Hallo, (Steppertaktung mit Atiny85 parallel mitlesen) ich habe eine Schrittmotor -Treiberbox (Zero3) die von einem Realtime -Einplatinen x68 Computer über den Parallelport betrieben wird, hier liegen für die 4 Stepper -Motoren je ein Takt an der mit bis zu 1 Mhz läuft, und nur wenige mA schaltlast halten kann. Das ist für einen normalen Optokoppler schon zu wenig und zu schnell. Ich möchte dennoch mit einem Mikrokontroller -Atiny85 die Schritte in Echtzeit mitzählen, um nach einer bestimmten Menge ein finales Trigger Signal für eine Kamera auszulösen. Es ist ein 5V TTL Pegel, ich würde den über einen 1K Wiederstand direkt auf meinen 5V Atiny85 Eingang drauf legen. Ist das so richtig ? Oder zerstöre ich damit die Signalqualität, bzw.. wie kann ich Rückkopplungen, oder unschöne Nebeneffekte im Vorfeld unterdrücken. Immerhin hocke ich mich da parallel auf eine wichtige Steuerleitung. Danke für Hinweise Karsten aus Berlin
Das sollte eigentlich funktionieren - vorausgesetzt du nimmst keinen WiEderstand sondern einen Widerstand. Und die Notwendigkeit eines Optokopplers sehe ich auch nicht - oder ist eine galvanische Trennung zwingend erforderlich? Und wo siehst du denn mögliche Rückkopplungen? Da ist unmittelbar überhaupt nichts rückgekoppelt. Du solltest wohl dich erstmal über solche Begriffe informieren. Aber das ist nur ein Nebenkriegsschauplatz.
Danke für deine Antwort, als Informatiker streift man ständig die Elektronik, beide Fachkreise benötigen ein ganzes Leben um sie zu beherrschen. So ist es doch sehr wunderbar, sich mit Fachkundigen wie Dich auszutauschen. Mit Rückkopplung meine ich ,das wenn ich das Signal mit einem weiteren Halbleiter belaste, ich es dadurch in seiner Rechteckform verziehen könnte, und dadurch die Treiberbox unsauber triggere ? Daher forsche ich im Vorfeld ein wenig. Meine Reichelt -Bestellung kann ich also noch anpassen. Vielen Dank für deinen Rat. Das mit dem Wider und dem Wieder ist eine wirkliche Tücke.. Und technisch für mich in diesem Leben nicht mehr erlernbar ^^ Grüße aus Preußen Karsten
Okay. Kurzfassung: Du hängst deinen Tiny parallel zur Last. In Erwägung, dass dein Tiny einen sehr hohen Eingangswiderstand hat, ist die Belastung durch ihn in erster Näherung (meistens) zu vernachlässigen. Du kannst dich ja mal schlau machen, wie es mit Reihen und Parallel-Schaltungen von Widerständen aussieht und was passiert, wenn man einen großen Widerstand parallel zu einem (im Verhältnis) viel kleineren Widerstand hängt. Du solltest deinen Tiny aber nicht über 10 Meter Kabel anbinden, sondern schon relativ kompakt (sprich im ein- bis zweistelligen Zentimeterbereich). Es gehen natürlich auch längere Leitungen - aber das heißt dann schnell mehr Aufwand und setzt mehr Erfahrung voraus.
Karsten S. schrieb: > Mit Rückkopplung meine ich ,das wenn ich das Signal > mit einem weiteren Halbleiter belaste, ich es dadurch in seiner > Rechteckform verziehen könnte, und dadurch die Treiberbox unsauber > triggere ? Da hilft ein Oszilloskop. Mit seinem Eingangswiderstand von meist 1MOhm ist das so hochohmig, dass sich damit in solchen Fällen die SIgnalform gut beurteilen lässt.
Gegenfrage: Könnte man nicht das Signal erhalten indem man die Motorzuleitung induktiv erfasst, wie müsste eine Instrumentenanpassung hierzu aussehen ? Vielen Dank Karsten
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.