Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Signalabgriff


von Kahn P. (Gast)


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Hallo,  (Steppertaktung mit Atiny85 parallel mitlesen)

ich habe eine Schrittmotor -Treiberbox (Zero3) die von einem Realtime 
-Einplatinen x68 Computer über den Parallelport betrieben wird, hier 
liegen für die 4 Stepper -Motoren je ein Takt an der mit bis zu 1 Mhz 
läuft, und nur wenige mA schaltlast halten kann.
Das ist für einen normalen Optokoppler schon zu wenig und zu schnell.

Ich möchte dennoch mit einem Mikrokontroller -Atiny85 die Schritte in 
Echtzeit mitzählen, um nach einer bestimmten Menge ein finales Trigger 
Signal für eine Kamera auszulösen.

Es ist ein 5V TTL Pegel, ich würde den über einen 1K Wiederstand direkt 
auf meinen 5V Atiny85 Eingang drauf legen.

Ist das so richtig ? Oder zerstöre ich damit die Signalqualität, bzw..
wie kann ich Rückkopplungen, oder unschöne Nebeneffekte im Vorfeld
unterdrücken.

Immerhin hocke ich mich da parallel auf eine wichtige Steuerleitung.

Danke für Hinweise
 Karsten aus Berlin

von Stefan S. (chiefeinherjar)


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Das sollte eigentlich funktionieren - vorausgesetzt du nimmst keinen 
WiEderstand sondern einen Widerstand.
Und die Notwendigkeit eines Optokopplers sehe ich auch nicht - oder ist 
eine galvanische Trennung zwingend erforderlich?

Und wo siehst du denn mögliche Rückkopplungen? Da ist unmittelbar 
überhaupt nichts rückgekoppelt. Du solltest wohl dich erstmal über 
solche Begriffe informieren. Aber das ist nur ein Nebenkriegsschauplatz.

von Kahn P. (Gast)


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Danke für deine Antwort,

als Informatiker streift man ständig die
Elektronik, beide Fachkreise benötigen ein ganzes Leben um sie zu 
beherrschen. So ist es doch sehr wunderbar, sich mit Fachkundigen wie 
Dich auszutauschen. Mit Rückkopplung meine ich ,das wenn ich das Signal 
mit einem weiteren Halbleiter belaste, ich es dadurch in seiner 
Rechteckform verziehen könnte, und dadurch die Treiberbox unsauber 
triggere ? Daher forsche ich im Vorfeld ein wenig. Meine Reichelt 
-Bestellung kann ich also noch anpassen. Vielen Dank für deinen Rat.

Das mit dem Wider und dem Wieder ist eine wirkliche Tücke.. Und 
technisch für mich in diesem Leben nicht mehr erlernbar ^^

Grüße aus Preußen
 Karsten

von Stefan S. (chiefeinherjar)


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Okay. Kurzfassung:
Du hängst deinen Tiny parallel zur Last. In Erwägung, dass dein Tiny 
einen sehr hohen Eingangswiderstand hat, ist die Belastung durch ihn in 
erster Näherung (meistens) zu vernachlässigen.

Du kannst dich ja mal schlau machen, wie es mit Reihen und 
Parallel-Schaltungen von Widerständen aussieht und was passiert, wenn 
man einen großen Widerstand parallel zu einem (im Verhältnis) viel 
kleineren Widerstand hängt.

Du solltest deinen Tiny aber nicht über 10 Meter Kabel anbinden, sondern 
schon relativ kompakt (sprich im ein- bis zweistelligen 
Zentimeterbereich).
Es gehen natürlich auch längere Leitungen - aber das heißt dann schnell 
mehr Aufwand und setzt mehr Erfahrung voraus.

von Wolfgang (Gast)


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Karsten S. schrieb:
> Mit Rückkopplung meine ich ,das wenn ich das Signal
> mit einem weiteren Halbleiter belaste, ich es dadurch in seiner
> Rechteckform verziehen könnte, und dadurch die Treiberbox unsauber
> triggere ?

Da hilft ein Oszilloskop. Mit seinem Eingangswiderstand von meist 1MOhm 
ist das so hochohmig, dass sich damit in solchen Fällen die SIgnalform 
gut beurteilen lässt.

von Kahn P. (Gast)


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Gegenfrage:
Könnte man nicht das Signal erhalten indem man die Motorzuleitung
induktiv erfasst, wie müsste eine Instrumentenanpassung hierzu aussehen 
?

Vielen Dank
 Karsten

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