprünglich gemeint hatte und daß es mir leid tut dieses Wort in diesem Zusammenhang überhaupt gebraucht zu haben: Ich meinte mit dem Begriff "stolz sein" nur, daß wir die geschichtlichen Erfolge in der Technik Evolution in dem besagten Abschnitt der Zeit historisch nicht vergessen sollten und würdigen sollten wenn wir neue Technik entwickeln. Mir lag es an nicht mehr und nicht weniger. Dieser Abschnitt war technisch gesehen sehr faszinierend. Alles andere könnte man möglicherweise als fragwürdige Unterstellung verstehen. > > Leitkultur? Mit dem, was sich dafür hält, kollidiere ich zu häufig. Kein > Wunder bei meinem Werdegang. ;O) Was ist Leitkultur? > > Umgekehrt, wenn ich jetzt sagen sollte, was ich für deutsche Leitkultur > halte, fallen mir spontan nur Sangriaeimer auf Malle und Randale beim > Fussball ein. Das überlasse ich aber lieber anderen. ;O) Das verstehe ich nicht wirklich. > >> Warum ist es verpönt, z.B. sagen zu dürfen, wie ungemein cool und >> fortschrittlich U. Rhodes CFQ portable Quarzuhr als 1938 >> Technikentwicklung war? Damals mußten herkömmliche Quarzuhren noch in >> speziell eingerichteten klimatisierten Räumen installiert werden und >> brauchten ganze Reihen von Einschubgestelle. Die CFQ war dagegen >> ultrakompakt und lauffähig wenn transportiert. > > Herr Rhode darf gewiss auf seine Uhr stolz sein, und ich darf sie > faszinierend finden. Aber ich kann schlecht stolz darauf sein, weil ich > nichts dazu beigetragen habe. Und weil die Uhr schon so lange fertig > ist, gibt es wohl nur wenige, die mit recht behaupten können, daran > Anteil gehabt zu haben und darum darauf stolz zu sein. > Natürlich wird an der Technologie weitergearbeitet, und wer bei Seiko, > Citizen, Suunto oder Swatch gute Uhren baut, darf auch heute noch stolz > auf seine eigene Arbeit sein. Aber wiederum nicht ich, weil ich keine > Uhren baue. Ich kann ja schlecht auf etwas stolz sein, was andere > gemacht haben. Ich meinte ja nur, daß z.B. das obige Gerät ultra cool für die damalige Zeit war. Aber ich gebe Dir recht;-) > >> OK. Ich bin weg. Dieses Thema ist zu brisant für meinen Geschmack und >> wir belassen es besser. Tut mir leid den Thread gekapert zu haben. > > Daß muß Dir nicht leid tun. Ich finde, so was gehört angesprochen. Es > wird viel zu viel unter den Teppich gekehrt. Da gebe ich Dir recht. wie gesagt, dieses Thema führt zu gefährlichem Eis. > > Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic > http://www.l02.de Schöne Woche noch, Gerhard P.S. Wir haben heute Feiertag, "Canada Day"
Weinbauer schrieb: > Meine Schwägerin ist Rektorin und Lehrkraft an einer Grundschule und die > kotz schon bei dem Begriff Inklusion. 100% Parteibuchinhaberin und verbeamtet.
Lothar M. schrieb: >> Mit fünf habe ich Telephonwache gemacht, ab 12 habe ich in den >> Schulferien in der Werkstatt meines Vaters geholfen. > Das haben dir dann aber deine Eltern angeschafft. Heute geht man lieber > zu Freunden. Wie immer. Kinderarbeit ist in den meisten Fällen der kindlichen Entwicklung abträglich, was Bernd hier beschreibt, könnte die Ursache für sein späteres scheitern und seinen Haß auf die "Leistungsgesellschaft" sein.
Cha-woma M. schrieb: > Weinbauer schrieb: >> Meine Schwägerin ist Rektorin und Lehrkraft an einer Grundschule und die >> kotz schon bei dem Begriff Inklusion. > > 100% Parteibuchinhaberin und verbeamtet. Keine Sorge! Die nächste Lehrergeneration wird in der Hinsicht hinreichend Ideologisch geschult sein, um das gut zu finden. Das wird eine Spaß mit den künftigen Entwicklergenerationen. (Die Flaschen werden dann bestimmt auch in der Entwicklung inkludiert...)
Bernd W. schrieb: > Ich lese es zwischen Deinen Zeilen. Was treibt Dich dazu, Nationalstolz > haben zu müssen? Wozu braucht man sowas? achselzuck > > Ich kann da aber nichts mit anfangen. Warum sollte ich oder jemand > anderes überhaupt Nationalstolz empfinden wollen? Da habe ich einfach > Emphatieversagen. Was sollte ich überhaupt damit anfangen? Essen kann > ich ihn ja nicht.... Nationalstolz bzw. gesunder Patriotismus ist die Identität eines Menschens. Es macht mich zu dem, was ich heute bin. Man identifiziert sich mit der deutschen Kultur und Geschichte, Sprache und alles was zu diesem Land gehört, auch die dunkelsten Zeiten. Ist das denn schlecht? Wer ist man denn, wenn meine keine nationale Identität hat? Heutzutage sind viele identitätlose Zombies, die nichtmal wissen, was deutsch sein bedeutet außer auf dem Papier zu sein. Es ist nämlich viel viel mehr.
A. K. schrieb: > Die Amerikaner hatten vor allem ein Problem: Goddard war ein > Eigenbrötler, nicht teamfähig. allerdings werden Leute mit guten Ideen auch schon mal als Sonderlinge abgestempelt. Mit Kommentaren wie "kann ja niemals funktionieren!" "wozu ist das gut?" "dass'n für'n Spinner?" (...)
● J-A V. schrieb: > allerdings werden Leute mit guten Ideen > auch schon mal als Sonderlinge abgestempelt. > Mit Kommentaren wie > > "kann ja niemals funktionieren!" > "wozu ist das gut?" > "dass'n für'n Spinner?" Mag sein dass es solche unglücklichen Fälle gibt. Die überwiegende Mehrheit der Empfänger solcher Sprüche sind aber wahrscheinlich eher Leute die denken, sie hätten gute Ideen.
Teddy schrieb: > Nationalstolz bzw. gesunder Patriotismus ist die Identität eines > Menschens. "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer Dem Zitat nach hast du sonst nicht viel, dass dich zu dem macht, der du bist, Heiner.
Teddy schrieb: > Nationalstolz bzw. gesunder Patriotismus ist die Identität eines > Menschens. Es macht mich zu dem, was ich heute bin. Wer die Zugehörigkeit zu einer Gruppe als einen Teil seiner Identität versteht - geschenkt. Daraus aber die eine einzige Identität zu machen? Allein schon, weil sich kaum jemand als Mitglied nur einer einzigen Gruppe versteht und das Zugehörigkeitsgefühl somit vom Kontext abhängt.
Hallo Teddy. Teddy schrieb: > Wer ist man denn, wenn meine keine nationale Identität hat? Ich vermisse meine nationale Identität wie meine Rückenflosse, mein drittes Bein und meinen zweiten Kopf. ;O) > Heutzutage sind viele identitätlose Zombies, die nichtmal wissen, was > deutsch sein bedeutet außer auf dem Papier zu sein. Es ist nämlich viel > viel mehr. Zwangsvorstellung? Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de
Bernd W. schrieb: > Ich vermisse meine nationale Identität wie meine Rückenflosse, mein > drittes Bein und meinen zweiten Kopf. ;O) Er verliert an Aggressivität, wenn man sich auf den Nationenbegriff vor der französischen Revolution bezieht. Also bevor nationale Identität und politische Struktur eine Einheit bildeten (das entwickelte sich in Frankreich freilich schon vorher). Die deutsche Nation existierte als Teil des Begriffs "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation" seit Ende des 15. Jahrhundert. Das war aber nicht viel mehr als der Begriff "Europa" heute, denn die landsmannschaftliche Zugehörigkeit war regional, nicht national. Die damalige deutsche Nation existierte sprachlich und kulturell, kaum aber politisch. Ob man sich als Deutscher bzw. Europäer versteht, entscheidet sich weniger von innen betrachtet, als vielmehr ausserhalb der jeweiligen Zwiebelschale. In Europa ist man Deutscher, ausserhalb davon merkt man mitunter, dass man doch auch Europäer ist. Innerhalb Deutschlands war man damals Bayer oder Sachse - mancher kehrt das freilich noch heute hervor, aber meist nur noch spielerisch.
Anlage 3 schrieb: > Bevor man in Raketenromantik schwelgt sollte man daran denken, wie viele > Menschen der Braune Herr unter die Erde gebracht hat. Beim Bau und bei > der Verwendung der V2. Und danach hat er uns allen die > Intercontinentalraketen geschenkt. Der Typ ist mir zu skrupellos, von > mir aus wäre es besser, es hätte ihn nie gegeben. Bevor man in Elektroromantik schwelgt sollte man daran denken, wie viele Menschen der Herr Thoma Alva Edison unter die Erde gebracht hat. Beim Bau und bei der Verwendung des Elektrizitätsnetzes. Er hat sogar die Erfindung des elektrischen Stuhles als Hinrichtungswerkzeug zu verantworten. Der Typ ist mir zu skrupellos, von mir aus wäre es besser, es hätte ihn nie gegeben. SCNR
Zum Glück gibt es ja die CDU/CSU. Diese wollen die Zuwanderung von Fachkräften erheblich erleichtern. Damit die, die es eh schon schwierig haben noch schwieriger haben. Wir müssen ja wettbewerbsfähig bleiben. Wie wäre es, wir entschlaken mal den Staatsaparat und holen uns einfach die Kohle die jedem von uns zusteht;-) Das könnte der Beginn einer Revolution sein!!
>> Das haben dir dann aber deine Eltern angeschafft. Heute geht man lieber >> zu Freunden. Wie immer. Bernd W. schrieb: > Ich hatte keine Freunde. Das wird angesichts Deiner Aussagen niemanden wundern. Geändert hat sich der Zustand wahrscheinlich auch nicht. Gogo schrieb: > Zum Glück gibt es ja die CDU/CSU. > Diese wollen die Zuwanderung von Fachkräften erheblich erleichtern. > Damit die, die es eh schon schwierig haben noch schwieriger haben. Das liegt nur daran, daß die Leute nichts Anständiges gelernt haben: http://www.shortnews.de/id/1227826/cdu-peter-tauber-wirft-minijobber-vor-nichts-ordentliches-gelernt-zu-haben
Beltenwummler schrieb: > Das liegt nur daran, daß die Leute nichts Anständiges gelernt haben: > > http://www.shortnews.de/id/1227826/cdu-peter-tauber-wirft-minijobber-vor-nichts-ordentliches-gelernt-zu-haben Schon Traurig, das einer der nichts weiter als eine vernünftige und auf Eigeninitiative fussende Ausbildung verlangt, so mit S* beworfen wird. Dabei ist doch offensichtlich das gerade die Schulabbrecher nur Mini- und andere Kack-Jobs bekommen. Aber das ist nun mal die "Der Staat muss mich versorgen" Mentalität, die uns der Reale Sozialismus eingebrockt hat. Dabei zeigt die oben erwähnte Doku sehr gut ist, das es selbst für Analphabeten eine x-te Chance gibt, wenn sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.
Sarkastus Drastus schrieb: > Dabei zeigt die oben erwähnte Doku sehr gut ist, das es selbst für > Analphabeten eine x-te Chance gibt, wenn sie ihr Schicksal selbst in die > Hand nehmen. Na, das wirst Du ja demnächst real erleben dürfen: http://www.shortnews.de/id/1227844/fluechtlingszahlen-in-italien-oesterreich-plant-brenner-zeitnah-abzuriegeln
Sarkastus Drastus schrieb: > Schon Traurig, das einer der nichts weiter als eine vernünftige und auf > Eigeninitiative fussende Ausbildung verlangt, so mit S* beworfen wird. > Dabei ist doch offensichtlich das gerade die Schulabbrecher nur Mini- > und andere Kack-Jobs bekommen. Na ja, wer nicht zu 100% passt, der wird vom Praktikant in der Personalabteilung aussortiert. Auch dann, wenn er die Arbeit zwar praktisch machen könnte, aber die Bescheinigung X fehlt. Eine vorherige (gescheiterte/aufgegebene) Selbstständigkeit ist auch ein heikles Thema bei Bewerbungen. Sarkastus Drastus schrieb: > Dabei zeigt die oben erwähnte Doku sehr gut ist, das es selbst für > Analphabeten eine x-te Chance gibt, wenn sie ihr Schicksal selbst in die > Hand nehmen. Nicht zwingend. Es gibt in Deutschland nunmal Gegenden mit vielen Beschäftigungsmöglichkeiten (München, Frankfurt a.M) und dafür hohen Lebenshaltungskosten (Miete...) und Gegenden mit schlechteren Beschäftigungsmöglichkeiten und dafür geringerem Preisniveau, etwa die Uckermark. Wenn man ein abbezahltes Häuschen in der Uckermark hat, dann wird man sich eben überlegen, ob man da bleibt und mit Minijob+Hartz4 (und erweiterter Nachbarschaftsheilfe...) oder Vollzeit-Mindestlohnjob lebt, oder ob man umzieht. Da sollte man sich keine Illusionen machen, mit 10€/h und abbezahltem Eigenheim lebt man in der Uckermark besser wie in München mit 20€/h und Mietwohnung. In der Uckermark hat ein einfacher Beamter ein Haus das (hinsichtlich Größe, nicht hinsichtlich Ausstattung) in München als Villa durchgehen würde und noch eine große Wiese hinterm Haus, damit Töchterchen ihr Pony jederzeit besuchen kann. In der Uckermark kann sich auch die Kassiererin bei Aldi ein Häuschen leisten, in München...
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Gogo schrieb: > Das könnte der Beginn einer Revolution sein!! Der Sozialstaat sichert den sozialen Frieden (Zitat: Otto Schily) Die Klappe aufreißen ist doch leicht, aber einen Stein zu werfen, was ganz anders. So lange die Leute vera... werden können und satt werden, passiert rein gar nichts.
Gogo schrieb: > Das könnte der Beginn einer Revolution sein!! Immer wieder erstaunlich, wie viele Leute erpicht darauf sind, dass man sie an die Wand stellt.
A. K. schrieb: > Immer wieder erstaunlich, wie viele Leute erpicht darauf sind, dass man > sie an die Wand stellt. Die Lackschicht auf der sog. Zivilisation ist dünn. Wie schnell eine völlige Veränderung der Verhältnisse geschehen kann, war 1989 zu sehen. Daß das (wie damals auch) nicht zum Vorteil jedes Einzelnen stattfindet, ist ein Nebeneffekt. Damals stand niemand an der Wand. Das muß nicht immer so sein.
Sarkastus Drastus schrieb: > Schon Traurig, das einer der nichts weiter als eine vernünftige und auf > Eigeninitiative fussende Ausbildung verlangt, so mit S* beworfen wird. > Dabei ist doch offensichtlich das gerade die Schulabbrecher nur Mini- > und andere Kack-Jobs bekommen. > > Aber das ist nun mal die "Der Staat muss mich versorgen" Mentalität, die > uns der Reale Sozialismus eingebrockt hat. > > Dabei zeigt die oben erwähnte Doku sehr gut ist, das es selbst für > Analphabeten eine x-te Chance gibt, wenn sie ihr Schicksal selbst in die > Hand nehmen. Nur blöd, wenn man sich selbst mit "vernünftige und auf Eigeninitiative fussende Ausbildung", also mit ehrlichen Jobs die in jeder Gesellschaft obligatorisch sind, auf Altersarmut vorbereiten darf, während das echte Schmarotzer-Pack, ganz nach "Der Staat muss mich versorgen"-Mentalität in ihrem Habgier-Wahn alles Geld verpulvert. Man erinnere sich z.B. an die Hypo Real Estate...
erst lesen, dann posten schrieb: > Nur blöd, wenn man sich selbst mit "vernünftige und auf Eigeninitiative > fussende Ausbildung", also mit ehrlichen Jobs die in jeder Gesellschaft > obligatorisch sind, auf Altersarmut vorbereiten darf, "Altersarmut" ist auch nicht mehr das, was es mal wahr: http://www.n-tv.de/politik/Der-falsche-Fokus-bei-der-Altersarmut-article19832472.html
Sarkastus Drastus schrieb: > erst lesen, dann posten schrieb: >> Nur blöd, wenn man sich selbst mit "vernünftige und auf Eigeninitiative >> fussende Ausbildung", also mit ehrlichen Jobs die in jeder Gesellschaft >> obligatorisch sind, auf Altersarmut vorbereiten darf, > > "Altersarmut" ist auch nicht mehr das, was es mal wahr: > http://www.n-tv.de/politik/Der-falsche-Fokus-bei-d... Welchem Beruf gehst du eigentlich nach? Lohnschreiber bei der Agentur mit Ausblick auf dicke Pension?
Sarkastus Drastus schrieb: > Räuber Fürchtenix schrieb: >> Damals stand niemand an der Wand. > > In Rumänien schon. Die werfen sich jetzt den Amis an den Hals ... das gibt ein böses Erwachen.
erst lesen, dann posten schrieb: > Sarkastus Drastus schrieb: > erst lesen, dann posten schrieb: > Nur blöd, wenn man sich selbst mit "vernünftige und auf Eigeninitiative > fussende Ausbildung", also mit ehrlichen Jobs die in jeder Gesellschaft > obligatorisch sind, auf Altersarmut vorbereiten darf, > > "Altersarmut" ist auch nicht mehr das, was es mal wahr: > http://www.n-tv.de/politik/Der-falsche-Fokus-bei-d... > > Welchem Beruf gehst du eigentlich nach? Lohnschreiber bei der Agentur > mit Ausblick auf dicke Pension? Was ist los mit Dir? Realismusallergie?
Meiner Meinung gehört ein "bisschen Nationalität" schon dazu. Man sollte sich wenigstens identifizieren können oder wenigstens sich zu irgendetwas zugehörig fühlen. Stolz muss man nicht unbedingt sein - wenn dann eher auf Dinge wie Studienabschluss, aber nicht auf das Land wo man hineingeboren wurde ;-) Bsp.: Ich sehe immer mehr von diesen herkunftslosen Zombies, die selber nicht wissen, wohin sie eigentlich gehören, keine Identität, keine Kultur. Auch nicht schön. Ein Beispiel: Ein Student, der irgendwie halb in Deutschland aufgewachsen ist, Mutter aus Frankreich, Vater aus Marokko, lebt jetzt in England - was der ist, und wo er hingehört weiss er wahrscheinlich selbst nicht mehr. Ist das die Zukunft? Oder.. brauchen wir noch Nationen? Oder sind wir einfach Europäer - ähnlich wie USA - wir bekommen nur mehr einen EU Pass? Oder.. sind wir globale Bürger? Unterscheiden wir in Zukunft nur mehr den Herkunftsplaneten - Erde? Dann in Zukunft vielleicht Mars, Bürger der Kolonie E371? Mal zum Nachdenken :-)
Beltenwummler schrieb: > Gogo schrieb: >> Zum Glück gibt es ja die CDU/CSU. >> Diese wollen die Zuwanderung von Fachkräften erheblich erleichtern. >> Damit die, die es eh schon schwierig haben noch schwieriger haben. Was du nicht sagst, und die LINKE stemmt sich dagegen, oder etwa nicht? > Das liegt nur daran, daß die Leute nichts Anständiges gelernt haben: Wozu brauchen die Tauber`s und Co. groß was lernen? Die haben ihr Parteibuch und fertig ist der Abschluß! > http://www.shortnews.de/id/1227826/cdu-peter-tauber-wirft-minijobber-vor-nichts-ordentliches-gelernt-zu-haben Echt blod sowas wie das Internet! Gehört verboten genauso wie äääähhhhh??????????????? Genau, wie mit dem ...... ääääähhhhh??????????? Was darf man eigentlich noch im dem Land noch??????????
Beltenwummler schrieb: > Das liegt nur daran, daß die Leute nichts Anständiges gelernt haben: > > http://www.shortnews.de/id/1227826/cdu-peter-tauber-wirft-minijobber-vor-nichts-ordentliches-gelernt-zu-haben http://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Taubers-Satz-ist-wenigstens-ehrlich-article19919917.html Scheint so, also ob der Tauber ned der einzige in Merkel-Union ist.
Cha-woma M. schrieb: > Wozu brauchen die Tauber`s und Co. groß was lernen? Der Tauber, dem sollte man mal sagen, dass er in der Beziehung im Glashaus sitzt. Wischiwaschi-Studium und Kriegsdienst und der Fabuliert über was "Anständiges gelernt".
klausi schrieb: > Ein Student, der irgendwie halb in Deutschland aufgewachsen ist, Mutter > aus Frankreich, Vater aus Marokko, lebt jetzt in England - was der ist, > und wo er hingehört weiss er wahrscheinlich selbst nicht mehr. In Norwegen arbeiten viele Ausländer. Die zweite Person, mit dem wir bei einem Besuch in Oslo Kontakt hatten, war ein Busfahrer, ein Deutscher. Wir waren so ziemlich seine erste Kundschaft und man kam ins Gespräch. In dieser Begegnung war er klar Deutscher, für uns und für ihn. In Deutschland wäre er auch Türke gewesen. Dort, in diesem Kontext, war er es nicht. Die Person, bei der wir zu Besuch waren, lebt seit zig Jahren als Deutsche in Norwegen, mit norwegischer Familie. Und ist gefühlsmässig beides, Norwegerin und Deutsche. Je nachdem um was es geht. Im Fussball für Norwegen, wenn dabei, oder für Deutschland, wenn dabei. In dieser Reihenfolge. > Oder.. brauchen wir noch Nationen? Die eigene Bezugswelt besteht aus vielen Gruppen. So in der Art: Du - Familie - Dorf - Region - Land - Kontinent. Aber auch Berufs- oder Hobbyzugehörigkeit spielt da mit hinein. Die Nation, oder das Land, ist nur eine solche Gruppe. Aber auch der Fussballverein. So lange man das nicht zum Fetisch macht ist das kein Problem. > Oder sind wir einfach Europäer - ähnlich wie USA - wir bekommen nur mehr > einen EU Pass? Zum Europäer wirst du spätestens dann, wenn du Europa verlässt. Dann bemerkst du die Gemeinsamkeiten, die dir innerhalb des Kochtopfs eher als Unterschiede vorkommen.
A. K. schrieb: >> Oder sind wir einfach Europäer - ähnlich wie USA - wir bekommen nur mehr >> einen EU Pass? > > Zum Europäer wirst du spätestens dann, wenn du Europa verlässt. Dann > bemerkst du die Gemeinsamkeiten, die dir innerhalb des Kochtopfs eher > als Unterschiede vorkommen. Durchaus, wobei man hier nicht von Europa, sondern eher vom westlichen Kulturraum sprechen sollte. Die südafrikanische Buren oder Neuseeländer kann man durchaus auch dazu zählen. Salafisten und Zigenuner werden allerdings, unabhängig von der Abstammung, von vielen nicht als Europäer betrachtet. Was zu Heimat (geographisch und kulturell) so dazu gehört merkt man aber erst, wenn es einem fehlt. Längere Aufenthalte im nahen Osten, Afrika oder China verdeutlichen einem das recht schnell. Da (naher Osten) mault der Deutsche über das schlechte Vollkornbrot, der Franzose über das schlechte Baguette und beide zusammen über den fehlenden Wein. Die Damen (inklusive Südafrikanischstämmigen) zusätzlich noch über die unmodische Abaya und alle zusammen über die Eingeborenenkultur (nur mit Auslandszulage und häufigen Heimaturlauben auszuhalten...) mit allem was dazugehört (von Chop-Chop-Square über tagsüber-verdursten-und-abends-vollfressen-Monat bis zu Kamelrennen)
klausi schrieb: > Oder sind wir einfach Europäer - ähnlich wie USA - wir bekommen nur mehr > einen EU Pass? In den USA ist das auch nicht so simpel, wie es von aussen aussieht. Da ist einer nach aussen hin Amerikaner, aber innerhalb vielleicht Texaner. Zumal die Eigenständigkeit der US-Bundesstaaten viel grösser ist als die der deutschen Bundesländer. Den gemeinsamen EU-Pass haben wir übrigens jetzt schon, ein Stück weit. Nämlich in der Farbe. Und ganz oben steht "Europäische Union".
Hallo klausi. klausi schrieb: > Meiner Meinung gehört ein "bisschen Nationalität" schon dazu. Man sollte > sich wenigstens identifizieren können oder wenigstens sich zu > irgendetwas zugehörig fühlen. Bei mir war es Teil des Reifeprozesses, zu erkennen, das ich nirgendwo hingehöre und nirgendwo hinpasse. Vorher hatte ich noch irgendwelche obskuren Träume und mich verbogen, um zu versuchen in irgendwelche Gruppen zu passen. Aber sowas funktioniert nicht auf Dauer. > Stolz muss man nicht unbedingt sein - wenn dann eher auf Dinge wie > Studienabschluss, aber nicht auf das Land wo man hineingeboren wurde ;-) Spätestens nach dem ich Erkannt hatte, das ich viel zu viel Energie und Lebenszeit in ein Jodeldiplom gesteckt habe, ist es mit dem "Stolz darauf sein" auch vorbei. ;O) > Ich sehe immer mehr von diesen herkunftslosen Zombies, die selber nicht > wissen, wohin sie eigentlich gehören, keine Identität, keine Kultur. > Auch nicht schön. Es ist Realismus. ;O) > Ein Student, der irgendwie halb in Deutschland aufgewachsen ist, Mutter > aus Frankreich, Vater aus Marokko, lebt jetzt in England - was der ist, > und wo er hingehört weiss er wahrscheinlich selbst nicht mehr. Wenn er klug ist, interessiert es ihn auch nicht mehr. Ich habe viel von meinen Eltern gelernt. Vieles ist sehr nützlich, aber es ist auch viel dabei, was ich gewiss nicht nachmachen möchte. Und je älter ich werde, umso größer wird die Distanz. > Oder.. sind wir globale Bürger? > Unterscheiden wir in Zukunft nur mehr den Herkunftsplaneten - Erde? > Dann in Zukunft vielleicht Mars, Bürger der Kolonie E371? > > Mal zum Nachdenken :-) Ich denke, dass mus wohl jeder für sich selber herausfinden. Vieles was meine Mitmenschen so treiben verstehe ich einfach nicht. Das meiste davon finde ich eher skuril, und einiges auch witzig, künstlerisch wertvoll oder wie immer man das bezeichnen möchte. Aber nationale Identitäten oder Fussballfans oder dergleichen finde ich unheimlich, weil ich Menschen immer als Individuen und eher nicht als Gruppe sehe. Tatsächlich stellt sich auch oft heraus, dass sie diese Gruppenzugehörigkeit, um irgendeinen Vorteil zu erlangen, nur vorspielen. Bei vielen ist es nur eine Zwangsvorstellun. Wie eine religiöse Überzeugung. Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de
Hallo Gerhard. Gerhard O. schrieb: >> Leitkultur? Mit dem, was sich dafür hält, kollidiere ich zu häufig. Kein >> Wunder bei meinem Werdegang. ;O) > Was ist Leitkultur? Dann sei froh, dass Du damit nix am Kopf hast. ;O) "Leitkultur" ist ein Begriff, den sich Nationalisten ausgedacht haben, um unter diesem Deckmäntelchen ihre nationalistischen Vorstellungen betreiben zu können, weil der Begriff "National" zu diskreditiert ist. >> Umgekehrt, wenn ich jetzt sagen sollte, was ich für deutsche Leitkultur >> halte, fallen mir spontan nur Sangriaeimer auf Malle und Randale beim >> Fussball ein. Das überlasse ich aber lieber anderen. ;O) > Das verstehe ich nicht wirklich. Ich assoziiere mit "deutsch sein" eben zuerst einen Brauch aus Deutschland, sich auf der Urlaubsinsel Mallorca sinnlos zu besaufen, indem man Sangria (spanisches alkoholisches Getränk) aus Putzeimern trinkt. Wenn man sow etwas mal gesehen hat - gleichzeitig beeindruckend und gruselig. Persönlich fallen mir Deutsche als solche eben auch extrem auf, wenn sie schwarz rot gold geschminkt nach Fussballspielen gröhlend durch die Innenstadt ziehen. Es ist eine reine Assoziation. Aber das empfinde ich eben wenn ich "Deutschland" denke. Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de
Bernd W. schrieb: > weil ich Menschen immer als Individuen und eher nicht als Gruppe sehe. Wenn sie dir als Gruppe gegenübertreten ist das nicht einfach durchzuhalten. Und wenn sie dich und deine Umgebung ebenfalls als Gruppe sehen, umso weniger. Umso besser, wenn du wirklich darüber stehst. Kann aber auch sein, dass das eine Schönwetter-Situation ist und auch du dich der Dynamik nicht beliebig entziehen kannst. Es könnte aber helfen, das zu wissen. Nach dem Krieg standen Franzosen auf den Brücken und warfen Steine auf die darunter fahrenden offenen Eisenbahnwagen. Darin die deutschen Kriegsgefangenen. Gruppe gegen anonyme Gruppe, und durchaus nachvollziehbar. Kam so ein Kriegsgefangener dann am Ziel an und arbeitete vielleicht als einzelner Knecht bei einem Bauern, war er ein Individuum und das Verhalten ihm gegenüber völlig anders. Das ist der Mensch. Beides.
Bernd W. schrieb: > Ich assoziiere mit "deutsch sein" eben zuerst einen Brauch aus > Deutschland, sich auf der Urlaubsinsel Mallorca sinnlos zu besaufen, Ich assoziiere damit auch bestimmte Verhaltensweisen. Aber andere. Vielleicht suche ich mir aber nur andere aus, damit es etwas besser aussieht. ;-) Beispielsweise gehört eine für den Umgang miteinander ziemliche Direktheit dazu. In vielen Kulturen lehnt man nicht direkt ab, sondern stimmt in einer vereinbarten Weise so zu, dass es als höfliche Ablehnung rüberkommt. Alles andere ist unhöflich. In Deutschland ist das etwas anders und wir sind es gewohnt. Das kann im Kontakt zu Irritationen führen, weil einerseits wir diese subtilen Formen der Ablehnung allzu leicht völlig missverstehen, andererseits die anderen unsere Direktheit als rüpelhaft sehen. Schon zur eigentlich nahen Schweiz zeigen sich solche Unterschiede. Fremd ist mir daher nicht der Begriff "Nation", in seiner kulturellen Interpretation wie ich sie bereits schilderte. Sehr wohl aber der Begriff "Stolz".
Bernd W. schrieb: > Herr Rhode darf gewiss auf seine Uhr stolz sein, und ich darf sie > faszinierend finden. Aber ich kann schlecht stolz darauf sein, weil ich... Nochmals die Beiträge lesend, habe ich, bis es von anderer Seite aufgebracht worden ist, das Wort (National) Stolz nicht einmal erwähnt oder impliziert diesbezüglich darauf inferiert. Ich kann mit diesem Begriff NS sowieso nicht viel anfangen und ist mir auch ziemlich gleichgültig. Nicht gleichgültig aber sind mir aber die historischen Leistungen der Technik in Europa und insbesonders von D. Es tut mir im Nachhinein Leid, daß ich das Thema überhaupt angefangen habe weil ich kein Begriff dafür hatte wie "touchy" dieses Subjekt in der Realität wirklich ist und wie leicht man mißverstanden wird. Wie man übers Internet verfolgen kann, ist das bemängelte Thema immer noch ein sehr wunder Punkt in D. Vielleicht wäre es besser, die Vergangenheit als gegeben zu akzeptieren um wieder eine gesündere Objektivität zu erlangen. In Kanada wäre mir diese Interpretation der technischen Geschichte nicht passiert. Da sieht man Vieles echt lockerer. Und beileibe, Kanada hat auch viele geschichtlichen Sünden zu verantworten. Auf die politischen und menschenrechtliche Aspekte der Technik Entwicklung im Allgemeinen und insbesonders in D wollte ich sowieso nicht eingehen, weil das leider oft eine allgemeines Konsequenz menschlichen Fortschritts ist und war, und heutzutage immer noch vorkommt, auch wenn man sich Mühe gibt solche Vergehen zu vertuschen. Es gibt kein Land auf der Erde welches diesbezüglich ein reines Gewissen hätte. Daß Rhodes QU. ultra cool in meinen Augen ist, ist meinerseits bestimmt kein Verbrechen. Übrigens kannte ich ihn damals noch persönlich über den UKW Amateurfunk. Jedenfalls möchte ich diese von mir angefangene Forumskatastrophe beenden und schlage vor vor wir alle belassen es auf das schon Gesagte. Dieses Mal ist es wirklich gründlich in die Hose gegangen. Gruß, Gerhard
Bernd W. schrieb: > Dann sei froh, dass Du damit nix am Kopf hast. ;O) Hallo Bernd, Danke für die Erklärung. Gruß, Gerhard
Die Belegschaft ist noch längst nicht in allen Schweizer Unternehmen heterogen. Das gilt vor allem in den Teppichetagen: Diese Posten werden oft von älteren, weissen Männern belegt. Für Unternehmen ist das keineswegs nicht von Vorteil – im Gegenteil, wie Studien belegen. http://www.handelszeitung.ch/management/vielfalt-bei-den-mitarbeitern-so-hat-ihr-unternehmen-erfolg-1433207
Bernd W. schrieb: > "Leitkultur" ist ein Begriff, den sich Nationalisten ausgedacht haben... Nö, das hättest du vorher besser recherchieren sollen, anstelle deiner Phantasie freien Lauf zu lassen.
Top-Entwickler mit Abweichungen schrieb: > Die Belegschaft ist noch längst nicht in allen Schweizer Unternehmen > heterogen. Das gilt vor allem in den Teppichetagen: Diese Posten werden > oft von älteren, weissen Männern belegt. Für Unternehmen ist das > keineswegs nicht von Vorteil – im Gegenteil, wie Studien belegen. > > http://www.handelszeitung.ch/management/vielfalt-bei-den-mitarbeitern-so-hat-ihr-unternehmen-erfolg-1433207 Ja klar, ich achte auch auf diversity im Cockpit: statt zwei gestandene Flieger um die Vierzig muss da ein 75jähriger Veteran ( der flog noch die DC-8!) und ein blutjunger Absolvent (ein geborener Stewardessenversteher!) sitzen - die diversity macht den Unterschied :-( Also ich halte diese in Ami-Unternehmen verordnete diversity nur bedingt geeignet um die Führungsqualitäten zu verbessern. Das gibbets hier schon lange als Frauen-/Ossi-/Nachwuchs-Quote. In der Entwicklung/Marketing mag es von Vorteil sein wenn die Belegschaft alle Facetten der Kund-/Käuferschaft wiederspiegelt in anderen Abteilungen weniger. Diversity stammt halt aus Amerika, die schon seit Jahrhunderten versuchen den "melting Pott" mit Afroamerikanern, Kaukassiiern, Aschkenasen, Indianern, Hispanics,... produktiv zusammen zu halten.
Hallo genervt. genervt schrieb: >> "Leitkultur" ist ein Begriff, den sich Nationalisten ausgedacht haben... > > Nö, das hättest du vorher besser recherchieren sollen, anstelle deiner > Phantasie freien Lauf zu lassen. Wer immer es sich als gesellschaftliches Konzept in der aktuellen Verwendung ausgedacht hat, zeigt mit dieser verschrobenen Idee, dass er Nationalist ist, unabhängig, welches Etikett ihm sonst anhängt. Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de
Bernd W. schrieb: > Wer immer es sich als gesellschaftliches Konzept ausgedacht hat, zeigt > mit dieser verschrobenen Idee, dass er Nationalist ist, unabhängig, > welches Etikett ihm sonst anhängt. Es gibt offenbar nichts verachtenswerteres als: Demokratie, Laizismus, Aufklärung, Menschenrechte und Zivilgesellschaft!
Was hier wieder für eine Thread-Themen-fremde Dampfplauderei abgeht, ist nicht zu fassen. ;-b Macht den Thread mal dicht.
Cerberus schrieb: > Was hier wieder für eine Thread-Themen-fremde Dampfplauderei > abgeht, > ist nicht zu fassen. ;-b > Macht den Thread mal dicht. Ich bin auch dafür: macht diesen Trollthread zu. Zum zigsten Mal durch Lobbyisten erfundene Lügen wie "Fachkräftemangel" zu diskutieren ist nur unnötige Heißluft.
Berufsrevolutionär schrieb: > Diversity stammt halt aus Amerika, die schon seit Jahrhunderten > versuchen den "melting Pott" mit Afroamerikanern, Kaukassiiern, > Aschkenasen, Indianern, Hispanics,... produktiv zusammen zu halten. ja, besonders in den Südstaaten haben viele Abeitgeber gerne und häufig Afroamerikaner beschäftigt, Arbeitslosigkeit unter Schwarzen war vor 1865 praktisch unbekannt...